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	<title>Egologie - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<updated>2025-11-02T16:35:19Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-08T08:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Im 18. Jahrhundert als Neologismus gebildet und von Edmund Husserl geprägt. In Husserls Egologie wird zwischen dem faktischen und dem transzendentalen Ego unterschieden. Sein Anliegen ist die Erforschung des Subjektseins&amp;quot;. Siehe hierzu auch die &amp;quot;Kritische Psychologie&amp;quot; nach Holzkamp. „Unter systematischem Aspekt hat Edmund Husserl vor allem den Monadenbegriff für seine Egologie herangezogen.“ Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänomenologie]] konnte ihre [[idealistische]] Herkunft nach Fichte und Hegel in der Bedrängnis einer niedergehenden [[Kultur]] um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert nicht mehr durch ihre [[Ideale]] zersteuen. Da die [[Phänomenologie]] von Edmund Husserl (wie auch von [[Martin Heidegger]]) als [[erkenntnistheoretisch]] begründete [[Wissenschaft]] gelten sollte, welche die [[Erscheinungen]] selbst als [[Substanz]] ihrer [[Erfahrungen]] sich [[verstehen]] lassen sollte. Eine solche [[Phänomenologie]] konnte ihre [[Methode]] mit der &amp;quot;[[eidetischen Reduktion]]&amp;quot; ihre [[Urteile]] nicht im [[Belieben]] von einfach &amp;quot;sehenden&amp;quot; [[Subjekte]] wie [[selbstverständlich]] begründen. Das [[Selbstverständliche]] musste neu begründet werden, um &amp;quot;wissenschaftlich anerkannt&amp;quot; zu werden und [[Begriffe]] zu finden, die über ihre [[Gegenwärtigkeit]] hinausgreifen konnten. Ohne eine [[gegenständliche]] [[Analyse]] war dies dann eben auch [[objektiv]] auf die [[Subjektivität]] zu beziehen. Und so wurde dies zu einer Selbstfindung am Abgrund der [[Objektivität]], die sich nur zwischen ihren [[subjektiven]] Derivaten [[begründen]] konnte. Und um ihren [[objektiven Subjektivismus]] darzustellen (siehe auch [[Fundamentalontologie]]) musste vor allem das [[Selbstverständliche]] von der [[Phänomenologie]] selbst hinterfragt und damit zugleich diese selbst als sich selbst verstehend und dennoch [[wissenschaftlich]] objekivierbar als &amp;quot;genetische Phänomenologie&amp;quot;, als &amp;quot;genetischen Lehre des reinen Ich&amp;quot; mit dem Gedanken des &amp;quot;[[Ur-Ich]]&amp;quot; vorstellen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die neue Phänomenologie des Zeitbewusstseins in Husserls Bernauer Manuskripten“, in: Die erscheinende Welt. Festschrift für Klaus Held, Philosophische Schriften Band 49, hrsg. von Heinrich Hüni und Peter Trawny, Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin, 2002, S.539-555. In dieser Abhandlung sieht Bernet die Bernauer Manuskripte als Teil der „neuen Beschreibung des Zeitbewusstseins im Rahmen einer genetischen Phänomenologie“ an. Es heisst: „Den entscheidendsten Fortschritt über die früheren Zeittexte hinaus erzielen die Bernauer Manuskripte [...] vielmehr durch den neu entwickelten und konsequent durchgeführten Übergang zu einer «genetischen» Phänomenologie“. (zitiert nach Takeru Eguchi über &amp;quot;Husserl: Der Anfang einer &amp;quot;Phänomenologie der Phänomenologie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[wissenschaftlich]] anerkannt zu sein, musste sich diese [[Phänomenologie]] sschließlich auch durch [[allgemein]] gültige Aussagen über das [[Einzelne]] machen, ihm ein [[Wesen]] aus der [[Anschauung]] zuweisen, wodurch alle [[Einzelheiten]] aus und an sich selbst [[aufklären]] ließen. So war Husserl gezwungen, ein [[Subjekt]] seiner [[wissenschaftliches]] [[Methode]] zu entdecken. So ernannte er das &amp;quot;ICH&amp;quot; der [[Phänomenologie]] etwas verkrampft zu einem Ur-Ich und gründete darauf seine Lehre vom [[selbstevidenten]] [[Dasein]] seiner [[monadisch]] verstandenen [[Objekte]] einer &amp;quot;[[Egologie]]&amp;quot;. Und das passte gut in die Zeit des Niedergangs der [[bürgerlichen Gesellschaft]] am Ende des 19. Jahrhundertss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der [[isolierte]] Mensch – der von seiner [[Gesellschaft]] [[abgetrennte]] Mensch – durch die [[allgemeine]] [[Vereinzelung]] der Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] (siehe [[Kapitalismus]]), durch sein [[existenzielles]] Privatvermögen (sehe [[Geldbesitz]]) – einen [[Selbstwert]] für sich erkennen kann, kann er die dadurch produzierten [[gewöhnlichen]] [[Minderwertigkeitsgefühle]] aus sich heraus setzen, sich selbst durch seine [[Erlebnisse]] in einer [[Kultur]] der [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] verwerten. Er wird seine [[Isolation]] nicht mehr [[wahrnehmen]], wohl aber die [[Kulte]] der [[Selbstverwertung]] mit und durch Seinesgleichen im [[Allgemeinen]] [[wahrhaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede [[Verwertung]] die [[Einzelnen]] von einander [[ausschließt]] stehen sie auch Kulturell in einem [[Konkurrenzverhältnis]] zu einander, können also auch nicht füreinander einstehen. Ihre [[Selbstbehauptungen]] erzeugen wie von selbst außer ihnen selbst eine [[mächtige]] [[Subjektivität]] der [[Vereinzelung]], ein [[&amp;gt;bürgerliches Subjekt]], das nichts außer sich sinnvoll findet und [[empfindet]], weil es keine Identität jenseits seiner [[Nützlichkeit]] für Andere geben kann. Aber gerade das macht es brauchbar für das [[Bedürfnis]] auf [[Einverleibung]] seiner gesellschaftlichen [[Substanz]] als [[Privatperson]] zwischen den Menschen (siehe [[Zwischenmenschlichkeit]]). Von daher bekommt es ein [[kulturelles]] [[Wesen]] zugesprochen, das dem [[Wesen]] seiner [[wirtschaftlicchen]] Verhältnisse im [[Warentausch]] – dem [[Austausch]] von [[Gebrauchtwerten]] – der [[Form]] nach in der [[Selbstverwertung]] weitgehend entspricht (siehe [[Formbestimmung]]). Wie ein Händler mit [[Gebrauchswerten]] seinen [[Besitz]] im [[Warentausch]] vergesellschaftet, vergesellschaftet er sich selbst als besonderer Mensch (siehe auch [[Selbstveredelung]]), der seine [[Selbstbezogenheit]] [[veräußert]] (siehe [[Tausch]]). Zu seiner [[Selbsttäuschung]] steht ihm ein &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; zu, das die [[gesellschaftlichen]] [[Institutionen]] hegen, um die [[bürgerliche Kultur]] als Maß und Ziel ihrer [[Verhältnisse]] zu pflegen – je verwahrloster sie sind (siehe auch [[Dekadenz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte &amp;quot;ICH&amp;quot; gibt es aber nirgendwo [[wirklich]]. Es ist lediglich ein Konstrukt der Identitätsphilosophie, der [[Phänomenologie]] und der [[Psychoanalyse]] und soll substantivieren, was eine [[Selbstbehauptung]] ausmacht, was ihr [[Interesse]] [[subjektiv]] darstellbar und &amp;quot;korrigierbar&amp;quot; machen soll. Es ist aber ein absurdes Konstrukt, das aus einem eindeutig einzelnen Hinweis auf sich selbst eine kategoriale [[Verallgemeinerung]] macht. Diese soll darüber hinwegtäuschen, dass ein einzelner Mensch auch als Individuum nicht wissenschaftlich begreifen lässt, dass also eine [[Substanz]] aus substantivierten &amp;quot;Fürwörtern&amp;quot; nicht beweisbar sein kann. Um &amp;quot;Ich&amp;quot; zu sagen, bedarf es keiner Kategorie, weil (Personalpronomen) ich schon der Beweis von mir bin. Ich bin schon im Reden, Schreiben, Machen usw. evident, meiner selbst mächtig. Weil es das so vermeinte &amp;quot;Ich&amp;quot; nur als [[Selbstbeziehung]] gibt und sich daher nur aus den [[Verhältnissen]] begreifen lässt, kann es nur eine [[Selbstbehauptung]] meinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Husserl, der Begründer der phänomenologische Methode hatte ein Problem, diese aus der Einfühlung wissenschaftlich, und also substanziell zu belegen. Ein &amp;quot;Ich&amp;quot; wäre eigentlich nur ein persönliches Fürwort, ein Personalpronomen, das absurderweise zu einem Substantiv geworden wäre. Aber es war Fichte, der seine [[Logik]] auf der Formel &amp;quot;Ich=Ich&amp;quot; gegründet hatte, die er als [[Begriff]] der [[Subjektivität]] wie [[Objektivität]] in einem begriffen [[wissen]] wollte. Es bestünde schon durch diese leere Formel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;der Erklärungsgrund aller Thatsachen des empirischen Bewusstseyns, dass vor allem Setzen im Ich vorher das Ich selbst gesetzt sey&amp;quot;. (Fichtes Werke. Band 1, Seite 95)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig mag sein, dass ich mich nicht als &amp;quot;Nicht-Ich&amp;quot; denken kann, aber die Umkehrung, dass ich dudurch mir schon gleichbleiben würde, dass ich mir auch immer durch ein Fürwort [[persönlich]] gleich blieb, nur weil ich der [[Form]] nach oder nominell ich für mich sein sollte und auch nur als diese bleiben könnte, ist der Ausgangspunkt einer [[schlechten Unendlichkeit]]. Die große Unbekannte der vermeintlichen [[Selbstgewissheit]] bliebe eine [[Abstraktion]], das große &amp;quot;X&amp;quot; bei Fichte. Ich könnte dann nämlich nur [[subjektiv]] sein, indem ich von mir absehe, um als Ich zu verbleiben, weil dies zugleich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;etwas sey, das sich stets gleich, stets ein und dasselbe sey; und das schlechthin gesetzte X lässt sich auch so ausdrücken: Ich=Ich; Ich bin Ich&amp;quot;. (Fichtes Werke. Band 1, Seite 94)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die neue Phänomenologie des Zeitbewusstseins in Husserls Bernauer Manuskripten“, in: Die erscheinende Welt. Festschrift für Klaus Held, Philosophische Schriften Band 49, hrsg. von Heinrich Hüni und Peter Trawny, Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin, 2002, S.539-555. In dieser Abhandlung sieht Bernet die Bernauer Manuskripte als Teil der „neuen Beschreibung des Zeitbewusstseins im Rahmen einer genetischen Phänomenologie“ an. Es heisst: „Den entscheidendsten Fortschritt über die früheren Zeittexte hinaus erzielen die Bernauer Manuskripte [...] vielmehr durch den neu entwickelten und konsequent durchgeführten Übergang zu einer «genetischen» Phänomenologie“. (zitiert nach Takeru Eguchi über &amp;quot;Husserl: Der Anfang einer &amp;quot;Phänomenologie der Phänomenologie&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Husserl ist eine [[wissenschaftliche]] Urteilsbildung (siehe [[Urteil]]) von ihrem &amp;quot;Denkverlauf&amp;quot; nicht zu unterscheiden, [[Gegenstand]] und [[Bewusstsein]] Einunddasselbe. Damit wird das [[Denken]] selbst als real aufgefasst, die ganze [[Wirklichkeit]] als herrschendes [[Dasein]] von [[Gedanken]] – ganz im Sinne von [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]] – die ganze Welt nur ein Produkt von Gedanken, die Welt selbst nur eine [[Konstruktion]] des [[eigentlich]] [[Seienden]] (siehe [[Konstruktivismus]]). Die [[Wahrnehmung]] ist im [[Dasein]] ihrer [[Erfahrungen]] rein [[subjektiv]] und [[erscheint]] aus dem [[Belieben]] der [[Subjekte]] schon durch ihre [[Selbstverständichkeiten]] aus ihren [[Gewohnheiten]] erwiesen. Bei ihrer [[Wahrnehmung]] sind sie also immer zunächst [[ausschießlich]] [[einzeln]] und in einer [[Gesellschaft]] der [[Vereinzelungen]] für sich und durch sich schon rein phänomenal (siehe [[Phänomenologie]]) [[wahr]]. Ein [[Zweifel]] hierüber lässt sich Von daher nicht widerlegen. Aber was sie in [[Wahrheit]] im Großen und [[Ganzen]] sind, lässt sich durch eine [[Analyse]] ihrer [[Vereinzelung]] [[ergründen]], also in dem [[beweisen]], was zwischen den [[Einzelheiten]], was im [[Dazwischensein]] ihrer [[Gegenstände]] ihren Zusammenhang ausmacht und also empirisch durch ihre [[Beziehung]] zusammenhängt, so verbunden ist, wie es im [[Allgemeinen]] [[erfahren]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dasjenige, dessen Seyn (Wesen) bloss darin besteht, dass es sich selbst als seyend setzt, ist das Ich als absolutes Subject. So wie es sich setzt, ist es; und so wie es ist, setzt es sich; und das Ich ist demnach für das Ich schlechthin nothwendig. Was für sich selbst nicht ist, ist kein Ich.&amp;quot; (Fichtes Werke. Band 1, Seite 97)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon von da her war es ein selbstverständlicher Fortgang des phänomenologischen Denkens, sobald ihm der &amp;quot;Zeitverlauf&amp;quot; – sprich Geschichte – gleichgültig geworden war, einen Wesenskern des Ich als ein wirklich abstraakt Allgeeines der Anschauug, als ein Ur-Ich zu proklamieren. Damit sollten die Probleme dieser &amp;quot;Wissenschaftichen Grundlage&amp;quot; einer &amp;quot;an der Jahrhundertwende in der Philosophie zum Durchbruch gekommene neuartige deskriptive Methode und eine aus ihr hervorgegangene apriorische Wissenschaft&amp;quot; schon aufgehoben gelten. Zur gleichen Zeit arbeitete Martin Heidegger an seiner [[Fundamentalontologie]], die den Anspruch verfolgte, die durch ihn erneuerte &amp;quot;Frage nach dem Sinn des Seins&amp;quot; als Grundfrage aller Philosophie neu gestellt haben&amp;quot; (Martin Heidegger). Er hätte sich mit seinem Freund Husserl streiten müssen, denn was dieser dem vereinzelten Menschen zumutete, war ihm eine Sache des Volkes, &amp;quot;die ursprünglich gestimmte, wissende Entschlossenheit zum Wesen des Seins. Und die geistige Welt eines Volkes [...] ist die Macht der tiefsten Bewahrung seiner erd- und bluthaften Kräfte als Macht der innersten Erregung und weitesten Erschütterung seines Daseins.&amp;quot; (Martin Heidegger in seine Freiburger Rektoratsrede im Mai 1933 unter dem Titel: &amp;quot;Die Selbstbehauptung der deutschen Universität&amp;quot;). So blieb der Streit um das &amp;quot;Ur-Ich&amp;quot; und der &amp;quot;Urgesellschaft&amp;quot; unaufgelöst. Aber er war wohl auch nicht auflösbar, denn für die Phänomenpologie war das ja sowieso Einunddasselbe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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