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	<title>Abstrakt menschliche Arbeit - Versionsgeschichte</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Als Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedner Qualität, als Tauschwerte können sie nur verschiedner Quantität sein, enthalten also kein Atom Gebrauchswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man nun vom Gebrauchswert der Warenkörper ab, so bleibt ihnen nur noch eine Eigenschaft, die von Arbeitsprodukten. Jedoch ist uns auch das Arbeitsprodukt bereits in der Hand verwandelt. Abstrahieren wir von seinem Gebrauchswert, so abstrahieren wir auch von den körperlichen Bestandteilen und Formen, die es zum Gebrauchswert machen. Es ist nicht länger Tisch oder Haus oder Garn oder sonst ein nützlich. Alle seine sinnlichen Beschaffenheiten sind ausgelöscht. Es ist auch nicht länger das Produkt der Tischlerarbeit oder der Bauarbeit oder der Spinnarbeit oder sonst einer bestimmten produktiven Arbeit. Mit dem nützlichen Charakter der Arbeitsprodukte verschwindet der nützlicher Charakter der in ihnen dargestellten Arbeiten, es verschwinden also auch die verschiedenen konkreten Formen dieser Arbeiten, sie unterscheiden sich nicht länger, sondern sind allzusamt reduziert auf gleiche menschliche Arbeit, abstrakt menschliche Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
”Betrachten wir nun das Residuum der Arbeitsprodukte. Es ist nichts von ihnen übrig geblieben als dieselbe gespenstische Gegenständlichkeit, eine bloße Gallerte unterschiedsloser menschlicher Arbeit, d.h. der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft ohne Rücksicht auf die Form ihrer Verausgabung. Diese Dinge stellen nur noch dar, dass in ihrer Produktion menschliche Arbeitskraft verausgabt, menschliche Arbeit aufgehäuft ist. Als Kristalle dieser ihnen gemeinschaftlichen gesellschaftlichen Substanz sind sie Werte – Warenwerte.&amp;quot; [[(Kapital I, MEW 23, S.52)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ein positiver Lebenszusammenhang unterbrochen, in sich selbst [[getrennt]] wird, entsteht ein Verlust an [[Wirklichkeit]], eine [[Nichtung]] dessen, was zusammengehört, eine [[Reduktion]] im Organismus des [[Ganzen]], das sich in der [[Kraft]] seiner [[nichtig]] gewordenen [[Inhalte]], durch die in ihrem [[nichts]], durch ihre [[nichtig]] [[Inhalthaltlichkeit]] in ihrer [[Form]] gegen sein organisches [[Dasein]] [[bestimmt]], zu einer [[Formbestimmung]] seiner [[Beziehungen]] wird, die sich durch ihre [[Gleichgültigkeit]] gegen ihren [[Inhalt]] selbst [[bestimmt]] und sich von da her als [[Form]] für die [[Tauschbeziehung]] der [[Gebrauchswerte]] [[verwirklicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als gleichgültig gegen den besondern Stoff der Gebrauchswerte ist die Tausch- wert setzende Arbeit daher gleichgültig gegen die besondere Form der Arbeit selbst [...]. Als Tauschwerte stellen sie aber gleiche, unterschiedslose Arbeit dar, d. h. Arbeit, worin die Individualität der Arbeitenden ausgelöscht ist. Tauschwert setzende Arbeit ist daher abstrakt allgemeine Arbeit.&amp;quot; [[(MEW 13, S.17)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser [[Abstraktion]] ist alles bloße [[Tatsache]] irgendeines [[Seins]], also selbst so da, wie der in der [[Ware]] [[veräußerte]] [[Naturstoff]] (siehe [[Natur]]) als [[Tatsache]] ihrer [[Produktion]] zu verstehen ist. Die [[Bedeutung]] dieser [[abstrakten]] Stofflichkeit (siehe auch [[Stoff pro Arbeit]]) wird gerne unterschlagen, aber von Marx deutlich als s[[subjektiver]] Gehalt der [[Produkte]] abstrakt menschlicher [[Arbeit]] hervorgehoben und darin der [[qualitative]] Unterschied ihrer [[Erzeugung]] auch dem [[Gebrauchswert]] der Produkte und als [[Eigenschaft]] ihrer [[Veräußerung]] ([[Entfremdung]]) ihrer Erzeuger, ihrem [[privaten]] [[Aufwand]], [[Leidenschaft]] und Schweiß zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Arbeit, die sich gleichmäßig in ihnen vergegenständlicht, muß selbst gleichförmige, unterschiedslose, einfache Arbeit sein, der es ebenso gleichgültig, ob sie in Gold, Eisen, Weizen, Seide erscheint, wie es dem Sauerstoff ist, ob er vorkommt im Rost des Eisens, der Atmosphäre, dem Saft der Traube oder dem Blut des Menschen. Aber Gold graben, Eisen aus dem Bergwerk fördern, Weizen bauen und Seide weben sind qualitativ voneinander verschiedene Arbeitsarten. In der Tat, was sachlich als Verschiedenheit der Gebrauchswerte, erscheint prozessierend als Verschiedenheit der die Gebrauchswerte hervorbringenden Tätigkeit. Als gleichgültig gegen den besondern Stoff der Gebrauchswerte ist die Tauschwert setzende Arbeit daher gleichgültig gegen die besondere Form der Arbeit selbst.&amp;quot; [[(MEW 13, S.17)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Ganzes]] ist der Zusammenhang vieler [[Elemente]] eines [[eigenen]] [[Wesens]], die Gesamtheit der [[Eigenschaften]] seiner vielfältigen [[Beziehungen]]. Ihre [[Kraft]] wird zur [[Abstraktionskraft]], zu einer [[Kraft]] der [[Negation]], die dem entspringt, was in der [[positiven]] [[Wirklichkeit]] nicht ist, die [[Energie]] von dem, was durch deren [[Positionen]] [[aufgehoben]] ist (siehe auch [[Positivismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Abstraktion]] entsteht immer im Abbruch von [[Beziehungen]], einer [[Trennung]], welche die [[Wirklichkeit]] ihrer [[Verhältnisse]] ausmacht, einer [[Wirklichkeit]] also, die ohne sie nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann. Sie ist ein darin [[entäußertes]] Residuum, ein &amp;quot;unabgegoltener Rest&amp;quot; ihrer [[Wahrheit]]. Wo die [[gesellschaftlichen]] [[Beziehungen]] der Menschen durch die [[Verhältnisse]] ihres [[Warentauschs]] unterbrochen werden [[verallgemeinert]] sich dieser &amp;quot;Rest&amp;quot; in der bloßen [[Form]] einer [[Abstraktion]] zu einem eigenständigen [[Wert]] ihrer [[Arbeit]]. Das [[abstrakt Allgemeine]] ihrer [[Produktionsverhältnisse]] ist daher die [[abstrakt menschliche Arbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine [[abstrakte]] [[Arbeit]] ohne dass sie auch [[wirklich]] konkret [[nützliche Arbeit]]wäre. Wo aber bei einer [[Verallgemeinerung]] die[[Bestimmungen]] einer [[Beziehung]] abgebrochen werden, sich aus dem [[Wesen]] eines [[ganzen]] Zusammenhangs der [[Form]] nach [[abtrennen]], werden sie in [[Wahrheit]] zu einer an und für sich leeren Form, die sich nur über fremde Inhalte verwirklichen kann. Weil ihnen durch diese ihrer [[Bestimmtheit]] [[widersproche]]n wird, weil sie also in ihrer [[Allgemeinheit]] duch eine [[Formbestimmung]] [[isoliert]] werden und durch die [[Trennung]] in ihrem Zusammenhang untergehen (siehe hierzu [[Teilung der Arbeit]]), verwirklichen sie nurmehr ihre [[Abwesenheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also bei einer [[Verallgemeinerung]] die[[Bestimmungen]] einer [[Beziehung]] abgebrochen werden, sich vom [[Wesen]] eines [[ganzen]] Zusammenhangs der [[Form]] nach [[abtrennen]], weil ihnen durch ihre [[Bestimmtheit]] [[widersproche]]n wird, wo sie also in ihrer [[Allgemeinheit]] duch eine [[Formbestimmung]] [[isoliert]] werden und durch die [[Trennung]] als Zusammenhang untergehen, verwirklichen sie in ihrer allgemeinen Vereinzelung nurmehr ihre [[Abwesenheit]]. Sie setzen sich aus dieser heraus als bloße [[Tatsache]] ihres [[Seins]], wodurch sie zu einem eigenständigen, zu einem abstrakten [[Wesen]], zu einer [[Abstraktion]] ihrer [[Substanz]] werden (siehe [[abstrakt Allgemeines]]), die ohne inhaltliche Bestimmung einfach nur so als eine allgemeine [[Position]] auch in ihrer Vereinzelung für sich selbst [[da ist]] und von daher ihrer konkreten [[Wirklichkeit]] widerspricht (siehe auch [[Verselbständigung]]). Ein [[Widerspruch]] ist die Einheit entgegensetzter [[Bestimmungen]] in einem [[Verhältnis]], in dem jede Position wie die andere ganz gleich und doch von ihr getrennt, in der Entzweiung eins, aber [[gleichgültig]] gegen ihren Inhalt ist. Im [[Widerspruch]] sieht jede Position von sicb ab, wenn sie sich auf eine andere bezieht und sie bezieht sich auf andere über das, was sie außer ihr iin einem gemeinsamen Dritten ist, das nur substanziell aus der [[Abstraktion]] von ihrem Inhalt zu begreifen ist und dies als ihre [[Begriffssubstanz]] hat (siehe [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Widerspruch]] zu sich selbst setzen sich ihre Inhalte aus dieser heraus und reduzieren ihre Inhalte auf eine bloße [[Tatsache]] ihres [[Seins]], wodurch sie zu einem eigenständigen, zu einem abstrakten [[Wesen]], zu einer [[Abstraktion]] ihrer [[Substanz]] werden (siehe [[abstrakt Allgemeines]]), die ohne inhaltliche Bestimmung einfach nur so als eine allgemeine [[Position]] auch in ihrer Vereinzelung für sich selbst [[da ist]] und von daher ihrer konkreten [[Wirklichkeit]] widerspricht (siehe auch [[Verselbständigung]]). Ein [[Widerspruch]] ist die Einheit entgegensetzter [[Bestimmungen]] in einem [[Verhältnis]], in dem jede Position wie die andere ganz gleich und doch von ihr getrennt, in der Entzweiung eins, aber [[gleichgültig]] gegen ihren Inhalt ist. Im [[Widerspruch]] sieht jede Position von sicb ab, wenn sie sich auf eine andere bezieht und sie bezieht sich auf andere über das, was sie außer ihr iin einem gemeinsamen Dritten ist, das nur substanziell aus der [[Abstraktion]] von ihrem Inhalt zu begreifen ist und dies als ihre [[Begriffssubstanz]] hat (siehe [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakt menschliche Arbeit ist das, was in einer Waren produzierenden Gesellschaft stofflich wirksam ist, wenn auch nicht wirklich gegenwärtig, aber im [[Stoff]] der Produkte wesentlich verbunden durch die [[Tatsache]] ihrer Produktion erscheint, also [[abwesend]] ist: Verausgabung von [[Arbeitskraft]], Intelligenz, Nerv, Natur, Bildung usw. Es ist [[tote Arbeit]], die im [[Mehrwert]] der Warenproduktion, in ihrem Produkt stofflich gebunden, aber im [[Stoff]] [[wesentlich]] nicht menschlich da ist (siehe auch [[Dasein]]), als [[stoffliche]] [[Wirkung]] einer ihr fremden [[Anwesenheit]], durch eine fremdes Anwesen in allem aber (siehe [[Allgemeinheit]]) für das [[Ganze]] des [[Kapitalismus]] [[wesentlich]] ist, in seiner [[Wirklichkeit]] also [[negiert]], nur [[abwesend]] da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakt menschliche Arbeit entsteht nicht erst durch den Bezug von Geld für die Veräußerung der [[Arbeitskraft]] sondern durch den [[Warenkörper]] selbst, der sowohl vom arbeitenden Menschen als auch durch sein Produkt in das gesellschaftliche [[Verhältnis]] des [[Kapitalismus]] eingebracht wird. Alles, was den [[Kapitalismus]] wesentlich materiell, also stofflich ausmacht, die Formveränderung von lebender Arbeit zu einer [[toten Arbeit]], die sich im [[Wert]] des Geldes und seinem [[Mehrwert]] gegensinnig verhält, ist zur bloßen Formalität einer gesellschaftlichen [[Struktur]] geworden (siehe hierzu [[Strukturalismus]]). Doch es ist wesentlich nicht die [[Arbeit]] als solche, sondern die [[Natur]] des [[Körpers]] aller [[Waren]], die vom [[Kapital]] als [[allgemeines]] [[Kaufmittel]] [[ausgebeutet]] wird und nur deshalb im [[Verhältnis]] der Waren im [[Warentausch]] zu einer [[abstrakten Allgemeinheit]] werden kann und als bloßer [[Wert]] in der Geldform [[zirkuliert]]. und von daher zum [[Fetisch]] des Geldes für die Menschen wird (siehe [[Warenfetischismus]]), der ihr [[Leben]] deutet und den Menschen entfremdetes Leben, [[Leben]] in fremder [[Form]], [[formbestimmtes]] [[Leben]] [[bedeutet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakt menschliche [[Arbeit]] ist keine [[Gedankenabstraktion]], sondern eine [[Realabstraktion]] der menschlichen [[Arbeit]], eine auf ihre natürliche [[Substanz]] reduzierte [[Arbeit]], die nur dadurch unterschiedslos sein kann, dass ihre Produkte sich auf dem Markt gleichgültig gegen ihre Erzeugung verhalten. Weil sie sich durch ihre [[Formbestimmung]] als [[Privateigentum]] gesellschaftlich verhalten, gehen sie einerseits in einem rein privaten [[Nutzen]] als [[Gebrauchswert]] und in dessen gesellschaftlichen Relationen als [[Tauschwert]] auf. Im [[Warentausch]] verbleibt daher nur die gesellschaftliche [[Substanz]] ihrer Beziehungen als ein [[Wert]], durch den von allen natürlichen [[Eigenschaften]] der Produkte abgesehen wird, so dass nur die [[Natur]] ihres menschlichen [[Aufwands]], als [[Wertsubstanz]] ihrer [[gesellschaftlichen]] Beziehungen, als Maß der Dinge in ihrer [[Wertform]] einer menschlichen Arbeit verbleibt. Gesellschaftlich an der [[Ware]] ist daher ihr bloßes Dasein als Produkt einer menschlichen Arbeit, als [[Wertform]] abstrakt menschlicher Arbeit, als bloße Verausgabung ihrer [[Natur]], die das letztliche Maß aller [[Produktion]] und [[Reproduktion]] des Menschen ist. Und dieses ist tatsächlich nur die sinnlich abstrakte Gestalt einer Verausgabung von &amp;quot;Muskeln, Hirn und Nerv usw.&amp;quot; - nicht weil wir von ihren Inhalten absehen können, wenn wir sie betrachten, sondern weil in ihren wirklichen Verhältnissen davon abgesehen werden muss, wenn [[Waren]] als gesellschaftlich existente Güter getauscht werden sollen, - weil ihr [[Wert]] eben selbst nur eine [[Abstraktion]] ist, weil es ihn eben nicht [[wirklich]] gibt, weil er selbst [[wirklich]] [[nichts]] [[sein]] kann, sich in der Warenwelt als bloße [[Negation]] ihrer [[Wirklichkeit]] verhält (siehe auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie verschieden die nützlichen Arbeiten oder produktiven Tätigkeiten sein mögen, es ist eine physiologische Wahrheit, dass sie Funktionen des menschlichen Organismus sind und dass jede solche Funktion, welches immer ihr Inhalt und ihre Form, wesentlich Verausgabung von menschlichem Hirn, Nerv, Muskel, Sinnesorgan usw. ist.&amp;quot; [[(MEW 23, Seite 85)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Arbeit]], die sich [[gesellschaftlich]] nicht als das Produkt verwirklicht, sich darin nicht als [[Gegenstand]] der Menschen als das darstellt, wofür ihre [[Arbeit]] und allerlei sonstiger [[Aufwand]] betrieben worden war, existiert durch sich anders als für sie, verwirklicht nicht ihre Tätigkeit, die ihn zweifelsfrei gemacht hat, sondern etwas anderes, auf das zwar abgesehen wurde, von dessen Herkunft in seiner Produktform als [[Ware]] aber abstrahiert ist, etwas vergegenständlicht ist, was nicht [[wirklich]] [[wahr]] geworden, nicht wirklich da, sondern [[abwesend]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 49)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit abstrahiert sich im [[Warentausch]] nicht nur die [[Arbeit]], sondern auch das [[Bedürfnis]], das seine Herstellung veranlasst hatte, wodurch dieses aber nur als irgendeines von vielen, als [[Bedürfnis]] &amp;quot;irgendeiner Art&amp;quot; verwirklicht werden kann, das den [[Angeboten]] auf dem Markt (siehe [[Marktwirtschaft]]) begegnet. Es hatte zwar einen [[Gebrauchswert]] erwirkt, für dessen Verwirklichung [[Arbeit]] schlechterdings nötig ist, aber sie existiert in den Produkten nur [[gleichgültig]] gegen ihre [[Bestimmung]]. Als Produkt einer gesellschaftlich abstrakt bestimmten Arbeit und als irgendein Angebot für Bedürfnisse irgendeiner Art erfährt die Ware die [[Abstraktion]] von ihrem [[Sinn]] und [[Nutzen]] doppelt. Und in dieser gedoppelten [[Abstraktion]] hat ihre Gegenständlichkeit mehr [[Macht]] über die Menschen, als diese über ihre Erzeugnisse selbst haben können. Die [[Gleichgültigkeit]] gegen ihre [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] begründet daher auch ihre Rechtsform als Existenzgrundlage durch das [[Privateigentums]], worin das [[Allgemeine]] nur in seiner [[isolierten]] [[Einzelheit]] [[Bestandteil]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] als [[Ganzes]] [[sein]] kann. Im Verhältnis der Waren auf dem Markt verwirklicht sich der Widerspruch des [[Privateigentums]] durch den Austausch und die Vertauschung einer gedoppelten [[Abstraktion]], durch die [[Täuschung]], dass es [[isoliert]] von seiner gesellschaftlichen Herkunft gesellschaftlich angeboten und dort [[privat]] erstanden wird, um im Gebrauch die Gesellschaftlichkeit seiner Erzeugung aufzuzehren,sei schlicht für sich und insgeheim zu [[konsumieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Ware nicht für die Menschen als das [[da ist]], wofür die [[Arbeit]] ihrer Erzeugung [[notwendig]] war, sich nicht [[wirklich]] als das darstellt, wofür sie erbracht und aufgewendet wurde, hat in ihrer [[Wirklichkeit]] eine &amp;quot;gespenstische Gegenständlichkeit&amp;quot;. Sie erscheint darin als etwas anderes, hat einen anderen [[Grund]] für ihr [[Dasein]] als den für die [[Arbeit]] selbst, ist als Produkt etwas Drittes (siehe [[Dialektik]]), das zwischen [[Produktion]] und [[Bedürfnis]] nach ihrem [[Gegenstand]] tritt. Das Produkt ist nicht die [[gesellschaftliche]] Erscheinungsform der [[Arbeit]], sondern eines hiergegen [[fremden]] [[Wesens]], das in seiner [[Allgemeinheit]] von allem absieht, [[abstrakt]] von dem sich verwirklicht, was sie [[wirklich]] wesentlich für den arbeitenden Menschen [[sein]] sollte, sich für ihn also [[entwirklicht]] hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sein]] und [[Dasein]] solcher [[Arbeit]] stehen gegeneinander, [[widersprechen]] sich. Sie kann als Produkt nicht sein, was sie in Wahrheit ist, kann nur dadurch [[abstrakt]] da sein, dass in ihrer [[Verwirklichung]] von allem abgesehen wird, was sie in [[Wirklichkeit]] ist, was [[substanziell]] übrig bleibt, wenn kein [[Inhalt]] mehr durch sie [[gesellschaftlich]] [[wirksam]] wird, sie sich also auf ihr bloßes, ihr leeres [[Sein]] [[reduzieren]] muss, auf die reine Tatsache, dass alle Produkte eine Arbeit voraussetzen, wenn sie auf dem Markt in [[Erscheinung]] treten. Ihr in der Produktion wesentlicher Zusammenhang ist getrennt von ihrer [[Wirklichkeit]] auf dem Markt. Diese hat nicht dieselbe [[Qualität]] wie ihre Produktion, weil sich ihre Produkte beim [[Warentausch]] im Vermögen ihrer Austauschbarkeit, im Verhalten ihres [[Tauschwerts]], also rein [[quantitativ]] auf die Menschen [[bezieht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich die [[Gebrauchswerte]] in ihrem [[Dasein]] als [[Tauschwerte]] auf dem Markt qualitativ gegen einander [[aufheben]], sich sowohl positiv als [[Gebrauchswerte]], als gesellschaftlich [[isolierte]] [[Nützlichkeit]] der [[Sachen]] für menschliche [[Bedürfnisse]], wie auch in ihrer [[Negation]] als [[Wertform]], als [[Formbestimmung]] im [[Widerspruch]] zu sich [[verhalten]] sind die [[Tauschwerte]] selbst [[widersinnig]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Tauschwert scheint ... etwas Zufälliges und rein Relatives, ein der Ware innerlicher, immanenter Tauschwert (valeur intrinsèque) also eine contradictio in adjecto.&amp;quot; [[(MEW 23, Seite 50)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn eine [[Form]] der Arbeitsprodukte sich selbst [[widerspricht]], muss es einen [[allgemeinen]] [[Grund]] geben, der ihre wirklichen Einheit verhindert, einen [[allgemeinen]] Inhalt, der seine [[Form]] nur gegen sich selbst verwirklichen kann, weil er von allem absieht, was sie in ihrer [[Wirklichkeit]] [[bestimmt]] und zugleich hiergegen [[gleichgültig]] existiert. Was bleibt ist also Substanz ohne bestimmten Inhalt, die im Gegensatz der Inhalte als Grund ihrer [[Gleichgültigkeit]] erschlossen werden muss, als das gemeinsame Dritte, das die unendliche Wechselwirkung ihres Niedergangs, die [[Verselbständigung]] einer bloßen [[Wirklichkeit]] sinnlicher [[Beziehungen]] [[erklären]] kann (siehe hierzu [[Dialektik]]). Das Resultat einer [[Analyse]] der [[Elementarform]] der [[politischen Ökonomie]], der Warenform, ist eine [[Schlussfolgerung]] auf deren [[abstrakte]] [[Substanz]], welche den [[Trieb]] ihrer [[Formbestimmung]] und somit die [[Form]] ihrer [[Entwicklung]] und Entfaltung ausmacht: der [[Wert]] und das [[Wertwachstum]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakt menschliche Arbeit ist somit eine [[Arbeit]], deren Produkte keine konkrete [[Bestimmung]] haben. Mit diesem Begriff ist lediglich eine [[allgemeine]] inhaltslose [[Substanz]] formuliert, die für sich also eine Substanz des Allgemeinen, [[abstrakt Allgemeines]] der Arbeit ist. Nach Karl Marx ist sie die [[Begriffssubstanz]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], die Grundlage seiner [[Arbeitswerttheorie]], der [[Trieb]], der alle [[ökonomischen]] Verhältnissen der [[Bürgerlichen Gesellschaft]] entfaltet, ihre Entwicklungstendenzen bestimmt, die sich im [[Warentausch]] vermitteln und verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeit in der [[Abstraktion]] von jeder [[Stoff]]lichkeit ist reine [[Bewegung]] ohne [[Sein]], [[Zeit]] ohne Weg. Sie hat als einzige Substanz, in welcher sie sich [[fortbestimmt]] und worauf sich ihre Entfaltung [[reduziert]], ihre[[reale Abstraktion]] von sich als subjektive Tätigkeit und wird von daher zu einer objektiv reinen Bewegung: Verlauf für sich, als bloßes [[Quantum]], dessen Sinnlichkeit nur noch die [[Form]] der [[Zeit]] hat. In dieser Form ist menschliche Arbeit ein bloßes Quantum, existiert allgemein nur noch als Maß ihrer Abstraktion, [[durchschnittliche]] Zeitdauer einer menschlichen [[Kraft]]aufwendung, die [[gleichgültig]] gegen ihren [[Inhalt]] in ihrer gesellschaftlichen [[Verwirklichung]] einbegriffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Substanz]] der abstrakt menschlichen Arbeit für sich (siehe [[Begriffssubstanz]]) ist als Inhalt ihrer Quantifizierung daher [[Arbeitszeit]] schlechthin, also die Tatsache, dass Arbeit in ihrer unbestimmten Form nur durch die [[durchschnittliche]] Zeit ihrer Bewegung unter gegebenen Bedingungen bestimmt sein kann, in der sie vollzogen wird. Diese Arbeitszeit für sich genommen, also jenseits ihrer Materialisierung in Arbeitsprodukten, ist keine wirklich bestimmte Menge. Sie ist das Quantum einer idealisierten Bewegung, einer von ihr beanspruchten Dauer, das in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] als [[Grund]] derer [[Geschichte]] und [[Krisen]] auch [[wirklich]] besteht, sich auch als eigenständige [[Wertgröße]] realisiert - z.B. in Arbeitslohn oder Kapital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Wirklichkeit aber alle Arbeit bestimmt ist, weil sie [[Zweck]] hat und [[Mittel]] braucht und nur hierfür und hierdurch aufgewendet wird, da sie also gesellschaftliche [[Dinge]] erzeugt und zumindest [[nützliche]] Arbeit sein muss, ist die abstrakte Arbeit nur ein allgemeiner Begriff, der das allgemeine Interesse an ihr und ihrem gesellschaftlichen [[Grund]] auch nur abstrakt formulieren kann: Die bürgerliche [[Gesellschaft]] hat in ihrem konkreten Produktionsprozess zu ihrem allgemeinen Grund lediglich, dass darin Arbeit überhaupt, abstrakte Arbeit vergesellschaftet wird. Es ist die Substanz einer Abstraktion, einer Absehung von den wirklichen Menschen, die sich darin wirklich entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese kann es nicht wirklich geben. Abstrakte Arbeit könnte auch nur eine abstrakte Gesellschaft bilden, wäre ihre [[Wirkung]] nicht konkret, brächte sie nicht wirkliche Lebensmittel hervor. Ihr gesellschaftlicher Grund als Abstraktion von den Menschen realisiert sich also nur darin, dass sie sich konkret damit am Leben halten können und auch die Mittel ihrer Lebensentfaltung in ihrer privaten Existenz finden. Abstrakte Arbeit ist nicht nur ein allgemeiner Begriff, der aus der Analyse des ganzen Arbeitsprozesses gewonnen wird, sondern hat auch einen [[Sinn]], einen wirklichen Grund in dem, was wirkliche Menschen in einer [[Gesellschaft]] wirklich nötig haben. Arbeit kann nur wirklich einzeln und allgemein sein, wie sie wirklich konkret und abstrakt zugleich ist (sie bliebe sonst eine [[Gedankenabstraktion]]): Sie erzeugt wirklich sinnvolle Dinge, die in einer Gesellschaft existieren, ihren [[Reichtum]] und ihre Geschichte ausmachen und für die Menschen darin erfüllen, was menschliche Gesellschaft erfüllen muss: Den [[Stoffwechsel]] von natürlichem und gesellschaftlichem Menschsein. Aber sie bringt dies alles in der kapitalistischen Gesellschaft nur vermittelst einer [[Abstraktion]] zustande. Ihr Produkt ist eine reine Warensammlung, welche [[Dinge]] bietet, die von den Menschen [[genutzt]] werden, deren Menge sich aber nur abstrakt bemessen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihrem wirklichen [[Grund]], dem Stoffwechsel von [[Mensch]] und [[Natur]] zu folgen und bestimmte menschliche [[Bedürfnisse]] befriedigen zu können, kann Arbeit für sich nur abstrakt als Form für etwas anderes, als [[Formbestimmung]] der Dinge sein, die sie hervorbringt. Die existieren nicht als Arbeitsprodukte von und für Menschen, sondern als [[Waren]]. Arbeit unterstellt notwendig Gesellschaft (sie wäre sonst irgendeine [[Tätigkeit]] wie z.B. Malen, Musizieren, Schreinern, Briefmarken sammeln o.ä.). In ihr kommt deren Geschichte, deren Material, deren Sach- und Geisteszusammenhang, das ganze Wirken der Menschen, ihr Wissen und Sinnlich-sein, ihr [[Leiden]] und Verlangen, zusammen. Als Arbeitsprodukte sind Waren daher etwas anderes, denn als Gegenstände des Tausches, der ihre einzige gesellschaftliche [[Beziehung]] als [[Verhältnis]] für sich ist: Dem Sinn nach sind sie gesellschaftliche Produkte, der Form nach aber nur einzelne Güter für den [[Tausch]], [[Dinge]], die in der Abstraktion von ihrem wirklichen Sinn existieren, Gebrauchswerte für sich und für andere, unvermittelte Güter gesellschaftlicher [[Nützlichkeit]]ohne Nutzen für die Gesellschaft. In dieser [[Abstraktion]] sind sie real ohne Sinn, wiewohl sie sehr wohl sinnliche Produkte sind. Als Waren existieren sie in einer [[Realabstraktion,]] in der ihr unmittelbar sinnliches [[Dasein]] und ihr gesellschaftliches [[Sein]] vereint ist. Ihrem [[Begriff]] nach sind sie nur [[Arbeit]]sprodukte überhaupt und so enthalten diese in ihrer Allgemeinheit bloße menschliche Verausgabung ohne konkreten [[Zweck]], menschlichen Sinn ohne konkrete menschliche Beziehung, menschliche Tätigkeit, ohne konkrete menschliche Verwirklichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wirklich sind sie ebenso da als Dinge, die Menschen brauchen, weil sie nur darin und damit wirklich [[stofflich]] und sinnlich [[leben]] können. Für dies einzelne notwendige Dasein sind sie nützlich und müssen auch nützlich sein, bevor ihr Tausch in Gang kommen kann. Alleine in ihrer [[Nützlichkeit]] für Menschen, die dem Werden der konkreten Dinge als Ganzes, der konkreten Arbeit als lebendiger Prozess der Naturveränderung, gleichgültig ist und in der die Sache nur in ihrer ausschließlichen Einzelheit für den Menschen ist, hat der einzelne Mensch eine Beziehung zu den Arbeitsprodukten (siehe [[Gebrauchswert]]), die wiederum nur in ihrer [[Gleichgültigkeit]] die gesellschaftliche Form als Sache der Menschen haben (siehe [[Tauschwert]]). Diese ist also als Produkt der Arbeit gleichgültig und gleich geltend für die Menschen einer Gesellschaft, welche diese Gleichgültigkeit nur im Tausch gleich geltender Dinge aufeinander beziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist es alleine Arbeit schlechthin, die durch ihre Produkte gesellschaftlich existiert; Arbeit, die deren Dasein vorausgesetzt ist, die aber nicht durch die Beziehungen fortbesteht, die diese Arbeitsprodukte als menschliche Dinge eröffnen und haben, sondern als hiergegen gleichgültige Dinge, als Waren, die sich auf dem Markt aufhäufen und daher auch feilgeboten werden müssen, um auf Menschen bezogen zu werden. Als solche ist abstrakte Arbeit die ausschließliche gesellschaftliche Substanz der Beziehung, die über diese Dinge besteht, Substanz des [[Werts]], der in den [[Waren]] ausgedrückt werden muss, wenn sich ihre gesellschaftliche Beziehung im Nachhinein der Arbeit und hiergegen selbständig, im Tausch verwirklichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstrakte Arbeit ist somit auch die einzige gesellschaftliche Realisierung von menschlicher Tätigkeit, Bewegung und Entwicklung (Geschichte) in einer Waren produzierenden [[Gesellschaft]] ([[Bürgerliche Gesellschaft]]), also einer Gesellschaft, in der ausschließlich die individuelle Nützlichkeit der Dinge interessiert, in welcher ihre Herkunft, ihr Gewordensein, ihre Geschichte erscheint ... und verschwindet. Abstrakte Arbeit kann es daher auch nur als Quantum geben, als eine Menge von Arbeit, welche im Wert ausgedrückt und durch Vergleich der Dinge gemessen werden muss. Die Menge von Arbeit kann sich in der Menge der Produkte nicht gleichförmig, also auch nicht in gleicher Form darstellen, da sie mit der Gestalt und Masse der Naturstoffe an und für sich nichts zu tun hat. Sie kann sich nur in der Zeit der Arbeit, ihrer Bewegung als Menge des Zeitablaufs ausdrücken und bemessen. Eine Zeitmenge, die ein Mensch oder eine Maschine benötigt, stellt ihren gesellschaftlichen Wert dar - allerdings nicht absolut, sondern nur in Relationen zu allen anderen Herstellern von Produkten. Nur der durchschnittliche Zeitaufwand, der für die Herstellung bestimmter Produkte nötig ist, macht ihren Wert aus. So können Dinge, die überdurchschnittlich schnell erzeugt werden können, mehr Wert enthalten als die gleichartigen Durchschnittsprodukte, und solche die langsamer produziert werden müssen, weil die konkreten Bedingungen es so erzwingen (z.B. ältere Werkzeuge, Krankheit Umweltbedingungen usw.), weniger Wert. In gleicher Weise kann der nötige Zeitaufwand zur Herstellung von Produkten durch technische Innovation sich schlagartig verändern und Produkte z.B. wertlos machen, noch bevor sie den Markt verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wertbegriff zeigt die Geschichte der Arbeit als Sollen und Wollen der Wertverhältnisse auf dem Markt: Sie sollen wohlfeil sein und zugleich wollen sie wertvoll sein. Der Wertbegriff ist der Begriff eines gesellschaftlichen Verhältnisses, das auf Arbeit beruht, und das seinen Arbeitszusammenhang nur abstrakt verwirklicht, also unwirklich ist. In dieser Gesellschaft wird die abstrakte Teilung der Arbeit zu ihrem Dilemma, da sie nur in einer Wertform ihren Reichtum aufhäufen kann, also Arbeitsteilung nicht gesellschaftlich bezogen und vermittelt wird. Eine solche Gesellschaft steht sich selbst im Weg, weil sie ihre Entwicklung fortwährend zurücknehmen muss. Der Reichtum an Produktionsmittel (Automation der Arbeit), den sie durch das Interesse des [[Konstanten Kapitals]] schafft, steht im Widerspruch zum Wertwachstum, welches [[Mehrwert]]optimierung, also Reduktion des [[variablen Kapitals]] (Löhne, Sozialwesen) verlangt. So entwickelt sich der Produktionsprozess (das Ganze von Arbeit und Arbeitsmittel) im Widerspruch von gesellschaftlicher Produktion notwendiger Produkte und privater Aneignung durch einen gesellschaftlichen Wertträger (Geld). Dieser Widerspruch treibt sich zum Widerspruch vom Reproduktionsinteresse der Menschen und dem ihnen durch das Geld in Kapitalform entwundenen Produktionsinteresse der Mehrproduktion. Dieser kann sich grundsätzlich nicht innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft lösen und wird zwangsläufig zu einer prinzipiell unlösbare Krise zwischen den Reproduktionsinteressen der Menschen und denen des Kapitals (siehe [[Krise]]), die zunehmend in einer Spirale von Krisen immer enger prozessiert und die Lebensgrundlagen der Menschen selbst als ihre Überlebenssubstanz verzehrt. Spätestens an dieser Stelle steht die Überwindung der bürgerlichen Gesellschaft als Überlebensfrage der Menschen zur Disposition (siehe auch [[Faschismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch konkrete Lebensformen, in denen Arbeit, Produktion und Reproduktion des Lebens in bestimmter Beziehung, also nicht abstrakt vermittelt ist, kann dieser Krisencharakter der bürgerlichen Produktionsweise - und mit ihr die abstrakte Arbeitsteilung selbst - aufgehoben werden. Gelingt dies der Menschheit nicht, so wird sie durch die Krisen dieser Produktionsweise in [[Barbarei]] enden (siehe hierzu auch [[Sozialismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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