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	<title>Absicht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-05-07T21:34:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Verborgene Absichten entstehen entweder durch [[Verdrängungen]] oder durch einen [[Willen]], der [[politisch]] (siehe [[politischer Wille]]), [[philosophisch]], [[ideologisch]] oder [[ästhetisch]] begründet (siehe [[ästhetischer Wille]]) ist. In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], worin sich die Menschen wechselseitig vor allem [[nützlich]] als das [[Material]] ihres [[Lebens]] sein müssen (siehe auch [[Nutzen]]), herrscht ein ungeheuerlicher [[Opportunismus]] in ihren [[Beziehungen]]. Sie beziehen sich nicht durch das, was sie in ihrem Menschsein [[wirklich]] [[wahrhaben]], sondern als [[Subjekte]], die sich [[objektiv]] nötig haben wie ein [[Lebensmittel]], das produziert und konsumiert werden muss. Als diese [[Subjekte]], die sich durch ihre [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] wechselseitig [[nützlich]] sein müssen, [[Subjekt]] und [[Objekt]] in einem, [[objektive Subjekte]] sind, [[verhalten]] sie sich in der [[Absicht]], ihr [[Leben]] durch andere zu bereichern - auch wenn diese ihnen durch das, wovon sie einander in ihrem [[Erleben]] absehen [[fremd]] bleiben müssen, weil es für ihre [[Lebenserfahrung]] auch [[wirklich]] [[abwesend]] - und also wesenlos - bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich ihre Absichten in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] durchsetzen, wird von ihrem [[Grund]] abgesehen, denn von diesem sehen sie schon vor jeder [[zwischenmenschlichen]] [[bestimmten]] [[Erfahrung]] ab. Sie beziehen sich aufeinander als [[Sache]] ihrer [[Gegenwärtigkeit]], nicht auf einen [[Gegenstand]] ihrer [[Wahrnehmung]], sondern auf die Herstellung von [[Ereignissen]], die sich aus ihren [[Erinnerungen]] zu bloßen [[Vorstellungen]] im [[Erleben]] ihrer Existenzformen zu dem entwickelt haben, was sie für ihre [[Selbstwahrnehmung]] bezwecken. Hierfür müssen sie zur ihrer Verwirklichung ihrer [[Beziehungen]] diese zur äußeren Form ihrer Wahrnehmung über den [[ästhetischen Willen]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] erzeugen, der [[Ereignisse]] [[beabsichtigt]], die Menschen zueinander in ein [[zwischenmenschliches Verhältnis]] ihres [[Selbsterlebens]] versetzen. Darin unterwerfen sie ihre [[Selbstwahrnehmung]] ihrem [[Selbstwert]] und heben ihre [[Selbstachtung]] in dem Maß auf, wie sie diesen hierdurch gewinnen. Sie verhalten sich hierin [[ästhetisch]] zu ihren [[Gefühlen]] und bilden in diesem Verhältnis [[objektive Gefühle]], [[Gefühle]], in denen sie sich als [[Objekte]] und daher auch [[obektiv]] finden und [[empfinden]] können. Für die [[Wahrnehmung]] wird über die hierin begründete Absicht des [[ästhetischen Willens]] die [[Verdichtung]] und Vervielfachung der [[Reize]] von [[Eindrücken]] bewirkt, die sich im [[Bild]] ihrer [[Erinnerung]] nach freiem [[Willen]] bestärken und verfestigen können (siehe [[Ästhetik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu [[Bedürfnis]], [[Wille]], [[Interesse,]] [[Zweck]] oder ähnlichem ist die Absicht eine Intention, die sich nicht [[wirklich]] und direkt auf eine Sache oder einen Menschen, sondern auf einen Verhalt als solchen bezieht, der in einer noch unbestimmten Art und Weise beeinflusst und geändert werden soll. So beabsichtigt man zum Beispiel, Urlaub zu machen, solange man nicht im [[Begriff]] ist, es auch [[wirklich]] zu tun, noch nicht konkret plant, vorbereitet und losfährt, denn ab dann hat man nicht mehr die Absicht, sondern [[will]] [[wirklich]] in Urlaub fahren und befindet sich im zeitlichen Prozess der Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Absicht be[[zweckt]], was sie im [[Sinn]] hat, worin also ein objektives Ziel durch [[Wünsche]] und [[Vorstellungen]] der [[Psyche]] über die Erzeugung von [[Ereignissen]] subjektiviert wird, dass es diese objektiv für sich erfüllen kann (siehe hierzu auch [[Selbsttäuschung]]). Absichtlich tut man etwas, was dem eigenen bewussten oder unbeswussten[[Willen]] entspricht, nicht aber direkt dessen Inhalt und Ziel ausführt. Absicht [[will]] ein [[Ereignis]] [[bewirken]], das dies [[verursachen]], nicht aber [[begründen]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absicht zielt also nicht auf eine bestimmte Realisierung, wohl aber darauf, durch ein [[bestimmtes]] [[Ereignis]], das sie herstellt, eine [[Beziehung]] von [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] [[begründen]]wahr zu machen, die ihren Gehalt neu bestimmt, ihn zu dem macht, was sie sein soll, auch wenn sie nur sein kann, was die [[Wahrnehmung]] von sich, die [[Selbstwahrnehmung]] enthält. Eine Absicht kann von da her eine [[Täuschung]] bewirken, indem sie eine [[Beziehung]] in einem [[zwischenmenschlichen]] Wahrnehmungsverhältnis [[umkehrt]], eine [[Verkehrung]] der [[Wahrnehmung]] im [[Ganzen]] [[betreibt]], durch die das für [[wahr]] Genommene anders [[wahrgehabt]] wird, als es für die [[Wahrnehmung]] ist. Sie [[begründet]] dann ein [[zwischenmenschliches Verhältnis]] der [[Wahrnehmung]], worin eine [[Beziehung]] nur das sein kann, was sie sein soll. So ist sie dann der Kredit und die Art und Weise, wie ein [[Wunsch]] oder [[Wille]] umgesetzt werden kann, ohne dass dieser unbedingt darin bestimmt erkennbar ist. Absicht abstrahiert hiervon, ohne seinem [[Sinn]] zu entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht es auf etwas nur ab, wenn man zugleich von der [[konkreten]] [[Beziehung]] und [[Wirklichkeit]], von seinem [[Sein]] absieht, wenn es ungegenwärtig ist und keine [[Vergegenwärtigung]] absehbar ist, aber zugleich [[Ereignisse]] bestimmt, die im Sinn dieser Absicht liegen. Absicht zielt auf die Herstellung eines [[Verhältnisses]], worin Menschen das [[wahrmachen]], was ihnen für ihre Intensionen nötig ist, ohne dass diese dabei unmittelbar wirksam sind. Sie sind darin vermittelt und werden darin auch nur mittelbar wirksam. Besonders eine [[Beziehung]] besondere nötig ist, die man durch sich selbst nicht verwirklichen kann, betreibt die Absicht die Herstellung ihrer Umstände, unter denen man sie [[wahrhabe]][[n]] kann, ohne dass sie selbst wirklich besteht. Von daher ist die Absicht leicht auch das Werkzeug einer [[Täuschung]], ohne dass dies unbedingt [[bewusst sein]] muss (siehe [[Unbewusstes]]). Es entsteht hierdurch eine [[Trennung]] der Wahrnehmung zwischen dem, was sie empfindet und dem, was sie fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade wo der Zweck der [[Beziehung]] dem entgegensteht, weil er der [[Selbstverwirklichung]] dient, die nur durch andere möglich ist, wird Absicht zu einem bestimmenden Verhältnis der Umsetzung. Wo unter solchen [[Bedingungen]] eine [[Bildung]] von [[Selbstwert]] nötig ist, worin sich die [[Selbstverwertung]] der Menschen in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] vollziehen kann, betreibt die [[Psyche]] oft ein seltsames Arrangement von Absichten, das ganze Welten bewegt, um dies zu erreichen, nur um unkenntlich zu machen, dass es hierbei um die bloße [[Einverleibung]] von [[Sinn]] geht, wo er sich nicht aus [[Erkenntnis]] bilden kann (siehe [[Sinnbildung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[Sinn]] durch einander zu gewinnen, müssen Menschen sich in einer Art und Weise [[vergegenwärtigen]], in der sie von ihrem Sein absehen, um sich den [[Sinn]] ihrer Beziehung [[einzuverleiben]]. und das verfolgen sie mit den Absichten, mit denen sie sich in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] verhalten, wodurch sie also [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Absicht liegt das Bestreben einer Identifizierung zu einer Identitätsbildung, in der sie sich eine [[menschlichen Identität]] verschaffen, die sich in ihrer [[Psyche]] [[übermenschlich]] zu entwickeln versteht. Um die Welt zu haben, wie sie für die [[Wahrnehmung]] sein soll, muss man seine [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] darin wirklich haben; es müssen Verhältnisse hergestellt werden, die das ermöglichen, die also [[Identität]] stiften. Allerdings werden durch das Verlangen einer Identitätsbildung die hierdurch bestimmten Menschen nicht als Menschen, sondern als Moment dieses [[Verhältnisses]] ergriffen, als [[Umstand]] eines [[Zwecks]] oder Vorhabens. Von ihrem wirklichen Bezug in diesem Verhältnis, von der Wirkung ihrer konkreten Unterschiede und Gegensätze, wird in der Absicht abgesehen. Sie betreibt ihre eigene Verwirklichung, die [[Selbstverwirklichung]]. Anstelle der Beziehung auf wirkliche Verhältnisse besteht die Frage, wie mit etwas oder jemandem so [[umzugehen]] ist, dass der Zweck der Absicht erreicht werden kann. Der [[Grund]] der Absicht ist daher so [[objektiv]], wie die Absicht in ihrem [[Zweck]] [[subjektiv]] erscheint. Sie verfolgt immer ein abstraktes Ziel, indem sie anderes nutzt um für sich [[Identität]] zu finden. Sie setzt einen Zweck um, der nicht wirklich sein kann, weil sie sich auf etwas abzielt, in welchem sie ihre Erfüllung bestimmt, etwas das nicht wirklich ist, aber Wirkung für etwas hat, einen Verhalt erwirken will, der beabsichtigt ist, ohne dass hierin bestimmt ist, was wirklich sein kann. Die Absicht bewegt Umstände, um Bedingungen für sich zu schaffen, um sich selbst jenseits der Wirklichkeit ihrer Umstände zu erfüllen. Sie ist der Antrieb, welcher ein isoliertes Wesen jenseits seiner wirklichen Bedingungen bewegt und wodurch es sich auf sich selbst bezieht; sie ist der Begriff der Selbstwahrnehmung. Jede Absicht folgt dem Trieb zu einer Identität jenseits der Verhältnisse, die sie wirklich wahr hat, dem Trieb zu einer seelischen Identität. durch Verwirklichung von Verhältnissen, in denen sie sich wahrmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seelische Absicht zielt auf die Herstellung eines seelischen Verhältnisses, also auf eine Objektivität von einer [[Selbstbeziehung]], einer [[Seele]] für sich. Sie ist das abstrakte Bedürfnis des Wahrnehmungsverhältnisses überhaupt, das dem [[Selbstgefühl]] entspringt und [[Ereignisse]], [[Umstände]], [[Reize]], Nöte usw. arrangiert, um ihr die Welt und die [[Gegenstände]] ihrer [[Gefühle]] zu verschaffen, um die ihr entsprechenden und nötigen [[Anwesenheiten]] zu erwirken. Von daher ist die Verwirklichung einer seelischen Absicht seelisch notwendig ohne wirklich nötig zu sein. Aber weil ihre Unwirklichkeit als Not erscheint, so zielt die Absicht auf ein Verhältnis, worin die Selbstwahrnehmung ihre [[Identität]] in der [[Wahrnehmung]] von anderen findet, eine Identität, die man nur wahr hat, wenn man dieses Verhältnis herstellen kann und wahrnehmbar macht, also den Umstand der Umstände, den [[Raum]] hierfür beibringt oder erzeugt. Die Absicht betreibt eine [[Selbstvergegenwärtigung]], welche abgetrennte Lebenserfahrung nötig hat, um sich als Subjekt einer ausgeschlossenen Wahrnehmung zu empfinden, um [[Selbstwahrnehmung]] hiergegen zu gewinnen, sich ausschließlich seiner selbst gewiss zu sein. Die seelische Absicht will seelische Identität als Wahrnehmungsgrundlage durch Verhältnisse erzeugen, also Verhalten erzeugen, welches die [[Selbstwahrnehmung]] als [[Wirklichkeit]] für sich nötig hat, worin sie sich also wirklich erscheinen kann (siehe auch [[Logik der Kultur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Absicht ist die Verwirklichungsform abstrakter Sinnlichkeit, ist der Ver[[körper]]ungstrieb der Seele, die Versinnlichung von Sinn für sich: [[Selbstbeziehung]]. Was man als Ziel solchen Handelns im [[Sinn]] hat, ist Absicht, solange die [[Bestimmungen]] des Ziels keine andere Gegenwart als die der Seele haben und also selbst nicht wirklich sind (s.a. [[Nichts]]), wenngleich sie Wirkung haben, indem sie Sinn bilden als [[Selbstgewinn]] durch [[Selbstentleibung]]. Absichten verwirklichen, was die Seele als Mangel leidet, was also notwendig ist, um ihrem Streben (siehe auch [[Trieb]]) zur Entfaltung zu verhelfen und einen Zusammenhang des Erkennens und Fühlens zu bilden als Gesamtheit (siehe [[Ganzes]]) der [[Selbstwahrnehmung]]: [[Selbst]]. Die Absicht ist der [[abstrakte Sinn]] der Seele, der notwendige Grund, der sie in die [[Räume]] ihrer [[Wahrnehmungen]] treibt, das [[Prinzip]], woraus ihre Not und Notwendigkeit besteht, also das, was sie nötig hat. Wenn die Seele wie eine [[Arbeit]] des [[Geistes]] begriffen wird, so verwirklicht sich durch ihre Absicht ihr Produkt, ihr Sinn in der Form von [[Selbstbezogenheit]]. Wie sich in der Ökonomie der [[Wert]] im Kapital zwangsläufig entfaltet, so entfaltet sich die Absicht als Seele, wie sie sich fort treiben muss, bis sie sich im [[Selbst]] konstituieren und wirklich entwickeln kann als Prozess der [[Selbstverwirklichung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absichten enthüllen daher auch, was Menschen in ihren zwischenmenschlichen Verhältnissen seelisch wahrmachen müssen, was ihnen nötig ist, um sich seelisch in einer Welt zu verwirklichen, in welcher ihr Tun keinen Zweck außer ihnen selbst hat und also un[[gegenständ]]lich, Selbstzweck bleibt. Die Absichten sind die [[Erscheinung]]sweisen seelischer [[Notwendigkeiten]] und damit das Dasein dessen, was die Seele treibt, was sie [[wahrmachen]] muss, um Identität für sich zu finden (siehe [[Identitätsfindung]]). So zufällig sie erscheinen, so hartnäckig sind sie dennoch. Oft wird dies nur dann bemerkbar, wenn etwas anders, als beabsichtigt verläuft: Die Erregung verrät die Notwendigkeit eines Arrangements, das nicht gelungen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absichten erscheinen wie Einfälle und zufällig. Aber ihr [[Zufall]] besteht vor allem aus der [[Einfältigkeit]] eines [[Einfalls]], dem ein ganz bestimmtes Verhalten zufallen soll. Damit ein Verhältnis für die Seele gelebt werden und sie in ihm lebendig sein kann, muss derlei Absicht auch wahrgemacht werden, weil sie nicht zufällig ist, sondern sich in ganz bestimmter [[Selbstwahrnehmung]] verwirklicht, sich selbst als [[Selbst]] erschafft und schöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeabsichtigtes Handeln ist ein Versehen, eine Abweichung von eigener [[Gewissheit]] im [[Zweck]] der Absicht. Man kann nur von unbeabsichtigt reden, wenn Absicht als eigentliches Ziel unterstellt ist - es wäre sonst einfach nur falsch oder fehlerhaft. Eine mächtige Absicht ([[Macht]]) enthält ein [[Wille]], der nicht auf seiner [[Sache]] gründet, sondern auf dem Zweck, sich - z.B. als [[ästhetischer Wille]] - über deren Möglichkeit hinweg zu [[täuschen]], ihre [[Form]] zu leugnen sucht, um ihrem [[Sosein]] Seele zu verleihen. Darin wird Absicht zur [[Gesinnung]].&lt;/div&gt;</summary>
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