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	<title>Anschauung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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In der unbefangenen Einfachheit und Einfältigkeit des Zusehens und Zurechtfindens scheint sie sich vereint zu haben mit ihrem [[Gegenstand]]&lt;/del&gt;, sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selbst gegenständlich &lt;/del&gt;zu sein&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Anschauung ist Welt &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Mensch in einem&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Welt als Mensch und Mensch als Welt. Sie ist zunächst immer Weltanschauung, solange sie sich nicht von ihrem Gegenstand unterscheidet, ein Verhältnis zur Welt, wie es &lt;/del&gt;sich aus dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Anschauen, also aus dem unreflektierten Auffassen so ergibt&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wie das Verhältnis durch &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Position der Betrachtung selbst schon gegeben ist. Diese [[Gegebenheit]] best�tigt &lt;/del&gt;sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Anschauung, solange kein Geber, kein Erzeuger, kein [[Subjekt]] auftritt. In der Unterschiedslosigkeit hierzu ist Anschauung selbst [[objektiv]], selbst Ausdruck der Gegebenheit, wie sie im Menschen ist. 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Das ist dann notwendig eine Idee&lt;/ins&gt;, die sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aus &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;reinen Negation ergibt &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sich hieraus als eine Frage an die Welt zusammenfassen lässt: Was hat &lt;/ins&gt;sie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für einen Sinn&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die verschiedenen Ideologien verfolgen &lt;/ins&gt;dies &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in der Umsetzung &lt;/ins&gt;zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihrer Praxis als politisches Anliegen&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Anschauung&amp;diff=40&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschauung ist das voraussetzungslose Ansehen und Zusehen, Sehen unter der Voraussetzung einer [[Objektivität]], die als [[Gegebenheit]] für sich wahrgenommen wird. In der unbefangenen Einfachheit und Einfältigkeit des Zusehens und Zurechtfindens scheint sie sich vereint zu haben mit ihrem [[Gegenstand]], sich selbst gegenständlich zu sein. Anschauung ist Welt und Mensch in einem, Welt als Mensch und Mensch als Welt. Sie ist zunächst immer Weltanschauung, solange sie sich nicht von ihrem Gegenstand unterscheidet, ein Verhältnis zur Welt, wie es sich aus dem Anschauen, also aus dem unreflektierten Auffassen so ergibt, wie das Verhältnis durch die Position der Betrachtung selbst schon gegeben ist. Diese [[Gegebenheit]] best�tigt sich in der Anschauung, solange kein Geber, kein Erzeuger, kein [[Subjekt]] auftritt. In der Unterschiedslosigkeit hierzu ist Anschauung selbst [[objektiv]], selbst Ausdruck der Gegebenheit, wie sie im Menschen ist. Daher erscheint Anschauung ausschlie�lich unmittelbar und subjektiv, auch wenn sie darin objektiv und allgemein vermittelt ist. Doch dies zu erkennen macht schon das Ende der Anschauung und der Anschaulichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Anschauung verlangt deshalb auch schon eine [[Gedankenabstraktion]], die sich als Verallgemeinerung von Wahrnehmungen unter einer bestimmten Lebensposition ergeben hat, worin sich das allgemein Objektive nominiert (siehe [[Nominalismus]]), um f�r sich zu sein und sein zu k�nnen, um also sich aus dem [[Zweifel]] ihres [[Soseins]] herauszunehmen. Das ist dann notwendig eine [[Idee]], die sich aus der reinen [[Negation]] ergibt und sich hieraus als eine Frage an die Welt zusammenfassen l�sst: Was hat sie f�r einen Sinn. Die verschiedenen [[Ideologien]] verfolgen dies in der Umsetzung zu ihrer Praxis als politisches Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anschauung muss sich auf Dauer in [[Nichts]] aufl�sen und das Verlangen nach [[Konkretion]] entwickeln. Von daher wird sie ihren eigenen Standort reflektieren, weil sie die darin �bermittelte [[Lebensauffassung]] bezweifeln muss und wird sich an die [[Erkenntnis]] ihrer [[Abstraktheit]] machen, [[Gedankenabstraktionen]] �berwinden, indem sie [[Realabstraktionen]] begreift, die ihr vorausgesetzt sind, - und so wird ihr [[Zweifel]] seinen [[Sinn]] erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
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