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	<title>Einverleibung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Wo Beziehungen einen [[Sinn]] haben, erneuert sich dieser in ihren Lebensverhältnissen so wie er darin geäußert und fortgebildet wird. Jenseits ihrer [[wirklichen]] Lebensverhältnisse kann aber nur versinnlicht werden, was darin eingetauscht und dem Sinn nach, also im [[Sinn]] des einen mit dem [[Sinn]] des anderen ausgetauscht wird. Dies setzt voraus, dass es vertauscht werden kann (siehe auch [[Verkehrung]]). Die Menschen verkehren dabei darüber, dass ihre Leiblichkeit und ihre Geistigkeit in ihrer [[Anwesenheit]] zusammenfallen und sie über deren Unterschiedlichkeit hierüber [[getäuscht]] werden. Was sie durcheinander wahr haben, lässt sich dann nicht von einander wahrnehmen. Es lassen sich ihre [[Gefühle]] mit ihren [[Empfindungen]] vertauschen, indem sie als [[abstrakter Sinn]] im [[Selbstgefühl]] eines Menschen eins werden. Es ist der Konsum von einem [[Sinn]], der für ein [[Leben]] verzehrt wird, das dadurch erst sinnlich begabt wird, einen [[Körper]] erfährt, den es für sich nicht haben und gestalten könnte, wenn es sich nicht durch die [[Anwesenheit]] eines anderen Menschen daran bereichern, sich durch ihn beleben und [[erleben]] könnnte, ohne sich ihm mitzuteilen. Eine [[Sinnbildung]] durch solche Einverleibung erzeugt [[Entfremdung]] durch [[Entgegenwärtigung]] des [[Anwesenden]]. Und die setzt sich in der [[Selbstentfremdung]] der [[Wahrnehmung]] als deren Vermehrung im [[Erleben]] und zugleich deren Verarmung an [[Erkenntnis]] fort. Ganze Kulturen können auf diese Weise immer einfältiger werden und dies dahin zuspitzen, dass sich die [[Lebensangst]] der Menschen in diesem Zusammenhang potenziert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Einverleibung war dem [[Begriff]] nach immer schon und in aller Regel der Konsum eines [[Gegenstands]], dessen Zurleibnahme. Dieser kann sachlich oder auch geistig sein, soweit dies dem Leib zukommen kann. 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Und die setzt sich in der [[Selbstentfremdung]] der [[Wahrnehmung]] als deren Vermehrung im [[Erleben]] und zugleich deren Verarmung an [[Erkenntnis]] fort. Ganze Kulturen können auf diese Weise immer einfältiger werden und dies dahin zuspitzen, dass sich die [[Lebensangst]] der Menschen in diesem Zusammenhang potenziert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Einverleibung&amp;amp;diff=8834&amp;amp;oldid=266&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Einverleibung ist der Prozess des [[Konsumierens]] (siehe auch [[Kulturkonsum]]) im [[Verhältnis]] der menschlichen [[Lebensäußerungen]] zur Materialisierung von ihrem [[Sinn]] und [[Nutzen]]. Wo Menschen sich selbst zum [[Material]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] machen müssen (siehe [[zwischenmenschliches Verhältnis]]), weil ihnen die [[gesellschaftliche]] [[Gegenständlichkeit]] ihrer Produkte, ihrer [[Lebenäußerungen]] entzogen ist, da ist ihre [[Gegenwärtigkeit]] schon durch ihre [[körperliche]] [[Anwesenheit]] gegeben. Sie sind leiblch füreinander da, auch wenn ihr [[Dasein]] nur zwischendurch, also ein bloßes [[Dazwischensein]] ist. Immerhin ist damit ihre [[Isolation]] schon zumindest der [[Form]] nach durch ihre köperliche [[Gegenwart]] [[aufgehoben]], ihre [[Formbestimmung]] hierdurch also auch beschränkt. Von daher sind sie leiblich füreinander da, ohne sich durch eine bestimmte [[Beziehung]], sich also auch schon völlig inhaltslos zu verhalten. Auch wenn das überaus [[langeweilig]] ist, verlieren sie hierbei den unmitelbaren [[Schmerz]] ihres [[isolieren]] [[Daseins]]. Weil sie somit leiblich der Form nach, also [[negativ]] gegen jeden [[Inhalt]] für einander da sind, können sie diese [[Anwesenheit]] - wenn auch nur durch die [[Negativität]] ihrer Beziehung - für ihre jeweilige [[Selbstbeziehung]] nutzen und ihre [[körperliche]] [[Gegenwart]] wechselseitig erheischen und durch einander einverleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Selbstbeziehung]] an sich ist ein [[Widersinn]], ein [[Unding]] der [[Selbstwahrnehmung]]. Wo ein Mensch der [[Stoff]] seiner [[Beziehung]] auf sch selbst bliebe, so wäre er [[nichts]], nicht [[wirklich]] da. [[Selbstbeziehung]] kann nur durch eine [[Beziehung]] auf sich durch andere sein, durch die [[Anwesenheit]] von Menschen, deren [[Gegenwärtigkeit]] konsumiert wird, die also in einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]] entgegenwärtigt werden, die leibhaftig zur [[Nutzung]] der [[Selbstwahrnehmung]] verfügbar sind. Eine Einverleibung setzt eine [[ohnmächtige]] [[Wahrnehmung]] voraus, die ihren [[Sinn]] nur in der Äußerlichkeit ihrer [[Beziehung]], in der [[Tatsache]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] finden und [[empfinden]] kann. Es ist die Lebensform einer [[abstrakten Sinnlichkeit]], die Vereinigung fremder mit eigener [[Körperlichkeit]], wodurch die [[Selbstwahrnehmung]] durch deren Konsum bestärkt und zugleich abhängig, Subjekt wie Objekt in einem, also zu einm objektivn Subjekt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang des [[Selbstverlustes]] wird dieser Prozess zur [[Sinnbildung]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]]. Wo kein [[wirklich]]er [[Gegenstand]] der [[Erkenntnis]] existiert, können sich die Menschen nur in ihren [[leiblichen]] [[Verhältnissen]] erkennen, in denen sie ihre eigene Wirkung durch andere [[körperlich]] erfahren. Was diese [[empfinden]], [[fühlen]] und [[wissen]] wird zu einer eigenen [[Gewissheit]], als eigene [[Gewissheit]] durch andere bezogen. Was diese füreinander sind, wird zu einem [[körperlichen]] [[Verhältnis]] als [[Lebensbedingung]] ihrer [[Liebe]] (siehe hierzu auch [[Leib-Seele-Problem]]), der Kinder durch ihre Eltern (siehe auch [[erzieherische Beziehung]]), der Geliebten durch ihre [[zwischenmenschliche Beziehung]] in isolierten [[Lebensräumen]]. (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einverleibung ist die [[Form]] einer Aneignung, die sich in den [[Verhältnissen]] der [[Selbstwahrnehmung]] durch die [[körperliche]] Übertragung von [[Selbstgefühlen]] [[ereignet]] (siehe auch [[Ästhetik]]). Sie besteht aus dem [[Erleben]] eines [[Lebens]], das darin [[wahrgehabt]] wird, ganz gleich (siehe auch [[Gleichgültigkeit]]), was hiervon auch [[wirklich]] [[wahrgenommen]] wird. Einverleibung ist von daher der [[Konsum]], der sein Objekt als [[Körper]] für sich überträgt als ein [[fremdes]] [[Leben]], das dabei außer sich gerät, ganz gleich, ob dieses leiblich oder geistig ist. Das damit verleiblichte [[Fremde]] wird nicht als dieses erkannt (siehe [[Selbstentfremdung]]), weil es in die [[Selbstwahrnehmung]], in die [[Selbstgefühle]] des Konsumenten die [[Substanzen]] eines verschlossenen [[Lebens]] (siehe auch [[Ausschließlichkeit]]), einer [[Scheinwelt]] vermittelt, welche die eigene [[Langeweile]], die Leere (siehe [[Nichts]]) eines sinnentleerten [[Lebens]] mit [[prothetischen Beziehungen]] verfüllen (siehe auch [[Symbiose]]). Dies kann über [[Gewohnheiten]] oder [[Ereignisse]] (siehe auch [[Eventkultur]]) einer [[Konsumkultur]] (siehe auch [[Tittytainment]]) oder direkt in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] und ihren [[Lebensräumen]] betrieben werden, die zur [[Nichtung]] ihrer [[Wirklichkeit]] beiträgt (siehe auch [[Selbstverlust]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einverleibung ist die Übereignung von [[Subjektivität]] durch bloße [[Anwesenheit]], durch die [[Gegenwart]] von Menschen, die durch den [[Reichtum]] ihrer [[Lebensäußerungen]] den sinnlichen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] der Konsumenten und [[Kulturkonsumenten]] [[ästhetisch]] nützlich sind, indem sie ihnen sinnliche [[Erfahrung]] durch [[Erleben]] und [[Gewohnheit]] als [[Gewissheiten]] ihrer Lebensform (siehe [[Lebensraum]]) einbringen, ein [[Leben]], das diese schon durch ihre [[Wahrnehmung]] [[wahrhaben]] (siehe auch [[Ästhetik]]). Hierbei wird derem [[Körper]] [[Sinn]] verliehen, den er nicht durch sich hat, der aber durch die Aneigung einer Beziehungs- oder [[Kulturarbeit]] übertragen wird. Mit der Einverleibung existiert dieser Sinn dann auch in einer anderen Leiblichkeit fort und hat von daher seine Form verändert - oder auch vervielfältigt (siehe z.B. als [[symbiotische Selbstbehauptung]]). In der [[Masse]] [[verdichtet]] er sich zu einer allgemeinen Körperform einer [[Scheinwelt]], zu einem [[allgemeinen]] Sinn, der gegen seine konkreten Inhalte gleich bleibt (siehe auch [[Narzissmus]]) und sich von daher auch [[gleichgültig]] verhält, nurmehr als [[abstrakt menschlicher Sinn]] da ist. Es ist die [[Form]], in der das [[Leben]] zum [[Erleben]] schlechthin, zu einem bloßen Event wird, der sich über alle Möglichkeiten des [[Erlebens]] (siehe [[Kulturkonsum]]) gegen eine wirkliche [[Sinnbildung]] richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sinnbildung]] ist Weltgeschichte, gebildet und bildend. [[Sinn]] ist daher nicht nur [[körperlich]], sondern auch als Resutat der ganzen Kultur[[geschichte]] da, geworden durch [[körperliche]] [[Tätigkeit]] und geistiger Gestaltungskraft (siehe auch [[Naturmacht]]). So kann sich Sinn also sowohl leiblich wie auch [[geistig]] mitteilen und übertragen, schon dadurch, dass er in irgendeiner Form [[anwesend]] ist und damit [[räumlich]], ganz [[abstrakt]] auch gegen seinen [[Inhalt]], sich [[vergegenwärtigt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Leben]] nur [[erlebt]] wird, wird sein [[Sinn]] zu einem Moment für sich, im Lebenskonsum einverleibt. Einverleibung ist [[Konsum]], Aufzehrung ohne [[Sinn]], [[Nichtung]] von [[Beziehung]], [[Trieb]] der bloßen Begehrlichkeit. Einverleibung verfolgt daher einen Zweck, für den [[Ereignissen]] herzustellen sind, die ihn erfüllen, um [[Sinn]] für sich zu finden und außer sich zu [[empfinden]], um ihn schließlich für sich zu haben, zu besitzen. Ein [[Besitz]] wird zur Habe genommen, ein [[Sinn]] zur Leiblichkeit, zu einem [[Leib]] verleibt, einverleibt. Eine Einverleibung verleiblicht einen [[Sinn]] in einem [[Subjekt]], das ihn nicht hat, das ihn objektiv macht, indem es sein [[Objekt]] entleiblicht, indem es dessen [[Eigenschaften]] für sich aneignet, um seine [[Fähigkeiten]] damit auszustatten. Übereignet wird [[körperliche]] Gegenwärtigkeit, die ihren Sinn entkörperlicht hat, [[nutzbare]] [[Anwesenheit]], deren [[Substanz]], der [[Sinn]], seiner Sinnlichkeit enthoben ist (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]) und dadurch zu einer [[Macht]] für den wird, der keinen Sinn dafür hat, aber hierdurch das [[Vermögen]] erwirbt, Sinn zu beherrschen, indem er oder sie sich veredelt (siehe [[Selbstveredelung]]), [[Selbstwert]] gewinnt durch die Entwertung von anderen. Die [[Aufhebung]] fremder [[Selbstachtung]] verwirklicht sich in der [[Befriedigung]] der [[Geltungssucht]], welche die [[Selbstwahrnehmung]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] totalisiert (siehe [[Egozentrik]]) und den [[Charakter]] einer [[zwischenemenschliche]] [[Persönlichkeit]] errichtet (siehe z.B. [[Autoritärer Charakter]], [[Esoterischer Charakter]] und die [[Flexible Persönlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vermögende besitzt, was er frei [[nutzen]] kann, was also für ihn [[körperlich]] oder [[geistig]] [[nützlich]] ist, dessen [[Leben]] durch seine Vernutzung ihn bereichert. Dies kann auf verschiedenste Weise geschehen, z.B. durch den Verbrauch einer [[Sache]], eines äußerlichen [[Gegenstands]], durch ein [[Gefühl]], einen [[Gedanken]], eine [[Idee]], ein Gedicht, ein Bild, ein Lied, eine Melodie usw. Doch worin unterscheidet sich das von der Übermittlung von Gewöhnlichem, vom Gebrauch der [[Gewohnheiten]], von Plänen usw. Ist jede Übertragung auf andere eine Einverleibung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Es ist die [[Dichte]], das Konzentrat einer [[Substanz]], die den [[Körper]] wechseln kann, wenn ihr Geist darin zu einem [[Leben]] kommt, das in einem [[fremden]] Leib sich verwirklicht. Wo eine Melodie enstanden war, muss sie nicht unbedingt auch gesungen werden. Ein Geistesfunke bekommt auch in einem anderen Leib sein Material, ohne dass seine Bildungsenergie dabei übertragen wird, die an und für sich niemals übertragbar sein kann. Doch wo er wiedergegeben wird, ist ist er dennoch nur eine Reflexion, ein Wiederkehren. Die komplexe Welt, in der er gebildet wurde, ist bei diesem Wechsel von der Welt [[getrennt]], in der er existiert, ohne sich dabei zu verlieren. Das ist die Grundlage für die Aufladung von [[Gefühlen]], besonders auch in der [[Masse]] von Menschenleibern. Es ist kein zufälliger und auch kein einfach bedingter Reflex. Es ein komplexes Zusammenwirken von Sinnes[[eindrücken]], die sich geistig in einem [[Sinn]] verdichtet zusammenfassen und von daher eine [[synergetische]] [[Kraft]] in ihrem [[Ausdruck]] bekommen, die sie in ihrer Summe nicht hätten. Das fassen [[Esoteriker]] gerne für sich als kosmisch &amp;quot;reine&amp;quot; [[Energie]] auf, um sich darin zu einem Mysterium zu machen, um die vielfältige Beziehung darin zu einer bloßen Feinsinnigkeit vereinfältigen. Doch diese Energie ist genauso materiell wie jede andere [[Form]] der [[Zwischenmenschlichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einverleibung war dem [[Begriff]] nach immer schon und in aller Regel der Konsum eines [[Gegenstands]], dessen Zurleibnahme. Dieser kann sachlich oder auch geistig sein, soweit dies dem Leib zukommen kann. So meint dieser [[Begriff]] an sich die Verleiblichung der Sinnlichkeit eines äußerlichen körperlichen [[Daseins]] schlechthin, das subjektive &amp;quot;Fleischwerden&amp;quot; körperlicher und geistiger [[Beziehungen]], deren [[Sinnbildungen]] hierdurch gebraucht und verbraucht werden. Wo Beziehungen einen [[Sinn]] haben, erneuert sich dieser in ihren Lebensverhältnissen so wie er darin geäußert und fortgebildet wird. Jenseits ihrer [[wirklichen]] Lebensverhältnisse kann aber nur versinnlicht werden, was darin eingetauscht und dem Sinn nach, also im [[Sinn]] des einen mit dem [[Sinn]] des anderen ausgetauscht wird. Dies setzt voraus, dass es vertauscht werden kann (siehe auch [[Verkehrung]]). Die Menschen verkehren dabei darüber, dass ihre Leiblichkeit und ihre Geistigkeit in ihrer [[Anwesenheit]] zusammenfallen und sie über deren Unterschiedlichkeit hierüber [[getäuscht]] werden. Was sie durcheinander wahr haben, lässt sich dann nicht von einander wahrnehmen. Es lassen sich ihre [[Gefühle]] mit ihren [[Empfindungen]] vertauschen, indem sie als [[abstrakter Sinn]] im [[Selbstgefühl]] eines Menschen eins werden. Es ist der Konsum von einem [[Sinn]], der für ein [[Leben]] verzehrt wird, das dadurch erst sinnlich begabt wird, einen [[Körper]] erfährt, den es für sich nicht haben und gestalten könnte, wenn es sich nicht durch die [[Anwesenheit]] eines anderen Menschen daran bereichern, sich durch ihn beleben und [[erleben]] könnnte, ohne sich ihm mitzuteilen. Eine [[Sinnbildung]] durch solche Einverleibung erzeugt [[Entfremdung]] durch [[Entgegenwärtigung]] des [[Anwesenden]]. Und die setzt sich in der [[Selbstentfremdung]] der [[Wahrnehmung]] als deren Vermehrung im [[Erleben]] und zugleich deren Verarmung an [[Erkenntnis]] fort. Ganze Kulturen können auf diese Weise immer einfältiger werden und dies dahin zuspitzen, dass sich die [[Lebensangst]] der Menschen in diesem Zusammenhang potenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der Kultur so ist das auch in den wirtschaftlichen Verhältnissen, sobald sie Überkonsumtion nötig haben. [[Sinn]] bildet sich eben nur durch den [[Reichtum]] an [[Erkenntnis]] und deren Bereicherung in einer komplexen [[Geschichte]], die sich [[gesellschaftlich]] zwischen [[Bedürfnis]] und [[Arbeit]] der Menschen entwickelt und also in der [[Gegenwärtigkeit]] einer Arbeit als Produkt für Bedürfnisse [[gesellschaftlich]] existiert. Deren [[Befriedigung]] realisiert die Erkenntnis, welche in die Arbeit eingeht und die [[Fähigkeiten]] der Menschen ausmacht, diese bestätigt und bestärkt. Deren [[Konsumtion]] ist allerdings unter der Bedingung der [[Marktwirtschaft]] durch die [[Teilung der Arbeit]] getrennt von diesen Fähigkeiten, in welchen die [[Eigenschaften]] ihrer Erzeuger wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo diese [[Trennung]] durch [[Geldbesitz]] begütert ist, geschieht ihre Aneignung durch die bloße Macht des [[Geldes]] in beliebig vielen [[Möglichkeiten]] der Befriedigung, in einer simplen [[Vergegenwärtigung]] durch die sinnliche [[Anwesenheit]] und [[Ausdrücklichkeit]] sinnlicher Beziehungen, durch ihren [[Reiz]] und ihrem [[Erleben]]. Weil dieses den Sinn eines ihm äußerlichen Leibes für sich hernimmt, ist es bloßes [[Ereignis]], in welchem nicht wirklich - und das heißt auch körperlich - das leben kann, was ihm zugeführt wird. Es erscheint frei und aus sich selbst heraus bestimmt (siehe [[Autopoiesis]]). Aber es [[bestimmt]] eine Abhängigkeit durch das, was keinen [[Sinn]] außer sich hat, eben das, wovon es abhängt, weil es ohne dies nicht sein könnte. Es behauptet sich nur dadurch, dass es leiblich [[wahrhat]], was es nicht durch sich ist, durch eine [[Symbiose]], durch die es sich behaupten kann. Ein solches [[Verhältnis]] gibt es zwar in mancher zwischenmenschlichen Geschichte vorübergehend auch als sinnlich notwendiges Verhältnis einer natürlichen [[Symbiose]] (z.B. Eltern-Kind-Beziehung), aber auch als [[psychisches]] Machtverhältnis in [[erzieherischen Beziehungen]] (siehe [[Hörigkeit]]) oder in der Durchsetzung einer zwischenmenschlichen [[Selbstbehauptung]] (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits der gegenständlichen Welt verhalten sich Mensch scheinbar unmittelbar zueinander in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], worin sich ihr [[Sinn]] in ihrer [[Menschenliebe]] zu einander gestaltet, wo sie Sinn füreinander bilden, den sie durch einander haben. Doch dieser Sinn setzt dennoch ihre gesellschaftliche Existenz voraus, in welcher er sich nur bilden kann, weil er von [[Natur]] aus [[gegenständlich]] ist. Von daher bleibt alle [[Erkenntnis]] weltlich, auch wenn sich die Menschen selbst zum unmittelbaren [[Gegenstand]] ihrer Erkenntnisse werden. In dieser Welt, worin es keine [[gesellschaftliche]] Gegenständlichkeit zu geben scheint, wird ihr Leben selbst zu einer Welt von [[Ereignissen]], in der sie vor allem sich selbst erleben, ihr [[Leben]] durch ihr [[Erleben]] vermitteln. Sofern sie sich hierbei zu einem wechselseitiges [[Mittel]] des [[Selbsterlebens]] werden, bildet sich ihr [[Lebensverhältnis]] durch die Vermittlung ihres sinnlichen [[Daseins]], also in ihrem Mittel sein füreinander, in der Verfügung über ihre [[Sinne]] und [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] in dem, was sie sinnlich durch einander von einander [[wahrhaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie sind und was auch ihr organischer Lebensausdruck ist wird zum Mittel einer [[Selbstbeziehung]], wenn auch [[unbewusst]] für ihr [[Leben]], aber voller [[Absicht]], dieses durch diese [[Unmittelbarkeit]]zu nutzen. Und in diesem [[Nutzen]] wird es dann auch verbraucht, indem in der bloßen [[Anwesenheit]] von Menschen diese zur [[Selbstwahrnehmung]] vernutzt werden, ihre [[Sinnbildung]] zum [[Stoff]] Ihrer Selbstbildung dadurch wird, dass dieses [[Verhältnis]] deren [[Elementarform]] ist, die ihre eigentümliche [[Substanz]] ausmacht, die sie hierzu [[wahrhaben]]. Was Menschen sind und darin äußern dient daher im Grunde einer ihnen fremden Selbstbildung (siehe [[Selbstverwertung]]), einer Sinn[[bildung]], die ihr [[Subjekt]] außer sich hat, Menschen darin also füreinander bloße [[Objekte]] und damit für andere und schließlich auch für sich nur [[objektiv]] da sind. In dieser Objekt-Objekt-Beziehung handelt es sich um ein [[Dasein]] für andere, in welcher sich [[Selbstwert]] bildet, indem er die [[Selbstachtung]] der Beteiligten für sich aufzehrt, ihre [[Liebe]] für sich verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies vermittelt sich über die [[Haptik]] ihrer [[Beziehung]] und entwickelt [[symbiotische]] [[Wahrnehmungen]] im[[Selbstgefühl]]. Durch ihre sinnliche [[Anwesenheit]] haben die beteiligten Menschen den [[Stoff]] ihres [[Erlebens]]. Und die [[Dichte]] und das Ausmaß ihrer [[Beziehungen]] macht die Ausgestaltung ihrer [[Persönlichkeit]] nach Maßgabe der [[Absichten]] ihrer [[Psyche]] aus, deren Prozess die [[Selbstverwertung]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht durch die bloße [[Form]] ihres [[Daseins]] werden die [[Inhalte]] dieser [[Bildung]] von [[Selbstwert]] entwickelt, sondern durch die Übermittlung ihrer [[Erfahrung]], [[Gefühle]] und [[Empfindungen]]. Was in ihnen geistig und körperlich entstanden war, wird in solchen [[Verhältnissen]] [[psychisch]] angeeignet als ein [[Gegenstand]], der wie eine bloße [[Sache]] geäußert wurde, wie er auch eingenommen, veräußert und übereignet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jedes Individuum Leib und Seele hat, müsste nicht erwähnt werden, wenn dies nicht selbst als [[Mittel]] der [[Entfremdung]] bestünde, zur Inbesitzname des jedem Menschen eigentümlichen [[Seins]] gereicht, zum [[Besitz]] an seinen [[Lebensäußerungen]], der ihn besessen werden lässt. Doch dies ist nur möglich in [[Verhältnissen]], worin er sich schon selbst [[fremd]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einverleibung setzt eine [[objektive Beziehung]] voraus, in der die Menschen sich selbst nur als [[Objekte]] wahrnehmen und von daher die [[Eigenschaften]] ihrer Sinnlichkeit, die bloße [[Form]] ihrer Lebensäußerung, ihr [[entäußertes]] [[Leben]] selbst als [[Inhalt]] ihrer [[Beziehung]] nehmen. Sie ist die Verleiblichung [[fremder]] Lebensausdrücke, also Aneignung von Lebenseigenschaften, wie sie an Menschen wahrzunehmen sind, z.B. Geist, Geschlecht, Kultur usw. Herausgesetzt aus ihrer Subjektivität werden diese ihrer Entfaltung, [[Kraft]] und [[Synergie]] ihres [[Lebens]] entzogen, zum momenthaften Dasein in objektiven Bezogenheiten isoliert. Und wo sie nicht in lebendiger [[Beziehung]] sind, werden sie zu objektiven Inhalten des zwischenmenschlichen [[Erlebens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einverleibung von [[Leben]] erscheint zwar erst mal absurd, wenn Leib und Leben wie eigenständige Wesenheiten unterstellt wären. Natürlich lässt sich Leben nicht substanziell einverleiben, weil es selbst schon der [[Substanz]] nach leiblich ist. Aber das Leben gibt es nicht nur als Leben, sondern auch als Äußerung von Lebendigem, das [[Bewegung]] und [[Kraft]] und [[Geist]] und [[Sinn]] hat und als dieses unendlich inhaltreich ist, auch wenn es nicht mehr [[gegenwärtig]] ist. Ohne Gegenwart ist es ja nicht &amp;quot;aus der Welt&amp;quot;, sondern lediglich in einer anderen [[Form]], in welcher es fortbesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensinhalte selbst können eben nicht Inhalt theoretischer Reflexion sein, wohl aber in einer Form, in der sie auf- und untergehen, soweit diese [[Form]] für sich Bestand hat, soweit das Leben also [[formbestimmt]] ist. Einverleibt wird darin Lebensinhalt, soweit er aus sich heraus keine [[wirkliche]] Form mehr hat und in dieser Lebensform seinen Leib findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einverleibung vollzieht sich im [[Konsumieren]] von [[Ereignissen]], [[Sachen]] oder Menschen im [[Zweck]] des [[Erlebens]]. Dessen [[Gegenstände]] werden [[gleichgültig]] gegen ihr [[Sein]] [[genutzt]], um ein [[Leben]] auszufüllen, das sich dieses Sein dem Inhalt nach [[aneignet]], also im [[eingenem]] Leib Lebensinhalte aufnimmt, die ihm [[fremd]] sind. Ihre pure [[Anwesenheit]] vorausgesetzt, wird damit substanziell deren [[Sinn]] und [[Geist]] verbraucht, was ihre [[Beziehung]] ausmacht, konsumiert. Die Einverleibung bestimmt sie zum [[Gegenstand]] der [[Selbstwahrnehmung]] und damit zum [[Mittel]] einer [[Selbstbeziehung]], auch wenn sie nicht als solche geboten sind, wenn sie also gar nicht als wirkliche [[Beziehung]] besteht. Materiell vollzieht sich hierbei nichts anderes als die [[Nutzung]] der [[Anwesenheit]] solcher Gegenständlichkeit, die bloße [[Tatsache]] ihres [[Daseins]], also im [[Grunde]] die Aneignung eines Bildungsproszesses, einer [[Geschichte]], die lediglich in [[abstrakter]] [[Sinn]]esgestalt [[gegenwärtig]] ist und als solche hergenommen wird. Dabei ist es gleichgültig, ob [[Geistiges]] oder [[Stoff]]liches einverleibt wird. Das Zu-Leibe-Nehmen unterstellt nur [[Anwesenheit]] und ist von daher auch nur [[abstrakt]] stofflich, aufgehobene [[Abwesenheit]] eines da seienden [[Wesens]], was in Wirklichkeit [[Entgegenwärtigung]] ist. Dies kann durchaus auch [[gespenstisch]] sein, weil es [[mythologisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine derart abstrakte [[Beziehung]], die bloße [[Vergegenwärtigung]] eines [[Körpers]], das Leib-zum-Leib-nehmen, betreibt die [[reale Abstraktion]] des materiellen und geistigen Gehalts einer [[Geschichte]], welche das Anwesende in dieser Beziehung ausmacht, - ihre [[Entgeisterung]]. Und diese kann keinerlei [[Identität]] haben, keinen Inhalt, der in Beziehung ist. Es wird hierbei lediglich die Verfüllung leerer [[Beziehungen]] mit [[fremden]] [[Inhalten]] be[[absicht]]igt, also mit Inhalten, die sich nur aus der [[Form]] einer Bezugnahme ergeben, daher auch selbst nur [[Formbestimmung]] und Form [[bestimmend]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beziehungsform entspringt der [[Notwendigkeit]] einer [[egozentrischen]] [[Beziehung]], in welcher ihre negative Grundlage, der Mangel an eigener [[Leben]]digkeit nur durch Aneignung von [[Fremdem]] überwunden werden kann, also zu einer [[prothetischen Beziehung]]wird, in welcher die Notwendigkeit fremder [[Selbstvergegenwärtigung]] die eigene [[Gegenwärtigkeit]] bestimmt, sie [[entgegenwärtigt]]. Diese zum [[Besitz]] gewordene Gegenwärtigkeit wird darin für sich [[gleichgültig]], hat keine Gültigkeit in ihrer Eigenheit, verliert hierbei also ihre [[Eigenschaften]], wird selbst beziehungslos. Es ist dies der Inhalt aller [[Verhältnisse]] der [[Selbstverwirklichung]], worin die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der Menschsen durch [[Konsums]] und [[Kulturkonsums]] bestimmt sind und also zwangsläufig die [[Entleibung]] ihrer Objekte betreiben. In solcher Kultur gilt das [[Erleben]] selbst als Lebenszusammenhang und Füllmaterial der [[Selbstverwirklichung]], durch welches [[Leben]] einverleibt wird, allein weil es voller [[Reiz]] ist und also auch die [[Selbstvergegenwärtigung]] stimuliert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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