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	<title>Bürgerliches Bewusstsein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Konstitution des politischen Staats und die Auflösung der bürgerlichen Gesellschaft in die unabhängigen Individuen - deren Verhältnis das Recht ist, wie das Verhältnis der Standes- und Innungsmenschen das Privilegium war - vollzieht sich in einem und demselben Akte. Der Mensch, wie er Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft ist, der unpolitische Mensch, erscheint aber notwendig als der natürliche Mensch. Die droits de l´homme erscheinen als droits naturels &amp;gt;natürliche Rechte&amp;lt;, denn die selbstbewußte Tätigkeit konzentriert sich auf den politischen Akt. Der egoistische Mensch ist das passive, nur vorgefundne Resultat der aufgelösten Gesellschaft, Gegenstand der unmittelbaren Gewißheit, also natürlicher Gegenstand. Die politische Revolution löst das bürgerliche Leben in seine Bestandteile auf, ohne diese Bestandteile selbst zu revolutionieren und der Kritik zu unterwerfen. Sie verhält sich zur bürgerlichen Gesellschaft, zur Welt der Bedürfnisse, der Arbeit, der Privatinteressen, des Privatrechts, als zur Grundlage ihres Bestehns, als zu einer nicht weiter begründeten Voraussetzung, daher als zu ihrer Naturbasis. Endlich gilt der Mensch, wie er Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft ist, für den eigentlichen Menschen, für den homme im Unterschied von dem citoyen, weil er der Mensch in seiner sinnlichen individuellen nächsten Existenz ist, während der politische Mensch nur der abstrahierte, künstliche Mensch ist, der Mensch als eine allegorische, moralische Person. Der wirkliche Mensch ist erst in der Gestalt des egoistischen Individuums, der wahre Mensch erst in der Gestalt des abstrakten citoyen anerkannt.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 369*f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Prinzip]] des [[Kapitalismus]] ist die [[Zerteilung]], die [[Trennung]] menschlicher [[Beziehungen]] durch die [[Vereinzelung]] der Zusammenhänge der [[gesellschaftlichen]] [[Substanz]] ihrer [[privaten]] [[Existenz]] durch den [[Besitz von Geld]] als [[wesentliches]] [[Mittel]] ([[Mit-Teil]]) einer [[privaten]] [[Existenz]] von Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]]. Als [[bürgerliches Subjekt]] ist [[Geld]] das [[abstrakt allgemeine]] [[Wesen]] einer objektiven [[Vermittlung]], als das unmittelbar [[Wesen]] ihrer [[Subjektivität]], ganz gleich, ob es das [[Material]] eines [[fiktiven Kapitals]] (siehe [[Schuldgeldsystem]]) oder als [[Mittel]] der [[Macht]] eines [[Geldbesitzes]] oder als [[Produktionsmittel]] oder als [[gesellschaftliches]] [[Material]] für [[Eigentumstitel]] oder gesellschaftlichen [[Ressourcen]] oder als bloßes Zirkulationsmittel (siehe [[Geldzirkulation]]) für das [[ganze]] [[Verhältnis]] des [[Warentauschs]] fungiert. Für alles funktioniert das [[Kaufmittel]] [[Geld]] als [[Subjekt]] [[abstrakter]] [[Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch können sich die Bürgerinnen und [[Bürger]] unmittelbar [[persönlich]] zu einander [[verhalten]]. In ihrem [[bürgerlichen Bewusstsein]] verstehen sich die Menschen als einzelne unmittelbare und unvermittelte [[Subjekte]] einer Welt, die durch ihre [[persönliche]] [[Selbstverwirklichung]] entsteht und begründet zu sein scheint. Objektiv gibt es für sie daher auch kein Allgemeinwesen außer ihnen selbst, als [[gesellschaftlich]] veräußerbare [[Sache]] von und für Menschen (siehe hierzu auch [[Produktion]]) , die ihre [[Verhältnisse]] begründen und [[entwickeln]] würde, sondern nur die [[objektiven]] [[Dinge]] der Natur als voraussetzungslose und also [[unbedingte]] [[Gegenstände]] ihres [[Lebens]], wie sie ihnen als Dinge an sich begegnen und vorkommen. Das [[allgemeine]] [[Wesen]] ihrer [[Gesellschaft]] (siehe auch [[Gemeinwesen]]) gilt ihnen daher als [[Ausdruck]] ihrer [[persönlich]] [[verallgemeinerten]] [[Subjektivität]] (siehe auch [[Personifikation]]), als Alllgemeinwesen ihrer Persönlichkeiten, als Versammlung und Aufsummierung der Einzelinteressen. Immanuel Kant hat dies zur Grundlage seiner [[Philosophie]] gemacht und mit einem kategorialen Imperativ als gesellschaftsbildende [[Kategorie]] [[interpretiert]] (siehe auch [[Elementarform]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bürgerliche [[Bewusstsein]] ist die [[Interpretation]] der [[Gegebenheiten]] des [[Lebens]] in der [[bürgerlichen Gesellschaft]], also ein &amp;quot;Wissen&amp;quot; um das, was den Menschen als gegeben erscheinen kann, weil es sie umgibt (siehe hierzu auch [[Positivismus]]). Es ist daher ein ungewisses Wissen, ein [[Wissen]] um das bloße [[Dazwischensein]] der Waren- und [[Geldbesitzer]], das nur in seiner [[Unmittelbarkeit]] für das gewiss ist, was zum Leben nötig, also als schlichte [[Tatsache]] [[wahrgenommen]] wird von dem, was hierfür [[notwendig]] ist in einer Gesellschaft, worin &amp;quot;den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eignen Arbeit als gegenständliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurückspiegelt [wird], daher auch das gesellschaftliche Verhältnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein außer ihnen existierendes gesellschaftliches Verhältnis von Gegenständen [erscheint]&amp;quot; [[(MEW 23, 86)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solches Bewusstsein ist das [[Wissen]] der Bürger und Bürgerinnen um die schlichten [[Lebenspflichten]], um die [[Notwendigkeiten]] der [[privaten]] [[Gegebenheiten]] im [[Daseins]] ihres [[Lebens,]] die unwandelbar als eine absolute gesellschaftliche Notwendigkeit und natürliche bstimmte Macht erscheinen (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]), um ihr auf [[Besitz]] gegründetes [[Dasein]], um ein [[Sein]], das in seinem gesellschaftlichen [[Dazwischensein]]keine [[Gewissheit]] finden kann (siehe [[Entfremdung]]), weil der [[Besitz]]stand sich selbst nur als [[Privateigentum]] über seinen [[Wert]] [[gesellschaftlich]] bezieht und [[persönlich]] über den Markt vermittelt (siehe [[Marktwirtschaft]]). Soweit ein [[Bürger]] sich [[kritiklos]] seiner [[unmittelbaren]] [[Existenz]] überlässt, zehrt er von der [[Persönlichkeit]] seiner Wertverhältnisse und von der Urteilskraft seiner [[persönlichen]] [[Bewertungen]], von seinen [[Meinungen]] und Dafürhaltungen, die ihm als [[Lebenswert]] fundamental erscheinen, weil der sich ihm aus der &amp;quot;[[freien]] Entfaltung&amp;quot; seiner [[Persönlichkeit]], aus der [[Freiheit]] der [[Privatperson]] (siehe [[Liberalismus]]) so ergibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versteht sich von daher in seiner [[Klasse]] immer schon als Allgemeinmensch, als [[Individuum]], das für sich [[selbst]] und [[unmittelbar]] [[menschliche Identität]] besitzt, solange es [[Geld]] hat. Solange bezieht es sich auch [[allgemein]] auf sich selbst (siehe auch [[Selbstbeziehung]]) und verschafft sich durch seine zwischenmenschliche [[Allgemeinheit]], durch seine [[Zwischenmenschlichkeit]] schlechthin seinen [[Selbstwert]]. Doch darin sind seine Bewertungen im wesentlichen auch nur getrennt von ihren [[objektiven]] [[Bedingungen]] [[zwischenmenschlich]] begründet (siehe auch [[Kleinbürger]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So [[zwiespältig]] jede [[Bewertung]] ist, weil sie im Einzelnen [[getrennt]] von diesem [[allgemein]] gelten soll, so zwiespältig ist auch dieses Wissen: Einerseits ganz [[unmittelbar]] aus der [[Gewissheit]] des [[Gegebenen]] in seiner Einzelheit begründet, das [[notwendig]] zum [[Leben]] ist, und anderseits aus der [[allgemeinen]] [[Freiheit]] des Werdens, die nur in der Ungewissheit des [[Geldbesitzes]] gegeben sein kann. &amp;quot;Der Bürger ist ein Einerseits und Andrerseits&amp;quot; (Marx) und bewegt sich nur mit Hilfe seiner [[Abstraktionen]] zwischen den Polen seines [[Daseins]]. Entsprechend auch sein Wissen von sich. Im Grunde sucht der Bürger seiner Ungewissheit zu entfliehen, indem er unentwegt alles andere bewertet, was ihm auch den einzigen [[Selbstwert]] verschafft, den er finden und [[empfinden]] kann. Doch in der [[Allgemeinheit]]dieser [[Bewertungen]] bezieht er sich zugleich ausgeschlossen von dieser als auf sich selbst [[reduzierter]] [[Sinn]]. Sinnvoll erscheint er sich nur in dieser [[Ausschließlichkei]]t, in seiner [[Isolation]], seiner [[Egozentrik]]. Von daher spiegelt sich in seinem [[Selbstwert]] der [[Wert]] seines Besitzstandes und der [[Widersinn]] seiner [[Abstraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Lebensbedingung]], soweit ein Mensch - weil er [[Bürger]] (siehe b[[ürgerliches Subjekt]]) ist - sie in ihrer [[Widersprüchlichkeit]] von [[Grund]] auf bejaht, ist der [[Ware]]nbesitz in der [[Form]] der Gebrauchswerte, im[[Allgemeinen]] als gesellschaftlche Besitz in der [[Form]] von [[Tauschwerten]], also der [[Geldbesitz]], den er zum [[Warentausch]] nötig hat. Von daher ist ihm auch sein [[gesellschaftliches]] [[Verhältnis]] ein [[persönliches]] Verhältnis von [[Sachen]] (siehe [[Warenfetisch]]), eine allgemeine [[Personifikation]] seines [[isolierten]] [[Besitz]]standes. Darin ist seine [[Subjektivität]] [[objektiv]] [[bestimmt]] und für sich begütert, für sich [[selbst veredelt]]. Für sich erscheint er als [[Güte]] in Person, als [[Prinzip]] des Guten, welches das [[Böse]] bekämpft und seine [[Ethik]] ausmacht. Außer ihm gilt die Welt voller Not und [[Notwendigkeiten]], denen zu folgen ist, weil sich daraus seine [[Existenz]] begründet. Persönliches Sein und sachliche [[Existenz]] [[trennt]] sich daher in zwei [[qualitativ]] völlig entgegengesetzte Seinsweisen auf, in eine [[private]] und eine [[gesellschaftliche]], die nichts miteinander zu tun haben, weil sie nur in ihrer [[Ausschließlichkeit]] für sich existieren (siehe [[Teilung der Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundlage seines [[Selbstverständnisses]], die Vermittlung seines Zwiespalts, ist die [[Aufklärung]]: Das [[Bewusstsein]], in welchem sich die bürgerliche Güte im [[Urteil]] aller [[Bewertung]] als notwendig weiß (siehe[[kategorischer Imperativ]]). Ihre [[Absicht]] ist, die Lebenswelt der Menschen als [[Gegebenheiten]] des [[Schönen und Guten]] zu befinden, weil die [[Gegebenheiten]] nur durch deren [[Allgemeinheit]] [[Wert]] haben. Das einzelne Bewusstsein kann sich hiergegen in seiner Begrenzung lediglich als Abweichung [[empfinden]]. Sein [[Selbstwert]] besteht allein aus der Freiheit, über diese Grenzen durch [[Geldbesitz]] hinausgreifen zu können. Ohne [[Geld]] fühlt es sich [[minderwertig]] oder erscheint sich gänzlich wertlos; sein [[Selbstgefühl]] ist das [[Gefühl]] von Geldbesitz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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