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Band I Der Produktionsprozess des Kapitals
Abschnitt I -
Ware und Geld

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1. KAPITEL 1: Die Ware

http://www.ml-werke.de/marxengels/me23_049.htm

Erstes Kapitel. Die Ware quellkap1

 

Thema 1:

Zun�chst geht es um den Gegenstand des Buches, um die kapitalistische Gesellschaft und darum, was sie "auf den Punkt gebracht" eigentlich ist, was sie also qualitativ ausmacht. Zugleich zeigt sich an solcher Fragestellung schon, dass diese Gesellschaft nicht das ist, als was sie erscheint, dass sie also etwas ist, was nicht so erscheint, wie es ist.

 

Textstelle 1:

"Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine "ungeheure Warensammlung", die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware." (MEW 23, S. 49)

 

Kommentar 1:

Es geht im Buch zum Kapital um Reichtum (reichtum1), nicht um Mangel und Naturnotwendigkeiten, nicht um blo�es �berleben. Es geht um eine Gesellschaft, die naturm�chtig ist und sich �ber die pure Lebensnotwendigkeit der Natur soweit erhoben hat, dass sie Reichtum f�r Menschen erzeugen kann. Es geht also um eine Reichhaltigkeit des Lebens, das in dieser Gesellschaft als Reichtum schon gegenst�ndlich ist, darum, dass die "Gesellschaften, in denen kapitalistische Produktionsweise herrscht" schon weiter sind, als dass sie nur im Mangelgef�hl ihrer nat�rlichen und geistigen Bed�rfnisse ihr �berleben zu sichern h�tten.

So verstanden ist der Kapitalismus also eine Gesellschaftsform, die per se schon dar�ber hinaus ist, eine Gesellschaft des Mangels zu sein. Er ist aber eine Produktionsweise die herrscht, eine Form der Produktion, in welcher die Reproduktion des menschlichen Lebens dem Verm�gen nach zwar selbstverst�ndlich ist, die aber zugleich Mangel konstituiert, um Reichtum als Herrschaftsweise zu sichern. Es ist eine Gesellschaftsform, in der die Produktionsweise nicht dem Verm�gen der Menschen entspricht, sondern als "kapitalistische Produktionsweise herrscht", nicht sich als �konomie gestaltet, sondern als politische �konomie die Produktion bestimmt. An sich ist es eine Gesellschaft, deren Reichtum eine Vielf�ltigkeit des menschlichen Lebens erreicht hat und ein Mehr von dem verk�rpert, was zum Lebenserhalt, zur Reproduktion des Lebens n�tig ist, dieser Reichtum aber als politische Macht herrscht.

Bei solcher Produktionsweise ist Reichtum nicht Lebensverm�gen, sondern herrscht als Selbstzweck, als eine bestimmte Produktionsweise, welche als blo�es Quantum von etwas anderem, n�mlich als "ungeheuere Warensammlung erscheint", in welcher die Dinge des Lebens als beziehungslose Aufh�ufung won Waren da sind, die zum Lebenserhalt n�tig sind. Der menschliche Reichtum erscheint hier als etwas anderes, als was er dem Wesen nach ist: Als ein Gemenge von Dingen, die als solche beziehungslos, also gesellschaftslos sind und nur als Warenansammlung gesellschaftlichen Reichtum darstellen.

Reichtum als menschliche Lebensqualit�t der Dinge erscheint als blo�es Quantum ohne qualitative Beziehung. Aber ein selbst�ndig bestimmtes Quantum als solches, als reiner Unterschied zum Qualitativen gibt es nicht (dies gegen Hegels Logik). Ein Quantum ist lediglich die Erz�hlform der Qualit�t, eine Zahl, die heute dies und morgen jenes meint, erst das eine und dann das andere aufz�hlt. Aber Reichtum, der als Quantum von Waren erscheint, ist ein Unding, weil diese Ansammlung, die Anzahl selbst nichts von ihm erz�hlt, sondern Erscheinungsform an Waren als blos�es Quantum ist. Qualit�t und Quantit�t des Reichtums sind bei kapitalistischer Produktionsweise unterschieden bestimmt. Dies macht die Frage am Anfang der Befassung mit der �konomie der kapitalistischen Gesellschaft aus: Die kritische Befragung, warum das �berhaupt so ist und sein kann.

Reichtum erscheint als blo�e Masse der Lebenserhaltung, der menschlichen Selbsterhaltung, durch eine Ansammlung von Waren, die sein Element ausmachen. Er herrscht, indem er die Reproduktion der Menschen einer Gesellschaft als Element seiner Beschaffenheit und Ausstattung, als seine Naturnotwendigkeit erscheinen l�sst, f�r die er eine Masse an Befriedigungsm�glichkeiten bietet. Reichtum herrscht bei kapitalistischer Produktionsweise also als das, was in ihr tats�chlich und allgemein schon �berwunden ist, um sich als Herrschaftsform der Produktivit�t, Produktvielfalt und Mehrproduktion, um sich als Naturmacht �ber die Gesellschaft zu geben, die ihre wirkliche Naturm�chtigkeit noch nicht gesellschaftlich hat.

"Der Reichtum ... erscheint als eine ungeheuere Warensammlung". Der Reichtum ist in dieser Gesellschaftsform ein Unding, etwas in sich Sinnwideriges - und das macht den Ausgang marxistischer Wisssenschaft aus (im Unterschied zu Hegel hegel2, der das Bestimmungslose als reine Logik Logik1 zum Ausgang nimmt). Dass Reichtum f�r die Menschen dem Wesen nach Reichhaltigkeit ihres Lebens bedeutet, aber als etwas anderes erscheint, erschlie�t sich aus dessen gesellschaftlichem Dasein in Warenform, die als Ansammlung von G�tern zur Verf�gung steht. Waren sind Lebensmittel, die gesellschaftlich als Quantum an Reproduktionsmittel des Lebens herrschen, als Lebensnotwendigkeit. Zum �berleben in solcher Gesellschaft ist der Besitz an Waren notwendig zur Lebensreproduktion. Und zugleich stellt deren Besitz doch auch Reichtum dar, Lebensvielfalt - aber lediglich dem Verm�gen nach, das durch eine Aufsammlung, also rein quantitativ gegeben erscheint. Alle G�ter werden in dieser Gesellschaft als Waren aufeinander bezogen, die nicht wirklich als Reichtum existieren, sondern als Anh�ufung, als Sammlung, als unbestimmte Masse. Von da her sind die Dinge als Waren zwar Tr�ger des Reichtums, aber zugleich nur eine blo�e Form desselben. Sie sind bestimmt, aber zugleich gleichg�ltig gegen ihre Bestimmtheit bestimmung. Die Ware ist das Element, worin Lebensnotwendigkeit und Reichtum in einem erscheint. Waren sind die Elementarform des Reichtums, worin dies alles enthalten ist, vielf�ltige Sinnbeziehung in einem einf�ltigen Element. Jeder Mensch muss dieses Element haben, um Leben zu k�nnen. Die Vielfalt der Sinne reduziert sich in den Waren gesellschaftlich auf den "Sinn des Habens" (zitatuphab aus den �konomisch-philosophische Manuskripten).

Die vielf�ltige Sinnbeziehung, welche in den G�tern des menschlichen Lebens und den Bed�rfnissen hiernach besteht (beduerfnis) und welche ihren Reichtum ausmacht, entspringt der Naturmacht ihrer gesellschaftlichen Produktion, ihrer Lebenserzeugung. Sie erscheint in einer Form, worin sie dies nicht ist: Als Warensammlung. Aber darin sind die menschlichen G�ter nicht gegenst�ndliche Form eines Reichtums an menschlichen Eigent�mlichkeiten, nicht Bet�tigung und Best�tigung ihrer Eigenschaften, nicht gesellschaftliches Eigentum der Menschen, sondern Dinge, die man in dieser Gesellschaft besitzen muss, um Leben zu k�nnen: Lebensmittel.

Reichtum ist nicht das Produkt notwendiger Arbeit, sondern das Dasein von vielf�ltig bezogenen Lebens�u�erungen der Menschen, ihrer Einf�lle und Erfindungen, worin sie ihre Bed�rfnisse aneinander bilden und durch ihre G�ter befriedigen. Die �berwindung der kapitalistischen Produktionsform begr�ndet sich somit nicht aus ihrer Lebensnotwendigkeit, nicht aus ihrer Not und nicht aus dem Elend, welches diese Produktionsform mit sich bringt, sondern aus dem sinnlichen Verlangen nach einem gesellschaftlich wirklichen Lebenszusammenhang der Menschen, in welchem sie Not als �berkommenes Elend hinter sich lassen und ihre Naturmacht im Verh�ltnis zur Natur ihres Lebens bet�tigen und best�tigen. Dies allerdings impliziert ein Verlangen nach der Aufhebung abstrakter Arbeitsteilung und Warenbeziehungen, damit letztlich nach Aufhebung der Klassenverh�ltnisse, dem Nutzungsverh�ltnis menschlicher Arbeitskraft. Es geht um die Reichhaltigkeit menschlicher Verh�ltnisse, welche �ber ihre Produkte gegenst�ndlich sind, aber als Warensammlung nur als n�tiges Besitztum erscheinen.

Dies hatte Marx scharf abgegrenzt von Positionen der Arbeiterbewegung, welche die Arbeit als "Quelle allen Reichtums" verherrlichten und damit die Nutzung der Arbeitskraft absolut machen will. In den Grundlagen der Sozialdemokratie, im Gothaer Programm, hei�t es zum Beispiel: "Die Arbeit ist die Quelle alles Reichtums und aller Kultur." Hiergegen schrieb Marx: "Die Arbeit ist nicht die Quelle alles Reichtums. Die Natur ist ebensosehr die Quelle der Gebrauchswerte (und aus solchen besteht doch wohl der sachliche Reichtum!) als die Arbeit, die selbst nur die �u�erung einer Naturkraft ist, der menschlichen Arbeitskraft. Jene Phrase findet sich in allen Kinderfibeln und ist insofern richtig, als unterstellt wird, da� die Arbeit mit den dazugeh�rigen Gegenst�nden und Mitteln vorgeht. Ein sozialistisches Programm darf aber solchen b�rgerlichen Redensarten nicht erlauben, die Bedingungen zu verschweigen, die ihnen allein einen Sinn geben. Nur soweit der Mensch sich von vornherein als Eigent�mer zur Natur, der ersten Quelle aller Arbeitsmittel und -gegenst�nde, verh�lt, sie als ihm geh�rig behandelt, wird seine Arbeit Quelle von Gebrauchswerten, also auch von Reichtum. Die B�rger haben sehr gute Gr�nde, der Arbeit �bernat�rliche Sch�pfungskraft anzudichten; denn gerade aus der Naturbedingtheit der Arbeit folgt, da� der Mensch, der kein andres Eigentum besitzt als seine Arbeitskraft, in allen Gesellschafts- und Kulturzust�nden der Sklave der andern Menschen sein mu�, die sich zu Eigent�mern der gegenst�ndlichen Arbeitsbedingungen gemacht haben. Er kann nur mit ihrer Erlaubnis arbeiten, also nur mit ihrer Erlaubnis leben." (MEW 19, S. 15 - Marx in der Kritik des Gothaer Programms)

 

Zusammenfassung 1:

Der menschliche Reichtum besteht qualitativ aus vielf�ltiger Sinnbeziehung der Menschen. Er erscheint als eine Aufsammlung von etwas anderem, als ein blo�es Quantum von Waren. Diese Sammlung herrscht, denn die Menschen m�ssen Waren haben, um die Naturnotwendigkeiten ihres Lebens zu erf�llen. In einer solchen Gesellschaft herrscht der Besitz an Waren als allgemeines Lebensmittel, in welchem ihr Reichtum blo� quantitativ erscheint, Erscheinungsform eines f�r sich bestimmten Quantums sein muss.

 

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Andere Kapitalrezeptionen:

Kapitallesen auf dem Marx-Forum:
http://www.marx-forum.de/das_kapital/kapital_1/1.001.html

Ein �berblick �ber "Das Kapital" in light-version:
http://www.kostenlose-buecher.net/Das-Kapital-eine-Zusammenfassung---von---www.merten-home.de/

Das Kapital im Internet:
http://www.cpm.ll.ehime-u.ac.jp:80/AkamacHomePage/Akamac_E-text/Kapital/Kapital.html

Einf�hrung des Kapitalkurses auf debatte info
http://www.debatte.info/index.php?id=489

Lektion 01a des Kapitalkurses auf debatte info
http://www.debatte.info/index.php?id=499

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1.1 Gebrauchswert und Wert (Wertsubstanz und Wertgr��e)

http://www.ml-werke.de/marxengels/me23_049.htm

Die zwei Faktoren der Ware: Gebrauchswert und Wert (Wertsubstanz, Wertgr��e) quellkap2

 

Thema 2:

Weil die b�rgerliche Gesellschaft ihren Reichtum als Warensammlung hat, besteht nun die Frage, was Ware �berhaupt ist, was sie der Sache nach, also f�r sich ist.

 

Textstelle 2:

"Die Ware ist zun�chst ein �u�erer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bed�rfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bed�rfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, �ndert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bed�rfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel." (MEW 23, S. 49)

 

Kommentar 2:

"Die Ware ist zun�chst ein �u�erer Gegenstand"

Ein Gegenstand ist selbst schon etwas �u�eres, das gegen�ber steht, ein Objekt, worauf sich Menschen beziehen. Sie machen es sich zu ihrem Gegenstand, weil sie es erfunden oder f�r sich gefunden haben, weil es ihrer Natur entspricht oder Wesens�u�erung ihrer Natur ist. Ein Gegenstand hat immer eine innere und �u�ere Natur, woraus eine Beziehung besteht, ist also das, was Menschen au�er sich und von Natur aus vorfinden und worin sie sich in ihrer Natur zugleich von ihrer Natur unterscheiden. Indem sie Natur verarbeiten bringen sie sich als nat�rliches und gesellschaftliches Wesen in ihrem Gegenstand hervor und haben darin ihr nat�rliches Wesen als ihr Dasein. Ein Gegenstand ist etwas, das subjektive Objektivit�t hat, Natur und Nicht-Natur in einem und also menschlicher Gegenstand ist.

Ein "�u�erer Gegenstand" ist nicht nur ge�u�ertes Dasein, sondern ein Dasein, das in seiner Gegenst�ndlichkeit au�er sich, selbst�ndige Objektivit�t ist. Die Ware ist nicht unmittelbar menschlicher Gegenstand, sondern �u�erer Gegenstand, nicht menschliche Vergegenst�ndlichung, sondern Gegenst�ndlichkeit aus einem den Menschen �u�erlichen Grund. Marx greift hier mit "�u�erem Gegenstand" den Hegelschen Begriff f�r Fremdheit auf, um zu zeigen, dass sich die Analyse der b�rgerlichen �konomie aus der Umkehrung philosophischer Entfremdungstheorien ergibt und an derem Anfang steht: Es geht um die praktische Gegenst�ndlichkeit entfremdeter Verh�ltnisse, die hier zum Gegenstand des Denkens gemacht werden und am Anfang der Analyse entfremdeter Lebenspraxis deren Begr�ndung sind. Die Ware ist zun�chst ein �u�erer Gegenstand, weil sich erst in ihrer Analyse vollst�ndig erschlie�en l�sst, was sie in Wahrheit mit den Menschen zu tun hat. Hierdurch erst entsteht Bewusstsein �ber deren Entfremdung zu den G�tern ihres Reichtums als Wissen des fremden und doch in ihrem Zusammenwirken verwirklichten Gehalts.

Der b�rgerliche Verstand, dessen wesentliche Eigenschaft eine kritiklose Beziehung zu seinem Gegenstand ist, vermag einen �u�eren Gegenstand nicht von einem Gegenstand zu unterscheiden und wei� daher auch nichts von seiner Entfremdung, seiner Gedankenlosigkeit. Es sieht Objektivit�t grunds�tzlich �u�erlich und daher auch wesentlich unbeziehbar auf sein Denken. Das reine Denken gilt daher auch blo� als entwickelte Form des Verstehens, nicht als dessen Emanzipation zu einer dem Gegenstand innewohnenden Subjektivit�t. Solchem Verstand bleiben die Objekte daher auch rein objektiv, sein Denken als blo�e Beziehungsform der Gegebenheiten. Aber erst mit dem Durchdringen der �u�erlichen Gegenst�ndlichkeit bis hin zu deren Subjekt, zur Erkenntnis der Subjektivit�t des Gegenst�ndlichen, vollzieht sich die Aufhebung entfremdeten Denkens. Und nur dies kann einen Begriff f�r die Gegenst�nde ergeben, also eine Gewissheit, wodurch sie wieder greifbar werden.

 

"ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bed�rfnisse irgendeiner Art befriedigt"

Ware setzt voraus, das es Dinge gibt, deren Eigenschaften sich auf menschliche Bed�rfnisse beziehen. Zugleich ist diese Beziehung nicht durch die Bed�rfnisse bestimmt (beduerfnis). Sie steht in irgendeiner Art zu ihnen, ist an sich unbestimmt. Und die Bed�rfnisse beziehen sich somit auch nur unbestimmt auf die Waren, nicht wirklich auf die Waren als Dinge ihres Lebenes, sondern auf G�ter des Bedarfs irgendeiner Art, welche zwar Bed�rfnisse irgendwie befriedigen, aber nicht als konkrete Bed�rfnisse nach konkreten Sachen da sind.

Die Waren sind zwar von und f�r Menschen entstanden, aber ihr Dasein ist nicht menschlich bestimmt. Die Eigenschaften von Dingen haben in der Ware eine Beziehung zu menschlichen Eigenschaften, weil sie f�r diese auch erzeugt sind. Aber das Ding ist nicht als dieses Erzeugnis Ware, wohl aber ein Ganzes vieler Eigenschaften, das durch diese auch Ware ist. Die Eigenschaften, die es Ware sein lassen, sind nicht vollst�ndig die Eigenschaften, die ein Ding in seinen vielf�ltigen Beziehungen zu anderen Dingen und zu Menschen hat; sie sind n�tzlich, stellen aber nicht das Zusammenwirken der Menschen gegenst�ndlich dar. Die Ware ist von daher eine Form unbestimmter Beziehungen von Menschen und Sachen, die einerseits menschlichen Bed�rfnisse irgendeiner Art entsprechen, zum anderen durch Eigenschaften irgendeiner Art auf sie bezogen sind. Dazwischen ist noch keine Bestimmtheit, herrscht Gleichg�ltigkeit. Die Beziehungen, die ihre Herstellung m�glich machen und ihre Bed�rfnisse bilden und befriedigen, sind g�nzlich andere als diejenigen, welche ihr Waresein ausmachen.

Die organischen Notwendigkeiten, die Einf�lle und Erfindungen und nicht zuletzt die geschichtliche Entwicklungsstufe der Produktionsmittel und Produktionsverh�ltnisse sind die gesellschaftliche Bedingung zur Herstellung von G�tern f�r das menschliche Leben - ebenso, wie die kulturellen Zusammenh�nge, Geschmack, Sch�nheit und Herkommen (bedreich). Dabei ist das Zusammenwirken der Menschen der tragende Inhalt. Wo etwas hiervon nicht in seiner Bestimmung rechtzeitig zusammenkommt, wird ihre Herstellung unm�glich. Diese Organik ist dem Waresein vorausgesetzt und hat mit ihr nur insofern zu tun, wie deren Eigenschaften n�tig sind, um sie als Mittel und Mittlerin eines �konomischen Verh�ltnisses zu tragen. Als Ware kann jedes Gut verleugnen, wof�r es da ist, ob als Lebensmittel f�r den Magen, als Mittel der Fantasie, als Arbeitskraft oder als blo�er K�rper f�r die Bed�rfnisse entleibter Menschen; es muss nur da sein als Gegenstand f�r Bed�rfnisse irgendeiner Art.

 

"Die Natur dieser Bed�rfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, �ndert nichts an der Sache."

Was immer die Bed�rfnisse sind, das �ndert nichts an der Sache; die Ware als Sache ist zwar f�r menschliche Bed�rfnisse da, aber dies ist ihr nur vorausgesetzt. Die Ware ist als blo�e Sache unbeeinflusst von der bestimmten Bed�rftigkeit der Menscnen. Die Natur der menschlichen Bed�rfnisse ist in der Ware gleichg�ltig bestimmt, auch ob sie rein stofflicher oder auch geistiger Natur sind. Ware kann alles sein, was in die Warensammlung der b�rgerlichen Gesellschaft ger�t, sowohl Nahrungsmittel als auch Gegenst�nde der Erbauung (Spiele, Schmuck usw.), der Bef�higung (Ausbildung, Programmtechnik) oder der Kunst, wenn der entsprechdende Bedarf sich auf diese als �u�ere und ver�u�erbare Dinge bezieht. Umgekehrt gibt es auch Gegenst�nde, die sich allgemein nicht ver�u�ern lassen (z.B. Heiligenschreine, Kunstwerke, Deiche), die also nicht �u�ere Dinge sein k�nnen, obwohl sie Produkte des Lebens oder menschlicher T�tigkeit sind, die aber nur eine bestimmte Beziehung zulassen, die in der Sache selbst nicht gleichg�ltig werden kann. Und schlie�lich gibt es Dinge, die nicht durch menschliche Arbeit entstanden sind, die aber als eine h�here Form der Ware (als Grundeigentum) durch die kapitalisierten Waren entstehen wird: Boden, Bodensch�tze, Wasser, Wellenl�ngen, Luft usw.

 

"Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bed�rfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel."

Auch die Befriedigungsweise menschlicher Bed�rfnisse ist dem Waresein der Dinge gleichg�ltig. Die Art und Weise der Befriedigung ist ihm �u�erlich, auch wenn deren Stoff darin vollst�ndig eingeht, verbraucht wird. Es macht allein die Form der N�tzlichkeit, woraus Gebrauchswerte bestehen. So k�nnen z.B. Arbeitskraft oder Produktionmittel von Natur aus gesellschaftliche F�higkeiten haben, in der Form des Gebrauchswerts erscheint dies als blo� einzelner Nutzen einer �konomischen Form. Diese ist dadurch selbst nat�rlich. So erscheint der Gebrauchswert nat�rlich bestimmt, auch wenn er selbst nur Formbestimmung von N�tzlichkeit ist. Marx schreibt sp�ter: „Dass die Ware Gebrauchswert hat, hei�t nur, dass sie irgendein gesellschaftliches Bed�rfnis befriedigt.“ (K. Marx, Kapital III, MEW 25, 194). Der konkrete Inhalt der Gebrauchswerte, also das, was den Gebrauchswert inhaltlich ausmacht, ist seiner konkreten Form vorausgesetzt und tut hier nichts zur Sache, ist geschichtlich bestimmter Inhalt, der immer geschichtlich bestimmten Nutzen hat. Der konkrete Nutzen, den er „in der hier zu betrachtenden Gesellschaft" hat, macht auch die konkrete Form dieser N�tzlichkeit aus.

 

Zusammenfassung 2:

In der Ware haben die Menschen nicht ihr gegenst�ndliches Leben wahr, sondern nur die Mittel f�r ihr Leben, Lebensmittel, die hierauf gleichg�ltig bezogen sind. Die Waren sind �u�ere Gegenst�nde, in denen sich die Menschen fremd bleiben, die sie aber als Umst�nde f�r ihr Leben n�tig haben. Diese sind qualitativ nicht durch sie bestimmt, m�ssen an und f�r sich nur Bed�rfnisse irgendeiner Art befriedigen und haben also offensichtlich einen eigenen Daseinsgrund. F�r diesen ist die Natur der menschlichen Bed�rfnisse blo�e Tatsache, so gleichg�ltig wie auch die Art ihrer Befriedigung.

 

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Thema 3:

Die Ware ist ein n�tzliches Ding, aber nicht alle n�tzlichen Dinge sind Waren. Was ist ein n�tzliches Ding �berhaupt, wodurch unterscheidet es sich von anderen Dingen, wie entsteht es und was macht es qualitativ und was quantitativ aus? Was alles unterstellen wir schon, bevor wir die Ware als n�tzliches Ding genauer begreifen k�nnen?

 

Textstelle 3:

"Jedes n�tzliche Ding, wie Eisen, Papier usw., ist unter doppelten Gesichtspunkt zu betrachten, nach Qualit�t und Quantit�t. Jedes solches Ding ist ein Ganzes vieler Eigenschaften und kann daher nach verschiedenen Seiten n�tzlich sein. Diese verschiedenen Seiten und daher die mannigfachen Gebrauchsweisen der Dinge zu entdecken ist geschichtliche Tat. So die Findung gesellschaftlicher Ma�e f�r die Quantit�t der n�tzlichen Dinge. Die Verschiedenheit der Warenma�e entspringt teils aus der verschiedenen Natur der zu messenden Gegenst�nde, teils aus Konvention."(MEW 23, S. 49f)

 

Kommentar 3:

"Jedes n�tzliche Ding, wie Eisen, Papier usw., ist unter doppelten Gesichtspunkt zu betrachten, nach Qualit�t und Quantit�t."

Quantit�t und Qualit�t sind an und f�r sich nicht unter doppeltem Gesichtspunkt zu betrachten, denn das eine ist nur das Ausma� des anderen - so wie es geschichtlich gegeben ist (quantum). Welche Qualit�t welche Quantit�t hat, ist nicht durch das Eine gegeben, das genauso gut auch ein Anderes und von daher Vieles sein k�nnte. Es ist selbst schon eine bestimmte Form, in welcher Geschichte sich aus ihrem bestimmten Grund fortbestimmt. Jede Geschichte hat ihre Folgen und diese k�nnen so oder so erz�hlt oder gez�hlt werden. Die Geschichtsschreibung selbst macht damit schon wieder Geschichte, dass die eine anderes z�hlt als die andere. Die Art der Z�hlfolge selbst h�ngt vom Inhalt der Erz�hlung ab, auch davon, ob es um Einheiten, Mengen, Ansammlungen oder Massen geht. Die Dinge und Menschen wechseln die Mengen, mit denen sie hantieren, wie ihre Sinne, die sie f�r etwas haben. In der einen Geschichtsepoche sind es gro�e Kunstwerke von kleinem Format und vielen Bez�gen, welche viele Menschen bewegen, ein andermal ist es einfach die Anzahl der �berlebenswichtigen Nahrungsmittel, deren Vorrat das gr��te Augenmerk der Menschen erheischt, wenn Lebensnot das herrschende Thema ist, also das ausmacht, was z�hlt. Es h�ngt immer von den historischen Lebensbedingungen ab, in welchen bestimmte Beziehungen sich �berhaupt darstellen, in welchem Quantum eine Qualit�t erscheint und also erst wirklich da ist.

Auch wenn ich �ber ein Ding oder �ber viele Dinge spreche, �ndert dies nicht unbedingt etwas am Gesichtspunkt der Rede. Erst wo die Dinge als n�tzliche Gegenst�nde angesehen werden, sind sie in der einzelnen Beziehung einer n�tzlichen Qualit�t von ihrem hierzu n�tigen Quantum bestimmt und von da her auch qualitativ ganze Dinge unterscheidbar. Viele Dinge k�nnen f�r einen Zweck unn�tz sein, f�r den wenige n�tzlich sind. Umgekehrt kann ein Ding f�r einen bestimmten Zweck v�llig unn�tz sein, wo viele n�tig sind (z.B. Briefmarken, die nicht f�r die Post sondern f�r die Briefmarkensammlung bestimmt sind). Das Viele wird zu einem Ganzen, das einen g�nzlich anderen Nutzen darstellen kann, als das Eine.

Im Nutzen entsteht aus vielem ein Zusammenhang, der z.B. auch mit Synergie bezeichnet wird. Bedeutsam ist dies alleine f�r die Feststellung, dass Quantum und Qualit�t nicht von Natur aus eindeutig bestimmt sind, wenn sie in n�tzlicher Beziehung stehen. Von daher ist ihre Beziehung immer nur geschichtlich gegeben und in der einen Gesellschaft so, in der anderen anders. Die N�tzlichkeit der Dinge geh�rt also zu einem geschichtlichen Quantum ihres Daseins, das dies qualitativ ausmacht - so auch der Nutzen der Dinge in der b�rgerlichen Gesellschaft und der Reichtum selbst, den sie darstellen. Was f�r eine Gesellschaftsform Reichtum bedeutet, muss dies nicht unbedingt f�r eine andere sein.

Da der Nutzen nicht das Ding selbst ausmacht, das f�r einen bestimmten Zweck n�tzlich ist, kann er auch nicht das Ding selbst quantifizieren, sondern lediglich etwas an ihm, das Nutzen hat. Zu dem Ding als solchen kommt hierdurch keine wirkliche Beziehung zustande; es selbst bleibt unbestimmt in der Beziehung, die der Nutzen eines Dings ausmacht. Es hat als ein Nutzen diese Quantit�t, als ein anderer jene. Umgekehrt hat ein bestimmtes Quantum (z.B. an Lebensmitteln) diesen Nutzen, ein anderes jenen, je nachdem, in welchem Nutzen es bestimmt ist, wie auch ein Ding v�llig verschiedenen Nutzen und entsprechend unterschiedliche Quanten hierf�r haben kann (z.B. eine Gurke zur Ern�hrung oder zur Sch�nheitspflege).

Die Ware l�sst sich also nicht einfach aus einer Sache heraus quantifizieren, weil sie n�tzlich sein muss, sie ist n�tzlich, weil und sofern sie dieses oder jenes Quantum hat. Sie kommt jedem bestimmten Bed�rfnis nur auf die Weise zu, wie sie in ihrem Quantum n�tzlich ist und sie hat quantitativ viele N�tzlichkeiten f�r beliebige Bed�rfnisse. Nicht das Bed�rfnis bestimmt ihr Quantum, sondern das quantitative Dasein der Waren entwickelt die Qualit�ten der Bed�rfnisse. Alles, was sich sachlich quantitativ entwickelt, bietet daher auch die M�glichkeit einer qualitativen Entwicklung in der Sache, gleich, wie sich die Bed�rfnisse der Menschen f�r sich bestimmen.

In ihren kulturellen, phantastischen oder seelischen Bed�rfnissen k�nnen sich Menschen in einer Weise entfalten, die keinen Deut eines Nutzens hat. Sie bleiben damit in ihren Bed�rfnissen bei sich oder in rein zwischenmenschlichen Beziehungen. Am Reichtum einer warenproduzierenden Gesellschaft beteiligen sie sich nur �ber den Nutzen - sei es als F�higkeit, n�tzliche Dinge herzustellen, sei es als Bed�rfnis hiernach. Es kann allerdings auch die Phantasie oder die Musik, die Kunst, die Kultur �berhaupt einen gesellschaftlichen Nutzen darstellen, wenn dies zur Reaktion auf ihre wirkliche Kultur vonn�ten ist (z.B. als Zirkus und Spiele, Abreaktion sozialer Spannungen, Tittytainment).

Dem menschlichen Bed�rfnis kommt unbestimmt zu, was Sache ist, weil und sofern es sich auf keine andere Welt gesellschaftlich beziehen kann, als auf die Welt der Waren, f�r die es zwar subjektiv bestimmend, aber objektiv doch gleichg�ltig ist. F�r die Menschen sind die Waren einzelne Dinge, die ihnen je einzeln n�tzlich sind; die Dinge selbst haben f�r sie keine gesellschaftliche Beziehung. Diese besteht allein in einem blo�en Quantum, welches die Waren f�r sie zum Zweck ihres Bedarfs in m�glichst hohem Ausma� haben muss: als Warensammlung. Die Warenwelt hat hierdurch eine m�chtigere Bestimmung in ihrer Quantit�t, als es das einzelne Bed�rfnis haben kann, das qualitativ auf den gesellschaftliche Reichtum bezogen ist.

 

"Jedes solches Ding ist ein Ganzes vieler Eigenschaften und kann daher nach verschiedenen Seiten n�tzlich sein."

Nicht das Ganze seiner Eigenschaften macht ein Ding n�tzlich. Es ist nicht als das Ding, das es ist, Ware. Es gibt an ihm verschiedene Eigenschaften, die verschieden genutzt werden k�nnen. Aber nur durch den, der dies zu nutzen wei�, wird es zu einem n�tzlichen Ding. Organisch bleibt das Ding oder die Kraft, die genutzt wird, zugleich etwas anderes. Der Stoff und Sinn als solcher geht nicht vollst�ndig in seinem Dasein als Ware auf, wiewohl ihr substanziell vorausgesetzt. Das l�sst jedes Objekt der politischen �konomie zugleich Stoff und Sinn sein, der nicht von ihr vollst�ndig bestimmt ist, an dem sie aber Eigenschaften f�r sich hat und nutzt. Dabei geht Stoff und Sinn zwar vollst�ndig in die Warenwelt ein, denn die Dinge und Sinne werden dort zur G�nze verbraucht, aber sie verwirklichen nicht ihre Qualit�ten in der Warenwelt, sondern dienen ihr nur als Quantum von Stoff und Sinn.

 

"Diese verschiedenen Seiten und daher die mannigfachen Gebrauchsweisen der Dinge zu entdecken ist geschichtliche Tat."

Geschichte beruht auf T�tigkeit und diese enth�lt die Ent-Deckung eines Nutzens, einer Gebrauchsweise. Das Entwickeln und Erfinden und Gestalten der Eigenschaften von Dingen macht Arbeit und zeigt sich an den Dingen und ihrem Nutzen. Aber nur von letzterem handelt �konomie. Das bedeutet also nicht, dass alle Geschichte selbst nur als Geschichte nutzbringender T�tigkeit best�nde. Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft als Naturmacht des Menschen ist immer eine Geschichte des menschlichen Lebens �berhaupt, auch wenn die gesellschaftliche Form in der b�rgerlichen Gesellschaft noch nicht das ganze menschliche Leben zur Verwirklichung bringt, sondern als �konomie nur das, was ihm n�tzlich ist, vollst�ndig abgetrennt von dem, was unn�tz ist.

Das Leben �u�ert sich nicht nur im Nutzen, sondern auch in Liebe, Sch�nheit, M��iggang und anderem. Dies aber macht nicht den Gegenstand der �konomie aus, sondern ist Gegenstand hiervon abgetrennter und der �konomie noch unterordneter T�tigkeiten und Wissenschaften (z.B. Psychologie, Kulturwissenschaft usw.). In der Abtrennung aber k�nnen diese f�r sich nicht wahr sein, wenn sie nicht am Mangel der ganzen Lebenswirklichkeit der b�rgerlichen Gesellschaft, an ihr als allgemeine Form der Teilung, Trennung und Aufteilung des menschlichen Lebens ihr Erkenntnisinteresse begr�nden (z.B. als Kritik der politischen �sthetik, der b�rgerlichen Psychologie usw.).

 

"So die Findung gesellschaftlicher Ma�e f�r die Quantit�t der n�tzlichen Dinge. Die Verschiedenheit der Warenma�e entspringt teils aus der verschiedenen Natur der zu messenden Gegenst�nde, teils aus Konvention."

Im Ma� der Quantit�t der n�tzlichen Dinge zeigt sich Natur und Konvention (�bereinkunft) - Natur, insofern der Stoff der Dinge quantitativ endlich ist, Konvention durch das Quantum der Bed�rfnisse und Arbeitserfordernissen nach n�tzlichen Dingen. Aus dem aber ergibt sich nicht unmittelbar das Ma� der n�tzlichen Dinge, sondern erst aus dem Dasein der Dinge als Waren. "Die Verschiedenheit der Warenma�e" entspringt sowohl ihrem stofflichen Dasein, als auch der gesellschaftlichen Erfordernis, wie sie durch Konvention dargestellt ist als das gesellschaftliche Ma� ihrer N�tzlichkeit, als deren Bewertung (bewertung).

Man k�nnte nun meinen - und eine breite Str�mung der b�rgerlichen �konomie meint dies auch - die Begrenztheit der n�tzlichen Dinge, der sogenannte Grenznutzen, w�rde das Ma� der Dinge als Waren ergeben. Dieses Ma� w�re das Ma� nicht hinreichender Produktivit�t, also das Ma� daf�r, dass nicht gen�gend Produkte erzeugt sind, die zur Verf�gung st�nden - also das Ma� des Ansporns, sie zu produzieren. Doch das Ma� des Kapitalismus begr�ndet sich genau umgekehrt: Die Dinge stellen Reichtum als Warensammlung dar, bevor sie ihr gesellschaftliches Ma� finden k�nnen. Und alle Bewertungen und Werturteile begr�nden sich hieraus. Sie sind subjektives Verhalten zu solcher Gegebenheit.

 

Zusammenfassung 3:

Die Beziehung der Menschen auf die Waren ist durch deren N�tzlichkeit qualitativ und quantitativ bestimmt. Sie ist durch die Ware als n�tzlichem Gegenstand, welchem diese Bed�rfnisse gleichg�ltig sind, eine ausschlie�liche Beziehung, abgetrennt von menschlichen Lebenszusammenh�ngen. Von daher gibt es kein gesellschaftliches Ma� f�r sie, kein durch menschliche Bed�rfnisse qualitativ bestimmtes Quantum an G�tern, sondern eine abgetrennte, f�rsichseiende Quantit�t. Als solche ist das "gesellschaftliche Ma�" durch Natur und Konvention gegeben, als Quantum, das in der Ware von seiten ihrer Natur und ihres Gebrauchs vorhanden ist, als unbestimmte Naturm�chtigkeit, welche ihrem Dasein gegeben ist.

 

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Thema 4:

N�tzlichkeit als Eigenschaft von Dingen macht auch die Eigenschaften der Dinge als Waren aus: Ihren Gebrauchswert. Was aber ist dann das besondere Sein der Ware als Gebrauchswert f�r Menschen, deren Bed�rfnisse ihr zugleich gleichg�ltig sind? Wie kann eine Ware ein Ding sein, das zwar von und f�r Menschen bestimmt ist und doch f�r sich ein Dasein hat, das hierzu gleichg�ltig ist?

 

Textstelle 4:

"Die N�tzlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert. Aber diese N�tzlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenk�rpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenk�rper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. Dieser sein Charakter h�ngt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde. Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Tr�ger des - Tauschwerts." (MEW 23, S. 50)

 

Kommentar 4:

"Die N�tzlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert. Aber diese N�tzlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenk�rpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenk�rper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut."

Es geht der Wirtschaft eigentlich nur um N�tzlichkeit, welche den Gebrauchswert der Ware ausmacht, gleich, ob er in Gestalt geistiger oder stofflicher Produkte da ist. Aber N�tzlichkeit ist an und f�r sich, also letztlich immer stofflich, abh�ngig von den Eigenschaften der Dinge (und Menschen, sofern sie Gebrauchswert haben), ob diese von Natur vorhanden oder durch Arbeit erzeugt oder selbst Arbeitskraft sind. Meist ist der Warenk�rper beides in einem. So z.B. das Erd�l, das aus der Erde geborgen und dann verarbeitet wird, oder der arbeitende Mensch, der durch seine Ausbildung n�tzlich wird, oder der Diamant, der erst im Schliff f�r den Betrachter den Glanz erh�lt, der seinen Reiz n�tzlich werden l�sst.

Ein Nutzen kann nicht frei schweben. Ob als Computerprogramm noch rein virtuell, oder als ein Kilo Mehl h�chst greifbar, letztlich liegt der Nutzen im stofflichen Dasein eines Produkts oder eines Ereignisses – und sei es auch nur durch Daten und elektrische Schaltkreise vermittelt. Ohne eine k�rperliche Gegenw�rtigkeit gibt es keinen NutzenDabei ist der Nutzen nicht durch den Stoff bestimmt. Der Stoff ist mit seinen Eigenschaften das Medium der N�tzlichkeit, die etwas im Keislauf der �konomie hat.

Dabei muss die Verarbeitung des Stoffes nicht unmittelbar das Produkt ausmachen. Auch wenn z.B. Musik nur noch im Netz „heruntergeladen“ wird, so muss es elektrischen Strom, fototechnisch erzeugte Schaltkreise, und MusikerInnen und ihre Instrumente geben, die der �konomischen Anwendung von Musik als Nutzen f�r Menschen vorausgesetzt sind. Die k�rperliche T�tigkeit von allem zusammen ergibt den Nutzen f�r den Gebrauch eines Produkts, macht aber nicht unbedingt dessen Sinn aus.

Umgekehrt ist Musik als Kulturgut nicht unbedingt n�tzlich. Sie mag n�tzlich sein zum Abtanzen von den Erregungen des Alltags und dergleichen mehr. Sobald sie aber wirklich als Kunst existiert, hat sie ihren Sinn nur noch im Menschen selbst, ist stofflich gegenstandslos und gleichg�ltig gegen ihr �konomisches Dasein. Der Nutzen beschr�nkt sich auf die Funktionalit�t der Dinge und Ereignisse.

 

"Dieser sein Charakter h�ngt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde."

Der Warenk�rper ist als n�tzliches Ding schon in seinem Dasein quantitativ bestimmt, egal, woher er kommt. Er ist in einem bestimten Quantum da, was auch immer an Arbeitsquantum dies gekostet hat. F�nf H�user bleiben auch f�nf H�user, auch wenn sie in halber Herstellungszeit erzeugt werden. Und was sie als Nutzen bieten, bleibt hiervon unber�hrt. Aber in dieser Qualit�t ist auch ihr quantitative Bestimmtheit schon impliziert, vorausgesetzt und selbstverst�ndlich. Deren Quantit�t ergibt sich aus ihrem praktischen Sein jenseits aller theoretischen Reflexion ihrer N�tzlichkeit. Und deshalb geh�ren sie unter diesem Gesichtspunkt nicht zur �konomie sondern zu anderen Wissenschaften (z.B. Warenkunde oder Kulturwissenschaft).

Arbeit erzeugt nicht nur Produkte unter dem Gesichtspunkt der �konomie, sondern menschliche Geschichte, die Geschichte der Naturm�chtigkeit menschlicher Gesellschaft, sowohl von ihrer subjektiven Seite, indem sie menschliche Sinnbildung entwickelt und verwirklicht, wie auch objektiv, indem sich ihr Aufwand durch die Entwicklung der Produktionsmittel sukzessive verringert. In ihr prozessiert die Notwendigkeit wie die Freiheit menschlicher Lebensbereicherung und durch sie gestaltet sich menschliche Kultur als die Substanz des menschlichen Reichtums ebenso, wie sich darin auch die Erleichterung des menschlichen Daseins, der Nutzen als Produkt einer Wirtschaft ergibt. Der Reichtum besteht zwar aus Warenk�rpern, aus der Aufsammlung n�tzlicher Dinge, ist aber nicht auf den blo�en Nutzen der Dinge beschr�nkt. Die Gebrauchsweise der Dinge, soweit sie f�r sich genommen und abgetrennt von ihrer Kultur betrachtet werden, weil und sofern sie hiervon auch abgetrennt sind, reflektiert dies als �konomische Form darin, dass diese Dinge als Waren auf dem Markt zum Nutzen f�r menschliche Bed�rfnisse da sind. Der Nutzen ist die Form, worin sich Bed�rfnisse auf sinnliche Eigenschaften der Dinge beziehen. Aber ein ausschlie�lich n�tzlicher Bezug ist alleine eine �konomischen Reflexion einer menschlichen Beziehung zu Dingen �berhaupt, vor allem zu den Dingen, die sie f�r sich erzeugt haben. Soweit sie f�r sich nur Nutzbarkeit erzeugen, reduzieren sie ihre Produktion auch nur auf eine, n�mlich die �konomische Seite menschlicher Arbeit. Dies macht die gesellschaftliche Form der Arbeit aus und entspricht der Allgemeinheit der N�tzlichkeit, wie immer diese quantifiziert ist.

Im Gebrauchswert stellt sich der Sinn der Arbeit �konomisch dar, also nur als Nutzen, nicht als vollst�ndige Lebens�u�erung der Menschen, wie sie das Ding z.B. als Kulturgut enth�lt. Der Nutzen ist die Form einer Wirtschaftlichkeit, welche sowohl der Arbeit wie auch ihren Produkten zukommt. Wirtschaft ist die Methode, mit minimalem Aufwand optimalen Nutzen hervorzubringen. Hiernach werden die Dinge auch als Waren �konomisch wertgesch�tzt. Als Kulturg�ter, wiewohl auch Waren, haben sie einen anderen Bezug zu den Menschen (z.B. Authentizit�t, Wahrheit, Empfindung).

Der Gebrauchswert wird vielfach als die "eigentliche Wahrheit" zur "menschlichen Seite" der b�rgerlichen Gesellschaft �berh�ht. Dies hatte zu gro�en Missverst�ndnissen sowohl im Kulturverst�ndnis (z.B. der Frankfurter Schule quelleup1) als auch im Arbeitsverst�ndnis der Arbeiterbewegung gef�hrt. Schon Marx ist hierauf verschiedentlich eingegangen. Es handelt sich dabei zu seiner Zeit um kompilatorische Geistesstr�mungen, die einen Ausgleich von Natur und Mensch in den "Robinsonaden" des Gebrauchswerts, in einer gesellschaftslosen Nat�rlichkeit des Eigennutzens haben wollten, wie sie heute noch durch den blo�en Individualismus romantisiert, also gegen ihre gesellschaftliche Bedingtheit verkl�rt werden. “Dies ist der Grund, warum deutsche Kompilatoren den unter dem Namen Gut fixierten Gebrauchswert con amore (mit Lust) abhandeln.“ (MEW 13, S. 16, Fu�note). Es kann einer emanzipatorischen Bewegung nicht um die Anh�ufung von Eigenn�tzigkeit gehen; diese gibt es bereits als Warensammlung. Ein Individuum bezieht sich �ber den Nutzen der Gebrauchswerte auf die �konomie seiner Gesellschaft und ist darin zwar mit ihr einig, nicht aber von Natur aus. Die spezifische Form der N�tzlichkeit ist immer die spezifische Form der Gesellschaftlichkeit von �konomie.

In der Kritik des Gothaer Programms, worin die Urspr�nge der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung angelegt wurden, schrieb er gegen Lasalle, der die positiven Gr�nde der Arbeiterbewegung in der N�tzlichkeit der Arbeit f�r die Gesellsschaft sah: "Was ist "nutzbringende" Arbeit? Doch nur die Arbeit, die den bezweckten Nutzeffekt hervorbringt. Ein Wilder - und der Mensch ist ein Wilder nachdem er aufgeh�rt hat, Affe zu sein - der ein Tier mit einem Stein erlegt, der Fr�chte sammelt etc., verrichtet "nutzbringende" Arbeit." (MEW 19, S. 15 - Marx in der Kritik des Gothaer Programms) Und �ber die Konsequenz dieser Haltung lie� er keinen Zweifel: "Sch�ner Schlu�! Wenn die nutzbringende Arbeit nur in der Gesellschaft und durch die Gesellschaft m�glich ist, geh�rt der Arbeitsertrag der Gesellschaft - und kommt dem einzelnen Arbeiter davon nur soviel zu, als nicht n�tig ist, um die "Bedingung" der Arbeit, die Gesellschaft, zu erhalten." (MEW 19, S. 15 - Marx in der Kritik des Gothaer Programms). Mehr dazu in "Probleme des Marxismus")

 

Zusammenfassung 4:

N�tzlichkeit gibt es nicht an sich oder von Natur aus. Sie ist immer eine �u�erliche, eine einzeln bestimmte und ausschlie�liche Beziehung zu einem Gegenstand, dessen Eigenschaften genutzt werden. Diese macht ihn zum K�rper einer wirtschaftlichen Beziehung, welche eine gesellschaftliche Beziehung enth�lt. Von daher ertr�gt der Gebrauch der Dinge jede Gesellschaftsform. Dies aber macht den Gebrauchswert niemals f�r sich und unmittelbar zu einer gesellschaftlich bestimmten Qualit�t. Diese ergibt sich aus dem Zusammenhang, in welchem Gebrauchswerte stehen, worin sie entstehen und vergehen.

 

Objekt3b1

 

Thema 5:

Gebrauchswerte bilden den stofflichen Gehalt des Reichtums der Menschen. Was hei�t das darauf bezogen, dass dieser Reichtum als Warensammlung besteht?

 

Textstelle 5:

"Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Tr�ger des - Tauschwerts."

 

Kommentar 5:

In der Abtrennung von seiner sonstigen Eigenschaftlichkeit begr�ndet sich der Gebrauch der Dinge aus ihrem Dasein f�r die Konsumtion. Die n�tzlichen Warenk�rper machen dieses Dasein aus und bilden damit den stofflichen Inhalt des Reichtums. Warenk�rper sind also rein stoffliche Form des Reichtums, was immer darin an Eigenschaften f�r die Menschen ist.

Seinen Bezug auf andere Dinge hat ein Warenk�rper aber nur in der blo�en Besonderheit des Nutzens und seines Quantums, damit im Ausschluss der Dinge voneinander. Diese sind Arbeitsprodukte und Konsumgegenst�nde in jeweils einzelner Form ohne einen Zusammenhang, Teilprodukte n�tzlicher Arbeit als selbst�ndige Gegenst�nde f�r menschliche Bed�rfnisse. Sie sind nicht als Arbeitsprodukte Gegenst�nde, sondern als Produkt der Arbeitsteilung gegenst�ndlich in der Abtrennung und Ausschlie�lichkeit ihrer N�tzlichkeit im einzelnen Ding. Dieses ist anderen Dingen in der Form des Nutzens darin gleich, als Produkt n�tzlicher menschlicher Arbeit zu existieren. Von da her ist es mit ihnen austauschbar, und von daher verwirklicht der Gebrauchswert seine gesellschaftliche Form erst im Austausch mit anderen Gebrauchswerten. Schon im Bezug des Nutzens und der darin betriebenen Abtrennung der Eigenschaften der Dinge ist eine gesellschaftliche Beziehung im Tausch angelegt. Und darin haben die Dinge ihren gesellschaftlichen Nutzen. Gesellschaftlich existieren die Dinge nicht zum Gebrauch, sondern nur f�r den Tausch. Der Tausch ist die gesellschaftliche Form ihres Daseins und in diesem haben die Waren nur Tauschwert. Von daher ist ihre Einzelheit und Allgemeinheit nicht von ein und derselben Qualit�t des Nutzens, sondern voneinander getrennt, durch Abstraktion aufeinander bezogen. Der Gebrauchswert ist nicht das Einzelne des Tauschwerts; er ist der stoffliche Tr�ger des Tauschwerts. Das Einzelne ist der Stoff einer Allgemeinheit, die keinerlei stoffliches Sein f�r dieses hat. Die Ware als n�tzliches Ding hat eine private Form des Nutzens als Gebrauchswert und eine gesellschaftliche als Tauschwert.

Im Gebrauchswert stellt sich Arbeit konkret dar. Aber der Gebrauchswert als Produkt n�tzlicher Arbeit ist nur die �konomische Form eines Gegenstands, welcher zur Befriedigung menschlicher Bed�rfnisse n�tzlich ist. Die Arbeit, die ihn herstellt, bedeutet Aufwand, indem sie Stoffe und Eigenschaften eines Dings ver�ndert, so dass es menschliche Bed�rfnisse befriedigt und ihre Sinne bereichert. Aber in der Form des isolierten Nutzens kann der Gebrauchswert seine gesellschaftliche Beziehung, die er durch die gesellschaftliche Beziehung der Menschen im Arbeitsprozess hat, nicht ausdr�cken. Erst der Tausch stellt die gesellschaftlichen Beziehungen, welche den Dingen inne sind, wirklich dar. Im Tauschwert wird ihr Verh�ltnis gesellschaftlich getragen - nicht als die Beziehung, die in ihnen ist, aber in dem Verh�ltnis, worin sie sich austauschen lassen.

 

Zusammenfassung 5:

Im Gebrauch werden bestimmte Eigenschaften genutzt, andere nicht. Er nutzt die gesellschaftliche Beziehung, welche die menschlichen Erzeugnisse und die Bed�rfnisse nach ihnen enthalten, als Moment einer Gesellschaftsform. Darin f�gen sich alle eigenschaftlichen Beziehungen in einer bestimmten Weise zusammen. Der wirtschaftliche Zusammenhang einer Gesellschaft ist der Zusammenhang der geteilten N�tzlichkeit, also einer bestimmten Arbeitsteilung. In einer Warengesellschaft ist der Gebrauchswert der Tr�ger des Tauschwerts. Von daher vermittelt sich im Tauschwert die Weise, wodurch die Arbeitsteile zusammmengebracht werden, qualitativ verschieden von dem Nutzen, den sie f�r die Menschen im einzelnen haben.

 

Objekt3b1

 

Thema 6:

Warum, wodurch und wie bezieht sich der Gebrauchswert einer Ware wirklich auf den Tauschwert?

 

Textstelle 6:

"Der Tauschwert erscheint zun�chst als das quantitative Verh�ltnis, die Proportion, worin sich Gebrauchswerte einer Art gegen Gebrauchswerte anderer Art austauschen, ein Verh�ltnis, das best�ndig mit Zeit und Ort wechselt. Der Tauschwert scheint daher etwas Zuf�lliges und rein Relatives, ein der Ware innerlicher, immanenter Tauschwert (valeur intrins�que) also eine contradictio in adjecto. Betrachten wir die Sache n�her."

 

Kommentar 6:

Als blo�es, also grundloses quantitaves Verh�ltnis besteht der Tauschwert selbst nur als Verhalten von Quanta in zuf�lliger Proportion. Zuf�llige Beziehungen sind willk�rlich und k�nnen nur zu fallen, weil sie keinen Grund haben. Man kann sie nicht bewirken oder erf�llen. Es w�re das eine Quantum nur, weil und solange es kein andres Ma� gibt. Es w�re vollst�ndig unwirklich und k�nnte daher auch nichts bewirken, w�rde in seiner Beliebigkeit zerfallen und seine blo�e Abstraktion als Sinnlosigkeit offenbaren.

Wirkliche Beziehungen aber haben Wirkung aufeinander. Sie stehen daher im Bezug innerhalb eines Ganzen, deren Teil sie sind und das ihre Wirkung �berhaupt nur deshalb ausmacht, weil sie sich qualitativ darin bezeugen und beeinflussen. Quantitative Relationen k�nnen in Wirklichkeit nur Beziehungen innerhalb der Totalit�t eines qualitativen Verh�ltnisses.

Ein quantitatives Verh�ltnis ohne Qualit�t kann nicht sein. Eine Qualit�t des Tauschwerts als Tauschwert gibt es aber nicht, er "wechselt best�ndig mit Zeit und Ort", besteht selbst nur proportional, also in Pro-Portionen ohne eigene Qualit�t, und scheint daher zun�chst nur zuf�llig - als Tauschwert an sich unm�glich. Und wo ein Quantum keine Qualit�t hat, da muss sie sich selbst als diese begr�nden

 

Zusammenfassung 6:

Zuf�lliges hat keinen Grund. Ein zuf�lliger Tauschwert w�re ein Widersinn. Um seine proportionalen Beziehungen zu qualifizieren muss sich der Tauschwert auch wirklich eine Qualit�t geben.

 

Objekt3b1

 

Thema 7:

Das Verhalten der Tauschwerte zeigt selbst, dass hinter ihnen etwas steckt, was weder Gebrauchswert noch Tauschwert ist.

 

Textstelle 7:

"Eine gewisse Ware, ein Quarter Weizen z.B. tauscht, sich mit x Stiefelwichse oder mit y Seide oder mit z Gold usw., kurz mit andern Waren in den verschiedensten Proportionen. Mannigfache Tauschwerte also hat der Weizen statt eines einzigen. Aber da x Stiefelwichse, ebenso y Seide, ebenso z Gold usw. der Tauschwert von einem Quarter Weizen ist, m�ssen y Stiefelwichse, y Seide, z Gold usw. durch einander ersetzbare oder einander gleich gro�e Tauschwerte sein. Es folgt daher erstens: Die g�ltigen Tauschwerte derselben Ware dr�cken ein Gleiches aus. Zweitens aber: Der Tauschwert kann �berhaupt kann nur die Ausdrucksweise, die "Erscheinungsform" eines von ihm unterscheidbaren Gehalts sein."

 

Kommentar 7:

Bei jedem Tauschakt ergibt sich ein quantitatives Bezugsverh�ltnis, das vollst�ndig verschieden ist. Es kann deshalb zuf�llig und willk�rlich erscheinen. Doch w�rden sich in der Willk�r von Tauschverh�ltnissen die Beziehung der Waren aufeinander nur zersetzen. Etwas, das sie wesentlich ausmacht, muss darin zum Tragen kommen, damit sich ihre Wirklichkeit �berhaupt erh�lt. Sie erweist sich hierin zugleich auch wirklich begr�ndet, durch etwas, was nicht zuf�llig und beliebig ist.

In der Beliebigkeit der quantitativen Verh�ltnisse l�sst es sich als gleich Bleibendes erkennen, das weder das eine Quantum noch das andere ist, worin aber die unterschiedlichen Quanten sich aneinander als Quanten bestimmen, also als bestimmtes Quantum sich ergeben. Der Tauschwert kann also nicht beliebig und willk�rlich sein, wie er erscheint, sondern ist die Erscheinungsform eines Gehalts, also einer Qualit�t, in welcher die Tauschwerte bestimmt sind. Es ist etwas, was sie nicht sind, ein von ihnen "unterscheidbarer Gehalt". Dieses Gleichbleibende begr�ndet ihre wirkliche Beziehung als Tauschwerte und ist also wesentlicher Inhalt dieser �konomischen Form ist.

 

Zusammenfassung 7:

Die unterschiedlichen Quanta der Tauschwerte erweisen sich in ihren Beziehungen als Ausdruck von etwas Gleichbleibendem. Sie sind also Erscheinungsformen eines von ihnen unterscheidbaren Gehalts.

 

Objekt3b1

 

Thema 8:

Warum und wie reduzieren sich die Tauschwerte im Verh�ltnis zu den Gebrauchswerten auf etwas anderes, was weder das eine, noch das andere ist?

 

Textstelle 8:

"Nehmen wir ferner zwei Waren, z.B. Weizen und Eisen. Welches immer ihr Austauschverh�ltnis, es ist stets darstellbar in einer Gleichung, worin ein gegebenes Quantum Weizen irgendeinem Quantum Eisen gleichgesetzt wird, z.B. 1 Quarter Weizen = a Ztr. Eisen. Was besagt diese Gleichung? da� ein Gemeinsames von derselben Gr��e in zwei verschiednen Dingen existiert, in 1 Quarter Weizen und ebenfalls in a Ztr. Eisen. Beide sind also gleich einem Dritten, das an und f�r sich weder das eine noch das andere ist. Jedes der beiden, soweit es Tauschwert, mu� also auf dies Dritte reduzierbar sein."

 

Kommentar 8:

Die Waren werden, indem sie miteinander verglichen werden, auf diese Qualit�t, welche die �konomische Form ausmacht, reduziert, also ausschlie�lich auf das bezogen, was diese Form bestimmt. In der best�ndigen Gleichsetzung "sind die Tauschwerte der Waren zu reduzieren auf ein Gemeinsames, wovon sie ein Mehr oder Minder darstellen." Die Formbestimmung des Verh�ltnisses, worin die Tauschwerte fungieren, also die Formbestimmung des Tauschverh�ltnisses selbst, muss aus der Allgemeinheit des Tauschs heraus erkennbar sein, weil diese in der Lebenspraxis des Tauschens dessen objektiven Zweck ausmacht. Zun�chst erkennt man allen Gemeines in einem sich Gleichbleibenden, das in diesem Verh�ltnis sich herausstellt. Es ist das, worauf die Dinge objektiv reduziert werden, das, worin sich alles Subjektive wirklich aufhebt, die Abstraktion (abstrakt), wie sie sich in der Wirklichkeit der Tauschverh�ltnisse als Gleichbleibendes ergibt. Es ist also keine gedankliche Abstraktion, sondern eine praktisch notwendige Abstraktion, auf welche sich die Waren einlassen m�ssen, um sich als Waren im Austausch zu realisieren (siehe hierzu Realabstration politik2).

Durch ihr Dasein als Tauschwerte entfalten sich die Waren nicht, sie werden auf etwas in ihnen gleich Wirkendes reduziert. Doch wie ist das m�glich, wo sie doch ganz reale Dinge sind? Kann man etwas reduzieren, von etwas wirklich absehen, obwohl es genauso wirklich da ist? Das gemeinsame Dritte kann nur etwas sein, was da ist und wirkt ohne wirklich da zu sein. Es ist sowohl das eine wie das andere, ohne wirklich das eine oder das andere zu sein. Gesucht wird der Begriff einer dialektischen Abstraktion (politik2), welche den wirklichen Beweggrund der Ware im Verhalten der Waren ausmacht und sich als ihre tat-s�chliche Beziehung beweisen muss.

 

Zusammenfassung 8:

Das in den Tauschwerten Gleichbleibende reduziert alle ihre Verh�ltnisse auf eine Abstraktion, die in ihrer Wirklichkeit wirkt ohne wirklich zu sein.

 

Objekt3b1

 

Thema 9:

Was ist das substanziell, worauf sich die Tauschwerte im Tauschakt reduzieren?

 

Textstelle 9:

"Sieht man nun vom Gebrauchswert der Warenk�rper ab, so bleibt ihnen nur noch eine Eigenschaft, die von Arbeitsprodukten. Jedoch ist uns auch das Arbeitsprodukt bereits in der Hand verwandelt. Abstrahieren wir von seinem Gebrauchswert, so abstrahieren wir auch von den k�rperlichen Bestandteilen und Formen, die es zum Gebrauchswert machen. Es ist nicht l�nger Tisch oder Haus oder Garn oder sonst ein n�tzlich Ding. Alle seine sinnlichen Beschaffenheiten sind ausgel�scht. Es ist auch nicht l�nger das Produkt der Tischlerarbeit oder der Bauarbeit oder der Spinnarbeit oder sonst einer bestimmten produktiven Arbeit. Mit dem n�tzlichen Charakter der Arbeitsprodukte verschwindet der n�tzlicher Charakter der in ihnen dargestellten Arbeiten, es verschwinden also auch die verschiedenen konkreten Formen dieser Arbeiten, sie unterscheiden sich nicht l�nger, sondern sind allzusamt reduziert auf gleiche menschliche Arbeit, abstrakt menschliche Arbeit."

 

Kommentar 9:

Die allen gemeine Abstraktion vom Gebrauchswert der Dinge in ihrem gesellschaftlichen Austausch kann nichts sein, was an ihnen beliebig je nach Interesse eines Denkens zu abstrahieren w�re (siehe Gedankenabstraktion abstrakt1). Es kann vor allem „nicht eine geometrische, physikalische, chemische oder sonstige nat�rliche Eigenschaft der Ware sein." Es muss das sein, was ihnen als �konomisches Gesellschaftwesen �berhaupt verbleibt, das gesellschaftliche Wesen abstrakter N�tzlichkeit. Dieses ist die Abstraktion ihrer gesellschaftlichen Vermittlung. Was von ihr in jedem Ding verbleibt, muss absehen "von den k�rperlichen Bestandteilen und Formen, die es zum Gebrauchswert machen". Es kann hierbei also kein Quentchen K�rperlichkeit �brig bleiben, also kann es auch keine k�rperliche Abstraktion selbst sein, da diese zwangsl�ufig gesellschaftslos w�re und an die Einzelheit der Dinge, wie sie erscheinen, gebunden bliebe. Es muss um die Abstraktion gesellschaftlichen Nutzens �berhaupt gehen, um die Abstraktion der gesellschaftlichen Produktion, die erkl�ren kann, auf was sich die Gebrauchswerte der Waren im Austausch reduzieren: um die Tatsache, dass sie menschliche Abeitsprodukte sind. Nur dies kann die Qualit�t sein, worein sich die n�tzlichen Dinge im Tausch wirklich reduzieren und woraus sich die Begriffsentfaltung, die Begriffssubstanz des Warentauschs erkl�rt. Dieser Schluss ergibt sich nicht aus der Ph�nomenologie der Gesellschaft, etwa, weil man immer auf abstrakte Arbeit hin denken k�nnte, sondern aus dem unsichtbaren Dritten, das als allseitiges Wesen des gesellsschaftlichen Seins und Werdens in der Vermittlung als notwendiges Mitteil der Beziehung der Waren sich erschlie�t. Damit ist die Analyse der Warenverh�lnisse abgeschlossen und diese m�ssen hiernach nun erkl�rlich werden.

Die Interpretationsans�tze, die diese Abstraktion im Wirklichen selbst zu finden meinen (z.B. im Geld), haben genau dies nicht begriffen. Sie resultiert aus einem gesellschaftlichen Verh�ltnis, worin die Form der Beziehungen diese selbst nicht verwirklicht und nicht wirklich sein l�sst, sie also nur in der Notwendigkeit einer Abstraktion verwirklichen kann. Es ist f�r das dialektische Verst�ndnis des Kapitalismus grundlegend, dass es sich beim Tauschwert um die Unwirklichkeit menschlicher Verh�ltnisse handelt, die Wirkung haben ohne wirklich zu sein. Und aus diesem Grund werden sie zur Formbestimmung einer Gesellschaft, zu einer selbst�ndigen Gesellschaftsform.

 

Das ph�nomenologische Bed�rfnis das Ph�nomen aus sich selbst wesentlich zu begreifen, Begriffe aus dem heraus zu abstrahieren, worin sie den Ph�nomenforschern emphatisch sinnvoll scheinen, also abstrakte Arbeit aus Arbeit, abstrakter K�rper aus K�rper, abstrakte Natur aus Natur, will dem Anschaulichen eine Wesensbegabung zusprechen (z.B. den Geschlechtstrieb wesentlich als Naturtrieb zu begreifen, der unabh�ngig von menschlicher Kultur verblieben sei). Damit �bergehen die Ph�nomenologen traumwandelnd und mehr oder weniger phantasiebegabt den Grund ihrer Fragestellung: Was macht mir dies eigentlich und �berhaupt abstrakt? Wozu denke ich �ber Abstraktionen nach?

So auch ein modischer Ph�nomenologe des Kapitalismus, Robert Kurz, der die Abstraktion des Wertverh�ltnisses als "verbrannte menschliche Energie" bezeichnet und damit sich gegen den Marxschen Arbeitsbegriff zu wenden versucht. Damit entgleitet ihm aber die ganze Gesellschaft zu einer Energieform der Natur, die im Kapital verbrannt w�re, also dort nicht als tote Arbeit m�chtig ist. Er gewinnt sich hierbei als "Postmarxist" mit der Behauptung, dass die Arbeit selbst keine Rolle mehr spiele, weil sie selbst nur abstrakt best�nde, also keine konkreten Verh�ltnisse n�tig habe. In dieser Abstraktion versteht er die Arbeit selbst schon als Kapital, als abstrakte Arbeit �berhaupt, denn er will von der Tatsache menschlicher Arbeit absehen, um den Konsumenten zum Subjekt der Gesellschaft zu machen, z.B. weil die Arbeit nach seiner Auffassung den Robotern �berlassen bleiben k�nne. Indem Robert Kurz aber von der Gesellschaftsform der Arbeit, wie automatisiert sie auch immer sein mag, absieht, sieht er auch von der Wirklichkeit der gesellschaftlichen Gestaltung ab und letztlich auch von der Wirkung, die Konsum hat, wenn er nicht auf die Erzeugung seiner Gegenst�nde als menschliche Vergegenst�ndlichung bezogen ist: Barbarei. Aber genau die haben wir schon.

Mit der Verkehrung der von Marx analysierten Wertsubstanz der Ware zu einer ph�nomenologischen Gedankenabstraktion als ideelle Naturform einer Energie wird diese zur Grundlage einer esoterischen Ideologie und kann als sinnentleerendes Schlagwort �berall verwendet werden, wo intellektuelle Ideologen sich der herrschenden Barbarei mit der Barbarei ihrer Kritik dort entgegenstellen, wo Kapital ph�nomenal wirksam ist und Energie "verdampft", wie Robert Kurz das nennt. Dass es sich bei Kapital um eine tote Form menschlicher Arbeit handelt, ist damit aus der Welt, denn dort soll durch ihn die Kritische Theorie einer Esoterik des Lebens an die Macht gelangen: Dessen konkrete Energie. Das wird wohl viel "verbrannte menschliche Energie" in den K�pfen seiner Gl�ubigen hinterlassen.

 

Aus dem ganzen Verh�ltnissen der Warenform als Form f�r Arbeitsprodukte und Gegenst�nde des Konsums, wurde der R�ckschluss auf abstrakt menschliche Arbeit gezogen. Und der zeigt, worum es in der Kritik der politischen �konomie geht: Dass in den wirklichen gesellschaftlichen Verh�ltnissen der Menschen, also in der Gegenst�ndlichkeit ihrer Wirksamkeit, ihrer Arbeit, auch die Wirklichkeit ihrer G�ter besteht. Ist diese Beziehung abstrakt, so sind es die menschlichen Beziehungen in dieser Gesellschaft �berhaupt. Die Ver�nderung der gesellschaftlichen Verh�ltnisse kann sich also auch nur wirklich in den vorhandenen konkreten Beziehungen in diesem Reichtum und seiner Erzeugung vollziehen. Menschen k�nnen nicht abstrakt sein, aber sie k�nnen sich durch Abstraktion deformieren, ihren Zusammenhang selbst abstrakt nur wahrnehmen und der Abstraktion gehorchend ihn auch immer wieder in seiner Abstraktion erneuern.

Abstrakt menschliche Arbeit hat sich aus der Form heraus schlie�en lassen, in welcher sie als Ware existiert. Und diese Form ist ihre Formbestimmung, weil abstrakte Arbeit die Formbestimmung aller Produkte ist. Aber alles, was derer abstrakten Wirkung untersteht, ist f�r sich wirklich da und als solches Dasein immer auch konkret - wenn gesellschaftlich auch nur abstrakt vermittelt. Daraus besteht das Wissen, dass die neue Gesellschaft aus den Formen der alten herausw�chst, indem sie die Abstraktionen der b�rgerlichen Arbeitsteilung, der Teilung der Lebensbeziehungen durch Besitz, abzustreifen beginnt. Die konkreten und wirklichen Beziehungen der Menschen machen, wenn sie sich im wirklichen Reichtum einer gesellschaftlichen Produktion und ihren Produkten realisieren, Tausch unn�tig. Sobald sich die b�rgerliche Gesellschaft aus der Mangelwirtschaft vorkapitalistischer Gesellschaften herausentwickelt hatte, wirklichen Reichtum als gesellschaftliche Grundlage hatte, war der Tausch zu einer gesellschaftlichen Form geworden, welche zunehmend nur noch als Form f�r sich selbst fortbestand. Dies erst machte das Warenverh�ltnis total. Heute kann man die Gesellschaft im weltweiten Durschnitt und nach dem Verm�gen von Mensch und Technik als eine Gesellschaft ohne naturnotwendigen Mangel ansehen und damit konstatieren, dass der Reichtum nicht dem gesellschaftlichen Verm�gen entsprechend verteilt ist. Hierbei wird sich der Wert der Sachen aufheben, ohne dass sich ein Quentchen Energie oder T�tigkeit oder Naturstoff oder Arbeitszeit dabei ver�ndern muss, wohl aber die Form, welche f�r sich bestimmt und durchaus m�chtig ist.

 

"Alle seine sinnlichen Beschaffenheiten sind ausgel�scht."

Das Ding wird im Vergleich der Waren bei der Absehung von seinem Gebrauchswert �bersinnlich, hat nichts, was seiner Sinnlichkeit zukommt und was seine sinnliche Herkunft verr�t. Diese ist nicht nur aufgehoben, sondern ausgel�scht, selbst nicht wirklich, wenn auch wirksam. Es verbleibt keine stofflich bestimmbare Arbeit darin, sondern lediglich die Tatsache, dass sie durch Arbeit erzeugt wurden, das abstrakte Sein von Arbeit, das darin blo�e Tat-Sache ist. Als Substanz, worauf sich alle Quanta der Tauschwerte im Vergleich der Waren reduzieren, hat sich abstrakt menschliche Arbeit ergeben. Alles Sein der Warendinge, was ihre Beziehung zum Menschen als Gebrauchsgut und Arbeitsprodukt, als gesellschaftlich n�tzliches Ding ausmacht, ist die abstrakt menschliche Arbeit. Diese ist die Qualit�t, die der Tauschwert f�r sich hat.

 

Zusammenfassung 9:

In den Tauschverh�ltnissen wirkt eine Bestimmung, die keinerlei sinnliche Beschaffenheit hat, eine �bersinnliche Bestimmung, die daraus hervorgeht, dass die Waren in ihrem Bezogensein nicht ihr Gewordensein als Produkte menschlicher Arbeit vermitteln, sondern lediglich die Tatsache, dass sie Produkt menschlicher Arbeit in der Abtrennung von ihrem Dasein als Ware sind, dass sie also abstrakt menschliche Arbeit darstellen.

 

Objekt3b1

 

Thema 10:

Was kann die Abstraktion �berhaupt wirklich sein, welche sich im Tauschakt durch die Reduktion der Tauschwerte zeigt?

 

Textstelle 10:

"Betrachten wir nun das Residuum der Arbeitsprodukte. Es ist nichts von ihnen �briggeblieben als dieselbe gespenstige Gegenst�ndlichkeit, eine blo�e Gallerte unerschiedsloser menschlicher Arbeit, d.h. der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft ohne R�cksicht auf die Form ihrer Verausgabung. Diese Dinge stellen nur noch dar, da� in ihrer Produktion menschliche Arbeitskraft verausgabt, menschliche Arbeit aufgeh�uft ist. Als Kristalle dieser ihnen gemeinschaftlichen Substanz sind sie Werte - Warenwerte.

Im Austauschverh�ltnis der Waren selbst erschien uns ihr Tauschwert als etwas von ihren Gebrauchswerten durchaus Unabh�ngiges. Abstrahiert man nun wirklich vom Gebrauchswert der Arbeitsprodukte, so erh�lt man ihren Wert, wie er eben bestimmt ward. Das Gemeinsame, was sich im Austauschverh�ltnis oder Tauschwert der Ware darstellt, ist also ihr Wert. Der Fortgang der Untersuchung wird uns zur�ckf�hren zum Tauschwert als der notwendigen Ausdrucksweise oder Erscheinungsform des Werts, welcher zun�chst jedoch unabh�ngig von dieser Form zu betrachten ist."

 

Kommentar 10:

Der Gebrauchswert ist f�r den Markt als gesellschaftlicher Ort der Waren zwar ebenso vorausgesetzt wie seine Produktion, hat aber nun darauf keinerlei Bedeutung mehr als Beziehung von bestimmter N�tzlichkeit, sondern nurmehr von unbestimmter als Gebrauchswert f�r andere. Die Dinge m�ssen jeweils ihren Gebrauchswert haben, um sich zum Tausch einfinden zu k�nnen, und zwar als Gebrauchswerte, die gesellschaftlich dort �berhaupt verlangt werden, also als Gebrauchswert f�r andere. Aber auf dem Markt selbst beziehen sich die Waren nur noch �ber ihr Wertsein.

Das Resultat der bisherigen Untersuchung ist, dass Tauschwerte abstrakt menschliche Arbeit zu ihrer allgemeinen Substanz haben und dass diese nichts anderes als die Substanz des Werts ist: Wertsubstanz. Der Wert ist nicht Tauschwert, aber beide haben dieselbe Substanz. Im Tauschwert erscheint der Wert, also abstrakt menschliche Arbeit, aber der Tauschwert selbst ist nur das Quantum, worin sich die Waren aneinander messen, die als Werte abstrakt menschliche Arbeit darstellen. Dies beides aber, Wert und Tauschwert, ist im bisherigen Gang der Analyse noch nicht wirklich verbunden, hat noch keine gemeinsame Form. Die wirkliche Wertform wird sich erst im Verh�ltnis der Waren selbst zeigen. Darin muss sich dann das quantitative Verh�ltnis der Tauschwerte als Wertquantum, als Quantum abstrakt menschlicher Arbeit erweisen.

 

Zusammenfassung 10:

Auf dem Markt vollzieht sich im Tausch der G�ter eine Beziehung, die weder Stoff noch Sinn hat. Lediglich der jeweils unterschiedliche Zweck des Habens macht den Tauschakt aus. Durch den Besitzerwechsel des Warentauschs beziehen sich die Menschen wie die Dinge nur noch �ber das Wertsein ihrer G�ter, �ber deren Wertsubstanz. Darin steckt die politische Bewertung des Besitzstandes ebenso, wie das Wertsein der G�ter als Produkte menschlicher Arbeit. Die Beziehung der Waren ist die Beziehungsform des Warenbesitzes in seinen unterschiedlichen Positionen der Bewertung als einzelnes Gebrauchsgut und als gesellschaftliches Produkt. Beides ist jedoch noch unverbunden, solange es keine Wertform hat.

 

Objekt3b1

 

Thema 11:

Die Abstraktion, welche sich als Substanz des Tauschverh�ltnisses ergeben hatte, kann ja nicht anderes wirklich sein, als durch das Verh�ltnis, worin sie erscheint. Sie regelt die Mengenverh�ltnisse der Waren in ihrem Austausch. Aber was macht dann ihre Gr��e wirklich aus?

 

Textstelle 11:

"Ein Gebrauchswert oder Gut hat also nur einen Wert, weil abstrakt menschliche Arbeit in ihm vergegenst�ndlicht oder materialisiert ist. Wie nun die Gr��e seines Werts messen? Durch das Quantum der in ihm enthaltenen "wertbildenden Substanz", der Arbeit. Die Quantit�t der Arbeit selbst mi�t sich an ihrer Zeitdauer, und die Arbeitszeit besitzt wieder ihren Ma�stab an bestimmten Zeitteilen, wie Stunde, Tag usw.

Es k�nnte scheinen, da�, wenn der Wert einer Ware durch das w�hrend ihrer Produktion verausgabte Arbeitsquantum bestimmt ist, je fauler oder ungeschickter ein Mann, desto wertvoller seine Ware, weil er desto mehr Zeit zu ihrer Verfertigung braucht. Die Arbeit jedoch, welche die Substanz der Werte bildet, ist gleiche menschliche Arbeit, Verausgabung derselben menschlichen Arbeitskraft. Die gesamte Arbeitskraft der Gesellschaft, die sich in den Werten der Warenwelt darstellt, gilt hier als eine und dieselbe menschliche Arbeitskraft, obgleich sie aus zahllosen individuellen Arbeitskr�ften besteht. Jede dieser individuellen Arbeitskr�fte ist dieselbe menschliche Arbeitskraft wie die andere, soweit sie den Charakter einer gesellschaftlichen Durchschnitts-Arbeitskraft besitzt und als solche gesellschaftliche Durchschnitts-Arbeitskraft wirkt, also in der Produktion einer Ware auch nur die im Durchschnitt notwendige oder gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit braucht. Gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist Arbeitszeit, erheischt, um irgendeinen Gebrauchswert mit den vorhandenen gesellschaftlich-normalen Produktionsbedingungen und dem gesellschaftlichen Durchschnittsgrad von Geschick und Intensit�t der Arbeit darzustellen. ...

Es ist also nur das Quantum gesellschaftlich notwendiger Arbeit oder die zur Herstellung eines Gebrauchswerts gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, welche seine Wertgr��e bestimmt. Die einzelne Ware gilt hier �berhaupt als Durchschnittsexemplar ihrer Art. Waren, worin gleich gro�e Arbeitsquanta enthalten sind oder die in derselben Arbeitszeit hergestellt werden k�nnen, haben daher dieselbe Wertgr��e. Der Wert einer Ware verh�lt sich zum Wert jeder andren Ware wie die zur Produktion der einen notwendige Arbeitszeit zu der f�r die Produktion der andren notwendigen Arbeitszeit. "Als Werte sind alle Waren nur bestimmte Ma�e festgeronnener Arbeitszeit."

 

Kommentar 11:

Nachdem die Wertsubstanz entdeckt war, stand nun die Wertgr��e als Frage an: Wenn die Qualit�t der Tauschwerte der Wert als abtrakt menschliche Arbeit ist, was ist dann die Wertgr��e, das Quantum abstrakt menschlicher Arbeit? Wodurch ist das Quantum abstrakter Arbeit bestimmt, die es als solche nicht wirklich gibt, die lediglich durch den Austausch der Waren Wirkung hat?

Wenn es abstrakte Arbeit also nicht wirklich geben kann, weil sie selbst nur aus dem Tausch erschlie�bar ist, was ist das Quantum, das sie bewirkt? Abstrakte Arbeit ist die Substanz einer Reduktion, die Qualit�t, worauf sich die Waren in ihrem Austausch reduzieren. Was l�sst sich in einem Reduktionsprozess quantifizieren, was ist das Ma� worauf sich die Menge der Bestimmungen der Arbeit reduziert? Da hilft nur eine Gedankenbr�cke: Arbeit abstrakt ist Bewegung in der Zeit. Sieht man von der bestimmten Bewegung ab, so verbleibt nur die Zeit als Quantum des Werts: Die gesellschaftlich durchschnittliche Arbeitsszeit. Diese macht die Wertgr��e aus.

Wir haben damit die Begriffssubstanz der Ware, den Wert als abstrakt menschliche Arbeit und als ihre Wertgr��e die durchschnittliche menschliche Arbeitszeit, welche zur Herstellung eines Produkts zu einem gegebenen Entwicklungsstand der Produktivkraft einer Gesellschaft aufgebracht werden muss: Gesellschaftlich notwendige Arbeitsszeit.

"Gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist Arbeitszeit, erheischt, um irgendeinen Gebrauchswert mit den vorhandenen gesellschaftlich-normalen Produktionsbedingungen und dem gesellschaftlichen Durchschnittswert von Geschick und Intensit�t der Arbeit darzustellen."

Das besagt, dass die menschliche Arbeitszeit unter den Bedingungen eines gesellschaftlichen Entwicklungsstands als hierin notwendige Arbeitszeit zur Herstellung eines bestimmten Gebrauchswerts das Quantum und Ma� ist, worin die Tauschwerte sich als Wert bemessen.

Aber es ist nicht die Arbeitszeit �berhaupt, welche die Produktion eines Dings in Anspruch nimmt, nicht die Maschinenlaufzeit, sondern nur die Zeitdauer menschlicher Arbeit, denn nur diese erzeugt wirklich und lebendig, was sie auch verbraucht. Maschinen sind zwar Arbeitsprodukte, gehen aber nicht in die Befriedigung menschlicher Bed�rfnisse, sondern wiederum nur in die Produktion selbst ein, verwerten sich also selbst und k�nnen somit keinen Wert bilden, k�nnen sich nur wertm��ig reproduzieren, die Arbeitszeit verschlei�en und forttragen, die in ihre Herstellung eingegangen ist (siehe hierzu Automation ).

 

Zusammenfassung 11:

Der Wert macht als Substanz der politischen wie wirtschaftlichen Beziehung der Waren ihr ganzes gesellschaftliches Verh�ltnis aus. Als gesellschaftliche Qualit�t des abstrakt menschlichen Produktseins erf�hrt er seine Wertgr��e in der gesellschaftlich durchschnittlichen Arbeitszeit, welche zur Herstellung der Waren verbraucht wird. Beides, Wertssubstanz und Wertgr��e, bestimmen nun die Beziehung der Waren als unterschiedliche Positionen des Warenbesitzes, als unterschiedliche Momente einer Wertform.

 

 

Thema 12:

Was resultiert aus dem Wert, aus abstrakt menschlicher Arbeit, also aus der Abstraktion, welche die Verh�ltnisse der Waren als Arbeitsprodukte nach ihrer Wertgr��e bestimmt und regelt?

 

Textstelle 12:

"Je gr��er die Produktivkraft der Arbeit, desto kleiner die zur Herstellung eines Artikels erheischte Arbeitszeit, desto kleiner die in ihm kristallisierte Arbeitsmasse, desto kleiner sein Wert. Umgekehrt, je kleiner die Produktivkraft der Arbeit, desto gr��er die zur Herstellung eines Artikels notwendige Arbeitszeit, desto gr��er sein Wert. Die Wertgr��e einer Ware wechselt also direkt wie das Quantum und umgekehrt wie die Produktivkraft der sich in ihr verwirklichenden Arbeit."

 

Kommentar 12:

Schon an dieser Stelle l�sst sich eine Logik des Kapitalismus feststellen: Je produktiver die Arbeit durch die Entwicklung von Technologie ist, desto geringer ist der Wert pro Produkt, den sie erzeugt. Die Wertproduktion selbst kann sich daher nur in der Massenproduktion erhalten und entwickeln.

Immer wenn eine abstrakte Substanz sich fortbestimmt, ist das Resultat blo� quantitative Ausdehnung. Von daher enth�lt die �konomie des Kapitalismus zwar vielerlei neue G�ter, aber die best�tigen sich gesellschaftlich nur durch das Wertquantum, worin sie als Ware bezogen werden. Der Wert ist die einzige Form, worin sich die Produkte gesellschaftlich vermitteln, was immer ihr jeweiliger konkreter Gehalt unmittelbar f�r die Menschen ist. Und der Wert ist eine reale Abstraktion von allem, was sich hier�ber bezieht. Er dr�ckt kein konkretes Produktions- und Konsumtionsverh�ltnis aus, aber er vermittelt es. Er stellt nicht das Verh�ltnis gesellschaftlicher Entwicklung als Verh�ltnis von Freiheit und Notwendigkeit des Lebens darin dar, nicht das Verh�ltnis bestimmter Arbeitszeiten oder Bedarfsquanta zur Reproduktion und Entwicklung einer menschlich bestimmten Gesellschaft. Im Gegenteil: Es verhalten sich die organischen gesellschaftlichen Verh�ltnisse, die Produktivkraft der Arbeit, umgekehrt wie die quantitaven Verh�ltnisse des Werts, der Wertgr��en, den Quanta an menschlicher Arbeitszeit. Weil und solange die Arbeitsprodukte in der politischen Form des Bezitzverh�ltnisses existieren, m�ssen sie Wert ausdr�cken, um in gesellschaftliche Beziehung zu treten. Und weil und solange die Waren sich als Wertausdruck beziehen m�ssen, k�nnen sie nicht als G�ter f�r menschliche Bildung und Entwicklung existieren.

Der Wert ist die willk�rlich scheinende Form gesellschaftlicher Notwendigkeiten des Besitzverh�ltnisses, worauf sich alle Beziehungen sowohl qualitativ wie quantitativ reduzieren, worein sie sich also wirklich abstrahieren. Diese Abstraktion muss in diesen Verh�ltnissen nun auch wirklich Form annehmen, um praktisch gehandhabt zu werden.

Das subjektive Verh�ltnis, das die Wertform der Waren wie jede Wirtschaftsform gesellschaftlich vermittelt, ist die Beziehung von Bed�rfnissen und Arbeit. In seinem Dasein als Ware enth�lt es beides in einer ihm gleichg�ltigen Form. Diese Gleichg�ltigkeit wird sich nun in der Gleichsetzung der Wertdinge verwirklichen m�ssen, in den Positionen der Wertformen - von der relativen Wertform bis zur absoluten.

Wir kennen die Qualit�t und Quantit�t des Werts und m�ssen nun hieraus seine Form als quantitativ bestimmtes Verhalten der Wertsubstanz begreifen. Hierf�r muss der Doppelcharakter der Ware zun�chst vollst�ndig mit dem Doppelcharakter der sie erzeugenden Arbeit identifiziert sein, da diese Identit�t erst die Wertform in ihrer Wirklichkeit selbst�ndig und vollst�ndig bestimmen kann.

 

Zusammenfassung 12:

Die Wertform ist die Beziehung von Qualit�t und Quantit�t des Werts als Verh�ltnis, worin sich das Produktsein der Waren als Wertsein ihrer Erstehungszeiten ausdr�ckt. In dieser Form beziehen sie sich ausschlie�lich als Wertdinge aufeinander und insgesamt umgekehrt zu ihrem gesellschaftlichen Daseinszweck als Produkt menschlichen Schaffens und seiner Geschichte.

Die Abstraktion, welche die Verh�ltnisse der Waren als Arbeitsprodukte regelt, der Wert, bestimmt durch die Logik seiner Abstraktion, durch die Logik der Reduktion den Widerspruch zwischen inhaltlicher und formeller Entwicklung. Und dieser macht die Entwicklung der Warenproduktion als Formbestimmung der b�rgerlichen Gesellschaft aus.

 

 

Gesamte Zusammenfassung von 1.1:

Die Ware wurde in ihrem Dasein auf dem Markt als ein widerspr�chliches Ding erkannt, das in der Getrenntheit von Qualit�t und Quantit�t ihres Wertseins bestimmt ist: Abstrakt menschliche Arbeit, die sich als bestimmte gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit in den Waren darstellt. In ihrer Wertform bezieht sich dies beides aufeinander, worin der Wert als Verh�ltnis von Wertsubstanz und Wertgr��e in den Polen des Wertausdrucks vereint ist. Diese logische Bestimmung kann nur wirklich werden durch die Bestimmungen ihrer Erzeugung, dem praktischen Zweck ihres Daseins, die sich darin erweisen muss und worin schlie�lich das Ganze des Wertverh�ltnisses zu beweisen sein wird.

 

 

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