 | Doppelcharakter der in den Waren dargestellten Arbeit  Thema 13: Die „Zwieschl�chtigkeit“ der Ware im Tauschverh�ltnis wird zum Widerspruch der Arbeitsform selbst. Textstelle 13: "Urspr�nglich erschien uns die Ware als ein Zwieschl�chtiges, Gebrauchswert und Tauschwert. Sp�ter zeigte sich, da� auch die Arbeit, soweit sie im Wert ausgedr�ckt ist, nicht mehr dieselben Merkmale besitzt, die ihr als Erzeugerin von Gebrauchswerten zukommen. Diese zwieschl�chtige Natur der in der Ware enthaltenen Arbeit ist zuerst von mir kritisch nachgewiesen worden. Da dieser Punkt der Springpunkt ist, um den sich das Verst�ndnis der politischen �konomie dreht, soll er hier n�her beleuchtet werden." Kommentar 13: Der Ausgangspunkt der Kritik der politischen �konomie sind zwei Aussagen: Die Ware ist die Elementarform des menschlichen Reichtums in der b�rgerlichen Gesellschaft und sie besteht allgemein als ein reines Quantum, als Warensammlung. Ware ist die Form eines Elements, einer Qualit�t, die zwar menschlichen Reichtum ausmacht, aber nicht durch ihn bestimmt, sondern f�r sich in der Ware bestimmt ist aber zugleich nur als eine Quantit�t von Waren erscheint. Jetzt hat sich diese Aussage �ber Qualit�t und Quantit�t des Wareseins in seiner Zwiesp�ltigkeit deutlicher gemacht in der gegens�tzlichen Form des Wareseins als Gebrauchswert und Tauschwert, wobei erstrer die Einzelheit des Nutzens ausdr�ckt und letztrer dessen Allgemeinheit als seine gesellschaftliche Form. In beidem existiert der menschliche Reichtum als N�tzlichkeit von und f�r Menschen, wie er in der b�rgerlichen Gesellschaft als Markt, als Verh�ltnis des Warentauschs existiert - in seiner Einzelheit scheinbar formlos, also willk�rlich auf irgendein Bed�rfnis bezogen, in seiner Allgemeinheit ausschlie�lich als Form des gesellschaftlichen Zwecks, f�r den er entstanden ist. Die Zwieschl�chtigkeit des kapitalistischen Produktionsverh�ltnisses besteht aber jetzt im Dasein seiner Produkte als Waren und im Produktionprozess selbst. Es ist der Zwiespalt ihres Bedarfs, wodurch sie auf den Markt kommen als Form von n�tzlichen Dingen, die Wert haben, weil sie Gebrauchswert f�r andere sind, und ihrem Produkt-Sein, wodurch sie n�tzliche Arbeit verk�rpern, die Wert bildet. Als dies beides ist die Ware Wert und hat sie Wert, ist sie geworden und hat ihren Bestand auf dem Markt. So weit sie dort existiert, besteht sie als Gebrauchswert f�r andere, als Angebot an K�ufer. Erst durch die Befredigung menschlicher Bed�fnisse irgendeiner Art verschwindet sie von dort. Der Gebrauchswert besteht nun �ber seine unmittelbar einzelne N�tzlichkeit hinaus und ist somit ebenso Erscheinungsform des Werts, wie der Tauschwert. All dies macht die Ware aus: Sie ist als Gegenstand menschlicher Bed�rfnisse genauso zwieschl�chtig, wie als Produkt menschlicher Arbeit, werdend und verschwindend zugleich, und nur verbleibend als Wert, worin sich der gesellschaftliche Nutzen als solcher und gleichg�ltig, also abstrakt gegen jede bestimmte N�tzlichkeit, darstellt: Als Prinzip der gesellschaftlichen Vernutzung �berhaupt, welches als Angebot und Nachfrage existiert und zugleich sich nur zwischern Entstehen und Vergehen der Waren bewegt. Gesellschaftlich bleibt von den Waren �berhaupt nur Wert und ihr stoffliches und sinnliches Dasein ist lediglich dessen Beweggrund. Wertbildende Arbeit und wertseiendes Produkt enthalten dieselben Substanz und Gr��e des Werts. Das ist der gedankliche Ausgangspunkt, aus dem sich die Analyse der Wertform �berhaupt ergeben hatte. Es ist die Substanz des Widersspruchs der b�rgerlichen Gesellschaft, der sich in dem aufhebt, dass sich sowohl die Ware als auch ihr Herstellungsprozess darauf reduziert, Wert zu sein und Wert zu bilden. Der Wert ist also die Br�cke der Gleichg�ltigkeit einer Abstraktion, in der sich menschliche Produkte auf menschliche Bed�rfnisse gesellschaftlich beziehen. Die Aufhebung des Werts w�re demnach die Umkehrung dieser Beziehung, die konkrete Vermittlung von Arbeitsprodukten und Bed�rfnisse. Die Entwicklung der b�rgerlichen Gesellschaft verlangt ihre gesellschaftliche Erneuerung (Revolution) durch Aufhebung abstrakt gesellschaftlicher Beziehungen. Zusammenfassung 13: Die Ware ist die Form, worin ein gesellschaftlicher Widerspruch existiert, der ihre Vermittlung zwischen menschlichen Bed�rfnissen und menschlicher Arbeit bestimmt. Der Nutzen, den sie verk�rpert, widerspricht in seinem unmittelbaren Zweck der Vernutzung dem gesellschaftlichen Zweck der Reichtumsproduktion. Von daher verschwindet dessen unmittelbare Qualit�t in einem Quantum, das jenseits und getrennt von seiner stofflichen Einzelheit ausschlie�lich unstofflich, n�mlich gesellschaftlich abstrakt bestimmt ist. Dies macht die Substanz eines gesellschaftlichen Verh�ltnises der Reduktion auf das blo�e Quantum aus. 
Thema 14: Die Gesamtheit der Warenk�rper erweist sich als Form einer nach N�tzlichkeit bestimmten Arbeitsteilung, welche der Grund warenf�rmiger Beziehungen der Menschen ist. Textstelle 14: "In der Gesamtheit der verschiedenartigen Gebrauchswerte oder Warenk�rper erscheint eine Gesamtheit ebenso mannigfaltiger, nach Gattung, Art, Familie, Unterart, Variet�t verschiedner n�tzlicher Arbeiten - eine gesellschaftliche Teilung der Arbeit. Sie ist Existenzbedingung der Warenproduktion, obgleich Warenproduktion nicht umgekehrt die Existenzbedingung gesellschaftlicher Arbeitsteilung." Kommentar 14: Die Existenzbedingung der Warenproduktion ist die Arbeitsteilung, das Zusammenbringen geteilter Arbeit zu einem gesellschaftlichen Produkt, das zugleich aus einzelnen Produkten besteht, die nur sind, weil sie gesellschaftlich zusammengeh�ren, durch das gesellschaftliche Zusammenwirken entstanden sind, auch wenn sie nur privat genutzt werden. Sowohl als Zusammenhang der verschiednen Produkte auf dem Markt, als auch im Zusammenkommen der Produkte in der Produktion, stellt sich die Tatsache eines gesellschaftlichen Zusammenhangs dar, auch wenn dieser nicht tats�chlich als diese existiert. Aber der Wert als gesellschaftlicher Zusammenhang existiert nur als blo�e Tatsache, als Seinsgrund, der in der b�rgerlichen Gesellschaft nicht verwirklicht ist. Sie ist eine Gesellschaft, die den Zusammenhang ihrer Teilarbeiten ebenso wenig verwirklicht hat, wie den Zusammenhang der Bed�rfnisse, der in den Produkten aufscheint. Von daher sind diese auch nicht gesellschaftlich wirklicher Reichtum, sondern stellen nur eine Tatsache von Reichhaltiglkeit dar, ohne die Menschen in dieser Gesellschaft wirklich reich zu machen, sie wirklich geselllschaftlich zu bereichern, indem sie sich an ihrer Gesellschaftlichkeit bereichern. "In einer Gesellschaft, deren Produkte allgemein die Form der Ware annehmen, d.h. in einer Gesellschaft von Warenproduzenten, entwickelt sich dieser qualitative Unterschied der n�tzlichen Arbeiten, welche unabh�ngig voneinander als Privatgesch�fte selbst�ndiger Produzenten betrieben werden, zu einem vielgliedrigen System, zu einer gesellschaftlichen Teilung der Arbeit." In der Beziehung, in welcher der Gebrauchswert zu den Menschen steht, steht auch die Arbeit als Privatarbeit. Das "vielgliedrige System der einzelnen Arbeiten" stellt zwar eine gesellschaftliche Teilung der Arbeit dar, verwirklicht diese aber nicht gesellschaftlich, sondern nur durch die Privatarbeiten, wie sie sich auf dem Markt repr�sentieren. Der gesellschaftlich wirkliche Zusammenhang besteht nur durch das Waresein der Produkte. Er setzt sich hierin blind und "hinter dem R�cken der Produzenten" durch nach dem Ma�, welche sich aus der Form der Ware ergibt. "Dem Rock ist es �brigens gleichg�ltig, ob er vom Schneider oder vom Kunden des Schneiders getragen wird. In beiden F�llen wirkt er als Gebrauchswert. Ebensowenig ist das Verh�ltnis zwischen dem Rock und der ihn produzierenden Arbeit an und f�r sich dadurch ver�ndert, da� die Schneiderei besondre Profession wird, selbst�ndiges Glied der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit. Wo ihn das Kleidungsbed�rfnis zwang, hat der Mensch jahrtausendelang geschneidert, bevor aus einem Menschen ein Schneider ward. Aber das Dasein von Rock, Leinwand, jedem nicht von Natur vorhandnen Element des stofflichen Reichtums, mu�te immer vermittelt sein durch eine spezielle, zweckm��ig produktive T�tigkeit, die besondere Naturstoffe besondren menschlichen Bed�rfnissen assimiliert." Der Gebrauchswert ist unabh�ngig vom Status seiner Beziehung auf den Menschen, so auch die Arbeit, die ihn erzeugt. Arbeit war immer notwendig, um mit den Elementen der Natur menschlichen Reichtum zu erzeugen. Durch sie wurden immer die besonderen Naturstoffe den besondren menschlichen Bed�rfnissen assimiliert. Aber die Menschen sind nur dadurch zu Privatarbeitern, z.B. Schneidern geworden, dass sie als "besondre Profession" zu einem selbst�ndigen Glied der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit geworden sind. Die Selbst�ndigkeit der Einzelarbeiten erscheint daher weder als "von Natur vorhandnes Element des stofflichen Reichtums", noch als dessen gesellschaftlich wirkliche Form. Der Zusammenhang der Arbeiten wie der Bed�rfnisse existiert nicht wirklich, sondern nur der Form nach als Ware, welche Bed�rfnisse wie Arbeiten besondert und ihrer Allgemeinheit unterwirft. "Als Bildnerin von Gebrauchswerten, als n�tzliche Arbeit, ist die Arbeit daher eine von allen Gesellschaftsformen unabh�ngige Existenzbedingung des Menschen, ewige Naturnotwendigkeit, um den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur, also das menschliche Leben zu vermitteln." Jede �konomie besteht aus n�tzlicher Arbeit und ihrer Effizienz, was immer ihre gesellschaftliche Form ist. Von daher haben ihre Produkte auch immer Gebrauchswert. Aber sie m�ssen mit diesem Gebrauchswert nicht auf dem Markt auftreten, wenn ihre Produkte nicht �ber die einzelne und ausschlie�liche Form des Nutzens, also �ber ihre Privatheit in Beziehung treten, sondern �ber die wirtschaftliche Beziehung hinaus auch eine gesellschaftliche Beziehung damit verbunden ist. Kritik an der politische �konomie hei�t, Kritik an der gesellschaftlichen Beziehung durch den �konomischen Nutzen. "Die Gebrauchswerte Rock, Leinwand usw., kurz die Warenk�rper, sind Verbindungen von zwei Elementen, Naturstoff und Arbeit. Zieht man die Gesamtsumme aller verschiednen n�tzlichen Arbeiten ab, die in Rock, Leinwand usw. stecken, so bleibt stets ein materielles Substrat zur�ck, das ohne Zutun des Menschen von Natur vorhanden ist. Der Mensch kann in seiner Produktion nur verfahren, wie die Natur selbst, d.h. nur die Formen der Stoffe �ndern. Noch mehr. In dieser Arbeit der Formung selbst wird er best�ndig unterst�tzt von Naturkr�ften. Arbeit ist also nicht der einzige Quell der von ihr produzierten Gebrauchswerte, des stofflichen Reichtums." Die Naturm�chtigkeit der Arbeit macht nun auch die Natur des Produkts aus. Das Produkt ist nicht jenseits von Naturstoff und nicht ohne Arbeit, auch wenn es in seinem Waresein so erscheint. Umgekehrt geraten Menschen in Naturnot, sobald sie an der Produktion und dem gesellschaftlichen Verh�ltnis der Produkte nicht teilnehmen k�nnen. Von daher erscheint die Gesellschaft als Naturmacht, wenn sie Menschen von der Teilnahme am gesellschaftlichen Reichtum ausschlie�t. Dies erscheint dann als Natur einer gesellschaftlichen Gewalt �ber die Verteilung der Arbeit und ihrer Produkte. Zusammenfassung 14: Auch in einer Gesellschaft, in der die Bed�rfnisse und Arbeiten �ber Waren vermittelt sind, steckt der nat�rliche Zusammenhang der Produkte in der N�tzlichkeit der Dinge und der sie erzeugenden Arbeit, welche eine bestimmte Form der Arbeitsteilung darstellt. Die Arbeitsteilung erscheint aber hierin durch selbst�ndige, also voneinander unabh�ngigen Privatarbeiten nur warenf�rmig und vermittelt sich nur in deren Wertform. Von daher erscheinen diese Arbeitsteile, die eine nat�rliche Voraussetzung der Arbeit sind, ohne eine bestimmte gesellschaftliche Beziehung in den Produkten, lediglich als selbstverst�ndliche Stofflichkeit, sowohl als Naturstoff, wie auch als gesellschaftlich n�tzliche Arbeit. Die Produkte enthalten solche Bestimmungen in jedweder Gesellschaftsform. In der kapitalistischen Gesellschaft ist dies jedoch gleichg�ltig, weil darin die Produkte als Waren existieren. Ihre qualitativen Beziehungen bestehen nicht wirklich, sondern nur in ihrem Wertsein. 
Thema 15: Die „Zwieschl�chtigkeit“ der Arbeit wird zum Gegensatz von privater Arbeit und ihrer gesellschaftlichen Form. Textstelle 15: "Als Werte sind Rock und Leinwand Dinge von gleicher Substanz, objektive Ausdr�cke gleichartiger Arbeit. Aber Schneiderei und Weberei sind qualitativ verschiedne Arbeiten." Kommentar 15: Qualitativ unterschiedliche Arbeiten k�nnen sich an und f�r sich nur in qualitativ verschiednen Produkten darstellen. Aber als Werte stellen die Dinge ihr Produktsein nur in einer einfachen, einf�ltigen Form dar. Sie sehen wirklich von den Qualit�ten ihrer Erzeugung ab, m�ssen zwar eine bestimmte Qualit�t haben, aber nicht wirklich als deren Qualifizierung wirklich da sein. "Sieht man ab von der Bestimmtheit der produktiven T�tigkeit und daher vom n�tzlichen Charakter der Arbeit, so bleibt das an ihr, da� sie eine Verausgabung menschlicher Arbeitskraft ist. Schneiderei und Weberei, obgleich qualitativ verschiedne produktive T�tigkeiten, sind beide produktive Verausgabung von menschlichem Hirn, Muskel, Nerv, Hand usw., und in diesem Sinn beide menschliche Arbeit. Es sind nur zwei verschiedne Formen, menschliche Arbeitskraft zu verausgaben." Von ihrer quantitativen Seite her ist Arbeit, welche als Privatarbeit in die Produktion eingebracht wird, eine "produktive Verausgabung von menschlichem Hirn, Muskel, Nerv, Hand usw.", die insgesamt als Verausgabung von Arbeitskraft schlechthin bestimmt ist - nicht weil man immer hierauf abstrahieren k�nnte, sondern weil sie in einem warenf�rmigen Produkt auch wirklich nur als diese Kraft z�hlt. Das quantitative Verh�ltnis, worin die Arbeiten aufeinander bezogen sind, bestimmt sich daher nicht aus dem stofflichen K�rper der Produkte, sondern aus dem Verh�ltnis der Verausgabung von Arbeit �berhaupt. "Die verschiednen Proportionen, worin verschiedne Arbeitsarten auf einfache Arbeit als ihre Ma�einheit reduziert sind, werden durch einen gesellschaftlichen Proze� hinter dem R�cken der Produzenten festgesetzt und scheinen ihnen daher durch das Herkommen gegeben." Das Verh�ltnis, worin sich die Verausgabung menschlicher Arbeitskraft quantitativ bestimmt, die Proportionen, worauf sie reduziert wird, ist nicht durch den Arbeitsprozess selbst bestimmt, sondern "durch einen gesellschaftlichen Proze� hinter dem R�cken der Produzenten". Das Quantum des Werts, den die Produkte haben, erscheint deshalb durch etwas gegeben, das die Produzenten nicht in der Hand haben, das ihnen "vom Herkommen" gegeben erscheint. Es resultiert aus derselben Abstraktion, die sowohl ihre Arbeit als auch das Dasein der Arbeitsprodukte bestimmt. Von daher ist dies als eine selbst�ndige Bestimmung, die als eine den Menschen fremde Macht ihren Zusammenahng ausmacht. Zusammenfassung 15: Der Zusammenhang einer Gesellschaft, in der sich die Vermittlung von Bed�rfnis und Arbeit auf eine blo� quantitatives Verh�ltnis reduziert, reduziert auch die Sinnbeziehungen der Bed�rfnisse und der Arbeit hierauf. Deren Momente und Teile f�gen sich also auch nur abstrakt zusammen, wo sie sich wirklich aufeinander beziehen. Die Abstraktion der Arbeitsteilung bestimmt also alle Momente ihrer Beziehung und verewigt die Arbeitsteilung zum Prinzip einer gesellschaftlichen Notwendigkeit des Zusammenf�hrens in einer abstrakten Vermittlung. Dies macht die Gesellschaft als Naturmacht zur nat�rlich scheinenden Macht eines herrschenden Quantums. 
Thema 16: Der gesellschaftliche Grund der Arbeit im Widerspruch zu ihrem konkreten Zweck im gesellschaftlichen Zeitverh�ltnis der Produktion. Textstelle 16: "Bildungselemente der Gebrauchswerte Rock und Leinwand sind Schneiderei und Weberei eben durch ihre verschiednen Qualit�ten; Substanz des Rockwerts und Leinwandwerts sind sie nur, soweit von ihrer besondren Qualit�t abstrahiert und beide gleiche Qualit�t besitzen, die Qualit�t menschlicher Arbeit." Kommentar 16: Gebrauchswerte haben keine wirkliche gesellschaftlich Substanz; sie sind ihr lediglich vorausgesetzt. Erst als Werte erhalten sie diese. Darin existieren sie als gesellschaftlicher Nutzen, den Arbeit �berhaupt ab, wenn man von ihrem einzelnen und konkreten Nutzen absieht. Der Wert zeigt auch hier seine Bestimmtheit aus dem Dasein menschlicher Arbeit schlechthin, abstrakt menschlicher Arbeit. "Wenn also mit Bezug auf den Gebrauchswert die in der Ware enthaltene Arbeit nur qualitativ gilt, gilt sie mit Bezug auf die Wertgr��e nur quantitativ, nachdem sie bereits auf menschliche Arbeit ohne weitere Qualit�t reduziert ist. Dort handelt es sich um das Wie und Was der Arbeit, hier um ihr Wieviel, ihre Zeitdauer. Da die Wertgr��e einer Ware nur das Quantum der in ihr enthaltenen Arbeit darstellt, m�ssen Waren in gewisser Proportion stets gleich gro�e Werte sein." Das Quantum der Abstraktion, welche die Waren als unbestimmte Arbeitsprodukte haben, kann nur das Quantum ihrer Bestimmtheit als Arbeitsprodukte schlechthin sein, also als bestimmte Menge verausgabter Arbeitsleistung - und das ist Kraft in Bewegung pro Zeit. Kraft und Bewegung sind dem bestimmten Produkt geschuldet. Es verbleibt die Zeitdauer als Quantum des Werts, als Wertgr��e. "Nimm aber an, die zur Produktion eines Rocks notwendige Arbeit steige auf das Doppelte oder falle um die H�lfte. Im ersten Fall hat ein Rock soviel Wert als vorher zwei R�cke, im letztern Fall haben zwei R�cke nur soviel Wert als vorher einer, obgleich in beiden F�llen ein Rock nach wie vor dieselben Dienste leistet und die in ihm enthaltene n�tzliche Arbeit nach wie vor von derselben G�te bleibt. Aber das in seiner Produktion verausgabte Arbeitsquantum hat sich ver�ndert." Die Zeit der Verausgabung menschlicher Arbeit steht zum Zeitbedarf der maschinellen in einem umgekehrten Verh�ltnis. Je h�her der Stand der Technologie als Produktivkraft in die Produktion eingeht, desto geringer wird der Anteil der menschlichen Arbeit am Produkt. Und nur diese ist wertbildend, weil sich nur in ihr die Vermittlung von Arbeit und Bed�rfnis verwirklicht. Maschinen haben keine Bed�rfnisse, sondern nur Notwendigkeiten der Pflege, und die menschliche Arbeit, die zu ihrer Erzeugung eingebracht wurde, ist schnell amortisiert. Die Wertgr��e sinkt also mit der Produktivit�t der Arbeit pro Produkt. Zusammenfassung 16: Die Abstraktion, welche das Waresein der Produkte in der Vermittlung auf ihr gegenst�ndlich Sein f�r menschliche Bed�rfnisse vollzieht, macht die Wertsubstanz als abstrakt menschliche Arbeit aus. Ihr Quantum ist das Quantum dieser Abstraktion als eine Arbeitsleistung, welche ihre besondere Bestimmung aus Kraft und Weg abgestreift hat, und als reiner Zeitbedarf an menschlichem Arbeitsaufwand gesellschaftlich wirksam ist. 
Thema 17: Der Gegensatz von Produktmengen und Zeitverh�ltnissen in der Warenproduktion als Ausdruck des Gegensatzes von n�tzlicher und von wertbildender Arbeit. Textstelle 17: "Ein gr��res Quantum Gebrauchswert bildet an und f�r sich gr��ren stofflichen Reichtum, zwei R�cke mehr als einer. Mit zwei R�cken kann man zwei Menschen kleiden, mit einem Rock nur einen Menschen usw. Dennoch kann der steigenden Masse des stofflichen Reichtums ein gleichzeitiger Fall seiner Wertgr��e entsprechen. Diese gegens�tzliche Bewegung entspringt aus dem zwieschl�chtigen Charakter der Arbeit. Produktivkraft ist nat�rlich stets Produktivkraft n�tzlicher, konkreter Arbeit und bestimmt in der Tat nur den Wirkungsgrad zweckm��iger produktiver T�tigkeit in gegebnem Zeitraum. Die n�tzliche Arbeit wird daher reichere oder d�rftigere Produktenquelle im direkten Verh�ltnis zum Steigen oder Fallen ihrer Produktivkraft. Dagegen trifft ein Wechsel der Produktivkraft die im Wert dargestellte Arbeit an und f�r sich gar nicht. Da die Produktivkraft der konkreten n�tzlichen Form der Arbeit angeh�rt, kann sie nat�rlich die Arbeit nicht mehr ber�hren, sobald von ihrer konkreten n�tzlichen Form abstrahiert wird. Dieselbe Arbeit ergibt daher in denselben Zeitr�umen stets dieselbe Wertgr��e, wie immer die Produktivkraft wechsle. Aber sie liefert in demselben Zeitraum verschiedene Quanta Gebrauchswerte, mehr, wenn die Produktivkraft steigt, weniger, wenn sie sinkt. Derselbe Wechsel der Produktivkraft, der die Fruchtbarkeit der Arbeit und daher die Masse der von ihr gelieferten Gebrauchswerte vermehrt, vermindert also die Wertgr��e dieser vermehrten Gesamtmasse, wenn er die Summe der zu ihrer Produktion notwendigen Arbeitszeit abk�rzt. Ebenso umgekehrt. Alle Arbeit ist einerseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im physiologischen Sinn, und in dieser Eigenschaft gleicher menschlicher oder abstrakt menschlicher Arbeit bildet sie den Warenwert. Alle Arbeit ist andrerseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft in besondrer zweckbestimmter Form, und in dieser Eigenschaft konkreter n�tzlicher Arbeit produziert sie Gebrauchswerte." Kommentar 17: Der gesellschaftliche Reichtum, sofern er als stoffliches Quantum f�r Menschen angesehen wird, besteht aus Gebrauchswerten, Produkten n�tzlicher Arbeit. Die Produktivit�t der Arbeit, also das, was nicht als Naturstoff und Naturkraft unmittelbar in sie eingeht, sondern gesellschaftliche Vermittlung, Arbeit als Naturmacht verk�rpert, beschleunigt die Herstellung des Quantums an Gebrauchsgegenst�nden. Ihre Herstellungszeit pro Produkt wird geringer und damit ihre Wertgr��e. Das Quantum der zur Gebrauchswertproduktion n�tigen verausgabten menschlichen Arbeitszeit, das Wertquantum, steht daher in einem umgekehrten Verh�ltnis zur Masse der Gebrauchswerte. Das geschichtliche Problem, das warenproduzierende Gesellschaften in ihrem Zeitverlauf haben, beruht auf dem Widerspruch von wachsender Produktivit�t der Arbeit und dem zugleich wachsenden Bedarf an menschlicher Arbeit, welche die einzige Substanz des menschliche Reichtums in solchen Gesellschaften ausmacht. Zusammenfassung 17: Die Wertgr��e, also die gesellschaftlich im Durchschnitt notwendige menschliche Arbeitszeit zur Herstellung eines Produkts, ist unabh�ngig von der Produktivit�t der Arbeit. Umgekehrt ist die Massse der erzeugten Gebrauchswerte hiervon unmittelbar abh�ngig. Produktivit�t und Wertgr��e stehen also in einem umgekehrten Verh�ltnis zu einander. Dies verwirklicht sich in der Geschichte der Gesellschaften, worin kapitalistische Produktionsweise herrscht, als ihr wesentlicher Widerspruch. 
Gesamte Zusammenfassung von 1.2: Im Fortgang der Analyse hat sich aus dem Gegensatz von Gebrauchswert und Tauschwert nun ein wirklicher Widerspruch von Gebrauchswert und Wert ergeben, der als Widerspruch von Produktivit�t und Wertsein zwischen der Arbeit und ihren Produkten verl�uft und so wirklich wie logisch ist. Ihn macht die Wertform als Form von Wertsubstanz und Wertgr��e aus, die sich nun in den Positionen zwischen ihrer relatitven und ihrer absoluten Form entwickeln wird. 
|  | Andere Kapitalnterpretationen: Lektion 01a des Kapitalkurses auf debatte info http://www.debatte.info/index.php?id=508 |