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	<title>Besitz - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besitz kommt von Besetzen und ist die Rechtsform (siehe hierzu auch Recht) eines Eigentumstitels an einer besessenen Sache, ein politisches Verfügungsrecht als formale Bestimmung einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließlichen &lt;/del&gt;Sachbezogenheit, ein Synonym für den Begriff Privateigentum. Im bürgerlichen Recht wird dies unter dem Begriff &quot;Eigentum&quot; behandelt, so dass dort Besitz die praktische Zurhabenahme, also das Gebrauchs- und Verbrauchsrecht für eine Sache meint, nicht aber die ausschließliche Form der Verfügungsgewalt als solche, welche die Enteignung aller anderen Besitzer impliziert. Die Unschärfe der Begriffef &quot;Eigentum&quot; und &quot;Besitz&quot; führt zu Missverständnissen, wenn Gebrauchsrecht und Verbrauchsrecht unterschiedlos begriffen wird. Daraus entstand die absurde Positition von Proudhon, dass Eegntum selbst schon einen Diebstahl darstelle und deshalb frei zu besetzen wäre. Eigentum verweist lediglich auf die Form der Herstellung von Eigenem, die Produktionsform aus den Eigenheiten der Menschen, ihre Äußerungsform, die auch deren Verbrauch einbezieht. Hiergegen ist Besitz nur der ausschließliche Rechtstitel, der Eigentumstitel des bürgerlichen Rechts. Nur unter dieser Bedingung kann es feststellen, dass Eigentum gesellschaftlich verpflichtet. Und unter derselben Bedingung kann es von dem durchbrochen werden, der es vebraucht, weil er das private Recht hierzu hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besitz kommt von Besetzen und ist die Rechtsform (siehe hierzu auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Recht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;) eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Eigentumstitels&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;an einer besessenen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Sache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;politisches&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Verfügungsrecht als formale &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bestimmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[ausschließliche]]n &lt;/ins&gt;Sachbezogenheit, ein Synonym für den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriff&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Privateigentum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Im bürgerlichen Recht wird dies unter dem Begriff &quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Eigentum&quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;behandelt, so dass dort Besitz die praktische Zurhabenahme, also das Gebrauchs- und Verbrauchsrecht für eine Sache meint, nicht aber die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;ausschließliche&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Form&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der Verfügungsgewalt als solche, welche die Enteignung aller anderen Besitzer impliziert. Die Unschärfe der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Begriffef&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;&quot;Eigentum&quot; und &quot;Besitz&quot; führt zu Missverständnissen, wenn Gebrauchsrecht und Verbrauchsrecht unterschiedlos begriffen wird. Daraus entstand die absurde Positition von Proudhon, dass Eegntum selbst schon einen Diebstahl darstelle und deshalb frei zu besetzen wäre. Eigentum verweist lediglich auf die Form der Herstellung von Eigenem, die Produktionsform aus den Eigenheiten der Menschen, ihre Äußerungsform, die auch deren Verbrauch einbezieht. Hiergegen ist Besitz nur der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;ausschließliche&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Rechtstitel, der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Eigentumstitel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;des bürgerlichen Rechts. Nur unter dieser Bedingung kann es feststellen, dass Eigentum gesellschaftlich verpflichtet. Und unter derselben Bedingung kann es von dem durchbrochen werden, der es vebraucht, weil er das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;private&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/ins&gt;Recht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;hierzu hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Besitz&amp;quot; war ursprünglich Kriegsgewinn, besetztes Gebiet, das Könige an ihre Lehnsherren als Landbesitz zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Leibeigenen vergaben. Der Tausch von Ländereien und Anbauprodukten hatte zu dieser Zeit vorwiegend nur Nutzen für die politische Macht des Lehnsherren. Besitz ist also ursprünglich ein militärischer Begriff und kommt von Besetzen einer Sache, die hierdurch unverändert sachlich bleibt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Besitz&amp;quot; war ursprünglich Kriegsgewinn, besetztes Gebiet, das Könige an ihre Lehnsherren als Landbesitz zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Leibeigenen vergaben. Der Tausch von Ländereien und Anbauprodukten hatte zu dieser Zeit vorwiegend nur Nutzen für die politische Macht des Lehnsherren. Besitz ist also ursprünglich ein militärischer Begriff und kommt von Besetzen einer Sache, die hierdurch unverändert sachlich bleibt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Befestigung der Marktflecken war die historische Begründung des Bürgertums. Bedingung hierfür war Militär, das die Märkte sicherte und zugleich die Funktion von Polizei bekam. Sie garantierten die Sicherheit der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Warenbesitzer&lt;/del&gt;, der Verkäufer und Käufer, für die Zeit, die sie auf dem Markt waren. Erst auf dem durch diese Garantien gesicherte Austausch war eine freie Bewertung, die von ihren Besitzern unabhängige Bemessung des Warenwerts geboten, also die von jeder Beziehung unabhängige Bestimmung des Werts der Waren und damit das Potenzial zur Ausdehnung der Märkte. So war der Citoyen, zunächst der Bewohner einer Festung, der Burgherr, dann der durch Polizei und Militär geschützte Warenbesitzer geschaffen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Befestigung der Marktflecken war die historische Begründung des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bürgertums&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Bedingung hierfür war Militär, das die Märkte sicherte und zugleich die Funktion von Polizei bekam. Sie garantierten die Sicherheit der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Waren]]besitzer&lt;/ins&gt;, der Verkäufer und Käufer, für die Zeit, die sie auf dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Markt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;waren. Erst auf dem durch diese Garantien gesicherte Austausch war eine freie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bewertung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, die von ihren Besitzern unabhängige Bemessung des Warenwerts geboten, also die von jeder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Beziehung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;unabhängige &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bestimmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Werts&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;der Waren und damit das Potenzial zur Ausdehnung der Märkte. So war der Citoyen, zunächst der Bewohner einer Festung, der Burgherr, dann der durch Polizei und Militär geschützte Warenbesitzer geschaffen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zu Eigentum ist Besitz durch Macht begründet, der nichts anderes zu eigen ist, als ihre formale Bestimmung, Formbestimmung von Eigentum der vereinzelten Aneignung gesellschaftlicher Produkte zu sein. Von daher wäre für Besitz das korrekte Synonym der Begriff Privateigentum. Die bürgerliche Gesellschaft hat sich auf Privateigentum (privat =geraubt) gegründet. Es ist der Besitz an Gütern des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gesellschaftlichen &lt;/del&gt;Reichtums., die von denen angeeignet sind, die darüber durch ihre im Besitz vermittelte gesellschaftliche Macht verfügen können. Dies sind die Waren- und Geldbesitzer. Diese existieren gesellschaftlich in dem Widerspruch, einerseits Produkte gesellschaftlicher Arbeit aufeinander zu beziehen, diese aber zugleich nur zu privater Verwendung nach der Gebrauchsweise ihrer Nützlichkeit zu haben. Ihre einzige gesellschaftliche Wirklichkeit ist also die Tauschbeziehung ihrer Güter, das fortwährende Beziehen der Waren aufeinander durch das Maß, das sich für sie füreinander hieraus ergibt (siehe Wert). Der Besitz ist die Beziehungsform der Warenhüter, das Verhältnis ihrer Sachen, das ihr Verhalten bestimmt (siehe Warenfetischismus).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Eigentum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist Besitz durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Macht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;begründet, der nichts anderes zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;eigen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist, als ihre formale &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Bestimmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Formbestimmung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;von Eigentum der vereinzelten Aneignung gesellschaftlicher Produkte zu sein. Von daher wäre für Besitz das korrekte Synonym der Begriff &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Privateigentum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;. Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;bürgerliche Gesellschaft&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;hat sich auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Privateigentum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;privat&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;=geraubt) gegründet. Es ist der Besitz an Gütern des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[gesellschaft]]lichen [[&lt;/ins&gt;Reichtums&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;., die von denen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;angeeignet&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sind, die darüber durch ihre im Besitz vermittelte gesellschaftliche Macht verfügen können. Dies sind die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Waren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;- und Geldbesitzer. Diese existieren gesellschaftlich in dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Widerspruch&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, einerseits Produkte gesellschaftlicher Arbeit aufeinander zu beziehen, diese aber zugleich nur zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;privater&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;Verwendung nach der Gebrauchsweise ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Nützlichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu haben. Ihre einzige gesellschaftliche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wirklichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ist also die Tauschbeziehung ihrer Güter, das fortwährende Beziehen der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Waren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;aufeinander durch das Maß, das sich für sie füreinander hieraus ergibt (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Wert&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;). Der Besitz ist die Beziehungsform der Warenhüter, das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Verhältnis&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;ihrer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Sachen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, das ihr Verhalten bestimmt (siehe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Warenfetischismus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:20:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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Im bürgerlichen Recht wird dies unter dem Begriff &quot;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Eigentum&quot;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;behandelt, so dass dort Besitz die praktische Zurhabenahme, also das Gebrauchs- und Verbrauchsrecht für eine Sache meint, nicht aber die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;ausschließliche&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;Form&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der Verfügungsgewalt als solche, welche die Enteignung aller anderen Besitzer impliziert. Die Unschärfe der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Begriffef&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;&quot;Eigentum&quot; und &quot;Besitz&quot; führt zu Missverständnissen, wenn Gebrauchsrecht und Verbrauchsrecht unterschiedlos begriffen wird. Daraus entstand die absurde Positition von Proudhon, dass Eegntum selbst schon einen Diebstahl darstelle und deshalb frei zu besetzen wäre. Eigentum verweist lediglich auf die Form der Herstellung von Eigenem, die Produktionsform aus den Eigenheiten der Menschen, ihre Äußerungsform, die auch deren Verbrauch einbezieht. Hiergegen ist Besitz nur der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;ausschließliche&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Rechtstitel, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Eigentumstitel&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;des bürgerlichen Rechts. Nur unter dieser Bedingung kann es feststellen, dass Eigentum gesellschaftlich verpflichtet. Und unter derselben Bedingung kann es von dem durchbrochen werden, der es vebraucht, weil er das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;private&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] [[&lt;/del&gt;Recht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;hierzu hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besitz kommt von Besetzen und ist die Rechtsform (siehe hierzu auch Recht) eines Eigentumstitels an einer besessenen Sache, ein politisches Verfügungsrecht als formale Bestimmung einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließlichen &lt;/ins&gt;Sachbezogenheit, ein Synonym für den Begriff Privateigentum. Im bürgerlichen Recht wird dies unter dem Begriff &quot;Eigentum&quot; behandelt, so dass dort Besitz die praktische Zurhabenahme, also das Gebrauchs- und Verbrauchsrecht für eine Sache meint, nicht aber die ausschließliche Form der Verfügungsgewalt als solche, welche die Enteignung aller anderen Besitzer impliziert. Die Unschärfe der Begriffef &quot;Eigentum&quot; und &quot;Besitz&quot; führt zu Missverständnissen, wenn Gebrauchsrecht und Verbrauchsrecht unterschiedlos begriffen wird. Daraus entstand die absurde Positition von Proudhon, dass Eegntum selbst schon einen Diebstahl darstelle und deshalb frei zu besetzen wäre. Eigentum verweist lediglich auf die Form der Herstellung von Eigenem, die Produktionsform aus den Eigenheiten der Menschen, ihre Äußerungsform, die auch deren Verbrauch einbezieht. Hiergegen ist Besitz nur der ausschließliche Rechtstitel, der Eigentumstitel des bürgerlichen Rechts. Nur unter dieser Bedingung kann es feststellen, dass Eigentum gesellschaftlich verpflichtet. Und unter derselben Bedingung kann es von dem durchbrochen werden, der es vebraucht, weil er das private Recht hierzu hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Besitz&amp;quot; war ursprünglich Kriegsgewinn, besetztes Gebiet, das Könige an ihre Lehnsherren als Landbesitz zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Leibeigenen vergaben. Der Tausch von Ländereien und Anbauprodukten hatte zu dieser Zeit vorwiegend nur Nutzen für die politische Macht des Lehnsherren. Besitz ist also ursprünglich ein militärischer Begriff und kommt von Besetzen einer Sache, die hierdurch unverändert sachlich bleibt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Besitz&amp;quot; war ursprünglich Kriegsgewinn, besetztes Gebiet, das Könige an ihre Lehnsherren als Landbesitz zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Leibeigenen vergaben. Der Tausch von Ländereien und Anbauprodukten hatte zu dieser Zeit vorwiegend nur Nutzen für die politische Macht des Lehnsherren. Besitz ist also ursprünglich ein militärischer Begriff und kommt von Besetzen einer Sache, die hierdurch unverändert sachlich bleibt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Befestigung der Marktflecken war die historische Begründung des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bürgertums&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Bedingung hierfür war Militär, das die Märkte sicherte und zugleich die Funktion von Polizei bekam. Sie garantierten die Sicherheit der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Waren]]besitzer&lt;/del&gt;, der Verkäufer und Käufer, für die Zeit, die sie auf dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Markt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;waren. Erst auf dem durch diese Garantien gesicherte Austausch war eine freie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bewertung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die von ihren Besitzern unabhängige Bemessung des Warenwerts geboten, also die von jeder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Beziehung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;unabhängige &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bestimmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Werts&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der Waren und damit das Potenzial zur Ausdehnung der Märkte. So war der Citoyen, zunächst der Bewohner einer Festung, der Burgherr, dann der durch Polizei und Militär geschützte Warenbesitzer geschaffen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Befestigung der Marktflecken war die historische Begründung des Bürgertums. Bedingung hierfür war Militär, das die Märkte sicherte und zugleich die Funktion von Polizei bekam. Sie garantierten die Sicherheit der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Warenbesitzer&lt;/ins&gt;, der Verkäufer und Käufer, für die Zeit, die sie auf dem Markt waren. Erst auf dem durch diese Garantien gesicherte Austausch war eine freie Bewertung, die von ihren Besitzern unabhängige Bemessung des Warenwerts geboten, also die von jeder Beziehung unabhängige Bestimmung des Werts der Waren und damit das Potenzial zur Ausdehnung der Märkte. So war der Citoyen, zunächst der Bewohner einer Festung, der Burgherr, dann der durch Polizei und Militär geschützte Warenbesitzer geschaffen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Eigentum&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist Besitz durch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Macht&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;begründet, der nichts anderes zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;eigen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist, als ihre formale &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bestimmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Formbestimmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;von Eigentum der vereinzelten Aneignung gesellschaftlicher Produkte zu sein. Von daher wäre für Besitz das korrekte Synonym der Begriff &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Privateigentum&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;bürgerliche Gesellschaft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;hat sich auf &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Privateigentum&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;privat&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;=geraubt) gegründet. Es ist der Besitz an Gütern des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[gesellschaft]]lichen [[&lt;/del&gt;Reichtums&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;., die von denen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;angeeignet&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;sind, die darüber durch ihre im Besitz vermittelte gesellschaftliche Macht verfügen können. Dies sind die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Waren&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;- und Geldbesitzer. Diese existieren gesellschaftlich in dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Widerspruch&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, einerseits Produkte gesellschaftlicher Arbeit aufeinander zu beziehen, diese aber zugleich nur zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;privater&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Verwendung nach der Gebrauchsweise ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Nützlichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zu haben. Ihre einzige gesellschaftliche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wirklichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ist also die Tauschbeziehung ihrer Güter, das fortwährende Beziehen der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Waren&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aufeinander durch das Maß, das sich für sie füreinander hieraus ergibt (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wert&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;). Der Besitz ist die Beziehungsform der Warenhüter, das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Verhältnis&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Sachen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, das ihr Verhalten bestimmt (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Warenfetischismus&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zu Eigentum ist Besitz durch Macht begründet, der nichts anderes zu eigen ist, als ihre formale Bestimmung, Formbestimmung von Eigentum der vereinzelten Aneignung gesellschaftlicher Produkte zu sein. Von daher wäre für Besitz das korrekte Synonym der Begriff Privateigentum. Die bürgerliche Gesellschaft hat sich auf Privateigentum (privat =geraubt) gegründet. Es ist der Besitz an Gütern des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gesellschaftlichen &lt;/ins&gt;Reichtums., die von denen angeeignet sind, die darüber durch ihre im Besitz vermittelte gesellschaftliche Macht verfügen können. Dies sind die Waren- und Geldbesitzer. Diese existieren gesellschaftlich in dem Widerspruch, einerseits Produkte gesellschaftlicher Arbeit aufeinander zu beziehen, diese aber zugleich nur zu privater Verwendung nach der Gebrauchsweise ihrer Nützlichkeit zu haben. Ihre einzige gesellschaftliche Wirklichkeit ist also die Tauschbeziehung ihrer Güter, das fortwährende Beziehen der Waren aufeinander durch das Maß, das sich für sie füreinander hieraus ergibt (siehe Wert). Der Besitz ist die Beziehungsform der Warenhüter, das Verhältnis ihrer Sachen, das ihr Verhalten bestimmt (siehe Warenfetischismus).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieses Verhältnis hat sich erst mit der Entstehung der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;bürgerlichen Gesellschaft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;ausgebreitet. Mit der Entwicklung des Handwerks und der Manufaktur entstand der persönlich freie Produzent und die vom Eigenbedarf unabhängige Beziehung eigener Produkte auf fremde Produkte. Besitz als Rechtstitel auf Hab und Gut, verschafft einerseits dem Tauschhändler die nötige gesellschaftliche Sicherheit und Freiheit zum Tausch der Arbeitsprodukte, als politische Macht des Kapitals wird Besitz zu einem Titel, der die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Arbeitskraft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Lohnarbeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;herabsetzt, und durch die Produktion von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Mehrwert&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;zur Macht des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Privateigentums&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;verhilft. Von daher entwickelt die gesellschaftliche Arbeit immer nur die Macht über die private Verfügung über den gesellschaftlichen Reichtum.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dieses Verhältnis hat sich erst mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft ausgebreitet. Mit der Entwicklung des Handwerks und der Manufaktur entstand der persönlich freie Produzent und die vom Eigenbedarf unabhängige Beziehung eigener Produkte auf fremde Produkte. Besitz als Rechtstitel auf Hab und Gut, verschafft einerseits dem Tauschhändler die nötige gesellschaftliche Sicherheit und Freiheit zum Tausch der Arbeitsprodukte, als politische Macht des Kapitals wird Besitz zu einem Titel, der die Arbeitskraft zur Lohnarbeit herabsetzt, und durch die Produktion von Mehrwert zur Macht des Privateigentums verhilft. Von daher entwickelt die gesellschaftliche Arbeit immer nur die Macht über die private Verfügung über den gesellschaftlichen Reichtum.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besitzverhältnisse sind nicht nur ökonomisch. Auch Menschen besitzen einander, wenn sie durch die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Notwendigkeiten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ihrer Lebensformen ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Verhältnisse&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gegen sich als Anmaßung des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Erlebens&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gegen ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Leben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;erfahren, als Vernutzung ihrer Lebenskraft durch Vernutzung der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Eigentümlichkeiten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ihrer Lebensäußerungen (siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Entleibung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;). Diese Beziehungen vollziehen sich in der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wahrnehmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;der Menschen, welche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;wahrhaben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, was sie nicht wahrnehmen, und sich deshalb alleine schon für ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Selbstwahrnehmung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;brauchen, um ihre Wahrnehmung beziehen und erkennen zu können. Jenseits ihrer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Anwesenheit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in ihren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;zwischenmenschlichen Beziehungen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;gibt es dann keine andere gesellschaftliche Form. Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;bürgerliche Kultur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;für sich ist ein solches&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;zwischenmenschliches Verhältnis&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besitzverhältnisse sind nicht nur ökonomisch. Auch Menschen besitzen einander, wenn sie durch die Notwendigkeiten ihrer Lebensformen ihre Verhältnisse gegen sich als Anmaßung des Erlebens gegen ihr Leben erfahren, als Vernutzung ihrer Lebenskraft durch Vernutzung der Eigentümlichkeiten ihrer Lebensäußerungen (siehe Entleibung). Diese Beziehungen vollziehen sich in der Wahrnehmung der Menschen, welche wahrhaben, was sie nicht wahrnehmen, und sich deshalb alleine schon für ihre Selbstwahrnehmung brauchen, um ihre Wahrnehmung beziehen und erkennen zu können. Jenseits ihrer Anwesenheit in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es dann keine andere gesellschaftliche Form. Die bürgerliche Kultur für sich ist ein solches zwischenmenschliches Verhältnis.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Besitz&amp;diff=138&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die besitzende Klasse und die Klasse des Proletariats stellen dieselbe menschliche Selbstentfremdung dar. Aber die erste Klasse fühlt sich in dieser Selbstentfremdung wohl und bestätigt, weiß die Entfremdung als ihre eigne Macht und besitzt in ihr den Schein einer menschlichen Existenz; die zweite fühlt sich in der Entfremdung vernichtet, erblickt in ihr ihre Ohnmacht und die Wirklichkeit einer unmenschlichen Existenz. Sie ist, um einen Ausdruck von Hegel zu gebrauchen, in der Verworfenheit die Empörung über diese Verworfenheit, eine Empörung, zu der sie notwendig durch den Widerspruch ihrer menschlichen Natur mit ihrer Lebenssituation, welche die offenherzige, entschiedene, umfassende Verneinung dieser Natur ist, getrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Gegensatzes ist der Privateigentümer also die konservative, der Proletarier die destruktive Partei. Von jenem geht die Aktion des Erhaltens des Gegensatzes, von diesem die Aktion seiner Vernichtung aus.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 37)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitz kommt von Besetzen und ist die Rechtsform (siehe hierzu auch [[Recht]]) eines [[Eigentumstitels]] an einer besessenen [[Sache]], ein [[politisches]] Verfügungsrecht als formale [[Bestimmung]] einer [[ausschließliche]]n Sachbezogenheit, ein Synonym für den [[Begriff]] [[Privateigentum]]. Im bürgerlichen Recht wird dies unter dem Begriff &amp;quot;[[Eigentum&amp;quot;]] behandelt, so dass dort Besitz die praktische Zurhabenahme, also das Gebrauchs- und Verbrauchsrecht für eine Sache meint, nicht aber die [[ausschließliche]] [[Form]] der Verfügungsgewalt als solche, welche die Enteignung aller anderen Besitzer impliziert. Die Unschärfe der [[Begriffef]] &amp;quot;Eigentum&amp;quot; und &amp;quot;Besitz&amp;quot; führt zu Missverständnissen, wenn Gebrauchsrecht und Verbrauchsrecht unterschiedlos begriffen wird. Daraus entstand die absurde Positition von Proudhon, dass Eegntum selbst schon einen Diebstahl darstelle und deshalb frei zu besetzen wäre. Eigentum verweist lediglich auf die Form der Herstellung von Eigenem, die Produktionsform aus den Eigenheiten der Menschen, ihre Äußerungsform, die auch deren Verbrauch einbezieht. Hiergegen ist Besitz nur der [[ausschließliche]] Rechtstitel, der [[Eigentumstitel]] des bürgerlichen Rechts. Nur unter dieser Bedingung kann es feststellen, dass Eigentum gesellschaftlich verpflichtet. Und unter derselben Bedingung kann es von dem durchbrochen werden, der es vebraucht, weil er das [[private]] [[Recht]] hierzu hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Besitz&amp;quot; war ursprünglich Kriegsgewinn, besetztes Gebiet, das Könige an ihre Lehnsherren als Landbesitz zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Leibeigenen vergaben. Der Tausch von Ländereien und Anbauprodukten hatte zu dieser Zeit vorwiegend nur Nutzen für die politische Macht des Lehnsherren. Besitz ist also ursprünglich ein militärischer Begriff und kommt von Besetzen einer Sache, die hierdurch unverändert sachlich bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befestigung der Marktflecken war die historische Begründung des [[Bürgertums]]. Bedingung hierfür war Militär, das die Märkte sicherte und zugleich die Funktion von Polizei bekam. Sie garantierten die Sicherheit der [[Waren]]besitzer, der Verkäufer und Käufer, für die Zeit, die sie auf dem [[Markt]] waren. Erst auf dem durch diese Garantien gesicherte Austausch war eine freie [[Bewertung]], die von ihren Besitzern unabhängige Bemessung des Warenwerts geboten, also die von jeder [[Beziehung]] unabhängige [[Bestimmung]] des [[Werts]] der Waren und damit das Potenzial zur Ausdehnung der Märkte. So war der Citoyen, zunächst der Bewohner einer Festung, der Burgherr, dann der durch Polizei und Militär geschützte Warenbesitzer geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu [[Eigentum]] ist Besitz durch [[Macht]] begründet, der nichts anderes zu [[eigen]] ist, als ihre formale [[Bestimmung]], [[Formbestimmung]] von Eigentum der vereinzelten Aneignung gesellschaftlicher Produkte zu sein. Von daher wäre für Besitz das korrekte Synonym der Begriff [[Privateigentum]]. Die [[bürgerliche Gesellschaft]] hat sich auf [[Privateigentum]] ([[privat]]=geraubt) gegründet. Es ist der Besitz an Gütern des [[gesellschaft]]lichen [[Reichtums]]., die von denen [[angeeignet]] sind, die darüber durch ihre im Besitz vermittelte gesellschaftliche Macht verfügen können. Dies sind die [[Waren]]- und Geldbesitzer. Diese existieren gesellschaftlich in dem [[Widerspruch]], einerseits Produkte gesellschaftlicher Arbeit aufeinander zu beziehen, diese aber zugleich nur zu [[privater]] Verwendung nach der Gebrauchsweise ihrer [[Nützlichkeit]] zu haben. Ihre einzige gesellschaftliche [[Wirklichkeit]] ist also die Tauschbeziehung ihrer Güter, das fortwährende Beziehen der [[Waren]] aufeinander durch das Maß, das sich für sie füreinander hieraus ergibt (siehe [[Wert]]). Der Besitz ist die Beziehungsform der Warenhüter, das [[Verhältnis]] ihrer [[Sachen]], das ihr Verhalten bestimmt (siehe [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis hat sich erst mit der Entstehung der [[bürgerlichen Gesellschaft]]ausgebreitet. Mit der Entwicklung des Handwerks und der Manufaktur entstand der persönlich freie Produzent und die vom Eigenbedarf unabhängige Beziehung eigener Produkte auf fremde Produkte. Besitz als Rechtstitel auf Hab und Gut, verschafft einerseits dem Tauschhändler die nötige gesellschaftliche Sicherheit und Freiheit zum Tausch der Arbeitsprodukte, als politische Macht des Kapitals wird Besitz zu einem Titel, der die [[Arbeitskraft]] zur [[Lohnarbeit]] herabsetzt, und durch die Produktion von [[Mehrwert]] zur Macht des [[Privateigentums]] verhilft. Von daher entwickelt die gesellschaftliche Arbeit immer nur die Macht über die private Verfügung über den gesellschaftlichen Reichtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzverhältnisse sind nicht nur ökonomisch. Auch Menschen besitzen einander, wenn sie durch die [[Notwendigkeiten]] ihrer Lebensformen ihre [[Verhältnisse]] gegen sich als Anmaßung des [[Erlebens]] gegen ihr [[Leben]] erfahren, als Vernutzung ihrer Lebenskraft durch Vernutzung der [[Eigentümlichkeiten]] ihrer Lebensäußerungen (siehe [[Entleibung]]). Diese Beziehungen vollziehen sich in der [[Wahrnehmung]] der Menschen, welche [[wahrhaben]], was sie nicht wahrnehmen, und sich deshalb alleine schon für ihre [[Selbstwahrnehmung]] brauchen, um ihre Wahrnehmung beziehen und erkennen zu können. Jenseits ihrer [[Anwesenheit]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]]gibt es dann keine andere gesellschaftliche Form. Die [[bürgerliche Kultur]] für sich ist ein solches[[zwischenmenschliches Verhältnis]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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