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	<title>Erleben - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:27:33Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erleben&amp;diff=315&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erleben&amp;diff=315&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Erleben setzt [[Wirkichkeit]] und von daher [[Lebenspraxis]] voraus (siehe [[Praxis]]). Es reflektiert einen [[Kulturkonsum]] von [[Lebendigem]]. Im Erleben wird fremde [[Subjektivität]] [[einverleibt]] (siehe z.B. [[Tourismus]], Erlebnispark, Streichelzoo usw.). Es ist eine für sich genommene, also äußere [[Form]] des [[Lebens]], das darin auf ein [[Ereignis]] bezogen wird, dessen Zusammenhang keinen Lebenszusammenhang vermittelt, weil es nur in einem [[Ereignis]] durch sich und für sich wahr ist, also von seinem [[wirklichen]] [[Leben]] getrennt ist und demzufolge [[isoliert]] wie eine [[Konstruktion]] (siehe [[Konstruktivismue]]) von Lebensereignissen erscheint (siehe [[Teilung der Wahrnehmung]]). Es ist die Form einer [[Verselbständigung]] des [[Lebens]], des [[Konsums]] einer [[Sinnbildung]], worin [[Leben]] [[einverleibt]], aber nicht [[wirklich]] [[geäußert]] ist. Und wo [[Leben]] ohne entsprechende [[Empfindungen]] auf [[Ereignisse]] [[reduziert]] ist, durch irgendeine [[Ereignisproduktion]] auf seinen Moment zusammengefasst und [[verallgemeinert]] wird, ist die [[Wahrnehmung]] schon abgeschlossen, bevor sie [[inhaltlich]] erkannt werden kann, sich ohne die [[Aufmerksamkeit]] eines erkennenden [[Subjekts]], also ohne [[Empfindung]] mit viel [[Gefühl]] bewegt wird (siehe [[Emotion]]). Darin verbleibt sie als bloße [[Erinnerung]], wodurch sie für sich im Jenseits ihrer [[Geschichte]] als abgebrochene Vergangenheit bleibt (siehe z.B. das [[Befriedigungserlebnis]] für die [[Psychoanalyse]]). Darin bleibt nur das, was erlebt wurde, was als leere Form eines Lebens im [[Begriff]] des Vergehens, wie es [[wahr gehabt]] werde und von daher rein strukturell und ohne [[Beziehung]] und [[Geschichte]] lediglich in seiner Aufhäufung, in der [[Prominenz]] seiner Lebenseerfahrung als [[Geschichte]] in der [[Masse]] von [[Erfahrungen]] bedacht werden kann (siehe auch [[Systemtheorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Entgegnung zu den &amp;quot;Lebensphilosophien&amp;quot; der [[Idealisten]] will Heinrich Rickert eine Kritik des Erlebens gefunden haben, die in seiner theoretischen [[Verallgemeinerung]] gegen den unbeschränkten [[Kulturkonsum]] (siehe auch [[Tittytainment]]) als wesentliche [[Kulturkritik]] gelten soll. Doch in [[Wahrheit]] vollzieht &amp;quot;das Erleben&amp;quot; lediglich die reflexive [[Form]] der [[Individualität]] einer [[Isolation]], einer dem entsprechenden [[Erfahrung]]. Sie betreibt folglich eine Bestärkung der [[vereinzelten]] [[Selbstbezogenheiten]] des [[Lebens]] im Er-Leben, worin sich [[Leben]] extatisch (siehe [[Existenz]]) über die [[Selbstwahrnehmung]] so [[vermittelt]] wie sie sich [[ereignet]] und sich darin blindlings ihre [[Lebensbedingungen]] als [[Selbstwert]] für sich aneignet. Weil es in dieser [[Form]] der [[Selbstwahrnehmung]] seiner [[körperlichen]] [[Existenz]] so [[objektiv]] wie [[subjektiv]] im substanziellen Zusammmenhang seiner persönlichen Existenz [[veräußert]] und sich in der Form seiner Lebenswelt [[Verselbständigt]]. Solche Erfahrung macht im Erleben keinen [[wirklichen]] [[Sinn]] und also auch keine [[Geschichte]], deren [[Vernunft]] erkennbar sein könnte, weil sie sich nicht von selbst [[verstehen]] lässt. Ohne [[Verstand]] [[Erkenntnis]] kann sich deshalb darin auch nichts wirklich auseinandersetzen und [[entwickeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erleben besteht aus bloßen Momenten [[vereinzelter]] [[Selbstwahrnehmungen]] und kann seine [[Bedingtheit]] durch die [[Isolation]] seiner [[Lebensumstände]] nur bestärken und [[totalisieren]]. Darin bestärkt sich eine bloße Reaktion. Die Wahrnehmung wird quasi selbst reaktionär (siehe hierzu [[reaktionäres Bewusstsein]]). Denn im Erleben kann nur [[wahr]] sein, was man im [[Reiz]] des Erlebens spürt. Durch die darin aufgehobene [[Regung]], durch die Unterschiedslosigkeit seiner in ihrer [[Erregung]] [[vernutzten]] [[Empfindungen]] wird die [[Wahrnehmung]] [[gleichgültig]] gegen ihre [[Geschichte]], Denn sie [[erinnert]] nicht, wie sie enstanden ist, weil nur [[wahrgenommen]] wird, was &amp;quot;ins Auge fällt&amp;quot;, was einfach nur in ihrer [[Gegebenheit]] [[zufällt]], wie es aus [[fremden]] [[Gründen]] erzeugt wurde und daher als [[Ganzes]] nur [[zufällig]], &amp;quot;irgendwie&amp;quot; als [[gegeben]] [[erscheint]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Erlebnisse]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] teilen sich die Menschen die [[Reize]] ihres [[Lebens]] mit. Das auf diese Weise produzierte Erleben ist eine reflektive [[Form]] des [[Lebens]] (siehe auch [[Ereignisproduktion]]): Er-Leben, worin sich [[Leben]] allerdings nur [[monadisch]] [[vermittelt]], [[reduziert]] es sich auf die Art und Weise wie es sich [[ereignet]]. Weil es in dieser [[Form]] so [[objektiv]] wie [[subjektiv]] ist (siehe auch [[Konsum]]), kann es sich durch Erleben nicht [[entwickeln]]. Es kann lediglich seine [[Bedingtheit]] nur durch seine [[Lebensumstände]] besondern oder bestärken und von daher als ein abgesondertes [[Leben]] [[totalisieren]] (siehe auch [[heile Welt]]). Denn im Erleben kann nur [[wahr]] sein, was man vom [[Reiz]] des Erlebens spürt. Durch die im Reiz aufgehobene [[Regung]], durch die Unterschiedslosigkeit seiner in ihrer [[Erregung]] [[vernutzten]] [[Empfindungen]] wird die [[Wahrnehmung]] [[gleichgültig]] gegen ihre [[Geschichte]], Denn sie [[erinnert]] nicht, wie sie enstanden ist, weil nur [[wahrgenommen]] wird, was &amp;quot;ins Auge fällt&amp;quot;, was einfach nur [[zufällt]], wie es aus [[fremden]] [[Gründen]] erzeugt ist und daher als [[Ganzes]] nur [[zufällig]], &amp;quot;irgendwie&amp;quot; als [[gegeben]] [[erscheint]], also an und für sich auch nur ein bloßer [[Zufall]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben hat zwar [[Ursachen]]. Deren [[Wirkung]] aber besteht aus den bloßen [[Ereignissen]] einer ungegenständlichen [[Wahrnehmung]]. Es ist lediglich der [[Eindruck]] ihrer [[Wirkung]] (siehe auch [[Reiz]]), der bleibt - eine [[Wahrnehmung]] mit Folgen für für das reine [[Selbstgefühl]], das die Inhalte seiner [[Empfindungen]] außer sich lässt und daher nur sich selbst ohne [[Grund]] außer sich weiß. Es ist lediglich die [[Selbstwahrnehmung]] einer [[abstrakten]] [[Selbstgewissheit]], die hierbei belebt wird. Und die ist die [[Wirkung]] einer nur reizvollen ohne einen bestimmten [[Gegenstand]], wird also nur für sich und durch sich für [[wahr]] genommen, auch wenn dabei [[Leben]] als etwas ganz anderes [[wahrgehabt]] wird. Immerhin ist das Erleben selbst das wesentliche Mittel einer Kultur, die sich über die [[Produktion]] von kulturell bestimmten [[Ereignissen]] erhält und im [[Belieben]] kulturell [[gestimmter]] Menschen begründet ist (siehe auch [[Eventkultur]]), die sich lediglich als Träger einer [[Normalität]] eines [[gegebenen]] Lebens verstehen können, das für sie als [[Norm]] ihres [[Verhaltens]] als dem entsprechend [[gestimmten]] [[Verhältnissen]] [[prominent]] geworden ist (siehe [[Mode]]). Deshalb zielt auch ihre [[Ereignis]]produktion auf die Produktion von [[Selbstgefühlen]], die durch zwischenmenschlich bestimmte [[Erlebnisse]] erzeugt werden. Und von daher werden die damit bewirkten [[Empfindungen]] zum Mittel der [[Selbstbeziehung]] über [[Gefühle]], die ohne dies keinen [[Sinn]] mehr für sich finden können und ohnedies ihre [[Langeweile]] als [[Ausdruck]] einer[[toten Wahrnehmung]] forttreiben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit der [[Wahrnehmung]] der eigenen Produkte finden die Menschen ihr [[Leben]] als ihre [[Wahrheit]] so, wie sie darin ihr [[Leben]] [[empfinden]] als etwas, das für sie da ist. Da gibt es keine [[zweifelhafte]] Wahrnehmungen der Menschen, die darin ihr [[Leben]] geäußert haben. Ihr bloßes [[Dasein]] ist ihr bestimmtes [[Sein]], das Erleben ihrer [[Wirklichkeit]] als Sein für sich. Wo keine wirklichen [[Gegenstände]] als Produkte menschlicher Lebensäußerung sinnlich gewiss sind, bleiben diese auch zwiespältig, zweifelhaft, und die Menschen erfahren sich als deren Objekte, befinden sich in der Beziehung zu sich selbst passiv in der [[Wahrnehmung]], in einer [[Wahrheit]], die ihr Leben nur in seiner Geschichtslosigkit nehmen können. Ohne wirklichen Gegenstand ist deren [[Empfindung]] daher auch nur ein bloßes Gefühl von Leben wie es durch dessen [[Ereignisse]] gegeben ist, ganz gleich, welchen [[Sinn]] es haben mag. Im Erleben wird [[Leben]] nur in der [[Wirkung]] von Ereignissen wahrgenommen, deren unterschiedliche Elemente als [[Wirkung]] auf den Menschen als [[Ganzes]] seiner Wahrnehmung empfunden werden. Deren [[Eigenschaften]] ergeben hierbei unmitelbar einen [[objektiven]] [[Gefühl]]szusammenhang, der sich wie eine innere [[Wahrheit]] der [[Empfindung]] in den Menschen [[ereignet]]. Was Menschen in ihrer [[Sinnbildung]] erzeugen, wird hierbei wie eine Umwelt der [[Wahrnehmung]] konsumiert, wesentlich also durch [[Kulturkonsum]] angeeignet (z.B. Tourismus, Musikkonzerte usw.) und je nach [[Umstand]] der [[Wahrnehmung]] als mehr oder weniger [[reizvoll]] durch ihre [[Eindrücke]] [[erinnert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Erleben von [[Ereignissen]] wird von der [[Wahrnehmung]] ein [[Leben]] als [[Erlebnis]] [[einverleibt]], worin sie die [[Wahrheit]] für ihre [[Absichten]] findet, wodurch sie [[empfindet]], was sie für sich [[wahrhaben]] will, was die [[notwendige]] [[Beziehung]] ihres [[ästhetischen Willens]] verwirklicht und somit ihre [[Gefühle]] in dem [[Sinn]] bereichert, nach dem sie außer sich verlangen und den sie für ihr [[Selbstgefühl]] [[begehren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erlebnis]] konzentrieren sich viele [[Empfindungen]] zu einem [[Gefühl]], wie es sich aus dem [[Ereignis]] ergibt, durch welche das Erlebnis bestimmt ist. Es findet hierbei eine passive [[Sinnbildung]] statt, die durch das Zusammenströmen verschiedenster [[Eindrücke]] auf die [[Wahrnehmung]] [[Gefühle]] erzeugt, die ihre [[Empfindungen]] bedrängen und zu einem Wahrnehmungshintergrund gestalten, der sich nicht aus einer gegenständlichn [[Wahrnehmung]], sondern aus dem bildet, was dem [[Ereignis]] und der [[Gegenwart]] eines wahrnehmenden Menschen zu eigen ist. Was darin lebt, wird zu einer Gewohnheit der Wahrnehmung, zu einem [[Selbstgefühl]], das sich von seien [[Empfindungen]] abgetrennt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In der [[Gleichgültigkeit]], worin die Wahrnehmung diesen Verlust überwindet, wird sie von außen her belebt, animiert und das vertrieben, was ihr [[körperliches]] Leben noch als [[zwischenmenschliche]] [[Wahrheit]] erhält. Waren sie im [[Besitz]] des allgemeinen [[Kaufmittels]] in der [[Beliebigkeit]] der daraus möglichen [[Beziehungen]], in ihrem gewöhnlichen [[Verhalten]] oder in Einkaufssituationen vielleicht noch gelangweilt, so wird der &amp;quot;Erlebnispark&amp;quot; oder der &amp;quot;Erlebnismarkt&amp;quot; oder ein Park voller [[Erlebnisse]] (z.B. Vergnügungsparkt) zu einem [[Anreiz]], der ihre [[Aufmerksamkeit]] und [[Wahrnehmung]] so einfangen kann, dass nicht mehr der [[Gegenstand]] ihrer Lebenstätigkeit, sondern das [[Ereignis]] selbst dem Unterhalt als Unterhaltung dient, also selbst zu einem [[Mittel]] ihrer [[Subsistenz]], zu einem [[Lebensmittel]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Erleben]] von [[Ereignissen]] hinterlässt in der [[Wahrnehmung]] Spuren, die aus dem Abruch der Ereignisse, aus dem [[abwesenden]] Zusammenhang der Ereignisfolge in ihrer plötzlichen [[Abwesenheit]] verbleiben. Ihre [[Gegenwart]] erfährt ihre [[Geschichte]] im Abbruch, in der [[Abtrennung]] aller verursachten [[Regungen]] von ihrem [[Sinn]], den sie in der Folge des [[Erlebens]] dann nurmehr als [[Erregungen]] wahrhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Kultur]], die sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] bildet, besteht aus vielerlei [[Wahrnehmungen]] und [[Selbstwahrnehmungen]], die sich aus den [[Ereignissen]] im Erleben zwischen den Menschen ergeben. Solche Wahrnehmungen reflektieren ihre [[Ereignisse]] so, wie sie in ihrer [[Wirkung]] schon [[gewollt]] und bemessen sind, für die [[Erkenntnis]] also schon in dem Augenblik vergangen sind, in dem sie entstehen, und also enden, ohne etwas anderes zu hinterlassen, als den Moment der Wahrnehmung selbst. Sie abstrahieren von jeder [[Geschichte]] und bestehen nur in dem fort, worin sie schon bei ihrer Entstehung nicht [[wirklich]] begründet sein können, also im Grunde ihre Lebenswirklichkeit darin aufheben und nur in der [[Form]] [[erinnert]] werden können, wie sie vergangen sind. Sie beziehen sich auf keine [[Gegenstände]], sondern auf [[Ereignisse]], wie sie im bloßen [[Erleben]] stattfinden, ohne dass sie irgendeinen Zusammenhang erkennen lassen außer dem, was die [[Form]] dieser [[Verhältnisse]] ausmacht. Diese Form ist die [[unmittelbare]] Existenzform einer umstandslosen Begegnung, durch die Menschen sich [[erleben]], also sich als Menschen [[wahrhaben]], ohne [[wirklich]] menschlich da zu sein. Sie sehen sich in ihrer einzelnen [[Selbstwahrnehmung]] allgemein bestärkt, ohne dass sie sich als Mensch wirklich anders mitteilen können, als durch ihr bloßes [[Dasein]] in einem zeitlosen [[Raum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben vollzieht sich in der [[Nutzung]], dem Gebrauch und Verbrauch lebendiger [[Sinne]] zur Belebung eigener [[Regungen]] und Regsamkeit. Es gründet auf der Verausgabung von [[Sinn]] zur [[Einverleibung]] von Lebensäußerungen, die vor allem [[zwischenmenschliche Beziehungen]] versinnlichen und beleben. Erleben ist daher nicht unmittelbares, sondern reflektiertes [[Leben]], [[Ausdruck]] dessen, was gelebt wird, ein [[Leben]], wie es für sich genommen, also [[isoliert]] [[zwischen den Menschen]] sie [[beeindruckt]]. In dieser [[Ereignis]]haftigkeit verliert sich sein Zusammenhang. [[Leben]] wird darin selbst zu einem unmittelbaren Lebens[[ausdruck]], der sich selbst be[[eindruckt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Leben]] ist aber nur in seiner [[Geschichte]] [[wirklich]] und lässt sich nur darin wirklich [[begreifen]]. Im Erleben ist sie vergangen und vergeht auch darin. Es erfährt deren Momente für sich so, wie sie für sich zu vestehen sind, wie sie also der Verstand auffassen kann oder will, wo ihr Zusammenhang [[abwesend]] ist. Das Erleben ist der [[Reiz]] des [[Lebens]]. Es reflektiert dessen [[Empfindung]] als [[Gefühl]] für sich und [[erscheint]] daher durch die Momenthaftigkeit seiner [[Ereignisse]] [[frei]] und losgelöst von all seinen [[Notwendigkeiten]]. Unmittelbar, das heißt als Lebensäußerung selbst, gibt es nichts zu erleben. Wo ich lebe, mich äußere, male, bastle, ackere, singe usw. würde ich nicht sagen, dass ich mein Malen, Arbeiten, Singen usw. erlebe. Erleben setzt eine [[Gegebenheit]] des [[Lebens]] voraus. Im Erleben hat man sein [[Leben]] für sich an dem [[Ereignis]], worin es erscheint: [[Leben]], wie es im einzelnen [[Erlebnis]] widerscheint und einen lebendigen [[Eindruck]] hinterlässt. Von daher entspricht das Erleben einer Vereinzelung des Lebens, ist ein [[abgetrenntes]], apartes Leben in der bloßen Form des Erlebens, worin sich vor allem dessen [[Regungen]] als [[Erregungen]] gestalten, die durch die [[Reize]] ausgelöst werden, die sie haben können. Aus der [[Form]], mit denen hierdurch Regungen bestimmt werden (siehe [[Formbestimmung]]), bildet sich der [[Eindruck]] und die [[Dichte]] es Erlebens. Man kann bei ein und dem selben [[Tun]] alles mögliche erleben. Alles Lebensmögliche erscheint daher auch erstrebenswert, denn das [[Mögliche]] ist die Voraussetzung des Erlebens, die [[Bedingung]] dafür, dass sich etwas ereignet, dass etwas zufällt, weil das Mögliche lediglich als [[Zufall]] sich ereignen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alles, was hier &amp;quot;beiher spielt&amp;quot;, was nur Beispiel wäre, kann innerhalb des Möglichen auch notwendig werden. Das Erleben wird zu einer eigenständigen [[Form]], wenn das [[Mögliche]] keinen [[Sinn]] mehr hat, keine wirkliche [[Beziehung]] eröffnet und daher aus seiner Leere heraus bestimmte [[Inhalte]] finden muss, die nicht [[wirklich]] [[gegenständlich]] sind, aber zum [[Ereignis]] werden können, das selbst lebendig erscheint, sofern es mit dem [[Leben]] verbunden ist. Das Erleben ist daher ein Leben, von dem es zugleich absieht, hat einen [[Sinn]], der nicht [[wirklich]] sinnlich sein kann, nur [[abstrakt menschlicher Sinn]] ist. Die aus den Möglichkeiten des Tuns erwachsenden [[Erlebnisse]] müssen zu diesem keine [[Beziehung]] haben, weil sie ihre [[Substanz]] direkt aus der Art und Weise gewinnen, in welcher die Menschen hierbei leben, wie sie also ihre [[Anwesenheit]] gestalten. So wird z.B. das Einkaufszentrum zugleich zu einem Erlebnispark, wo andere Ereignisse zählen, als das bloße Einkaufen (z.B. Kinder ablenken und beschäftigen, Ruhe vermiteln, Anreize schaffen usw.). Erlebt wird, wie sich die Menschen hierbei fühlen, was sie anreizt, was ihre [[Aufmerksamkeit]] erweckt und körperliche Genugtuung verschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erleben ist eine selbständige [[Leiden]]sform des [[Lebens]], eine [[Objektform]] von dem, was lebendig ist und von daher erlebt werden kann. Es unterstellt gegenständliches Leben, etwas, das erlebt wird, und ist von daher auch aus diesem herausragend ([[Existenz]]). Das Erleben unterscheidet sich vom [[Leben]] daher zunächst darin, dass es aus dem Leben herausgesetzt ist und dass Leben sich im Erleben zwar in seiner Einzelheit reflektiert, dem [[Sinn]] nach ihm aber zugleich von ihm [[ausgeschlossen]], also unterworfen ist, dass es eben er-lebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist das Erleben die Wahrnehmungsform des Lebens, sein Widerschein in den Ereignissen, die erlebt werden - eben als lebende [[Reflexion]] von Lebensereignissen in den Menschen selbst, die [[Gefühle]] hinterlassen, worin sich auch Verlassenheit subjektiviert, Gefühle, die ein verlassenes Subjekt zu einem [[isolierten]] Individuum machen. Das Erleben ist als solches daher nicht substanzielles Leben, sondern die Verselbständigung des Lebens zu einer isolierten [[Wahrnehmung]]. Diese bezeugt zwar [[Leben]], ist aber selbst kein Lebenserzeugnis und zeugt auch nicht Leben. Sie bezeugt ein Leben, das im Gefühl von dem, was in der [[Wahrnehmung]] wahrgehabt wird, abgetrennt bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche [[Wahrnehmung]] bringt nichts anderes hervor als eine Art und Weise, worin Leben sich als [[Erlebnis]], als einzelnes [[Ereignis]] darstellt. Es wird für sich reflektiert, wo es durch sich selbst in seiner [[Isolation]] besonders erscheint, für sich reizvoll ist. Erleben ist daher eine Heraussetzung und Besonderung des Lebens, wo es auf sich selbst bezogen ist und setzt von daher [[Selbstwahrnehmung]] voraus, wie es zugleich deren Inhalte bestimmt. Die [[Wahrnehmung]] des Erlebens ist daher auch die [[Elementarform]] der Selbstwahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erleben ist eine Lebensform, worin Leben reizvoll erfahren wird, wo in ihm [[Reize]] wahrgenommen und geschaffen werden, die Anreize für die Selbstwahrnehmung sind, erregend und füllend, weil sie ohne dies leer erscheint. Wer etwas erlebt hat, hat sicher dabei auch gelebt, aber als Erlebnis ist Leben nur [[abstrakt]] gefasst und wird unter Absehung jeglicher Zusammenhänge und [[Geschichte]], also ohne [[Grund]] und unbegründet erfahren. Im Erleben sind die Sinne wie im Leben beteiligt, aber sie reagieren nur auf das, was sie reizt und dadurch [[lebenswert]] erscheint, also der Selbstwahrnehmung wert gibt: [[Selbstwert]]. Das Erleben verhält sich in den [[Reizen]] des Lebens selbständig. Es ist die [[Reaktion]] des Lebens auf die Regungen, die es wahrnimmt. Von daher ist es die Form, worin die [[Wahrnehmung]] lebt, ästhetische Form des [[Lebens]]. Im Erleben vollzieht sich [[Ästhetik]] praktisch und sinnlich als [[Form]] erregter [[Regungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aus seinem [[Leben]] erzählt, wird nichts anderes erzählen als [[Geschichten]], eine Folge von [[Taten]], welche [[Ursachen]] und [[Wirkungen]] haben, ohne dass sie notwendig der [[Reflexion]] bedürften. Erst als Erlebnisse gefasst bekommen sie eine eigene [[Substanz]], welche die [[Wahrnehmung]] selbständig macht, welche sie also von ihrer unmittelbaren Geschichte isolieren. Erleben reflektiert immer [[Selbstwahrnehmung]], also die Hinzufügung einer [[Bewertung]] der Geschichte durch die Art und Weise, in der sie gelebt, also vom [[Subjekt]] der Wahrnehmung erllebt wurde, durch die Weise oder Form, in welcher Leben sich durch seine Vermittlung in seiner [[Form]] bestimmen lässt (siehe [[Formbestimmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleben ist Leben in abgeschlossener Substantivierung als [[Erlebnis]], also nicht durch sich selbst, durch Lebensäußerung und in der [[Geschichte]] des eigenen Werdens und Eigenwerdens, sondern durch [[Ereignisse]], die in den [[Gegebenheiten]] des [[Lebens]] sich zutragen und zugetragen werden. Erleben ist Reflexion des Leben als anderes Leben, wie es [[wahrgenommen]] und [[wahrgehabt]] wird, Leben in der [[Gegenständlichkeit]] der [[Erfahrung]], Leben als Wahrnehmungsgegenstand des Erlebens. Erleben ist Lebens[[ausdruck]], der auf Lebens[[eindrücken]] gründet und als solche durch das Subjekt der Wahrnehmung bewertet und bestimmt werden, [[Mittel]] seines [[Selbstwertes]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstwahrnehmung, die sich im Erleben gestaltet, gestaltet das Leben zugleich so, wie es für den wahrnehmenden Menschen [[Wert]] hat, wie es also seiner Selbstverwirklichung, seiner abstrakten Identitaet als [[Wert]] für sich dient. Im Erleben ist die [[Wahrheit]] des [[Lebens]], wie sie für die [[Wahrnehmung]] selbst ist, wie die Wahrnehmung für sich Leben erfährt. Als Wahrnehmung seiner [[selbst]] ist das Erleben die [[Subjektivität]] einer Wahrheit, die genommen wird, um abgetrennte [[Identitaet]] jenseits ihres Gegenstandes zu bekommen, zu haben und zu erhalten: [[Selbstwahrnehmung]] an und für sich. Wahrheit wird hierdurch zum [[Umstand]] der Wahrnehmung, zu einer Sache, wie sie für die Wahrnehmung schon wahr ist, bevor sie [[erkannt]] wird. Sie muss gar nicht mehr erkannt werden, weil sie für sich selbst schon ist, einfache Wahrheit von Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen usw., wie dies für sich ist, Selbstgefühl als Wahrheit seiner selbst. Es ist eine Wahrheit der Umstände, die im Grunde umständlich, aber zugleich auch ganz einfach ist, abstrakte Wahrheit für Vieles: So wie die Welt für die Wahrnehmung ist, so ist sie überhaupt auch als Selbstwahrnehmung wahr, als Umstand, der zugleich in ihr [[geborgen]] ist, Wahrheit, die sich von selbst versteht, die gar nicht sein muss, weil sie sich selbst in der Wahrnehmung erweist, als Gefühl für das Wahre seiner selbst, Weltgeborgenheit der Sinne, aber auch Verborgenheit der Welt, wie sie in Wahrheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erleben scheint vor allem der Unterschied von [[Subjekt]] und Objekt aufgelöst. Die [[Bedingung]] des Erlebens erscheint als [[Notwendigkeit]] des Lebens selbst, als Bereicherung der Wahrnehmung, die sich objektiv selbst wahrhat, weil sie in den Reizen, die ihr begegnen und nach denen sie verlangt, nicht sich selbst als Gegenstand weiß, sondern die Welt als Gegenstand der Selbstwahrnehmung sich ihr auftut, als wäre sie die ihre. Es ist eine Kinderwelt, in welcher alles geborgen ist, was ohne dies außer sich wäre, Fremdheit nicht mehr erkennbar ist und an ihrer Stelle [[Selbstgewissheit]] als Eigenwelt geboten ist  [[heile Welt]] der [[Selbstbezogenheit]]. Das Fremde dient als Reiz und ist gerade durch seine eigentümliche Nähe reizvoll. Die Wahrnehmung verhält sich wie ein Tourist, dem allein schon dadurch alles vertraut ist, weil er es erlebt hat, in räumlicher Nähe und [[Anwesenheit]] sich verdichten konnte, [[Dichtung]] für sich selbst ist..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung ist damit aber doppelt: Sinnestätigkeit des Auffassens und Erkennens, wie auch Selbstbestätigung des wahrnehmenden Subjekts, Maß und Allgemeinheit seiner Selbstbezogenheit. Die Umstände der Wahrnehmung, die Form ihrer [[Anwesenheit]] und [[Dichte]], betreiben ihre Wahrheit, werden zum Trieb der Selbstwahrnehmung. Was sie Erleben, das sind sie dann auch. Die Wahrnehmung wird zum Objekt ihres Erlebens, zur Erfüllung des eigenen Lebens darin, was dem Leben Anreiz bietet. Was die Menschen erleben, das macht sie dann auch aus, weil es sie mit Ereignissen ausfüllt, die jede Eigenheit ersetzen. Die Gegebenheiten werden zu Begebenheiten, zu Ereignissen, die Geschichte machen, ohne dass diese Geschichte durch die Menschen bestimmt ist. Die Ereignisse sind Events, die den Anschein von Geschichte haben, die in Wahrheit nichts anderes erzeugt, als was schon da ist. Es entsteht hieraus die im Ereignis bestimmte Geschichte, die sich alleine in der Beziehung der Menschen zu sich selbst, also jenseits ihrer Wirklichkeit ereignet, Sinnesgeschichte ohne wirklichen Sinn. Die Menschen sind getrieben, sich den [[Reizen]] zu überlassen, die ihr Leben anzeizen. Alles, was sie auf diese Weise belebt, erscheint unmittelbar als ihr Lebensakt. Die Selbstwahrnehmung erfüllt Leben, das selbst nicht sein kann. Gleich, ob durch Medien, Kunst, Konzert oder Disko, das Selbsterleben darin ersetzt jede Frage, die Leben aufwerfen kann. Das Idol macht das Leben, wie es der Ideo-Logie entspricht. Die als musikalische Anmache erlebten Lebensweisheiten wiegen schwerer als tausend Fragen, welche im Denken arbeiten. Das Leben wird in dem Maße gedankenlos, wie es im Erleben sich erfüllen und ausfüllen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem das Erleben die Wahrnehmung nun bemisst, ist es auch eine Anmaßung gegen sie. Es macht sich zum Maß der Ereignisse, welche für sie sein sollen und wird damit zum Agens ihrer Interesssen. Jedes Erlebnis geschieht somit schon aus Anmaßung an die Wahrnehmung, als ihre Herrichtung zu einem bestimmten Sein, worin die Beziehung der Wahrnehmungen nicht mehr ist, wie sie aus Leib und Seele und ihren natürlichen Gegenstängen wird, sondern wie sie für das Erleben sein muss, damit Wahrnehmung auch hierin bestimmt ist. Das Erleben macht das Sollen der Wahrnehmung aus und bestimmt sie zum Wahrmachen von Ereignissen, zu einer Aufmerksamkeit für das, was sie außer sich wahr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen bemessen sich nun an dem, was sie in ihrer Wahrnehmung füreinander sind, nicht mehr, was sie empfinden und fühlen, sondern was sie für ihre Empfindungen und für ihre Gefühle sind, was sie hierfür haben und brauchen. Ihre Wahrnehmung wird damit zu ihrer Lebensform.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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