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	<title>Emergenz - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Emergenz&amp;diff=277&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Emergenz ist das Hervortreten einer neuen [[Qualität]] aus der [[Wirklichkeit]] von [[synergetischen]] [[Beziehungen]]. Die emergente Eigenschaft entsteht aus der Kombination der verschiedenen Teile einer Ganzheit, die sich aus ihren noch abstrakten Beziehungen zu einer neuen Ganzheit fortbestimmen, indem sie ihr [[Ganzes]] durch die Überwindung seiner im Großen und Ganzen abstrakt gewordenen [[Form]] in einem wesentlich neuen Zusammenhang erfahren, sich aus überkommenen [[Formbestimmungen]] befreien und sich in einer neuen Qualität &amp;quot;wiederfinden&amp;quot;, die durch ihre [[Emanzipation]] aus diesen gänzlich andere [[Eigenschaften]] hat und bekommt. Wesentlich ist für das Entstehen solcher Eigenschaften einerseits eine [[Notwendigkeit]] zu einer neuen Formbildung, da die Aufmassierung der alten Inhalte zur Selbstbedrängung werden, sich sozusagen &amp;quot;selbst im Wege stehen&amp;quot; (siehe [[Masse]]). Andererseits ist dem ein [[Reichtum]] an Entwicklungsmöglichkeiten unterstellt, die vielfältige [[Ergänzung]]en ermöglichen. Im Verhältnis von Notwendigkeit und Reichtum befreit sich das Leben von der Not seiner ihm inadäquat gewordenen Form in eine neue Lebensform, welche die alte nicht einfach abstreift, sondern in eine neue Ganzheit von Vielfältigkeiten ([[Reichtum]]) einbezieht, wodurch sich das ganze Leben bereichert und das anachronstisch gewordene Leben sich nurmehr als Teil eines neuen Ganzen wiederfindet und bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Naturgeschichte als auch in der Geschichte der Menschwerdung haben sich diese Neubildungen durch [[Ergänzung]]en dann als [[Fortschritt]] erwiesen, wo die neuen Qualitäten die vorhandenen Beziehungen bereichern, ihren Sinn und Zweck nicht nur ergänzen, sondern neue Bedürfnisse erwecken und höheren Genuss ermöglichen, also auf die Menschen subjektiv als Fortschreiten in [[Zeit]] und [[Raum]] &amp;quot;zurückkommen&amp;quot; und das menschliche Subjekt, der Lebenszusammenhang der menschlichen Gesellschaft vertieft und in höherem Maß befriedigt wird, sich also selbst zu einem Frieden auf höherem Niveau bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist leicht an der Entstehungsgeschichte der menschlichen [[Gesellschaft]] nachzuvollziehen. Marx hatte die Revolutionen als die &amp;quot;Lokomotiven der Geschichte&amp;quot; bezeichnet und damit gemeint, dass die Wendung einer Gesellschaftsepoche in eine andere immer der Kraftakt war, ihre neue Qualität, ihre zum Lebensinhalt gewordene Lebenssubstanz, zu einer ihr entsprechenden [[Form]] zu verwirklichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte ist somit immer eine Emergenz von Lebenssubstanzen. Die Entwicklung der [[bürgerlichen Gesellschaft]] setzte die feudalistische voraus, in welcher erstmals und überhaupt menschliche Produktivkraft durch die Herren materiell versammelt war, wodurch diese von ihren Knechten abhängig wurden. Ihr [[Gott]] konnte sie noch züchtigen, aber mit der Zunahme an akkumulierten Material wurde die Herrschsucht des [[religiösen]] [[Glaubens]] anachronistisch und ließ die Knechte gegen die schal gewordene Macht ihrer Herrschaften revoltierten. Aus einer [[abstrakt menschlichen Gesellschaft]] konnte eine [[Gesellschaft]] von Menschen werden, die ihr gesellschaftliches Material zu [[entwickeln]] hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] konnten sich die arbeitenden Menschen zunächst als Warenproduzenten frei fühlen, bis sie schließlich selbst als [[Arbeitskraft]] auf den Markt kamen und zu einem objektiven Moment desselben wurden. Es entstand das Proletariat einer hochentwickelten Industriegesellschaft, die sich in ihrer Wertbildung gegen ihre eigenen Grundlagen, als [[Produktivkraft]] des Kapitals in dessen Verwertungszwänge gegen die Produktivität ihrer Arbeitsverhältnisse durchsetzte und sich zu einem anachronistischen Rechtssystem von bloßen Eigentumstiteln fiktionalisieren musste (siehe [[fiktives Kapital]]). Die Bedürfnisse des arbeitenden Menschen waren durch die politische Form des Kapitals beherrscht (siehe [[Formbestimmung]]), die von seiner Arbeit [[getrennt]], diese also nur [[abstrakt menschliche Arbeit]] war. Von daher sind sie als [[Objekt]] einer überalteten, einer [[toten Arbeit]] zum potenziellen [[Subjekt]] einer neuen Arbeit, einer durch Bedürfnisse bestimmte Arbeit geworden, die durch eine [[Revolution]] des Kapitalismus, durch die Bekämpfung seiner politischen Formation erst verwirklicht werden kann. Erst durch eine gesellschaftliche Beziehung auf die Bedürfnsisse der Menschen kann die [[abstrakt menschliche Arbeit]]wirklich überwunden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rezeption dieser Subjektwerdung der gesellschaftlichen Arbeit wurde allerdings mit der Zielsetzung einer &amp;quot;[[Diktatur des Proletariats]]&amp;quot; gerade die Emergenz eines erneuerten Menschseins in einer kommunistischen Gesellschaft ausgeschlossen - eine ganz verhängnisvolle Verkürzung war die Folge, welche dessen Grundlage, die [[Aufhebung]] der [[Teilung der Arbei]]t, die Verwirklichung des gesellschaftlichen Zusammenhangs von [[Arbeit]] und [[Bedürfnis]] der Menschen, in den Wind schlug.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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