<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erscheinung_Kopie</id>
	<title>Erscheinung Kopie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Erscheinung_Kopie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erscheinung_Kopie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-16T02:59:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erscheinung_Kopie&amp;diff=11183&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erscheinung_Kopie&amp;diff=11183&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:55 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;In unsern Tagen scheint jedes Ding mit seinem Gegenteil schwanger zu gehen. Wir sehen, daß die Maschinerie, die mit der wundervollen Kraft begabt ist, die menschliche Arbeit zu verringern und fruchtbarer zu machen, sie verkümmern läßt und bis zur Erschöpfung auszehrt. Die neuen Quellen des Reichtums verwandeln sich durch einen seltsamen Zauberbann zu Quellen der Not. Die Siege der Wissenschaft scheinen erkauft durch Verlust an Charakter. In dem Maße, wie die Menschheit die Natur bezwingt, scheint der Mensch durch andre Menschen oder durch seine eigne Niedertracht unterjocht zu werden. Selbst das reine Licht der Wissenschaft scheint nur auf dem dunklen Hintergrund der Unwissenheit leuchten zu können. All unser Erfinden und unser ganzer Fortschritt scheinen darauf hinauszulaufen, daß sie materielle Kräfte mit geistigem Leben ausstatten und das menschliche Leben zu einer materiellen Kraft verdummen. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Karl Marx: Rede auf der Jahresfeier des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Peopl&#039;s Paper&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;am 14. April 1856 in London)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;In unsern Tagen scheint jedes Ding mit seinem Gegenteil schwanger zu gehen. Wir sehen, daß die Maschinerie, die mit der wundervollen Kraft begabt ist, die menschliche Arbeit zu verringern und fruchtbarer zu machen, sie verkümmern läßt und bis zur Erschöpfung auszehrt. Die neuen Quellen des Reichtums verwandeln sich durch einen seltsamen Zauberbann zu Quellen der Not. Die Siege der Wissenschaft scheinen erkauft durch Verlust an Charakter. In dem Maße, wie die Menschheit die Natur bezwingt, scheint der Mensch durch andre Menschen oder durch seine eigne Niedertracht unterjocht zu werden. Selbst das reine Licht der Wissenschaft scheint nur auf dem dunklen Hintergrund der Unwissenheit leuchten zu können. All unser Erfinden und unser ganzer Fortschritt scheinen darauf hinauszulaufen, daß sie materielle Kräfte mit geistigem Leben ausstatten und das menschliche Leben zu einer materiellen Kraft verdummen. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/ins&gt;(Karl Marx: Rede auf der Jahresfeier des Peopl&#039;s Paper am 14. April 1856 in London)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von Erscheinungen wird besonders in den [[Religionen]] gesprochen, die schon in den Naturreligionen das Wirken von [[Göttern]], Geistern und Mythen unterstellen, um ihre Huldigung an [[übermenschliche]] [[Wesen]] zu legitimieren und zu erklären. Mit der [[Philosophie]] der [[Aufklärung]] war ihrem [[Mystizismus]] durch das [[Erkenntnisinteresse]] der [[Vernunft]] entgegengetreten worden, die dem rein Geistigen das [[Material]] seiner [[Logik]] lieferte (siehe [[Materialismus]]), und das praktische Leben der Menschen als politisches [[Leben]] und zugleich als [[Leben]] der [[Politik]] [[vorstellen]] und vorkehren wollte. Nach der [[Kritik]] der praktischen [[Vernunft]] konnte schließlich aus deren [[Negation]] durch die [[Logik]] der [[Verkehrung,]] aus der [[Kritik]] der [[Religion]] schlechthin ein geschichtlicher [[Verstand]] der [[sinnlichen Gewissheit]] des [[Lebens]] der Menschen entstehen. Diese ergab als [[historischer Materialismus]] des [[Bewusstseins]], dass nicht die [[Vernunft]] die [[Geschichte]] bestimmt, sondern in der praktischen Geschichte der Menschen ein [[fremdes]] [[Wesen]] erscheint, solange die Gesellschaft der Menschen aus der Unvernunft ihrer Lebensverhältnisse ihnen selbst entzogen, [[abstrakt]] wird und ihre [[Entremdung]] von ihren eigenen Lebenszusammenhängen betreibt und belegt (siehe hierzu die die 1. [[Feuerbachthese]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von Erscheinungen wird besonders in den [[Religionen]] gesprochen, die schon in den Naturreligionen das Wirken von [[Göttern]], Geistern und Mythen unterstellen, um ihre Huldigung an [[übermenschliche]] [[Wesen]] zu legitimieren und zu erklären. Mit der [[Philosophie]] der [[Aufklärung]] war ihrem [[Mystizismus]] durch das [[Erkenntnisinteresse]] der [[Vernunft]] entgegengetreten worden, die dem rein Geistigen das [[Material]] seiner [[Logik]] lieferte (siehe [[Materialismus]]), und das praktische Leben der Menschen als politisches [[Leben]] und zugleich als [[Leben]] der [[Politik]] [[vorstellen]] und vorkehren wollte. Nach der [[Kritik]] der praktischen [[Vernunft]] konnte schließlich aus deren [[Negation]] durch die [[Logik]] der [[Verkehrung,]] aus der [[Kritik]] der [[Religion]] schlechthin ein geschichtlicher [[Verstand]] der [[sinnlichen Gewissheit]] des [[Lebens]] der Menschen entstehen. Diese ergab als [[historischer Materialismus]] des [[Bewusstseins]], dass nicht die [[Vernunft]] die [[Geschichte]] bestimmt, sondern in der praktischen Geschichte der Menschen ein [[fremdes]] [[Wesen]] erscheint, solange die Gesellschaft der Menschen aus der Unvernunft ihrer Lebensverhältnisse ihnen selbst entzogen, [[abstrakt]] wird und ihre [[Entremdung]] von ihren eigenen Lebenszusammenhängen betreibt und belegt (siehe hierzu die die 1. [[Feuerbachthese]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l7&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Erscheinung ist daher eine Wirkung von etwas, das nicht wirklich sein kann und daher nur wirklich scheint, nur zum [[Schein]] wirklich ist. Sie selbst ist wesentlich nicht das, als was sie erscheint. Sie hat eine [[Substanz]], die zwar wirksam ist, aber nicht wirklich. Diese Substanz scheint durch eine andere, worin sie sich reflektiert. Die Erscheinung ist der Widerschein einer unwirklichen, einer verkehrten Substanz, in der ihr Wesen nur in seiner [[Verkehrung]] erscheinen kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine Erscheinung ist daher eine Wirkung von etwas, das nicht wirklich sein kann und daher nur wirklich scheint, nur zum [[Schein]] wirklich ist. Sie selbst ist wesentlich nicht das, als was sie erscheint. Sie hat eine [[Substanz]], die zwar wirksam ist, aber nicht wirklich. Diese Substanz scheint durch eine andere, worin sie sich reflektiert. Die Erscheinung ist der Widerschein einer unwirklichen, einer verkehrten Substanz, in der ihr Wesen nur in seiner [[Verkehrung]] erscheinen kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wiewohl sie in der Wirklichkeit gründet, hat ihre Ursache nicht die [[Wirkung]], die sein kann, also eine unwirkliche Wirkung. Ihr Grund muss also in der Unwirklichkeit eines substanziellen Zusammenhangs sein, eine [[Abstraktion]] (siehe hierzu auch [[Realabstrakltion]]). Weil und sofern dieser Zusammenhang seine Natur nicht verwirklicht, erscheint er als etwas anderes, als was er ist, hat er ein ihm selbst fremdes [[Wesen]] (siehe [[Entfremdung]]), ein Wesen außer sich, das sich im Unwesen ihrer [[Natur]], als Wesen ihrer Abstraktion verwirklicht. Dies macht das Wesen ihrer Entfremdung aus (vergleiche hierzu z.B. den [[Wert]], der substanziell verunwirklichte Produktivität der gesellschaftliche [[Arbeit]], [[abstrakt menschliche Arbeit]] ist). Karl Marx hat dies am Anfang seines Hauptwerks, dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Kapital&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;im ersten Satz trefflich zusammengefasst:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wiewohl sie in der Wirklichkeit gründet, hat ihre Ursache nicht die [[Wirkung]], die sein kann, also eine unwirkliche Wirkung. Ihr Grund muss also in der Unwirklichkeit eines substanziellen Zusammenhangs sein, eine [[Abstraktion]] (siehe hierzu auch [[Realabstrakltion]]). Weil und sofern dieser Zusammenhang seine Natur nicht verwirklicht, erscheint er als etwas anderes, als was er ist, hat er ein ihm selbst fremdes [[Wesen]] (siehe [[Entfremdung]]), ein Wesen außer sich, das sich im Unwesen ihrer [[Natur]], als Wesen ihrer Abstraktion verwirklicht. Dies macht das Wesen ihrer Entfremdung aus (vergleiche hierzu z.B. den [[Wert]], der substanziell verunwirklichte Produktivität der gesellschaftliche [[Arbeit]], [[abstrakt menschliche Arbeit]] ist). Karl Marx hat dies am Anfang seines Hauptwerks, dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Kapital&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;im ersten Satz trefflich zusammengefasst:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ungeheure Warensammlung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(MEW 23, S. 49)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ungeheure Warensammlung [[(MEW 23, S. 49)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Solange Zusammenhänge existieren, die etwas vermitteln, worin sie sich selbst [[fremd]] werden, [[negieren]] sie durch ihre [[Wirkung]] auf sich selbst ihr [[Sein]]. Sie verschaffen sich durch die [[Befriedigung]], welche die [[Natur]] ihres Zusammenhangs - wenn auch in einem fremden Wesen - nötig hat, eine Faszination, die eine mystisch [[Ästhetik]] mit sich sich bringt, einen [[Fetisch]] ihres Glücks, der ihr unwesentliches bzw. wesenloses Sein befriedet. Darin wendet sich die Not des Einzelnen, im Schein eines [[allgemeinen]] Wesens, das wesentlich [[abstrakt]] ist. Der [[notwendige Schein]] der Verhältnisse verschafft ihnen daher auch zunächst schiere Unendlichkeit, die abstrakte Fortbestimmung ihrer Abstraktion. Hieran bildet sich zunächst das [[praktische Bewusstsein]] (siehe auch [[Warenfetischismus]]), das nichts anderes kennt, als das, was ihm notwendig so zu sein scheint, wie es ist. Zu durchdringen ist dies alleine durch die gedankliche [[Reflektion]], welche die praktische umzukehren vermag, also durch [[theoretisches Bewusstsein]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Solange Zusammenhänge existieren, die etwas vermitteln, worin sie sich selbst [[fremd]] werden, [[negieren]] sie durch ihre [[Wirkung]] auf sich selbst ihr [[Sein]]. Sie verschaffen sich durch die [[Befriedigung]], welche die [[Natur]] ihres Zusammenhangs - wenn auch in einem fremden Wesen - nötig hat, eine Faszination, die eine mystisch [[Ästhetik]] mit sich sich bringt, einen [[Fetisch]] ihres Glücks, der ihr unwesentliches bzw. wesenloses Sein befriedet. Darin wendet sich die Not des Einzelnen, im Schein eines [[allgemeinen]] Wesens, das wesentlich [[abstrakt]] ist. Der [[notwendige Schein]] der Verhältnisse verschafft ihnen daher auch zunächst schiere Unendlichkeit, die abstrakte Fortbestimmung ihrer Abstraktion. Hieran bildet sich zunächst das [[praktische Bewusstsein]] (siehe auch [[Warenfetischismus]]), das nichts anderes kennt, als das, was ihm notwendig so zu sein scheint, wie es ist. Zu durchdringen ist dies alleine durch die gedankliche [[Reflektion]], welche die praktische umzukehren vermag, also durch [[theoretisches Bewusstsein]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erscheinung_Kopie&amp;diff=9756&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Erscheinung_Kopie&amp;diff=9756&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;In unsern Tagen scheint jedes Ding mit seinem Gegenteil schwanger zu gehen. Wir sehen, daß die Maschinerie, die mit der wundervollen Kraft begabt ist, die menschliche Arbeit zu verringern und fruchtbarer zu machen, sie verkümmern läßt und bis zur Erschöpfung auszehrt. Die neuen Quellen des Reichtums verwandeln sich durch einen seltsamen Zauberbann zu Quellen der Not. Die Siege der Wissenschaft scheinen erkauft durch Verlust an Charakter. In dem Maße, wie die Menschheit die Natur bezwingt, scheint der Mensch durch andre Menschen oder durch seine eigne Niedertracht unterjocht zu werden. Selbst das reine Licht der Wissenschaft scheint nur auf dem dunklen Hintergrund der Unwissenheit leuchten zu können. All unser Erfinden und unser ganzer Fortschritt scheinen darauf hinauszulaufen, daß sie materielle Kräfte mit geistigem Leben ausstatten und das menschliche Leben zu einer materiellen Kraft verdummen. &amp;quot; (Karl Marx: Rede auf der Jahresfeier des &amp;quot;Peopl&amp;#039;s Paper&amp;quot; am 14. April 1856 in London)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Erscheinungen wird besonders in den [[Religionen]] gesprochen, die schon in den Naturreligionen das Wirken von [[Göttern]], Geistern und Mythen unterstellen, um ihre Huldigung an [[übermenschliche]] [[Wesen]] zu legitimieren und zu erklären. Mit der [[Philosophie]] der [[Aufklärung]] war ihrem [[Mystizismus]] durch das [[Erkenntnisinteresse]] der [[Vernunft]] entgegengetreten worden, die dem rein Geistigen das [[Material]] seiner [[Logik]] lieferte (siehe [[Materialismus]]), und das praktische Leben der Menschen als politisches [[Leben]] und zugleich als [[Leben]] der [[Politik]] [[vorstellen]] und vorkehren wollte. Nach der [[Kritik]] der praktischen [[Vernunft]] konnte schließlich aus deren [[Negation]] durch die [[Logik]] der [[Verkehrung,]] aus der [[Kritik]] der [[Religion]] schlechthin ein geschichtlicher [[Verstand]] der [[sinnlichen Gewissheit]] des [[Lebens]] der Menschen entstehen. Diese ergab als [[historischer Materialismus]] des [[Bewusstseins]], dass nicht die [[Vernunft]] die [[Geschichte]] bestimmt, sondern in der praktischen Geschichte der Menschen ein [[fremdes]] [[Wesen]] erscheint, solange die Gesellschaft der Menschen aus der Unvernunft ihrer Lebensverhältnisse ihnen selbst entzogen, [[abstrakt]] wird und ihre [[Entremdung]] von ihren eigenen Lebenszusammenhängen betreibt und belegt (siehe hierzu die die 1. [[Feuerbachthese]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erscheinung kündet immer von einem [[Wesen]], das hinter dem [[Seienden]] scheint, das in ihm erscheint, aber nicht selbst dies ist, denn sonst würde es nicht [[scheinen]] sondern [[sein]]. Das besagt, dass solches Wesen nicht selbst in [[Wirklichkeit]] ist, nicht wirklich identisch mit sich ist (siehe [[Identität)]], sondern in der Entzweiung von Wesen und Erscheinung seine ausschließliche [[Wirkung]] hat, ohne wirklich wesentlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erscheinung ist daher eine Wirkung von etwas, das nicht wirklich sein kann und daher nur wirklich scheint, nur zum [[Schein]] wirklich ist. Sie selbst ist wesentlich nicht das, als was sie erscheint. Sie hat eine [[Substanz]], die zwar wirksam ist, aber nicht wirklich. Diese Substanz scheint durch eine andere, worin sie sich reflektiert. Die Erscheinung ist der Widerschein einer unwirklichen, einer verkehrten Substanz, in der ihr Wesen nur in seiner [[Verkehrung]] erscheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiewohl sie in der Wirklichkeit gründet, hat ihre Ursache nicht die [[Wirkung]], die sein kann, also eine unwirkliche Wirkung. Ihr Grund muss also in der Unwirklichkeit eines substanziellen Zusammenhangs sein, eine [[Abstraktion]] (siehe hierzu auch [[Realabstrakltion]]). Weil und sofern dieser Zusammenhang seine Natur nicht verwirklicht, erscheint er als etwas anderes, als was er ist, hat er ein ihm selbst fremdes [[Wesen]] (siehe [[Entfremdung]]), ein Wesen außer sich, das sich im Unwesen ihrer [[Natur]], als Wesen ihrer Abstraktion verwirklicht. Dies macht das Wesen ihrer Entfremdung aus (vergleiche hierzu z.B. den [[Wert]], der substanziell verunwirklichte Produktivität der gesellschaftliche [[Arbeit]], [[abstrakt menschliche Arbeit]] ist). Karl Marx hat dies am Anfang seines Hauptwerks, dem &amp;quot;Kapital&amp;quot; im ersten Satz trefflich zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ungeheure Warensammlung&amp;quot; [[(MEW 23, S. 49)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Zusammenhänge existieren, die etwas vermitteln, worin sie sich selbst [[fremd]] werden, [[negieren]] sie durch ihre [[Wirkung]] auf sich selbst ihr [[Sein]]. Sie verschaffen sich durch die [[Befriedigung]], welche die [[Natur]] ihres Zusammenhangs - wenn auch in einem fremden Wesen - nötig hat, eine Faszination, die eine mystisch [[Ästhetik]] mit sich sich bringt, einen [[Fetisch]] ihres Glücks, der ihr unwesentliches bzw. wesenloses Sein befriedet. Darin wendet sich die Not des Einzelnen, im Schein eines [[allgemeinen]] Wesens, das wesentlich [[abstrakt]] ist. Der [[notwendige Schein]] der Verhältnisse verschafft ihnen daher auch zunächst schiere Unendlichkeit, die abstrakte Fortbestimmung ihrer Abstraktion. Hieran bildet sich zunächst das [[praktische Bewusstsein]] (siehe auch [[Warenfetischismus]]), das nichts anderes kennt, als das, was ihm notwendig so zu sein scheint, wie es ist. Zu durchdringen ist dies alleine durch die gedankliche [[Reflektion]], welche die praktische umzukehren vermag, also durch [[theoretisches Bewusstsein]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>