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	<title>Entgegenständlichung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entgegenst%C3%A4ndlichung&amp;diff=10234&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:47:29Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entgegenst%C3%A4ndlichung&amp;diff=289&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Entgegenst%C3%A4ndlichung&amp;diff=289&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Mensch verliert sich nur dann nicht in seinem Gegenstand, wenn dieser ihm als menschlicher Gegenstand oder gegenständlicher Mensch wird. Dies ist nur möglich, indem er ihm als gesellschaftlicher Gegenstand und er selbst sich als gesellschaftliches Wesen, wie die Gesellschaft als Wesen für ihn in diesem Gegenstand wird.&amp;quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd.40, S. 241)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich ist ein [[Gegenstand]] in seiner gegenständlichen [[Bestimmtheit]] eine für sich seiende [[Sache]] oder [[Dingheit]], die als dem [[Subjekt]] Äußerliches nicht [[bezweifelt]] ist. Sie ist durch es [[gebildet]], aber [[notwendig]] als etwas anderes, als gegenständliche [[Aufhebung]], als existente Wendung seiner [[Not]]. Das [[Subjekt]] hat sich daher [[notwendig]] in ihr [[vergegenständlicht]], indem es sich von sich selbst unterscheidet, indem es [[subjektiv]] ist, seine [[Natur]] außer sich findet, [[empfindet]] und hat. Es äußert sich also [[notwendig]] als[[Naturmacht]] seiner [[Natur]] und durch sie - eben dadurch, dass es Äußeres außer sich für sich erzeugt. Es bringt sich ja nur hierdurch selbst in [[Form]], macht sich zu seinem [[Gegenstand]] außer sich, durch den allein es erst [[wirklich]] als [[Subjekt]] [[objektiv]] da ist (siehe [[Dasein]]), schon vor aller [[Erfahrung]] seine [[Natur]] außer sich so sinnlich wie gegenständlich [[wahrhat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ist die [[Form]] nicht durch den darin formierten [[Inhalt]] bestimmt, so muss sie zugleich eine dem äußerliche Bestimmung haben, ist sie Form einer fremd bestimmten Form (siehe [[Formbestimmung]]), doppelt bestimmte Form (siehe [[Doppelcharakter]]), die von diesem Inhalt, der ja notwendig seine Form hat, zugleich absieht und sich auf die Absehung hin bis auf deren abstrakte [[Substanz]] [[reduziert]], was subjektiv auch durch [[Absicht]] betrieben werden kann. Alles [[Gegenständliche]] wird hierdurch in die [[Substanz]] einer [[Abstraktion]] getrieben, in eine Form, in der es aufgeht, indem es zugleich untergeht, als Ganzes alles zerteilt und die Teile versammelt, als ob sie ihm gehören. [[Entfremdung]] selbst ist [[formbestimmte]] Form, die Form der [[Trennung]] und [[Isolation]] durch die aparte Ausschließlichkeit eines abstrakten [[Ganzen]], die Form einer [[Totalität]], die sich durch das Getrennte ergibt, indem es seine [[Teile]] in der [[Fremde]], und also durch fremde Macht (siehe [[fremde Kraft]]) vereint - eine teufliche Form, die Goethes Mephisto auch trefflich ausspricht, als er von Faust nach seinem Wesen befragt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;FAUST. Nun gut, wer bist du denn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEPHISTOPHELES. Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAUST. Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEPHISTOPHELES. Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht, denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär&amp;#039;s, daß nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz, das Böse nennt Mein eigentliches Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAUST. Du nennst dich einen Teil, und stehst doch ganz vor mir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEPHISTOPHELES. Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, Gewöhnlich für ein Ganzes hält - Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar, Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht, Und doch gelingt&amp;#039;s ihm nicht, da es, so viel es strebt, Verhaftet an den Körpern klebt. Von Körpern strömt&amp;#039;s, die Körper macht es schön, Ein Körper hemmt&amp;#039;s auf seinem Gange; So, hoff ich, dauert es nicht lange, \Und mit den Körpern wird&amp;#039;s zugrunde gehn.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Gegenstand]], der als solcher nicht gegenständlich sondern in seiner Gegenständlichkeit aufgehoben ist, also zu einem Gegenstand wird, der sein gegenständliches Sein nur in einer ihm [[gleichgültigen]] [[Form]] hat, ist dem [[Subjekt]] dem er [[Objekt]] sein soll, [[entfremdet.]] In seiner Rückbeziehung auf den Menschen ist er [[gleichgültig]] gegen seine Bestimmtheit, gegen sein gegenständliches [[Sein]], und ist durch eine [[Macht]] bestimmt, die ein fremdes Wesen hat und ihn ein [[Unwesen]] sein lässt, ein [[Unding]], das sich nicht als Ding verhält, nicht wirklich Ding ist, sondern selbst dingliche [[Wirkung]] hat, sich als [[Objekt]] des Menschen zugleich wie ein Subjekt verhält und Subjektivität zugleich [[entwirklicht]]. Es entsteht hierdurch gerade mit der Bildung eine Verbildung, eine Umkehrung des ganzen Verhältnisses der Erzeugung von Reichtum, die nur wenige reich werden und seine Erzeuger verarmen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Arbeiter wird um so ärmer, je mehr Reichtum er produziert, je mehr seine Produktion an Macht und Umfang zunimmt. Der Arbeiter wird eine um so wohlfeilere Ware, je mehr Waren er schafft. Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu. Die Arbeit produziert nicht nur Waren; sie produziert sich selbst und den Arbeiter als eine Ware, und zwar in dem Verhältnis, in welchem sie überhaupt Waren produziert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Faktum drückt weiter nichts aus als: Der Gegenstand, den die Arbeit produziert, ihr Produkt, tritt ihm als ein fremdes Wesen, als eine von dem Produzenten unabhängige Macht gegenüber. Das Produkt der Arbeit ist die Arbeit, die sich in einem Gegenstand fixiert, sachlich gemacht hat, es ist die Vergegenständlichung der Arbeit. Die Verwirklichung der Arbeit ist ihre Vergegenständlichung. Diese Verwirklichung der Arbeit erscheint in dem nationalökonomischen Zustand als Entwirklichung des Arbeiters, die Vergegenständlichung als Verlust und Knechtschaft des Gegenstandes, die Aneignung als Entfremdung, als Entäußerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwirklichung der Arbeit erscheint so sehr als Entwirklichung, daß der Arbeiter bis zum Hungertod entwirklicht wird. Die Vergegenständlichung erscheint so sehr als Verlust des Gegenstandes, daß der Arbeiter der notwendigsten Gegenstände, nicht nur des Lebens, sondern auch der Arbeitsgegenstände, beraubt ist. Ja, die Arbeit selbst wird zu einem Gegenstand, dessen er nur mit der größten Anstrengung und mit den unregelmäßigsten Unterbrechungen sich bemächtigen kann. Die Aneignung des Gegenstandes erscheint so sehr als Entfremdung, daß, je mehr Gegenstände der Arbeiter produziert, er um so weniger besitzen kann und um so mehr unter die Herrschaft seines Produkts, des Kapitals, gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bestimmung, daß der Arbeiter zum Produkt seiner Arbeit als einem fremden Gegenstand sich verhält, liegen alle diese Konsequenzen. Denn es ist nach dieser Voraussetzung klar: Je mehr der Arbeiter sich ausarbeitet, um so mächtiger wird die fremde, gegenständliche Welt, die er sich gegenüber schafft, um so ärmer wird er selbst, seine innre Welt, um so weniger gehört ihm zu eigen. Es ist ebenso in der Religion. Je mehr der Mensch in Gott setzt, je weniger behält er in sich selbst. Der Arbeiter legt sein Leben in den Gegenstand; aber nun gehört es nicht mehr ihm, sondern dem Gegenstand. Je größer also diese Tätigkeit, um so gegenstandsloser ist der Arbeiter. Was das Produkt seiner Arbeit ist, ist er nicht. Je größer also dieses Produkt, je weniger ist er selbst. Die Entäußrung des Arbeiters in seinem Produkt hat die Bedeutung, nicht nur, daß seine Arbeit zu einem Gegenstand, zu einer äußern Existenz wird, sondern daß sie außer ihm, unabhängig, fremd von ihm existiert und eine selbständige Macht ihm gegenüber wird, daß das Leben, was er dem Gegenstand verliehn hat, ihm feindlich und fremd gegenübertritt.&amp;quot; [[(MEW 42 S. 511f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was als Gegenstand objektiv für das Subjekt ist, ist zugleich ein Subjekt in der [[Beziehung]] auf den Menschen und enthebt den Gegenstand seiner Objektivität, enthält [[Bestimmungen]] seiner [[Existenz]], der [[Form]] seines [[Daseins]], als [[Formbestimmungen]], die dem [[Inhalt]] ihrer [[Wirklichkeit]] widersprechen, ihm [[fremd]] sind und ihn der [[Substanz]] ihrer [[Abstarktion]] (siehe z.B. [[Wertsubstanz]]) entfalten und die wirklichen Verhältnisse der Menschen [[entwirklichen]], ihr gegenständliches Sein, ihre menschlich bestimmten Lebensäußerungen in [[unwirkliche]] Verhältnisse entziehen, worin sich die Menschen schließlich vor alllem sich selbst [[entfremden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entgegenständlichte Welt ist [[Mythologie]], eine Welt [[scheinbarer]] [[Wirklichkeiten]]. Sie kultiviert das scheinbare zu einem Wesen, dem das Wirkliche unterworfen ist (siehe z.B. [[Warenfetischismus]]). Darin erscheint alles, wie es ist, [[verkehrt]] zu dem, was es ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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