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	<title>Bildung - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bildung der fünf Sinne ist eine Arbeit der ganzen bisherigen Weltgeschichte.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 541f)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im Feudalismus noch aus der schwärmerischen Gotteskindschaft einer [[gesellschaftlichen]] [[Macht]] wie eine Religion der Übermenschlichkeit von Herrschaft verblieben war, wurde zum Zankapfel einer politischen Bestimmung des [[Privatbesitzes]], die sich um Anteile am [[gesellschaftlichen]] Vermögen zerstritten hate und schließlich die gesellschaftlichen [[Klassen]] des [[Privatbesitzes]] (siehe [[Klassengegensatz]]) entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose &amp;quot;bare Zahlung&amp;quot;. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt.&amp;quot; [[(Karl Marx/Friedrich Engels, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 466)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was [[gewöhnlich]] unter Bildung verstanden wird ist die individuelle Nachbildung und Aneignung der [[Fähigkeiten]], welche die Menschen zur gesellschaftlichen [[Kommunikation]] und [[Reproduktion]] und Fortbildung der kulturellen [[Notwendigkeiten]] befähigt, was also die gesamte bisherige [[Sinnbildung]] darstellt und vermittelt. Doch diese findet meist nicht unmittelbar im [[wirklichen]] Prozess, in den praktischen [[Verhältnissen]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] statt. Das Meiste wird über die Nachahmung der [[Bilder]] ihre Darstellungen mitgeteilt. So ist eine gesellschaftliche [[Teilung]] zwischen praktischer und bildhafter Teilhabe an der [[gesellschaftlichen]] [[Sinnbildung]], also durch die gesellschaftliche [[Teilung der Wahrnehmung]] in einer [[Gesellschaft]] der geteilten und in ihrer [[Kultur]] mitgeteilten [[Arbeit]] entstanden (siehe [[Teilung der Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Bildung]] ist also ein Akt der Gestaltung einer mitgeteilten [[Kultur]] innerhalb der Anforderungen ihrer [[Zivilisation]]. Menschen machen [[Bilder]] und [[Bilder]] machen Menschen, indem sie ihnen [[Sinn]] geben und sich durch diesen mitteilen und [[gesellschaftlich]] [[vermitteln]]. [[Bilder]] nehmen Menschen wahr, indem sie ihren [[Sinn]] für sich und durch Andere über sich erfahren und sich in ihren [[Empfindungen]] mitteilen. Indem sie diesen [[gesellschaftlich]] gebildeten [[Sinn]] in ihren [[Wahrnehmungen]] als das [[vermitteln]], was sie als [[wahr]] für sich fühlen (siehe auch [[Wahrnehmungsidentität]]). Bilder sind als Gestaltung ihrer [[Gefühle]] sowohl wirklich wie auch als Einbildung ihrer [[Stimmungen]] Gegenstand der gebildeten Wahrnehmung. Das Produkt der Bilder ist eine [[Sinnbildung]] als Bildung vieler [[Eigenschaften]], worin die [[Empfindungen]] auf ihre [[Gefühle]] [[bezogen]] sind, die sich durch die darin bestimmten [[Fähigkeiten]] in dem bewähren sollen worin sie sich [[verhalten]] und also auch [[reflektieren]]. Darin vereinen sie ihre [[Subjektivität]] als Anschauung und [[Sehnsucht]], als eine Lebenswelt ihrer [[Gefühle]], ganz gleich wie deren [[Lebensverhältnisse]] in [[Wirklichkeit]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vorstellungen]] lassen sich in Zeichen als [[Bild]] fassen, das vor das gestellt ist, was sie [[bedeuten]]. Und Bildung ist das [[Wissen]] darüber, welche Zeichen welche [[Wirkung]] haben, wenn sie gesetzt oder vermittelt werden. Bildung setzt also immer schon eine Vorstellung, ein [[Bild]] von dem voraus, was das [[gegenwärtige]] [[Leben]] in der gegebenen [[Kultur]] als [[Kultur]] der [[Gegebenheiten]] nötig hat, was man also von dem [[wahrhat]], was die [[Wahrnehmung]] zur [[Erkenntnis]] des [[eigentümlichen]] [[Daseins]] [[emanzipiert]]. Zur Bildung mag man alles zuordnen, was eine zeitgemäße [[Zivilisation]] erhält oder fortbildet. Doch um sie [[wirklich]] [[schaffen]] zu können, müssen die Menschen sich durch ihre [[Lebensproduktion]] [[verwirklichen]] können. Bildung ist daher wesentlich [[Sinnbildung]], wie sie sich im [[praktischen]] Lebensprozess durch die [[Tätigkeit]] der Menschen (siehe auch [[Arbeit]]) wie von selbst ergibt. Doch wo das praktische [[Leben]] selbst keinen [[Sinn]] macht, wo es sich nur durch [[einzelne]] und meist [[vereinzelte]] [[bürgerliche Subjekte]] [[verwirklicht]], muss Bildung durch Zielvorstellungen entwickelt werden, durch [[Bilder]] von dem, was sie bezwecken kann und was sie erreichen soll. In [[Bildern]] lässt sich [[Leben]] so [[repräsentieren]], wie es [[erlebt]] wurde und also ebenso nachzuvollziehen ist, wie das [[Erlebnis]] selbst. Sie können allerdings auch durch [[Vorstellungen]] in den [[Medien]] symbolisiert, durch [[Darstellungen]] oder Texte oder [[Sprache]] oder [[Musik]] usw. aus [[Gefühlen]] im Jenseits ihrer [[Empfindungen]] [[vermittelt]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Mensch eignet sich sein allseitiges Wesen auf eine allseitige Art an, also als ein totaler Mensch. Jedes seiner menschlichen Verhältnisse zur Welt, Sehn, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Denken, Anschauen, Empfinden, Wollen, Tätigsein, Lieben, kurz, alle Organe seiner Individualität, wie die Organe, welche unmittelbar in ihrer Form als gemeinschaftliche Organe sind, ||VII| sind in ihrem gegenständlichen Verhalten oder in ihrem Verhalten zum Gegenstand die Aneignung desselben. Die Aneignung der &amp;lt;540&amp;gt;menschlichen Wirklichkeit, ihr Verhalten zum Gegenstand ist die Betätigung der menschlichen Wirklichkeit [B]; menschliche Wirksamkeit und menschliches Leiden, denn das Leiden, menschlich gefaßt, ist ein Selbstgenuß des Menschen.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 539f)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschlichen Gegenstände sind dann allerdings nicht einfach nur Verblldlichungen von [[Wahrnehmungen]] äußerlicher [[Tatsachen]] einer an und für sich [[fremd]] begründeten [[Wahrheit]]. Es sind auch nicht einfache Reflexe von Kognitionen einer durch ihre [[Objekte]] bestimmte [[Sinnbildung]] aus dem, was sie objektiv [[wahrhaben]]; sie sind über die [[einzelnen]] [[Persönlichkeiten]] vermittelte Gestaltungen, [[personifizierte]] [[Form]] einer Schöpfung über Bildnisse oder Gleichnisse, die aus den durch ihre Geschichte bezogenen [[Erkenntnissen]] [[wahr gemacht]], im [[Ereignis]] ihrer sozialen [[Beziehungen]] zu einer [[Wirkung]] gebracht werden, indem sie [[Eindruck]] machen, sich in ihren [[Gedanken]] aus ihrem Gedächtnis [[vergegenwärtigen]] lassen und an und für sich auch [[gleichgültig]] gegen ihren [[wirklichen]] [[Sinn]] sein können, soweit sie sich aus vermeintlichen [[Lebenspflichtigkeiten]] aufdrängen. So zumindest werden sie auch längst schon in der [[Individualpsychologie]], besonders in der [[Psychoanalyse]] [[verstanden]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der Form der großen Körperbedürfnisse [des menschlichen Individuums] tritt die Not des Lebens zuerst an ihn heran. Die durch das innere Bedürfnis gesetzte Erregung wird sich einen Abfluss in der Motilität suchen, die man als ‚Innere Veränderung‘ oder als ‚Ausdruck der Gemütsbewegung‘ bezeichnen kann. Das hungrige Kind wird hilflos schreien oder zappeln. Die Situation bleibt aber unverändert... Eine Wendung kann erst eintreten, wenn auf irgendeinem Wege, beim Kinde durch fremde Hilfeleistung, die Erfahrung des Befriedigungserlebnisses gemacht wird, das den inneren Reiz aufhebt. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Erlebnisses ist das Erscheinen einer gewissen Wahrnehmung, deren Erinnerungsbild von jetzt an mit der Gedächtnisspur der Bedürfnisbefriedigung assoziiert bleibt. Sobald dies Bedürfnis ein nächstesmal auftritt, wird sich …eine psychische Regung ergeben, welches das Erinnerungsbild jener Wahrnehmung wieder besetzen und die Wahrnehmung selbst wieder hervorrufen, also eigentlich die Situation der ersten Befriedigung wiederherstellen will“ (Freud GW II/III, 471).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bloßes [[Erinnerungsbild]] wird auf diese Weise ihre [[Bildung]] so [[wahr]], wie sie für sich als [[Erinnerung]] jenseits ihrer [[Empfindungen]] dastehen mag, – dennoch [[beliebig]] nachvollziehbar (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]), weil sie lediglich die [[abstrakte]] [[Form]] einer Erzählung gebildeter [[Inhalte]] gewonnen hat und darin mit vielen anderen ihr zugewandten Erzählungen einen anschaulich gemachten Zusammenhang gewinnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen machen [[Bilder]] und [[Bilder]] machen Menschen, indem sie ihnen [[Sinn]] geben und sich in ihren [[Empfindungen]] mitteilen und [[gesellschaftlich]] über ihre [[Wahrnehmungen]] als das [[vermitteln]], was sie als [[wahr]] für sich fühlen (siehe auch [[Wahrnehmungsidentität]]). [[Bilder]] sind als [[Gefühle]] sowohl wirklich als auch Einbildung. Das Produkt der [[Bilder]] ist eine [[Sinnbildung]] als Bildung vieler [[Eigenschaften]], so wie sie ihre [[Empfindungen]] auf ihre [[Gefühle]] beziehen. Darin bilden sich die bestimmten [[Fähigkeiten]] durch die sie sich bewähren sollen und worin und wodurch sie sich [[verhalten]]. Darin vereint sich ihre [[Subjektivität]] als Anschauung und [[Sehnsucht]], als Lebenswelt ihrer [[Gefühle]], ganz gleich wie deren [[Lebensverhältnisse]] in [[Wirklichkeit]] sind. Sie verschaffen sich eine Welt in sich selbst, die vielerlei Bezüge enthält - aber leicht auch sich ihrer[[Wirklichkeit]] überhebt oder in [[Wahrheit]] zergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Beziehungen]] sind daher Sinnbilder einer ungegenwärtigen Welt, die sich zunächst wie Ikonen oder Symbole als das darstellen, was nicht [[wirklich]] [[wahr]] ist, oder auch nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann - z.B. als Ahnung von zukünftigen oder als [[Erinnerung]] an vergangene [[Zustände]]. Von daher sind [[Bilder]] immer nur Entwürfe. Aus ihrer Vergangenheit formulieren sie eine [[Geschichte]], für ihre Zukunft die [[Utopie]] einer [[Zivilisation]]. In jeder Hinsicht bestimmen sie die [[Bildung]] von [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] (siehe auch [[Sinnbildung]]), die sich zur Fortbildung ihrer [[Kultur]] [[wahrmachen]] lassen soll. Man könnte auch sagen, dass diese aus ihren Bildern erspielt wird, bevor sie sich durch [[Arbeit]] [[verwirklichen]] lässt. Allein die [[Bildungsbürger]] umgehen diesen Prozess und bestimmen ihre fantastischen Reflexionen unmittelbar aus ihren Bildern von sich, von Gott und der Welt. Jenseits der nötigen [[Arbeit]] verdoppeln sie aber lediglich ein [[abstraktes Denken]], um damit damit ihr [[Dasein]] durch ihre Einfalt zu kultivieren, um sich zu [[Kulturbürger]] zu entwickeln (siehe auch [[Kulturstaat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kultur]] ist das Resultat der Weltgeschichte menschlicher [[Zivilisation]], das Produkt der Bildung menschlicher [[Sinne]], der [[Sinnbildung]] des Menschen durch die [[gesellschaftliche]] [[Arbeit]] der Menschen. Wesentlich für ein [[Bild]] ist, dass es [[Raum]] und [[Zeit]] überwinden kann, ohne sich darin [[inhaltlich]] [[aufzuheben]], ohne seine [[Wirklichkeit]] preis zu geben. Seine Bildung kann sich über alle sinnlichen [[Inhalte]] als [[Form]] für sich und durch sich in den [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] der der Menschen bewahren, ihre Entstehungsgeschichte durch sich und außer sich bewahrheiten, soweit sie ihre [[Natur]] in ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Naturmächtigkeit]] [[vergegenständlicht]] haben. Von daher bewahrt [[Kultur]] menschliche [[Lebensäußerung]] über ihre [[Zeiten]] und [[Räume]] hinweg als Abbilder ihrer [[Entstehungsgeschichte]] sowohl in ihren [[Sachen]], ihrer [[Sprache]] als auch in ihrer [[Natur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sinne]] der Menschen existieren durch sie und in ihren [[Gegenständen]], in ihnen und außer ihnen als ihre äußere wie innere [[Natur]]. So sind die [[Elemente]] der Bildung auch ihre Gedanken, deren [[Material]] in den [[Gegenständen]] ihrer [[Natur]] vorausgesetzt, sowohl [[subjektiv]] wie [[objektiv]] als [[Material]] vorhanden sein müssen. Bildung ist daher vor aller [[Form]]gebung, vor aller Gestalt rein subjektiv und ergibt sich aus der [[Fähigkeit]], neue [[Eigenschaften]] zu erzeugen.Man nennt daher neuerdings Menschejn, die dazu in der Lage sind, die &amp;quot;Kreativen&amp;quot;, die ganz im Gegensatz zu den Konsumenten der Bildung, den [[Bildungsbürgern]], den &amp;quot;Gebildeten&amp;quot;, leben. Denn Bildung ist nichts anderes als das [[wahre]] [[Eigentum]] der Menschen, das, was ihnen niemand nehmen kann, ohne sie von ihrer [[Gesellschaft]] [[auszuschließen]], sie zu [[isolieren]], indem es auf das bloße [[Privateigentum]] [[reduziert]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Wir selbst sind von dem wahren Eigentum ausgeschlossen, weil unser Eigentum den andern Menschen ausschließt. Die einzig verständliche Sprache, die wir zueinander reden, sind unsere Gegenstände in ihrer Beziehung aufeinander. Eine menschliche Sprache verständen wir nicht, und sie bliebe effektlos; sie würde von der einen Seite als Bitte, als Flehen und darum als eine Demütigung gewußt, empfunden und daher mit Scham, mit dem Gefühl der Wegwerfung vorgebracht, von der andern Seite als Unverschämtheit oder Wahnwitz aufgenommen und zurückgewiesen werden. Sosehr sind wir wechselseitig dem menschlichen Wesen entfremdet, daß die unmittelbare Sprache dieses Wesen uns als eine Verletzung der menschlichen Würde, dagegen die entfremdete Sprache der sachlichen Werte als die gerechtfertigte, selbstvertrauende und sich selbst anerkennende menschliche Würde erscheint.[[&amp;quot; (MEW 40, Seite 461)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung ist Gestaltung nach einem [[Bild]], das sich aus einem Verlangen ergibt und neue [[Inhalte]] aus vorhander [[Substanz]] erzeugt. Ein Bild ist aber immer schon ein Gedanke, ein Zusammenhang von [[Empfindungen]], die sich im [[Denken]] ihrer [[Beziehung]] gestalten. Aus ihm entwickeln sich die [[Gefühle]], die Menschen mit anderen Menschen und ihren [[Gegenständen]] verbinden und daraus auch neuen Sinn und neue [[Fähigkeiten]] bilden können. Die Bildung des Menschen durch die [[Lebensverhältnisse]] der Menschen (siehe [[Gesellschaft]]) als ihr Gattungswesen ist von daher die Grundlage der menschlichen [[Zivilisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zivilisation]] ist das [[geschichtliche]] Resultat der [[Sinnbildung]] der Menschen (siehe hierzu [[historischermaterialismus]]). Von daher verwirklicht sich in der [[Zivilisation]] menschliche [[Bildung]] wie sie geworden und zugleich als das organische [[Material]] ihrer [[Geschichte]], als [[Inhalt]] ihres [[Reichtums]] wie er [[gegenwärtig]] [[gegeben]] ist, als Gestaltung des menschlichen [[Lebens]] nach dem [[Bild]], das sich [[ideell]] aus dem [[materiellen]] Verlangen ihrer [[Bedürfnisse]] und [[Arbeiten]], aus ihren [[Produkten]] ergibt und neue [[Inhalte]] aus deren vorhandener [[Substanz]] als erneuerte [[Produkte]] erzeugt. Ein [[Bild]] ist immer schon ein Gedanke, ein Zusammenhang von [[Empfindungen]], die sich im [[Denken]] ihrer [[Beziehung]] durch die [[Gefühle]] für ihre [[Sache]] gestalten, die Menschen mit anderen Menschen und ihren [[Gegenständen]] verbinden und daraus auch neuen [[Sinn]], neue [[Eigenschaften]] und neue [[Fähigkeiten]] bilden können. Die Bildung des Menschen durch die [[Lebensverhältnisse]] der Menschen (siehe [[Gesellschaft]]) als ihr Gattungswesen ist von daher die Grundlage der menschlichen [[Zivilisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber weil der Mensch ein gesellschaftliches Wesen ist, ist seine Bildung wesentlich die Ausbildung der menschlichen [[Sinne]] in ihrem gesellschaftlichen Zusammenhang, vor allem die Bildung von [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] (siehe [[Sinnbildung]]), die in einer bestimmten Gesellschaft ein [[wirtschaftliches]] und kulturelles [[Dasein]] haben oder haben sollen. Wie die Sinne durch die [[intelligiblen]] Leistungen des [[Gedächtnisses]] und [[Denkens]] in der Lage sind sind, Gebilde für den Menschen in der Vorstellung als [[Bild]] eines noch nicht vorhandenen Gegenstands zu entwerfen, so ist der gebildete Mensch in der Lage, dieses dem [[Gegenstand]] seiner Lebenswelt auch wieder zu entnehmen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den mit ihrer gesellschaftlichen Geschichte entwickelten Menschen haben diese die selben entwickelten Sinne, wie sie in der Sinnbildung ihrer [[Gesellschaft]] als ihre [[Kultur]] sich ergeben hat - allerdings auch mit den darin vermittelten [[Widersprüchen]] ihrer Lebensformen, also der [[Form]] ihres gesellschaftlichen Daseins zu den [[Inhalten]] dieses [[Seins]]. Von daher stellt sich in den Individuen einer Gesellschaft dieselbe Beziehung dar, wie sie außer ihnen auch gesellschaftlich existiert. Von daher hat Marx das Individuum als das &amp;quot;Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse&amp;quot; bezeichnet. Hiernach ist es unsinnig, das Individuum als solches schon im Gegensatz zur Gesellschaft, in der es lebt, zu begreifen - umgekehrt auch die Gesellschaft, als unabhängige macht gegen dieses. Dass eine Gesellschaft selbständig gegen die Individuen werden kann, setzt voraus, dass der gesellschaftliche Zusammenhang aus den Erzeugnissen der Individuen heraus eine [[Abstraktion]] entwickelt hat, die sich gegen sie [[bestimmt]], weil sie eine Entäußerung ihres [[Lebens]] darstellt. Es ist dies dann eine der kulturellen Entwicklung der Menschen entgegenstehende Gesellschaftsform, eine anachronistische Gesellschaft. Zur Bildung würde demnach auch zumindest das Verlangen zu rechnen sein, diesen Widerspruch zu begreifen und daran interessiert zu sein, solchen Anachronismus aufzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Bildung ist inzwischen vor allem zu einem Maßstab des [[Bildungsbürgertums]] für die Beurteilung des [[Zustands]] der geistigen Entwicklung eines Individuums geworden, inwieweit es den Stand der Anpassung an ihre humanistischen Werte erreicht hat. Von daher verlangt dieses Bildungsverständnis auch eine [[Erziehung]] zum gebildeten Menschen, der in jene Welt gezogen werden muss, um an der Hochkultur teilzunehmen und zu ihrem Träger zu werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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