<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Existenzangst</id>
	<title>Existenzangst - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Existenzangst"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-04T03:41:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=10272&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=10272&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:47 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Angst]] entsteht in einer beklemmenden [[Ungewissheit]] - ganz besonders dann, wenn diese nach einem entschlossenen Handeln verlangt und zugleich jeden [[Entschluss]] verhindert und ihn oft in sein Gegenteil, in eine prinzipielle Unentschlossenheit (siehe hierzu [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;schlechte Unendlichkeit&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;]]) [[verkehrt]]. Eine [[Gesellschaft]], in der die [[Ungewissheit]] über die [[Lebensverhältnisse]] [[systematisch]] ist, weil die [[Konkurrenz]] der Menschen ihren Standort bestimmt, befördert die Existenzangst eine [[Lebenspflicht]], die ohne [[Sinn]] ist, die also sinnlich gerade kein bestimmtes [[Verhalten]] zulässt, weil sie auf dem [[Existenzwert]] ihrer [[Wertform]] gründet. Alle [[Verhältnisse]], die darauf gründen, sind gegen die Urteilskraft der Menschen [[gleichgültig]], befördern ein im Grunde [[beliebiges]] [[Verhalten]], das seinen [[Sinn]] durch den [[Nutzen]] seiner [[Verwertung]] ersetzt. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] dieser [[Gesellschaft]] setzt sich diese [[Existenzangst]] daher als [[Lebensangst]] um, wo es die [[persönliche]] [[Verwirklichung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bestimmt (siehe hierzu [[Familie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Angst]] entsteht in einer beklemmenden [[Ungewissheit]] - ganz besonders dann, wenn diese nach einem entschlossenen Handeln verlangt und zugleich jeden [[Entschluss]] verhindert und ihn oft in sein Gegenteil, in eine prinzipielle Unentschlossenheit (siehe hierzu [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;schlechte Unendlichkeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;]]) [[verkehrt]]. Eine [[Gesellschaft]], in der die [[Ungewissheit]] über die [[Lebensverhältnisse]] [[systematisch]] ist, weil die [[Konkurrenz]] der Menschen ihren Standort bestimmt, befördert die Existenzangst eine [[Lebenspflicht]], die ohne [[Sinn]] ist, die also sinnlich gerade kein bestimmtes [[Verhalten]] zulässt, weil sie auf dem [[Existenzwert]] ihrer [[Wertform]] gründet. Alle [[Verhältnisse]], die darauf gründen, sind gegen die Urteilskraft der Menschen [[gleichgültig]], befördern ein im Grunde [[beliebiges]] [[Verhalten]], das seinen [[Sinn]] durch den [[Nutzen]] seiner [[Verwertung]] ersetzt. In den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] dieser [[Gesellschaft]] setzt sich diese [[Existenzangst]] daher als [[Lebensangst]] um, wo es die [[persönliche]] [[Verwirklichung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bestimmt (siehe hierzu [[Familie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Existenzangst wird in einer Gesellschaft erzeugt, in der Menschen um die Reproduktion ihres Lebens bangen müssen, wenn sie nicht tun, was von ihnen zum Erwerb ihrer [[Lebensmittel]] verlangt wird. Dies setzt voraus, dass diese Gesellschaft sie von den Grundlagen der Selbsterzeugung durch ihre natürlichen gesellschaftlichen und individuellen Anlagen und Fähigkeiten getrennt und an deren Stelle die [[Notwendigkeit]] von [[Besitz]] an Existenzmittel gesetzt hat. Existenzangst unterscheidet sich von [[Lebensangst]] durch ihre Sachbestimmtheit: Existenangst ist meist eine [[Angst]] vor [[Arbeitslosigkeit,]]Lebensangst ist eine Angst um die Identität des eigenen Erkenntnismögens (Identitätsangst). Existenzangst ist die Grundlage dafür, dass Menschen nicht nur zur Arbeit sich verdingen lassen, sondern oft auch erpressbar sind für Arbeiten, die sie aus inneren Gründen ablehnen (siehe z.B. [[Prostitution]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Existenzangst wird in einer Gesellschaft erzeugt, in der Menschen um die Reproduktion ihres Lebens bangen müssen, wenn sie nicht tun, was von ihnen zum Erwerb ihrer [[Lebensmittel]] verlangt wird. Dies setzt voraus, dass diese Gesellschaft sie von den Grundlagen der Selbsterzeugung durch ihre natürlichen gesellschaftlichen und individuellen Anlagen und Fähigkeiten getrennt und an deren Stelle die [[Notwendigkeit]] von [[Besitz]] an Existenzmittel gesetzt hat. Existenzangst unterscheidet sich von [[Lebensangst]] durch ihre Sachbestimmtheit: Existenangst ist meist eine [[Angst]] vor [[Arbeitslosigkeit,]]Lebensangst ist eine Angst um die Identität des eigenen Erkenntnismögens (Identitätsangst). Existenzangst ist die Grundlage dafür, dass Menschen nicht nur zur Arbeit sich verdingen lassen, sondern oft auch erpressbar sind für Arbeiten, die sie aus inneren Gründen ablehnen (siehe z.B. [[Prostitution]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um der Existenzangst in einem gesellschaftlichen Umfang politisch zu begegnen, wird von verschiednen politischen Richtungen eine [[Grundsicherung]] in Form eines [[Existenzgeldes]] gefordert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um der Existenzangst in einem gesellschaftlichen Umfang politisch zu begegnen, wird von verschiednen politischen Richtungen eine [[Grundsicherung]] in Form eines [[Existenzgeldes]] gefordert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=8882&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=8882&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:27 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Angst]] entsteht in einer beklemmenden [[Ungewissheit]] - ganz besonders dann, wenn diese nach einem entschlossenen Handeln verlangt und zugleich jeden [[Entschluss]] verhindert und ihn oft in sein Gegenteil, in eine prinzipielle Unentschlossenheit (siehe hierzu [[&quot;schlechte Unendlichkeit&quot;]]) [[verkehrt]]. Eine [[Gesellschaft]], in der die [[Ungewissheit]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;die [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverh�ltnisse&lt;/del&gt;]] [[systematisch]] ist, weil die [[Konkurrenz]] der Menschen ihren Standort bestimmt, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bef�rdert &lt;/del&gt;die Existenzangst eine [[Lebenspflicht]], die ohne [[Sinn]] ist, die also sinnlich gerade kein bestimmtes [[Verhalten]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zul�sst&lt;/del&gt;, weil sie auf dem [[Existenzwert]] ihrer [[Wertform]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr�ndet&lt;/del&gt;. Alle [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;]], die darauf &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr�nden&lt;/del&gt;, sind gegen die Urteilskraft der Menschen [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gleichg�ltig&lt;/del&gt;]], &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bef�rdern &lt;/del&gt;ein im Grunde [[beliebiges]] [[Verhalten]], das seinen [[Sinn]] durch den [[Nutzen]] seiner [[Verwertung]] ersetzt. In den [[zwischenmenschlichen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnissen&lt;/del&gt;]] dieser [[Gesellschaft]] setzt sich diese [[Existenzangst]] daher als [[Lebensangst]] um, wo es die [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;pers�nliche&lt;/del&gt;]] [[Verwirklichung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bestimmt (siehe hierzu [[Familie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Angst]] entsteht in einer beklemmenden [[Ungewissheit]] - ganz besonders dann, wenn diese nach einem entschlossenen Handeln verlangt und zugleich jeden [[Entschluss]] verhindert und ihn oft in sein Gegenteil, in eine prinzipielle Unentschlossenheit (siehe hierzu [[&quot;schlechte Unendlichkeit&quot;]]) [[verkehrt]]. Eine [[Gesellschaft]], in der die [[Ungewissheit]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über &lt;/ins&gt;die [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverhältnisse&lt;/ins&gt;]] [[systematisch]] ist, weil die [[Konkurrenz]] der Menschen ihren Standort bestimmt, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;befördert &lt;/ins&gt;die Existenzangst eine [[Lebenspflicht]], die ohne [[Sinn]] ist, die also sinnlich gerade kein bestimmtes [[Verhalten]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zulässt&lt;/ins&gt;, weil sie auf dem [[Existenzwert]] ihrer [[Wertform]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gründet&lt;/ins&gt;. Alle [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;]], die darauf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gründen&lt;/ins&gt;, sind gegen die Urteilskraft der Menschen [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gleichgültig&lt;/ins&gt;]], &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;befördern &lt;/ins&gt;ein im Grunde [[beliebiges]] [[Verhalten]], das seinen [[Sinn]] durch den [[Nutzen]] seiner [[Verwertung]] ersetzt. In den [[zwischenmenschlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen&lt;/ins&gt;]] dieser [[Gesellschaft]] setzt sich diese [[Existenzangst]] daher als [[Lebensangst]] um, wo es die [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;persönliche&lt;/ins&gt;]] [[Verwirklichung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bestimmt (siehe hierzu [[Familie]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Existenzangst wird in einer Gesellschaft erzeugt, in der Menschen um die Reproduktion ihres Lebens bangen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;m�ssen&lt;/del&gt;, wenn sie nicht tun, was von ihnen zum Erwerb ihrer [[Lebensmittel]] verlangt wird. Dies setzt voraus, dass diese Gesellschaft sie von den Grundlagen der Selbsterzeugung durch ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nat�rlichen &lt;/del&gt;gesellschaftlichen und individuellen Anlagen und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;F�higkeiten &lt;/del&gt;getrennt und an deren Stelle die [[Notwendigkeit]] von [[Besitz]] an Existenzmittel gesetzt hat. Existenzangst unterscheidet sich von [[Lebensangst]] durch ihre Sachbestimmtheit: Existenangst ist meist eine [[Angst]] vor [[Arbeitslosigkeit,]]Lebensangst ist eine Angst um die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Identit�t &lt;/del&gt;des eigenen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erkenntnism�gens &lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Identit�tsangst&lt;/del&gt;). Existenzangst ist die Grundlage &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daf�r&lt;/del&gt;, dass Menschen nicht nur zur Arbeit sich verdingen lassen, sondern oft auch erpressbar sind &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;Arbeiten, die sie aus inneren &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gr�nden &lt;/del&gt;ablehnen (siehe z.B. [[Prostitution]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Existenzangst wird in einer Gesellschaft erzeugt, in der Menschen um die Reproduktion ihres Lebens bangen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;müssen&lt;/ins&gt;, wenn sie nicht tun, was von ihnen zum Erwerb ihrer [[Lebensmittel]] verlangt wird. Dies setzt voraus, dass diese Gesellschaft sie von den Grundlagen der Selbsterzeugung durch ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;natürlichen &lt;/ins&gt;gesellschaftlichen und individuellen Anlagen und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fähigkeiten &lt;/ins&gt;getrennt und an deren Stelle die [[Notwendigkeit]] von [[Besitz]] an Existenzmittel gesetzt hat. Existenzangst unterscheidet sich von [[Lebensangst]] durch ihre Sachbestimmtheit: Existenangst ist meist eine [[Angst]] vor [[Arbeitslosigkeit,]]Lebensangst ist eine Angst um die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Identität &lt;/ins&gt;des eigenen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erkenntnismögens &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Identitätsangst&lt;/ins&gt;). Existenzangst ist die Grundlage &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dafür&lt;/ins&gt;, dass Menschen nicht nur zur Arbeit sich verdingen lassen, sondern oft auch erpressbar sind &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;Arbeiten, die sie aus inneren &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gründen &lt;/ins&gt;ablehnen (siehe z.B. [[Prostitution]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um der Existenzangst in einem gesellschaftlichen Umfang politisch zu begegnen, wird von verschiednen politischen Richtungen eine [[Grundsicherung]] in Form eines [[Existenzgeldes]] gefordert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um der Existenzangst in einem gesellschaftlichen Umfang politisch zu begegnen, wird von verschiednen politischen Richtungen eine [[Grundsicherung]] in Form eines [[Existenzgeldes]] gefordert.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=335&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Existenzangst&amp;diff=335&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Angst]] entsteht in einer beklemmenden [[Ungewissheit]] - ganz besonders dann, wenn diese nach einem entschlossenen Handeln verlangt und zugleich jeden [[Entschluss]] verhindert und ihn oft in sein Gegenteil, in eine prinzipielle Unentschlossenheit (siehe hierzu [[&amp;quot;schlechte Unendlichkeit&amp;quot;]]) [[verkehrt]]. Eine [[Gesellschaft]], in der die [[Ungewissheit]] �ber die [[Lebensverh�ltnisse]] [[systematisch]] ist, weil die [[Konkurrenz]] der Menschen ihren Standort bestimmt, bef�rdert die Existenzangst eine [[Lebenspflicht]], die ohne [[Sinn]] ist, die also sinnlich gerade kein bestimmtes [[Verhalten]] zul�sst, weil sie auf dem [[Existenzwert]] ihrer [[Wertform]] gr�ndet. Alle [[Verh�ltnisse]], die darauf gr�nden, sind gegen die Urteilskraft der Menschen [[gleichg�ltig]], bef�rdern ein im Grunde [[beliebiges]] [[Verhalten]], das seinen [[Sinn]] durch den [[Nutzen]] seiner [[Verwertung]] ersetzt. In den [[zwischenmenschlichen Verh�ltnissen]] dieser [[Gesellschaft]] setzt sich diese [[Existenzangst]] daher als [[Lebensangst]] um, wo es die [[pers�nliche]] [[Verwirklichung]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bestimmt (siehe hierzu [[Familie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Existenzangst wird in einer Gesellschaft erzeugt, in der Menschen um die Reproduktion ihres Lebens bangen m�ssen, wenn sie nicht tun, was von ihnen zum Erwerb ihrer [[Lebensmittel]] verlangt wird. Dies setzt voraus, dass diese Gesellschaft sie von den Grundlagen der Selbsterzeugung durch ihre nat�rlichen gesellschaftlichen und individuellen Anlagen und F�higkeiten getrennt und an deren Stelle die [[Notwendigkeit]] von [[Besitz]] an Existenzmittel gesetzt hat. Existenzangst unterscheidet sich von [[Lebensangst]] durch ihre Sachbestimmtheit: Existenangst ist meist eine [[Angst]] vor [[Arbeitslosigkeit,]]Lebensangst ist eine Angst um die Identit�t des eigenen Erkenntnism�gens (Identit�tsangst). Existenzangst ist die Grundlage daf�r, dass Menschen nicht nur zur Arbeit sich verdingen lassen, sondern oft auch erpressbar sind f�r Arbeiten, die sie aus inneren Gr�nden ablehnen (siehe z.B. [[Prostitution]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Existenzangst in einem gesellschaftlichen Umfang politisch zu begegnen, wird von verschiednen politischen Richtungen eine [[Grundsicherung]] in Form eines [[Existenzgeldes]] gefordert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>