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Ausführungen hierzu in: "Zum Verhältnis von ökonomischen und kulturellen Werten
Wolfram Pfreundschuh (03/2005)
Thesen zum Verhältnis von ökonomischen und kulturellen Werten
1. Ökonomische Werte sind nicht bloße Bewertungen durch subjektive Urteile und Interessen, sondern resultieren aus einem objektiven Verhältnis, in welchem die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen real nur abstrakt vermittelt sind, ihre konkreten Verhältnisse also nur durch abstrakte Mittel (wie Geld, Kapital) zu gesellschaftlicher Wirklichkeit kommen (siehe hierzu Realabstraktion 2. Die Beziehungen der Menschen realisieren in der bürgerlichen Gesellschaft nicht menschliche Beziehungen, sondern Wertbeziehungen, Maßverhältnisse für den Wert ( 3. Bürgerliche Kultur hat ihren Sinn mur in der Abstraktion vom Nutzen der Dinge als abstrakter Sinn für Leben, Lieben, Schönheit (Design, Mode usw.), der sich im Einzelnen in der Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung der Menschen mitteilt und vermittelt. Dieser realisiert sich für sich in den Verhältnissen des abstrakten Nutzens, also in den Verhältnissen des Geldes (z.B. in einer Dienstleistungsgesellschaft 4. In ihren zwischenmenschlichen Beziehungen müssen die Menschen von ihrem wirklichen Sein absehen, um Sinn füreinander zu haben. In dieser Trennung von Sinn und Sein verwirklichen sie ihre abstrakte Sinnlichkeit als ihre Absicht, ihren abstrakt menschlichen Sinn ( 5. Die bürgerliche Kultur gründet auf einer abstrakten Körperlichkeit, die dadurch Seele bekommt, dass entgeisterte Natur sich an zwischenmenschlichen Beziehungen begeistert. Diese Seele ( 6. Der allgemeine Sinn bürgerlicher Kultur ist die Absicht ( 7. Kulturwerte entstehen als Realabstraktion der Körperformen der Selbstwahrnehmung, als gesellschaftliche Form allgemeiner Selbstwahrnehmung, als Lebensausdruck, der Eindruck macht, als gesellschaftlich gültige Ästhetik (z.B. in Umgang, Sitte, Mode), die sich wie ein ästhetischer Wille ( 8. Die gesellschaftliche Ästhetik der bürgerlichen Kultur bestimmt sich seelisch fort zu einem ästhetischen Gemeinwesen, das sich als Heilsprinzip ( 9. Durch ökonomische Krisen, in welchen der bürgerliche Staat aufgrund einer negativen Verwertungslage (siehe Negativverwertung 10. Der Aufhebungsprozess der bürgerlichen Gesellschaft durch die Globalisierung des Kapitals befördert politisch die Identifikation der Staatsbürger der Nationalstaaten mit ihrer Kultur und damit die Affinität des allgemeinen Bewusstseins zum Bewusstsein eines Kulturstaates mit Staatskultur, zum staatspolitischen Bewusstsein überhaupt. 11. Hiergegen muss die Internationalisierung des Bewusstseins als real sich vollziehender Fortschritt der Menschheit, als Bewusstsein menschlicher Geschichte herausgearbeitet und gegen die herrschenden Gesellschaftsformen des Kapitals umgesetzt werden. Dies kann sich in der Bekämpfung der bürgerlichen Kulturabsichten und ökonomischen Werte vollziehen, indem sich die Kritik der politischen Kultur (
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