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	<title>Aktienhandel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;»In jeder Aktienschwindelei weiß jeder, daß das Unwetter einmal einschlagen. muß, aber jeder hofft, daß es das Haupt seines Nächsten trifft, nachdem er selbst den Goldregen aufgefangen und in Sicherheit gebracht hat. Après moi le déluge! ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation. Das Kapital ist daher rücksichtslos gegen Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters, wo es nicht durch die Gesellschaft zur Rücksicht gezwungen wird.« [[(K. (Karl Marx: Das Kapital Bd. 1, MEW 23, S. 28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktienhandel ist der Handel mit Wertpapieren. Das sind [[Eigentumstitel]], die selbst keinen unmittelbar [[sachlich]] darstellbaren[[Wert]] darstellen, sondern einen potenziellen [[Wert]], der sich aus der [[Verwertung]] von [[Eigentumstitel]] unter bestimmten [[Bedingungen]] herausstellen kann. [[Eigentumstitel]] können daher ihren [[Wert]] immer nur durch Spekulation auf ihre [[Wertrealisierung]] zu einem bestimmten Zahlungstermin (siehe [[Terminhandel]]) durch das darstellen, was dann einen [[Wert]] aus dem [[Preis]] für ihren Weiterverkauf je nach ihrer [[Nachfrage]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Waren]] werden [[produziert]], um [[verkauft]] zu werden, um menschliche [[Bedürfnisse]] irgendeiner Art zu [[befriedigen]] (siehe hierzu [[Konsum]]). Was darüber hinaus übrig bleibt, hat mehr Wert, als zum Selbsterhalt nötig (siehe Reproduktion). Darin stellen die Ware einen Mehrwert dar, den der aneignet, der über eine Macht im Warenhandel verfügt, der ein Kaufmittel zu Händen hat, das nicht mehr durch irgendein Zahlungsmittel eingelöst wird (siehe Wertrealisation). Man könnte daher meinen (siehe [[Meinung]]), dass aus dem [[Verkauf]] von [[Waren]] ihr Verkäufer dadurch profitiert, dass er beim [[Warentausch]] ein [[Mehr an Wert]] besitzt und daher vom [[Käufer]] mehr verlangen kann, als seine [[Ware]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]] darstellen könnte, dass sein [[Geld]] selbst schon vor seiner [[Wertrealisierung]] ein Mehr an [[Wert]]darstellen könnte, als sein [[Warenbesitz]] an [[Wert]] hat (siehe [[Kapitalfetisch]]). Von daher müsste allerdings dessen [[Konkurrenzverhältnis]] zu allen anderen [[Verkäufern]] aufgehoben sein. Aber der [[Wert]] des Warenhandelskapitals ist nicht die ausschließliche Kapitalform der [[Realwirtschaft]], ist nicht die einzig wirkliche [[Wertform]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], die über den [[Mehrwert]] ihrer [[Mehrproduktion]] unmittelbar durch die [[Preisbildung]] der [[Waren]] ihren [[gesellschaftlichen]] [[Mehrwert]] zu erzeugen vermöchte, im Grunde ganz [[allgemein]] vom [[Wucher]] (siehe [[Wucherkapital]]) zehren könnte. Doch dieser Wucher reibt sich immer wieder an seiner [[allgemeinen]] [[Profitrate]] auf und &amp;quot;bestraft&amp;quot; den Händler in seinem Unvermögen, sein Handeln im [[gesellschaftlichen]] [[Durchschnitt]] zu [[begreifen]] und an seinem [[inflationierenden]] [[Geldbesitz]] zu scheitern. [[Geld]] kann zwar mehr [[Geld]] aufhäufen, doch einen [[Mehrwert]] erfährt es vor allem durch die Handelsprofite einer dritten Art jenseits des [[Warentauschs]] von [[Gebrauchswerten]] der ursprünglichen [[Arbeitsprodukte]], sondern durch den Handel mit [[Krediten]] (siehe hierzu [[Kreditwesen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mehr an [[Wert]] - der [[gesellschaftliche]] [[Mehrwert]] - bezieht der [[kapitalistische]] Händler meist weniger aus den Produktwerten als unmittelbaren Geldertrag eines Handelsprofits, nicht unbedingt aus einem profitablen [[Warentausch]] (siehe [[Wertrealisation]]), sondern vor allem über den [[Geldwert]] der [[Währungen]], wie sie im Finanzhandel international durchgesetzt und fortgetrieben werden. Das setzt voraus, dass [[Profite]] in Geldform handelbar sind (siehe hierzu [[Finanzindustrie]]). Der [[Aktienhandel]] ist inzwischen die allgemeinste Form der [[Wertrealisation]], die sich von der so genannten [[Realwirtschaft]] des Warenhandels mit [[Gebrauchswerten]] abgelöst hat. Er bestimmt ganze Regionen im Wertverhältniss von Erwartungen auf [[Renditen]] durch den Handel mit[[Wertpapieren]] (z.B. Imobilien, Versicherungen, Betriebsanteile, Staatsanleihen, [[Renten]], Investitionen, Vorsorge oder Sicherheiten jedweder Art; - z.B. in der [[Preisbildung]] und Zukunftssicherung). Dieser Handel unterscheidet sich fundamental von dem mit [[Investitionen]] in die Realwirtschaft und deren [[Profite]] durch eine Beschleunigung der [[Produktion]] oder des Produktabsatzes. Hier dreht sich alles um [[Vorstellungen]] und [[Informationen]] von und über [[wirtschaftlche]] Entwicklungen der Produktion oder des Warenabsatzes, also einerseits durch Veränderungen der [[Wertbildung]] oder der [[Preisbildung]]. Beide können gegeneinander oder durch einandner oder durch von beides zugleich [[Wertwachstum]] einbringen - oder auch einen rasanten Wertverlust des [[Geldes]] - [[Inflation]] - verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber oft haben Aktien auch nur die Form von Krediten als Betriebsanleihen, also durch Gewinne über die Gewinnbeteiligung der Aktionäre. Ein Unternehmen, das sich eine Erhöhung seiner Mehrwertproduktion durch Einlagen in seine Liquidität verspricht, gibt eine bestimmte Summe an Aktien aus, durch die sich deren Käufer am [[Wertwachstum]] eines Betriebs einen anteiligen Gewinn versprechen. Die einzelne Aktie wird wie ein Produkt gehandelt oder verhandelt, das einen gesellschaftlich bestimmten wert hat, der sich je nach [[Nachfrage]] realisieren lässt. Der [[Preis]] zum [[Einkauf]] einer Aktie verändert sich aber nicht unmittelbar mit der Wertveränderung des Betriebs, sondern vor allem mit dem Bedarf an der Beteiligung dieser Spekulation im Wertanteil des ursprünglichen Ausgabewerts. Von da her kann der Wert der Aktie sich vom Wert ihrer Deckung durch den Betriebswert eines Unternehmens weit auseinanderfallen und die in das Papier investierte Geldsumme über seinen Verkaufspreis aufwerten, überwerten oder entwerten. Eine Aktie ist also ein Wertpapier, das wie ein Schuldzertifikat je nach Interesse an seinem [[Wertwachstum]] [[gekauft]] und [[verkauft]] wird, daher einerseits einen formalen Anteil im Proporz des Wertwachstums eines Betriebsvermögen darstellt, andererseits aber vor allem aus den [[Preisen]] der [[Nachfrage]] nach der darin bestimmten Spekulation bezieht. Es wird wie ein Produkt verhandelt, das seinen [[Gebrauchswert]] der Spekulationen auf die Zukunft einer [[Wertrealisierung]] bezieht, seinen gegenwärtigen [[Wert]] aber durch die [[Preisbildung]] nach [[Angebot und Nachfrage]] in einer bestimmten Zeit und einem bestimmen [[Geldwert]] durch die [[Verkäufe]] der aktuellen und zukünftigen [[Einkäufe]] erfährt. Es spekuliert auf [[Preise]], die durch eine gesteigerte [[Nachfrage]] nach diesem Papier sich ergeben soll, deren [[Wert]] sich aber nur über eine stetige Geldentwertung darstellen lässt. Die Aktie selbst stelgt nur nominell und anteilig an Kapitalvorschüssen die über den Wertschwund der [[Preise]] eines Geldvermögens kalkuiert ist und auf &amp;quot;Gewinne&amp;quot; hieraus setzt, die aus dem eingezahlten [[Geldwert]] über Extraprofite auch Produktion oder Eigentumsrechte sich ergeben sollen. Das [[Geld]], das ursprünglich als bloßes [[Kaufmittel]] wie ein Kredit eusgegeben wurde. Es wurde hierdurch aber selbst zugleich zum [[Eigentumstitel]] eines Anteils am Unternehmenskapital eingetragen. Aktien sind Wertpapiere der Schuldvrschreibung eines Kredits mit Bindung an den [[Wert]] eines Unternehmens eines Unternehmens in über die [[Preisbildung]] einer bestimmten Währung. Dessen besondere &amp;quot;Ertragssituation&amp;quot; unterscheidet sich von der gewöhnlichen Verzinsung und ist von den Perspektiven auf eines bestimmten [[Wertwachstum]] abhängig, also von einer Risikoabwägung über Erfolg und Verlust in einer betitelten Verwertungslag bestimmt ist. Während sich das Zinssystem an der [[Durchschnittsprofitrate]] aus vergangener [[Produktion]] bemisst, verspricht das Wertpapier einen darüber hinausgehenden besonderen [[Profit]] auf die zukünftige [[Geldverwertung]] durch umlaufende Zahlungsverpflichtungen spekuliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Geldzirkulation zwischen Wertproduktion und [[Wertrealisierung]]existiert das Wertpapier allerdings vorwiegend als [[fiktives Kapital]] und von daher meist als handelbare Vorstellung einer Verwertungsoption, indem es als Wertpapier auch den [[Besitzer]] wechseln, also mit einem besonderen [[Preis]] verkauft werden kann, der von jedem realen [[Wert]] unabhängig ist und lediglich durch den Gebrauch einer Zahlungsverpflichtung unter bestimmten Umständen einen höheren [[Preis]] im [[Verkauf]]des Wertpapiers einbringen kann, als der staatlich gesicherte Zinsfuß für einen [[Kredit]] im Maß der [[Durchschnittsprofitrate]] einbringen würde - nämlich dann, wenn aus dem [[Eigentumstitel]] als Wertpapier ein intensiverer Geldumlauf betrieben werden kann, als durch den [[Kredit]] für produktive Kapitalinvestitionen per [[Zins]] zu bekommen ist. Dann steigt die Nachfrage nach dem Wertpapier, das nur als Zahlungssicherheit (z.B. als [[Staatsverschuldung]]) gehandelt wird, weil und wenn [[Geld]] als [[Kredit]] in realökonomische Investitionen keinen dem entsprechenden [[Mehrwert]] realisieren kann. Von daher verhält sich der Zinssatz umgekehrt wie der Preis von Wertpapieren (siehe [[Derivatenhandel]]). Je nachdem, wie sich Geld aus der Produktion aufstaut (deflationiert) oder entwertet (inflationiert) wird der Preis von Wertpapieren steigen oder fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Verwertung des wirklichen Kapitals als konstant vorausgesetzt ... steigt und fällt der Preis dieser Wertpapiere umgekehrt wie der Zinsfuß....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wert ist stets nur der kapitalisierte Ertrag, d. h. der Ertrag, berechnet auf ein illusorisches Kapital nach dem bestehenden Zinsfuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten einer Klemme im Geldmarkt werden diese Wertpapiere also doppelt im Preise fallen; erstens, weil der Zinsfuß steigt, und zweitens, weil sie massenhaft auf den Markt geworfen werden, um sie in Geld zu realisieren. [[(K. Marx, Kapital III, MEW 25, 485.)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit Aktien handelt, der glaubt an einen [[Wert]], der sich durch die besondere Befindlichkeit eines Unternehmens ergibt, weil dieser über die Risiken des Geldmarktes, also des Kredithandels zu gewinnen ist. Der Sachverstand des Aktienkäufers erscheint als die Grundlage, das Wagnis durch Geldeinlage zu mindern und also einen Profit aus der besonderen Art einer &amp;quot;Wertschöpfung&amp;quot; zu begründen und daran teil zu haben. Also sieht jeder Aktionär seinen Verstand als seine Geschäftsgrundlage für einen &amp;quot;Gewinn&amp;quot;, der ohne sonstiges Zutun entsteht  oder auch nicht. Sicher weiß er auch, dass der Wert irgendwie aus der [[Produktion]] kommt, aber der Gewinn selbst erscheint nur durch geschicktes Positionieren von Geld auf dem Geldmarkt &amp;quot;verdient zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich gelingt das dort, wo die Extraprofite von der [[Durchschnittsprofitrate]] abweichen und sich als Dividende auszahlen. So kann die Geldelite auf die für [[Geld]] arbeitenden Menschen locker herabschauen, solange der Geldmarkt einen besonderen [[Mehrwert]] abschöpft, den sie dann in ihren Papieren stehen haben. Aber der Aktienwert, wie er gehandelt wird, unterscheidet sich von dem darin dargestellten Geldwert dadurch, dass diese Wertpapiere selbst gehandelt werden, dass also der Handel mit Aktien eine eigene Welt der Nachfrage nach ihnen erzeugt, worin die Erwartung eines besonderen Ertrags kalkuliert sein soll - also nicht der Betrag bzw. Preis, sondern die Raffinesse und [[Ausschließlichkeit]] einer Erwartung bewertet wird. Es ist der Preis einer Besonderheit, die zugleich als Spekulationsmasse [[allgemein]] auftritt, weil sie Tag für Tag, Stunde für Stunde usw. aufgepreist wird, de facto immer positiv sein kann, weil entweder Werte aus dem [[fiktiven Kapital]] ausgeschwemmt werden, Anwendugen finden und sich begütern, d.h. sich wieder verstofflichen, oder weil sie aus einer Produktivität eingenommen werden, durch welche andere Produkte wertlos werden. Von daher können die Handelswerte der Aktien in ungeahnte Höhen wachsen auch wenn die Dividenden bescheiden bleiben oder sogar negativ sind. Der Preis des Geldes in der Form von Wertpapieren ist dem des Geldes als Kredit bewegt vor allem deshalb in einer diametralen Proportion, weil er sich am Geldwert und seiner Krisen orientiert, und nicht an der Produktivität der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Common-Ownerships sind Bündnisse von Großaktionären, die das Handelsrisiko der Geldanleger durch den Ausgleich ihrer konkurrierenden Auspreisungen minimieren. Börsengehandelte Fonds ITF sind politische Geldverwalter, die sich als Kreditversicherungen anpreisen. Sie stellen die größten unabhängigen Vermögensverwaltung weltweit dar. Blackrock (größter Anbieter im Aktienhandel) ist daher keine Bank. Hier werden indexbestimmte Aktienpakete angeboten, die solange [[Wert]] haben, wie sie gehandelt, also gekauft und verkauft werden. Blackrock steuert den gesamten Aktienmarkt, gilt aber politisch nicht als systemrelevant, kann aber den gesamten Finanzmarkt zum Absturz bringen, wenn die Aktienpakete in einer weltweiten Krise nicht mehr gekauft werden (z.B. Flash-Crash am 6.5.2010). Hier kann überhaupt keine Spirale der Abwertung mehr verhindert werden. Wenn die Kurse durch systemisch bedingte Abwertungen fallen, entsteht der &amp;quot;Run to the Exit&amp;quot;, die Kanibalisierung der Aktien- und Rentenfonds. &amp;quot;Aladin&amp;quot; heißt das dort eingesetzte Computerprogamm, durch das fast der ganze Aktienhandel automatisch verrechnet, entschieden und &amp;quot;abgesahnt&amp;quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Entwertung in der Krise wirkt als kräftiges Mittel zur Zentralisation des Geldvermögens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Entwertung oder Wertsteigerung dieser Papiere unabhängig ist von der Wertbewegung des wirklichen Kapitals, das sie repräsentieren, ist der Reichtum einer Nation gerade so groß vor wie nach der Entwertung oder Wertsteigerung. ... Soweit ihre Entwertung nicht wirklichen Stillstand der Produktion ... oder Aufge­ben von angefangenen Unternehmungen ausdrückte oder Wegwerfen von Kapital in positiv wertlosen Unternehmungen, wurde die Nation um keinen Heller ärmer durch das Zerplatzen dieser Seifenblasen von nominellem Geldkapital...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese Papiere stellen in der Tat nichts vor als akkumulierte Ansprüche, Rechtstitel auf künftige Produktion, deren Geld- oder Kapitalwert entweder gar kein Kapital repräsentiert, wie bei den Staatsschulden, oder von dem Wert des wirklichen Kapitals, das sie vorstellen, unabhängig reguliert wird...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung des zinstragenden Kapitals und des Kreditsystems scheint sich alles Kapital zu verdoppeln und stellenweise zu verdreifachen durch die ver­schiedene Weise, worin dasselbe Kapital oder auch nur dieselbe Schuldforderung in verschiedenen Händen unter verschiedenen Formen erscheint. Der größte Teil dieses Geldkapitals ist rein fiktiv.[[(K. Marx, Kapital III, MEW 25, 488.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Handel mit Wertpapieren beruht im Großen und Ganzen als Wettgeld aus [[fiktivem Kapital]], das weder erzeugt noch ausgegeben werden kann und deshalb sich nur noch als politische Wertmasse verhält, die ihre Herkunft nicht mehr realisieren muss und deren [[Preise]] sich aus der [[Konkurrenz]] von Prognosen ergeben, die sich negativ zu einer realen Darstellung des [[Mehrwerts]] (z.B. in der Form von [[Zinsen]]) verhalten. Hiergegen ist die Dividende zwar wieder real, bestimmt, aber nur zu einem geringen Teil den Handelswert der Papiere. Wesentlich zehrt dieser Handel von der Prognose eines Zeitverhaltens der Zahlungstitel (Wechsel), also der Einschätzung, wie sich die Wertrealisierungen im Einzelnen unterscheiden und der [[Durchschnittsprofirate]] entgegen stehen, die sich im [[Zins]] darstellt. Er betreibt lediglich eine Spekulation auf einen [[Wert]], der noch gar nicht besteht, auf [[Wertwachstum]], das durch eine Geldanhäufung erst veranlasst und hierbei ein Ertrag realisierbar gemacht werden soll, der aus unrealisierbarem Kapital wieder reales Kapital zu machdn hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist der Aktienwert lediglich ein Geldname, der sich z.B. auch positiv wie negativ durch Leerverkäufe (siehe [[Derivatrenhandel]]) halten lässt, und von daher einen [[Tauschwert]] ohne Wert darstellt, aber dennoch [[Mehrwert]] realisiert, weil er mit dem Wert [[unbezahlter Arbeit]] handelt, einer [[Arbeit]], die entweder umsonst kalkuliert ist oder in einer zweiter Instanz seine Realisierung aus der [[Zirkulation]] von [[Kapital]] in der [[Preisbildung]] findet (Beispiel Future-Bonds).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In dieser Funktion wirkt das bis dahin rein [[fiktive Kapital]] auf die [[Preisbildung]] der Waren, die durch solche Spekulation produziert und gehandelt werden, besonders auf den [[Rohstoffhandel]], den sogenannten Warentermingeschäften (bzw. Futures), aber auch als Wette auf den Wertschwund eines Unternehmens oder Marktes oder Landes, der eine Rendite aus dem [[fiktiven Kapital]] erwirkt, durch welches sich die Finanzmärkte selbst zum Diktat über die Wertbeziehungen als reine [[Geldform]] der [[Waren]] aufblähen. Von daher wird der Aktienhandel zum Subjekt einer entstehenden Finanzdiktatur (siehe [[Feudalkapitalismus]]), welche die Wirtschaftspolitik der Nationalstaaten durch den Handel mit Staatsanleihen und [[Eigentumstitel]] bestimmt, die aus den Verwertungskrisen der [[Realökonomie]] nötig sind und zugleich den Zwang zu einer hieraus folgenden [[Staatsverschuldung]] verstärken - ein Teufelskreis, der zum Staatsbankrott führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein gründet der Aktienhandel auf einem [[Wertwachstum]] in der [[Geldform]] eines [[Zahlungsmittels]], das sich immer mehr in einem [[Kredit]]system des Finanzhandelskapitals entwickelt. Die Aktionäre mögen noch so bescheiden sein: Die kleinste Geldsumme, mit der sie Wertpapiere einkaufen, stellt [[Mehrwert]] dar, weil es als Geldwert ein werthaltiges Produkt ist, das mehr Geld produzierten soll. Es geht nicht in die Reproduktion der Menschen und ihrer Lebensverhältnisse ein, und spekuliert auf einen Teil des Mehrwerts, der daraus erwirkt wird und als Wertsteigerung der Aktie erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktionäre erwerben ihre Papiere zu einem Anteilspreis, und verkaufen sie, wenn ihnen jemand mehr als diesen bietet und sich auch mehr Gewinn davon verspricht, als es der bisherige Eigner dies noch erwartet. Sie handeln also mit Wechsel und Anteilscheinen wie mit Waren, die für den einen brauchbar, für den anderen unbrauchbar sind, eben so wie beide unterschiedlicher Auffassung von der Wertentwicklung der Aktie sich im Handel konfrontieren. Der effektive Besitzanteil an einem Betrieb war zwar die Grundlage dieses Handels, aber der Handel mit den Papieren beruht allein darauf, dass sie eine bestimmte Verwertungsperspektive bieten. Das ausgebende Unternehmen hatte ursprünglich eine feste Summe ihres Kreditbedarfs verlangt, die auf entsprechend vielen Anteilsscheine verteilt war. Beim Handel mit diesen Scheinen steht aber nicht der reale Anteilswert, sondern die Begierde auf die Kursentwicklung im Zentrum der Aufmerksamkeit, die ihrer Wertschätzung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Verhältnis dieser Einschätzungen ergibt sich nach vollzogenem Handel der neue Spekulationswert der Aktie, nämlich ihr letzter Verkaufspreis. Dieser Börsenwert geht durch die inzwischen eingebrachten Gewinne des ausgebenden Unternehmens meist weit über den Ausgabewert hinaus - das war ja schließlich der Zweck des Handels. Aber er beruht nicht unbedingt auf realen Werten, sondern mehr oder weniger auf der Selbsteinschätzung der Handelspartner - wie sicher sie sich also in ihren Zukunftsprognosen sind. Das hat einen eigen Dienstleistungsmarkt im Aktienhandel hervorgebracht, das Angebot von Fachwissen durch Broker, die entweder für Banken oder auch selbständig arbeiten oder auch eigene Fonds gründen. Die meisten Aktionäre überlassen daher die Markteinschätzungen den Fonds oder den Banken und erhoffen sich Sondereinnahmen aus den Preisschwankungen der [[Eigentumstitel]] oder einen Grundkapitalausgleich für alle Fälle, wo ein Rückhalt gegen die Unsicherheiten der eigenen Existenz benötigt wird. Diese Sicherheit gründet paradoxerweise gerade nur auf diesem Spekulationswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit Aktien Geld gewinnen will, muss sich eigentlich auf seine Risikoeinschätzung verlassen können. Aber immer größere Geldsummen wurden aufgrund von erwarteten Kurssteigerungen bewegt, je weniger [[Mehrwert]] unmittelbar durch Investitionen zu erzielen war. Der Aktienhandel wurde zu einer Existenzgrundlage für [[Geldbesitzer]], eine Art Grundsicherung über Anteile am [[Weltkapital]], ein Rückhalt für unsichere Zeiten  auch wenn er selbst nicht unbedingt sicherer war, als es die [[Realwirtschaft]] insgesamt sein konnte. Aber man konnte darin gegenläufige Wertbewegungen und Verwertungsbedingungen der [[Wirtschaft]] auffangen und ausgleichen  z.B. die Erträge aus dem [[Devisenhandel]] in Relation zum Maschinenexport oder Immobilienwerte bringen usw., wodurch das Gesamtrisiko sich auf den Märkten verteilen und ausgleichen konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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