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	<title>Begehren - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Begehren ist ein ein sehnsüchtiges Verlangen, das ungestillte Bedürfnisse zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten Inhalten abstrahiert. Von daher ientsteht in einem unstillbaren Begehren eine Kraft, die Absicht einer Abstraktionskraft, die zur Substanz der Triebe, zu einer kräftig drängenden Formbestimmung der subjektiven Beziehungen wird und schließlich auch deren Inhalte selbst unmittelbar, also ohne weitere Vermittlung aufzehrt und sich in seiner Selbstbezogenheit als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre Gegenstände nichtig erscheinen lässt (siehe auch Hass).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Begehren ist ein ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;sehnsüchtiges&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Verlangen, das ungestillte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bedürfnisse&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Inhalten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;abstrahiert&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Von daher ientsteht in einem unstillbaren Begehren eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Kraft&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Absicht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Abstraktionskraft&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die zur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Substanz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Triebe,&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu einer kräftig drängenden Formbestimmung der subjektiven Beziehungen wird und schließlich auch deren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Inhalte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;selbst unmittelbar, also ohne weitere &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Vermittlung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;aufzehrt und sich in seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Selbstbezogenheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre Gegenstände &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;nichtig&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;erscheinen lässt (siehe auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Hass&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt viele verschiedene Formen und damit auch Gründe des Verlangens von Menschen nach Menschen oder Sachen. Ganz aus einer puren Not begründet unterscheidet es sich wesentlich von dem, was sich im Reichtum an sinnlichen Beziehungen bildet. In der Armut ist das &quot;rohe Bedürfnis&quot; (Marx) zwingend und es fehlt oft die Vorstellung von einer Reichaltigkeit, die selbst schon Reichtum zur Voraussetzung hat. Das Begehren in solchen Verhältnissen geht über die Notwendigkeit der Reproduktion und deren Sinn, dem Sinn des gewöhnlichen Lebensstandards hinaus. Und wo der Reichtum gesellschaftlich nur in der Geldform existiert, da bestimmt es sich aus dessen allgemein möglichen Eighenschaften, aus der Gleichgültigkeit seiner Beziehungspotenziale und geht leicht über alle sinnliche Eigenschaften und damit über die wirklich vorhandenen Beziehungsmöglichkeiten hinaus, die im bloßen Verlangen nach Selbstveredelung unendlich geworden sind (siehe hierzu auch Luxus). Dann ist das Begehren der verstockte Ausdruck einer Einfältigkeit, die wie ein triebhafter Edelmut die Verhältnisse zu bestimmen sucht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt viele verschiedene Formen und damit auch Gründe des Verlangens von Menschen nach Menschen oder Sachen. Ganz aus einer puren Not begründet unterscheidet es sich wesentlich von dem, was sich im &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Reichtum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;an sinnlichen Beziehungen bildet. In der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Armut&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist das &quot;rohe Bedürfnis&quot; (Marx) zwingend und es fehlt oft die Vorstellung von einer Reichaltigkeit, die selbst schon Reichtum zur Voraussetzung hat. Das Begehren in solchen Verhältnissen geht über die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Notwendigkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der Reproduktion und deren Sinn, dem Sinn des gewöhnlichen Lebensstandards hinaus. Und wo der Reichtum gesellschaftlich nur in der Geldform existiert, da bestimmt es sich aus dessen allgemein möglichen Eighenschaften, aus der Gleichgültigkeit seiner Beziehungspotenziale und geht leicht über alle sinnliche Eigenschaften und damit über die wirklich vorhandenen Beziehungsmöglichkeiten hinaus, die im bloßen Verlangen nach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Selbstveredelung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;unendlich geworden sind (siehe hierzu auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Luxus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;). Dann ist das Begehren der verstockte Ausdruck einer Einfältigkeit, die wie ein triebhafter &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Edelmut&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;die Verhältnisse zu bestimmen sucht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zum Bedürfnis als notwendiges Verlangen ist das Begehren ein Verlangen, das die Getrenntheit des Subjekts vom Objekt der Begierde voraussetzt und zugleich nicht notwendig ein natürliches Verlangen, also nicht ein Verlangen, das aus der Natur eines Wesens, sondern aus der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungsform &lt;/del&gt;desselben entstanden ist. Es ist eher eine Geistesreflektion, die unmittelbar keine natürliche Not hat, auch wenn sie dieser entspringen mag. Es hat ästhetische Inhalte und ist von daher ein Verlangen der Selbstgefühle nach einer eigenen Wahrheit, die durch die Erfüllung ihrer Wünsche wahrgemacht werden soll. Von daher ist das Begehren eine Sehnsucht nach Erfüllung einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungsidentität &lt;/del&gt;der Selbstgefühle, das Verlangen nach einer Verwirklichung einer Identität, die diese nicht haben, aber wahrmachen können, wo sich das Ziel des Begehrens als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wunscherfüllung &lt;/del&gt;vollziehen lässt. Sie geschieht daher in seelischer Absicht, in der Absicht &quot;höherer Antriebe&quot;, die zu Gefühlen gelangen, die sie aus sich heraus nicht empfinden, sich ihnen also auch nicht gewiss sein, wohl aber sich wahrmachen können, in dem sie sich einverleiben, was ihnen unterworfen werden kann, Beziehungen begründen, die selbst nur psychischen Inhalt haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bedürfnis&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;als notwendiges Verlangen ist das Begehren ein Verlangen, das die Getrenntheit des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Subjekts&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;vom &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Objekt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der Begierde voraussetzt und zugleich nicht notwendig ein natürliches Verlangen, also nicht ein Verlangen, das aus der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Natur&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wesens&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, sondern aus der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wahrnehmung]]sform &lt;/ins&gt;desselben entstanden ist. Es ist eher eine Geistesreflektion, die unmittelbar keine natürliche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Not&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;hat, auch wenn sie dieser entspringen mag. Es hat &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;ästhetische&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Inhalte und ist von daher ein Verlangen der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Selbstgefühle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nach einer eigenen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wahrheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die durch die Erfüllung ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wünsche&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;wahrgemacht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;werden soll. Von daher ist das Begehren eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Sehnsucht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nach Erfüllung einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungs[[identität]] &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Selbstgefühle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, das Verlangen nach einer Verwirklichung einer Identität, die diese nicht haben, aber wahrmachen können, wo sich das Ziel des Begehrens als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wunsch]]erfüllung &lt;/ins&gt;vollziehen lässt. Sie geschieht daher in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;seelischer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Absicht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, in der Absicht &quot;höherer Antriebe&quot;, die zu Gefühlen gelangen, die sie aus sich heraus nicht empfinden, sich ihnen also auch nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;gewiss&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sein, wohl aber sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;wahrmachen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;können, in dem sie sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;einverleiben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, was ihnen unterworfen werden kann, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Beziehungen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;begründen, die selbst nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;psychischen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Inhalt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Begehren ist ein Verlangen nach dem Besitz, dem Haben wollen einer Person oder Sache zur Einverleibung ihrer Anwesenheit. Es resultiert aus einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Vorstellungswelt&lt;/del&gt;, die sich selbst erst in den Selbstgefühlen entwickelt und ihrer ästhetischen Notwendigkeit, nicht aber einem wirklichen Verlangen folgt. Von daher unterscheidet sich auch seine Verwirklichungsform von den wirklichen Bedürfnissen: es kann sich nur wahrmachen in der Ästhetik einer zwischenmenschlichen Beziehung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Begehren ist ein Verlangen nach dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Besitz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Haben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;wollen einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Person&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Sache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Einverleibung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Anwesenheit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Es resultiert aus einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Vorstellung]]swelt&lt;/ins&gt;, die sich selbst erst in den Selbstgefühlen entwickelt und ihrer ästhetischen Notwendigkeit, nicht aber einem wirklichen Verlangen folgt. Von daher unterscheidet sich auch seine Verwirklichungsform von den wirklichen Bedürfnissen: es kann sich nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;wahrmachen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Ästhetik&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;zwischenmenschlichen Beziehung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Begehren ist ein ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;sehnsüchtiges&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Verlangen, das ungestillte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bedürfnisse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Inhalten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;abstrahiert&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Von daher ientsteht in einem unstillbaren Begehren eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Kraft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Absicht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Abstraktionskraft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Substanz&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Triebe,&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zu einer kräftig drängenden Formbestimmung der subjektiven Beziehungen wird und schließlich auch deren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Inhalte&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;selbst unmittelbar, also ohne weitere &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Vermittlung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aufzehrt und sich in seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Selbstbezogenheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre Gegenstände &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;nichtig&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;erscheinen lässt (siehe auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hass&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Begehren ist ein ein sehnsüchtiges Verlangen, das ungestillte Bedürfnisse zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten Inhalten abstrahiert. Von daher ientsteht in einem unstillbaren Begehren eine Kraft, die Absicht einer Abstraktionskraft, die zur Substanz der Triebe, zu einer kräftig drängenden Formbestimmung der subjektiven Beziehungen wird und schließlich auch deren Inhalte selbst unmittelbar, also ohne weitere Vermittlung aufzehrt und sich in seiner Selbstbezogenheit als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre Gegenstände nichtig erscheinen lässt (siehe auch Hass).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt viele verschiedene Formen und damit auch Gründe des Verlangens von Menschen nach Menschen oder Sachen. Ganz aus einer puren Not begründet unterscheidet es sich wesentlich von dem, was sich im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Reichtum&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;an sinnlichen Beziehungen bildet. In der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Armut&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist das &quot;rohe Bedürfnis&quot; (Marx) zwingend und es fehlt oft die Vorstellung von einer Reichaltigkeit, die selbst schon Reichtum zur Voraussetzung hat. Das Begehren in solchen Verhältnissen geht über die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Notwendigkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der Reproduktion und deren Sinn, dem Sinn des gewöhnlichen Lebensstandards hinaus. Und wo der Reichtum gesellschaftlich nur in der Geldform existiert, da bestimmt es sich aus dessen allgemein möglichen Eighenschaften, aus der Gleichgültigkeit seiner Beziehungspotenziale und geht leicht über alle sinnliche Eigenschaften und damit über die wirklich vorhandenen Beziehungsmöglichkeiten hinaus, die im bloßen Verlangen nach &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Selbstveredelung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;unendlich geworden sind (siehe hierzu auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Luxus&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;). Dann ist das Begehren der verstockte Ausdruck einer Einfältigkeit, die wie ein triebhafter &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Edelmut&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;die Verhältnisse zu bestimmen sucht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es gibt viele verschiedene Formen und damit auch Gründe des Verlangens von Menschen nach Menschen oder Sachen. Ganz aus einer puren Not begründet unterscheidet es sich wesentlich von dem, was sich im Reichtum an sinnlichen Beziehungen bildet. In der Armut ist das &quot;rohe Bedürfnis&quot; (Marx) zwingend und es fehlt oft die Vorstellung von einer Reichaltigkeit, die selbst schon Reichtum zur Voraussetzung hat. Das Begehren in solchen Verhältnissen geht über die Notwendigkeit der Reproduktion und deren Sinn, dem Sinn des gewöhnlichen Lebensstandards hinaus. Und wo der Reichtum gesellschaftlich nur in der Geldform existiert, da bestimmt es sich aus dessen allgemein möglichen Eighenschaften, aus der Gleichgültigkeit seiner Beziehungspotenziale und geht leicht über alle sinnliche Eigenschaften und damit über die wirklich vorhandenen Beziehungsmöglichkeiten hinaus, die im bloßen Verlangen nach Selbstveredelung unendlich geworden sind (siehe hierzu auch Luxus). Dann ist das Begehren der verstockte Ausdruck einer Einfältigkeit, die wie ein triebhafter Edelmut die Verhältnisse zu bestimmen sucht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bedürfnis&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;als notwendiges Verlangen ist das Begehren ein Verlangen, das die Getrenntheit des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Subjekts&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;vom &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Objekt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der Begierde voraussetzt und zugleich nicht notwendig ein natürliches Verlangen, also nicht ein Verlangen, das aus der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Natur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;eines &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wesens&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, sondern aus der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wahrnehmung]]sform &lt;/del&gt;desselben entstanden ist. Es ist eher eine Geistesreflektion, die unmittelbar keine natürliche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Not&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;hat, auch wenn sie dieser entspringen mag. Es hat &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[�sthetische]] &lt;/del&gt;Inhalte und ist von daher ein Verlangen der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Selbstgefühle&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;nach einer eigenen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die durch die Erfüllung ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wünsche&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;wahrgemacht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;werden soll. Von daher ist das Begehren eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Sehnsucht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;nach Erfüllung einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungs[[identität]] &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Selbstgefühle&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, das Verlangen nach einer Verwirklichung einer Identität, die diese nicht haben, aber wahrmachen können, wo sich das Ziel des Begehrens als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Wunsch]]erfüllung &lt;/del&gt;vollziehen lässt. Sie geschieht daher in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;seelischer&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;Absicht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, in der Absicht &quot;höherer Antriebe&quot;, die zu Gefühlen gelangen, die sie aus sich heraus nicht empfinden, sich ihnen also auch nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;gewiss&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;sein, wohl aber sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;wahrmachen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;können, in dem sie sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;einverleiben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, was ihnen unterworfen werden kann, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Beziehungen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;begründen, die selbst nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;psychischen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;Inhalt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zum Bedürfnis als notwendiges Verlangen ist das Begehren ein Verlangen, das die Getrenntheit des Subjekts vom Objekt der Begierde voraussetzt und zugleich nicht notwendig ein natürliches Verlangen, also nicht ein Verlangen, das aus der Natur eines Wesens, sondern aus der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungsform &lt;/ins&gt;desselben entstanden ist. Es ist eher eine Geistesreflektion, die unmittelbar keine natürliche Not hat, auch wenn sie dieser entspringen mag. Es hat &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ästhetische &lt;/ins&gt;Inhalte und ist von daher ein Verlangen der Selbstgefühle nach einer eigenen Wahrheit, die durch die Erfüllung ihrer Wünsche wahrgemacht werden soll. Von daher ist das Begehren eine Sehnsucht nach Erfüllung einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wahrnehmungsidentität &lt;/ins&gt;der Selbstgefühle, das Verlangen nach einer Verwirklichung einer Identität, die diese nicht haben, aber wahrmachen können, wo sich das Ziel des Begehrens als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wunscherfüllung &lt;/ins&gt;vollziehen lässt. Sie geschieht daher in seelischer Absicht, in der Absicht &quot;höherer Antriebe&quot;, die zu Gefühlen gelangen, die sie aus sich heraus nicht empfinden, sich ihnen also auch nicht gewiss sein, wohl aber sich wahrmachen können, in dem sie sich einverleiben, was ihnen unterworfen werden kann, Beziehungen begründen, die selbst nur psychischen Inhalt haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Begehren ist ein Verlangen nach dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Besitz&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Haben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;wollen einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Person&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Sache&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Einverleibung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Anwesenheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Es resultiert aus einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Vorstellung]]swelt&lt;/del&gt;, die sich selbst erst in den Selbstgefühlen entwickelt und ihrer ästhetischen Notwendigkeit, nicht aber einem wirklichen Verlangen folgt. Von daher unterscheidet sich auch seine Verwirklichungsform von den wirklichen Bedürfnissen: es kann sich nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;wahrmachen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Ästhetik&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;zwischenmenschlichen Beziehung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Begehren ist ein Verlangen nach dem Besitz, dem Haben wollen einer Person oder Sache zur Einverleibung ihrer Anwesenheit. Es resultiert aus einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Vorstellungswelt&lt;/ins&gt;, die sich selbst erst in den Selbstgefühlen entwickelt und ihrer ästhetischen Notwendigkeit, nicht aber einem wirklichen Verlangen folgt. Von daher unterscheidet sich auch seine Verwirklichungsform von den wirklichen Bedürfnissen: es kann sich nur wahrmachen in der Ästhetik einer zwischenmenschlichen Beziehung.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Begehren&amp;diff=126&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Privateigentum weiß das rohe Bedürfnis nicht zum menschlichen Bedürfnis zu machen; sein Idealismus ist die Einbildung, die Willkür, die Laune, und ein Eunuche schmeichelt nicht niederträchtiger seinem Despoten und sucht durch keine infameren Mittel seine abgestumpfte Genußfähigkeit zu irritieren, um sich selbst die Gunst zu erschleichen, wie der Industrieeunuche, der Produzent, um sich Silberpfennige zu erschleichen, aus der Tasche des christlich geliebten Nachbarn die Goldvogel herauszulocken - (jedes Produkt ist ein Köder, womit man das Wesen des andern, sein Geld, an sich locken will, jedes wirkliche oder mögliche Bedürfnis ist eine Schwachheit, die die Fliege an die Leimstange heranführen wird - allgemeine Ausbeutung des gemeinschaftlichen menschlichen Wesens, wie jede Unvollkommenheit des Menschen ein Band mit dem Himmel ist, eine Seite, wo sein Herz dem Priester zugänglich; jede Not ist die Gelegenheit, um unter dem liebenswürdigsten Schein zum Nachbarn zu treten und ihm zu sagen: Lieber Freund, ich gebe dir, was dir nötig ist; aber du kennst die conditio sine qua non; du weißt, mit welcher Tinte du dich mir zu verschreiben hast; ich prelle dich, indem ich dir einen Genuß verschaffe).&amp;quot; [[(MEW 40, S. 547f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begehren ist ein ein [[sehnsüchtiges]] Verlangen, das ungestillte [[Bedürfnisse]] zusammenfasst und zugleich von ihren konkreten [[Inhalten]] [[abstrahiert]]. Von daher ientsteht in einem unstillbaren Begehren eine [[Kraft]], die [[Absicht]] einer [[Abstraktionskraft]], die zur [[Substanz]] der [[Triebe,]] zu einer kräftig drängenden Formbestimmung der subjektiven Beziehungen wird und schließlich auch deren [[Inhalte]] selbst unmittelbar, also ohne weitere [[Vermittlung]] aufzehrt und sich in seiner [[Selbstbezogenheit]] als Wahrnehmungsform durch sich selbst ebenso kräftig nach außen wendet und ihre Gegenstände [[nichtig]] erscheinen lässt (siehe auch [[Hass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschiedene Formen und damit auch Gründe des Verlangens von Menschen nach Menschen oder Sachen. Ganz aus einer puren Not begründet unterscheidet es sich wesentlich von dem, was sich im [[Reichtum]] an sinnlichen Beziehungen bildet. In der [[Armut]] ist das &amp;quot;rohe Bedürfnis&amp;quot; (Marx) zwingend und es fehlt oft die Vorstellung von einer Reichaltigkeit, die selbst schon Reichtum zur Voraussetzung hat. Das Begehren in solchen Verhältnissen geht über die [[Notwendigkeit]] der Reproduktion und deren Sinn, dem Sinn des gewöhnlichen Lebensstandards hinaus. Und wo der Reichtum gesellschaftlich nur in der Geldform existiert, da bestimmt es sich aus dessen allgemein möglichen Eighenschaften, aus der Gleichgültigkeit seiner Beziehungspotenziale und geht leicht über alle sinnliche Eigenschaften und damit über die wirklich vorhandenen Beziehungsmöglichkeiten hinaus, die im bloßen Verlangen nach [[Selbstveredelung]] unendlich geworden sind (siehe hierzu auch [[Luxus]]). Dann ist das Begehren der verstockte Ausdruck einer Einfältigkeit, die wie ein triebhafter [[Edelmut]] die Verhältnisse zu bestimmen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Bedürfnis]] als notwendiges Verlangen ist das Begehren ein Verlangen, das die Getrenntheit des [[Subjekts]] vom [[Objekt]] der Begierde voraussetzt und zugleich nicht notwendig ein natürliches Verlangen, also nicht ein Verlangen, das aus der [[Natur]] eines [[Wesens]], sondern aus der [[Wahrnehmung]]sform desselben entstanden ist. Es ist eher eine Geistesreflektion, die unmittelbar keine natürliche [[Not]] hat, auch wenn sie dieser entspringen mag. Es hat [[�sthetische]] Inhalte und ist von daher ein Verlangen der [[Selbstgefühle]] nach einer eigenen [[Wahrheit]], die durch die Erfüllung ihrer [[Wünsche]] [[wahrgemacht]] werden soll. Von daher ist das Begehren eine [[Sehnsucht]] nach Erfüllung einer Wahrnehmungs[[identität]] der [[Selbstgefühle]], das Verlangen nach einer Verwirklichung einer Identität, die diese nicht haben, aber wahrmachen können, wo sich das Ziel des Begehrens als [[Wunsch]]erfüllung vollziehen lässt. Sie geschieht daher in [[seelischer]] [[Absicht]], in der Absicht &amp;quot;höherer Antriebe&amp;quot;, die zu Gefühlen gelangen, die sie aus sich heraus nicht empfinden, sich ihnen also auch nicht [[gewiss]] sein, wohl aber sich [[wahrmachen]] können, in dem sie sich [[einverleiben]], was ihnen unterworfen werden kann, [[Beziehungen]] begründen, die selbst nur [[psychischen]] [[Inhalt]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Begehren ist ein Verlangen nach dem [[Besitz]], dem [[Haben]] wollen einer [[Person]] oder [[Sache]] zur [[Einverleibung]] ihrer [[Anwesenheit]]. Es resultiert aus einer [[Vorstellung]]swelt, die sich selbst erst in den Selbstgefühlen entwickelt und ihrer ästhetischen Notwendigkeit, nicht aber einem wirklichen Verlangen folgt. Von daher unterscheidet sich auch seine Verwirklichungsform von den wirklichen Bedürfnissen: es kann sich nur [[wahrmachen]] in der [[Ästhetik]] einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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