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	<title>Einzelheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<updated>2025-11-04T18:47:20Z</updated>

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		<updated>2025-11-02T16:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<updated>2025-05-07T21:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Wenn ... Hegel Allgemeinheit und Einzelnheit, die abstrakten Momente des Schlusses, als wirkliche Gegensätze behandelt, so ist das eben der Grunddualismus seiner Logik. Das Weitere hierüber gehört in die Kritik der Hegelschen Logik. &amp;quot; [[(K. Marx, MEW 1, S. 292)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Qualitativ]] ist alles nur im [[Einzelnen]] als das Besondere da (siehe [[Dasein]]). Wo das Einzelne nicht im [[Allgemeinen]] aufgeht, von ihm abgesehen wird, wo es also durch eine [[allgemeine]] [[Absicht]] [[getrennt]] und [[ausgeschlossen]] ist, wird das [[Allgemeine]] zum [[abstrakt Allgemeinen]]. Es wird zu einer [[allgemeinen]] [[Bestimmung]] gegen das [[Einzelne]]. Es wird darin ganz einfach &amp;quot;verschluckt&amp;quot;, indem es ihr die [[Kraft]] nimmt (siehe hierzu [[Substanz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich lässt sich das Einzelne nicht hinterfragen, - ob es etwa [[wahr]] sei oder nicht (siehe [[So-Sein]]). Es ist einfach nur so da, wie es ist. Aber in [[Wahrheit]] gibt es das Einzelne nur als [[Beziehung]] zum [[Allgemeinen]] in einem [[qualitativen]] [[Verhältnis]] zu den [[quantitativen]] [[Relationen]] seines [[Wesens]] (siehe auch [[Substanz]]). Dieses ist nicht umkehrbar, nicht voneinander zu [[trennen]], ohne sich über seinen [[Sinn]] hinweg zu [[täuschen]], - ohne sich zu [[Mystifizieren]] (siehe auch [[Fetischismus]]). Wo viele Sorten auf eine Kategorie gebracht worden waren, ist kein Rückschluss möglich auf deren Besonderheiten, sobald ihr konkretes [[Verhältnis]] nicht mehr gegenwärtig ist. Das [[abgetrennte]], das [[verselbständigte]] [[Einzelne]] (siehe hierzu auch [[Gebrauchswert]]), das [[vereinzelte]] Einzelne ist die versinnlichte [[Mystifikation]] einer [[Vorstellung]], eine Monade, wie sie in der [[Philosophie]] bzw. [[Psychologie]] einer [[existenzialistischen]] [[Phänomenologie]] eine Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn ich mir aus den wirklichen Äpfeln, Birnen, Erdbeeren, Mandeln die allgemeine Vorstellung &amp;quot;Frucht&amp;quot; bilde, wenn ich weitergehe und mir einbilde, daß meine aus den wirklichen Früchten gewonnene abstrakte Vorstellung &amp;quot;die Frucht&amp;quot; ein außer mir existierendes Wesen, ja das wahre Wesen der Birne, des Apfels etc. sei, so erkläre ich - spekulativ ausgedrückt - &amp;quot;die Frucht&amp;quot; für die &amp;quot;Substanz&amp;quot; der Birne, des Apfels, der Mandel etc. Ich sage also, der Birne sei es unwesentlich, Birne, dem Apfel sei es unwesentlich, Apfel zu sein. Das Wesentliche an diesen Dingen sei nicht ihr wirkliches, sinnlich anschaubares Dasein, sondern das von mir aus ihnen abstrahierte und ihnen untergeschobene Wesen, das Wesen meiner Vorstellung, &amp;quot;die Frucht&amp;quot;. Ich erkläre dann Apfel, Birne, Mandel etc. für bloße Existenzweisen, Modi &amp;quot;der Frucht&amp;quot;. Mein endlicher, von den Sinnen unterstützter Verstand unterscheidet allerdings einen Apfel von einer Birne und eine Birne von einer Mandel, aber meine spekulative Vernunft erklärt diese sinnliche Verschiedenheit für unwesentlich und gleichgültig. Sie sieht in dem Apfel dasselbe wie in der Birne und in der Birne dasselbe wie in der Mandel, nämlich &amp;quot;die Frucht&amp;quot;. Die besondern wirklichen Früchte gelten nur mehr als Scheinfrüchte, deren wahres Wesen &amp;quot;die Substanz&amp;quot;, &amp;quot;die Frucht&amp;quot; ist.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 2, S. 59)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Material]] einer [[Begriffsbildung]] ist die [[Sprache]], die in ganzen Sätzen einen Sinn so vermitteln, wie er sich in der bisherigen Kulturgeschiche entwickelt hat. Worte sind Inhalt der [[Sprache]], Ausdruck und Mitteilung eines [[Wissens]], [[praktisches Bewusstsein]]. [[Begriffe]] gibt es eigentlich und vor allem für [[Verhältnisse]], die sich als [[Wirklichkeit]] nicht einfach so beschreiben und greifen lassen, weil sie im Einzelnen sich nicht als Teil oder Moment einer Allgemeinheit formulieren lassen. In der[[Einzelheit]] lässt sich dann deren [[Allgemeinheit]] nicht [[erkennen]], wohl aber in den [[Verhältnissen]] ihrer [[Wirklichkeit]] aus ihrer [[Wirkung]] erschließen, wenn und weil sie für sich nur [[widersinnig]] sind (siehe hierzu z.B. [[Tauschwert]], [[Zwischenmenschlichkeit)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einzelne]] erscheint dem [[Allgemeinen]] vorausgesetzt, weil es ins Auge fällt, in der bloßen Erfahrung augenfällig ist. Aber in [[Wahrheit]] kann sich dieses nur durch das ihm schon vorausgesetzte [[Allgemeine]] bilden. Denn alles, was einzeln ist, kann für sich und durch sich nicht allgemein sein. Umgekehrt muss aber im [[Allgemeinen]] alles auch Einzeln, also von jedem anderen Einzelnen unterschieden und doch gleich, nämlich ihm gemein sein. Alles was im allen Gemeinen sich gleich bleibt, ist daher [[gleichgültig]] gegen das, was seine [[Allgemeinheit]] im Einzelnen ausmacht, ist [[ausschließlich]] einzeln, weil es von seiner [[wirklichen]] [[Gemeinschaft]] absehen muss, weil es durch seine [[Absichten]] nur [[abstrakt allgemein]] sein kann. Es ist in seiner Einzelheit [[ausschließlich]] weil es konkret von seiner wahren Allgemeinheit getrennt, allem nur in seiner [[Isolation]] voneinander [[abstrakt]] zusteht. Es kann nur durch deren unterschiedene und unterschiedlichen Einzelheiten für sich bestimmt auftreten. Es kann aber auch eine durch sich mächtige [[Bestimmung]] durch das [[Allgemeine]] verkörpern, wenn und wo diese zu einer [[Formbestimung]], zur allgemeinen [[Form]] (siehe [[Allgemeinform), zurFormderAllgemeinheit eines sich selbst abstrakt werdendenVerhältnisseswird (siehe hierzu auchWertform).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ganze]] kann als solches nur wahr sein, wenn das Einzelne darin bewahrt ist und das Einzelne kann im [[Ganzen]] nur wahr sein, weil es sich nur durch das Ganze gewahr wird, weil es durch seine Einzelheit das Ganze bildet und sich daher auch nur als Einzelnes im [[Ganzen]] erkennen kann, weil es darin seine [[Allgemeinheit]] [[wahrhat]] die aus ihm begründet ist. Denn es geht ihr [[geschichtlich]] voraus, bevor es allgemein existieren, [[gesellschaftlich]] [[wesentlich]] werden kann. Nur in der [[Religion]] bewegt sich das Allgemeine als [[abstrakter]] Mensch vom Himmel herunter und steigt auch dahin wieder auf. Aber der [[Übermensch]] umarmt den [[wirklichen]] Menschen um seine [[Isolation]] zu beherschen, seine Spaltung (siehe auch [[Telung]]) zu [[totalisieren]] und sie ihm als allgemeine [[Notwendigkeit]] des [[Lebens]] mitzuteilen, Der [[abstrakt allgemein]]e Mensch herrscht durch den [[Tod]] und verachtet den Menschen und seine [[Wirklichkeit]], weil sie die [[Notwendigkeit]] seiner wirklichen [[Wesensnot]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelnes stirbt und verwest, indem es im Allgemeinen [[überlebt]]. In der Einzelheit exisiert etwas, das sich vom [[Allgemeinen]] unterscheidet, sich in diesem ungebrochen bezieht, also auch für sich bestimmt ist, ohne als [[Negation]], also [[abstrakt]] nur bezogen zu sein. Einzelne Beziehungen sind sich solange nicht [[gleichgültig]], solange sie in ihrem einzelnen Sein ein Gemeines haben, nicht als [[Besonderheit]] existieren. Das Gemeine hat [[Bestand]] in [[Gemeinschaft]], so darin seine [[Wahrheit]] [[bestätigt]] ist. Aber es bildet Gemeinschaft nur durch die [[Auseinandersetzung]] seiner Einzelheit: Das Auseinandersein und Zusammenfinden und das Zusammensein und Auseinandergehen. Erst in der [[Gesellschaft]] ist diese Bewegung in [[objektivem]] [[Sein]] aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einzelne]] erscheint dem [[Allgemeinen]] vorausgesetzt, solange es sich in [[Wahrheit]] nur durch dieses, durch das [[Allgemeine]] verwirklichen kann, Erscheinungsform seiner Natur ist. Doch alles, was einzeln ist, verkehrt sich hierdurch gegen seinen gesellschaftlichen Inhalt. Und so erscheint das [[Allgemeine]] selbst durch alles Einzelne verkehrt. Denn alles, was darin sich gleich bleibt, ist die reine Form fr sich und durch sich, die [[gleichgültig]] der Formbestimmung gegen das, was die organische Wahrheit seiner Natur ist, was sie in ihrer [[Allgemeinheit]] ausmacht. In ihrer [[ausschließlichen]] Einzelheit verlsst sie ihren Krper als eine Form, die als [[abstrakte Allgemeinheit]] gesellschaftliche Macht darstellt, weil sie hierdurch zur Erscheinungsform ihres Gegenteils geworden ist (siehe hierzu auch [[Fetischismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was eine [[Allgemeinheit]] nur noch durch ihre [[isolierten]] [[Einzelheiten]] ausmachen kann, wo sie durch die Wiklichkeit einer [[abstrakten Allgemeinheit]] verkrpert ist, wo sie allem Einzelnen [[abstrakt]] zusteht und sie zugleich nur durch ihre Einzelheit bestimmt auftreten kann, ist sie im [[Allgemeinen]] ausschließlich einzeln, weil dieses als eine mächtige [[Bestimmung]] ihrer [[abstrakt allgemeinen]] [[Substanz]] außer sich, durch die allgemein besonderte [[Substanz]] ihrer [[Elementarform]] (siehe hierzu [[Geldform]]) die Macht ihrer Allgemeinform verköpert, die durch ihre Wirkung auf andere als besondere [[Allgemeinform]] der Einzelheiten zum Subjekt ihrer [[Entäußerungen]] wird. Gegen diese ist jedes Einzelne dann ein besonderes Einzelnes und besteht auf seine allgemeine Besonderheit. Es kann schließlich nicht zu sich selbst [[abstrakt]] sein. Allerdings lebt es sich dann auch gut in solcher [[abstrakten Allgemeinheit]] - zumindest solange das [[Besondere]] in ihrem Licht und nicht in ihrem Schatten steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war es denn auch für [[Theodor W. Adorno]] ein Anliegen, das [[Ganze]] dieser negativen [[Allgemeinheit]] kraft seines Denkens auszuschließen (siehe [[negative Dialektik]]), das Licht von seinem Schatten zu befreien, indem er es einem bloß [[falschen]] Gedanken zuweist, das [[Ganze]] aus seiner bloßen Ansicht zu bestimmen. Dieses sei eben nur die Konstruktion einer [[Totalität]], die dem Einzelnen einen fremden [[Begriff]] von [[Wirklichkeit]] zumutet. Er wollte aus seiner der hegelschen [[Dialektik]] noch verfallenen Denkweise nicht die [[Entfremdung]] des Menschen von seiner [[Sache]] als etwas [[Ganzes]], als eine gesellschaftliche [[Wesensnot]] einer [[geschichtlich]] [[gegebenen]] [[Entwicklung]] denken, sondern dem [[Denken]] einen Dogmatismus der Ganzheit im Verhältnis zu seiner [[Sache]] vorwerfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine jede Ansicht von der Gesellschaft als ganzer transzendiert notwendig deren zerstreute Tatsachen. Die Konstruktion der Totale hat zur ersten Bedingung einen Begriff von der Sache, an dem die disparaten Daten sich organisieren. Sie muß, aus der lebendigen, nicht selber schon gesellschaftlich installierten Kontrollmechanismen eingerichteten Erfahrung [...]; aus der unbeirrten Konsequenz der eigenen Überlegung jenen Begriff immer schon ans Material herantragen und in der Fühlung mit diesem ihn wiederum abwandeln. Will Theorie aber nicht trotzdem jenem Dogmatismus verfallen, über dessen Entdeckung zu jubeln die zum Denkverbot fortgeschrittene Skepsis stets auf dem Sprung steht, so darf sie dabei nicht sich beruhigen. Sie muß die Begriffe, die sie gleichsam von außen mitbringt, umsetzen in jene, welche die Sache von sich selber hat, in das, was die Sache von sich aus sein möchte, und es konfrontieren mit dem, was sie ist. Sie muß die Starrheit des hier und heute fixierten Gegenstandes auflösen in ein Spannungsfeld des Möglichen und des Wirklichen: jedes von beiden ist, um nur sein zu können, aufs andere verwiesen.&amp;quot; (Adorno 2003, 197)&lt;/div&gt;</summary>
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