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	<title>Doppelcharakter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Doppelcharakter&amp;diff=232&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Doppelcharakter&amp;diff=232&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Diese Spaltung des Arbeitsprodukts in nützliches Ding und Wertding betätigt sich nur praktisch, sobald der Austausch bereits hinreichende Ausdehnung und Wichtigkeit gewonnen hat, damit nützliche Dinge für den Austausch produziert werden, der Wertcharakter der Sachen also schon bei ihrer Produktion selbst in Betracht kommt. Von diesem Augenblick erhalten die Privatarbeiten der Produzenten tatsächlich einen doppelten gesellschaftlichen Charakter. Sie müssen einerseits als bestimmte nützliche Arbeiten ein bestimmtes gesellschaftliches Bedürfnis befriedigen und sich so als Glieder der Gesamtarbeit, des naturwüchsigen Systems der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit, bewähren. Sie befriedigen andrerseits nur die mannigfachen Bedürfnisse ihrer eignen Produzenten, sofern jede besondre nützliche Privatarbeit mit jeder andren nützlichen Art Privatarbeit austauschbar ist, also ihr gleichgilt.&amp;quot; [[(MEW 23, S.87)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der [[Inhalt]] des [[Prodkts]] einer [[Privatarbeit]] sich beim [[Warentausch]] in gegensinnigen [[Beziehungen]] [[verwirklicht]], in der [[Form]] seines [[Daseins]] weder in der einen noch in der anderen [[Beziehung]] von [[Verkauf]] und [[Einkauf]] bleiben kann, verdoppelt sich seine [[Bestimmung]] (siehe z.B. [[Wertform]] und [[Äquivalentform]]) und wird sich in seiner [[Allgemeinheit]] [[wesentlich]] [[gleichgültig]]. Durch seine innerliche Gespaltenheit (siehe [[Trennung]]), durch die dadurch doppelt bestimmte [[Form]] ist er wechselweise im Einen wie im Anderen [[abwesend]] und zugleich [[anwesend]]. Von da her [[abstrahiert]] er von seiner [[Substanz]] und identifiziert seine bloße [[Form]] mit sich selbst und erscheint sich einig im Maß seiner [[Verhältnisse]] und als Maßstab seines [[Verhaltens]] (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]), worin sein gespaltenes [[Wesen]] seine [[Wirklichkeit]] bestimmt. In einem Doppelcharakter stellt ein in sich gespaltenes [[Wesen]] sich dar, das in gegensinnigen [[Bestimmungen]] seines [[Dazwischenseins]] wie aus zwei [[Charakteren]] entstanden [[erscheint]]. Was seinen [[Inhalt]] ausmacht [[erscheint]] [[abgetrennt]] in einer ihm [[fremden]] [[Form]]. Es hat eine [[Form]], welche im [[allgemeinen]] [[Dasein]] ihrer [[Einzelheit]] [[widerspricht]] (siehe auch [[Äquivalentform]]). Es hat gegensätzliche Ausdrucksweisen ihres [[Wesens]], [[verwirklicht]] einen Zwiespalt zwischen seiner [[allgemeinen]] und seiner [[einzelnen]] [[Seinsweise]] (siehe z.B. [[Tauschwert]] und [[Wert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Doppelcharakter hat also ein [[Ding]] mit [[widersprüchlichen]] [[Eigenschaften]], die für sich und alleine nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein können, weil sie [[inhaltlich]] [[bestimmt]] und durch ihre [[Form]] zugleich [[gleichgültig]] gegen ihre [[Bestimmtheit]] [[sind]]. Und weil sie einander in ihren verschiedenen Existenzformen [[ausschließen]], können sie [[inhaltlich]] auch nur gegen einander [[bestimmt]] sein. Sie [[verhalten]] sich im Großen und [[Ganzen]] [[widersinnig]], weil sie ihre [[Beziehungen]] aus einem [[zweifelhaften]] [[Wesen]] [[aufheben]] und dadurch in ihrer jeweiligen [[Form]] [[verwirklichen]] müssen, weil sie aus einem [[Wesen]] begründet sind, das einen [[Grund]] ihrer [[Formbestimmung]] in einem [[abwesenden]] [[Wesen]] hat, von dem es [[getrennt]] [[erscheint]]. Weil sich solche [[Eigenschaften]] in ihrem [[Dazwischensein]] nicht [[zweifelsfrei]] [[verhalten]] können (siehe hierzu auch [[Tauschwert]]), kann sich ihr [[gemeinschaftliches]] [[Wesen]] nur [[widersinnig]], nur tautologisch darstellen und auf ein drittes [[Wesen]] verweisen, auf das [[Wesen]], von dem seine [[Inhalte]] absehen und auf das sie es zugleich absehen (siehe [[Absicht]]): auf die reine [[Form]] eines [[abwesenden]] [[Wesens]], auf das [[Wesen]] ihrer [[Abstraktion]] (siehe hierzu auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich geschieht jede [[Entwicklung]] durch einen [[Inhalt]], der seine [[Form]] gestaltet. Von daher hat jeder Inhalt eine [[Form]] und ist durch sie [[gegenständlich]] - sei er sinnlich oder geistig, materiell oder immateriell - und bestünde er auch nur aus einem Buch, einer Kapelle, einem Konzert, einem Film, einem Haus, einem Spiegelei oder was auch immer. In der [[Form]] eines [[Gegenstands]] ist dessen Inhalt objektiv und daher können sich auch nur hierüber [[Inhalte]] mitteilen und [[vermitteln]] und [[nutzen]] lassen. Wenn ihre [[Vermittlung]] aber nicht ihrer [[Natur]] gemäß sich verhält, das [[einzelne]] [[Dasein]] der [[Naturalformen]] nicht in ihrer [[gesellschaftlichen]][[Form]][[allgemein]] [[verwirklicht]] ist, so [[verwirklicht]] die [[Verallgemeinerung]] der bestimmten [[Inhalte]] mit ihren Inhalten eine [[Reduktion]] ihrer [[Gewissheit]], ein [[abstrakt Allgemeines]], das die [[Wirklichkeit]] ihrer einzelnen Formen durch das [[bestimmt]], wovon es mit oder ohne [[Absicht]], [[subjektiv]] oder [[objekiv]], [[ideologisch]] oder [[wirklich]] absieht (siehe auch [[Bewertung]]). Als diese [[Formbestimmung]], ist es eine durch die [[Abwesenheit]] ihrer [[Naturalform]] wirksame [[Abstraktion,]] die durch die [[Reduktion]] der darin vermittelten gesellschaftlichen [[Beziehungen]] zu einer [[abstrakten]] [[Naturalform]], zu einer [[Abstraktionskraft]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[bestimmt]] deren [[Verhältnisse]] mit einer ihnen [[fremden]] [[Wirkung]] (siehe hierzu auch [[fremde Kraft]]) und verleiht jedem einzelnen darin bezogenen [[Körper]] einen dem entsprecheden Doppelcharakter, der in seinen Verhältnissen auch deren Formen verdoppelt. Eine [[Formbestimmung]] ist eine aus der [[Form]] der gesellschaftlichen Verhältnisse herausgesetzte [[Bestimmung]], eine durch deren Verdopplung hervorgerufene [[Abstraktion]] ihrer [[Substanz]] (siehe hierzu [[Begriffssubstanz]]), die aus der [[Reduktion]] ihrer Inhalte eine [[Abstraktionskraft]] entwickelt. Mit jeder von ihrem [[Inhalt]] [[isolierten]] [[Quantifizierung]] (siehe hierzu auch [[Dialektik]]) vergrößert sie die eigentümlichen Entfremdungsmacht ihrer [[Abstraktionskraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Doppelcharakter stellt daher durch diese Bestimmung zwischen [[Form]] und [[Inhalt]] ein zwieschlächtiges [[Wesen]] einer [[Ware]] dar, das sich in gegensinnigen [[Eigenschaften]] darstellt, also nicht nur zweifach bestimmt ist, sondern eine positive [[Bestimmung]] als [[Form]] ihres Inhalts, wie eine negative [[Bestimmung]] zur [[Formbestimmung]] im Widerspruch zu ihrem Inhalt hat (siehe hierzu auch [[Dialektik]]), die einander in ihrer [[Wirkung]] aufheben und es dennoch durch ihr [[substanzielles]] [[Dasein]] als einfach bestimmtes [[Wesen]] (z.B. als Ausdruck einer [[abstrakt menschlichen Arbeit]]) [[erscheinen]] lassen, das für sich nur ein [[widersinniges]] [[Sein]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Naturalform existiert die [[Ware]] [[isoliert]], [[getrennt]] von jeder anderen als [[Gebrauchswert]]. Als Gesellschaftform kann sie sich aber nur durch das Material ihrer Entstehung begründen. Dieses existiert aber nur in der [[Gleichgültigkeit]] gegen ihren natürlichen Gehalt, als [[Wertform]] ihrer gesellschaftlichen Verhältnisse - als [[Wertgröße]] einer [[abstrakt menschlichen Arbeit]]. Von daher [[erscheint]] ihr [[Tauschwert]] als bloße Relation ihres Tauschverhältnisses, als ein [[Preis]], der mit den [[Umständen]] des [[Warentausch]] je nach [[Angebot und Nachfrage]] unentwegt variiert. Ihre Naturalform erscheint von daher gesellschaftlich nur im [[Verhältnis]] ihrer [[Tauschwerte]], wodurch ihr [[Gebrauchswert]] überhaupt sich nurmehr als Erscheinungssform ihres [[Werts]] [[verwirklichen]] kann (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ware ist Gebrauchswert und Tauschwert, so war dies, genau gesprochen, falsch. Die Ware ist Gebrauchswert oder Gebrauchsgegenstand und &amp;quot;Wert&amp;quot;. Sie stellt sich dar als dies Doppelte, was sie ist, sobald ihr Wert eine eigne, von ihrer Naturalform verschiedene Erscheinungsform besitzt, die des Tauschwerts, und sie besitzt diese Form niemals isoliert betrachtet, sondern stets nur im Wert- oder Austauschverhältnis zu einer zweiten, verschiedenartigen Ware.&amp;quot; [[(MEW 23, Seite 75)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geldform]] der [[Ware]] verschleiert ihre Herkunft und [[mystifiziert]] ihre [[Substanz]]. Sie funktioniert aber gerade deshalb doppelt, weil sie sowohl das eine wie das andere verkörpert, also einen Gegensatz dadurch vermittelt, dass sich [[Geld]] als Mitte von gegensätzlichen [[Beziehungen]] auf sich bewährt, die sich zwischen ihrem Entstehen und Vergehen also auch zweimal darin bewegen und [[ereignen]]. Am Beispiel des [[Geldes]] hat Marx durch seine doppelte Beziehung als [[Kaufmittel]] einerseits und [[Zahlungsmittel]] andererseits gezeigt, einmal als [[Subjekt]], ein andermal als [[Objekt]] ein und des selben [[Verhaltens]] in der gegensinigen [[Beziehung]] eines [[objektiven]] Subjekts, bzw. als [[subjektive]] [[Objektivität]] wie [[objektive]] [[Subjektivität]] in einem. Weil es sich als beides zugleich verhält, ist es zweimal in Funktion, während jede andere Waren beim &amp;quot;Händewechsel&amp;quot; nur einmal in die Beziehung zu Geld eintritt. Geld wird dadurch mächtig, dass es doppelt so viel bewirken kann, wie der [[Gebrauchswert]] der [[Waren]], den es eintauscht. In der Form Ware gegen Geld und Geld gegen Ware bleibt sich Geld gleich und verdoppelt dadurch seine Funktion, denn jede Ware tritt nur einmal hiergegen an und verschwindet zu ihrer Konsumtion vom Markt, während Geld durch die Beständigkeit seiner Funktionen auf dem Markt verbleibt - wenn auch nur als allgemeine [[Wertform]], die für sich inhaltslos aber in vielfältiger [[Beziehung]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Doppelcharakter ist zwar als die bloße [[Erscheinung]] einer gleichförmigen [[Bestimmtheit]] da, in seinem [[Dasein]] aber eine [[Mystifikation]], weil er in der Dopplung seiner Funktion von seinem Gehalt [[abstrahiert]] und seine Herkunft verheimlicht und daher [[unheimliche]] Wirkungen hat, eine [[Mythologisierung]] darstellt. Darin verbirgt sich eine Eigenschaft in einer ihr fremden Eigenheit, die im Grunde zweierlei in einem [[wahrhat]], einen Doppelcharakter reflektiert. Darin [[erscheint]] ein [[Wesen]] [[widersinnig]] und hierdurch wesentlich [[abwesend]], auch wenn es der [[Form]] nach [[körperlich]] da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Doppelcharakter bezeichnet Marx die zwiespältige [[Dasein]]sweise der [[Ware]], die als [[Form]] natürlicher [[Beziehungen]] zugleich die [[Form]] abstrakter [[Verhältnisse]] in einem ist, ihre doppelte [[Natur]] im [[Warentausch,]] in den [[gesellschaftlichen]] Verhältnisse der [[bürgerlichen Gesellschaft]], in ihrer [[Marktwirschaft]] verwirklicht. Die ist durch ihre [[Wertform]] [[bestimmt]], worin der [[Reichtum]], den sie darstellt, zugleich als [[Verhältnis]] eines Mangels auf sich bezogen ist. [[Wert]] kann nur haben, was nicht [[Eigenes]] ist und [[Not]] entsteht aus der Ausgeschlossenheit vom Eigenen: [[Entfremdung]]. In dieser [[Ausschließlichkeit]], in der [[Isolation]], der [[Trennung]] von Mensch und [[Sache]], von Arbeit und Produkt, besteht das [[Eigentum]] in dieser [[Gesellschaft]] aus einem [[notwendigen]] Mangel, der sich durch [[private]] Aneignung [[gesellschaftlich]] gebildeter Produkte unaufhörlich erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es realisiert sich in dem Reichtum, der &amp;quot;als eine ungeheure Warensammlung erscheint&amp;quot; (Marx) menschliche [[Arbeit]], die seinen [[Wert]] bildet, der auf dem Warenmarkt in den [[Preisen]] erscheint, die sich an der Nachfrage, der [[Konsumtion]], reflektieren. Jedes Ding als Ware ist als Produkt der Arbeit Naturaneignung und als Objekt des Marktes ein bloßer Wertgegenstand, weil er seine gesellschaftliche Natur nur in seinem [[Tauschwert]], im Geldwert der Gebrauchsgüter und Lebensmittel, der [[Gebrauchswerte]] finden kann. Man muss [[Geld]] besitzen, um [[Lebensmittel]] für sich eintauschen zu können, und man muss arbeiten, um Geld zu erdienen. Jeder Mensch in dieser Gesellschaft ist für sich als Individuum sein [[Leben]] schuldig, weil er für [[fremde]] [[Zwecke]] arbeiten muss, um seine Lebensmittel zu verdienen und zugleich durch seine [[Arbeit]] den [[Reichtum]] erzeugt, der die Verfügungsmacht über seine Arbeit bestärkt und meist auch vermehrt. Das isolierte Einzelwesen Mensch, das vereinzelte Individuum, erscheint sich daher schon als &amp;quot;seines [[Glückes]] Schmied&amp;quot;, wenn es diesen gesellschaftlich gesetzten Mangel des [[Privateigentums]] für sich aufheben kann: Es muss dieses nur [[haben]] und seinen &amp;quot;Sinn des Habens&amp;quot; (Marx) ausgestalten. Wer dies nicht schafft, gehört zur [[Überbevölkerung]] dieser Gesellschaft, zu ihrer [[Randgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist die Arbeit selbst durch diesen Mangel bestimmt. Während die [[Produktion]] der Ware ihre organische Form im Wertverhältnisses [[privat]] hat, verwirklichen ihre Produkte ihre gesellschaftliche [[Bestimmtheit]] auf dem Markt als Verhältnis der Waren zueinander, in den [[Tauschwerten]], den [[Relationen]], die sie im [[Warentausch]] eingehen. Ihre Daseinsform ist also in einem Gegensatz bestimmt, einem [[Inhalt]], der im einzelnen ein anderer ist, als er gesellschaftlich allgemein verwirklicht wird. Es besteht ein zweifacher Inhalt ihrer [[Form]]t: Naturalform und Gesellschaftsform, die jeweils gegensinnig formbestimmend und formbestimmt ist. Ihrer Natur nach ist jede Ware [[Form]] eines Lebensverhältnisses von Arbeit und Bedürfnis, in ihrem gesellschaftlichen Verhältnis existiert sie zugleich in ihrer &amp;quot;zweiten Natur&amp;quot; durch die [[Formbestimmheit]] des [[Tauschwerts.]] Der muss seinen [[Wert]] gesellschaftlich [[allgemein]] jenseits hiervon darstellen, solange es kein menschliches Verhältnis einer [[Gesellschaft]] gibt, in welchem [[Form]] und [[Inhalt]] von Arbeit und Bedarf übereinstimmt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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