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	<title>Darwinismus - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:46:49Z</updated>

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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<updated>2025-05-07T21:36:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Allerdings sieht Darwin, wo er von der Naturzüchtung handelt, ab von den Ursachen, die die Veränderungen in den einzelnen Individuen hervorgerufen haben, und handelt zunächst von der Art und Weise, in der solche individuelle Abweichungen nach und nach zu Kennzeichen einer Race, Spielart oder Art werden. Für Darwin handelt es sich zunächst weniger darum, diese Ursachen zu finden - die bis jetzt teilweise ganz unbekannt, teilweise nur ganz allgemein angebbar sind -, als vielmehr eine rationelle Form, in der sich ihre Wirkungen festsetzen, dauernde Bedeutung erhalten. Daß Darwin dabei seiner Entdeckung einen übermäßigen Wirkungskreis zuschrieb, sie zum ausschließlichen Hebel der Artveränderung machte und die Ursachen der wiederholten individuellen Veränderungen über der Form ihrer Verallgemeinerung vernachlässigte, ist ein Fehler, den er mit den meisten Leuten gemein hat, die einen wirklichen Fortschritt machen. Zudem, wenn Darwin seine individuellen Verwandlungen aus nichts produziert und dabei »die Weisheit des Züchters« ausschließlich anwendet, so muß hiernach der Züchter seine nicht bloß vorgestellten, sondern wirklichen Verwandlungen der Tier- und Pflanzenformen ebenfalls aus nichts produzieren.&amp;quot; [[(Karl Marx, Elend der Philosophie, MEW 20, 65).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darwin bot der Wissenschaft die Abl�sung von [[religi�ser]] Naturbegründung dadurch, dass er das Lebensverhältnis der [[Natur]] als in sich für begründet belegen konnte, geworden durch den Ausleseprozess in der Entwicklung der Umweltbedingungen der einzelnen Spezies. Hiernach war es nicht mehr notwendig, einen außernatürlichen Grund für die Naturgeschichte und Geschichte überhaupt als deren Teleologie anzunehmen. Die [[Notwendigkeit]] des Gottesglaubens, des Glaubens an eine göttliche Vorher[[bestimmung]], einer �bernat�rlichen [[Naturbestimmung]]war damit aufgehoben und von daher auch die Grundlage des Feudalismus durchbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Darwins Beweise waren rein empirisch und daher in Ursache-Wirkungs-Beziehungen, die keine Begründung verlangten. Er verstand die Entwicklung der Natur nicht aus dem [[Leben]] selbst, etwa aus einem ihm eigentümlichen Sinn (siehe [[natürliche Intelligenz]]), sondern aus einem Selektionsprozess im naturgegebenen Überfluss an Variationen durch die einfachen [[Bestimmungen]] der ihnen äußerlichen [[Lebensbedingungen]]. Er setzte vorraus, dass es beliebig viele zufällige Abweichungen im Vererbungsmuster, also zufällige Absonderlichkeiten gab, die sich unter den vorhandenen Lebensbedingungen als günstig oder ungünstig für Überleben einer Spezies herausstellte und somit über dessen [[Fortbestand]] entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lehre enthält zwei Prämissen, die allerdings sich widersprechen. Erstens: [[Natur]] ist zuf�llig und varriiert in ihrer Zuf�lligkeit unendlich und breitet sich in diesem Sinn auch aus, wie es die [[Zuf�lle]] der Fortpflanzung ergeben. Und: Die Lebensbedingungen bestimmen über den Erfolg der Spezies, ihre Chancen und Entwicklung nach Maßgabe der Machtverhältnisse in der Natur, also danach, wie anpassungsfähig ein Organismus ist (&amp;quot;surviving of the fittest&amp;quot;). Diese Denkart behauptet einerseits eine unendlich unbestimmte Produktivität der Natur, die durch die Beschränkungen der Lebenswelt durch Naturmacht erst den Sinn erhält, der Forstbestand hat und produktiv ist, der also im Sinne des Fortschritts als [[vern�nftig]] verblieben ist, weil er andererseits zugleich einem [[Sachzwang]] der Naturmächtigkeit folgt. Das ist im Grunde das Denkmuster der [[Aufkl�rung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Darwinismus]] dient die Regel im Zufall als systematisches Argument der Vererbungs- und Entwicklungslehre. Durch [[Zufall]] entstehen nach dieser Auffassung Mutationen, die sich im Nachhinein als lebensfähig oder lebensunfähig oder als besonders durchsetzungsfähig erweisen. Es ist damit zwar die [[Wahrheit]] ausgesprochen, wofür [[Zufall]] vor allem dient, wenn damit argumentiert wird: Das Durchsatzvermögen der Anziehung in den [[Beziehungen]], die [[Dichte]] der [[Masse]] in den Variationen der Gravitationskräfte erzeugt höhere Differenzierungen und damit auch neue Muster ihrer [[Formation]]. [[Sinn]] entstünde aber dadurch nur über den Zusammenhang dieser Kräfte, die [[Energie]] frei machen aus zufälligen Bildungen, die natürlichen Erfolg und also [[Wachstum]] im Zusammenhang ihrer Umstände haben. Er soll aber zugleich vernünftig sein, weil der Zufall darin erfolgreich gewesen sei. Um welche [[Vernunft]] soll es dann gehen (siehe hierzu auch [[Geschichtsobjektivismus]])?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Darwin kommt als entwicklungstheoretischer Widerspruch der Aufkl�rung auch deutlich heraus, dass alles zuerst existiert haben musste, bevor es seine Existenz bew�hren kann oder nicht. Etwas muss zuf�llig und unendlich bestimmungslos entstanden sein, um sich durch Selektion zu bestimmen. Wie soll das m�glich sein? Hat die Umwelt die Vernunft, die das [[Leben]] selbst nicht hat? Entscheidet sie z.B. im Prinzip eines Lebenskampfes, was Leben �berleben l�sst? Das w�re widersinnig: Was ist diese Lebensumwelt, die dies entscheidet, denn anderes als das bestehende Leben selbst? Etwas entsteht und ver�ndert die Welt, und nur die Welt bestimmt dann, ob es Bestand haben wird? Sie enthielte das �berleben als Prinzip der Selbstbeschr�nkung der Natur: Was sich nicht erh�lt, das geht zu Grunde. Wie aber konnte es entstanden sein, wo doch alles, was entsteht, durch sich selbst nur Sinn hat? Die Natur selbst zeigt sich sehr �konomisch, selbst wo sie �ppig erscheint: Nur in der Verschwendung von Einzelzellen (Samen und Ei) kann sich ein Vielzeller gut ausbreiten. Die Fruchterzeugung durch zwei Geschlechter ist das [[Wirtschaftlichste]], was die Natur �berhaupt &amp;quot;erfinden&amp;quot; konnte: Sie sichert nicht nur Fortbestand der Individuen durch Kraft- und Energiekonzentration, sondern auch die Entwicklung und Ausbreitung von bestimmter Erfahrung und Wissen, das sich in der [[Geschlechtsarbeit]] vermengt und vervielseitigt. Alles, was Natur zeigt, ist bestimmte Fortentwicklung. Warum sollte sie also wesentlich zuf�llig sein? Und die Lebensbedingung der Naturkr�fte war hierbei nicht Schranke, sondern Stoff ihrer Entwicklung seibst. Warum sollte sie durch Stoff beschr�nkt sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Dilemma des Darwinismus, dass er eine unendliche Entfaltung von lebender Substanz unterstellen muss, um im Widerspruch hierzu aus der Notwendigkeit ihrer Einschränkungen die Mutationen des [[Lebens]] zu erklären, also die Lebensentfaltung selbst nur auf eine [[Notwendigkeit]] der Daseinsformen der [[Natur]] reduziert. Dies behauptet eine prinzipielle Naturbeschränkung der Lebensentfaltung, aus der eine höhere Stufe der Entwicklung hervorgehen soll. Diese Auffassung reicht in ihren politischen Konsequenzen bis in den [[Dialektischen Materialismus]] der russischen Wissenschaften hinein, die aus der natürlichen Aufhäufung als Masse der bisherigen Lebensverhältnisse und der darin zugleich aufgehäuften Beschränkung den &amp;quot;qualitativen Sprung&amp;quot; jeder Geschichte ableitet, somit also eine ontisch notwendige [[Geschichte]], einen Geschichtsdeterminismus aus der Natur als solche begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkt man Natur in ihrer Beziehung selbst, so ist sie ein Verhalten zu ihrer eigen Stofflichkeit, zu ihrer Materie, zum Material ihrer Welt als [[Sinn]] und [[Kraft]] von [[Naturempfindung]]. Natur bedarf nat�rlicher Stoffe. Und eine Art, die sich nicht mehr stofflich ad�quat zu ihrer Umwelt verh�lt, wird sich darin zweifellos nicht mehr entwickeln k�nnen. Sie stirbt aus. Das gilt �berigens auch f�r den Menschen. Aber dies hat nichts mit einem [[urspr�nglichen]] [[Lebenskampf]] der Natur zu tun, sondern einfach mit den schlichten Tatsachen des [[Stoffwechsels]] der Natur. Indem dies in das Verh�ltnis der Naturm�chtigkeit von Lebensinteressen verkehrt wird, wird auch jede [[Naturempfindung]] verkehrt, von einer sinnlichen [[Beziehung]] der Natur zu einer Beherrschung nat�rlicher Sinnlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Prozesse sind in der Natur nur zu beobachten, wo der Mensch hinzutritt; nicht aus ihr selbst. Eine solche Theorie kann eigentlich keinen neuen Sinn erkl�ren. Es ist eine zutiefst [[reaktion�re Theorie]] von zuf�lliger Sinnhaftigkeit, die keinen Bezug hat bis auf den, der sich aus einem apriorischen Apodict der Lebensh�rte erkl�rt, und die schlie�lich die Qualit�t der so gewordenen Art (s.a. [[Rasse]]) ausmacht: Das Leben ist unendlich bestimmt, aber die Umwelt verlangt ein bestimmtes Leben. Also sei die Umwelt auch der konkrete Lebenssch�pfer. Das ist der theoretische Kern einer Theorie der [[Aufkl�rung]], welche die schlimmsten Vorstellungen von menschlicher Geschichte, den [[Sozialdarwinismus]], wenn nicht unbedingt und in aller Konsequenz begründet, wohl aber implizit hervorgebracht hatte (sieh [[Nationalsozialismus]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Theorie selbst erst bei der Entwicklung der Arten ansetzt, kann sie nat�rlich nicht erkl�ren, wie sich [[Sinne]] f�r die Umweltsbedingungen �berhaupt bilden und aussch�len k�nnen, wie sie das in sich tragen k�nnen, was f�r sie n�tig ist. Waren es Zuf�lle, die eine Pflanze, eine Tierzelle, ein Reptil, eine Schwimmblase, eine Lunge, ein Cham�leon, einen Zitteraal usw. entstehen lie�en, die doch au�erordentlich viel Sinn f�r sich und ihre Umwelt aufweisen? Alles, was wir hier�ber erfahren, erz�hlt eben vom Gegenteil: Die [[Natur]] hat ihre Schranken in der Spezies empfunden und sich zu dem [[Bed�rfnis]] entwickelt, dies Beschr�nkte zu �berwinden. Es muss schon in der Natur selbst [[Empfindung]] geben, die es m�glich macht, dass ein Rochen die Farben seiner Umgebung annimmt und dadurch getarnt ist und dadurch besser �berleben kann, also nicht aussortiert wird, wie es Darwin im Nachhinein dann konstatiert, wenn eine Art sinnlos, also empfindungslos geworden ist, f�r das, was sich in ihrer Umwelt entwickelte. Die Empfindungen in der Natur machen das eigentliche R�tsel aus, das mit einer g�ttlichen Idee gel�st gelten sollte. Aber Naturempfindung spricht deshalb nicht f�r Gott, sondern f�r einen Sinn, den die Natur selbst schon gebildet hatte, als sie sich aus der blo�en Materialit�t des kosmischen Stoffes herausgebildet hatte und worin sie von Anfang an eine [[Gewissheit]] als Grundlage des [[Lebens]] hatte, eine lebendige Selbstgewissheit und nicht einen selektiven Ausrottungsakt zuf�lliger Lebensprodukte. Ihre Artenvielfalt erkl�rt sich aus diesem zum Bed�rfnis gewordenen [[Wissen]], das Schranken �berwindet. Sie selbst enth�lt die Keimformen des menschlichen [[Geistes]], wie die [[Erkenntnis]] von [[Leben]] �berhaupt. Der Begiff [[Gottes]] lässt sich durch die Selbstgewissheit der Natur ersetzen, welche ihr ermöglicht [[natürliche Intelligenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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