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	<title>Arbeitskraft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-11-02T16:19:40Z</updated>

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		<updated>2025-05-07T21:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Verhältnis (der Arbeit) ist das Verhältnis des Arbeiters zu seiner eignen Tätigkeit als einer fremden, ihm nicht angehörigen, die Tätigkeit als Leiden, die Kraft als Ohnmacht, die Zeugung als Entmannung, die eigne physische und geistige Energie des Arbeiters, sein persönliches Leben – denn was ist Leben anderes als Tätigkeit – als eine wider ihn selbst, gewendete, von ihm unabhängige, ihm nicht gehörige Tätigkeit.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 515)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich bildet sich eine [[Kraft]] aus dem, was sie bezweckt, was sie soll und will. Damit bliebe sie unveräußerlich und unvergleichbar, weil sie durch sich selbst und ihre Arbeitsmittel [[bestimmt]] wäre (siehe [[Arbeit]]), [[frei]] im [[räumlichen]] und [[zeitlichen]] Verlauf ihrer [[Bewegung]]. [[Getrennt]] hiervon (siehe auch [[Isolation]]), also [[abstrakt]] genommen, als reine [[Kraft]] der [[Arbeit]] unterscheidet sich die menschliche Kraftäußerung wesentlich von der [[maschinellen]] (siehe auch [[Automation]]). Sie muss sich durch ihre Erzeugnisse [[reproduzieren]] und kann hierdurch zugleich ihr [[Leben]] gestalten, wie es für sie [[wesentlich]] und also [[anwesend]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne diese [[Beziehung]] auf ihr [[wirkliches]] [[Leben]] werden Menschen wie auch [[Maschinen]] (siehe [[Technologie]]) produktiv im Prozess ihrer [[Verwertung]] für eine ihnen [[fremde]] [[Entwicklung]] eingesetzt (siehe [[Geschichte]]) und sind von daher [[politisch]] der [[Verwertungslogik]] der [[Kapitalistischen]] [[Gesellschaft]] überantwortet. In dieser [[Logik]] unterscheiden sie sich von [[Maschinen]] nun auch dadurch, dass sie sich für einen [[Lohn]] [[veräußern]] müssen, der lediglich dem [[Wert]] der [[Lebensmittel]] und Gebühren entspricht, wodurch sie ihr [[Leben]] [[reproduzieren]] ([[bezahlte Arbeit]]) und sich hierüber zugleich für jeden ihnen [[fremden]] Zweck in den Dienst von [[Geldbesitzer]] stellen müssen, die ihre [[Arbeit]] in einer [[Zeit]] (siehe [[Arbeitszeit]]) für sich [[nutzen]], durch die sie sowohl ihren [[Lebensunterhalt]] finanzieren und zugleich die [[Reproduktion]] des [[Kapitalbesitz]] (siehe [[konstantes Kapital]]) und einen [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] (siehe hierzu auch [[Ausbeutung]]) zur Verwertung des [[Wertwachstums]] über den Finanzmarkt beizubringen haben (siehe [[Arbeitstag]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem die Arbeitskraft von einem [[Geldbesitzer]] als Bestandteil seines [[variablen Kapitals]] [[gekauft]] und vom arbeitenden Menschen hierfür [[verkauft]] wird, ist sie [[Lohnarbeit]], [[Subjekt]] wie [[Objekt]] ihrer Selbsterhaltung (siehe [[Reproduktion]]), einerseits als Moment der Warenproduktion wie andererseits auch der [[Geldzirkulation]] über die [[Warenzirkulation]]. Im [[Warentausch]] hat ihre [[Reproduktion]] einen [[Preis]], der sich in ihrem [[Arbeitslohn]] darstellt (siehe auch [[bezahlte Arbeit]]), während sie für den Käufer ihrer [[Kraft]] einen [[Wert]] durch ihre Tätigkeit erzeugt. Organisch hat sie also einen Gebrauchwert für den Arbeitsprozess, der zugleich einen [[Wert]] produziert, der über ihren [[Preis]] hinausgeht (siehe auch [[Mehrwert]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wert]] der [[Arbeitskraft]] ist der Wert der Produkte, die zu ihrer Reproduktion nötig sind. Er resultiert einerseits aus der [[Konkurrenz]] der &amp;quot;Arbeitnehmer&amp;quot; als durchschnittliches [[Angebot]] an kaufbarer [[Kraft]] (je mehr [[Arbeitslose]] und Niedriglöhner, desto preiswerter für den [[Käufer]]) und andererseits durch den [[Preis]] der Lebenshaltung ([[Lebensmittel]], [[Wohnen]], Lebensvorsorge, Infrastruktur), der sich aus der [[Konkurrenz]] der [[Verkäufer]] von absolut notwendigen [[Mitteln]] für den Lebensuntehalt ergibt. Jedoch geht der Wert der [[Arbeit]], die mit dem [[Arbeitslohn]] bezahlt gilt (siehe [[bezahlte Arbeit]]) darüber hinaus und existiert als [[unbezahlte Arbeit]] in einem [[Mehrwert]] der Produktion. Dieser realisiert sich erst im Nachhinein der [[Arbeit]] und der [[Lohn]]abschlüsse .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im organischen Prozess der [[Arbeit]] [[reproduzieren]] sich die arbeitenden Menschen durch ihre [[bezahlte Arbeit]] und produzieren zugleich durch ihre [[unbezahlte Arbeit]] einen [[Mehrwert]] für den [[Geldbesitzer]]. Was sie für sich tun bleibt für sich, was sie für das [[Geld]] tun, kommt auf sie als ein [[politische]] [[Macht]] eines ihnen [[fremden]] [[Eigentums]] zurück, das ihre [[Arbeit]] bestimmt. Weil die Arbeitskraft als [[Ware]] gehandelt wird, ist sie gezwungen, ihre [[Selbstentfremdung]] zu erzeugen und sich der [[Macht]] eines ihr fremden [[Reichtums]] zu unterwerfen, der ihre ganz Existenz durch ihren [[Existenzwert]] bestimmt .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Warentausch]] ist das [[politische]] [[Verhältnis]] einer [[gesellschaftlichen]] [[Form]], in welcher die voneinander [[getrennten]], die [[isolierten]] [[Elemente]] des [[gesellschaftlichen]] [[Reichtums]] aufeinander bezogen werden. Jede [[Ware]] stellt durch ihren [[Gebrauchwsert]] eine [[private]] [[Beziehung]] dar, die [[gesellschaftlich]] durch den [[Tauschwert]] eines [[Zahlungsmittels]] vermittelt ist. Die Arbeitskraft von Menschen wird als [[Ware]] gehandelt und ist als [[Gebrauchwsert]] für den [[Käufer]] deren dingliche [[Eigenschaft]], einen [[Wert]] zu erzeugen, der [[mehr Wert]] ist, als ihre [[Reproduktion]] kostet, als die Waren [[Wert]] sind, die sie konsumieren muss. Ihr [[Preis]], also der [[Wert]], den sie für den kostet, der sie [[benutzt]], unterscheidet sich daher von dem [[Wert]], den ihr Verbrauch darstellt. Objektiv steht der [[Wert]] der Arbeitskraft in einem poltisch [[bestimmten]] [[Verhältnis]] zu ihren Kosten, einem [[Verhältnis]], das für den [[Nutzer]], den [[Einkäufer]] als [[Besitzer]] eines [[Kaufmittels]], als [[Geldbesitzer]] mehr [[Wert]] erzeugt, als sie für den [[Verkäufer]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maschinen]] verzehren [[Stoff]] (siehe hierzu auch [[Stoff pro Arbeit]]) und [[Energie]], Menschen ihre [[Kraft]] in einer [[Arbeit]], deren Produkte ihnen durch ihren [[Preis]] lediglich die [[Energie]] zuführen, die sie in der [[Arbeit]] verausgaben müssen. Arbeitskraft ist im einfachen Sinne eine natürliche [[Kraft]], die von Menschen für eine eigenständige [[Form]] der [[Arbeit]] aufgewendet wird - also nicht für eine menschlich bestimmte Arbeit, sondern eine [[formbestimmte]] [[Arbeit]] von Menschen, eine Arbeit, die für eine Lebensform aufgewendet werden muss - einerseits um sich selbst am [[Leben]] zu halten und andererseits hierfür [[Reichtum]] zu schaffen, seine [[Formbestimmungen]] also zu [[reproduzieren]] und fort zu entwickeln. Um solche Arbeitskraft zu bilden und zu erhalten müssen Menschen in ihrer [[Befähigung]] zur [[Arbeit]], in ihrem Arbeitsvermögen ausgebildet sein - nicht unbedingt, um als Mensch gebildet zu erscheinen (siehe Bildungsbürger), sondern als Mensch mit einer gesellschaftlich [[Kraft]]notwendigen [[Form]] seiner [[Kraft]]. Wie deren [[Bildung]] ist auch ihre Ausübung durch diese [[Form bestimmt]], ist selbst schon als [[Kraft]] der Menschen zu dieser [[Form]] [[veräußerlicht]], als [[Entäußerung]] des Menschen an ihm selbst als Quelle der [[Wertbildung]] fixiert. Nur deshalb kann man von einer Arbeitskraft als eigenständiges [[Subjekt]], als Organ des [[Kapitals]] sprechen: Es ist die [[Formbestimmtheit]] einer bestimmten produktiven [[Subjektivität]], einer Subjektivität in Warenform, welche das Subjekt der [[Arbeit]] durch die [[Formen]] des [[Geldes]] als [[Zahlungmittel]] des [[Geldbesitzers]], der gesellschaftlich ausgepressten [[Kaufmittels]], dem [[Subjekt]] des Marktes einerseits von seiner [[Tätigkeit]] als [[Objekt]] der Geldverwertung abtrennt, um ihr Geld als [[Kaufmittel]] ihrer Lebenserhaltung zu vermehren, indem sie ihr [[Zahlungmittel]] entwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was dem Geldbesitzer auf dem Warenmarkt direkt gegenübertritt, ist in der Tat nicht die Arbeit, sondern der Arbeiter. Was letztrer verkauft, ist seine Arbeitskraft. Sobald seine Arbeit wirklich beginnt, hat sie bereits aufgehört, ihm zu gehören, kann also nicht mehr von ihm verkauft werden. Die Arbeit ist die Substanz und das immanente Maß der Werte, aber sie selbst hat keinen Wert.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 559)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kraft]] des arbeitenden Menschen wird veräußert und - täglich immer wieder neu - nicht nur verausgabt, sondern auch wirklich verbraucht und regeneriert. Sie wird daher nicht nur &amp;quot;gemietet&amp;quot;, sondern wirklich als menschliche [[Energie]]menge aufgebraucht, und deshalb wie eine [[Ware]] nach dem bewertet, was ihre [[Produktion]] und [[Reproduktion]] nötig hat. Für die Bestimmung ihres Kostpreises für den kapitalistischen Produktionsprozess ist die äußerste [[Bedingung]], dass sie jeden Morgen erneuert und am Abend auch wirklich verausgabt, also vollständig verbraucht sein soll. In ihrer [[Nutzung]] ist der [[Wert]] ihrer Vernutzung, also der [[Kostpreis]] ihrer [[Regeneration]] (Nahrung, [[Wohnen]], [[Familie]] usw.) für ihren untersten [[Preis]] bestimmend. Ausreichende Nahrung und ausreichender Schlaf sind daher die äußerste Lebensbedingung dieser Kraft, von der auch die gesellschaftliche Erneuerung abhängt. Geht der Lohn oder die Sozialleistung unter diesen [[Wert]], so ist auch die gesellschaftliche Erneuerung bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Ihr Preis, der [[Lohn]], bezieht sich daher immer auf das Material und die Zeitdauer ihrer Erneuerung, der hierfür notwendigen [[Arbeitszeit]] (siehe auch [[notwendige Arbeit]]). Das Kalkül der [[politischen Ökonomie]] in der [[Bestimmung]] ihres Werts zielt als erstes darauf, dass beides optimal für den [[Verwertung]]sprozess ist. An zweiter Stelle steht die [[Regeneration]] ihrer Population, also das Nachwachsen einer arbeitsfähigen Generation im Maßstab der Notwendigkeiten des gesellschaftlichen Produktionsprozesses. Und an dritter Stelle geht es um die Minimierung ihrer Kosten im Arbeitsprozess durch Minimierung des [[Arbeitslohns]]. Von daher sind auch die sogenannten Sozialleistungen ein wesentliches Kalkül: Sie müssen den unterst möglichen Preis der [[Reproduktion]] eines Menschenlebens finanzieren, der gewöhnlich die absolute Untergrenze des Arbeitslohns bestimmt. Damit die Arbeitsleute ihre Forderungen hieran bemessen und also relativ hierzu ihren Lohn bemessen und um diesen zugleich[[konkurrieren]], beginnt der Lohnkampf an dieser Untergrenze. Der unterste Preis der Arbeit lässt allerdings nur noch die Menschen zur Arbeit gehen, die darin deren &amp;quot;soziale Vorteile&amp;quot;, die Überwindung ihrer gesellschaftlichen [[Isolation]] nutzen müssen, die das wesentliche [[Leiden]] der [[Arbeitslosen]] ausmacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Tageswert der Arbeitskraft betrug [zum Beispiel] 3 sh., weil in ihr selbst ein halber Arbeitstag vergegenständlicht ist, d.h. weil die täglich zur Produktion der Arbeitskraft nötigen Lebensmittel einen halben Arbeitstag kosten. Aber die vergangne Arbeit, die in der Arbeitskraft steckt, und die lebendige Arbeit, die sie leisten kann, ihre täglichen Erhaltungskosten und ihre tägliche Verausgabung, sind zwei ganz verschiedne Größen. Die erstere bestimmt ihren Tauschwert, die andre bildet ihren Gebrauchswert. Daß ein halber Arbeitstag nötig, um ihn während 24 Stunden am Leben zu erhalten, hindert den Arbeiter keineswegs, einen ganzen Tag zu arbeiten. Der Wert der Arbeitskraft und ihre Verwertung im Arbeitsprozeß sind also zwei verschiedne Größen. Diese Wertdifferenz hatte der Kapitalist im Auge, als er die Arbeitskraft kaufte. Ihre nützliche Eigenschaft, Garn oder Stiefel zu machen, war nur eine conditio sine qua non, weil Arbeit in nützlicher Form verausgabt werden muß, um Wert zu bilden. Was aber entschied, war spezifische Gebrauchswert dieser Ware, Quelle von Wert zu sein und von mehr Wert, als sie selbst hat. Dies ist der spezifische Dienst, den der Kapitalist von ihr erwartet.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 207 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Arbeitskraft steckt alles, was im Arbeitsprozess an [[Sinn]], [[Geist]], [[Intelligenz]], Vermögen, Fähigkeit, Nerv und Schweiß usw. veräußert wird. Arbeit ist zum einen eine [[notwendige]] Tätigkeit zum Selbsterhalt, zugleich aber auch der Produktionsprozess von [[Reichtum]], dem Material der [[Freiheit]], durch welches die [[Gesellschaft]] der Menschen sich über die Gewalten der [[Natur]] emanzipiert hat, selbst zu einer [[Naturmacht]] geworden ist. Indem die Arbeitskraft zur Reproduktion von Mensch und Gesellschaft eingesetzt wird, erzeugt sie zugleich Produkte, die über dies hinausgehen, [[Mehrprodukte]], die ein Wachstum der Wirtschaftsleistung darstellen (siehe [[Wirtschaftswachstum]]). Der Kraftaufwand zur [[Reproduktion]] nutzt damit in seiner Anwendung zugleich die [[Kraft]], welche gesellschaftlichen [[Reichtum]] bildet. Im arbeitenden Menschen stellt sich daher die [[Enteignung]] des Menschen von seinem Produkt als die gesellschaftliche [[Entfremdung]] schlechthin dar, welche der lebendigen Arbeit des Menschen zugefügt und in toter Form als Macht der [[toten Arbeit]] in der [[Form]] des [[Kapitals]] objektiviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An dem Arbeiter existiert es also subjektiv, daß das Kapital der sich ganz abhanden gekommene Mensch ist, wie es am Kapital objektiv existiert, daß die Arbeit der sich abhanden gekommene Mensch ist.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 523)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jede [[Ware]] nur den [[Wert]] hat, der zu ihrer Erzeugung an [[durchschnittlicher]] [[Arbeitszeit]] gesellschaftlich aufgewendet werden muss und die auch ihre Reproduktion wiederum benötigt, besteht auf dem Arbeitsmarkt der Widerspruch des [[Geldwerts]] im [[Arbeitslohn]] darin, dass dieser den Wert der Arbeitskraft als [[Preis]] ihrer [[Reproduktion]] bezahlt (siehe [[bezahlte Arbeit]]), für den Käufer der Arbeitskraft aber durch ihre Anwendung mehr Wert entsteht (siehe [[Mehrwert]]), weil die Anwendungszeit der [[Arbeitskraft]] über ihren Preis genauso hinweggreift (siehe [[unbezahlte Arbeit]]), wie über die Anwendung der Technologie, Verwaltung und Immobilien des Unternehmens - zumindest solange es konkurrenzfähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff von Kraft wird solche Tätigkeit daher auch schon als der [[Arbeit]] äußerlich gefasst, als ihre [[Wirkung]], als bestimmte [[Wirklichkeit]] von Arbeit, die zweierlei in einem bewirkt: Selbsterhaltung und Bereicherung. Als dies beides existieren daher auch ihre Produkte auf dem Markt, stehen dort als [[Ware]] in [[Wertform]] den Menschen gegenüber. Ihre Artbeikraft vermittelt sich daher in einem Produkt, das von ihrem [[Sinn]] schon abgesehen hat und hiervon [[getrennt]] und [[gesellschaftlich]] als [[Angebot]] zum [[Kauf]], als [[Preis]], der sich aus der [[Konkurrenz]] der [[Verkäufer]] bildet, auf das rein [[Notwendige]] [[reduziert]] ist, auch wenn es [[privat]] durch seine Aneignung (siehe [[Privateigentum]]) eine Bereicherung bieten kann - nicht für den Erzeuger, wohl aber für den Käufer dieser Produkte, die seiner Veräußerung gänzlich äußerlich begegnen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitskraft kann man daher als Formulierung eines äußerlichen Daseins des arbeitenden Menschen ansehen, dem die subjektiven Momente der Produktion, die [[Freiheit]] der Gestaltung und Ausbildung seines Lebens im Arbeitsprodukt genommen sind, der also nicht sein eigenes Leben in der Arbeit äußert, sondern äußerliches Dasein enteigneten Lebens formuliert. Er ist &amp;quot;bei der Arbeit außer sich und außer der Arbeit bei sich&amp;quot; (Marx). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Teilung]] seiner Lebenstätigkeit in ein Reich der [[Notwendigkeit]] und ein Reich der [[Freiheit]] macht seine [[Entfremdung]] und seinen [[Schmerz]] aus, der ihn durch sein Wertsein für den Arbeitsprozess bestimmt, in welchem er unter herrschenden [[Lebensbedingungen]] [[Lohn]] erhält, nur um Über-[[Leben]], um [[existieren]] zu können. Am arbeitenden Menschen zeigt sich die Spaltung zwischen dem individuellen [[Dasein]] und der [[Wirklichkeit]] dieser Gesellschaftsform, in seinem [[Wert]] für diese und dem [[Preis]] seiner Arbeitskraft, - zwischen dem Reichtum, den er bildet, den er als [[Mehrwert]] produziert, und dem [[Geld]], dass er als Lohn für den Selbsterhalt ausbezahlt bekommt. Der [[Wert]] seiner Tätigkeit existiert auf dem Markt lediglich als [[Ware]], also als Wert seiner Lebensmittel, als sein [[Reproduktion]]swert, um den die Lohnabhängigen [[konkurrieren]]. Der Wert, den er neu Bildet, existiert zugleich als gesellschaftliches [[Mehrprodukt]], als [[Mehrwert]] aus Arbeit, die nicht bezahlt wird, aus [[unbezahlter Arbeit]] in einem Produkt, das ihm nicht gehört - nicht ihm als gesellschaftlich wirkender Mensch, noch ihm als Individuum einer Gesellschaft, in der er arbeitet und sie fortbildet. Seine menschliche Kraft und Macht ist in der [[Geld]]form, die er dafür erhält, die Produktion seiner Ohnmacht in dieser, die ihren Reichtum nur über [[Geldbesitz]] vermittelt. Die widersprüchliche [[Beziehung]] zwischen [[Wert]] und [[Preis]] der Arbeitskraft erzeugt alle [[Widersprüche]] des Wertquantums, das diese Gesellschaft zwischen [[Produktion]] und [[Zirkulation]] des Werts bewegt und der sich in der Unmöglichkeit darstellt, auf Dauer das zu produzieren, was auch von den Menschen wirklich konsumiert werden kann, das [[variable Kapital]] so anzuwenden, dass darin das [[konstante Kapital]] als [[Produktivkraft]] einer [[Gesellschaft]] den [[Reichtum]] und die Reichhaltigkeit ihrer Entwicklung hervorbringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Wert der Arbeitskraft, gleich dem jeder andren Ware, ist bestimmt durch die zur Produktion, also auch Reproduktion, dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit. So sie Wert, repräsentiert die Arbeitskraft selbst nur ein bestimmtes Quantum in ihr vergegenständlichter gesellschaftlicher Durchschnittsarbeit. Die Arbeitskraft existiert nur als Anlage des lebendigen Individuums. Ihre Produktion setzt also seine Existenz voraus. Die Existenz des Individuums gegeben, besteht die Produktion der Arbeitskraft in seiner eignen Reproduktion oder Erhaltung. Zu seiner Erhaltung bedarf das lebendige Individuum einer gewissen Summe von Lebensmitteln. Die zur Produktion der Arbeitskraft notwendige Arbeitszeit löst sich also auf in die zur Produktion dieser Lebensmittel notwendige Arbeitszeit, oder der Wert der Arbeitskraft ist der Wert der zur Erhaltung ihres Besitzers notwendigen Lebensmittel. Die Arbeitskraft verwirklicht sich jedoch nur durch ihre Äußerung, betätigt sich nur in der Arbeit. Durch ihre Betätigung, die Arbeit, wird aber ein bestimmtes Quantum von menschlichem Muskel, Nerv, Hirn usw. verausgabt, das wieder ersetzt werden muß. Diese vermehrte Ausgabe bedingt eine vermehrte Einnahme. Wenn der Eigentümer der Arbeitskraft heute gearbeitet hat, muß er denselben Prozeß morgen unter denselben Bedingungen von Kraft und Gesundheit wiederholen können. Die Summe der Lebensmittel muß also hinreichen, das arbeitende Individuum als arbeitendes Individuum in seinem normalen Lebenszustand zu erhalten. Die natürlichen Bedürfnisse selbst, wie Nahrung, Kleidung, Heizung, Wohnung usw., sind verschieden je nach den klimatischen und andren natürlichen Eigentümlichkeiten eines Landes. Andrerseits ist der Umfang sog. notwendiger Bedürfnisse, wie die Art ihrer Befriedigung, selbst ein historisches Produkt und hängt daher großenteils von der Kulturstufe eines Landes, unter andrem auch wesentlich davon ab, unter welchen Bedingungen, und daher mit welchen Gewohnheiten und Lebensansprüchen die Klasse der freien Arbeiter sich gebildet hat.(44) Im Gegensatz zu den andren Waren enthält also die Wertbestimmung der Arbeitskraft ein historisches und moralisches Element. Für ein bestimmtes Land, zu einer bestimmten Periode jedoch, ist der Durchschnitts-Umkreis der notwendigen Lebensmittel gegeben.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 184 f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzverhältnis stellt die Arbeitskraft, welche die gesellschaftliche Bedingung für jeden Reichtum darstellt, in die Privatheit der Subsistenz und das Kapital, welches durch gesellschaftliche Arbeit erzeugt wird, in den Genuss privater &amp;quot;Gewinne&amp;quot; aus solcher Arbeit. Es ist dies der von Marx in seinen ökonomischen Schriften dargestellte Widerspruch von gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung. Die Arbeitskraft, wiewohl für das Kapital Quelle allen Reichtums (siehe [[Mehrwert]]), kann unter den Bestimmungen des Kapitalismus für sich nur in der Selbsterhaltung tätig sein. Es liegt im Widerspruch dieser Gesellschaftsform, dass die lebendige Arbeit im Reichtum des Kapitals ihre Unterwerfung produziert und vermehrt, und daher immer wieder (je nach Krisenlage des Kapitalismus) zur [[Armut]] (siehe [[Arbeitslosigkeit]]) getrieben wird (siehe [[Proletariat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] haben sich die [[Beziehungen]] des [[Arbeitslohns]] zur [[Existenz]] der arbeitenden Bevölkerung allerdings auch verändert. Nach wie vor findet die [[Ausbeutung]] von Menschen durch das Kapital im Produktionsprozess über die ganzen Zeitverhältnisse ihres [[Lebens]] statt, doch nicht mehr unbedingt über ihre bloßen [[Arbeitszeiten]]. Doch zunehmend verteilt sie sich über ihre ganze [[Existenz]], die vor allem durch immer mehr Unkosten immer teurer wird, weil diese nicht mehr nur die [[Lebensmittel]] zur [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] betreffen, sondern für die bloßen Umstände und Strukturen ihres [[Lebens]] bezahlen müssen. Nicht mehr nur, weil ihre [[Arbeitskraft]] als [[Ware]] in den Produktionsprozess eingeht, aus welchem sich [[Mehrwert]] aus [[unbezahlter Arbeit]] für den Kapitalmarkt beziehen lässt, sondern weil der Kapitalmarkt selbst die Kosten des Lebens der Menschen über ihre schlichte [[Existenz]] schon durch einen [[Existenzwert]] ihrer Währung bestimmt, um hierüber seine [[Produzenten]] und [[Konsumenten]] als Bürgen der Nationalstaaten in der [[Konkurrenz]] ihrer Währungen zu nutzen und [[negierte]] Lebenssubstanz aus dessen [[Preisbildung]] bezieht (siehe hierzu auch [[Negativverwertung]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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