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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:26:26Z</updated>

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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Tradition der toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf den Gehirnen der Lebenden. Und wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolutionärer Krise beschwören sie ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuführen.&amp;quot;[[(MEW 8, Seite 115)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] sind sich die Menschen selbst das [[Material]] ihres [[Lebens]]. Und wo Menschen dadurch [[bestimmt]] sind, dass sie im Vergleich ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Geltung]], füreinander [[gleichgültig]], also in derselben [[Geltung]] für einander sein sollen (siehe [[Geld]]). Jede [[Bewertung]] bezieht sich auf die [[gesellschaftlichen]] [[Eigenschaften]] ihres [[Gegenstands]], ganz gleich, ob diese sich [[materiell]] oder [[ideell]] [[verhalten]]. Einen [[Wert]] hat jeder [[Gegenstand]] durch das, was er von dem darstellt, was hierfür [[gesellschaftlich]] aufzubringen [[nötig]] ist, das aber eben nicht da (siehe [[Dasein]]), also [[abwesend]] ist. [[Objektiv]] ist jeder [[Wert]] [[Ausdruck]] einer [[Beziehung]], die nicht [[unmittelbar]] [[wirklich]] so [[da ist]], wie sie [[erscheint]], die also lediglich als [[Verhältnis]] von [[Wertschätzungen]] existiert. Eine Bewertung ergeht also zunächst aus einem gesellschaftlich wirksamen [[Urteil]], einer politischen Idee, die ihr [[Wissen]] und [[Bewusstsein]] aus einem [[allgemein]] gewordenen [[Verhältnis]] von [[Werten]] bezieht (siehe auch [[Lebenswerte]]), wie sie über die bisherige [[Geschichte]] eines politisch [[bestimmten]] [[Lebensraums]] überkommen sind (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]). Auch wenn sie spontan eingebracht wird hat jede Bewertung einen [[Grund]], der sich nicht einfach aus der [[unmittelbaren]] [[Notwendigkeit]] eines [[Urteils]] ergibt, sondern aus einer [[Geschichte]], worin Bewertungen [[gesellschaftlich]] – also [[politisch]] – so entstanden sind, wie sie für ihre vergangene [[Wirklichkeit]] [[notwendig]] [[vermittelt]] waren. Was deren [[Wertschätzungen]] überhaupt anbelangt so ist das, was für diese [[Geschichte]] wichtig oder [[wesentlich]] gewesen sein mag und [[abwesend]] ist. Es war immer davon abhängig, wie es ihre [[Gesellschaft]] vorangebracht, weiter [[entwickelt]] hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner [[sinnlichen]] [[Macht]] entsprechend ist jeder [[Wert]] so konservativ wie die [[Rechtsform]] seiner [[Bewertung]]. Von daher ist jede [[Bewertung]] ein Rückgriff auf das, was darin richtig war (siehe [[Recht]]) und daher als wertvoll angesehen werden musste. Und dies hängt natürlich vom Entwicklungsstand der [[wirklichen]] [[Gesellschaft]] und ihrer wesentlichen Lebensgrundlage ab, sieht also zwangsläufig vom [[Grund]] und [[Boden]] ihrer im allgemeinen gegenwärtig verfassten [[Verhältnisse]] ab, verfolgt die [[Absichten]] einer vergangenen Welt, um die gegensärtige zu beurteilen. Jedes Werturteil verfolgt somit eine [[Absicht]], die vom konkreten [[Sinn]] und [[Nutzen]], vom wirklichen [[Zweck]] und [[Mittel]] (siehe auch [[Vermittlung]]) ihrer gegenwärtigen Lebenswelt im [[Ganzen]] der [[Lebensäußerungen]] der Menschen absieht und in der Gegenwart einer ganzen [[Wirklichkeit]], einen [[Wert]] veräußert, den ihre gegenwärtige [[Arbeit]] und [[Kultur]] haben und erfüllen soll. Er stellt also vergangenen [[Nutzen]] einer [[Arbeit]] dar, der einen vergangenen [[Sinn]] ihrer [[Kultur]] zu [[vergegenwärtigen]] haben müsste, um ihre [[Werte]] in einer gesellschaftlichen [[Wertform]] [[objektiv]] zu [[bewahrheiten]] – z.B. im [[Verhältnis]] der [[Tauschwerte]] zu ihrem [[Wert]], in denen das [[Maß der Werte]] vergangener [[Arbeit]] nur über den [[Maßstab ihrer Preise]] gegenwärtiger Relationen der [[Tauschwerte]] von [[Gebrauchswerten]] verwirklicht werden kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wirtschaftliche Resultat ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse entstand immer wieder eine [[Macht]] des Vergangenen über das Lebendige, der [[Besitzer]] toter und von daher um so wertvollerer Güter, die eine tote Kultur über die lebendige Kultur errichteten. Und es konnten sich daher die Herrschenden nicht nur kulturell, sondern auch [[wirtschaftlich]] bereichern. Was als kultureller Reichtum erscheint ist eben immer nur ein Reichtum der Verwesung, die [[Dekadenz]] der politischen Gewalt der Herrscher, die sich persönlich durch die Werte ihrer [[Religion]], durch das Recht ihrer Gebote über ihre feudale Staatsgewalt politisch legitimierten und die darin formalisierten Pflichten der [[Armut]] zum Erhalt ihrer [[Klasse]] nutzten (siehe [[Klassengegensatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden unabhängig von persönlicher Macht gesellschaftlich erzeugte Güter besetzt und es konnten die erfolgreichen Besatzer sich aus den [[Notwendigkeiten]] ihres [[Lebens]] entwickeln und [[emanzipieren]], sich in seinem [[Sinn]] und [[Nutzen]] durch ihren geschichtlich gewordenen und werdenden [[Reichtum]] [[befreien]], der den gesellschaftlichen [[Reichtum]] der persönlichen Verfügung den Mächtigen [[privat]]überließ wodurch sie die anderen beherrschten und verarmten. Denn die Aneignung dieses [[Reichtums]] überwindet die Bewertung seiner Verhältnisse und macht sie für deren Geschick faktisch. Den ohnmächtig gebliebenen wurde deren Existenz und Kraft abverlangt. Um ihre [[Existenz]] zu bewältigen mussten die Armen sich den Werten des privaten Besitzes überantworten. So war mit dem gesellschaftlichen [[Wert]] der Güter war der privat verfügte [[Besitz]] mächtig geworden und hatte Menschen in [[Klassen]] gegeneinander aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn jede [[Wertschätzung]] ist nur die [[Beziehung]] auf einen Erfahrungsschatz, wodurch dieser einen [[Wert]] hat, wenn er eine gesellschaftliche [[Bewertung]] dadurch erfahren hat, dass er etwas darstellt, was nötig für eine [[Gesellschaft]] und deren [[Entwicklung]] ist, weil es das Material ihres [[Daseins]] verkörpert. Aber einen [[Wert]] hat dieses nur dadurch, dass es nicht [[wirklich]] da ist, wo es [[notwendig]] da zu sein hat, dass etwas also [[abwesend]] ist, wo es [[wesentlich]] ist und duch sein [[Wesen auch]]sein muss, als dieses Wesen da sein müsste, damit die [[Beziehungen]] in einer [[Gesellschaft]] sich erhalten und [[verhalten]], ihre [[Verhältnisse]] wirklich bewahren und [[bewähren]] können (siehe hierzu auch [[Dialektik]]). Ohne diese [[Wirklichkeit]] sind diese in der Not ihres [[Wesens]] (siehe [[Wesensnot]]), verhalten sich [[widersinnig]] zu sich selbst und [[beziehen]] sich deshalb auch nicht [[wirklich]] auf Andere, sondern nur durch ihr [[abwesendes]], ihr [[abstraktes]] Wesen, durch die [[Substanz]] ihrer [[Natur]], wie sie immer [[tatsächlich]] [[gegeben]], wenn auch nicht [[wirklich]] da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bewertung sollte daher einen [[gesellschaftlichen]] [[Aufwand]] so darstellen, wie er [[allgemein]] gültig geworden war. Sie gibt auch gerne vor, sich aus der ihr vorausgesetzten wertbildenden [[Tätigkeit]] abzuleiten, stellt aber im Verhalten zu ihren [[Gegenständen]] erst im [[Dazwischensein]] ihrer [[Verhältnisse]] einen [[Wert]] her, der ohne solche [[Tätigkeit]] keine [[Wahrheit]] haben und auch nicht finden kann, weil er sich nur aus der [[Gleichgüligkeit]] der [[Beziehungen]] im Vergleich ihrer Produkte herausbildet. Der [[Wert]] mag ein Substantiv sein, hat aber deshalb selbst noch lange keine [[Substanz]] durch sich. Einen [[Wert]] an sich gibt es nicht, auch wenn es schlechte und gute [[Eigenschaften]] einer Sache, eines Menschen usw. für den geben mag, der eine Bewertung nötig hat. Sein [[Werturteil]] spricht aber nur seine bloß formelle [[Beziehung]] auf diese aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir [[selbstverständlich]] ist, muss ich nicht bewerten. Eine Bewertung stellt immer ein [[äußeres]] [[Verhältnis]] dar, die [[Beziehung]] auf einen äußeren [[Gegenstand]], einem Gegenstand, von welchem ich mich [[getrennt]] fühle und meine [[Beziehung]] selbst als [[Isolation]] [[leide]], als Mangel meiner Bezogenheit, den ich in der Bewertung überwinde. Ich bewerte etwas, wenn mir daran etwas fehlt, das also einen [[Wert]] bekommt, weil es nicht vollständig da ist, nicht als ein vollständiges [[Ganzes]] für mich da ist. Bewertung ist eine Rückbeziehung, in welcher Äußeres mir zum [[Inhalt]] wird. Denn was etwas einem Menschen [[bedeutet]], kann nicht bewertet werden; es ist seine bestimmte, sinnhafte [[Beziehung]], die er dazu hat und die seine [[Empfindung]] ausmacht. Im Unterschied hierzu erkundet eine Bewertung das Maß einer [[Güte]], die [[Quantifizierung]] einer bestimmten [[Qualität]], die eine Sache, ein Ereignis oder ein Mensch oder Tier nicht nur für einen Menschen, sondern allgemein und gesellschaftlich hat. Bewertung setzt ein Verhältnis voraus, worin dieses Wert hat, z.B. als Benotung eines Schülers im Verhältnis zum Lehrstoff und den Leistungen seiner Mitschüler. Es geht also immer um eine Beurteilung dessen, als was dies gesellschaftlich gelten soll. Die Schwierigkeit einer Bewertung liegt darin, wie die Qualität, welche dem [[Urteil]] zugrunde liegt, zu bestimmen ist. Diese allein macht das Prinzip aus, wonach bewertet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ein bewertendes Prinzip einmal eingeführt, so entwickelt es auch schnell eine selbständige Wirklichkeit. Die bewerteten Beziehungen gehen darin unter und die wertende Substanz erzeugt Verhältnisse, die sich nur aus ihrem Substrat ergeben. So mag z.B. der Sport für die Menschen noch Wettkampf um Fähigkeiten sein; im Prinzip verwirklichen sich aber nur Zahlenwerte im Vergleich der Zeiten oder Punkte, und die Fähigkeiten richten sich nur hiernach aus. Was ein Vorsprung von einer Hundertstelsekunde über die Fähigkeiten eines Skifahrers aussagt sei dahingestellt. Jedenfalls sagt er aus, mit wie viel Todesmut er sich auf die Rennbedingungen einlässt und wieweit er von sich absehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewertung erzeugt ein [[Urteil]] über etwas nach dem Maß von etwas anderem, wie es hierfür [[gut]] ist. Das andere kann stofflich (z.B. Gold), Leib und [[Leben]] oder auch rein geistig sein (z.B. [[Gott]], [[Ethik]]). Wie immer es für sich begründet sein mag, wesentlich für die Bewertung ist der [[Grund]], warum es hierfür als Maß dient, welche [[Qualität]] es also für die Beziehungen formuliert, die es bewertet. Warum kann man durch Gold z.B. einen Stuhl bewerten, also meinen, er sei so und soviel Gold wert? Wie kann man durch Leib und Leben z.B. [[Besitz]] bewerten, also einen Diebstahl durch so und soviel Freiheitsentzug sühnen? Was ist ungeborenes Leben wert? Was lässt das Urteil zu, wann es dem kranken Leben unterordnet werden kann, ihm dienlich sein muss oder kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Fragen sind nicht wirklich zu beantworten und zum Teil geradezu absurd. Das zeigt das grundsätzliche Unvermögen einer Bewertung deutlich, das sich [[notwendig]] [[gleichgültig]] zu jedem bestimmten [[Sein]] verhält. Es wird lediglich aufgelöst durch etwas Drittes, welches dem Verhältnis des Bewertens in einer bestimmten Art und Weise entspricht, ihm eine Form bietet und von daher, also ihm äußerlich, seine Güte formulieren soll als Maß einer [[Formbestimmung]], z.B. aus einer praktischen Notwendigkeit aus dem Leiden von Menschen heraus, aus einer sozialen Bedeutsamkeit oder einer [[Moral]], entweder negativ, also ausschließend und abweisend (z.B. Verhinderung von [[Euthanasie]]), oder positiv, also maßgebend als Qualität, um welche die Bewertung kreist (z.B. Menschlichkeit). In beiden Fällen kann die Bewertungsgrundlage niemals konkret sein, also nichts sein, was wirkliches Maß setzt, was das Maß in sich trägt wie z.B. ein Liter Milch ein Liter an Milch ist. Die Bewertungsgrundlagen sind immer [[subjektiv]] und geschichtlich, ihre Zuordnung mehr oder weniger willkürlich, je nachdem, was sie für den Erfolg oder Misserfolg einer Geschichte taugen - aber auch dies selbst ist schon wieder &amp;quot;Ansichtssache&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewertung beruht erst mal auf einer Gedankenabstraktion als ein [[Urteil]] aus einem abstrakten Sinn heraus, ein Urteil ohne Teil und Ganzes, ohne [[Grund]]. Es wäre sonst [[objektiv]], [[Erklärung]], begriffene Ganzheit von Zusammenhängen (siehe Begriff), die - ohne Bewertung - selbst nur konkret sein können. Solches Urteil unterstellt ein [[Subjekt]], das durch seine eigene Unbegründbarkeit in der Lage ist, Wert zu beurteilen. Dies kann nur ein Subjekt sein, welches von jeder Begründung, also von allem absieht, was mit dem bewerteten Objekt zu tun hat. Es ist ein [[abstraktes]] Subjekt, das sich hinter der Bewertung als Vorstellung einer Urteilskraft (z.B. [[Vernunft]]), als [[Ideologie]] oder einer anderen [[Gedankenabstraktion]] versteckt. In ihr wird subjektives Urteil objektiv durch den Wert, den etwas bekommt, und der sich als [[Wille]] vermittelt, dass es auch so sein soll, wie es bewertet ist. Es kann Wert niemals für sich selbst oder durch sich haben und ist daher existente Form des Urteils, solange es sich nicht an ihm selbst unsinnig macht. Es mag ein [[Gott]] in der Beurteilung des [[Lebens]] aparten [[Sinn]] für die [[Menschenliebe]] stiften, wenn er über Gut und Böse zu befinden versteht; - nimmt bei den wirklichen Menschen die [[Notwendigkeit]] zur Sünde überhand, so wird der Gottes[[glaube]] Unsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt besteht eine Bewertung [[objektiv]] als [[Realabstraktion]] in einem [[Wert]]verhältnis, solange darin [[gesellschaftliche]] Notwendigkeiten vermittelt sind, gleichgültig, wie dies subjektiv beurteilt wird. Wenn und weil Wert die Produkte [[gesellschaftlich]] notwendiger Arbeiten abstrakt aufeinander bezieht (siehe [[abstrakt menschliche Arbeit]]), setzt er sich &amp;quot;mit Naturgewalt&amp;quot; auch gegen den [[Willen]] der Menschen durch. Er bestimmt die Verhältnisse der Menschen, indem er ihre Lebensmittel als [[Wertform]] zur Gesellschaft bringt (siehe [[Formbestimmung]]), so dass ihnen ihr gesellschaftliches Verhältnis als Verhältnis ihrer Sachen erscheinen (siehe [[Warenfetischismus]]). Was an den Waren, welche die Wertform dieser Sachen sind, bewertet ist, ist nur scheinbar durch die Menschen bestimmt (z.B. als [[Preis]]). Darin drückt sich immer die [[Realabstraktion]] der Vermittlung von menschlicher [[Tätigkeit]] aus, auch wenn dabei und darüber zu verhandeln ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo subjektive und objektive Bewertung zusammenfällt ist der Kreis geschlossen. Gut ist, was gefällt, auch wenn schlecht ist, was Gefallen macht. Was in der Trennung von Bewertungen noch unterscheidbar war, ist dann die Gültigkeit einer Welt, die Menschen einfach nur Leben können müssen, um darin zum Leben zu kommen, auch wenn es der leibhaftige [[Tod]] ist. Allgemein besteht eine Bewertung als [[Geltung]] und Gültigkeit von ökonomischen Werten ([[Geld]]), kulturellen Werten ([[Seele]]) und rechtlichen Werten ([[Wille]]) fort.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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