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	<title>Aufmerksamkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-11-02T16:19:54Z</updated>

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		<updated>2025-05-07T21:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Alles aber (…) ist jetzt ultra, alles transzendiert unaufhaltsam, im Denken wie im Tun. Niemand kennt sich mehr, niemand begreift das Element, worin er schwebt und wirkt, niemand den Stoff, den er bearbeitet. (…) Junge Leute werden viel zu früh aufgeregt und dann im Zeitstrudel fortgerissen. Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt; Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mögliche Fazilitäten der Kommunikation (…). Wir werden, mit vielleicht noch wenigen, die Letzten sein einer Epoche, die sobald nicht wiederkehrt.&amp;quot; (Johann Wolfgang Goethe, Brief an Zelter vom 6.6.1825) Was [[Eindruck]] macht ohne [[verstanden]] zu werden, bewirkt eine [[Wahrnehmung]], die schon eine eigenständige [[Wirkung]] auf ihre Organe hat, auch ohne eigene [[Inhalte]] zu [[vermitteln]]. Weil sie [[substanziell]] immer schon ihrer Funktion genügen muss [[reizt]] es sie, erheischt es Aufmerksamkeit und verursacht ihre [[Erregung]]. Schon als bloße [[Form]] der [[Wahrnehmung]] beschäftigt sie die [[Interpretation]] ihrer [[Sinne]], die organischen Rezeptoren einer [[natürlichen Intelligenz]], deren einzige [[Wahrheit]] ihre Funktion für den [[ganzen]] Organismus ist und die nur zu [[erkennen]] hat, was ihm schadet oder nützt. Ohne [[inhaltlich]] außer sich &amp;quot;Wahrheit zu nehmen&amp;quot;, ohne [[Bewusstsein]] ist sie mit ihm fundamental verbunden, um zu [[beurteilen]], was [[wesentlich]] hierfür ist und was nicht (siehe auch [[Aufmerksamkeitsstörungen]]). An und für sich kann die Wahrnehmung niemals gegen sich selbst gerichtet sein. Aber wo der positive [[Schein]] der Welt (siehe [[Scheinwelt]]) sich als Lebenswelt eines [[ästhetischen Willens]] mächtig gemacht hat, wo er sein [[Heil]] in der Welt der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfunden und gefunden hat (siehe hierzu auch [[heile Welt]]), da trägt er ein [[Bild]] der Vollendung fort, das eine [[Güte]] ihrer [[Ästhetik]] ausströmt, die nicht von dieser Welt des [[bewegten]], des tätigen [[Lebens]] (siehe auch [[Arbeit]]) sein kann. Er treibt die lebendige [[Wahrnehmung]] in die Krise einer allmächtigen [[Wahrheit]], die sich in der [[Sinnbildung]] der [[bürgerlichen Kultur]] dem entsprechend [[politisch]] gestaltet (siehe hierzu auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Positivismus]] spaltet die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen in Freund und Feind und [[bestimmt]] die [[Formen]] der [[Kultur]] in ihren Lebensstrukturen und [[Ängsten]] (siehe hierzu auch [[Lebensangst]]) zwischen [[Macht]] und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Selbstveredelung]]). Sie [[zerteilt]] die [[Kulturen]] der [[Selbstbeziehung]] in politische Dispositionen und gründet gegensinnige [[Erkenntnisinteressen]], die sie in ihrer Aufmerksamkeit auch gegensinnig ausrichten (siehe hierzu auch [[Erkenntnistheorie]]). So ist es kein Wunder, dass die Einen hiervon in die Flucht getrieben, die Anderen in ihrer [[Selbstverwirklichung]] erhoben und &amp;quot;erhört&amp;quot; werden. Aufmerksamkeitsstörungen sind von daher keine individualpsychologische &amp;quot;Macke&amp;quot; sondern in der [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen wirksame Gegensätze - [[Selbstkontrolle]] auf der einen Seite, Selbstverschmelzung auf der anderen -, so dass sich ihre [[Erkenntnisinteressen]] in [[egozentrische]] und exzentrische Identitäten ausgestalten (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]). Was die [[Wahrnehmung]] der Einen durch ihre [[Objektivtiät]] [[langweilt]] und einschläfert (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), [[erregt]] die [[Selbstwahrnehmung]] der Anderen in einem hohen Ausmaß, weil es die [[Subjektivität]] ihrer [[Selbstgefühle]] [[objektiv]] [[bestimmt]] (siehe auch [[objektives Selbstgefühl]]) und beherrscht. [[Wahrnehmung]] kann also nur [[wirklich]] &amp;quot;wach&amp;quot;, mit sich identisch sein, wenn und soweit sie aufmerksam ist. Aufmerksamkeit ist eine intensive [[Gegenwärtigkeit]] in der [[Beziehung]] der [[Sinne]] auf ihren [[Gegenstand]]: intensive [[Empfindung]]. Aufmerksamkeit ist von daher die [[Form]] einer [[unmittelbaren]], also [[gegenwärtigen]] [[sinnlichen Gewissheit]], die sich in ihrem [[Gegenstand]] [[erkennt]], die [[weiß]], was sie von ihm [[kennt]] und was sie mit ihm zu [[tun]] hat, was also ihre [[Wahrheit]], ihre [[Wahrnehmungsidentität]] durch ihn für sie ist und macht. Von daher drückt sich darin eine innige [[Beziehung]] aus, die ein [[Interesse]] an dem verfolgt, was sich darin verhält und die [[Verhältnisse]] sucht, in denen dieses auch zu finden und zu [[empfinden]] ist. Nicht der [[Zufall]] irgendwelcher [[Ereigniss]]und [[Erlebnisse]] macht aufmerksam, sondern das [[Wissen]] um die [[Beziehung]] ihrer [[Verhältnisse]]. [[Wahrnehmung]] ist niemals ohne diese [[Beziehung]] und auch nicht ohne deren [[Gegenstand]] in den [[Verhältnissen]] seiner [[Wahrnehmung]] zu [[begreifen]]. So strebt Aufmerksamkeit ihrer [[Natur]] gemäß immer zu einer [[Wahrnehmungsidentität]]. Doch die psychischen Phänomene ihrer Störungen (siehe [[psychische Krankheit]]), besonders der Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivität (ADHS), [[Depressionen]] und [[Zwänge]] (siehe [[Zwangshandlungen]]), offenbaren eine nicht gelungene organische Einheit der [[Wahrnehmung]] (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]), die [[psychische]] [[Kräfte]] in Gang gesetzt hat, die ihre [[Natur]] [[bestimmen]], die als [[Formbestimmung]] ihrer Einheit eine [[Abstraktion]] ermächtigt haben, die im Nachhinein ihrer Krise ihrer [[Verwirklichung]] vorauseilen, um sie schon [[auszuschließen]], bevor sie entstehen könnte (siehe hierzu auch [[Verdrängung]]). Der [[Grund]] einer jeden Aufmerksamkeitsstörung liegt daher in den Wahrnehmungsverhältnissen, worin das Wahrgenommene dem [[Wahrgehabten]] [[widerspricht]] (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]). So bedrängt z.B. eine [[psychische Depression]] die [[Macht]] einer [[Selbstwahrnehmung]], die ihrem [[Selbstgefühl]] unterliegt, die ihre [[Gefühle]] beherrscht, wenn sie ihre [[Empfindungen]] von sich abstoßen müssen. Und [[Zwangshandlungen]] suchen übermächtige [[Gefühle]] durch ein [[Verhalten]] gegen ihre [[Verhältnisse]] [[auszuschließen]], die ihre [[Empfindungen]] nötig haben. Das [[Leben]] einer [[isolierten]] [[Zwischenmenschlichkeit]] in den [[Lebensburgen]] einer [[burgherrlichen Kultur]] - besonders wo es in [[symbiotische Selbstbehauptungen]] geraten ist - muss die [[Gesellschaftlichkeit]] seiner [[Generationen]] leugnen und verstrickt sich zunehmend in den Blähungen ihrer [[Eindrücke]] und [[Ausdrücke]], ihre [[Wahrnehmung]] durch das [[Erleben]] in ihren Blasen entstellen oder [[verrückt]] machen. Der Zusammenhang der [[Erlebnisse]] und [[Ereignisse]] ist für die [[Wahrnehmung]] der Individuen einer [[Gesellschaft]], wo sie keinen [[Grund]] hierfür in den [[Gegenständen]] ihres [[Lebens]] finden und [[empfinden]] können, nur in ihrem [[Denken]]. Die innere [[Tätigkeit]] ihrer [[Beziehung]] hierauf muss die äußere ersetzen. Und je [[isolierter]] die [[Dinge]] und [[Geschichten]] des [[Lebens]] [[existieren]], desto schwerer ist es auch für einen einzelnen Menschen, auf sie aufmerksam zu bleiben, sie [[denken]] zu können. Aber nur die Aufmerksamkeit ist die Gegenwärtigkeit des [[Gedächtnisses]] für die [[Wahrnehmung]], also das, was sie in ihren Gedanken verbunden weiß und aufmerken lässt und ihre [[Gefühle]] bildet. Ohne diese kann sie nur ein [[ästhetisches]] [[Verhältnis]] hierzu haben und ist jederzeit zu beeindrucken durch die [[Selbstgefühle]], welche von daher in die [[Empfindungen]] eingehen. Die Aufmerksamkeit ist dann allerdings relativ, abhängig von den [[Umständen]] und [[Inhalten]] der [[Wahrnehmung]] im [[Erleben]] selbst, durch die immer mehr [[wahrgemacht]] wird, was nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, weil es nurmehr aus der [[Absicht]] selbstbezogener [[Tätigkeiten]] entspringt, also nur noch die [[Selbstwahrnehmung]] bestärkt. Aufmerksamkeit kann aber auch durch reine Überreizung (siehe [[Reiz]]) mehr oder weniger vollständig zu selbständigen [[Wahrnehmungszuständen]] (siehe z.B. [[Zwangshandlungen]]) aufgehoben werden, weil sie sich auf wesentliche [[Inhalte]] ebenso fokussieren und verselbständigen kann, wie auf die [[Ästhetik]] einer Begebenheit (z.B. übermächtige Geruchsempfindlichkeit). Damit einher geht dann eine Abwehr gegen bestimmte Wahrnehmungsinhalte, ohne dass diese [[verdrängt]] würden und ohne dass darin bestimmte [[Ursachen]] wirksam wären, diese unbestimmbar aber als leere [[Erregung]] in einem Menschen fortwirken, die zugleich andere ungebundene Erregungen verstärken, wie sie z.B. beim Zusammenbruch einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] auftreten. Es sind dies dann Surrogate von Inhalten, die übermäßig bestimmt sind (siehe auch [[Formbestimmung]]) und von daher ihren [[Lebensraum]] überdehnen würden und sich in ihrer [[Wirkung]] komprimieren müssen (siehe [[Dichte]]), von daher sich ganz unbestimmt gegen dessen bestimmte [[Inhalte]] in der [[Wahrnehmung]] und sich schließlich gegen deren Aufmerksamkeit selbst richten und [[Zwangshandlungen]] bewirken. Ein Mensch der an einem sogenannten &amp;quot;Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom&amp;quot; leidet, ist kaum mehr in der Lage, sich in einem Lebenszusammenhang wahrzunehmen. Unentwegt muss er jeder einzelnen [[Empfindung]], die er hat, nachgegen, um darin eine Beziehung zu sich und seinen [[Gefühlen]] zu erkennen. Ähnlich ergeht es auch mit anderen Zwangsstörungen, die immer einem Aufmerksamkeitsproblem nachgehen müssen (siehe hierzu auch [[Zwangsverhalten]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was [[Eindruck]] macht ohne [[verstanden]] zu werden, bewirkt eine [[Wahrnehmung]], die schon eine eigenständige [[Wirkung]] auf ihre Organe hat, auch ohne eigene [[Inhalte]] zu [[vermitteln]]. Weil sie [[substanziell]] immer schon ihrer Funktion genügen muss [[reizt]] es sie, erheischt es Aufmerksamkeit und verursacht ihre [[Erregung]]. Schon als bloße [[Form]] der [[Wahrnehmung]] beschäftigt sie die [[Interpretation]] ihrer [[Sinne]], die organischen Rezeptoren einer [[natürlichen Intelligenz]], deren einzige [[Wahrheit]] ihre Funktion für den [[ganzen]] Organismus ist und die nur zu [[erkennen]] hat, was ihm schadet oder nützt. Ohne [[inhaltlich]] außer sich &amp;quot;Wahrheit zu nehmen&amp;quot;, ohne [[Bewusstsein]] ist sie mit ihm fundamental verbunden, um zu [[beurteilen]], was [[wesentlich]] hierfür ist und was nicht (siehe auch [[Aufmerksamkeitsstörungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich kann die Wahrnehmung niemals gegen sich selbst gerichtet sein. Aber wo der positive [[Schein]] der Welt (siehe [[Scheinwelt]]) sich als Lebenswelt eines [[ästhetischen Willens]] mächtig gemacht hat, wo er sein [[Heil]] in der Welt der [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erfunden und gefunden hat (siehe hierzu auch [[heile Welt]]), da trägt er ein [[Bild]] der Vollendung fort, das eine [[Güte]] ihrer [[Ästhetik]] ausströmt, die nicht von dieser Welt des [[bewegten]], des tätigen [[Lebens]] (siehe auch [[Arbeit]]) sein kann. Er treibt die lebendige [[Wahrnehmung]] in die Krise einer allmächtigen [[Wahrheit]], die sich in der [[Sinnbildung]] der [[bürgerlichen Kultur]] dem entsprechend [[politisch]] gestaltet (siehe hierzu auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Positivismus]] spaltet die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen in Freund und Feind und [[bestimmt]] die [[Formen]] der [[Kultur]] in ihren Lebensstrukturen und [[Ängsten]] (siehe hierzu auch [[Lebensangst]]) zwischen [[Macht]] und [[Ohnmacht]] der [[Selbstwahrnehmung]] (siehe hierzu auch [[Selbstveredelung]]). Sie [[zerteilt]] die [[Kulturen]] der [[Selbstbeziehung]] in politische Dispositionen und gründet gegensinnige [[Erkenntnisinteressen]], die sie in ihrer Aufmerksamkeit auch gegensinnig ausrichten (siehe hierzu auch [[Erkenntnistheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es kein Wunder, dass die Einen hiervon in die Flucht getrieben, die Anderen in ihrer [[Selbstverwirklichung]] erhoben und &amp;quot;erhört&amp;quot; werden. Aufmerksamkeitsstörungen sind von daher keine individualpsychologische &amp;quot;Macke&amp;quot; sondern in der [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen wirksame Gegensätze - [[Selbstkontrolle]] auf der einen Seite, Selbstverschmelzung auf der anderen -, so dass sich ihre [[Erkenntnisinteressen]] in [[egozentrische]] und exzentrische Identitäten ausgestalten (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]). Was die [[Wahrnehmung]] der Einen durch ihre [[Objektivtiät]] [[langweilt]] und einschläfert (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), [[erregt]] die [[Selbstwahrnehmung]] der Anderen in einem hohen Ausmaß, weil es die [[Subjektivität]] ihrer [[Selbstgefühle]] [[objektiv]] [[bestimmt]] (siehe auch [[objektives Selbstgefühl]]) und beherrscht. [[Wahrnehmung]] kann also nur [[wirklich]] &amp;quot;wach&amp;quot;, mit sich identisch sein, wenn und soweit sie aufmerksam ist. Aufmerksamkeit ist eine intensive [[Gegenwärtigkeit]] in der [[Beziehung]] der [[Sinne]] auf ihren [[Gegenstand]]: intensive [[Empfindung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit ist von daher die [[Form]] einer [[unmittelbaren]], also [[gegenwärtigen]] [[sinnlichen Gewissheit]], die sich in ihrem [[Gegenstand]] [[erkennt]], die [[weiß]], was sie von ihm [[kennt]] und was sie mit ihm zu [[tun]] hat, was also ihre [[Wahrheit]], ihre [[Wahrnehmungsidentität]] durch ihn für sie ist und macht. Von daher drückt sich darin eine innige [[Beziehung]] aus, die ein [[Interesse]] an dem verfolgt, was sich darin verhält und die [[Verhältnisse]] sucht, in denen dieses auch zu finden und zu [[empfinden]] ist. Nicht der [[Zufall]] irgendwelcher [[Ereigniss]]und [[Erlebnisse]] macht aufmerksam, sondern das [[Wissen]] um die [[Beziehung]] ihrer [[Verhältnisse]]. [[Wahrnehmung]] ist niemals ohne diese [[Beziehung]] und auch nicht ohne deren [[Gegenstand]] in den [[Verhältnissen]] seiner [[Wahrnehmung]] zu [[begreifen]]. So strebt Aufmerksamkeit ihrer [[Natur]] gemäß immer zu einer [[Wahrnehmungsidentität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die psychischen Phänomene ihrer Störungen (siehe [[psychische Krankheit]]), besonders der Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivität (ADHS), [[Depressionen]] und [[Zwänge]] (siehe [[Zwangshandlungen]]), offenbaren eine nicht gelungene organische Einheit der [[Wahrnehmung]] (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]), die [[psychische]] [[Kräfte]] in Gang gesetzt hat, die ihre [[Natur]] [[bestimmen]], die als [[Formbestimmung]] ihrer Einheit eine [[Abstraktion]] ermächtigt haben, die im Nachhinein ihrer Krise ihrer [[Verwirklichung]] vorauseilen, um sie schon [[auszuschließen]], bevor sie entstehen könnte (siehe hierzu auch [[Verdrängung]]). Der [[Grund]] einer jeden Aufmerksamkeitsstörung liegt daher in den Wahrnehmungsverhältnissen, worin das Wahrgenommene dem [[Wahrgehabten]] [[widerspricht]] (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]). So bedrängt z.B. eine [[psychische Depression]] die [[Macht]] einer [[Selbstwahrnehmung]], die ihrem [[Selbstgefühl]] unterliegt, die ihre [[Gefühle]] beherrscht, wenn sie ihre [[Empfindungen]] von sich abstoßen müssen. Und [[Zwangshandlungen]] suchen übermächtige [[Gefühle]] durch ein [[Verhalten]] gegen ihre [[Verhältnisse]] [[auszuschließen]], die ihre [[Empfindungen]] nötig haben. Das [[Leben]] einer [[isolierten]] [[Zwischenmenschlichkeit]] in den [[Lebensburgen]] einer [[burgherrlichen Kultur]] - besonders wo es in [[symbiotische Selbstbehauptungen]] geraten ist - muss die [[Gesellschaftlichkeit]] seiner [[Generationen]] leugnen und verstrickt sich zunehmend in den Blähungen ihrer [[Eindrücke]] und [[Ausdrücke]], ihre [[Wahrnehmung]] durch das [[Erleben]] in ihren Blasen entstellen oder [[verrückt]] machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang der [[Erlebnisse]] und [[Ereignisse]] ist für die [[Wahrnehmung]] der Individuen einer [[Gesellschaft]], wo sie keinen [[Grund]] hierfür in den [[Gegenständen]] ihres [[Lebens]] finden und [[empfinden]] können, nur in ihrem [[Denken]]. Die innere [[Tätigkeit]] ihrer [[Beziehung]] hierauf muss die äußere ersetzen. Und je [[isolierter]] die [[Dinge]] und [[Geschichten]] des [[Lebens]] [[existieren]], desto schwerer ist es auch für einen einzelnen Menschen, auf sie aufmerksam zu bleiben, sie [[denken]] zu können. Aber nur die Aufmerksamkeit ist die Gegenwärtigkeit des [[Gedächtnisses]] für die [[Wahrnehmung]], also das, was sie in ihren Gedanken verbunden weiß und aufmerken lässt und ihre [[Gefühle]] bildet. Ohne diese kann sie nur ein [[ästhetisches]] [[Verhältnis]] hierzu haben und ist jederzeit zu beeindrucken durch die [[Selbstgefühle]], welche von daher in die [[Empfindungen]] eingehen. Die Aufmerksamkeit ist dann allerdings relativ, abhängig von den [[Umständen]] und [[Inhalten]] der [[Wahrnehmung]] im [[Erleben]] selbst, durch die immer mehr [[wahrgemacht]] wird, was nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, weil es nurmehr aus der [[Absicht]] selbstbezogener [[Tätigkeiten]] entspringt, also nur noch die [[Selbstwahrnehmung]] bestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit kann aber auch durch reine Überreizung (siehe [[Reiz]]) mehr oder weniger vollständig zu selbständigen [[Wahrnehmungszuständen]] (siehe z.B. [[Zwangshandlungen]]) aufgehoben werden, weil sie sich auf wesentliche [[Inhalte]] ebenso fokussieren und verselbständigen kann, wie auf die [[Ästhetik]] einer Begebenheit (z.B. übermächtige Geruchsempfindlichkeit). Damit einher geht dann eine Abwehr gegen bestimmte Wahrnehmungsinhalte, ohne dass diese [[verdrängt]] würden und ohne dass darin bestimmte [[Ursachen]] wirksam wären, diese unbestimmbar aber als leere [[Erregung]] in einem Menschen fortwirken, die zugleich andere ungebundene Erregungen verstärken, wie sie z.B. beim Zusammenbruch einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] auftreten. Es sind dies dann Surrogate von Inhalten, die übermäßig bestimmt sind (siehe auch [[Formbestimmung]]) und von daher ihren [[Lebensraum]] überdehnen würden und sich in ihrer [[Wirkung]] komprimieren müssen (siehe [[Dichte]]), von daher sich ganz unbestimmt gegen dessen bestimmte [[Inhalte]] in der [[Wahrnehmung]] und sich schließlich gegen deren Aufmerksamkeit selbst richten und [[Zwangshandlungen]] bewirken. Ein Mensch der an einem sogenannten &amp;quot;Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom&amp;quot; leidet, ist kaum mehr in der Lage, sich in einem Lebenszusammenhang wahrzunehmen. Unentwegt muss er jeder einzelnen [[Empfindung]], die er hat, nachgegen, um darin eine Beziehung zu sich und seinen [[Gefühlen]] zu erkennen. Ähnlich ergeht es auch mit anderen Zwangsstörungen, die immer einem Aufmerksamkeitsproblem nachgehen müssen (siehe hierzu auch [[Zwangsverhalten]]).&lt;/div&gt;</summary>
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