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	<title>Edelmut - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Edelmut&amp;diff=241&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Edelmut&amp;diff=241&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der gute Wille ist nicht durch das, was er bewirkt oder ausrichtet, nicht durch seine Tauglichkeit zur Erreichung irgend eines vorgesetzten Zweckes, sondern allein durch das Wollen, d. i. an sich, gut und, für sich selbst betrachtet, ohne Vergleich weit höher zu schätzen als alles, was durch ihn zu Gunsten irgend einer Neigung, ja wenn man will, der Summe aller Neigungen nur immer zu Stande gebracht werden könnte. Wenn gleich durch eine besondere Ungunst des Schicksals, oder durch kärgliche Ausstattung einer stiefmütterlichen Natur es diesem Willen gänzlich an Vermögen fehlte, seine Absicht durchzusetzen; wenn bei seiner größten Bestrebung dennoch nichts von ihm ausgerichtet würde, und nur der gute Wille (freilich nicht etwa als ein bloßer Wunsch, sondern als die Aufbietung aller Mittel, so weit sie in unserer Gewalt sind) übrig bliebe: so würde er wie ein Juwel doch für sich selbst glänzen, als etwas, das seinen vollen Werth in sich selbst hat. Die Nützlichkeit oder Fruchtlosigkeit kann diesem Werthe weder etwas zusetzen, noch abnehmen.&amp;quot; (Kant: AA IV, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Seite 394)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelmut ist der [[Mehrwert]] der [[Selbstverwertung]], den Menschen in den [[Verhältnissen]] ihrer [[Selbstveredelung]] für sich im Selbstbildnis ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] für sich behalten können, weil und sofern sie sich als [[Bildungsbürger]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] [[prominent]] machen konnten. Was also von den [[Charakteren]] der [[narzisstischen Persönlichkeiten]] – den [[autoritären]], den [[esoterischen]] und schließlich den [[flexiblen]] – in der [[zwischenmenschlichen Kultur]] zur gemeinen [[Sinnstiftung]] verbleibt ist die [[politische Ästhetik]] in der [[Form]] der [[edelmütigen]] [[Bildungsbürger]] (siehe auch [[ästhetischer Wille]]), der sich schließlich auch gerne in den [[politischen]] [[Institutionen]] und Gremien der [[bürgerlichen]] [[Repräsentanz]] (siehe auch [[repräsentative Demokratie]]) durch seine Unverwüstlichkeit [[nützlich]] macht (siehe auch [[Bürokratie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verdichtung]] der aufeinander bezogenen [[Selbstgefühle]] werden diese durch ihre [[Masse]] selbst schon übermütig und verlangen nach einer besonderen [[Qualifizierung]]. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] der [[Selbstbehauptung]] wird dieser Übermut durch seine [[Stimmung]] früher oder später sinnlos, sobald er alles erfüllt hat was dem [[allgemeinen]] [[Gelungsbedürfnis]] entsprechen konnte. Weil damit das [[zwischenmenschliche]] [[Geltungsstreben]] an seinem Ende angelangt und damit unerfüllt ist, muss es über sich und andere [[Zwischenmenschen]] hinausgreifen und einen Mut entwickeln, durch den es sich übere seine Bodenlosigkeit hinausgreifend veredelt: einem innerlich fordernden Edelmut gegen die Nichtigkeit seiner Selbstwahrnehmungen folgen. Der Edelmut verlangt von da her nach einer [[idealen]] [[Wirklichkeit]] für sich selbst, einer [[iWirklichkeit]], die immerhin der [[Idee]] seiner unsinnig gewordenen [[Selbstwertigkeit]] zufolge sein kann und deshalb zu ihrem persönlich Ziel und Glück werden muss..Von daher ist der Edelmut der kulturellle Grund für reine Ideologien, weil er das nicht [[Wirkliche]], das [[Unverwirklichte]] seiner [[Behauptungen]] uber sein [[Dasein]] zu seinem [[Wesen]] machen muss, um das [[Abwesende]] seiner [[Kultur]] durch seinen [[politischen Willen]] zu [[verwirklichen]], in seinem [[abstrakten Sinn]] über sich hinauszugreifen und Andere nach diesem Übergriff gegebenenfalls auch zu maßregeln. Seine [[Selbstgerechtigkeit]] teilt nun die [[Selbstwahrnehmungen]] in gute und böse [[Gesinnungen]] und entwickelt von daher die Interessierte Güte, die über die Niederlagen der [[bürgerlichen]] und [[persönlichen]] [[Gesellschaft]] hinweghilft und dem Regelbedarf einer [[zwischenmenschlichen Gesellschaft]] vorauseilt (siehe hierzu auch [[heile Welt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelmut ist geadelter Mut, der [[Mut]] einer höheren [[Selbstwertigkeit]], also der Mut eines [[Selbstgefühls]], das durch einen [[ästhetischen Willen]] ein höhere Sphäre der der Eigenliebe sein soll, der nur dadurch ist, dass er als guter [[Wille]] Edles vertritt und sich darin spiegelt und sonnt. Es ist der Mut des [[Narzissmus]], der durch den Selbstadel über sich hinauswächst und darin ein höherwertiges [[Selbstgefühl]] im Verhältnis zu Seinesgleichen [[empfindet]] und als seine besondere [[Liebe]] für sich durch andere [[akkumuliert]], um den [[Selbstverlust]] seiner [[Selbstbeziehung]] zu [[verdrängen]], dem er unter der [[Formbestimmung]] seiner [[Lebensbergungen]] (siehe auch [[Familie]], [[Heile Welt]]) ausgesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Mann des kleinen Kriegs ... braucht kein edler Mann zu sein, aber er muß doch ein edelmütiges Bewußtsein haben. Das edelmütige Bewußtsein schlägt nach Hegel notwendig in das niederträchtige um.&amp;quot; [[(MEW 9, S. 489)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was eine hierdurch bestimmte [[zwischenmenschliche Beziehung]] dann ausmacht, besteht aus dem [[Eindruck]] den diese [[Selbstverleugnung]] macht und kann deshalb auch nicht einfach durch sich selbst schon [[da sein]]. Dieser [[Eindruck]] ist ja auch nur das bloße Produkt einer [[Veredelung]], die nichts [[Wirkliches]]durch sich hat und auch nicht [[wirklich]] durch sich selbst [[da ist]], Sie ist eben Produkt einer[[Selbstveredelung]] im [[Dazwischensein]] der Menschen, die kein anderes [[Dasein]] hat als es durch den [[Ausdruck]] eines fiktiv gewordenen [[Selbstwerts]] - der [[Wertschätzung]] eines ebenso fiktiven [[Selbstbewusstsein]] - gewinnen kann. Dieser besteht ja nur dadurch, dass er die [[Selbstachtung]] der Menschen für sich und andere ersetzt, um durch einen [[entäußerten]] [[Sinn]] in den Verhältnissen der [[Geltungsbdürfnisse]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] über [[modische]]oder k[[ultische]]B[[edeutungen]]angeeignet und [[einverleibt]] zu werden (siehe auch [[Körperfetischismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[Achtung]] vor dem wirklichen Menschen durch [[Selbstveredelung]] ersetzt wird, ist ihr Resultat dasselbe wie ihr Ausgang, daher auch ein [[Selbstwert]], der dem [[Selbstwert]] zwar entspringt, aber ein [[Mehrwert]] für die [[Selbstwahrnehmung]] nicht sein, sondern nur sich selbst, durch seine [[Selbstgerechtigkeit]] darstellen kann und von daher eine [[Selbstbeziehung]] aufwertet, die keinen [[wirklichen]] [[Sinn]] hat. Sie tritt edelmütig durch eine aufreizende Omnipotenz auf, um ihren Adel durch ein höherwertiges [[Selbsgefühl]]als einen [[zwischenmenschlichen]] [[Wert]], den sie in ihrer [[Selbstdarstellung]] [[vorstellt]], zu bestätigen und zu bestärken. Hilfreich tritt sie daher auf, [[schön und gut]] ist sie, wenn sie die [[Beziehungen]] handhabt, die sie füir sich in ihrer Eigenliebe (siehe [[Narzissmus]]) nutzen kann, um ihre [[Persönlichkeit]] darin für sich und gegen andere zu bilden und über ihre [[wirklichen]][[Lebensverhältnisse]] hinweg zu behaupten (siehe auch [[Selbstbehauptung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorstellungen eines [[charakter]]vollen Menschen zirkulieren diese [[Selbstdarstellung]]en dann auch in [[Heilserwartungen]] und [[populistischen]] [[Medien]]. Folglich ist es eine innige [[Notwendigkeit]] der narzisstischen [[Liebe]], durch als gebannt zu wissen, was [[Liebe]] ihrer [[Natur]] entsprechend sein kann. Für eine [[narzisstische Persönlichkeit]] ist sie das Mittel einer bloßen Verführung, sich auf ein anderes [[Wesen]] einzulassen, das [[Anderssein]] eines Menschen überhaupt zu akzeptieren, um durch sich selbst göttliche Fähigkeiten [[vorzutäuschen]] (siehe hierzu auch [[Esoterik]]), die letztlich in der Hölle landen. So z.B. Herr Edgar aus der &amp;quot;Heiligen Familie&amp;quot; (Nach Marx):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um die Liebe in den &amp;quot;Moloch&amp;quot;, in den leibhaftigen Teufel zu verwandeln, verwandelt Herr Edgar sie vorher in eine Göttin. Zur Göttin, d.h. zu einem theologischen Gegenstand geworden, unterliegt sie natürlich der Kritik der Theologie, und überdem liegen bekanntlich Gott und Teufel nicht weit auseinander. Herr Edgar verwandelt die Liebe in eine &amp;quot;Göttin&amp;quot;, und zwar in eine &amp;quot;grausame Göttin&amp;quot;, indem er aus dem liebenden Menschen, aus der Liebe des Menschen den Menschen der Liebe macht, indem er die &amp;quot;Liebe&amp;quot; als ein apartes Wesen vom Menschen lostrennt und als solches verselbständigt. Durch diesen einfachen Prozeß, durch diese Verwandlung des Prädikats in das Subjekt, kann man alle Wesensbestimmungen und Wesensäußerungen des Menschen in Unwesen und Wesensentäußerungen kritisch umformen. So z.B. macht die kritische Kritik aus der Kritik, als einem Prädikat und einer Tätigkeit des Menschen, ein apartes Subjekt, die sich auf sich selbst beziehende und darum kritische Kritik: ein &amp;quot;Moloch&amp;quot;, dessen Kultus die Selbstaufopferung, der Selbstmord des Menschen, namentlich des menschlichen Denkvermögens ist.&amp;quot; [[(MEW 2,S. 21)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edelmut verwirklicht sich auch schon [[zwischenmenschlich]] als eine sinnliche Gewalt, die rein [[ästhetisch]] sich vermittelt und eine [[Sehnsucht]] nach [[übermenschlicher]] Selbstbegründung erzeugt (siehe [[Ursprungssehnsucht]]), wie sie in den Werken für das Übermenschliche (z.B. von [[Friedrich Nietzsche]], Leni Riefenstahl oder Richard Wagner) zum Ausdruck kommt, die doch nur als Hybris des [[Nihilismus]] oder als [[Kitsch]] einer Größenfantasie vorkommt, so wie diese auch im Prunk der Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II hervorschienen war. Hitlers Architekten hatten hieraus dann deren [[kulturstaatliche]] Version entwickelt, indem er dem Edelmut die [[Güte]] einer völkische [[Gesinnung]] und allen anderen eine nationale Pflicht in der [[Gesinnung]] des Volksgenossen zusprach (siehe hierzu [[reaktionäres Bewusstsein]]), wenn dieser nicht über den Rand der [[Gesellschaft]] hinaus, an den &amp;quot;Abschaum&amp;quot; abgedrängt oder als Abart abgeurteilt werden will. Dabei konnte er sich durchaus auch auf Immanuel Kant berufen, der gerade im guten [[Willen]] einen Juwel glänzen sah, &amp;quot;das seinen vollen Werth in sich selbst hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Edelmut des guten Willens stellt sich allerdings kein [[Wille]] dar, sondern das, was gegenüber den [[Lebenswerten]] der bürgerlichen Kultur in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] disfunktional geworden ist. Dahinter verbirgt sich das Gebot einer [[Lebenspflicht]], die sich aus den Bestrebungen der [[Selbstverwirklichung]] und der ihr entsprechenden [[Egozentrik]] aus dem Scheitern ihrer [[Selbstbehauptung]] ergibt. Hieraus schält sich der besondere [[Charakter]] einer [[Persönlichkeit]] dadurch heraus, dass sie die [[Beziehungen]] zwischen ihren [[Empfindungen]] und ihren [[Selbstgefühlen]] aus dem [[bewerten]] muss, für das sie sich pflichtschuldig fühlt, um als eine [[zwischenmenschliche]] [[Persönlichkeit]] in den [[Verhältnissen]] egozentrischer [[Beziehungen]] zu gelten (siehe auch [[autoritärer Charakter]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Egozentrik]] hat nämlich einen gewaltigen &amp;quot;Pferdefuss&amp;quot;. Sie betreibt in ihren wirklichen Verhältnissen einen Teufelskreis der [[Selbstwahrnehmung]]. Denn sie enthält schon vor aller Erfahrung das gröbste Prinzip der Relativierung ihrer wesentlichen Bestrebungen. Weil [[Selbstverwirklichung]] nur dadurch zu betreiben ist, dass man die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] hiernach bestimmt, muss man andere von sich abhängig machen, dass sie sich dem auch beugen. Ein jeder dient dem anderen, um sich selbst zu dienen, um eigene Wirklickeit dadurch zu erlangen, dass aich alle diesem Prozess der [[Selbstverwirklichung]] verpflichtet fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 An sich steht der Bezug dieser [[Egozentrik]] schon über dem, worunter er sich beugt. Denn ein Selbst gibt es nicht wirklich und in der Verpflichtung der Selbstgefühle steht alles, was von daher nicht wirklich sein kann. Es entsteht Liebesschuld durch Dienstbarkeiten, die keinen anderen [[Gegenstand]] haben, als sich selbst. Doch gerade dadurch, dass jeder dem anderen dient, konkurriert er auch gegen ihn, dient er einem [[Prinzip]], dem beide zu folgen haben. Es ist ein PrInzip wechselseitiger Pflicht, die einzelne Selbstbehauptungen gültig zu machen, ihnen einen höheren [[Selbstwert]] zuzuweseisen, als ihnen durch sich und ihre Selbstwahrnehmung zukäme. [[Selbstverwirklichung]] hat sich in eine Selbstverpflichtung verkehrt, die wie eine allgemeine [[Lebenspflicht]] wirksam wird: wer ihr nicht Folge leistet, verliert seine zwischenmenschlichen Lebensgrundlagen. Es geht aber zugleich um die Veredlung der [[Selbstbehauptungen]] im [[Allgemeinen]], ihrer Verwirklichung, der jedes einzelne Verhältnis dieser [[Wirklichkeit]] unterworfen, damit dem [[Begriff]] nach beherrscht und zugleich beherrschend ist. Im Grunde bestrebt und betreibt in diesem Verhältnis jeder eine höhere Selbstwertigkeit als der andere und bestreitet mit der Anerkennung seiner allgemeinen [[Selbstbehauptung]] von daher zugleich auch notwendig dessen [[Selbstwert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektiv handelt es sich bei allen Umständlichkeiten des Edelmuts um eine Vertauschung von [[Selbstwert]] und [[ästhetischem Willen]], um eine [[Täuschung]] also. Aber die hat [[Wirkung]]. Sich selbst kann man immerhin adeln, indem man sich auf ein hochwertiges [[Bedürfnis]] oder eine [[Sehnsucht]] bezieht, deren Erfüllung oder [[Befriedigung]] durch die [[Umstände]] einer höheren [[Selbstwahrnehmung]] möglich erscheint. Diese begehrt nach der [[Entgegenwärtigung]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]], die höheren [[Zuständen]] des Gemüts dienlich sind, entweder indem sie [[Selbstwertigkeit]] dadurch beschert, dass sie sich fremde [[Gegenwärtigkeit]] aneignet, sich die [[Anwesenheit]] von Menschen und [[Kulturgüter]] im Sinne eines unverwirklichten [[Selbstwerts]] und unter dessen [[Bestimmung]] (siehe [[Formbestimmung]]) [[einverleibt]] oder unterwertig wahrgenommene [[Eigenschaften]] abscheidet und hierdurch ihre Eigenheiten zu einer eigenen Art bestimmt und mit der Abwertung von [[Fremdem]] das [[Eigene]] [[ästhetisch]] hochwertet (siehe [[Rassismus]]). Das Höhere ist hierbei also einfach nur eine durch fremde Leibgegenwärtigkeit akkumulierte [[Selbstverwirklichung]], höhere, weil [[fremd]] genährte [[Selbstvergegenwärtigung]] (siehe [[Fremdenfeindlichkeit]]), also nichts wirklich neues, sondern lediglich die [[Form]], worin das Angeeignete, das [[einverleibte]] [[Leben]] durch seine Art der [[Selbstvergegenwärtigung]] auf die [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] zurückstrahlt, denen sie entnommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser edelmütigen Beziehung wird das [[Selbst]] zum [[Gegenstand]] einer [[Wahrnehmung]], die sich durch sich selbst heiligt. Sie wird durch ihre [[Ästhetik]] zum Inhalt der [[heilen Welt]] eigener [[Gewohnheiten]], der [[Eigenschaften]], die um sich selbst und um ihrer selbst [[Willen]] nötig geworden sind (siehe [[ästhetischer Wille]]), die [[heile Welt]] außer sich, absoluter [[Lebensraum]]. Weil die Wahrnehmung in der [[Selbstveredlung]] sich selbst verfallen ist, muss sie sich beständig selbst [[wahrhaben]], um überhaupt mit sich einig zu sein (siehe [[Identität)]]. Sie erträgt sich daher nur in der beständigen Veräußerung ihres Edelmuts in einem [[ästhetische Willen]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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