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	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Einsamkeit</id>
	<title>Einsamkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Einsamkeit&amp;diff=265&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Einsamkeit ist das [[Leiden]] an einer [[Isolation]], an einer gesellschaftlichen Ausgeschlossenheit, an einer unrealisierten [[Beziehung]] auf andere, an der [[Abwesenheit]] von Menschen, die in dieser Beziehung als [[Anwesende]] notwendig - weil hierfür [[wesentlich]] - sind. Die [[Notwendigkeit]] rührt aus dem [[Schmerz]] der Abtrennung von gesellschaftlichen Inhalten, letzlich auch aus [[Naturempfiindung]], die darin aufbewahrt ist, nicht als Naturnotwendigkeit aber als verselbständigte [[Wirkung]] des Entzugs von natürlichem [[gesellschaftlichem]] [[Sein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Einsamkeit ist allerdings nicht nur eine Beziehung als [[Unwirklichkeit]] gegenwärtig, sondern vor allem der Verlust von [[Anwesenheit]], von [[körperlicher]] Nähe in einem [[Lebensraum]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], in welchem sich die Menschen allgemein das [[Material]] für die [[Wahrnehmung]] ihres [[Lebens]], Mittel ihrer [[Selbstwahrnehmung]] sind: In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], worin sie sich für ihr Leben benötigen, weil sie in ihrer [[Geschichte]] nicht zusammenwirken können, weil ihnen ihre gesellschaftliche Geschichte verschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[bürgerliche Gesellschaft]] war die erste [[Gesellschaft]], in der sich die Menschen freiwillig isolieren (Marx), durch ihre [[Veräußerungen]] vereinsamen, sich in ihrer [[Gesellschaft]] und durch ihre [[Gesellschaftlichkeit]] [[entäußern]]. Ihr gesellschaftlicher Zusammenhang existiert eben nur gebrochen in der [[Form]] ihrer Erzeugnisse, einer ungeheueren Warensammlung, in der ihr [[Reichtum]] existiert. Sie kann durch die [[Teilung der Arbeit]] und dem [[Dasein]] der Produkte nur in der [[Form]] unzähliger [[Trennungen]] existieren. Das [[Ganze]] der Getrenntheiten in ihren [[Verhältnissen]] kann daher als solches nur [[wahr]] sein, wenn das [[Einzelne]] darin wenigstens als [[abstrakten]] [[Beziehung]] auf das Ganze bewahrt ist. Und das Einzelne kann im [[Ganzen]] nur [[wahr]] sein, weil es seiner selbst nur im [[Ganzen]] [[wirklich]] ist. Und es ist sich durch seine [[Wirkungen]] im Ganzen gewahr, weil es durch seine [[Einzelheit]] das [[Ganze]] bildet und sich daher auch nur als Einzelnes im [[Ganzen]] erkennen kann - weil es darin eben sich selbst in seiner [[Allgemeinheit]] [[wahrhat]] die aus ihm begründet ist. Denn dies geht ihr [[geschichtlich]] voraus, bevor es allgemein (siehe auch [[Begriff]]) existieren, [[gesellschaftlich]] [[wesentlich]] werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bewegt sich noch in der [[Religion]] das Allgemeine als [[abstrakter]] Mensch vom Himmel herunter und steigt auch dahin wieder auf. Aber der [[Übermensch]] umarmt den [[wirklichen]] Menschen um seine [[Isolation]] zu beherschen, seine Spaltung (siehe auch [[Teilung]]) zu [[totalisieren]] und sie ihm als allgemeine [[Notwendigkeit]] des [[Lebens]] mitzutilen, Der [[abstrakt allgemein]]e Mensch herrscht durch den [[Tod]] und verachtet den Menschen und seine [[Wirklichkeit]], weil sie die [[Notwendigkeit]] seiner wirklichen [[Wesensnot]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsamkeit ist ohne [[Kritik]] an diesen Verhältnissen nicht nur ein [[Zustand]], sondern selbst prozessierend, fortschreitender [[Selbstverlust]], worin der Entzug von [[Leben]] verläuft, die [[Realabstraktion]] menschlicher Sinnlichkeit (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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