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	<title>Befriedung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Befriedung ist die [[Entwirklichung]] einer [[Notwendigkeit]], die Auflösung einer [[Not]] durch ihre Entstellung (siehe [[Täuschung]]). Das hat nichts zu tun mit einer Verblendung und also auch nicht mit dem von [[Theodor W. Adorno]] so populär (siehe Populismus) verzeichneten &amp;quot;[[Verblendungszusammenhang]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwischenmenschlich]] oder [[gesellschaftlich]] ist Befriedung die Beendigung von Konflikten durch [[Ereignisse]] oder Gewalten, welche Auseinandersetzungen, Streitigkeiten oder Kämpfe in sich aufzulösen vermögen, ohne sie [[wirklich]] [[aufzuheben]] (siehe hierzu auch [[Klassenkampf]]). Sie lösen daher nichts [[wirklich]], sondern vertiefen die Gräben offener oder heimlicher Auseinandersetzungen ins [[Ungewisse]] und polarisieren sie durch ihre kulturelle, soziale oder politische Macht. Wo dies durch [[ästhetische]] Entstellungen errreicht wird (siehe [[Ästhetisierung]]), verfolgt Befriedung das [[normatives]] [[Interesse]] einer Kulturmacht (siehe auch [[Kulturalisierung]]). Durch Befriedung werden ihre Inhalte lediglich abwesend gemacht, entwirklicht und von daher ihre Beendigung in eine schlechte Unendlichkeit verlegt und unkenntlich, z.B., ob die Konflikte wirklich gelöst oder nur bedrängt, zur Aufhebung gezwungen sind. Meist jedoch ist damit letztres gemeint. Ein [[politischer Wille]] lässt sich eben auch als [[ästhetischer Wille]] durchsetzen (siehe hierzu auch [[Kritik der politischen Ästhetik]]). Franco Basaglia sah z.B. in der Psychiatrie ein &amp;quot;Befriedungsverbrechen&amp;quot;. In der Befriedung wird von dieser Seite der im Konflikt existierende [[Inhalt]] notwendig enttäuscht und kann [[ästhetisch]] als [[Enttäuschung]] oder psychisch als [[Verdrängung]] fortbestehen, denn ihre &amp;quot;Maßnahmen&amp;quot; folgen zwangsläufig einem normativen Verstand (siehe [[Normalität]]) und sind vor allem im Verschluss ihrer [[Ausschließlichkeit]] wirksam (Fixierung, Aussonderung, Absonderung, [[Psychopharmaka]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu einer [[Befriedigung]] von [[Bedürfnissen]] ist die Befriedung von Mangelempfindungen die Beruhigung ihrer [[Erregung]], die als Unfriede, als Störung behandelt wird. Hierdurch werden ihre Gründe ausgeschlossen und durch Befriedung beherrscht, so dass was in der [[Befriedigung]] seiner [[Bedürfnissen]] unglücklich verblieben war durch den [[Kulturkonsum]] in einer [[Eventkultur]] sich &amp;quot;beruhigt&amp;quot; fühlen kann (siehe hiezu auch [[Tittytinment]]). Von daher kann man sagen, dass Befriedung eine Herrschaftsform über Bedürfnisse ist, die selbst auch gewalttätig werden kann (siehe auch [[Befriedungsverbrechen]]). Eine [[Eventkultur]] ist in der Lage, tief in die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen einzugreifen (siehe auch [[Tittytainment]]) und ihrem zwischenmenschlichen [[Leben]] als Prothese zu dienen und ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] [[prothetische Beziehungen]] zu verschaffen. Letztlich wird dadurch allerding ihr [[Sinn]] hinfällig, [[Kultur]] dekultiviert (siehe auch [[politische Kultur]]). Ihr [[Konsum]] ist der [[Nutzen]], den sie daraus beziehen, sich als [[Objekte]] ihrer Kultur zugleich als [[Subjekte]] ihrer [[Selbstbeziehung]] verhalten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das [[Erkenntnisinteresse]] von Menschen durch [[Angst]] gestört oder verstört ist, da wird das [[Heil]] eines Sicherheitsversprechens schnell zu einem Erlösungsglauben, zu einem unzweifelhaften [[Prinzip]] einer [[Heilserwartung]], in der Kultur eine Auflösung von [[Widersinnigkeiten]] in einem [[ästhetischen Willen]]. Sicherheit ist das Versprechen, das vor allem den politischen Zusammenhang [[totalitärer]] Macht, die Gewalt totalitärer [[Staaten]] versichert, das also den sicher stelt, dessen Tun und Lassen vor allem die Unsicherheit der [[Ohnmacht]] produziert und durchsetzt. Sein [[Interesse]] ist die Befriedung der Unversicherten und [[Ohnmächtigen]], die Ausschaltung von Aufruhr und [[Widerstand]], denn in der Gewalt der Friedfertigkeit verfolgt der Staat die wesentliche Absicht für seinen Selbsterhalt (siehe [[Reproduktion]]). Befriedung ist von daher die Illusion einer [[Befriedigung]] durch ideelle oder kulturelle Einflussnahme, die in Zeiten der [[Krise]] vor allem von [[mitttelständigen]] [[Interessen]] (siehe auch [[Kleinbürger]]) betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nationalstat]] entwickelt in den Zeiten einer prosperierenden Nationalökonomie durch das Vermögen der [[zirkulierenden]] [[Geldwerte]] seiner Währung und ihrem als [[Existenzwert]] international gültigen [[Mehrwert]] eine [[Kultur]] des [[Geldes]] einen nationalen Überschuss an [[Werten]], der durch einen überdimensionierten [[Kulturkonsum]] zu einer [[Kultur]] der [[Befriedung]] entwickelt, die in schlechteren Zeiten seines Welthandles durch [[wirtschaftliche]] und [[kulturelle]] Verwerfungen die Bevölkerung im Großen und [[Ganzen]] [[enttäuscht]] und in einem [[nationalistischen]] [[Selbstbewusstsein]] diverse[[Heilkräfte]] zu finden sucht (siehe auch [[Heilserwartung]]). Das [[Dilemma]] jeder [[Nationalkultur]] ist eben, dass sie [[unmittelbar]] vom Wohlstand einer [[Nation]] abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sich ist Befriedung die Herstellung einer Ruhe in Beziehungen, die unruhig sind, also die Reaktion auf Unruhe, was immer sie ausmacht. Was widersprüchliche [[Regungen]] zu [[Erregungen]] verselbständigt, wird dadurch ihrem [[Sinn]] entzogen, dass das sich [[Regende]] ausgeschlossen und in einem [[Willen]] zum Ausdruck kommt (siehe [[ästhetischer Wille]]), der ihre verselbständigte [[Erregung]] durch [[Ereignisse]] zu [[befrieden]] sucht, und sie zu einem [[Selbstgefühl]] aufhebt, durch das sie zu einer Gestaltungskraft der [[Selbstwahrnehmung]] werden, die sich subjektiv in einem [[ästhetischen Willen]] forttreibt - oder aber [[vernichtet]] werden, wenn sie ihre [[Empfindungen]] vollständig verloren haben (siehe z.B. auch [[Psychopharmaka]]). Das kann aber auch eine Reaktion der Wahrnehmung selbst sein, die sich durch Unruhe bedrängt fühlt, also die Aktion einer [[Selbstwahrnehmung]], die sich hiergegen erhebt und das Bedrängende durch hierfür geeignete [[Ereignisse]] selbst [[verdrängt]], die dadurch zu einer zwingenden [[Absicht]] werden (siehe auch [[Zwang]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Befriedung ist daher eine [[ästhetische]] Reaktion zur Beendigung von Bedrängnis und Verlangen, also eher eine [[Notwendigkeit]] der [[Selbstgefühle]] als der wirklichen [[Beziehungen]]. Diese suchen ihr Verlangen nach [[Wunsch]]erfüllungen besonders in der Befriedung ihrer [[Wahrnehmung]] durch [[Erleben]] [[wahrzumachen]] und [[nutzen]] hierfür allerlei [[Reize]], um die Wahrnehmung zu beruhigen, wo sie sich über das in unendliche [[Erregungen]] versetzen würde, was sie [[wahrhat]]. Ihr [[Begehren]] zielt also auf eine Befriedung durch [[Vorstellungen]] und [[Stimulationen]] ab, die in ihrer [[Absicht]] stehen, eigene [[Identität]] zu [[bestimmen]] durch die Wahrnehmungen, die sie hiermit rein ästhetisch [[wahrmacht]] (siehe auch [[Ästhetisierung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Ästhetik]] ist eine [[Reaktion]] auf das Auseinanderfallen von [[Bild]] und [[Bedeutung]], wie es durch die [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] in den [[Verhältnissen]] des [[Geldbesitzes]] [[begründet]] ist. Sie soll [[Gefühle]] wahrnehmbar machen, die darin ihren [[Sinn]] verloren haben. Ästhetik begründet sich von da her aus der [[Verdichtung]] einer [[Erinnerung]], in der dieser Sinn in seiner bloßen [[Form]], also [[abstrakt]] von seinem [[Inhalt]] bewahrt ist. In dieser Form der Wahrnehmung [[wirkt]] sie [[ausschließlich]] durch ihre [[Gefühl]]s in den [[Empfindungen]] und bleibt für sich ein bloßes [[Ereignis]], das von dem abhängig ist, was sie nicht mit ihrem [[Leben]] durchdringen kann, was sie in ihrem [[Erleben]] aber für sich fühlt und im [[Gefühl]] schon kennt und das daher auf sie einen [[Eindruck]] macht, der zugleich ihre Tätigkeit im Wahrnehmen selbst erschöpft und [[isoliert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nimmt sich wahr, wie sie für sich auch [[wahrgehabt]] wird, wie sie als Wahrnehmung sich auf ihre [[Wirkung]] in ihrer [[Empfindung]], auf das [[Gefühl]] von Empfindungen [[reduzieren]] lässt. Ästhetisch ist also, was als [[Empfindung]] von [[Gefühlen]] [[objektiv]] wahrnehmbar gemacht wird (siehe hierzu auch [[objektives Gefühl]]), wie es als [[Wahrheit]] für sich vorkommen und durch sich auch [[erscheinen]] soll. Ästhetik kann daher eine Darstellung in der [[Kunst]] oder in der [[Mode]] oder auch nur [[Kitsch]] sein - auch wenn diese nicht durch sich schon ästhetisch sein muss. Immer ist ästhetisch eine Gestaltung von und für die Wahrnehmung, wie sie [[ausschließlich]] für sich sein kann und als diese [[Aufmerksamkeit]] ersucht, indem sie an [[Empfindungen]] erinnert, die als [[Gefühl]] sich ausdrücken lassen. Von daher bezieht sie sich auf [[Eigenschaften]] in der Art und Weise, wie sie [[Eindruck]] auf die Wahrnehmung machen, [[Selbstgefühl]] [[wahrmachen]] indem sie [[Erinnerungen]] vorzeigen. Das natürliche Verhältnis von Empfindungen zu ihren [[Gegenständen]], aus deren [[natürlicher Intelligenz]] sich [[Gefühle]] bilden und [[Fähigkeiten]] gestalten, steht durch ihre Ästhetik auf dem Kopf: [[Gefühle]] werden ästhetich zur [[Bestimmung]] von [[Empfindung]]en, zu ihrer [[Formbestimmung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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