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	<title>kulturkritik - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Meinung_test&amp;diff=10019</id>
		<title>Meinung test</title>
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		<updated>2025-11-04T18:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meinung [[&amp;gt;&amp;gt; hier Navigation einschalten &amp;lt;&amp;lt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Der Konsument ist nicht freier als der Produzent. Seine Meinung hängt ab von seinen Mitteln und seinen Bedürfnissen. Beide werden durch seine soziale Lage bestimmt, die wiederum selbst abhängt von der allgemeinen sozialen Organisation.[[&amp;quot; (MEW 4, Seite 75)]]&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinung ist eine Position zu bestimmten [[Gegebenheiten]], Lebensbedingungen, Ereignissen oder Sachen, die in der Dafürhaltung oder Dagegenhaltung sich aus einer [[Stimmung]] der [[Selbstgefühle]] begründet, in der das Gemeinte substanziell als unüberwindbar einbegriffen zu sein scheint. Von daher geht die Meinung in eine Entscheidung über, ohne dass ihre Sache [[begrif]]fen sein muss. Als Position ist sie daher wesentlich [[begrif]]flos. Es ist die Position des Meinen, die ich vom Standpunkt des [[Besitzes]] aus habe. Ich meine immer etwas zu etwas, zu diesem oder jenem das eine oder das andere, je nachdem, wie ich davon durch das Meine, durch meinen Besitz betroffen oder selbst besessen bin. Was ich weiß, kann ich nicht meinen, auch nicht, was ich glaube, fühle oder empfinde. Wesenlich ist hierfür alleine die Bedeutung, die ich dem beigebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinung hat ihre Begründung immer im [[Erleiden]] von [[Gegebenheiten]], in den [[Gewohnheiten]] der Erfahrung und ist eine Haltung zu einem Sachverhalt, wie immer diese auch entstanden sein mag im Dafür und Dagegen zu dessen [[Wirkungen]] auf den Menschen. Sie kann hierbei fiktiv oder real sein; aber sie hat nicht unbedingt im [[Sein]] der [[Sache]] ihre Bezogenheit, ist damit auch nicht [[Bewusstsein]], also [[Wissen]] und [[Gewissheit]], nicht [[Erkenntnis]] und auch nicht Theorie. Meist ist sie eine Art von [[Bewertung]] der eigenen Verhältnisse. Wo sie aber über die [[Vernunft]] der sachlichen [[Existenz]] hinausgreift, entspringt sie einem [[Gefühlsurteil]], das sich im [[psychischen]] Verhältnis des [[Zwichenmenschlichen]] zur [[Wahrnehmung]] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind daher auch keine Gedanken, sondern Meinungen, woraus sich das [[politische]] Verhalten ergibt. Das Meine ist so frei und gleich und wechselseitig, wie es die Meinung dann auch zu artikulieren vermag. Die Meinungsbildung ist entsprechenende Reflexion der unterschiedlichen Sachnotwendigkeiten, die keiner Erkenntnis des menschlichen Zusammenhangs mehr bedürfen, weil der Lebenszusammenhang der Personen in der bürgerlichen Gesellschaft allein im Verhalten zu ihren Sachen und vermittelst ihrer Sachen gesellschaftlich besteht (siehe [[Warenfetischismus]]). Entsprechend gründet die bürgerliche Demokratie daher auch auf der sogenannten freien Meinung, die jedem Menschen als [[Wählermeinung]] per se und voraussetzunglos zugestanden wird, damitt er artikulieren kann, was ihm sachlich nötig erscheint. Er ist damit zwar frei, also nicht mehr &amp;quot;in Ketten geboren&amp;quot;, aber politisch artikuliert er in seiner Meinung zugleich auch nur, was ihm nötig ist im Unterschied und Gegensatz zu anderem, im Widerspruch von Eigenem und Fremden. Die bürgerliche Demokratie ist die Vertragsform aller Meinungen, worin sich die gesellschaftlichen Notwendigkeiten der Sachverhältnisse repräsentieren und sich durch politische Entscheidungen und Entschlüsse vertragsgemäß einigen müssen, das Bestehende also immer wieder und im Nachhinein der Entzweiuung in eine verträgliche Form zu bringen haben (z.B. im Unterschied zu einer Beschlussfassung, die aus einem bestimmten gesellschaftlichen Ort heraus sich zu einem gesellschaftlichen Anliegen als Bedürfnis erzeugt und in der Produktion der Mittel hierfür vereinen will - siehe etwa [[Rätedemokratie]]). Der [[Wille]] ist darin das Meinen in der Verträglichkeit mit allem anderen, welches die Allgemeinform dessen ist, was das Meine für sich nicht sein kann (siehe hierzu [[Kapitalkompendium Textstelle 44]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Meinung hat man, oder auch nicht. Und so besitzt man sie, oder auch nicht. Sie ist in sich abgeschlossen und [[ausschließlich]], zunächst als ein Dagegenhalten gegen das [[Gewohnte]], eine Haltung aus dem [[Selbstgefühl]], das als ein [[Gefühlsurteil]] zusammenfasst, was in den gewohnten Umstände mangelhaft erscheint. Jede Meinung setzt diese voraus und reflektiert sie im Verhältnis zu dem Meinen, an dem sie sich festhält und das sie für sich erhält und das auch zu ihrer Lebenshaltung werden kann. Doch als Haltung ist das Meinen schnell brüchig, sobald es auf weitergehende [[Beziehungen]] gerichtet wird. Und in der Diskussion über das, was die einen Meinen und die anderen anders meinen, lässt sie sich oft auch ändern. Aber als Meinung kommt sie zunächste aus dem Meinen, dem [[Besitz]] an eigener [[Wahrnehmung]] von dem, was sie [[wahrhat]], das aber in der Meinung für sich steht und somit vorausetzungslos als bloßes Dafürhalten erscheint. Wenn sie dies nicht durch [[Wissen]] (siehe auch [[Bewusstsein]]) überwindet, grenzt sie sich vor allem von allem [[Fremden]] ab und kann sich dadurch [[totalisieren]], dass sie ihre [[Eigenheiten]] [[verselbständigt]]. Doch schon die [[Bildung]] einer Meinung ist nicht so frei und vor allem nicht so voraussetzungslos, wie sie sich gibt. Zunächst ist es nur der eigene Horizont einer von ihrer [[Gesellschaft]] abgetrennten Lebenssituation, die darin ihre [[Stimmungen]] je nach Vermögen, nach [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] erfährt, was nichts mit einem bestimmten [[Willen]] zu tun hat, wohl aber [[Absichten]] verfolgt, die vor allem Mutmaßungen, Hoffnungen, [[Ressentiments]] und [[Vorstellungen]] enthalten, die sich aus den persönlichen Verhältnissen der [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]] und auch ihrem [[ästhetischen Willen]] ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Meinungen sind aber dennoch [[Ideen]] formulierbar, mit denen [[Entscheidungen]] gefallt werden können, ohne dass überprüft werden muss, was hierfür materiell verfügbar ist. Die politischen Repräsentanten mögen aus persönlichen Sympathien gewählt werden. Doch objektiv sind sie dazu da, einen [[ideologisch]] verfassten [[politischen Willen]] der vorherrschenden [[Wählermeinungen]] zu vertreten, aus denen sich der bürgerliche Staat konstituiert und durch den er sich auf die sachlichen und kulturellen Verhältnisse der durch ihre Nationalität bestimmten Lebensräume bezieht. Von daher bezieht sich Politik unter kapitalistischen Bedingungen auf das, was die Menschen politisch als ihr allgemein &amp;quot;Meiniges&amp;quot;, auf ihr [[allgemeines]] [[Privateigentum]], auf das Privatrecht der Warenbesitzer, die im Allgemeinen nur [[Geldbesitzer]] sein können, weil Geld die einzig wahre Allgemeinform, die [[allgemeine Wertform]] ihrer kapitalistischen Lebensverhältnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch umgangssprachlich unterliegt eine Meinung einer relativ unbestimmten Ausdeutung (siehe auch [[Bedeutung]]). &amp;quot;Was meint der eigentlich?&amp;quot; wird oft gefragt, weil man eine Aussage oder ein Urteil nicht unmittelbar versteht. Es ist die Frage nach ihrer [[Bedeutung]] für die [[Sprache]], die verwendet wird, was sie eigentlich sagen will. Bedeutung ist in der Sprache objektiv, was Meinung subjektiv ist: Der [[Sinn]] einer Aussage, das, was eine [[Stimme]] zu sagen hat, welchen [[Willen]] sie formuliert. Von daher ist sie politisch [[verstanden]] auch eine Stimme, die sich in einer [[Bestimmung]] verwirklichen soll, also eine Form des [[politischen Willens]], zum Beispiel als [[Wählermeinung]]. Doch als diese lässt sie sich objektiv nicht unterscheiden von der [[Stimmung]], aus der heraus sie abgegeben ist, wieweit sie überhaupt die Sache kennt, die sie be[[urteilt]], wie weit ihr das [[Verhältnis]] [[bewusst]] ist, in welchem diese Stimme [[zählt]]. [[Politisch]] ist eine Meinung ein bloßes Dafürhalten, in welchem sich rein [[Subjektives]] rein [[objektiv]] ausdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daher meinen, dass eine politische Meinung eine [[Vorstellung]] sei, die gegen andere Vorstellungen steht und genauso wieder verschwinden könnte, wie sie aus einem [[beliebigen]] Vorstellen entstanden war. Aber eine Meinung will sich allgemein verstehen, und somit nicht nur gegen andere Meinung stehen, sondern sich gegen diese durchsetzen. Sie steht in einem wesentlichen [[Widerspruch]], dass sie jedem seine Meinung lassen muss, um zugleich das &amp;quot;Meine&amp;quot; gegen das &amp;quot;Deine&amp;quot; in Stellung zu bringen und zugleich sich an ihm zu relativieren, also es sein zu lassen, da jeder darin etwas [[Eigenes]] meint. Auch wenn unterschiedliche Meinungen für ihre Durchsetzung einen Kompromis im Handeln ausmachen können, kann jede Meinung für sich nur kompromisslos sein. Aber im Dafürhalten können sie sich als [[Vorstellungen]] ausgeben, die dann auch diskutierbar wären, wenn sie nur hier dafür und dort dagegen sein können. Als Meinung jedoch ist es eine [[Position]], die eigentlich keine Diskussion eröffnen kann, weil sie sich schon als Meinung [[ausschließlich]] darstellt und diese somit nicht notwendig hat. Was hierfür bleibt ist eine Repräsentation von allgemeineren [[Vorstellungen]], unter denen sich die gegensätzlichsten Meinungen versammeln könnten. Das macht die [[repräsentative Demokratie]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Kultur]] sich nurmehr aus ihrem [[Design]] begründet, existiert alles Eigene in der Refexion und Abweisung des [[Fremden]], in der Rückbeziehung auf das Meinige als [[Meinung]], die aber nur einzeln sein kann, vereinzelte Reflexion ist. Sie trifft sich mit anderen daher auch nur an einzelnen [[Ereignissen]], die in den Meinungen der Bevölkerung jenseits ihrer [[Wirklichkeit]] als Eigenes verfasst, in der Meinung zugeignet werden. Im Meinen und Dafürhalten kann sich der Mensch unter Menschen nun in [[Gesellschaft]] fühlen, wenngleich auch seine [[Meinung]] gegen andere Meinung steht. Die Meinungen verhalten sich insgesamt objektiv als [[Form]] eines [[Zweifels]] an der Begründbarkeit von Handeln, wie es sich für [[Kulturbürger]] aus ihrer [[Kultur]] heraus ergeben müsste. Es macht ja gerade das Meinen aus, sich als Entgegnung zu verstehen und entgegen zu setzen, ohne als [[Kritik]] aufzutreten. Sie erscheint als persönliche Freiheit, weil ein Mensch als wirklicher Mensch hierbei ungebunden und unverbindlich ist. Und gerade deshalb kommt es darauf an, wie sich Meinungen selbst verbünden und bündeln. Sie müssen [[prominent]] werden, um sich über ihre momenthafte Aussage zu bewahren. In der [[Wählermeinung]] erst findet sich eine Beziehung zu ihrer Wirkung in der [[Wirklichkeit]], auch wenn sie sich dabei nur im politsch Allgemeinen repräsentieren kann. Von daher ist deren politisch allgemeine Form auch die [[repräsentative Demokratie]], die Demokratie per Repräsentation hierin prominent werdender Meinungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Meinung reflektiert unmittelbar praktisches Dasein in der Form individueller Selbstbestimmung. Sie ist keine Selbstbestimmung, sondern eine Reflektion, ein Dafür- und Dagegenhalten zu etwas Bestimmtem an Gewohnheiten und Gefühlen, ist eine Position zu eineere gefühlten Objektivität (siehe auch objektive Gefühle). In diesem Sich-Halten bestimmt sich die Meinung nicht als Gedanke, sondern als Beharren, sich Sein-Lassen gegen anderes. Und dies im doppelten Sinne: Sich Seinlassen als Bestätigung und Bewahrung des eigenen Daseins und sich Seinlassen als unergründliches sich Gehenlassen, eigene Grundlosigkeit. Meinung hat ihre Wahrheit also immer nur als Gegenmeinung, nicht als Grund, so begründet sie erscheinen mag. Von da her ist sie auch nur ein Moment der bürgerlichen [[Politik]], Thesis des Daseins, welche in der Antithesis der Formulierung besteht. Als solches bestätigt sie vor allem und allgemein die scheinbare [[Grund]]losigkeit dieses Daseins, den [[Schein]] des Bestehenden und arbeitet die Gegensätze der [[Gegebenheiten]] ab.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Solidarische_%C3%96konomie&amp;diff=10018</id>
		<title>Solidarische Ökonomie</title>
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		<updated>2025-11-04T17:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Solidarische Ökonomie will eine neue [[Form]] des [[Wirtschaftens]] in einer solidarischen [[Gemeinschaft]] sein. Darin wird vorgestellt, sie könne sich innerhalb der kapitalistischen Verhältnisse als Nischenkultur bilden und dennoch Strukturen und Ziele haben, welche den Kapitalismus von innen her sprengen, auflösen und damit unnötig werden lassen könnten. Es wird unterstellt, dass eine Ökonomie, wenn sie schon unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen, aber doch &amp;quot;jenseits von Kapital und Staat&amp;quot; auf [[solidarischen]] Beziehungen unter den beteiligten Menschen gründen könnte, als ob durch persönliche Integrität in einer solidarischen Gemeinschaft die herrschenden Bedingungen auch schon materiell unterwandert und zu einer besseren Gesellschaft gewendet werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bleibt bei dieser Vorstellung dir Macht des Kapitalismus durch seine Produktivität ausgeklammert und das Potenzial des Geldes als deren Vorraatsspeicher, als [[Kreditwesen]] und Spekulationsmaterial unterschätzt. So richtig es ist, dass in Nischen der [[Gesellschaft]] Kraft gefunden werden kann, Menschen zu solidarisieren und sich [[Bewusstsein]] über ihre gesellschaftliche Lage zu erarbeiten, so naiv bleibt dennoch die Behauptung, dass diese ausgeklammerten Wirtschaftsbereiche per se in der Lage seien, den [[Kapitalismus]] zu überwinden oder zumindest zu seiner Überwindung elementar beizutragen, indem durch eigenes Tun jenseits der existierenden Produktionsverhältnisse schon Kommunikations- und [[Widerstandskulturen]] entwickelt werden könnten, durch welche eine alternative Produktionsform von [[Personen]] im guten [[Glauben]] an ihre [[Gemeinschaft]] (siehe auch [[Kollektivismus]]) [[verallgemeinert]] werden könnte, die in der Lage wäre, auch ohne die Aneignung der herrschden Mittel eine Alternative zum Kapitalismus, die &amp;quot;Neugeburt&amp;quot; (alter natus) einer &amp;quot;guten Gesellschaft&amp;quot; zu errichten wäre. Wenn die Menschen in der Lage wären, sich den allgemein herrschenden Zwängen zu [[Ausbeutung]] und [[entfremdeter]] Arbeit zu entziehen, würden sie sich auch in die Lage versetzen, ihr [[Leben]] nach ihren einzelnen und kollektiven Bedürfnissen zu besorgen und dem Kapitalismus sein ihm nötiges lebendiges Potenzial entziehen - mehr noch: selbst Keimzelle einer neuen Gesellschaftsform sein, die sich von selbst sich in eine andere Gesellschaft transformiert, ohne sich in einer grundsätzlichen Gegnerschaft zu den herrschenden Gesellschaftsformen verhalten zu müssen. Nur: Wie soll ein solcher Entzug möglich sein? Durch einfaches Miteinander? Durch Geschenkökonomie? Durch Produktionsgenossenschaften?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gedanken her stammt der Begriff aus der Geschichte der Alternativökonomie in den 80ger Jahren. Damals ging es um eine von der Kapitalwirtschaft unterschiedenen Autonomie der Arbeitsform, um selbstverwaltete Betriebe (siehe [[Selbstorganisation]]). In ihnen waren zwar andere Kommunikationsformen möglich, die als Nische funktiioniert haben und vielen die Chance auf eine ihnen adäquate Form der Auseinandersetung gegeben hatten. Die grundsätzlichen Probleme einer [[Ökonomie]], die einen gewissen Reichtum an Material und Vermögen und Fähigkeiten zur Bedingung nötig hat, waren aber nur spärlich vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verallgemeinerung von &amp;quot;Keimformen&amp;quot; kann nur dort gelingen, wo sich auch wirkliche Vergesellschaftungsformen durchsetzen können (siehe [[internationale Komunalwirtschaft]]). Hierzu muss aber vor allem auch das Glücksversprechen einer vorgestellten [[Gemeinschaft]] kritischer Personen, einer quasi universalisierten [[Familie]] überwunden sein, die ihre &amp;quot;ehrliche Arbeit&amp;quot; gegen den Raub durch die [[Willkür]] des Kapitals stellt (siehe auch [[Proudhonismus]]). Gesellschaftliche Arbeit gibt es nicht nur in Nischen, sondern durchaus überall in dieser Gesellschaft (z.B. Ausbildung, Lehre, Dienstleistung, Produktion, Haushalt, Kinder, Regeneration). Wird dies aus den Augen verloren, so scheitert solidarische Ökonomie an einer selbstverschuldeten [[Isolation]] und fällt zwangsläufig auf die herrschenden Produktions- und Verteilungsverhältnisse zurück, die ja immer schon aus einer [[abstrakten]] Überwindung des Isolierten, auf [[Teilung der Arbeit]], auf der [[Trennung]] von [[Arbeit]] und [[Konsum]] beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Formen der &#039;&#039;toten Arbeit&#039;&#039;, dem Kapitalismus, gegen die Zerstörung von Infrastrukturen, gegen Ausgrenzung und Vereinzelung, Marginalisierung, Prekarisierung, [[Arbeitslosigkeit]] und [[Armut]] hatten sich schon in den 80ger Jahren Menschen zum Aufbau &amp;quot;einer anderen Ökonomie&amp;quot; zusammengeschlossen, um eine Selbstbewirtschaftung - z.B. als Genossenschaft - zu versuchen. Diese [[Wirtschaft]] sollte durch ihre sozialen Erfolge eine neue Arbeitswelt entwickeln, die einerseits dazu verhilft, prekäre Notlagen der Einzelnen durch Vergemeinschaftung ihrer Kraft zu überwinden, und sich zugleich dauerhaft der Verwertung durch das Kapital zu entziehen. Von daher soll es auch möglich sein, sinnvollere Projekte - wie z.B. Öko-Landwirtschaft, alternative Energiewirtschaft - ins Leben zu rufen, auch wenn sie keine hinreichende &amp;quot;Kapitaleffizienz&amp;quot; aufweisen, wenn sie also durch die Leistungsbereitschaft der einzelnen Beteiligten diese ersetzen. Es entstanden tatsächlich durch das Zusammentragen freiwilliger oder unterwertig behandelter Arbeit Ökokulturen, die heute durchaus wirtschaftlich funktionieren, teilweise aber auch der Kapitalwirtschaft als neue Investmentbereiche entdeckt werden (z.B. Solarenergie, Biokraftwerke). Viele der Alternativbetriebe haben sich daher zu &amp;quot;normal bewirtschafteten&amp;quot; Kleinbetrieben entwickelt, in denen die Beteiligten &amp;quot;selbständig&amp;quot; geworden sind und auch [[Lohnarbeit]] nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte sich der Mangel der Alternativökonomie hauptsächlich im Mangel eines strukturierten [[Gemeinwesens]] gezeigt, der schon in der bloßen Reduktion auf gemeinschaftliches Handeln begründet ist. Gesellschaft ist als menschliches Lebensverhältnis, dem man nicht einfach nur beitritt oder es verlassen kann, wesentlich anders bestimmt als Gemeinschaft, welche Menschen lediglich an einem Zweck versammeln kann. Ohne die Auseinandersetzung mit der politischen Form des gesellschaftlichen Eigentums werden sich die Formen des [[Privateigentums]] nicht auflösen lassen und damit jede Alternative in die Zuliefererfunktion eines Verwertungsverhältnisses des [[Kapitals]] verwiesen, sei es durch fortbestehende Mietforderungen oder Rohstoff- und Maschinenpreise. Eine derartige Alternative bleibt Mangelwirtschaft und wird von daher nur entsprechendes Nischenbewusstsein ansprechen und auch nicht zur Entwicklung eines Mehrprodukts in der Lage sein, das den Lebensstandard der Menschen und ihre gesellschaftliche [[Geschichte]] weiterbringt. Ohne eine poltische Form des Wirtschaftens (siehe [[demokratische Wirtschaft]]) bleibt die Alternative bloße [[Selbstbehauptung]], die früher oder später auch die ihr entsprechenden Strukturen erzeugt (z.B. psychische Hierarchien je nach Durchsetzungsfähigkeit) und zu einer Art kollektivierter Selbstausbeutung geraten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings hatte sich besonders in den armen Ländern Lateinamerikas diese zunächst bloße Selbsterhaltungsfunktion einer Solidarwirtschaft tatsächlich bald in die Arbeitswelt hinein ausgedehnt. In Argentinien z.B. wurden mehrere hundert Unternehmen von ihren Belegschaften übernommen. In Brasilien richtete die Regierung unter Staatspräsident Lula da Silva ein Staatssekretariat für solidarische Ökonomie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solidarische Ökonomie ist inzwischen ein Sammelbegriff für Formen des Wirtschaftens und für eine Organisation der Arbeit jenseits von Markt und Staat auf der Ebene von genossenschaftlich organisierter Selbsthilfe, Non-Profit-Logik und lokaler Ökonomie. Vor allem in Europa und Lateinamerika existieren Modelle und Konzepte der Beschäftigung, in denen [[Arbeit]] bereits auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisiert ist. Auch in Deutschland existieren bereits einige Projekte, die solidarische Ökonomie (z.B. bei der lokalen Energiegewinnung oder in der ökologischen Landwirtschaft) praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man theoretisch mal davon aus, dass solche Ökonomie durch eine in ihrer Aufgabenstellung systematisierten [[Vertragswirtschaft]] in der Lage sein kann, die [[Reproduktion]] von Menschen vollständig zu bewältigen, dann wäre das funktional erst mal eine Form der Unabhängigkeit gegen Existenzangst und damit eine Minderung des psychologischen Kapitals, das darauf beruht. Selbst wenn z.B. Agrarprodukte billiger aus dem Ausland eingeführt werden als hier für die hierfür aufgebrachte [[Arbeitszeit]] bezahlt wird: Könnte nicht die Sicherstellung der Reproduktion durch eigene vollständige Arbeits- und Ernährungskreisläufe einen weit höheren Wert für die Menschen haben? Könnte man solche Ökonomie [[kommunal]] durchsetzten und unterstützen? Könnten kommunale Gelder zu Investitionen in eine kommunale Reproduktionstechnologie verwendet werden und somit die Grundlagen anderer Gesellschaftsformen schaffen? Würde sich dann nicht auch die kommunale Landschaft, vor allem die politischen Verhältnisse und Bestimmungen, entscheidend verändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind genossenschaftliche Ansätze wie z.B. die Übernahme unkapitalisierbar gewordener Betriebe oder Immobilien nur reine Selbsthilfe oder können oder müssen sie Bestandteil einer [[Widerstandskultur]] sein, die zugleich auf neuen sozialen Lebenszusammenhängen gründet? Erledigen sie nur das Geschäft des Kapitals, die Desintegrierten zu versorgen und damit auch zu entsorgen oder können sie auch zu einem Moment der Kulturbildung gegen die Globalisierung werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Fragestellungen wird es wichtig sein, wie sich in großem Maßstab arbeitende Menschen, Betriebe und Industrie sozialisieren und einem [[Gemeinwesen]] eingliedern lassen, ohne dass eine Kapitalform von ausschlaggebender Bedeutung für die Bestimmung der [[Arbeits]]- und Lebensverhältnisse ist, wie sich [[Geld]] in ein Vergeltungsmittel für Aufwände rückverwandeltn lässt, ohne [[Wert]], also [[durchschnittlich]] notwendige [[Arbeitszeit]] darzustellen und inwiefern bei solcher Wirtschaft auch gesellschaftliche Fortentwicklung, also die Herstellung eines Mehrprodukts möglich ist, und wie das alles international, also ohne den Vorrang nationaler Interessen zu bewerkstelligen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne eine politische Struktur (siehe z.B.[[internationale Kapitalwirtschaft]]), die sich aus den wirtschaftlichen Notwendigkeiten einer Gesellschaft ergibt und schon im Vorhinein als notwendige [[Form]] dargestellt ist (siehe z.B. [[Vertragswirtschaft]]), wird es immer dahin kommen, dass diese sich hinterrücks als &amp;quot;natürlicher Zwang&amp;quot; einstellt, indem sie sich aus der Not einer Zusammenbrechenden Produktion notwendig erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Frage ist, wie sich solche Strukturen gegen die politischen und ökonomischen Angriffe der herrschenden Kapitalwirtschaft behaupten können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=9944</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-11-02T17:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: /* Willkommen im Wiki */&lt;/p&gt;
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Wider die Kulturalisierung von Politik&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
in Theorie und Anwendung&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Hier finden Sie alle verfügbaren Artikel:&lt;br /&gt;
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		<updated>2025-11-02T17:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: /* Willkommen im Wiki */&lt;/p&gt;
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		<updated>2025-11-02T16:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: /* Willkommen im Wiki */&lt;/p&gt;
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		<title>Kreditwesen</title>
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		<updated>2025-11-02T16:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Das verleihbare Kapital, worüber die Banken verfügen, fließt ihnen in mehrfacher Weise zu. Zunächst konzentriert sich in ihrer Hand, da sie Kassierer der industriellen Kapitalisten sind, das Geldkapital, das jeder Produzent und Kaufmann als Reservefonds hält oder das ihm als Zahlung zufließt. Diese Fonds verwandeln sich so in verleihbares Geldkapital. Dadurch wird der Reservefonds der Handelswelt, weil als gemeinschaftlicher konzentriert, auf das nötige Minimum beschränkt, und ein Teil des Geldkapitals, der sonst als Reservefonds schlummern würde, wird ausgeliehen, fungiert als zinstragendes Kapital. Zweitens bildet sich ihr verleihbares Kapital aus den Depositen der Geldkapitalisten, die ihnen das Ausleihen derselben überlassen. Mit der Entwicklung des Banksystems und namentlich, sobald sie Zins für Depositen zahlen, werden ferner die Geldersparnisse und das augenblicklich unbeschäftigte Geld aller Klassen bei ihnen deponiert. Kleine Summen, jede für sich unfähig, als Geldkapital zu wirken, werden zu großen Massen vereinigt und bilden so eine Geldmacht. Diese Ansammlung kleiner Beträge muß als besondre Wirkung des Banksystems unterschieden werden von seiner Mittlerschaft zwischen den eigentlichen Geldkapitalisten und den Borgern. Endlich werden auch die Revenuen, die nur allmählich verzehrt werden sollen, bei den Banken deponiert.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 416)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kapital]] verhält sich der [[Wert]] im Geldhandel als [[Gebrauchswert]] für den Geldfluss, einerseits aus dem bereits realisierten Geldumsatz im [[Kredithandel]] als [[Preis]] für die &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; der Verwertbarkeit in realwirtschaftlichen Unternehmungen, andererseits als spekulierender Vorschuss im [[Derivatenhandel]] aus seiner gesellschaftlichen Macht einer zukünftigen Verfügbarheit im [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Geldverwertungen]] (siehe auch [[Terminhandel]]). Bezogen auf den Warenhandel ist er das Produkt einer bestimmten Wertrealisation; bezogen auf die Potenz einer Spekulation auf künftig realkisierbaren Geldwert wird er je nach ihrer Nachfrage als Preis von Wertpapieren und Eigentumstitel (als &amp;quot;Futures&amp;quot;) gehandelt, die gleichgültig gegen den gegenwärtigen Aufwand ihrer materiellen Herstellung durch Arbeit bewertet werden. Der Deldwert richtet sich in der Realwirtschaft des Warenhandels nach dem Verhältnis von realisierten Warenwerten, also der Wertdarstellung der Beziehung vearallgemeinerter Tauschhandlungen, im Handel mit Eigentumstitel als Spekulation auf die private Aneignung des gesellschaftlichen Mehrwerts über die Verwertbarkeit der Verfügungen, ebeb als Potanzial einer Kapitalmacht. [[Geld]] sich also ebenso real darstellen wie auch in den einzelnen [[Tauschverhältnissen]] zwischen [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]]. Allerdings ist ein Wertpapier kein &amp;quot;echter&amp;quot; Gebrauchsgegenstand, denn sein [[Gebrauchswert]] [[reduziert]] sich lediglich auf ein Vermögen zur [[Aneignung]] von [[unbezahlter Arbeit]], die sich von den Verhältnissen der [[bezahlten Arbeit]], von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] abgesondert hat. Sein Wert stellt sich daher im [[Zinsfuß]] dar, der die Spekulation auf die Realisierbarkeit eines [[Mehrwerts]] aus [[unbezahlter Arbeit]] verkörpert. Dieser Wert stellt also die Realisierbarkeit einer [[Preisbildung]] dar, die auf Erwartungen und Fiktionen auf realisierbare [[Preise]] zu einem bestimmten Zahlungstermin darstellen. Darin hat der [[Wert]] seinen [[Körper]], seinen Organismus, verlassen und ist zu einer [[selbständigen]] Grundlage der [[Preisbildung]] geworden, die allerdings solange nur [[fiktiv]] ist (siehe [[fiktives Kapital]]), bis dieses [[Geld]] in die [[Realwirtschaft]] wieder zurückkehrt und damit zu einer Realexistenz über die Verwertung von [[Eigentumstitel]] führt (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] bezieht seinen ursprünglichen [[Wert]] aus dem [[Verhältnis]] der wischen [[Angebot und Nachfrage]] realisierbaren [[Preise]] – als [[Verhältnis]] des [[Zahlungsmittels]] zum [[Kaufmittel]]. Darin verhält sich der [[Geldwert]] als Potenzial einer [[Geldverwertung]] durch das Wertwachstum der Geldverhältnisse, dem zunehmenden Geldwert, der sich einerseits im [[Zinsfuss]] darstellt, andererseits im Wachstum der Nachfrage nach Eigentum, bzw. Eigentumstitel oder Wertpapiere. Was sich aus den [[Verhältnissen]] der Geldzirkulation als Zinsfuss einer [[Geldverwertung]] im Nachhinein des Galdhandels ergibt, kann sich auch im Vorhinein auch durch Spekulationen auspreisen (z.B. von [[Devisen]] und Obligationen) sich als [[fiktives Kapital]] verwirklich. Die Finanzindustrie ist im Wesentlichen das [[Verhältnis]] von [[Devisenhandel]] zwischen Reproduktion und [[Produktion]] des Geldwerts, also das [[Verhältnis]] von [[bezahlter Arbeit]] und [[unbezahlter Arbeit]] als reale und fiktive Macht des Geldwerts als [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht auf dem Handel mit [[Krediten]], die je nach dem [[Risiko]] ihrer Zahlungstermininierungen im Verhältnis zur [[Bewertung]] der jeweiligen Zinsentwicklungen ausgepreist werden. Er vollzieht sich im Gebrauch der [[Preisbildungen]] wie eine Versicherung, mit der ein Schaden durch den Gewinn aus [[durchnittlichen]] [[Profiten]] über den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von Schuldanleihen mehr als nur ausgeglichen werden kann (siehe hierzu [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulden]] können je nach politischen Bedingungen und Machtverhältnissen mehr oder weniger [[Wert]] für einen [[Gläubiger]] haben. Das hat einen Handel mit [[Schulden]] begründet, die ungedecktes oder nicht realisierbares Kapital auspreisen, um über unterschiedliche Wertlagen und Verwertungsbedingungen eine eigenständige [[Preisbildung]] zum Gebrauchswert des Geldes, mehr [[Geld]] zu schaffen. Den Wert , den es darstellt, ist ein [[Existenzwert]], der durch politische Machtverhältnisse in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten um den [[Wert]] ihrer Devisen (siehe auch [[Devisenhanel]]), dem [[Wert]] ihrer [[Produktivität]] auf dem Weltmarkt bestimmt wird (siehe auch [[fiktives Kapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gläubiger immer eine sowohl politische wie ökonomische Macht über den Schuldner innne ist, werden im Kredithandel Zahlungspflichtigkeiten (Obligationen) als [[Bewertung]] ihrer politischen Verhältnisse zu ohnmächtigen Kapitale - besonders der [[Staatsverschuldungen]] der [[Nationalstaaten]] - eingeschätzt (siehe hierzu [[Derivatenhandel]]). Sie beziehen daher ihren [[Profit]] aus dem politischen [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubigern]] zu [[Schuldnern]], worin die Wertschwankungn des [[Geldwerts]]als eigenständiger Wert einer &amp;quot;Finanzindurtrie&amp;quot; gehandelt werden deren [[Preise]] eine Spekulation über die Realisierbarkeit ihrer Fällligkeit darstellen (siehe hierzu [[Terminhandel]]). Es handelt sich daher hierbei um eine Wette über steigende oder fallende Preise, wodurch die [[Preise]] der [[Realwirtschaft]] insgesamt zunehmend negativ bestimmt werden und dort im Verhältnis der Geldverwertung eine [[Negativverwertung]]betreiben. Diese verwertet letztlich alle Lebenssubstanzen der nationalen [[Lebensstandards]], die sich den in den Wertpapieren des Finanzkapitals verbuchten [[Eigentumstitel]] (Aktien, Mieten, Gebühren) beugen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Verschuldung durch einen [[Kredit]] steht eine Geldmenge gegenüber, die sich darin dargesteltt, also eine zweite Wertdarstellung im Schuldschein, in der Zahlungspflichtigkeit hat. Mit der Schuldentilgung kommt der Geldwert an den Gläubiger zurück und hinterlässt einen neuen Sachwert beim Schuldner, der durch die Verschuldung herzustellen war. Ein [[Kredit]] stellt daher volkswirtschaftlich die Doppelbuchung eines Geldbetrags dar, weil darin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zugleich als [[Zahlungsmittel]] für einen erst künftig realisierbaren [[Mehrwert]] fungiert und sowohl als Soll auf der Seite des [[Gläubigers]] als das [[Haben]] seines [[Glaubens]], wie zugleich auch als Haben auf der Seite des [[Schuldners]], als das Haben seines Sollens gebucht wird, also durch sich selbst schon jenseits aller [[Produktivität]] sowohl [[Subjekt]] wie [[Objekt]] dieses Verhältnisses, also vollständig [[verselbständigt]] wirksam ist. Ein ausgeliehenes [[Kapital]] fließt daher doppelt zurück indem es sich selbst [[kaufen]] kann, also als [[Preis]] eins [[Kaufmittels]] [[Mehrwert]] einzieht und zugleich in seiner Werterhaltung als [[Zahlungsmittel]] [[Mehrwert]] durch sein bloßes Eigentumsrecht, durch den [[Eigentumstitel]] eines Zahlungsversprechens erwirkt. Aber das Haben vom [[Kaufmittel]] [[Geld]] ist gesellschaftliche Verfühungdmacht, das Haben vom [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] besteht als [[Notwendigkeit]], dessen [[Wert]] zu verdoppeln, ihn für sich zu [[besitzen]] und zugleich zurück zu bezahlen. Was dem einen an Lebenspotenzial zugetragen wird, wird dem [[Lebensstandard]] des anderen an [[Leben]] entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung einen Schuldschein bezahlt, also für den Gläubiger an den Wertausgleich zu Buche geht, stellt es zum anderen schon ein [[Kapital]] dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in einen Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun von einem Geldverleiher als [[Gebrauchswert]] für Investitionen angeboten und durch den Borgenden in die [[Preisbildung]] eingebracht wird. Und darin herrscht dann deshalb der Druck, sowohl den [[Wert]] der Kredite, den [[Zins]], &amp;quot;frisch&amp;quot; zu erarbeiten, wie auch die Wertsteigerung der [[durchschnittlichen]] [[Produktivkraft]] beizubringen, also einen zweifachen [[Wachstumswert]] des Geldes zu erzeugen. Ein Schuldgeldsystem beruht schlicht auf einem allgemeinen Verwertungsdruck, der [[fiktives Kapital]], der aus unrealisierbarem [[Mehrwert]] über [[Kredite]] in zweiter Ebene werthaltig machen soll, indem er das negativ existente Realkapital durch den Finanzmarkt zu überwinden sucht (siehe auch [[Negativverwertung]]), indem er also dadurch die bereits erfolgte, aber nicht realisierte [[Ausbeutung]] der Arbeit verdoppelt. Es betreibt Ausbeutung in zweiter Instanz und verdoppelt die Macht des Kapitals als Macht über die Reproduktionsbedingungen der Menschen einrseits und den Bürgen für eine Pflichtschuldigkeit (z.B. für Betriebs- oder Staatschulden) andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich selbst schon nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es produktiv, also durch die [[Mehrwert]]produktion der Arbeit verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieser Vorschuss kann für Investitionen in die Produktion z.B. als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] zielt vor allem darauf, Geld als [[Zahlungsmittel]] zu verwerten, indem er Geld als [[Kaufmittel]] vorstreckt. Aber die damit eingegangene Zahlungsverpflichtung stellt einen gedoppelten [[Wert]] dar: nämlich den der damit erstandenen [[Waren]] oder [[Produktionsmittel]] einerseits und zugleich den [[Wert]] des kreditierten Geldes, das sich der Gläubiger gutschreibt. Und diese Doppelbuchung muss durch die intensivierte Belastung auch durch doppelten Aufwand aus der Lebenswelt der Menschen eingebracht werden, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Verbrauch an [[Gebrauchswerten]] und zum anderen als Mehrarbeit für die [[Entwicklung]], die bereits durch den Geldbetrag des Kredits finanziert, und also Vergangenheit ist, obwohl sie erst noch erbracht werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen ist der Handel mit Zahlungsverpflichtungen, also eigentlich das Geschäft mit [[Krediten]] (Schuldverschreibungen, Wertpapiere, Wechsel, Schecks, Anteilscheine, oder Aktien). Da [[Kredite]] das Kapital antreiben, immer mehr Wert zu produzieren, stoßen sie relativ schnell an die Grenzen der Wertbildung, die ja organisch nur durch das Vermögen der [[produktiven Arbeit]] besteht, Mehrwert zu schaffen, und mit wachsender Produktivität relativ immer weniger Mehrwert erzeugen kann. Das [[Kreditwesen]] betreibt von daher eine Spirale der Geldverwertung, wodurch Geld immer weniger reale Werte darstellt und einen immer fiktiveren Wert hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel mit Krediten als Wertpapiere galten und gelten sie aber immer noch als [[Kaufmittel]] und ersetzen hierdurch [[Geld]]. Große Beträge werden also nicht als Geld bewegt, sondern als Zahlungsversprechen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Geld oder Güter oder andere gültige Wechsel einzulösen ist. Die zirkulierende Masse an Wertpapieren kann daher ein Vielfaches des zirkulierenden Geldes sein, das durch reale Güter (z.B. kurzfristig durch Gebrauchsgegenstände auf den Warenmärkten, Produktionsmittel, Immobilien, längerfristig durch Gold oder Öl) gedeckt sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Vorschießen der Industriellen und Kaufleute untereinander verquickt sich mit dem Vorschießen des Geldes an sie seitens der Bankiers und Geldverleiher. Beim Diskontieren der Wechsel ist der Vorschuß nur nominell. Ein Fabrikant verkauft sein Produkt gegen Wechsel und diskontiert diesen Wechsel bei einem bill-broker. In der Tat schießt dieser nur den Kredit seines Bankiers vor, der ihm wieder das Geldkapital seiner Depositoren vorschießt, die gebildet werden von den Industriellen und Kaufleuten selbst, aber auch von Arbeitern (vermittelst Sparbanken), von Grundrentnern und den sonstigen unproduktiven Klassen. So wird für jeden individuellen Fabrikanten oder Kaufmann sowohl die Notwendigkeit eines starken Reservekapitals umgangen, wie die Abhängigkeit von den wirklichen Rückflüssen. Andrerseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 501)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist der Geldwert des Kreditwesens zu einem großen Teil durch Staatsanleihen, also durch [[Staatsverschuldung]] nurmehr scheinbar werthaltig, weil solches Schuldgeld zu einer reinen Fiktion über die Verwertungsmacht des Geldes geworden ist (siehe [[fiktives Kapital]]). Und dieses macht 90 bis 95 % des gesamten zirkulierenden Geldes aus. Wenn aber [[Mehrwert]] nicht mehr aus [[Mehrproduktion]] gewonnen und realisiert wird, sondern aus der Geldzirkulation in einem Schuldverhältnis (siehe [[Schuldgeldsystem]]), aus der Zirkultion von [[fiktivem Kapital]], von Zahhlungsversprechen (Wechsel), so wird er nur noch zur Vertiefung des Schuldverhältnisses durch Spekulation produziert und finanziert (z.B. mit Hedgefonds u.a.). Nicht mehr der einfache Handel mit Schuldverschreibungen ([[Kredite]]), sondern die Geldschöpfung durch Kreditvergaben (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) wurde zum allgemeinen Zweck der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von [[Zins]] und Dividende war auf den Kopf gestellt, das [[Kreditwesen]] selbst zur Basis der Kapitalanlagen geworden. Damit war ein [[Schuldgeldsystem]] weltweit installiert, durch das die einfachen Geschäftsbanken durch ungedeckte Kreditvergabe einen Verwertungsdruck auf die gesamte zirkulierende Geldmenge vermittelten, durch den sie als Einrichtung der internationalen Geldschöpfung über die Nationalbanken gehoben wurden und in den Status eines internationalen Subjekts der Wertschöpfung versetzt waren (siehe auch [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] stellt volkswirtschaftlich immer schon durch seien Buchung eine Verdopplung eines Geldbetrags dar, indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung, also auf Wertausgleich zu Buche geht (siehe auch [[Buchgeld]]), zum anderen stellt es ein Kapital dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in den Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun in die [[Preisbildung]] eingeht. [[Wert]] und [[Tauschwert]] ([[Preis]]) haben sich somit in zwei Welten aufgetrennt, wobei die eine auf den Wert der anderen verpflichtet ist, indem sie den Wert des verdoppelten Geldes herzustellen hat. Solange der Kredit nicht eingelöst, also nicht rückbezahlt ist, stellt der verdoppelte Wert nur[[fiktives Kapital]] dar, das zwar in die [[Preisbildung]] eingeht, aber nicht dem Wert entnommen ist, den das Geld in Wirklichkeit durch vergangene Produktion hat. Es ist dadurch begierig, sich durch möglichst viele Schuldner in seiner Preisform zu verwerten (siehe [[Schuldgeldsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht also nicht auf Geld als bloßes Warenäquivalent, sondern auf einer Warenproduktion, die über die vorhandene Warenmenge zur Reproduktion der Gesellschaft hinaus [[Mehrprodukte]] erzeugt, die sich als [[Mehrwert]] nicht nur materiell, sondern auch als einlösbare Zahlungsverpflichtungen und sogar als Fiktionen zukünftiger Verwertungslagen darstellen lassen, die auch als Zahlungsversprechen auf die Erträge einer Produktion disponierbar sind, die [[Wertwachstum]] erwirkt und zum Teil selbst die [[Preisbildung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite bestehen aus Geld, das aus der Geldzirkulation &amp;quot;herausgeschwitz&amp;quot; wurde, also zum größten Teil den aus dem Geldverkehr herausgesetzten [[Wert]] eines Warenkapitals darstellen, das durch unverkaufte Waren gedeckt sein kann oder aber bereits [[fiktives Kapital]] ist, also Wert vergangender Arbeit, die ihre reale Grundlage verloren hat und z.B. nur noch als Rechtstitel, z.B. durch [[Grundbesitz]] besteht oder mit Aktien oder Staatsanleihen spekuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite sind Produkte einer hochentwickelten Produktion, die ihre Produkte nicht mehr unbedingt als Geld darstellen muss, sondern als Geld vergeben werden, das einem Mehrwert entspringt, der nicht &amp;quot;Münzform&amp;quot; hat, sondern als Kapital vorgestreckt wird, wo ein Zahlungsversprechen möglich ist. Er beruht auf der Vorwegnahme von Produktion und Verkauf von Gütern - und dieses macht die Masse der Finanzierungsprozesse des [[Kapitals]] aus, das sich darin zugleich auch in Form von [[Aktien]] selbst als Spekulationsmasse verhalten kann, wie es auch zum Teil einem rechtlich gesicherten Vermögen zur Mehrwertbildung entsprechen kann (z.B. auch durch Rückversicherung mit [[Grundbesitz]] oder dergleichen). Das Kreditwesen stellt somit in seinem Ursprung eine Ausweitung des realen Geldes (Münzgeld) dar, soweit es sich sichern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganze Summe der Arbeitskraft und der gesellschaftlichen Produktionsmittel, die in der jährlichen Produktion von Gold und Silber als Instrumenten der Zirkulation verausgabt wird, bildet einen schweren Posten der faux frais der kapitalistischen, überhaupt der auf Warenproduktion gegründeten Produktionsweise. Sie entzieht der gesellschaftlichen Ausnutzung eine entsprechende Summe möglicher, zuschüssiger Mittel der Produktion und Konsumtion, d.h. des wirklichen Reichtums. Soweit bei gleichbleibender gegebner Stufenleiter der Produktion oder bei gegebnem Grad ihrer Ausdehnung die Kosten dieser teuren Zirkulationsmaschinerie vermindert werden, soweit wird dadurch die Produktivkraft der gesellschaftlichen Arbeit gesteigert. Soweit also die mit dem Kreditwesen sich entwickelnden Aushilfsmittel diese Wirkung haben, vermehren sie direkt den kapitalistischen Reichtum, sei es, daß ein großer Teil des gesellschaftlichen Produktions- und Arbeitsprozesses dadurch ohne alle Intervention von wirklichem Geld vollzogen, sei es, daß die Funktionsfähigkeit der wirklich fungierenden Geldmasse gesteigert wird.&amp;quot; [[(MEW 24, S.347)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her stellen Kredite eine Form des Mehrwerts dar, der nicht als Geld zirkuliert, sondern als unmittelbare Kapitalform als [[Mehrwerts]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geldaufhäufung auf der einen Seite kann zudem auch ohne bares Geld durch bloße Aufhäufung von Schuldforderungen vor sich gehn.&amp;quot; [[(MEW 24, S.348)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der nicht real gedeckten Wechsel entspricht dem glaubhaft gemachten Produktionsversprechen und kann daher auch psychologischer Natur sein, welche den Aktienhandel bestimmt und ihn sich verselbständigen lässt ([[Weltkapital]].)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kreditwesen&amp;diff=9935</id>
		<title>Kreditwesen</title>
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		<updated>2025-11-02T16:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Das verleihbare Kapital, worüber die Banken verfügen, fließt ihnen in mehrfacher Weise zu. Zunächst konzentriert sich in ihrer Hand, da sie Kassierer der industriellen Kapitalisten sind, das Geldkapital, das jeder Produzent und Kaufmann als Reservefonds hält oder das ihm als Zahlung zufließt. Diese Fonds verwandeln sich so in verleihbares Geldkapital. Dadurch wird der Reservefonds der Handelswelt, weil als gemeinschaftlicher konzentriert, auf das nötige Minimum beschränkt, und ein Teil des Geldkapitals, der sonst als Reservefonds schlummern würde, wird ausgeliehen, fungiert als zinstragendes Kapital. Zweitens bildet sich ihr verleihbares Kapital aus den Depositen der Geldkapitalisten, die ihnen das Ausleihen derselben überlassen. Mit der Entwicklung des Banksystems und namentlich, sobald sie Zins für Depositen zahlen, werden ferner die Geldersparnisse und das augenblicklich unbeschäftigte Geld aller Klassen bei ihnen deponiert. Kleine Summen, jede für sich unfähig, als Geldkapital zu wirken, werden zu großen Massen vereinigt und bilden so eine Geldmacht. Diese Ansammlung kleiner Beträge muß als besondre Wirkung des Banksystems unterschieden werden von seiner Mittlerschaft zwischen den eigentlichen Geldkapitalisten und den Borgern. Endlich werden auch die Revenuen, die nur allmählich verzehrt werden sollen, bei den Banken deponiert.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 416)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kapital]] verhält sich der [[Wert]] im Geldhandel als [[Gebrauchswert]] für den Geldfluss, einerseits aus dem bereits realisierten Geldumsatz im [[Kredithandel]] als [[Preis]] für die &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; der Verwertbarkeit in realwirtschaftlichen Unternehmungen, andererseits als spekulierender Vorschuss im [[Derivatenhandel]] aus seiner gesellschaftlichen Macht einer zukünftigen Verfügbarheit im [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Geldverwertungen]] (siehe auch [[Terminhandel]]). Bezogen auf den Warenhandel ist er das Produkt einer bestimmten Wertrealisation; bezogen auf die Potenz einer Spekulation auf künftig realkisierbaren Geldwert wird er je nach ihrer Nachfrage als Preis von Wertpapieren und Eigentumstitel (als &amp;quot;Futures&amp;quot;) gehandelt, die gleichgültig gegen den gegenwärtigen Aufwand ihrer materiellen Herstellung durch Arbeit bewertet werden. Der Deldwert richtet sich in der Realwirtschaft des Warenhandels nach dem Verhältnis von realisierten Warenwerten, also der Wertdarstellung der Beziehung vearallgemeinerter Tauschhandlungen, im Handel mit Eigentumstitel als Spekulation auf die private Aneignung des gesellschaftlichen Mehrwerts über die Verwertbarkeit der Verfügungen, ebeb als Potanzial einer Kapitalmacht. [[Geld]] sich also ebenso real darstellen wie auch in den einzelnen [[Tauschverhältnissen]] zwischen [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]]. Allerdings ist ein Wertpapier kein &amp;quot;echter&amp;quot; Gebrauchsgegenstand, denn sein [[Gebrauchswert]] [[reduziert]] sich lediglich auf ein Vermögen zur [[Aneignung]] von [[unbezahlter Arbeit]], die sich von den Verhältnissen der [[bezahlten Arbeit]], von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] abgesondert hat. Sein Wert stellt sich daher im [[Zinsfuß]] dar, der die Spekulation auf die Realisierbarkeit eines [[Mehrwerts]] aus [[unbezahlter Arbeit]] verkörpert. Dieser Wert stellt also die Realisierbarkeit einer [[Preisbildung]] dar, die auf Erwartungen und Fiktionen auf realisierbare [[Preise]] zu einem bestimmten Zahlungstermin darstellen. Darin hat der [[Wert]] seinen [[Körper]], seinen Organismus, verlassen und ist zu einer [[selbständigen]] Grundlage der [[Preisbildung]] geworden, die allerdings solange nur [[fiktiv]] ist (siehe [[fiktives Kapital]]), bis dieses [[Geld]] in die [[Realwirtschaft]] wieder zurückkehrt und damit zu einer Realexistenz über die Verwertung von [[Eigentumstitel]] führt (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] bezieht seinen ursprünglichen [[Wert]] aus dem [[Verhältnis]] der wischen [[Angebot und Nachfrage]] realisierbaren [[Preise]] – als [[Verhältnis]] des [[Zahlungsmittels]] zum [[Kaufmittel]]. Darin verhält sich der [[Geldwert]] als Potenzial einer [[Geldverwertung]] durch das Wertwachstum der Geldverhältnisse, dem zunehmenden Geldwert, der sich einerseits im [[Zinsfuss]] darstellt, andererseits im Wachstum der Nachfrage nach Eigentum, bzw. Eigentumstitel oder Wertpapiere. Was sich aus den [[Verhältnissen]] der Geldzirkulation als Zinsfuss einer [[Geldverwertung]] im Nachhinein des Galdhandels ergibt, kann sich auch im Vorhinein auch durch Spekulationen auspreisen (z.B. von [[Devisen]] und Obligationen) sich als [[fiktives Kapital]] verwirklich. Die Finanzindustrie ist im Wesentlichen das [[Verhältnis]] von [[Devisenhandel]] zwischen Reproduktion und [[Produktion]] des Geldwerts, also das [[Vehältnis]] von [[bezahlter Arbeit]] und [[unbezahlter Arbeit]] als reale und fiktive Macht des Geldwerts als [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht auf dem Handel mit [[Krediten]], die je nach dem [[Risiko]] ihrer Zahlungstermininierungen im Verhältnis zur [[Bewertung]] der jeweiligen Zinsentwicklungen ausgepreist werden. Er vollzieht sich im Gebrauch der [[Preisbildungen]] wie eine Versicherung, mit der ein Schaden durch den Gewinn aus [[durchnittlichen]] [[Profiten]] über den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von Schuldanleihen mehr als nur ausgeglichen werden kann (siehe hierzu [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulden]] können je nach politischen Bedingungen und Machtverhältnissen mehr oder weniger [[Wert]] für einen [[Gläubiger]] haben. Das hat einen Handel mit [[Schulden]] begründet, die ungedecktes oder nicht realisierbares Kapital auspreisen, um über unterschiedliche Wertlagen und Verwertungsbedingungen eine eigenständige [[Preisbildung]] zum Gebrauchswert des Geldes, mehr [[Geld]] zu schaffen. Den Wert , den es darstellt, ist ein [[Existenzwert]], der durch politische Machtverhältnisse in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten um den [[Wert]] ihrer Devisen (siehe auch [[Devisenhanel]]), dem [[Wert]] ihrer [[Produktivität]] auf dem Weltmarkt bestimmt wird (siehe auch [[fiktives Kapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gläubiger immer eine sowohl politische wie ökonomische Macht über den Schuldner innne ist, werden im Kredithandel Zahlungspflichtigkeiten (Obligationen) als [[Bewertung]] ihrer politischen Verhältnisse zu ohnmächtigen Kapitale - besonders der [[Staatsverschuldungen]] der [[Nationalstaaten]] - eingeschätzt (siehe hierzu [[Derivatenhandel]]). Sie beziehen daher ihren [[Profit]] aus dem politischen [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubigern]] zu [[Schuldnern]], worin die Wertschwankungn des [[Geldwerts]]als eigenständiger Wert einer &amp;quot;Finanzindurtrie&amp;quot; gehandelt werden deren [[Preise]] eine Spekulation über die Realisierbarkeit ihrer Fällligkeit darstellen (siehe hierzu [[Terminhandel]]). Es handelt sich daher hierbei um eine Wette über steigende oder fallende Preise, wodurch die [[Preise]] der [[Realwirtschaft]] insgesamt zunehmend negativ bestimmt werden und dort im Verhältnis der Geldverwertung eine [[Negativverwertung]]betreiben. Diese verwertet letztlich alle Lebenssubstanzen der nationalen [[Lebensstandards]], die sich den in den Wertpapieren des Finanzkapitals verbuchten [[Eigentumstitel]] (Aktien, Mieten, Gebühren) beugen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Verschuldung durch einen [[Kredit]] steht eine Geldmenge gegenüber, die sich darin dargesteltt, also eine zweite Wertdarstellung im Schuldschein, in der Zahlungspflichtigkeit hat. Mit der Schuldentilgung kommt der Geldwert an den Gläubiger zurück und hinterlässt einen neuen Sachwert beim Schuldner, der durch die Verschuldung herzustellen war. Ein [[Kredit]] stellt daher volkswirtschaftlich die Doppelbuchung eines Geldbetrags dar, weil darin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zugleich als [[Zahlungsmittel]] für einen erst künftig realisierbaren [[Mehrwert]] fungiert und sowohl als Soll auf der Seite des [[Gläubigers]] als das [[Haben]] seines [[Glaubens]], wie zugleich auch als Haben auf der Seite des [[Schuldners]], als das Haben seines Sollens gebucht wird, also durch sich selbst schon jenseits aller [[Produktivität]] sowohl [[Subjekt]] wie [[Objekt]] dieses Verhältnisses, also vollständig [[verselbständigt]] wirksam ist. Ein ausgeliehenes [[Kapital]] fließt daher doppelt zurück indem es sich selbst [[kaufen]] kann, also als [[Preis]] eins [[Kaufmittels]] [[Mehrwert]] einzieht und zugleich in seiner Werterhaltung als [[Zahlungsmittel]] [[Mehrwert]] durch sein bloßes Eigentumsrecht, durch den [[Eigentumstitel]] eines Zahlungsversprechens erwirkt. Aber das Haben vom [[Kaufmittel]] [[Geld]] ist gesellschaftliche Verfühungdmacht, das Haben vom [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] besteht als [[Notwendigkeit]], dessen [[Wert]] zu verdoppeln, ihn für sich zu [[besitzen]] und zugleich zurück zu bezahlen. Was dem einen an Lebenspotenzial zugetragen wird, wird dem [[Lebensstandard]] des anderen an [[Leben]] entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung einen Schuldschein bezahlt, also für den Gläubiger an den Wertausgleich zu Buche geht, stellt es zum anderen schon ein [[Kapital]] dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in einen Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun von einem Geldverleiher als [[Gebrauchswert]] für Investitionen angeboten und durch den Borgenden in die [[Preisbildung]] eingebracht wird. Und darin herrscht dann deshalb der Druck, sowohl den [[Wert]] der Kredite, den [[Zins]], &amp;quot;frisch&amp;quot; zu erarbeiten, wie auch die Wertsteigerung der [[durchschnittlichen]] [[Produktivkraft]] beizubringen, also einen zweifachen [[Wachstumswert]] des Geldes zu erzeugen. Ein Schuldgeldsystem beruht schlicht auf einem allgemeinen Verwertungsdruck, der [[fiktives Kapital]], der aus unrealisierbarem [[Mehrwert]] über [[Kredite]] in zweiter Ebene werthaltig machen soll, indem er das negativ existente Realkapital durch den Finanzmarkt zu überwinden sucht (siehe auch [[Negativverwertung]]), indem er also dadurch die bereits erfolgte, aber nicht realisierte [[Ausbeutung]] der Arbeit verdoppelt. Es betreibt Ausbeutung in zweiter Instanz und verdoppelt die Macht des Kapitals als Macht über die Reproduktionsbedingungen der Menschen einrseits und den Bürgen für eine Pflichtschuldigkeit (z.B. für Betriebs- oder Staatschulden) andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich selbst schon nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es produktiv, also durch die [[Mehrwert]]produktion der Arbeit verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieser Vorschuss kann für Investitionen in die Produktion z.B. als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] zielt vor allem darauf, Geld als [[Zahlungsmittel]] zu verwerten, indem er Geld als [[Kaufmittel]] vorstreckt. Aber die damit eingegangene Zahlungsverpflichtung stellt einen gedoppelten [[Wert]] dar: nämlich den der damit erstandenen [[Waren]] oder [[Produktionsmittel]] einerseits und zugleich den [[Wert]] des kreditierten Geldes, das sich der Gläubiger gutschreibt. Und diese Doppelbuchung muss durch die intensivierte Belastung auch durch doppelten Aufwand aus der Lebenswelt der Menschen eingebracht werden, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Verbrauch an [[Gebrauchswerten]] und zum anderen als Mehrarbeit für die [[Entwicklung]], die bereits durch den Geldbetrag des Kredits finanziert, und also Vergangenheit ist, obwohl sie erst noch erbracht werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen ist der Handel mit Zahlungsverpflichtungen, also eigentlich das Geschäft mit [[Krediten]] (Schuldverschreibungen, Wertpapiere, Wechsel, Schecks, Anteilscheine, oder Aktien). Da [[Kredite]] das Kapital antreiben, immer mehr Wert zu produzieren, stoßen sie relativ schnell an die Grenzen der Wertbildung, die ja organisch nur durch das Vermögen der [[produktiven Arbeit]] besteht, Mehrwert zu schaffen, und mit wachsender Produktivität relativ immer weniger Mehrwert erzeugen kann. Das [[Kreditwesen]] betreibt von daher eine Spirale der Geldverwertung, wodurch Geld immer weniger reale Werte darstellt und einen immer fiktiveren Wert hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel mit Krediten als Wertpapiere galten und gelten sie aber immer noch als [[Kaufmittel]] und ersetzen hierdurch [[Geld]]. Große Beträge werden also nicht als Geld bewegt, sondern als Zahlungsversprechen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Geld oder Güter oder andere gültige Wechsel einzulösen ist. Die zirkulierende Masse an Wertpapieren kann daher ein Vielfaches des zirkulierenden Geldes sein, das durch reale Güter (z.B. kurzfristig durch Gebrauchsgegenstände auf den Warenmärkten, Produktionsmittel, Immobilien, längerfristig durch Gold oder Öl) gedeckt sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Vorschießen der Industriellen und Kaufleute untereinander verquickt sich mit dem Vorschießen des Geldes an sie seitens der Bankiers und Geldverleiher. Beim Diskontieren der Wechsel ist der Vorschuß nur nominell. Ein Fabrikant verkauft sein Produkt gegen Wechsel und diskontiert diesen Wechsel bei einem bill-broker. In der Tat schießt dieser nur den Kredit seines Bankiers vor, der ihm wieder das Geldkapital seiner Depositoren vorschießt, die gebildet werden von den Industriellen und Kaufleuten selbst, aber auch von Arbeitern (vermittelst Sparbanken), von Grundrentnern und den sonstigen unproduktiven Klassen. So wird für jeden individuellen Fabrikanten oder Kaufmann sowohl die Notwendigkeit eines starken Reservekapitals umgangen, wie die Abhängigkeit von den wirklichen Rückflüssen. Andrerseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 501)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist der Geldwert des Kreditwesens zu einem großen Teil durch Staatsanleihen, also durch [[Staatsverschuldung]] nurmehr scheinbar werthaltig, weil solches Schuldgeld zu einer reinen Fiktion über die Verwertungsmacht des Geldes geworden ist (siehe [[fiktives Kapital]]). Und dieses macht 90 bis 95 % des gesamten zirkulierenden Geldes aus. Wenn aber [[Mehrwert]] nicht mehr aus [[Mehrproduktion]] gewonnen und realisiert wird, sondern aus der Geldzirkulation in einem Schuldverhältnis (siehe [[Schuldgeldsystem]]), aus der Zirkultion von [[fiktivem Kapital]], von Zahhlungsversprechen (Wechsel), so wird er nur noch zur Vertiefung des Schuldverhältnisses durch Spekulation produziert und finanziert (z.B. mit Hedgefonds u.a.). Nicht mehr der einfache Handel mit Schuldverschreibungen ([[Kredite]]), sondern die Geldschöpfung durch Kreditvergaben (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) wurde zum allgemeinen Zweck der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von [[Zins]] und Dividende war auf den Kopf gestellt, das [[Kreditwesen]] selbst zur Basis der Kapitalanlagen geworden. Damit war ein [[Schuldgeldsystem]] weltweit installiert, durch das die einfachen Geschäftsbanken durch ungedeckte Kreditvergabe einen Verwertungsdruck auf die gesamte zirkulierende Geldmenge vermittelten, durch den sie als Einrichtung der internationalen Geldschöpfung über die Nationalbanken gehoben wurden und in den Status eines internationalen Subjekts der Wertschöpfung versetzt waren (siehe auch [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] stellt volkswirtschaftlich immer schon durch seien Buchung eine Verdopplung eines Geldbetrags dar, indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung, also auf Wertausgleich zu Buche geht (siehe auch [[Buchgeld]]), zum anderen stellt es ein Kapital dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in den Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun in die [[Preisbildung]] eingeht. [[Wert]] und [[Tauschwert]] ([[Preis]]) haben sich somit in zwei Welten aufgetrennt, wobei die eine auf den Wert der anderen verpflichtet ist, indem sie den Wert des verdoppelten Geldes herzustellen hat. Solange der Kredit nicht eingelöst, also nicht rückbezahlt ist, stellt der verdoppelte Wert nur[[fiktives Kapital]] dar, das zwar in die [[Preisbildung]] eingeht, aber nicht dem Wert entnommen ist, den das Geld in Wirklichkeit durch vergangene Produktion hat. Es ist dadurch begierig, sich durch möglichst viele Schuldner in seiner Preisform zu verwerten (siehe [[Schuldgeldsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht also nicht auf Geld als bloßes Warenäquivalent, sondern auf einer Warenproduktion, die über die vorhandene Warenmenge zur Reproduktion der Gesellschaft hinaus [[Mehrprodukte]] erzeugt, die sich als [[Mehrwert]] nicht nur materiell, sondern auch als einlösbare Zahlungsverpflichtungen und sogar als Fiktionen zukünftiger Verwertungslagen darstellen lassen, die auch als Zahlungsversprechen auf die Erträge einer Produktion disponierbar sind, die [[Wertwachstum]] erwirkt und zum Teil selbst die [[Preisbildung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite bestehen aus Geld, das aus der Geldzirkulation &amp;quot;herausgeschwitz&amp;quot; wurde, also zum größten Teil den aus dem Geldverkehr herausgesetzten [[Wert]] eines Warenkapitals darstellen, das durch unverkaufte Waren gedeckt sein kann oder aber bereits [[fiktives Kapital]] ist, also Wert vergangender Arbeit, die ihre reale Grundlage verloren hat und z.B. nur noch als Rechtstitel, z.B. durch [[Grundbesitz]] besteht oder mit Aktien oder Staatsanleihen spekuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite sind Produkte einer hochentwickelten Produktion, die ihre Produkte nicht mehr unbedingt als Geld darstellen muss, sondern als Geld vergeben werden, das einem Mehrwert entspringt, der nicht &amp;quot;Münzform&amp;quot; hat, sondern als Kapital vorgestreckt wird, wo ein Zahlungsversprechen möglich ist. Er beruht auf der Vorwegnahme von Produktion und Verkauf von Gütern - und dieses macht die Masse der Finanzierungsprozesse des [[Kapitals]] aus, das sich darin zugleich auch in Form von [[Aktien]] selbst als Spekulationsmasse verhalten kann, wie es auch zum Teil einem rechtlich gesicherten Vermögen zur Mehrwertbildung entsprechen kann (z.B. auch durch Rückversicherung mit [[Grundbesitz]] oder dergleichen). Das Kreditwesen stellt somit in seinem Ursprung eine Ausweitung des realen Geldes (Münzgeld) dar, soweit es sich sichern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganze Summe der Arbeitskraft und der gesellschaftlichen Produktionsmittel, die in der jährlichen Produktion von Gold und Silber als Instrumenten der Zirkulation verausgabt wird, bildet einen schweren Posten der faux frais der kapitalistischen, überhaupt der auf Warenproduktion gegründeten Produktionsweise. Sie entzieht der gesellschaftlichen Ausnutzung eine entsprechende Summe möglicher, zuschüssiger Mittel der Produktion und Konsumtion, d.h. des wirklichen Reichtums. Soweit bei gleichbleibender gegebner Stufenleiter der Produktion oder bei gegebnem Grad ihrer Ausdehnung die Kosten dieser teuren Zirkulationsmaschinerie vermindert werden, soweit wird dadurch die Produktivkraft der gesellschaftlichen Arbeit gesteigert. Soweit also die mit dem Kreditwesen sich entwickelnden Aushilfsmittel diese Wirkung haben, vermehren sie direkt den kapitalistischen Reichtum, sei es, daß ein großer Teil des gesellschaftlichen Produktions- und Arbeitsprozesses dadurch ohne alle Intervention von wirklichem Geld vollzogen, sei es, daß die Funktionsfähigkeit der wirklich fungierenden Geldmasse gesteigert wird.&amp;quot; [[(MEW 24, S.347)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her stellen Kredite eine Form des Mehrwerts dar, der nicht als Geld zirkuliert, sondern als unmittelbare Kapitalform als [[Mehrwerts]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geldaufhäufung auf der einen Seite kann zudem auch ohne bares Geld durch bloße Aufhäufung von Schuldforderungen vor sich gehn.&amp;quot; [[(MEW 24, S.348)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der nicht real gedeckten Wechsel entspricht dem glaubhaft gemachten Produktionsversprechen und kann daher auch psychologischer Natur sein, welche den Aktienhandel bestimmt und ihn sich verselbständigen lässt ([[Weltkapital]].)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Kreditwesen</title>
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		<updated>2025-11-02T16:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Das verleihbare Kapital, worüber die Banken verfügen, fließt ihnen in mehrfacher Weise zu. Zunächst konzentriert sich in ihrer Hand, da sie Kassierer der industriellen Kapitalisten sind, das Geldkapital, das jeder Produzent und Kaufmann als Reservefonds hält oder das ihm als Zahlung zufließt. Diese Fonds verwandeln sich so in verleihbares Geldkapital. Dadurch wird der Reservefonds der Handelswelt, weil als gemeinschaftlicher konzentriert, auf das nötige Minimum beschränkt, und ein Teil des Geldkapitals, der sonst als Reservefonds schlummern würde, wird ausgeliehen, fungiert als zinstragendes Kapital. Zweitens bildet sich ihr verleihbares Kapital aus den Depositen der Geldkapitalisten, die ihnen das Ausleihen derselben überlassen. Mit der Entwicklung des Banksystems und namentlich, sobald sie Zins für Depositen zahlen, werden ferner die Geldersparnisse und das augenblicklich unbeschäftigte Geld aller Klassen bei ihnen deponiert. Kleine Summen, jede für sich unfähig, als Geldkapital zu wirken, werden zu großen Massen vereinigt und bilden so eine Geldmacht. Diese Ansammlung kleiner Beträge muß als besondre Wirkung des Banksystems unterschieden werden von seiner Mittlerschaft zwischen den eigentlichen Geldkapitalisten und den Borgern. Endlich werden auch die Revenuen, die nur allmählich verzehrt werden sollen, bei den Banken deponiert.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; [[(MEW 25, S. 416)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kapital]] verhält sich der [[Wert]] im Geldhandel als [[Gebrauchswert]] für den Geldfluss, einerseits aus dem bereits realisierten Geldumsatz im [[Kredithandel]] als [[Preis]] für die &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; der Verwertbarkeit in realwirtschaftlichen Unternehmungen, andererseits als spekulierender Vorschuss im [[Derivatenhandel]] aus seiner gesellschaftlichen Macht einer zukünftigen Verfügbarheit im [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Geldverwertungen]] (siehe auch [[Terminhandel]]). Bezogen auf den Warenhandel ist er das Produkt einer bestimmten Wertrealisation; bezogen auf die Potenz einer Spekulation auf künftig realkisierbaren Geldwert wird er je nach ihrer Nachfrage als Preis von Wertpapieren und Eigentumstitel (als &amp;quot;Futures&amp;quot;) gehandelt, die gleichgültig gegen den gegenwärtigen Aufwand ihrer materiellen Herstellung durch Arbeit bewertet werden. Der Deldwert richtet sich in der Realwirtschaft des Warenhandels nach dem Verhältnis von realisierten Warenwerten, also der Wertdarstellung der Beziehung vearallgemeinerter Tauschhandlungen, im Handel mit Eigentumstitel als Spekulation auf die private Aneignung des gesellschaftlichen Mehrwerts über die Verwertbarkeit der Verfügungen, ebeb als Potanzial einer Kapitalmacht. [[Geld]] sich also ebenso real darstellen wie auch in den einzelnen [[Tauschverhältnissen]] zwischen [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]]. Allerdings ist ein Wertpapier kein &amp;quot;echter&amp;quot; Gebrauchsgegenstand, denn sein [[Gebrauchswert]] [[reduziert]] sich lediglich auf ein Vermögen zur [[Aneignung]] von [[unbezahlter Arbeit]], die sich von den Verhältnissen der [[bezahlten Arbeit]], von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] abgesondert hat. Sein Wert stellt sich daher im [[Zinsfuß]] dar, der die Spekulation auf die Realisierbarkeit eines [[Mehrwerts]] aus [[unbezahlter Arbeit]] verkörpert. Dieser Wert stellt also die Realisierbarkeit einer [[Preisbildung]] dar, die auf Erwartungen und Fiktionen auf realisierbare [[Preise]] zu einem bestimmten Zahlungstermin darstellen. Darin hat der [[Wert]] seinen [[Körper]], seinen Organismus, verlassen und ist zu einer [[selbständigen]] Grundlage der [[Preisbildung]] geworden, die allerdings solange nur [[fiktiv]] ist (siehe [[fiktives Kapital]]), bis dieses [[Geld]] in die [[Realwirtschaft]] wieder zurückkehrt und damit zu einer Realexistenz über die Verwertung von [[Eigentumstitel]] führt (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] bezieht seinen ursprünglichen [[Wert]] aus dem [[Verhältnis]] der wischen [[Angebot und Nachfrage]] realisierbaren [[Preise]] – als [[Verhältnis]] des [[Zahlungsmittels]] zum [[Kaufmittel]]. Darin verhält sich der [[Geldwert]] als Potenzial einer [[Geldverwertung]] durch das Wertwachstum der Geldverhältnisse, dem zunehmenden Geldwert, der sich einerseits im [[Zinsfuss]] darstellt, andererseits im Wachstum der Nachfrage nach Eigentum, bzw. Eigentumstitel oder Wertpapiere. Was sich aus den [[Verhältnissen]] der Geldzirkulation als Zinsfuss einer [[Geldverwertung]] im Nachhinein des Galdhandels ergibt, kann sich auch im Vorhinein auch durch Spekulationen auspreisen (z.B. von [[Devisen]] und Obligationen) sich als [[fiktives Kapital]] verwirklich. Die Finanzindustrie ist im Wesentlichen das [[Verhältnis]] von [[Devisenhandel]] zwischen Reproduktion und [[Produktion]] des Geldwerts, also das [[Vehältnis]] von [[bezahlter Arbeit]] und [[unbezahlter Arbeit]] als reale und fiktive Macht des Geldwerts als [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht auf dem Handel mit [[Krediten]], die je nach dem [[Risiko]] ihrer Zahlungstermininierungen im Verhältnis zur [[Bewertung]] der jeweiligen Zinsentwicklungen ausgepreist werden. Er vollzieht sich im Gebrauch der [[Preisbildungen]] wie eine Versicherung, mit der ein Schaden durch den Gewinn aus [[durchnittlichen]] [[Profiten]] über den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von Schuldanleihen mehr als nur ausgeglichen werden kann (siehe hierzu [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulden]] können je nach politischen Bedingungen und Machtverhältnissen mehr oder weniger [[Wert]] für einen [[Gläubiger]] haben. Das hat einen Handel mit [[Schulden]] begründet, die ungedecktes oder nicht realisierbares Kapital auspreisen, um über unterschiedliche Wertlagen und Verwertungsbedingungen eine eigenständige [[Preisbildung]] zum Gebrauchswert des Geldes, mehr [[Geld]] zu schaffen. Den Wert , den es darstellt, ist ein [[Existenzwert]], der durch politische Machtverhältnisse in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten um den [[Wert]] ihrer Devisen (siehe auch [[Devisenhanel]]), dem [[Wert]] ihrer [[Produktivität]] auf dem Weltmarkt bestimmt wird (siehe auch [[fiktives Kapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gläubiger immer eine sowohl politische wie ökonomische Macht über den Schuldner innne ist, werden im Kredithandel Zahlungspflichtigkeiten (Obligationen) als [[Bewertung]] ihrer politischen Verhältnisse zu ohnmächtigen Kapitale - besonders der [[Staatsverschuldungen]] der [[Nationalstaaten]] - eingeschätzt (siehe hierzu [[Derivatenhandel]]). Sie beziehen daher ihren [[Profit]] aus dem politischen [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubigern]] zu [[Schuldnern]], worin die Wertschwankungn des [[Geldwerts]]als eigenständiger Wert einer &amp;quot;Finanzindurtrie&amp;quot; gehandelt werden deren [[Preise]] eine Spekulation über die Realisierbarkeit ihrer Fällligkeit darstellen (siehe hierzu [[Terminhandel]]). Es handelt sich daher hierbei um eine Wette über steigende oder fallende Preise, wodurch die [[Preise]] der [[Realwirtschaft]] insgesamt zunehmend negativ bestimmt werden und dort im Verhältnis der Geldverwertung eine [[Negativverwertung]]betreiben. Diese verwertet letztlich alle Lebenssubstanzen der nationalen [[Lebensstandards]], die sich den in den Wertpapieren des Finanzkapitals verbuchten [[Eigentumstitel]] (Aktien, Mieten, Gebühren) beugen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Verschuldung durch einen [[Kredit]] steht eine Geldmenge gegenüber, die sich darin dargesteltt, also eine zweite Wertdarstellung im Schuldschein, in der Zahlungspflichtigkeit hat. Mit der Schuldentilgung kommt der Geldwert an den Gläubiger zurück und hinterlässt einen neuen Sachwert beim Schuldner, der durch die Verschuldung herzustellen war. Ein [[Kredit]] stellt daher volkswirtschaftlich die Doppelbuchung eines Geldbetrags dar, weil darin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zugleich als [[Zahlungsmittel]] für einen erst künftig realisierbaren [[Mehrwert]] fungiert und sowohl als Soll auf der Seite des [[Gläubigers]] als das [[Haben]] seines [[Glaubens]], wie zugleich auch als Haben auf der Seite des [[Schuldners]], als das Haben seines Sollens gebucht wird, also durch sich selbst schon jenseits aller [[Produktivität]] sowohl [[Subjekt]] wie [[Objekt]] dieses Verhältnisses, also vollständig [[verselbständigt]] wirksam ist. Ein ausgeliehenes [[Kapital]] fließt daher doppelt zurück indem es sich selbst [[kaufen]] kann, also als [[Preis]] eins [[Kaufmittels]] [[Mehrwert]] einzieht und zugleich in seiner Werterhaltung als [[Zahlungsmittel]] [[Mehrwert]] durch sein bloßes Eigentumsrecht, durch den [[Eigentumstitel]] eines Zahlungsversprechens erwirkt. Aber das Haben vom [[Kaufmittel]] [[Geld]] ist gesellschaftliche Verfühungdmacht, das Haben vom [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] besteht als [[Notwendigkeit]], dessen [[Wert]] zu verdoppeln, ihn für sich zu [[besitzen]] und zugleich zurück zu bezahlen. Was dem einen an Lebenspotenzial zugetragen wird, wird dem [[Lebensstandard]] des anderen an [[Leben]] entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung einen Schuldschein bezahlt, also für den Gläubiger an den Wertausgleich zu Buche geht, stellt es zum anderen schon ein [[Kapital]] dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in einen Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun von einem Geldverleiher als [[Gebrauchswert]] für Investitionen angeboten und durch den Borgenden in die [[Preisbildung]] eingebracht wird. Und darin herrscht dann deshalb der Druck, sowohl den [[Wert]] der Kredite, den [[Zins]], &amp;quot;frisch&amp;quot; zu erarbeiten, wie auch die Wertsteigerung der [[durchschnittlichen]] [[Produktivkraft]] beizubringen, also einen zweifachen [[Wachstumswert]] des Geldes zu erzeugen. Ein Schuldgeldsystem beruht schlicht auf einem allgemeinen Verwertungsdruck, der [[fiktives Kapital]], der aus unrealisierbarem [[Mehrwert]] über [[Kredite]] in zweiter Ebene werthaltig machen soll, indem er das negativ existente Realkapital durch den Finanzmarkt zu überwinden sucht (siehe auch [[Negativverwertung]]), indem er also dadurch die bereits erfolgte, aber nicht realisierte [[Ausbeutung]] der Arbeit verdoppelt. Es betreibt Ausbeutung in zweiter Instanz und verdoppelt die Macht des Kapitals als Macht über die Reproduktionsbedingungen der Menschen einrseits und den Bürgen für eine Pflichtschuldigkeit (z.B. für Betriebs- oder Staatschulden) andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich selbst schon nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es produktiv, also durch die [[Mehrwert]]produktion der Arbeit verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieser Vorschuss kann für Investitionen in die Produktion z.B. als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] zielt vor allem darauf, Geld als [[Zahlungsmittel]] zu verwerten, indem er Geld als [[Kaufmittel]] vorstreckt. Aber die damit eingegangene Zahlungsverpflichtung stellt einen gedoppelten [[Wert]] dar: nämlich den der damit erstandenen [[Waren]] oder [[Produktionsmittel]] einerseits und zugleich den [[Wert]] des kreditierten Geldes, das sich der Gläubiger gutschreibt. Und diese Doppelbuchung muss durch die intensivierte Belastung auch durch doppelten Aufwand aus der Lebenswelt der Menschen eingebracht werden, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Verbrauch an [[Gebrauchswerten]] und zum anderen als Mehrarbeit für die [[Entwicklung]], die bereits durch den Geldbetrag des Kredits finanziert, und also Vergangenheit ist, obwohl sie erst noch erbracht werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen ist der Handel mit Zahlungsverpflichtungen, also eigentlich das Geschäft mit [[Krediten]] (Schuldverschreibungen, Wertpapiere, Wechsel, Schecks, Anteilscheine, oder Aktien). Da [[Kredite]] das Kapital antreiben, immer mehr Wert zu produzieren, stoßen sie relativ schnell an die Grenzen der Wertbildung, die ja organisch nur durch das Vermögen der [[produktiven Arbeit]] besteht, Mehrwert zu schaffen, und mit wachsender Produktivität relativ immer weniger Mehrwert erzeugen kann. Das [[Kreditwesen]] betreibt von daher eine Spirale der Geldverwertung, wodurch Geld immer weniger reale Werte darstellt und einen immer fiktiveren Wert hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel mit Krediten als Wertpapiere galten und gelten sie aber immer noch als [[Kaufmittel]] und ersetzen hierdurch [[Geld]]. Große Beträge werden also nicht als Geld bewegt, sondern als Zahlungsversprechen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Geld oder Güter oder andere gültige Wechsel einzulösen ist. Die zirkulierende Masse an Wertpapieren kann daher ein Vielfaches des zirkulierenden Geldes sein, das durch reale Güter (z.B. kurzfristig durch Gebrauchsgegenstände auf den Warenmärkten, Produktionsmittel, Immobilien, längerfristig durch Gold oder Öl) gedeckt sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Vorschießen der Industriellen und Kaufleute untereinander verquickt sich mit dem Vorschießen des Geldes an sie seitens der Bankiers und Geldverleiher. Beim Diskontieren der Wechsel ist der Vorschuß nur nominell. Ein Fabrikant verkauft sein Produkt gegen Wechsel und diskontiert diesen Wechsel bei einem bill-broker. In der Tat schießt dieser nur den Kredit seines Bankiers vor, der ihm wieder das Geldkapital seiner Depositoren vorschießt, die gebildet werden von den Industriellen und Kaufleuten selbst, aber auch von Arbeitern (vermittelst Sparbanken), von Grundrentnern und den sonstigen unproduktiven Klassen. So wird für jeden individuellen Fabrikanten oder Kaufmann sowohl die Notwendigkeit eines starken Reservekapitals umgangen, wie die Abhängigkeit von den wirklichen Rückflüssen. Andrerseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 501)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist der Geldwert des Kreditwesens zu einem großen Teil durch Staatsanleihen, also durch [[Staatsverschuldung]] nurmehr scheinbar werthaltig, weil solches Schuldgeld zu einer reinen Fiktion über die Verwertungsmacht des Geldes geworden ist (siehe [[fiktives Kapital]]). Und dieses macht 90 bis 95 % des gesamten zirkulierenden Geldes aus. Wenn aber [[Mehrwert]] nicht mehr aus [[Mehrproduktion]] gewonnen und realisiert wird, sondern aus der Geldzirkulation in einem Schuldverhältnis (siehe [[Schuldgeldsystem]]), aus der Zirkultion von [[fiktivem Kapital]], von Zahhlungsversprechen (Wechsel), so wird er nur noch zur Vertiefung des Schuldverhältnisses durch Spekulation produziert und finanziert (z.B. mit Hedgefonds u.a.). Nicht mehr der einfache Handel mit Schuldverschreibungen ([[Kredite]]), sondern die Geldschöpfung durch Kreditvergaben (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) wurde zum allgemeinen Zweck der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von [[Zins]] und Dividende war auf den Kopf gestellt, das [[Kreditwesen]] selbst zur Basis der Kapitalanlagen geworden. Damit war ein [[Schuldgeldsystem]] weltweit installiert, durch das die einfachen Geschäftsbanken durch ungedeckte Kreditvergabe einen Verwertungsdruck auf die gesamte zirkulierende Geldmenge vermittelten, durch den sie als Einrichtung der internationalen Geldschöpfung über die Nationalbanken gehoben wurden und in den Status eines internationalen Subjekts der Wertschöpfung versetzt waren (siehe auch [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] stellt volkswirtschaftlich immer schon durch seien Buchung eine Verdopplung eines Geldbetrags dar, indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung, also auf Wertausgleich zu Buche geht (siehe auch [[Buchgeld]]), zum anderen stellt es ein Kapital dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in den Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun in die [[Preisbildung]] eingeht. [[Wert]] und [[Tauschwert]] ([[Preis]]) haben sich somit in zwei Welten aufgetrennt, wobei die eine auf den Wert der anderen verpflichtet ist, indem sie den Wert des verdoppelten Geldes herzustellen hat. Solange der Kredit nicht eingelöst, also nicht rückbezahlt ist, stellt der verdoppelte Wert nur[[fiktives Kapital]] dar, das zwar in die [[Preisbildung]] eingeht, aber nicht dem Wert entnommen ist, den das Geld in Wirklichkeit durch vergangene Produktion hat. Es ist dadurch begierig, sich durch möglichst viele Schuldner in seiner Preisform zu verwerten (siehe [[Schuldgeldsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht also nicht auf Geld als bloßes Warenäquivalent, sondern auf einer Warenproduktion, die über die vorhandene Warenmenge zur Reproduktion der Gesellschaft hinaus [[Mehrprodukte]] erzeugt, die sich als [[Mehrwert]] nicht nur materiell, sondern auch als einlösbare Zahlungsverpflichtungen und sogar als Fiktionen zukünftiger Verwertungslagen darstellen lassen, die auch als Zahlungsversprechen auf die Erträge einer Produktion disponierbar sind, die [[Wertwachstum]] erwirkt und zum Teil selbst die [[Preisbildung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite bestehen aus Geld, das aus der Geldzirkulation &amp;quot;herausgeschwitz&amp;quot; wurde, also zum größten Teil den aus dem Geldverkehr herausgesetzten [[Wert]] eines Warenkapitals darstellen, das durch unverkaufte Waren gedeckt sein kann oder aber bereits [[fiktives Kapital]] ist, also Wert vergangender Arbeit, die ihre reale Grundlage verloren hat und z.B. nur noch als Rechtstitel, z.B. durch [[Grundbesitz]] besteht oder mit Aktien oder Staatsanleihen spekuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite sind Produkte einer hochentwickelten Produktion, die ihre Produkte nicht mehr unbedingt als Geld darstellen muss, sondern als Geld vergeben werden, das einem Mehrwert entspringt, der nicht &amp;quot;Münzform&amp;quot; hat, sondern als Kapital vorgestreckt wird, wo ein Zahlungsversprechen möglich ist. Er beruht auf der Vorwegnahme von Produktion und Verkauf von Gütern - und dieses macht die Masse der Finanzierungsprozesse des [[Kapitals]] aus, das sich darin zugleich auch in Form von [[Aktien]] selbst als Spekulationsmasse verhalten kann, wie es auch zum Teil einem rechtlich gesicherten Vermögen zur Mehrwertbildung entsprechen kann (z.B. auch durch Rückversicherung mit [[Grundbesitz]] oder dergleichen). Das Kreditwesen stellt somit in seinem Ursprung eine Ausweitung des realen Geldes (Münzgeld) dar, soweit es sich sichern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganze Summe der Arbeitskraft und der gesellschaftlichen Produktionsmittel, die in der jährlichen Produktion von Gold und Silber als Instrumenten der Zirkulation verausgabt wird, bildet einen schweren Posten der faux frais der kapitalistischen, überhaupt der auf Warenproduktion gegründeten Produktionsweise. Sie entzieht der gesellschaftlichen Ausnutzung eine entsprechende Summe möglicher, zuschüssiger Mittel der Produktion und Konsumtion, d.h. des wirklichen Reichtums. Soweit bei gleichbleibender gegebner Stufenleiter der Produktion oder bei gegebnem Grad ihrer Ausdehnung die Kosten dieser teuren Zirkulationsmaschinerie vermindert werden, soweit wird dadurch die Produktivkraft der gesellschaftlichen Arbeit gesteigert. Soweit also die mit dem Kreditwesen sich entwickelnden Aushilfsmittel diese Wirkung haben, vermehren sie direkt den kapitalistischen Reichtum, sei es, daß ein großer Teil des gesellschaftlichen Produktions- und Arbeitsprozesses dadurch ohne alle Intervention von wirklichem Geld vollzogen, sei es, daß die Funktionsfähigkeit der wirklich fungierenden Geldmasse gesteigert wird.&amp;quot; [[(MEW 24, S.347)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her stellen Kredite eine Form des Mehrwerts dar, der nicht als Geld zirkuliert, sondern als unmittelbare Kapitalform als [[Mehrwerts]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geldaufhäufung auf der einen Seite kann zudem auch ohne bares Geld durch bloße Aufhäufung von Schuldforderungen vor sich gehn.&amp;quot; [[(MEW 24, S.348)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der nicht real gedeckten Wechsel entspricht dem glaubhaft gemachten Produktionsversprechen und kann daher auch psychologischer Natur sein, welche den Aktienhandel bestimmt und ihn sich verselbständigen lässt ([[Weltkapital]].)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kreditwesen&amp;diff=9933</id>
		<title>Kreditwesen</title>
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		<updated>2025-11-02T16:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;q&amp;gt;Das verleihbare Kapital, worüber die Banken verfügen, fließt ihnen in mehrfacher Weise zu. Zunächst konzentriert sich in ihrer Hand, da sie Kassierer der industriellen Kapitalisten sind, das Geldkapital, das jeder Produzent und Kaufmann als Reservefonds hält oder das ihm als Zahlung zufließt. Diese Fonds verwandeln sich so in verleihbares Geldkapital. Dadurch wird der Reservefonds der Handelswelt, weil als gemeinschaftlicher konzentriert, auf das nötige Minimum beschränkt, und ein Teil des Geldkapitals, der sonst als Reservefonds schlummern würde, wird ausgeliehen, fungiert als zinstragendes Kapital. Zweitens bildet sich ihr verleihbares Kapital aus den Depositen der Geldkapitalisten, die ihnen das Ausleihen derselben überlassen. Mit der Entwicklung des Banksystems und namentlich, sobald sie Zins für Depositen zahlen, werden ferner die Geldersparnisse und das augenblicklich unbeschäftigte Geld aller Klassen bei ihnen deponiert. Kleine Summen, jede für sich unfähig, als Geldkapital zu wirken, werden zu großen Massen vereinigt und bilden so eine Geldmacht. Diese Ansammlung kleiner Beträge muß als besondre Wirkung des Banksystems unterschieden werden von seiner Mittlerschaft zwischen den eigentlichen Geldkapitalisten und den Borgern. Endlich werden auch die Revenuen, die nur allmählich verzehrt werden sollen, bei den Banken deponiert.&amp;lt;/q&amp;gt; [[(MEW 25, S. 416)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kapital]] verhält sich der [[Wert]] im Geldhandel als [[Gebrauchswert]] für den Geldfluss, einerseits aus dem bereits realisierten Geldumsatz im [[Kredithandel]] als [[Preis]] für die &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; der Verwertbarkeit in realwirtschaftlichen Unternehmungen, andererseits als spekulierender Vorschuss im [[Derivatenhandel]] aus seiner gesellschaftlichen Macht einer zukünftigen Verfügbarheit im [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Geldverwertungen]] (siehe auch [[Terminhandel]]). Bezogen auf den Warenhandel ist er das Produkt einer bestimmten Wertrealisation; bezogen auf die Potenz einer Spekulation auf künftig realkisierbaren Geldwert wird er je nach ihrer Nachfrage als Preis von Wertpapieren und Eigentumstitel (als &amp;quot;Futures&amp;quot;) gehandelt, die gleichgültig gegen den gegenwärtigen Aufwand ihrer materiellen Herstellung durch Arbeit bewertet werden. Der Deldwert richtet sich in der Realwirtschaft des Warenhandels nach dem Verhältnis von realisierten Warenwerten, also der Wertdarstellung der Beziehung vearallgemeinerter Tauschhandlungen, im Handel mit Eigentumstitel als Spekulation auf die private Aneignung des gesellschaftlichen Mehrwerts über die Verwertbarkeit der Verfügungen, ebeb als Potanzial einer Kapitalmacht. [[Geld]] sich also ebenso real darstellen wie auch in den einzelnen [[Tauschverhältnissen]] zwischen [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]]. Allerdings ist ein Wertpapier kein &amp;quot;echter&amp;quot; Gebrauchsgegenstand, denn sein [[Gebrauchswert]] [[reduziert]] sich lediglich auf ein Vermögen zur [[Aneignung]] von [[unbezahlter Arbeit]], die sich von den Verhältnissen der [[bezahlten Arbeit]], von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] abgesondert hat. Sein Wert stellt sich daher im [[Zinsfuß]] dar, der die Spekulation auf die Realisierbarkeit eines [[Mehrwerts]] aus [[unbezahlter Arbeit]] verkörpert. Dieser Wert stellt also die Realisierbarkeit einer [[Preisbildung]] dar, die auf Erwartungen und Fiktionen auf realisierbare [[Preise]] zu einem bestimmten Zahlungstermin darstellen. Darin hat der [[Wert]] seinen [[Körper]], seinen Organismus, verlassen und ist zu einer [[selbständigen]] Grundlage der [[Preisbildung]] geworden, die allerdings solange nur [[fiktiv]] ist (siehe [[fiktives Kapital]]), bis dieses [[Geld]] in die [[Realwirtschaft]] wieder zurückkehrt und damit zu einer Realexistenz über die Verwertung von [[Eigentumstitel]] führt (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] bezieht seinen ursprünglichen [[Wert]] aus dem [[Verhältnis]] der wischen [[Angebot und Nachfrage]] realisierbaren [[Preise]] – als [[Verhältnis]] des [[Zahlungsmittels]] zum [[Kaufmittel]]. Darin verhält sich der [[Geldwert]] als Potenzial einer [[Geldverwertung]] durch das Wertwachstum der Geldverhältnisse, dem zunehmenden Geldwert, der sich einerseits im [[Zinsfuss]] darstellt, andererseits im Wachstum der Nachfrage nach Eigentum, bzw. Eigentumstitel oder Wertpapiere. Was sich aus den [[Verhältnissen]] der Geldzirkulation als Zinsfuss einer [[Geldverwertung]] im Nachhinein des Galdhandels ergibt, kann sich auch im Vorhinein auch durch Spekulationen auspreisen (z.B. von [[Devisen]] und Obligationen) sich als [[fiktives Kapital]] verwirklich. Die Finanzindustrie ist im Wesentlichen das [[Verhältnis]] von [[Devisenhandel]] zwischen Reproduktion und [[Produktion]] des Geldwerts, also das [[Vehältnis]] von [[bezahlter Arbeit]] und [[unbezahlter Arbeit]] als reale und fiktive Macht des Geldwerts als [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht auf dem Handel mit [[Krediten]], die je nach dem [[Risiko]] ihrer Zahlungstermininierungen im Verhältnis zur [[Bewertung]] der jeweiligen Zinsentwicklungen ausgepreist werden. Er vollzieht sich im Gebrauch der [[Preisbildungen]] wie eine Versicherung, mit der ein Schaden durch den Gewinn aus [[durchnittlichen]] [[Profiten]] über den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von Schuldanleihen mehr als nur ausgeglichen werden kann (siehe hierzu [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulden]] können je nach politischen Bedingungen und Machtverhältnissen mehr oder weniger [[Wert]] für einen [[Gläubiger]] haben. Das hat einen Handel mit [[Schulden]] begründet, die ungedecktes oder nicht realisierbares Kapital auspreisen, um über unterschiedliche Wertlagen und Verwertungsbedingungen eine eigenständige [[Preisbildung]] zum Gebrauchswert des Geldes, mehr [[Geld]] zu schaffen. Den Wert , den es darstellt, ist ein [[Existenzwert]], der durch politische Machtverhältnisse in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten um den [[Wert]] ihrer Devisen (siehe auch [[Devisenhanel]]), dem [[Wert]] ihrer [[Produktivität]] auf dem Weltmarkt bestimmt wird (siehe auch [[fiktives Kapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gläubiger immer eine sowohl politische wie ökonomische Macht über den Schuldner innne ist, werden im Kredithandel Zahlungspflichtigkeiten (Obligationen) als [[Bewertung]] ihrer politischen Verhältnisse zu ohnmächtigen Kapitale - besonders der [[Staatsverschuldungen]] der [[Nationalstaaten]] - eingeschätzt (siehe hierzu [[Derivatenhandel]]). Sie beziehen daher ihren [[Profit]] aus dem politischen [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubigern]] zu [[Schuldnern]], worin die Wertschwankungn des [[Geldwerts]]als eigenständiger Wert einer &amp;quot;Finanzindurtrie&amp;quot; gehandelt werden deren [[Preise]] eine Spekulation über die Realisierbarkeit ihrer Fällligkeit darstellen (siehe hierzu [[Terminhandel]]). Es handelt sich daher hierbei um eine Wette über steigende oder fallende Preise, wodurch die [[Preise]] der [[Realwirtschaft]] insgesamt zunehmend negativ bestimmt werden und dort im Verhältnis der Geldverwertung eine [[Negativverwertung]]betreiben. Diese verwertet letztlich alle Lebenssubstanzen der nationalen [[Lebensstandards]], die sich den in den Wertpapieren des Finanzkapitals verbuchten [[Eigentumstitel]] (Aktien, Mieten, Gebühren) beugen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Verschuldung durch einen [[Kredit]] steht eine Geldmenge gegenüber, die sich darin dargesteltt, also eine zweite Wertdarstellung im Schuldschein, in der Zahlungspflichtigkeit hat. Mit der Schuldentilgung kommt der Geldwert an den Gläubiger zurück und hinterlässt einen neuen Sachwert beim Schuldner, der durch die Verschuldung herzustellen war. Ein [[Kredit]] stellt daher volkswirtschaftlich die Doppelbuchung eines Geldbetrags dar, weil darin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zugleich als [[Zahlungsmittel]] für einen erst künftig realisierbaren [[Mehrwert]] fungiert und sowohl als Soll auf der Seite des [[Gläubigers]] als das [[Haben]] seines [[Glaubens]], wie zugleich auch als Haben auf der Seite des [[Schuldners]], als das Haben seines Sollens gebucht wird, also durch sich selbst schon jenseits aller [[Produktivität]] sowohl [[Subjekt]] wie [[Objekt]] dieses Verhältnisses, also vollständig [[verselbständigt]] wirksam ist. Ein ausgeliehenes [[Kapital]] fließt daher doppelt zurück indem es sich selbst [[kaufen]] kann, also als [[Preis]] eins [[Kaufmittels]] [[Mehrwert]] einzieht und zugleich in seiner Werterhaltung als [[Zahlungsmittel]] [[Mehrwert]] durch sein bloßes Eigentumsrecht, durch den [[Eigentumstitel]] eines Zahlungsversprechens erwirkt. Aber das Haben vom [[Kaufmittel]] [[Geld]] ist gesellschaftliche Verfühungdmacht, das Haben vom [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] besteht als [[Notwendigkeit]], dessen [[Wert]] zu verdoppeln, ihn für sich zu [[besitzen]] und zugleich zurück zu bezahlen. Was dem einen an Lebenspotenzial zugetragen wird, wird dem [[Lebensstandard]] des anderen an [[Leben]] entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung einen Schuldschein bezahlt, also für den Gläubiger an den Wertausgleich zu Buche geht, stellt es zum anderen schon ein [[Kapital]] dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in einen Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun von einem Geldverleiher als [[Gebrauchswert]] für Investitionen angeboten und durch den Borgenden in die [[Preisbildung]] eingebracht wird. Und darin herrscht dann deshalb der Druck, sowohl den [[Wert]] der Kredite, den [[Zins]], &amp;quot;frisch&amp;quot; zu erarbeiten, wie auch die Wertsteigerung der [[durchschnittlichen]] [[Produktivkraft]] beizubringen, also einen zweifachen [[Wachstumswert]] des Geldes zu erzeugen. Ein Schuldgeldsystem beruht schlicht auf einem allgemeinen Verwertungsdruck, der [[fiktives Kapital]], der aus unrealisierbarem [[Mehrwert]] über [[Kredite]] in zweiter Ebene werthaltig machen soll, indem er das negativ existente Realkapital durch den Finanzmarkt zu überwinden sucht (siehe auch [[Negativverwertung]]), indem er also dadurch die bereits erfolgte, aber nicht realisierte [[Ausbeutung]] der Arbeit verdoppelt. Es betreibt Ausbeutung in zweiter Instanz und verdoppelt die Macht des Kapitals als Macht über die Reproduktionsbedingungen der Menschen einrseits und den Bürgen für eine Pflichtschuldigkeit (z.B. für Betriebs- oder Staatschulden) andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich selbst schon nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es produktiv, also durch die [[Mehrwert]]produktion der Arbeit verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieser Vorschuss kann für Investitionen in die Produktion z.B. als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] zielt vor allem darauf, Geld als [[Zahlungsmittel]] zu verwerten, indem er Geld als [[Kaufmittel]] vorstreckt. Aber die damit eingegangene Zahlungsverpflichtung stellt einen gedoppelten [[Wert]] dar: nämlich den der damit erstandenen [[Waren]] oder [[Produktionsmittel]] einerseits und zugleich den [[Wert]] des kreditierten Geldes, das sich der Gläubiger gutschreibt. Und diese Doppelbuchung muss durch die intensivierte Belastung auch durch doppelten Aufwand aus der Lebenswelt der Menschen eingebracht werden, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Verbrauch an [[Gebrauchswerten]] und zum anderen als Mehrarbeit für die [[Entwicklung]], die bereits durch den Geldbetrag des Kredits finanziert, und also Vergangenheit ist, obwohl sie erst noch erbracht werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen ist der Handel mit Zahlungsverpflichtungen, also eigentlich das Geschäft mit [[Krediten]] (Schuldverschreibungen, Wertpapiere, Wechsel, Schecks, Anteilscheine, oder Aktien). Da [[Kredite]] das Kapital antreiben, immer mehr Wert zu produzieren, stoßen sie relativ schnell an die Grenzen der Wertbildung, die ja organisch nur durch das Vermögen der [[produktiven Arbeit]] besteht, Mehrwert zu schaffen, und mit wachsender Produktivität relativ immer weniger Mehrwert erzeugen kann. Das [[Kreditwesen]] betreibt von daher eine Spirale der Geldverwertung, wodurch Geld immer weniger reale Werte darstellt und einen immer fiktiveren Wert hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel mit Krediten als Wertpapiere galten und gelten sie aber immer noch als [[Kaufmittel]] und ersetzen hierdurch [[Geld]]. Große Beträge werden also nicht als Geld bewegt, sondern als Zahlungsversprechen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Geld oder Güter oder andere gültige Wechsel einzulösen ist. Die zirkulierende Masse an Wertpapieren kann daher ein Vielfaches des zirkulierenden Geldes sein, das durch reale Güter (z.B. kurzfristig durch Gebrauchsgegenstände auf den Warenmärkten, Produktionsmittel, Immobilien, längerfristig durch Gold oder Öl) gedeckt sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Vorschießen der Industriellen und Kaufleute untereinander verquickt sich mit dem Vorschießen des Geldes an sie seitens der Bankiers und Geldverleiher. Beim Diskontieren der Wechsel ist der Vorschuß nur nominell. Ein Fabrikant verkauft sein Produkt gegen Wechsel und diskontiert diesen Wechsel bei einem bill-broker. In der Tat schießt dieser nur den Kredit seines Bankiers vor, der ihm wieder das Geldkapital seiner Depositoren vorschießt, die gebildet werden von den Industriellen und Kaufleuten selbst, aber auch von Arbeitern (vermittelst Sparbanken), von Grundrentnern und den sonstigen unproduktiven Klassen. So wird für jeden individuellen Fabrikanten oder Kaufmann sowohl die Notwendigkeit eines starken Reservekapitals umgangen, wie die Abhängigkeit von den wirklichen Rückflüssen. Andrerseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 501)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist der Geldwert des Kreditwesens zu einem großen Teil durch Staatsanleihen, also durch [[Staatsverschuldung]] nurmehr scheinbar werthaltig, weil solches Schuldgeld zu einer reinen Fiktion über die Verwertungsmacht des Geldes geworden ist (siehe [[fiktives Kapital]]). Und dieses macht 90 bis 95 % des gesamten zirkulierenden Geldes aus. Wenn aber [[Mehrwert]] nicht mehr aus [[Mehrproduktion]] gewonnen und realisiert wird, sondern aus der Geldzirkulation in einem Schuldverhältnis (siehe [[Schuldgeldsystem]]), aus der Zirkultion von [[fiktivem Kapital]], von Zahhlungsversprechen (Wechsel), so wird er nur noch zur Vertiefung des Schuldverhältnisses durch Spekulation produziert und finanziert (z.B. mit Hedgefonds u.a.). Nicht mehr der einfache Handel mit Schuldverschreibungen ([[Kredite]]), sondern die Geldschöpfung durch Kreditvergaben (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) wurde zum allgemeinen Zweck der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von [[Zins]] und Dividende war auf den Kopf gestellt, das [[Kreditwesen]] selbst zur Basis der Kapitalanlagen geworden. Damit war ein [[Schuldgeldsystem]] weltweit installiert, durch das die einfachen Geschäftsbanken durch ungedeckte Kreditvergabe einen Verwertungsdruck auf die gesamte zirkulierende Geldmenge vermittelten, durch den sie als Einrichtung der internationalen Geldschöpfung über die Nationalbanken gehoben wurden und in den Status eines internationalen Subjekts der Wertschöpfung versetzt waren (siehe auch [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] stellt volkswirtschaftlich immer schon durch seien Buchung eine Verdopplung eines Geldbetrags dar, indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung, also auf Wertausgleich zu Buche geht (siehe auch [[Buchgeld]]), zum anderen stellt es ein Kapital dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in den Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun in die [[Preisbildung]] eingeht. [[Wert]] und [[Tauschwert]] ([[Preis]]) haben sich somit in zwei Welten aufgetrennt, wobei die eine auf den Wert der anderen verpflichtet ist, indem sie den Wert des verdoppelten Geldes herzustellen hat. Solange der Kredit nicht eingelöst, also nicht rückbezahlt ist, stellt der verdoppelte Wert nur[[fiktives Kapital]] dar, das zwar in die [[Preisbildung]] eingeht, aber nicht dem Wert entnommen ist, den das Geld in Wirklichkeit durch vergangene Produktion hat. Es ist dadurch begierig, sich durch möglichst viele Schuldner in seiner Preisform zu verwerten (siehe [[Schuldgeldsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht also nicht auf Geld als bloßes Warenäquivalent, sondern auf einer Warenproduktion, die über die vorhandene Warenmenge zur Reproduktion der Gesellschaft hinaus [[Mehrprodukte]] erzeugt, die sich als [[Mehrwert]] nicht nur materiell, sondern auch als einlösbare Zahlungsverpflichtungen und sogar als Fiktionen zukünftiger Verwertungslagen darstellen lassen, die auch als Zahlungsversprechen auf die Erträge einer Produktion disponierbar sind, die [[Wertwachstum]] erwirkt und zum Teil selbst die [[Preisbildung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite bestehen aus Geld, das aus der Geldzirkulation &amp;quot;herausgeschwitz&amp;quot; wurde, also zum größten Teil den aus dem Geldverkehr herausgesetzten [[Wert]] eines Warenkapitals darstellen, das durch unverkaufte Waren gedeckt sein kann oder aber bereits [[fiktives Kapital]] ist, also Wert vergangender Arbeit, die ihre reale Grundlage verloren hat und z.B. nur noch als Rechtstitel, z.B. durch [[Grundbesitz]] besteht oder mit Aktien oder Staatsanleihen spekuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite sind Produkte einer hochentwickelten Produktion, die ihre Produkte nicht mehr unbedingt als Geld darstellen muss, sondern als Geld vergeben werden, das einem Mehrwert entspringt, der nicht &amp;quot;Münzform&amp;quot; hat, sondern als Kapital vorgestreckt wird, wo ein Zahlungsversprechen möglich ist. Er beruht auf der Vorwegnahme von Produktion und Verkauf von Gütern - und dieses macht die Masse der Finanzierungsprozesse des [[Kapitals]] aus, das sich darin zugleich auch in Form von [[Aktien]] selbst als Spekulationsmasse verhalten kann, wie es auch zum Teil einem rechtlich gesicherten Vermögen zur Mehrwertbildung entsprechen kann (z.B. auch durch Rückversicherung mit [[Grundbesitz]] oder dergleichen). Das Kreditwesen stellt somit in seinem Ursprung eine Ausweitung des realen Geldes (Münzgeld) dar, soweit es sich sichern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganze Summe der Arbeitskraft und der gesellschaftlichen Produktionsmittel, die in der jährlichen Produktion von Gold und Silber als Instrumenten der Zirkulation verausgabt wird, bildet einen schweren Posten der faux frais der kapitalistischen, überhaupt der auf Warenproduktion gegründeten Produktionsweise. Sie entzieht der gesellschaftlichen Ausnutzung eine entsprechende Summe möglicher, zuschüssiger Mittel der Produktion und Konsumtion, d.h. des wirklichen Reichtums. Soweit bei gleichbleibender gegebner Stufenleiter der Produktion oder bei gegebnem Grad ihrer Ausdehnung die Kosten dieser teuren Zirkulationsmaschinerie vermindert werden, soweit wird dadurch die Produktivkraft der gesellschaftlichen Arbeit gesteigert. Soweit also die mit dem Kreditwesen sich entwickelnden Aushilfsmittel diese Wirkung haben, vermehren sie direkt den kapitalistischen Reichtum, sei es, daß ein großer Teil des gesellschaftlichen Produktions- und Arbeitsprozesses dadurch ohne alle Intervention von wirklichem Geld vollzogen, sei es, daß die Funktionsfähigkeit der wirklich fungierenden Geldmasse gesteigert wird.&amp;quot; [[(MEW 24, S.347)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her stellen Kredite eine Form des Mehrwerts dar, der nicht als Geld zirkuliert, sondern als unmittelbare Kapitalform als [[Mehrwerts]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geldaufhäufung auf der einen Seite kann zudem auch ohne bares Geld durch bloße Aufhäufung von Schuldforderungen vor sich gehn.&amp;quot; [[(MEW 24, S.348)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der nicht real gedeckten Wechsel entspricht dem glaubhaft gemachten Produktionsversprechen und kann daher auch psychologischer Natur sein, welche den Aktienhandel bestimmt und ihn sich verselbständigen lässt ([[Weltkapital]].)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kreditwesen&amp;diff=9932</id>
		<title>Kreditwesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kreditwesen&amp;diff=9932"/>
		<updated>2025-11-02T16:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Das verleihbare Kapital, worüber die Banken verfügen, fließt ihnen in mehrfacher Weise zu. Zunächst konzentriert sich in ihrer Hand, da sie Kassierer der industriellen Kapitalisten sind, das Geldkapital, das jeder Produzent und Kaufmann als Reservefonds hält oder das ihm als Zahlung zufließt. Diese Fonds verwandeln sich so in verleihbares Geldkapital. Dadurch wird der Reservefonds der Handelswelt, weil als gemeinschaftlicher konzentriert, auf das nötige Minimum beschränkt, und ein Teil des Geldkapitals, der sonst als Reservefonds schlummern würde, wird ausgeliehen, fungiert als zinstragendes Kapital. Zweitens bildet sich ihr verleihbares Kapital aus den Depositen der Geldkapitalisten, die ihnen das Ausleihen derselben überlassen. Mit der Entwicklung des Banksystems und namentlich, sobald sie Zins für Depositen zahlen, werden ferner die Geldersparnisse und das augenblicklich unbeschäftigte Geld aller Klassen bei ihnen deponiert. Kleine Summen, jede für sich unfähig, als Geldkapital zu wirken, werden zu großen Massen vereinigt und bilden so eine Geldmacht. Diese Ansammlung kleiner Beträge muß als besondre Wirkung des Banksystems unterschieden werden von seiner Mittlerschaft zwischen den eigentlichen Geldkapitalisten und den Borgern. Endlich werden auch die Revenuen, die nur allmählich verzehrt werden sollen, bei den Banken deponiert.&amp;lt;/blockquote&amp;gt; [[(MEW 25, S. 416)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kapital]] verhält sich der [[Wert]] im Geldhandel als [[Gebrauchswert]] für den Geldfluss, einerseits aus dem bereits realisierten Geldumsatz im [[Kredithandel]] als [[Preis]] für die &amp;quot;Flüssigkeit&amp;quot; der Verwertbarkeit in realwirtschaftlichen Unternehmungen, andererseits als spekulierender Vorschuss im [[Derivatenhandel]] aus seiner gesellschaftlichen Macht einer zukünftigen Verfügbarheit im [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Geldverwertungen]] (siehe auch [[Terminhandel]]). Bezogen auf den Warenhandel ist er das Produkt einer bestimmten Wertrealisation; bezogen auf die Potenz einer Spekulation auf künftig realkisierbaren Geldwert wird er je nach ihrer Nachfrage als Preis von Wertpapieren und Eigentumstitel (als &amp;quot;Futures&amp;quot;) gehandelt, die gleichgültig gegen den gegenwärtigen Aufwand ihrer materiellen Herstellung durch Arbeit bewertet werden. Der Deldwert richtet sich in der Realwirtschaft des Warenhandels nach dem Verhältnis von realisierten Warenwerten, also der Wertdarstellung der Beziehung vearallgemeinerter Tauschhandlungen, im Handel mit Eigentumstitel als Spekulation auf die private Aneignung des gesellschaftlichen Mehrwerts über die Verwertbarkeit der Verfügungen, ebeb als Potanzial einer Kapitalmacht. [[Geld]] sich also ebenso real darstellen wie auch in den einzelnen [[Tauschverhältnissen]] zwischen [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]]. Allerdings ist ein Wertpapier kein &amp;quot;echter&amp;quot; Gebrauchsgegenstand, denn sein [[Gebrauchswert]] [[reduziert]] sich lediglich auf ein Vermögen zur [[Aneignung]] von [[unbezahlter Arbeit]], die sich von den Verhältnissen der [[bezahlten Arbeit]], von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] abgesondert hat. Sein Wert stellt sich daher im [[Zinsfuß]] dar, der die Spekulation auf die Realisierbarkeit eines [[Mehrwerts]] aus [[unbezahlter Arbeit]] verkörpert. Dieser Wert stellt also die Realisierbarkeit einer [[Preisbildung]] dar, die auf Erwartungen und Fiktionen auf realisierbare [[Preise]] zu einem bestimmten Zahlungstermin darstellen. Darin hat der [[Wert]] seinen [[Körper]], seinen Organismus, verlassen und ist zu einer [[selbständigen]] Grundlage der [[Preisbildung]] geworden, die allerdings solange nur [[fiktiv]] ist (siehe [[fiktives Kapital]]), bis dieses [[Geld]] in die [[Realwirtschaft]] wieder zurückkehrt und damit zu einer Realexistenz über die Verwertung von [[Eigentumstitel]] führt (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] bezieht seinen ursprünglichen [[Wert]] aus dem [[Verhältnis]] der wischen [[Angebot und Nachfrage]] realisierbaren [[Preise]] – als [[Verhältnis]] des [[Zahlungsmittels]] zum [[Kaufmittel]]. Darin verhält sich der [[Geldwert]] als Potenzial einer [[Geldverwertung]] durch das Wertwachstum der Geldverhältnisse, dem zunehmenden Geldwert, der sich einerseits im [[Zinsfuss]] darstellt, andererseits im Wachstum der Nachfrage nach Eigentum, bzw. Eigentumstitel oder Wertpapiere. Was sich aus den [[Verhältnissen]] der Geldzirkulation als Zinsfuss einer [[Geldverwertung]] im Nachhinein des Galdhandels ergibt, kann sich auch im Vorhinein auch durch Spekulationen auspreisen (z.B. von [[Devisen]] und Obligationen) sich als [[fiktives Kapital]] verwirklich. Die Finanzindustrie ist im Wesentlichen das [[Verhältnis]] von [[Devisenhandel]] zwischen Reproduktion und [[Produktion]] des Geldwerts, also das [[Vehältnis]] von [[bezahlter Arbeit]] und [[unbezahlter Arbeit]] als reale und fiktive Macht des Geldwerts als [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht auf dem Handel mit [[Krediten]], die je nach dem [[Risiko]] ihrer Zahlungstermininierungen im Verhältnis zur [[Bewertung]] der jeweiligen Zinsentwicklungen ausgepreist werden. Er vollzieht sich im Gebrauch der [[Preisbildungen]] wie eine Versicherung, mit der ein Schaden durch den Gewinn aus [[durchnittlichen]] [[Profiten]] über den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von Schuldanleihen mehr als nur ausgeglichen werden kann (siehe hierzu [[Mehrwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulden]] können je nach politischen Bedingungen und Machtverhältnissen mehr oder weniger [[Wert]] für einen [[Gläubiger]] haben. Das hat einen Handel mit [[Schulden]] begründet, die ungedecktes oder nicht realisierbares Kapital auspreisen, um über unterschiedliche Wertlagen und Verwertungsbedingungen eine eigenständige [[Preisbildung]] zum Gebrauchswert des Geldes, mehr [[Geld]] zu schaffen. Den Wert , den es darstellt, ist ein [[Existenzwert]], der durch politische Machtverhältnisse in der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten um den [[Wert]] ihrer Devisen (siehe auch [[Devisenhanel]]), dem [[Wert]] ihrer [[Produktivität]] auf dem Weltmarkt bestimmt wird (siehe auch [[fiktives Kapital]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gläubiger immer eine sowohl politische wie ökonomische Macht über den Schuldner innne ist, werden im Kredithandel Zahlungspflichtigkeiten (Obligationen) als [[Bewertung]] ihrer politischen Verhältnisse zu ohnmächtigen Kapitale - besonders der [[Staatsverschuldungen]] der [[Nationalstaaten]] - eingeschätzt (siehe hierzu [[Derivatenhandel]]). Sie beziehen daher ihren [[Profit]] aus dem politischen [[Klassenverhältnis]] von [[Gläubigern]] zu [[Schuldnern]], worin die Wertschwankungn des [[Geldwerts]]als eigenständiger Wert einer &amp;quot;Finanzindurtrie&amp;quot; gehandelt werden deren [[Preise]] eine Spekulation über die Realisierbarkeit ihrer Fällligkeit darstellen (siehe hierzu [[Terminhandel]]). Es handelt sich daher hierbei um eine Wette über steigende oder fallende Preise, wodurch die [[Preise]] der [[Realwirtschaft]] insgesamt zunehmend negativ bestimmt werden und dort im Verhältnis der Geldverwertung eine [[Negativverwertung]]betreiben. Diese verwertet letztlich alle Lebenssubstanzen der nationalen [[Lebensstandards]], die sich den in den Wertpapieren des Finanzkapitals verbuchten [[Eigentumstitel]] (Aktien, Mieten, Gebühren) beugen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Verschuldung durch einen [[Kredit]] steht eine Geldmenge gegenüber, die sich darin dargesteltt, also eine zweite Wertdarstellung im Schuldschein, in der Zahlungspflichtigkeit hat. Mit der Schuldentilgung kommt der Geldwert an den Gläubiger zurück und hinterlässt einen neuen Sachwert beim Schuldner, der durch die Verschuldung herzustellen war. Ein [[Kredit]] stellt daher volkswirtschaftlich die Doppelbuchung eines Geldbetrags dar, weil darin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] zugleich als [[Zahlungsmittel]] für einen erst künftig realisierbaren [[Mehrwert]] fungiert und sowohl als Soll auf der Seite des [[Gläubigers]] als das [[Haben]] seines [[Glaubens]], wie zugleich auch als Haben auf der Seite des [[Schuldners]], als das Haben seines Sollens gebucht wird, also durch sich selbst schon jenseits aller [[Produktivität]] sowohl [[Subjekt]] wie [[Objekt]] dieses Verhältnisses, also vollständig [[verselbständigt]] wirksam ist. Ein ausgeliehenes [[Kapital]] fließt daher doppelt zurück indem es sich selbst [[kaufen]] kann, also als [[Preis]] eins [[Kaufmittels]] [[Mehrwert]] einzieht und zugleich in seiner Werterhaltung als [[Zahlungsmittel]] [[Mehrwert]] durch sein bloßes Eigentumsrecht, durch den [[Eigentumstitel]] eines Zahlungsversprechens erwirkt. Aber das Haben vom [[Kaufmittel]] [[Geld]] ist gesellschaftliche Verfühungdmacht, das Haben vom [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] besteht als [[Notwendigkeit]], dessen [[Wert]] zu verdoppeln, ihn für sich zu [[besitzen]] und zugleich zurück zu bezahlen. Was dem einen an Lebenspotenzial zugetragen wird, wird dem [[Lebensstandard]] des anderen an [[Leben]] entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung einen Schuldschein bezahlt, also für den Gläubiger an den Wertausgleich zu Buche geht, stellt es zum anderen schon ein [[Kapital]] dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in einen Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun von einem Geldverleiher als [[Gebrauchswert]] für Investitionen angeboten und durch den Borgenden in die [[Preisbildung]] eingebracht wird. Und darin herrscht dann deshalb der Druck, sowohl den [[Wert]] der Kredite, den [[Zins]], &amp;quot;frisch&amp;quot; zu erarbeiten, wie auch die Wertsteigerung der [[durchschnittlichen]] [[Produktivkraft]] beizubringen, also einen zweifachen [[Wachstumswert]] des Geldes zu erzeugen. Ein Schuldgeldsystem beruht schlicht auf einem allgemeinen Verwertungsdruck, der [[fiktives Kapital]], der aus unrealisierbarem [[Mehrwert]] über [[Kredite]] in zweiter Ebene werthaltig machen soll, indem er das negativ existente Realkapital durch den Finanzmarkt zu überwinden sucht (siehe auch [[Negativverwertung]]), indem er also dadurch die bereits erfolgte, aber nicht realisierte [[Ausbeutung]] der Arbeit verdoppelt. Es betreibt Ausbeutung in zweiter Instanz und verdoppelt die Macht des Kapitals als Macht über die Reproduktionsbedingungen der Menschen einrseits und den Bürgen für eine Pflichtschuldigkeit (z.B. für Betriebs- oder Staatschulden) andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitalismus]] ist eigentlich selbst schon nichts anderes als ein System von vorgeschossenem [[Geld]], das zu mehr [[Geld]] werden soll, indem es produktiv, also durch die [[Mehrwert]]produktion der Arbeit verwertet und als [[Wertwachstum]] realiisert wird. Dieser Vorschuss kann für Investitionen in die Produktion z.B. als Aktie gegeben werden, die sich am Produktionsrisiko beteiligt und deshalb Dividenten ausschüttet, oder als [[Kredit]], der aus dem Umlauf des Geldes unter den Bedingungen der durchschnittlichen [[Profitrate]] entnommen wird, um damit Extraprofite zu machen. Der [[Wert]] des Kapitalvorschsses ist außer seinem Geldwert der [[Zins]], sein Ertrag der [[Mehrwert]]. Der Wert von Wertpapieren ergeht im Unterschied hierzu aus ihrem Preis, also aus der Geldzirkulation, durch den f[[fiktiv gewordenes Kapital]] sich einen Anteil am [[Wertwachstum]] aus dem Verhältnis der konkurrienden [[Mehrwertraten]], also der Ausbeutungsraten der [[konkurrierenden]] Einzelkapitale erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] zielt vor allem darauf, Geld als [[Zahlungsmittel]] zu verwerten, indem er Geld als [[Kaufmittel]] vorstreckt. Aber die damit eingegangene Zahlungsverpflichtung stellt einen gedoppelten [[Wert]] dar: nämlich den der damit erstandenen [[Waren]] oder [[Produktionsmittel]] einerseits und zugleich den [[Wert]] des kreditierten Geldes, das sich der Gläubiger gutschreibt. Und diese Doppelbuchung muss durch die intensivierte Belastung auch durch doppelten Aufwand aus der Lebenswelt der Menschen eingebracht werden, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Verbrauch an [[Gebrauchswerten]] und zum anderen als Mehrarbeit für die [[Entwicklung]], die bereits durch den Geldbetrag des Kredits finanziert, und also Vergangenheit ist, obwohl sie erst noch erbracht werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen ist der Handel mit Zahlungsverpflichtungen, also eigentlich das Geschäft mit [[Krediten]] (Schuldverschreibungen, Wertpapiere, Wechsel, Schecks, Anteilscheine, oder Aktien). Da [[Kredite]] das Kapital antreiben, immer mehr Wert zu produzieren, stoßen sie relativ schnell an die Grenzen der Wertbildung, die ja organisch nur durch das Vermögen der [[produktiven Arbeit]] besteht, Mehrwert zu schaffen, und mit wachsender Produktivität relativ immer weniger Mehrwert erzeugen kann. Das [[Kreditwesen]] betreibt von daher eine Spirale der Geldverwertung, wodurch Geld immer weniger reale Werte darstellt und einen immer fiktiveren Wert hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, ntsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Handel mit Krediten als Wertpapiere galten und gelten sie aber immer noch als [[Kaufmittel]] und ersetzen hierdurch [[Geld]]. Große Beträge werden also nicht als Geld bewegt, sondern als Zahlungsversprechen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt durch Geld oder Güter oder andere gültige Wechsel einzulösen ist. Die zirkulierende Masse an Wertpapieren kann daher ein Vielfaches des zirkulierenden Geldes sein, das durch reale Güter (z.B. kurzfristig durch Gebrauchsgegenstände auf den Warenmärkten, Produktionsmittel, Immobilien, längerfristig durch Gold oder Öl) gedeckt sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Vorschießen der Industriellen und Kaufleute untereinander verquickt sich mit dem Vorschießen des Geldes an sie seitens der Bankiers und Geldverleiher. Beim Diskontieren der Wechsel ist der Vorschuß nur nominell. Ein Fabrikant verkauft sein Produkt gegen Wechsel und diskontiert diesen Wechsel bei einem bill-broker. In der Tat schießt dieser nur den Kredit seines Bankiers vor, der ihm wieder das Geldkapital seiner Depositoren vorschießt, die gebildet werden von den Industriellen und Kaufleuten selbst, aber auch von Arbeitern (vermittelst Sparbanken), von Grundrentnern und den sonstigen unproduktiven Klassen. So wird für jeden individuellen Fabrikanten oder Kaufmann sowohl die Notwendigkeit eines starken Reservekapitals umgangen, wie die Abhängigkeit von den wirklichen Rückflüssen. Andrerseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.&amp;quot; [[(MEW 25, S. 501)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist der Geldwert des Kreditwesens zu einem großen Teil durch Staatsanleihen, also durch [[Staatsverschuldung]] nurmehr scheinbar werthaltig, weil solches Schuldgeld zu einer reinen Fiktion über die Verwertungsmacht des Geldes geworden ist (siehe [[fiktives Kapital]]). Und dieses macht 90 bis 95 % des gesamten zirkulierenden Geldes aus. Wenn aber [[Mehrwert]] nicht mehr aus [[Mehrproduktion]] gewonnen und realisiert wird, sondern aus der Geldzirkulation in einem Schuldverhältnis (siehe [[Schuldgeldsystem]]), aus der Zirkultion von [[fiktivem Kapital]], von Zahhlungsversprechen (Wechsel), so wird er nur noch zur Vertiefung des Schuldverhältnisses durch Spekulation produziert und finanziert (z.B. mit Hedgefonds u.a.). Nicht mehr der einfache Handel mit Schuldverschreibungen ([[Kredite]]), sondern die Geldschöpfung durch Kreditvergaben (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) wurde zum allgemeinen Zweck der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von [[Zins]] und Dividende war auf den Kopf gestellt, das [[Kreditwesen]] selbst zur Basis der Kapitalanlagen geworden. Damit war ein [[Schuldgeldsystem]] weltweit installiert, durch das die einfachen Geschäftsbanken durch ungedeckte Kreditvergabe einen Verwertungsdruck auf die gesamte zirkulierende Geldmenge vermittelten, durch den sie als Einrichtung der internationalen Geldschöpfung über die Nationalbanken gehoben wurden und in den Status eines internationalen Subjekts der Wertschöpfung versetzt waren (siehe auch [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Kredit]] stellt volkswirtschaftlich immer schon durch seien Buchung eine Verdopplung eines Geldbetrags dar, indem [[Geld]] einmal als Ausgabe des Verleihers mit dem Anspruch auf Rückzahlung, also auf Wertausgleich zu Buche geht (siehe auch [[Buchgeld]]), zum anderen stellt es ein Kapital dar, welches vom Schuldner als Vorschuss investiert wird und aus einer Produktion einen [[Mehrwert]] beziehen muss, der den Kredit zu decken hat. Der Wert des Geldes hat sich in den Kredit transferiert, der völlig getrennt von seiner Herkunft nun in die [[Preisbildung]] eingeht. [[Wert]] und [[Tauschwert]] ([[Preis]]) haben sich somit in zwei Welten aufgetrennt, wobei die eine auf den Wert der anderen verpflichtet ist, indem sie den Wert des verdoppelten Geldes herzustellen hat. Solange der Kredit nicht eingelöst, also nicht rückbezahlt ist, stellt der verdoppelte Wert nur[[fiktives Kapital]] dar, das zwar in die [[Preisbildung]] eingeht, aber nicht dem Wert entnommen ist, den das Geld in Wirklichkeit durch vergangene Produktion hat. Es ist dadurch begierig, sich durch möglichst viele Schuldner in seiner Preisform zu verwerten (siehe [[Schuldgeldsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreditwesen beruht also nicht auf Geld als bloßes Warenäquivalent, sondern auf einer Warenproduktion, die über die vorhandene Warenmenge zur Reproduktion der Gesellschaft hinaus [[Mehrprodukte]] erzeugt, die sich als [[Mehrwert]] nicht nur materiell, sondern auch als einlösbare Zahlungsverpflichtungen und sogar als Fiktionen zukünftiger Verwertungslagen darstellen lassen, die auch als Zahlungsversprechen auf die Erträge einer Produktion disponierbar sind, die [[Wertwachstum]] erwirkt und zum Teil selbst die [[Preisbildung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite bestehen aus Geld, das aus der Geldzirkulation &amp;quot;herausgeschwitz&amp;quot; wurde, also zum größten Teil den aus dem Geldverkehr herausgesetzten [[Wert]] eines Warenkapitals darstellen, das durch unverkaufte Waren gedeckt sein kann oder aber bereits [[fiktives Kapital]] ist, also Wert vergangender Arbeit, die ihre reale Grundlage verloren hat und z.B. nur noch als Rechtstitel, z.B. durch [[Grundbesitz]] besteht oder mit Aktien oder Staatsanleihen spekuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kredite sind Produkte einer hochentwickelten Produktion, die ihre Produkte nicht mehr unbedingt als Geld darstellen muss, sondern als Geld vergeben werden, das einem Mehrwert entspringt, der nicht &amp;quot;Münzform&amp;quot; hat, sondern als Kapital vorgestreckt wird, wo ein Zahlungsversprechen möglich ist. Er beruht auf der Vorwegnahme von Produktion und Verkauf von Gütern - und dieses macht die Masse der Finanzierungsprozesse des [[Kapitals]] aus, das sich darin zugleich auch in Form von [[Aktien]] selbst als Spekulationsmasse verhalten kann, wie es auch zum Teil einem rechtlich gesicherten Vermögen zur Mehrwertbildung entsprechen kann (z.B. auch durch Rückversicherung mit [[Grundbesitz]] oder dergleichen). Das Kreditwesen stellt somit in seinem Ursprung eine Ausweitung des realen Geldes (Münzgeld) dar, soweit es sich sichern lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ganze Summe der Arbeitskraft und der gesellschaftlichen Produktionsmittel, die in der jährlichen Produktion von Gold und Silber als Instrumenten der Zirkulation verausgabt wird, bildet einen schweren Posten der faux frais der kapitalistischen, überhaupt der auf Warenproduktion gegründeten Produktionsweise. Sie entzieht der gesellschaftlichen Ausnutzung eine entsprechende Summe möglicher, zuschüssiger Mittel der Produktion und Konsumtion, d.h. des wirklichen Reichtums. Soweit bei gleichbleibender gegebner Stufenleiter der Produktion oder bei gegebnem Grad ihrer Ausdehnung die Kosten dieser teuren Zirkulationsmaschinerie vermindert werden, soweit wird dadurch die Produktivkraft der gesellschaftlichen Arbeit gesteigert. Soweit also die mit dem Kreditwesen sich entwickelnden Aushilfsmittel diese Wirkung haben, vermehren sie direkt den kapitalistischen Reichtum, sei es, daß ein großer Teil des gesellschaftlichen Produktions- und Arbeitsprozesses dadurch ohne alle Intervention von wirklichem Geld vollzogen, sei es, daß die Funktionsfähigkeit der wirklich fungierenden Geldmasse gesteigert wird.&amp;quot; [[(MEW 24, S.347)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her stellen Kredite eine Form des Mehrwerts dar, der nicht als Geld zirkuliert, sondern als unmittelbare Kapitalform als [[Mehrwerts]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geldaufhäufung auf der einen Seite kann zudem auch ohne bares Geld durch bloße Aufhäufung von Schuldforderungen vor sich gehn.&amp;quot; [[(MEW 24, S.348)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der nicht real gedeckten Wechsel entspricht dem glaubhaft gemachten Produktionsversprechen und kann daher auch psychologischer Natur sein, welche den Aktienhandel bestimmt und ihn sich verselbständigen lässt ([[Weltkapital]].)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wucherkapital&amp;diff=8433</id>
		<title>Wucherkapital</title>
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		<updated>2025-11-01T21:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Die charakteristischen Formen ..., worin das Wucherkapital in den Vorzeiten der kapitalistischen Produktionsweise existiert, sind zweierlei. Ich sage charakteristische Formen. Dieselben Formen wiederholen sich auf Basis der kapitalistischen Produktion, aber als bloß untergeordnete Formen. Sie sind hier nicht mehr die Formen, die den Charakter des zinstragenden Kapitals bestimmen. Diese beiden Formen sind: erstens, der Wucher durch Geldverleihen an verschwenderische Große, wesentlich Grundeigentümer; zweitens, Wucher durch Geldverleihen an den kleinen, im Besitz seiner eignen Arbeitsbedingungen befindlichen Produzenten.&amp;quot; [[(MEW 25, Seite 608)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wucherkapital ist eine vorkapitalistische [[Kapital]]form, die durch Ausnutzung einer speziellen Notlage durch das Borgen von [[Geld]] mehr Geld einfordert und von daher profitiert. Es begründet sich also alleine auf einem einzelnen subjkektiven und unmittelbaren Mangel an Zahlungsfähigkeit in Situationen einer absoluten Bringschuld des Geldes. Solches [[Verhältnis]] mag es auch immer wieder im [[Kapitalismus]] geben, aber es ist nicht wesentlicher Bestandteil desselben. Der Kapitalismus beruht auf der allgemeinen Geldform der [[Marktwirtschaft]], welche als ausschließliche Form der gesellschaftlichen Vermittlung eine allgemeine [[Notwendigkeit]] bestimmt, Geld als [[Zahlungsmittel]] und [[Kaufmittel]] zu erwerben, um [[leben]] zu können und die gesellschaftliche Entwicklung zu betreiben. In solchen Verhältnissen gibt es zwar auch die Gier nach Geld, doch bestimmt diese nicht das Geldverhältnis, sondern lediglich das subjektive Verhalten von Charakteren, die den [[Geldbesitz]] zu ihrer [[Selbstveredelung]] nutzen; dies ist ein kulturelles Phänomen des Kapitalismus, das seine[[politische Ökonomie]] voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Innerhalb eines durch die kapitalistische Produktion beherrschten Gesellschaftszustandes ist auch der nichtkapitalistische Produzent durch die kapitalistischen Vorstellungen beherrscht. In seinem letzten Roman, den &amp;quot;Paysans&amp;quot;, stellt Balzac, überhaupt ausgezeichnet durch tiefe Auffassung der realen Verhältnisse, treffend dar, wie der kleine Bauer, um das Wohlwollen seines Wucherers zu bewahren, diesem allerlei Arbeiten umsonst leistet und ihm damit nichts zu schenken glaubt, weil seine eigne Arbeit ihm selbst keine bare Auslage kostet. Der Wucherer seinerseits schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe. Er erspart bare Auslage von Arbeitslohn und verstrickt den Bauer, den die Entziehung der Arbeit vom eignen Feld fortschreitend ruiniert, tiefer und tiefer in das Fangnetz der Wucherspinne.&amp;quot; [[(MEW 25, Seite 49)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff Wucherkapital ist eine [[Theorie]] verbunden, die das [[Kapital]] inur aus der Raffgier der [[Geldbesitzer]] begründet sieht, also aus einer Ansammlung eines subjektiven Aneignungsstrebens als &amp;quot;raffendes Kapital&amp;quot; versteht. Indem Kreditgebern ein ausschließliches Interesse an Wucherei unterstellt wird, wird die [[Marktwirtschaft]] selbst als Wirtschaftsform des &amp;quot;ehrlichen Geldverdienens&amp;quot; unterstellt und das [[Wertwachstum]] lediglich der [[Bosheit]] persönlicher [[Eigenschaften]] überantwortet. Damit wird dem [[Warenfetischismus]] das Wort gesprochen und die Kapitalbildung als Verstoß einzelner Subjekte hiergegen aufgefasst (siehe auch [[Kapitalfetischismus]]). Die Bildung von [[Mehrwert]] als Maßgabe der kapitalistischen Reichtumsbildung im Verwertungsinteresse des [[Geldes]] wird mit seiner Preisform, dem [[Profit]] verwechselt und [[kulturalisiert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Gedanke, daß die Profite von den Konsumenten gezahlt werden, ist sicher völlig absurd. Wer sind die Konsumenten?&amp;quot; ([[G.Ramsay, &amp;quot;An Essay on the Distribution of Wealth&amp;quot;, zitiert nach Marx in MEW 23. S. 176, Fußnote 28]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängige Vorstellung vom Wucher ist, dass er eine bloße Raffgier verwirklichen könne, weil der Profit selbst schon Wucher wäre, weil er über den Kostpreis der Produktion hinausgreife und der Kostpreis schon der eigentliche Warenwert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Die gedankenlose Vorstellung, daß der Kostpreis der Ware ihren wirklichen Wert ausmacht, der Mehrwert aber aus dem Verkauf der Ware über ihren Wert entspringt, daß die Waren also zu ihren Werten verkauft werden, wenn ihr Verkaufspreis gleich ihrem Kostpreis, d.h. gleich dem Preis der in ihnen aufgezehrten Produktionsmittel plus Arbeitslohn, ist von Proudhon mit gewohnter, sich wissenschaftlich spreizender Scharlatanerie als neuentdecktes Geheimnis des Sozialismus ausposaunt worden. Diese Reduktion des Werts der Waren auf ihren Kostpreis bildet in der Tat die Grundlage seiner Volksbank.&amp;quot; [[(MEW 25, Seite 40)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hieraus wurde zudem der [[Antisemitismus]] begründet, denn es waren im Mittelalter mehrheitlich Juden, denen die Teilnahme am Zunftwesen untersagt war. Sie wurden aus dem wirklichen Kapitalverhältnis abgesondert und als bloß subjektive Schädlinge behandelt, damit das Kapitalverhältnis als Geldform der Marktwirtschaft freigesprochen ist (siehe [[Proudhonismus]]). Dies versteckt vor allem den objektiven [[Ausbeutung]]scharakter des Kapitals hinter bösen Subjektformen, deren Ausschluss aus der Gesellschaft schon das &amp;quot;schaffende Kapital&amp;quot; von dem &amp;quot;raffenden Kapital&amp;quot; befreien würde und von daher die [[Ausbeutung]] der Arbeit, die [[Nutzung]] der [[notwendigen Arbeit]] zur Aneignung[[unbezahlter Arbei]]t, als [[Notwendigkeit]] der Schaffenskraft des Kapitalismus [[mystifiziert]] (siehe [[Kapitalfetich]]). Man bezeichnet dieses dann gerne als Leistungsträger der [[Gesellschaft]] und verkehrt seine Privatform (siehe [[Privateigentum]]) zu einer gesellschaftlichen Eigentümlichkeit aller [[Arbeit]] schlechthin und verzaubert den [[Mehrwert]] zu einem reinen wertneutralen [[Mehrprodukt]], zu einer natürlichen Gestalt des menschlichen [[Reichtums]] und Fortschritts.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Materialismus</title>
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		<updated>2025-11-01T21:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Der Hauptmangel alles bisherigen Materialismus ... ist, daß der Gegenstand, die Wirklichkeit, Sinnlichkeit, nur unter der Form des Objekts oder der Anschauung gefaßt wird; nicht aber als menschliche sinnliche Tätigkeit, Praxis, nicht subjektiv. Daher geschah es, daß die tätige Seite, im Gegensatz zum Materialismus, vom Idealismus entwickelt wurde - aber nur abstrakt, da der Idealismus natürlich die wirkliche, sinnliche Tätigkeit als solche nicht kennt. Feuerbach will sinnliche, von den Gedankenobjekten wirklich unterschiedene Objekte; aber er faßt die menschliche Tätigkeit selbst nicht als gegenständliche Tätigkeit.&amp;quot; [[Marx-Engels Werke, Band 3, Seite 533 f]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Weltsicht, jedes [[theoretische]] [[Vorurteil]] eines Weltbildes, hat eine andere Art und Methode der [[Erkenntnis]] zur Folge. Die verschiedenen [[Erkenntnistheorien]] erweisen ihre unterschiedlichen [[Interpretationen]] besonders in dem [[Sinn]] oder der [[Tatsache]], was ihnen erklärungsbedürftig ist. Dabei ist es [[wesentlich]], was den Ausgang ihrer [[Erkenntnis]], ihre [[Beziehung]] zu ihrem [[Gegenstand]] [[substanziell]] bestimmt, ob sie z.B. nur [[gläubig]] oder faktisch oder [[gleichgültig]] hierzu ist oder sein kann. Ihre [[Subjektivittät]] ist also dem vorausgesetzt und lässt sich zugleich auch als [[Verhältnis]] der [[Erfahrung]] auf die [[objektive]] Verschiedenheit der [[Existenzen]] zurückführen. Zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Erkenntnis]] stellt sich damit schon vor aller [[Erfahrung]] ein widersprüchliches [[Verhältnis]] dar, das auf [[Gründe]] verweist, die nicht im erkennenden Subjekt selbst gegeben sind. Das macht die Schwierigkeit des theoretischen Bewusstseins aus, das seine Erkenntnisse als [[Wissen]] [[beweisen]] muss, weil es nur wissen kann, dass es seinem [[Zweifel]] an der Welt folgt (siehe auch [[Kritik]]) und die Auflösung eines [[Widerspruchs]] seiner [[Erkenntnis]] anstrebt. Für jede Erkenntnis ist daher entscheidend, was sie außer sich findet und empfindet, was sie unter [[Widerspruch]], was sie als ihr vorausgesetzte [[Substanz]] zwischen sich und anderem, als ein &amp;quot;gemeinsames Drittes&amp;quot; seiner von aller [[Erfahrung]] [[abstrahierte]] [[Vermittlung]] verstehen kann - z.B. ganz grundlegend ob diese [[idell]] (siehe auch [[Sophismus]]) oder [[körperlich]] (siehe auch [[Stoff]]) zu [[begreifen]] ist (siehe [[Idealismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materialismus ist die Auffassung, dass alles [[Dasein]] [[gegenständlich]] im [[Material]] seiner [[Geschichte]] überhaupt [[stofflich]] begründet ist. Von da her ist Materie das [[Material]] des [[Lebens]], der [[Stoff]], der seine [[Energie]] enthält. [[Stoff]] ist das [[Element]] von [[Materie]] und [[Geist]], somit auch das organische [[Material]] jedweder [[Körperlichkeit]], auch wenn diese als Gestaltung von etwas [[Geistigen]] erscheint. Stoff ist die [[objektive]] [[Form]] der [[Natur]] und des [[Lebens]], das durch und in seinen Unterschieden stofflich ins [[Verhältnis]] versetzt wird und sich darin durch seine [[Materie]] iauch verhält. Stofff iste also weder reines [[Sein]], noch reines [[Dasein]] (dies gegegen [[Martin Heidegger]]). Stofff existert. Er existiert gerade dadurch, dass er immer auch anders werden kann durch eine Lebensveränderung, seinen [[Stoffwechsel]]. Dieser findet sich schon im ursprünglichsten Leben und ist grundlegend für die [[Natur]] seiner Entwicklung. Darauf hat Karl Marx seine Vorstellungen eines [[historischen Materialismus]] gegründet, die gegen den Idealismus Hegels dennoch dessen logischen Kern zugrunde legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine dialektische Methode ist der Grundlage nach von der Hegelschen nicht nur verschieden, sondern ihr direktes Gegenteil. Für Hegel ist der Denkprozess, den er sogar unter dem Namen Idee in ein selb- ständiges Subjekt verwandelt, der Demiurg [Schöpfer] des Wirklichen, das nur seine äußere Erscheinung bildet. Bei mir ist umgekehrt das Ideelle nichts andres als das im Menschenkopf umgesetzte und übersetzte Materi- elle.“ [[(Karl Marx, Nachwort zur zweiten Auflage des ersten Bandes des „Kapital“, Dietz Verlag, Berlin 1947, S. 17/18.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verständnis von Materialismus wird allerdings immer noch meist so verstanden, als ob [[Materie]] selbst die Form des Daseins wäre, aus der alles sei, weil sie allem zukommt. Dieses Zukommen wird dann unmittelbar stofflich begriffen als etwas, das dem [[Leben]] zum [[Mittel]] gereicht (siehe hierzu auch [[dialektischer Materialismus]]). Ein solches Etwas selbst kann aber nicht als Materie des Lebens bestimmt sein, weil Materie nicht unmittelbar Stoff, wiewohl Stoff sehr wohl Materie ist. Sie ist zu seinem [[Stoff]] geworden, weil sie seine natürliche [[Substanz]] ausmacht, weil [[Natur]] nur durch [[Stoffwechsel]] ist und durch ihn nur bestehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Materialismus in einem hiervon abgehobenen Verständnis ist eine [[Ideologie]], welche [[Materie]] mit [[Stoff]] verwechselt (siehe hierzu auch [[Geschichtsobjektivismus]]). Und damit verwechselt er auch das [[Wesen]] der Materie mit seinem [[Material]]. Material macht die bloße Beschaffenheit von etwas aus, ist seine allgemeine [[Eigenschaft]], die [[Wesen]]seigenschaft eines bestimmten [[Daseins]]. Und dieses ist in seiner [[wirklichen]] [[Geschichte]] begründet, hat also immer einen materiellen [[Grund]] (siehe hierzu auch [[Historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Material wird als stoffliches Mittel, als [[Lebensmittel]] nur deshalb angesehen, weil es im Leben ständig wechselt und somit selbst lebendig und belebend erscheint. Aber dies ist nicht sein Dasein als Mittel, sondern ein materielles Verhältnis, worin Materie als Substanz von Vermittlung einbegriffen ist und darin natürlich erscheint.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Ewigkeit&amp;diff=8431</id>
		<title>Ewigkeit</title>
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		<updated>2025-11-01T21:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Das wirkliche Individuum ist [für die außerweltliche Kritik am Diesseitigen] nur ein Akzidens, ein irdisches Gefäß der kritischen Kritik, die sich in ihm als die ewige Substanz offenbart. Nicht die Kritik des menschlichen Individuums, sondern das unmenschliche Individuum der Kritik ist Subjekt. Nicht die Kritik ist eine Äußerung des Menschen, sondern der Mensch eine Entäußerung der Kritik, der Kritiker lebt daher völlig außer der Gesellschaft.&amp;quot; [[(Marx in MEW 2, S. 169f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Konservatives]] [[Denken]] will die [[Zeit]] festhalten, die [[Gegenwart]] verewigen. Doch Ewigkeit ist [[Langeweile]], eine Objektivierung von [[Zeit]] in einem [[Unsinn]], einer [[Nichtigkeit]] des [[Seins]][[,]] die [[schlechte Unendlichkeit]] einer [[Selbstbezüglichkeit]], die sich mit ihren Bestrebungen (siehe auch [[Geltungsstreben]]) nur selbst begründen kann, nur [[Grund]] für sich selbst finden und [[empfinden]] kann, weil sie deren Resultate als Gründe durch sich und für sich selbst hernimmt und sich deshalb in dem bestärken muss (siehe hierzu auch [[Hermeneutischer Zirkel]]), was ihm [[fremd]], ihm also gänzlich äußerlich, im [[Grunde]] [[gleichgültig]] ist. Ein Verständnis von Ewigkeit ist vo da her nicht [[wirklich]] möglich, weil ein unbestimmter [[Verstand]] nur Unmögliches begründen kann und weil Unverstandenes durch die Anmaßung des Ewigen unverständlich bleiben muss, weil es eben nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann und ihre Wirklichkeit selbst schon [[entwirklicht]] hat. Es vollzieht nur seine [[begriffliche]] Unmöglichkeit, die unendliche, also unbegriffene und daher unbegreifbar gemachte [[Fortbestimmung]] ausschließlich seiender [[Beziehungen]], die [[Totalisierung]] einer Tautologie (siehe auch [[Religion]]), die von deren [[Inhalten]], [[Bestimmungen]] oder [[Eigenschaften]] in sich und durch sich begründet scheint ohne einen [[Grund]] zu erweisen und sich im [[Trieb]] eines [[Ganzen]] rückbezieht, das nur durch seine [[Ausschließlichkeit]] und ganz für sich bestimmt sein soll (siehe auch [[Sucht]]), also kein Ende durch Bestimmtes mehr haben kann, unendliche Vertauschung der Gegensätze eines [[Widerspruchs]] von Sein und doch nicht Sein, unendliche [[Täuschung]] ist. Sie ist das Resultat einer Gedankenwelt der [[Interpretationen]], die sich letztlich immer unendlich gegeneinander aufführen können, die Welt, wie sie in der [[Philosophie]] und der [[bürgerlichen Wissenschaft]] überhaupt unentwegt reproduziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich kann in [[Wirklichkeit]] nichts sein. Unendlichkeit gibt es nur ideell, als Ziel einer [[Vorstellung]] (oder als Hegels Idee - dies als Kritik zur Auffassung Hegels), die [[gleichgültig]] dafürgehalten wird, ob sie verwirklichbar, dass sie also an sich nicht [[wirklich]] werden oder sein kann. [[Wirklichkeit]] setzt aber immer Materie als ihr Material voraus. Ohne dieses dient jeder [[Begriff]] der Verewigung einer Anschauung oder [[Meinung]], die ihre Verweigerung, ihre [[Substanz]] zu [[erkennen]], durch die Ewigkeit des Naturgegebenen zu betreiben sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn die Ökonomen sagen, dass die gegenwärtigen Verhältnisse – die Verhältnisse der bürgerlichen Produktion – natürliche sind, so geben sie damit zu verstehen, dass es Verhältnisse sind, in denen die Erzeugung des Reichtums und die Entwicklung der Produktivkräfte sich gemäß den Naturgesetzen vollziehen. Somit sind diese Verhältnisse selbst nach ihrer Meinung von dem Einfluss der Zeit unabhängige Naturgesetze. Es sind ewige Gesetze, welche stets die Gesellschaft zu regieren haben. Somit hat es nach ihrer Meinung eine Geschichte gegeben, aber es gibt keine mehr;.&amp;quot; [[Karl Marx, Elend der Philosophie, MEW 4, 139)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewigkeit ist als [[Begriff]] substanzlos und für sich alleinstehend, monistisch. Die Grundlegung eines monistischen Denkens ist die Positivität eines Begriffs, dessen [[Wesen]], die [[Begriffssubstanz]], ausschließlich für sich, also für nichts anderes, also für [[Nichts]] steht. Auch wenn es Gegenstand der Kritik ist, wird ihm damit eine ausschließliche Eigenheit zugesprochen, die prinzipiell nicht anders sein kann. Solchem Begriff ist der Zwiespalt, seine Entgegensetzung und sein übergehen in anderes (siehe [[Dialektik]]) genommen, indem er in ein reines Fürsichsein gegenüber allen anderen Begriffen gestellt wird. Dies ist sowohl der Kern des positiven Empirismus (siehe [[Positivismus]]), als auch des [[Idealismus]]. Alle monistischen Theorien, also jene, welche &amp;quot;in irgendeiner Form die Einheit der Welt als grundlegende Bestimmung der Wirklichkeit&amp;quot; ansehen, sehen im Fürsichsein, im Eigensein des Einen implizit das Anderssein als nicht integriert. Somit ist es vom Standpunkt des Einzelnen ausgeschlossen, also nicht scön oder gut - bestenfalls objektiv. Als Grundlage des [[bewertenden]] Denkens (siehe [[Moral]]) ist es schlecht, wenn das eine nicht tut, was dem anderen recht ist. Durch einen Begriff, welcher die Position des reinen Einseins als Monothese formuliert, ist das Andere implizit immer schon das schlechte Anderssein, auch wenn es nicht bewertet wird, sondern vielleicht nur als nicht objektiv, also subjektiv klassifiziert wird. In jedem Fall ist es eine schlechte Negation. Das [[positive Denken]] ist davon genauso erfüllt, wie das [[sophistische]], [[ethische]], [[esoterische]] und das [[rassistische]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gold&amp;diff=8430</id>
		<title>Gold</title>
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		<updated>2025-11-01T21:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gold ist die Ware, welche in der bürgerlichen Gesellschaft als allgemeines Äquivalent zu allen Waren verwendet wird und wodurch das Geld durch ein reales Arbeitsprodukt in seiner Wertsumme (siehe [[Sozialprodukt]]) gedeckt war. Dies hatte sich aus seiner geschichtlichen Herkunft als Material ergeben, das durch seine Eigenschaften als allgemeines Kulturgut - auch als Träger von Verehrung und Geltung - anerkannt und zugleich äußerst vielseitig nützlich ist, also einen sehr allgemeinen [[Gebrauchswert]] hat. Da seine Menge einen relativ hohen Aufwand pro Stoff benötigt, stellte seine Wertmenge sich auch in kleinen Sachquanten dar und war für den Geldverkehr handlich, auch, weil es leicht teilbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deckung des Geldes durch nationale Goldschätze in den Tresoren der Staatsbanken wurde im 20. Jahrhundert zunehmend hinderlich für die Spekulationen auf dem internationalen Finanzmärkten, welche einen immer größeren Anteil an [[fiktiven Kapital]] bewegten. In der Konkurrenz zu diesen konnte die beständige Rückbesicherung durch Goldvorräte mit zunehmenden [[Wertwachstum]] nicht mehr gedeckt werden, sodass Geld Inflationiär wurde und hierdurch dessen Wertdarstellung das [[Wertwachstum]] behinderte, und dessen Deckung und adäquate Rückführung auf den Warenmarkt mit zunehmender Krisenanfälligkeit des Kapitals daher auch nicht mehr möglich war (siehe [[Währung]]). Durch die Verträge von [[Bretton Wood]] wurde vom amerikanischen Präsidenten Nixon 1971 dann schließlich die Golddeckung der Hauptwährung der Welt, dem US-Dollar aufgehoben, und als Währungskrücke der [[Petrodollar]] entwickelt. Der Weltmarkt machte sich zunehmend an der Spekulation mit Öl fest und so stand der Dollar stand der wilden Spekulation des Finanzmarktes zur freien Verfügung (siehe Neoliberalismus). Die [[Globalisierung]] verlor ihre letzte Hürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Ausbeutung]]sverhältnisse waren damit geändert. Gold wurde selbst wieder zu einer blanken Ware rekultiviert und von den politischen Restrinktionen der Geldmarktpolitik befreit, für welche Wertsicherheit durch Gold bis dahin nur erreicht werden konnte, wenn die Goldförderung stabil und in kalkulierten und streng kontrollierten Mengen vorging. Sie ist seit 1989 um über 1.600 % gewachsen (siehe hierzu [[Peru]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Goldförderung der damaligen UdSSR sich der kontrollierten Goldgewinnung entzog, war das größte Problem der amerikanischen Währungspolitik: Von dort konnte nämlich jederzeit Gold durch vermehrte Förderung eingebracht werden. Es war der Hintergrund der Handelssicherheit der UdSSR. Deshalb versankt sie nach dem Coup von Reagen in eine tiefe wirtschaftliche Krise, die ihr Ende bedeutete, weil sie von den Weltmärkten abhängig war, ohne bei der Globalisierung wertmäßig mithalten zu können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Theologie&amp;diff=8429</id>
		<title>Theologie</title>
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		<updated>2025-11-01T19:58:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Theologie ist die [[Wissenschaft]] vom menschlichern [[Leiden]], das sie jedoch vorwiegend unsinnlich und unwirklich als Metaphysik oder Symbolik fasst, von daher [[Theorie]] der [[Religiosität]] bleibt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Devisenhandel&amp;diff=8428</id>
		<title>Devisenhandel</title>
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		<updated>2025-11-01T19:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Devisenhandel begründet sich aus der Konkurrenz nicht mehr der [[Realwirtschaft]], sondern aus der [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten auf den Finanzmärkten der Welt, die durch die [[Existenzverwertung]] ihrer Bürger die ihnen über die Globalisierung des [[fiktiven Kapitals]] auferlegte [[Negativverwertung]] zur Deckung ihrer Geldwerte bewälrigen müssen. Hauptsächlich verläuft dies im Verhältnis der Staatsverschuldungen, die ärmere Staaten ungleich mehr belasten wie die reicheren Nationalstaten und mehr oder weniger offensichtlich durch [[Austeritätspolitik]] durchgesetzt werden. Geringere Unterschide werden hierdurch vergrößert und über die damit vergrößerte Preisspanne von den stabilen Währungen als [[Mehrwert]] aus den unstabileren bezogen werden. Die Foge sit eine Vertiefung der Kluft zwischen armen und reichen Ländern und die Aufhäufung einer Geldsumme, die immer mehr [[fiktives Kapital]] in der Geldzirkulation bewegt. Aus einer Finanzierung der Kreditschulden durch den [[Terminhandel]] mit Produkten hat sich der [[Derivatenhandel]] begründet und zu einer &amp;quot;Finanzindustrie&amp;quot; verselbständigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es hat sich mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] aus dem [[Klassengegensatz]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] ein [[Klassengegensatz]] von [[Gläubiger]] und [[Schuldner]] entwickelt, der über die nationalen Verhältnisse hinweg im Weltmaßstab in einem [[Klassenkampf]] um die Wertdeckung des Geldes und seinen Währungen ausgetragen wird, der sich gegen die Menschheit und die [[Natur]] insgesamt richtet und seinen [[Mehrwert]] als bloßen [[Existenzwert]] eintreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Handel mit Währungen verschiedener [[Nationen]]. Diese sind der jeweilige Wertausdruck der [[Produktivität]] (Produktivvermögen an Produktionsmittel, Ressourcen, Arbeitskräfte) im Vergleich der Länder als Potenz ihrer verwertbaren [[Arbeitszeit]]. Im Devisenhandel wird aus Wertunterschieden der [[Währungen]] Profit dadurch gezogen, dass die dadurch importierten Werte einem [[Lebensstandard]] entsprechen, der weit unter denen der profitierenden Währung stehen. Wird die Währung der Nationen untereinander getauscht, so entscheiden deren Produktivitätsunterschiede im Verhältnis ihrer [[Mehrwertsraten]], ob und wieviel [[unbezahlte Arbeit]] ein Land durch den Einkauf der Währung eines anderen Landes bezieht. Wenn für die Lebenshaltung, also zur [[Reproduktion]] des durchschnittlich arbeitenden Menschen eines Landes zum Beispiel 180 Arbeitsstunden pro Monat nötig sind, in einem anderen nur 140 Stunden, dann stellt die Währung des schlechter gestellten Landes auch nur einen Teil des Wertes der Währung des besser gestellten Landes dar, wenn damit beide Länder Geld oder Waren miteinander tauschen. In unserem Beispiel würde das besser gestellte Land einen Währungsgewinn von 28,5% einnehmen, durch den es seine Ressourcen, sein Kapital, seinen Finanzplatz oder auch seine Löhne aufbessern kann - oder seine Wertpapiere durch versteckten Werteintrag, also per Hedgefonds (Hedge = absichern, ein Sicherungsgeschäft abschließen) aufwerten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich gehen in diesen Wertvergleich alle kulturellen Grundlagen der Kulturen ein (Bewertung der Arbeitszeit von Kinder, Frauen, Männer, Bodenschätze, Infrastruktur, Arbeitsmittel, [[Kulturgüter]] etc). Alle Güter eines Landes haben ihren Wert durch den Reproduktionswert der Arbeitskraft ([[variables Kapital]]), dem Kapitalvermögen, das national zur Produktion bereitsteht ([[konstantes Kapital]]) und dem [[Mehrwert]], der hierdurch für dieses Land geschaffen wird. Mehrwert würde, sofern er ein Mehrprodukt darstellt, Wachstum in einem Land mit sich bringen. Dass dieses Wachstum nur schwach oder selten oder garnicht oder sogar oft als &amp;quot;Minuswachstum&amp;quot; vorkommt, zeigen die einschlägigen Statistiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann sich dort keine Entwicklung ergeben, weil alle Mehrproduktion für den Export abgeschöpft wird. Das vereinseitigt die inländische Wirtschaft, die ganz offensichtlich relativ wenig mit den Bedürfnissen der Bevölkerung zu tun hat und diese bestenfalls auf dem unterst physikalisch möglichen Niveau hält. Das Mehrprodukt geht durch Geld und Schuldendienst außer Landes. Allein schon der Vergleich der [[Währungen]] zeigt das [[Ausbeutung]]sverhältnis unterschiedlicher Kulturen, drückt also aus, was die Güter der einen Kultur im Vergleich zur anderen wert sind. Und die Währung ist auch das Medium, über welches die Ausbeutung verläuft, ist sie doch der Wert, den ein Land gegenüber einem anderen in seinem allgemeinen Preisniveau machen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man alleine mal das durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen in Beziehung setzt und dies in etwa analog dem unterschiedlichen Kapitalwert annimmt, so zeigt es den Ausbeutungsgrad. den die einzelnen Länder zu einander haben. Wir wundern uns, dass dort Menschen für 2 Dollar den Tag oder weniger &amp;quot;leben können&amp;quot;. Natürlich können sie das nicht, verglichen mit unseren Einkaufspreisen. Es ist das Wertverhältnis der Devisen, die sich darin ausdrücken. Nehmen wir an, dass der Lebensstandard erst vergleichbar ist (also Hungernde und Kranke mit gerechnet), wenn man das Dreifache als durchschnittliche Reproduktionskosten veranschlagt, so zeigt sich die ungeheurliche Ausbeutungsrate: Wenn es in einem Land der Dritten Welt bei 6 Dollar pro Tag liegt und in Deutschland bei 100 Dollar, so liegt der Ausbeutungsgrad bei jedem Produkt, das zwischen diesen Ländern gehandelt wird, bei 94% - und dies ist nicht fiktiv. Das nützt nicht nur dem Import-Export -Geschäft, sondern auch dem Devisen- und Aktienhandel selbst. Der Aktienmarkt betreibt diesen Deal auf dem Finanzmarkt, wie ihn die [[Transnationalen Konzerne]] im Arbeitsmarkt betreiben. Nichts bringt mehr, als die Dritte Welt auszubeuten, auch wenn sie verhungert - oder sich durch Terror ihrer Verarmung entgegenstellt. Die [[globale]] [[Krise]] der 90ger Jahre war nichts anderes, als eine Schranke in der Auspressbarkeit der Drittweltländer, die mit dem Zusammenbruch der Märkte in den Tigerstaaten, Südamerika und Russland zu einem plötzlichen Kurszerfall führte und die Seifenblase der Spekulation zum Platzen brachte, und damit zum Zusammenbruch der Finanz- und Aktienmärkte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Unterhalt</title>
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		<updated>2025-05-17T08:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wo sich etwas an dem halten soll, was es schon war, wo alleine die Form ganz [[gleichgültig]] gegen ihren Inhalt der [[Grund]] einer Beziehung ist, da unterhält man sich darüber, wie es jetzt ist, was es vorher nicht war. Unterhalt ist das bloße [[Sosein]], die bloße Wiederholung, [[Reproduktion]], das Erhalten von etwas oder jemanden, wozu keine [[Beziehung]] im [[Sinn]] steht. Er ist der [[Umgang]], die Handhabung eines [[Verh&amp;amp;auml;ltnisses]], in welchem die [[Beziehungen]] durch die F&amp;amp;auml;higkeiten und [[Macht]] des Umgangs als [[Umstand]] bestimmt sind. Der Lebensunterhalt macht alle Verhältnisse der bloßen [[Reproduktion]] aus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Abwehrmechanismus</title>
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		<updated>2025-05-17T07:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Man ist sich darüber einig, daß sich das Ich der Abwehrmechanismen bedient, aber die theoretische Frage bleibt offen, ob ihre Verwendung immer die Existenz eines organisierten Ichs als Basis voraussetzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jean Laplanche, Jean-Bertrand Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse. 6. Auflage. Band 1, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, S. 30 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abwehrmechanismen der [[Psyche]] dienen als Erstes dazu, sie vor einer Selbstauflösung (siehe [[Selbstverlust]]) zu bewahren. Doch was sie abwehren müssen entstammt aus ihren [[eigenen]] [[Verhältnissen]], aus den Verhältnissen ihrer [[Selbstveredelung]]. Es sind die Rückstände ihrer misslungenen [[Selbstbehauptungen]]. Die &amp;quot;überfallen&amp;quot; die [[Wahrnehmung]] wo sie nichts außer sich [[wahrhat]], wo sie an sich selbst das leiden muss, was sie für sich selbst abgesichert hat, was sie in ihren Strukturen [[aufgehoben]] [[glaubt]]. Es ist die [[Angst]] der [[Selbstbehauptung]], die sie in der [[Sinnlosigkeit]] ihrer [[Egozentrik]] überfällt. Daher greift sie ihrer [[Angst]] in den sinnlos gewordenen [[Wahrmehmungen]] vor und richtet &amp;quot;Abwehrmechanismen&amp;quot; ein (siehe auch [[Psychonalyse]]), die eine ängstliche [[Gegenwärtigkeit]] von sich [[ausschließt]] und damit die Schranken der [[Selbstbehauptung]] auflöst, - ihre Grenzenlosigkeit beflügelt. Doch dies nicht ohne Folgen, die allerdings nur ihr äußerlich wahr werden, für ihre wirkliche Wahrnehmung also nicht mehr zugänglich sind. Anna Freud, die Tochter des Gründers der Psychoanalyse hat eine Unmenge solcher &amp;quot;Mechanismen&amp;quot; aufgeführt (siehe hierzu [[Wikipedia]]) und damit Generationen von Psychotherapeuten beglückt. Doch im Grunde sind das nur Beschreibungen von Vorgängen, die einzeln für sich nicht erklärt wurden. Doch sie haben alle ein und denselben Urprung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur in der Psychologie, auch in der Evolutionstheorie (siehe [[Evolution]]) steht die Antwort auf die Frage aus, wie sich eine [[natürlich]] scheinende [[Kraft]] in einem [[selbständigten]] [[Trieb]] so äußern kann, dass er überhaupt in der Lage ist, sich von seinen inhaltlichen [[Gründen]] und [[Beziehungen]] abzustoßen und sich weit darüber hinaus durchsetzen und sich sogar gegen sie stellen und entwickeln kann (siehe hierzu auch [[Todestrieb]]). Es muss eine [[Kraft]] sein, die sich ihre [[Formbestimmung]] zu [[eigen]] macht und diese schließlich aus einem [[nichtigen]], einem vernichteten [[Wesen]] heraus [[bestimmt]] und durch seine eigene inhaltliche Leere, also durch [[Nichts]], nur durch die [[Tatsache]] seiner Existenz seiner bloßen Form, eben als [[abstrakt menschlichen Sinn]] verdoppelt, der keinen Inhalt erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dies nur, wenn man die Herkunft dieser [[Kraft]] aus etwas erklären kann, das darin nicht [[anwesend]], nicht unmittelbar wirksam ist und dennoch einer [[absoluten]] [[Notwendigkeit]] folgen muss, eine [[Kraft]], die in der reinen [[Form]] wirksam ist, weil sie ihrer Nichtung entspringt, ein mächtiges [[Nichts]] ist, das seine reine, seine [[isolierte]], durch sich und in sich aufgehobene [[Natur]] als bloße [[Lebenstatsache]] vollstrecken muss, um ihre inhaltliche Lebensnot auszuschalten (siehe auch [[Wesensnot]]), um zu vernichten, was nicht sein kann und doch sein muss, um am Leben zu bleiben. Es ist dies ein [[Trieb]], der sich selbst verkehrt hat, der seinen Antrieb [[perveriert]], weil er ihm nicht folgen kann. Das kann nur die [[Kraft]] der [[Substanz]] einer Lebensvernichtung im überleben der reinen [[Abstraktion]] des [[Lebens]] selbst, in seiner Konfrontation mit ihrem [[Tod]] sein (siehe hierzu [[Todestrieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirklichkeit der [[Vernutzung]], im [[objektiven]] [[Verhältnis]] des [[Nutzens]], im Verbrauch seiner [[Gegenstände]] entsteht eine [[selbständige]] Kulturform des Gebrauchs, die eine stetige Erneuerung nötig hat. Aber mit der politichen Verfügung über den reinen Gebrauch einer [[Sache]] (siehe [[Geld]] als [[Kaufmittel]]), über ihren [[Konsum]] bis zu ihrem Verbrauch (siehe auch [[Konsumkultur]]), verwirklicht sich mit ihrem Verwesen ohne Nachkommen, durch die [[Abwesenheit]] ihrer [[Geschichte]] eine stillschweigende [[Kraft]] ihrer bloßen [[Nichtung]], eine [[Abstraktionskraft]] gegen ihre [[Wirklichkeit]]. Diese Abstraktionskraft [[entwirklicht]] nicht nur ihre G[[Gegenwärtigkeit]], sondern [[abstrahiert]] auch von ihrer [[Substanz]] (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]] als die [[Wertsubstanz]] der [[politischen Ökonomie]]). Deren Abstraktionskraft entsteht in und durch die [[Abwesenheit]] ihrer [[körperlich]] konkreten [[Inhalte]], durch die [[Energie]] der ungesättigten [[Masse]] inhaltsloseer [[Beziehungen]]. Sie besteht lediglich aus der Anhäufung von einzelnen formlos gewordenen [[Existenzen]], also aus der [[Menge]] - bzw. im Gemenge - gleich geltender [[Inhalte]] (siehe [[Gleichgültigkeit]]), als Formation einer [[Energie]], die durch die Häufigkeit ihrer beliebigen Erscheinungsweisen sich [[verselbständigt]] und zu einer [[Abstraktionskraft]] wird. Sie ist ein Gemenge [[abstrakter]] [[Beziehungen]], deren [[Sinn]] sich im [[Zweck]] einer [[körperlichen]][[Verdichtung]] [[aufhebt]] und zu einer leibbhaftgen [[Abstraktionskraft]] wird. Sie bezieht ihre [[Kraft]] aus der [[Not]] eines [[abwesenden]] [[Wesens]] (siehe [[Schmerz]]), aus der [[Wesensnot]] einer [[verallgemeinerten]] [[Negation]] der [[Substanz]] eines [[Verhältnisses]], das ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]] entspringt. Sie speist sich aus den aufgehobenen [[Beziehungen]] der vereinzelten (siehe [[)Elemente, derenReduktionsich durch dieverallgemeinerungihrerwirklichenSubstanzin derAusschließlichkeitihrer Verneinung, ihrerwirklichenNegationbestärkt, sich alsKraftihrer imAllgemeinenleeren Verbundenheit als Antrieb (siehe hierzuTrieb) aus der zerteiltenMasseihreabstrakten Allgemeinheitpotenziert, die durch dieReduktionder Wahrnehmungsinhalte auf ihre bloßeTatsächlichkeit, auf die Fakten dergewöhnlichenWahrnehmungentsteht. Deren darin verdoppelte Negation entwickelt einenausgeschlossenerSinnseinerVerhältnisse. Dieser wird auf dieabwesendeSubstanzseinerwirklichenBeziehungenreduziertund hierdurch zurPositioneinerabstrakten Allgemeineitder bloßen Erscheinungsformen (siehe hierzuPositivismus) von schlichtenGegebenheitenund wird durch dieDialektikseinerVerallgemeinerungalsAbstraktionskraftzumTriebungegenständlicherVerhältnisse(siehe hierzuEntfremdung).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abstraktionskraft]] der [[Wertform]] ist doppelbödig, weil sie ihre [[Form]] durch ihren [[Inhalt]] und zugleich gegen ihn bestimmt und sich hierdurch zu einer immer mächtigeren [[Form]] [[verallgemeinert]]. Die [[Wirklichkeit]] einer [[Abstraktion]] wird daher von der mangelnden [[Substanz]], von ihrer [[abwesenden]] [[Inhalte]] betrieben, die sich im Vakuum betsiommungsloser [[Inhalte]], die sich als substnzielle Kraft ihrer existenzillen [[Tatsache]] gegen deren Nichtung zu einer bloßen [[Kraft]] ihrer , [[Abstraktion]], zu einer [[Abstraktionskraft]] [[verselbständigen]] . Die muss ihre [[negative]] Wirkung äußern und bestärken, um ihren Mangel durch bloße Anreicherung ihrer [[Masse]] auszugleichen. Beziehungslose Substanz kann allerdings nur eiee abstrakte Subbstanz sein, die ihre getrennten Inhalte als Bedingung ihrer Beziehungen allem zu Grunde lagt, was darin sich zu verwirklichen sucht. Als ein [[absrakt allgemeines]] [[Wesen]], als Wesen ihrer Abstraktion gewinnen solche [[Verhältnissedurch die Aufsammlungg zersplitterterBeziehungendie Macht einer massenhaften derAbstraktionals Verfügung über die Zusmmenhänge ihrervereinzeltenInhalteerfährt(siehe hierzuDialektik). JeallgemeinerdieseFormgegen ihre Inhalte zu einerverallgemeinertenForm wird, jeallgemeinerdieseVermittlungihrerInhaltenegiert wird, desto größer wird ihre Macht über dieEinzelheitenund desto stärker bildet sie mit Zunahme ihrerexistenzielleIsolationeine entleerteallgemeinheraus. Indem sie immer gleich geltender, alsogleichgültiggegen ihre vereinzeltenGewissheitenimmer ungewisser werden, aus denen sie ihren Zusammenhang haben, je ausgedehnter sie von ihren Inhalten absieht und von daher den Zusammenhang ihrerVerhältnissewesentlichabstraktbestimmt werden, als leereTatsacheihrer abstrakten Substanz verbleiben. Rein quantitativ wird sie daher zu einer übermächtigen Kraft ihrer Verhältnisse, zu derenabstrakter Allgemeinheit, derenWesenimEinzelnenimmerabwesenderist, sodass dasabstrakt Allgemeinezu einem allseits mächtigenWesenihrerqbstraktenSubstanzzu ihremTriebwird (siehe z.B.abstrakt menschliche Arbeit).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] entwickelt sich ein darin ausgeschlossene [[Selbstgefühl]] zum Antrieb einer durch ihre [[Verallgemeinerung]] [[verselbständigten]] Kraft einer [[entäußerten]] [[Wahrnehmungsidentität]], zur Kraft einer [[Selbstbehauptung]], der Behauptung eines [[ästhetishen Willens]], der durch den Ausschluss der bedrängenden Einwirklungen auf die [[Selbstwahrnehmung]] diese nichtig setzt (siehe hierzu auch [[Hass]]) und in seiner [[Verallgemeinerung]] zu einem [[Nichtungstrieb]] werden kann. Mit Trieb wird das Treiben einer nur [[begrifflich]] [[erkennbarenen]] [[Substanz]] bezeichnet, der [[Begriffssubstanz]] eines nur mittelbar wirkenden [[Wesens]], das als [[Grund]] für die [[Beziehung]] [[mystisch]] gebliebener [[Phänomene]] durch deren [[Analyse]] [[erkannt]] - oder auch nur bekannt - wurde und das aus deren [[Substanz]] ihre [[Geschichte]] [[erklären]] und von daher auch prognostizieren können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher beschreibt Trieb ein [[logisch]] [[abstrakte]], und also unendlich bestimmtes [[Wesen]] eines [[abwesenden]] [[Substenz]] (siehe hierzu [[Dialektik]]), das nicht durch das ihm Äußerliche, was es an oder durch sich selbst oder anderes, sondern an und für sich nur durch seine eigenen [[Verwirklichungen]], dem Substanzverlust durch die [[Reduktion]] seiner Vielfalt auf eine [[abstrakten Allgemeinheit]] auf die Einfalt seiner tatsächlichen Form, durch die Endlichkeit ihrer [[Tatsachen]], durch ihre [[Entwirklichung]] ein Ende finden kann. Die Erkenntnis der [[Begriffssubstanz]] des [[Kapitalismus]] (siehe [[Wert]]) hatte z.B. Karl Marx dahin gebracht, dass er die [[objektiven]] [[Notwendigkeiten]] und [[Krisen]] des [[Kapitalismus]] beschreiben konnte (siehe hierzu z.B. auch [[tendenzieller Fall der Profitrate]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine [[Gedankenabstraktion]] stellt die Abstraktionskraft ein [[subjektives]] Unvermögen des abstrakten Denkens dar, das seine [[Wahrheit]] in dem Maß [[nichtet]], in welchem es seine Abstraktionshöhe (siehe [[Abstraktion]]) noch bewältigen kann, ohne sie in der [[Allgemenheit]] des [[Gedankens]] zu verlieren (siehe hierzu auch [[Ideologiekritik]]). Bei [[Realabstraktionen]] ist dies umgekehrt. Im realen Abstraktionsprozess versammelt sich zunehmend eine Einfältigkeit seiner Form, eine [[Reduktion]] der Vielfalt von [[Regungen]], die als ihren natürlichen Rest nurmehr aus deren [[Nichtung]], aus der [[Not]] entleerter [[Inhalte]], nurmehr [[abstrakten]] [[Notwendigkeiten]] nachgehen kann, die sich in einer anwachsenden [[Erregung]] [[verkörpern]]. Mit ihrer wachsenden &amp;quot;Aufladung&amp;quot; [[wird diese formbestimmend]] und auf diese Weise zu einem [[verselbständigten]] Antrieb (siehe [[Trieb]]), der seine [[Kraft]] aus der Verkehrung der [[Inhalte]] in ihre [[Formbestimmung]] verwandelt und in einer durch ihre [[GetriebenheitverselbständigtenWirklichkeitfortbestimmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie macht hierbei ihre [[Natur]] zum [[Material]] (siehe auch [[Substanz]]) ihrer Abstraktionskraft. Denn was nottut, verlangt nach einer Änderung, einem[[Anderssein]] der [[Verhältnisse]]. Es muss in diesen begriffen sein, um veränderbar zu werden. Aber der [[Begriff]] sowohl [[gegenständllicher]] als auch [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] kann in [[Wirklichkeit]] nur wahr sein, wenn sich [[Begriff]] und [[Sache]] im [[Verhältnis]] ihrer [[Wirkungen]], in ihrer [[Wirklichkeit]] [[identifizieren]] lassen. Bleibt diese nur [[abstrakt]] durch eine [[fremde Kraf]]t vermittelt, so wird sie von einer [[Abstraktionskraft]] betrieben (siehe auvch [[Trieb]]), die einem ihrem [[Wesen]] [[fremden]], einem [[abwesenden]] [[Grund]] entspringt und daher als leere [[Formbestimmung]] eine übermächtige[[Wirkung]] hat (siehe hierzu auch [[Entfremdung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Was sich nicht verwirklichen lässt, aber [[notwendig]] zum [[Leben]] ist, [[was]] also von einer [[abwesenden]] [[Not]] getrieben ist, wirkt in der [[anwesenden]] [[Wirklichkeit]] [[abstrakter]] [[Beziehungen]] (siehe auch [[Realabstraktion]]) als [[Trieb]], als Abstraktionskraft getriebener Verhältnisse, in denen sich nurmehr die Tatsachen von [[Notwendigkeiten]] verhalten und behaupten können und müssen und von daher gleichgültig gegen ihren Wesensgrund werden. Abstraktionskraft ist daher die [[Kraft]] eines [[abwesenden]] [[Wesens]], das die Verdopplung einer abstrakten [[Wirklichkeit betreibt]], das zur [[Verwirklichung]] einer [[Abstraktion]] vermittelst ihrer [[Realabstraktion,]]zum Verhalten einer [[abstrakten]] [[Wirklichkeit]] treibt. Um deren [[Form]] absolut zu bestimmen (siehe [[Formbestimmung]]), totalisiert sie durch ihre [[abwesende]] [[Substanz]] die [[Nichtung]] ihres [[Wesens]], durch die Verewigung ihrer [[Entwirklichung]] (siehe auch [[schlechte Unendlichkeit]]). Sie ist die aus einer entwirklichten [[Natur]] menschlicher [[Sinnlichkeit]]herausgesetzte [[Substanz]], die als [[Form]] für sich &amp;quot;frei&amp;quot; wird, weil sie die [[Trennung]] ihrer inhaltlichen Zusammenhänge, den [[Schmerz]] ihrer zertrennten [[Natur]] als das ihnen identische gemeinsame Dritte (siehe hierzu [[Dialektik]]) in den [[Verhältnissen]] ihrer abstrakt gewordenen [[Beziehung]] als [[abstrakt menschlicher Sinn]]leidet. In dieser [[Kraft]] erhält sich diese in sich gebrochene [[Beziehung]] als [[Widerspruch]] zwischen deren [[Inhalt]] zu ihrer [[Form]] und wird zur [[Formbestimmung]] ihrer [[Wirklichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ein [[Sinn]] seinem [[Gegenstand]] nicht adäquat ist, nicht in der ihm entsprechenden [[Form]] existiert, weil er nicht verfügbar, deformiert oder ganz zerstört, einfach [[abwesend]] ist, wo seiner Existenzform also nicht der ihr nötige [[Inhalt]] zukommt, kann diese [[Form]] nur sein [[substanzielles]] Dasein als [[Gegenstand]] einer [[abstrakten]] [[Beziehung]] darstellen, als bloßer [[Körper]], als [[Stoff]] seiner [[Natur]]. Die [[Beziehung]] zu ihm reduziert sich in dieser [[Dialektik]] auf ein substanzielles Verlangen, wird zu einem [[Trieb]], der nurmehr die nackte [[Form]] von dem haben kann, worauf er sich bezieht. Diese [[Form]] ist dem Inhalt nach ds [[Dasein]] ihres Mangels, ihr [[Negativ]], die [[Kraft]] einer [[Energie]], die sich nur verwirklichen kann, wenn sie sich gegen das durch seinen Mangel bestimmte [[Dasein]] antreibt. Sie muss ihre inhaltliche [[Not]] wenden und wird daher als [[Formbestimmung]] mächtiger als diese - eben [[notwendig]]. Um ihren [[Begriff]] zu [[erschließen]] muss sie als bestimmte [[Negation]] und zugleich gleichgültig gegen ihre [[Beziehung]] ent-deckt sein (siehe auch [[Kritik]]). Und so ist ihre [[Analyse]] die [[Bedingung]] ihrer [[Erkenntnis]] (siehe auch [[Kritische Theorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Formbestimmung]] ist die [[Bestimmung]] einer [[Form]], die selbst aus ihr durch die Verdopplung ihrer [[Substanz]] hervorgegangen ist. Wo die [[Form]] sich als Ursprung wie Resultat ihrer [[Inhaltlichen]] [[Beziehung]] verhält, die sich selbst abgebrochen hat und nurmehr in der [[Form]] [[aufgehoben]] ist, weil sie in ihrer [[Inhaltlichen]] [[Entwicklung]] keine ihr angemessene [[Form]] finden kann, da [[verallgemeinert]] sich ihre [[Form]] durch ihre bloße Funktion, durch die [[Tatsache]] ihrer [[Beziehungen]], die sich durch ihren [[Widerspruch]] [[substanziell]] selbst [[abstrakt]] geworden sind. Weil sich diese [[Tatsache]] [[Inhaltlich]] [[widerspricht]], mal dieses, mal jenes sein kann, weil sie im Grunde beliebig ist und keinn Sinn vermitteln kann, müssen sich auch ihre [[Inhalte]] im [[Allgemeinen]] duch einander [[nichten]]. Die [[Formbestimmung]] betreibt ihren [[aufgehobenen]] [[Inhalt]] als Residuum, bloße Kraft der [[Allgemeinheit]] der [[Abstraktion]] von ihren i[[Inhaltlichen]] [[Beziehungen]], als Abstraktionskraft, die ihre Energie aus deren [[Abwesenheit]] bezieht, weil sie nicht einfach nur [[Nichts]] sein können und deshalb in ihrer Nichtigkeit (siehe [[Negation]]) in die [[abstrakte Allgemeinheit]] ihrer [[Substanz]] verfallen (siehe z.B.[[abstrakt menschlicher Sinn,]] [[abstrakt menschliche Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die bloße [[Form]] im [[Allgemeinen]] sich als [[abstrakt Allgemeines]] derselben [[Qualität]] sich nur [[quantitativ]] verdoppelt und sich durch die Wiederkehr ihrer Abstraktion [[reduziert]], kann sie sich in ihren allgemeinen [[Verhältnissen]] mit der Abfolge der gegen ihre [[Inhalte]] stetig verdoppelten [[Masse]] auch nur als eine substanzlose [[Tatsache]] von dem [[beziehen]], was sich hiervon in seiner [[Form]] [[gleichgültig]] gegen seinen [[Inhalt]] als [[Bestimmung]] einer [[ausschließlich]] [[abstrakten]] [[Substanz]] verhält (siehe [[Dialektik]]). Mit der [[Formbestimmung]] von Entzweiungen [[verallgemeinert]] sich deren [[Quantum]] in der [[Verselbständigung]] ihrer [[qualitativen]] [[Beziehungen]] zu einer [[Macht]] ihrer [[Abstraktion]], zur [[Abstraktionskraft]] eines im [[Allgemeinen]] für alles [[fremden]] [[Wesens]] (siehe [[Entfremdung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abstraktionskraft entsteht aus der [[Energie]] einer [[Beziehung]], deren [[Natur]] nurmehr in ihrer abstrakten [[Substanz]] als bloße [[Tatsache]] eines [[negierten]] Seins, als [[Trieb]] im Betrieb eines [[Verhältnisses]] [[anwesend]] ist. Weil sie aus einer um ihren [[Inhalt]] verlustig gegangenen [[Natur]] entspringt, treibt sie mit der Kraft ihrer negierten Inhalte zur [[Reduktion]] ihrer [[qualitativen]] Bestimmtheit, zur Anpassung ihrer Existenzform durch deren [[Quantifizierung]] mit der [[Energie]], die sie ihren abgezogenen Inhalten entnimmt und durch irgendeine Art der [[Befriedigung]] ihrer Naturnotwendigkeiten umsetzt. Als [[Naturmacht]] ihrer [[Negation]] kann sie nur noch [[gleichgültig]] gegen ihre Inhalte sein und sich diesen aus ihrer [[körperlichen]] [[Notwendigkeit]] entziehen. Aus [[Regungen]] entstehen [[Erregungen]], aus Hunger Gewalt, aus [[Liebe]] Sex, aus [[Arbeit]] [[Wert]], aus gesellschaftlichen Lebensverhältnissen individuelle Lebensnot. Wo die Formen des Lebens nicht mehr durch ihren Inhalt bestimmt sein können, wenn dieser [[widersinnig]] geworden ist und keine wirkliche Form finden kann wirkt dessen Energie als substanzielle Kraft einer Formbestimmung fort. Er wird dann darin nur noch durch eine abstrakte Naturform vermittelt, aus der Substanz einer Form, deren Inhalte entzogen sind (z.B. einer [[abstrakt menschliche Arbeit]], einem [[abstrakt menschlichen Sinn]], einer abstrakt menschlichen Gesellschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[substanzielle]] Argumentation einer [[Theorie]] besteht aus der [[Elementarform]] ihrer [[Begriffsbildung]]. Elementarform ist daher die [[Form]] der [[Elemente]] eines [[ganzen]] Zusammenhangs, die [[allgemeine]], also für alle gemeinhin [[notwendige]] [[Form]], worin deren [[Inhalte]] durch ihre [[Substanz]] vermittelt sind (siehe [[Begriffssubstanz]]). Wo sie [[verselbständigt]], also von ihren Inhalten [[abstrahiert]] wird, wird die [[Form]] auf ihre bloße [[Substanz]] [[reduziert]] und [[erscheint]] also [[abwesend]]. Weil und sofern ihre [[Inhalte]] also nicht [[wirklich]] [[da sein]] können, entsteht ein [[notwendiger]] Bedarf an [[Inhalten]] von gleicher [[Substanz]], der zur [[Formbestimmung]] dessen wird, was darin sein soll, was [[notwendiges]] Sein unter der [[Bedingung]] dieser [[Form]] erwirken muss, zu einer Abstraktionskraft wird, auch wenn sich darin der Inhalt durch die [[Verhältnisse]] seiner [[Form]] [[verkehrt]], zu einer [[Allgemeinheit]] seiner [[Formbestimmtheit]] wird (vergleiche hierzu die [[Entwicklung]] der relativen [[Wertform]] zur allgemeinen Wertform, bis zur Geldform, die sich im [[Warenfetischismus]] als gesellschaftich wirksam erweist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bei Hegel noch Ausdruck einer [[Reduktion]] auf das [[Wesen]]tliche sein soll, das &amp;quot;in seiner Realität keinen Eintrag&amp;quot; leidet, ist bei [[Marx]] das, was es [[nicht]] ist, was es nicht [[sein]] kann, was nur [[widersinnig]] [[erscheinen]] kann, weil es in [[Wahrheit]] [[abwesend]] und in seiner [[Wirklichkeit]] daher [[notwendig]] [[unwirklich]] [[wirksam]] ist. Es wirkt darin die bloße [[Negation]] aller [[Inhalte]], die reine, also abstrakte [[Substanz]], die umso drängender negativ wirkt, wie sich die Abstraktion entwickelt hat. Wo sie real ist, wo sie wirklich wirkt, da wirkt eine Abstraktion wie ein [[Trieb]], dem alle Inhalte verloren gegangen sind, wie ein Vakuum (siehe [[Nichtung]]), das alles aufsaugt, was da ist (siehe [[Dasein]]), weil es [[Sein]] muss, weil es zum Erhalt seiner Lebens[[substanz]] [[notwendig]] ist, auch wenn - und gerade weil - es nur noch abstrakt da ist und substanziell in einer Not ist, die nur durch inhaltliche Zufügungen gewendet werden kann. Obwohl es nur der Form nach existiert, gebietet deren Substanz einen Inhalt, der durch sie bestimmt ist (siehe [[Formbestimmung]]). Je allgemeiner diese wirksam wird, desto totaler und bestimmender wird sie (siehe [[abstrakt Allgemeines]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-05-08T10:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Zur Kritik der politischen Kultur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wider die Kulturalisierung von Politik&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Tilman</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
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		<title>Kulturkritik:Datenschutz</title>
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		<updated>2025-05-08T08:59:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: Die Seite wurde neu angelegt: „Beim Zugriff auf unsere Webseite werden automatisch allgemeine Informationen (sog. Server-Logfiles) erfasst. Diese beinhalten u.a. den von Ihnen verwendeten Webbrowser sowie Ihr Betriebssystem und Ihren Internet Service Provider. Diese Daten lassen keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person zu und werden von uns statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt technisch und inhaltlich zu verbessern. Das Erfassen dieser Informationen ist notwendig, um de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Beim Zugriff auf unsere Webseite werden automatisch allgemeine Informationen (sog. Server-Logfiles) erfasst. Diese beinhalten u.a. den von Ihnen verwendeten Webbrowser sowie Ihr Betriebssystem und Ihren Internet Service Provider. Diese Daten lassen keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person zu und werden von uns statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt technisch und inhaltlich zu verbessern. Das Erfassen dieser Informationen ist notwendig, um den Inhalt der Webseite korrekt ausliefern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung der Webseite ist grundsätzlich ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern ein Vertragsverhältnis begründet, inhaltlich ausgestaltet oder geändert werden soll oder Sie an uns eine Anfrage stellen, erheben und verwenden wir personenbezogene Daten von Ihnen, soweit dies zu diesem Zwecke erforderlich ist (Bestandsdaten). Wir erheben, verarbeiten und nutzen personenbezogene Daten soweit dies erforderlich ist, um Ihnen die Inanspruchnahme des Webangebots zu ermöglichen (Nutzungsdaten). Sämtliche personenbezogenen Daten werden nur solange gespeichert wie dies für den genannten Zweck (Bearbeitung Ihrer Anfrage oder Abwicklung eines Vertrags) erforderlich ist. Hierbei werden steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen von uns berücksichtigt. Auf Anordnung der zuständigen Stellen müssen wir im Einzelfall Auskunft über diese Daten (Bestandsdaten) erteilen, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Vor dem Zugriff auf Daten kann nicht lückenlos geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich untersagt. Ausgenommen hiervon sind bestehende Geschäftsbeziehungen bzw. es liegt Ihnen eine entsprechende Einwilligung von uns vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbieter und alle auf dieser Website genannten Dritten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen vor. Gleiches gilt für die kommerzielle Verwendung und Weitergabe der Daten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturkritik:Impressum&amp;diff=3182</id>
		<title>Kulturkritik:Impressum</title>
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		<updated>2025-05-08T08:58:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Der Inhalt dieser Website steht unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License GNU-Lizenz für freie Dokumentation] und kann verwendet werden nach [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ Commons-Lizenz BY-SA 3.0].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhalt des Onlineangebotes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herausgeber übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, die sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, welche durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Herausgeber behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geltenden Rechtsprechung distanzieren wir uns von den Inhalten aller gelinkten Seiten und anderer Online-Angebote. Wir machen uns den Inhalt nicht zueigen und haben keinen Einfluß auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Inhalt der hier vorgestellten Texte ist ausschließlich der jeweilige Autors bzw. die jeweilige Autorin verantwortlich. Alle Rechte bleiben bei den Autoren/innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen verweise ich bei allen Streitfragen auf §226 BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte irgendwelcher Inhalt oder die designtechnische Gestaltung einzelner Seiten oder Teile dieser Internetseite fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen oder anderweitig in irgendeiner Form wettbewerbs-rechtliche Probleme hervorbringen, so bitte ich unter Berufung auf § 8 Abs. 4 UWG, um eine angemessene, ausreichend erläuternde und schnelle Nachricht ohne Kostennote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich garantiere, dass die zu Recht beanstandeten Passagen oder Teile dieser Webseiten in angemessener Frist entfernt bzw. den rechtlichen Vorgaben umfänglich angepasst werden, ohne dass von Ihrer Seite die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einschaltung eines Anwalts zur für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichem oder mutmaßlichem Willen und würde damit einen Verstoss gegen das UWG wegen der Verfolgung sachfremder Ziele als beherschendes Motiv der Verfahrenseinleitung, insbesondere einer Kostenerzielungsabsicht als eigentliche Triebfeder, sowie einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen verweise ich bei allen Streitfragen auf §226 BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfram Pfreundschuh&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Kulturkritik:Impressum&amp;diff=3113</id>
		<title>Kulturkritik:Impressum</title>
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		<updated>2025-05-08T08:57:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: Die Seite wurde neu angelegt: „Der Inhalt dieser Website steht unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License GNU-Lizenz für freie Dokumentation] und kann verwendet werden nach [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ Commons-Lizenz BY-SA 3.0].  Inhalt des Onlineangebotes   Der Herausgeber übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche g…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Inhalt dieser Website steht unter der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License GNU-Lizenz für freie Dokumentation] und kann verwendet werden nach [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/ Commons-Lizenz BY-SA 3.0].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt des Onlineangebotes &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herausgeber übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, die sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, welche durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Herausgeber behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geltenden Rechtsprechung distanzieren wir uns von den Inhalten aller gelinkten Seiten und anderer Online-Angebote. Wir machen uns den Inhalt nicht zueigen und haben keinen Einfluß auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Inhalt der hier vorgestellten Texte ist ausschließlich der jeweilige Autors bzw. die jeweilige Autorin verantwortlich. Alle Rechte bleiben bei den Autoren/innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen verweise ich bei allen Streitfragen auf §226 BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte irgendwelcher Inhalt oder die designtechnische Gestaltung einzelner Seiten oder Teile dieser Internetseite fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen oder anderweitig in irgendeiner Form wettbewerbs-rechtliche Probleme hervorbringen, so bitte ich unter Berufung auf § 8 Abs. 4 UWG, um eine angemessene, ausreichend erläuternde und schnelle Nachricht ohne Kostennote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich garantiere, dass die zu Recht beanstandeten Passagen oder Teile dieser Webseiten in angemessener Frist entfernt bzw. den rechtlichen Vorgaben umfänglich angepasst werden, ohne dass von Ihrer Seite die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einschaltung eines Anwalts zur für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichem oder mutmaßlichem Willen und würde damit einen Verstoss gegen das UWG wegen der Verfolgung sachfremder Ziele als beherschendes Motiv der Verfahrenseinleitung, insbesondere einer Kostenerzielungsabsicht als eigentliche Triebfeder, sowie einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen verweise ich bei allen Streitfragen auf §226 BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfram Pfreundschuh&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=MediaWiki:Common.css&amp;diff=2696</id>
		<title>MediaWiki:Common.css</title>
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		<updated>2025-05-08T08:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: Die Seite wurde neu angelegt: „#ca-talk {     display: none !important; }“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#ca-talk {&lt;br /&gt;
    display: none !important;&lt;br /&gt;
}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=1713</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=1713"/>
		<updated>2025-05-08T08:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tilman: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Zur Kritik der politischen Kultur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wider die Kulturalisierung von Politik&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
in Theorie und Anwendung&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://kulturkritik.reinh4rdt.com/index.php?title=Spezial:Meistverlinkte_Seiten Meistverlinkte Seiten]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tilman</name></author>
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