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	<title>Faktenglaube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Faktenglaube&amp;diff=10277&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Faktenglaube ist die [[Beziehung]] eines [[positivistischen]] [[Erkenntnisinteresses]] auf ein [[Fakt]], das durch sich selbst erwiesen sein soll und daher [[Beweis]] seiner [[Wahrheit]] für den Menschen durch sich ist: Durch die [[Tatsache]], dass es als positive [[Gegebenheit]] da ist (siehe[[Dasein]]), soll es schon positiv für den Menschen sein, Gültigkeit für eine [[allem gemeine]] menschliche [[Wahrheit]] haben. Hierdurch gilt seine Beziehung auf sich als gültige Beziehung auf den Menschen, als [[Position]] des Menschseins. Das Positive bezieht sich nur auf Position, die alleine dadurch [[Negation]] wird, dass sie anders und sonst nichts ist. [[Beziehung]] ist ausschließlich formal: Sie besteht aus dem, was ist, wenn nichts anderes ist. Für die eine oder andere Sein gibt es keinen Grund, wohl aber [[Ursache]] und [[Wirkung]] durch die Welt der Fakten selbst: Stoße ich A an, habe ich eine Wirkung bei B oder auch nicht oder zugleich auch nicht oder zufällig usw. Diese Beziehung ist eine Sequen von Ereignissen, die nur statistisch erfasst wird. Der Mensch ist hierin nichts, nicht mal als Anstoß wird er gültig; er ist subjektive Störung einer objektiven Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fakt ist ein zur bloßen [[Tatsache]] geronnenes [[Ereignis]], das schon durch sich für [[wahr]] gelten soll. Als vereinzelte [[Tatsache]] einer [[vereinzelten]] [[Wahrnehmung]] erscheint sie unabhängig von jeder [[Beziehung]] zu wesentlichen Inhalten, zu Inhalten ihres Wesens, in der [[isolierten]] [[Form]] ihre Auftretens [[verselbständigt]]. Durch ihre [[isolierte]] [[Selbstbezogenheit]] soll sie schon [[unmittelbar]] positive [[Wahrheit]] durch sich und für sich und von daher schon ein [[Beweis]] an sich sein soll (siehe hierzu auch [[Positivismus]]). Weil somit durch die Wahrnehmung eines bloßen [[Ereignisses]] alles [[Wesen]] schon im Augenschein der [[Form]] für sich als eine höhere, weil unergründete und also unbegründbare [[Wahrheit]] vereinnahmt ist (siehe [[Faktenglaube]]), [[erscheint]] das Fakt selbst schon wie eine unwandelbare Naturtatsache der [[Form]] seiner [[Existenz]], die sich allerdings nicht [[wirklich]] aus ihrer [[Natur]] heraus [[erklärenlässt, sondern bloßer Widerschein abstrakter Zusammenänge ist (siehe hierzu auchWarenfetischimus), worin das Einzelne schon durch sich auch alsWesenfür sich selbst, sich also an und für sich tautologisch auf jedeSubstanzbezieht, sich in einerabstraktenSubstanzverallgemeinert(sieheabstrakt Allgemeines), und hierdurch demVerstandentgleitet (siehe hierzu auchhermeneutischer Zirkel). Weil es hierdurch aber schon mit jedem anderen Fakt unwahr wird, im Dasein der Fakten austauschbar, also nichts für sich und also auch nichts für alle anderen Fakten ist, kann inWahrheitund derenErkenntnisinteressenurenttäuschendsein, denn es kann das Fakt nur beweisen, dass sein Zusammenhang nicht wirklich wahr sein kann. Was sich darin selbst nur im Schein eines allgemein unendlichenAndersseins(siehe hierzuschlechte Negation) verstehen lässt ist dieBeliebigkeitderBeziehungdesBegreifenszu seinemGegenstand. DemVerstanderöffnet sich nur das, was nach Belieben austauschbar ist und was durch die sich darinfortbestimmendenEnttäuschungenwie einUnwesenwirkt (sieheMystifikation), in denen das sich selbstfremdeVerhaltendurch die Austauschbarkeit seinerBeziehungensich in ihrerTotalistät(sieheGanzes) absolut durch die im allen gemeinen fremden Fakten beengt, im Grunde absoluteAngstist (siehe hierzu auchEntfremdung), die die Fakten wie inFetischunmöglicher,unwirklicherVerhältnissean einander bindet (siehe hierzu auchWarenfetischismus,Körperfetischismus).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glaube an eine Wahrheit des Faktische beruht darauf, dass das Fakt von allem [[Zweifel]] befreit wird. Ob Ding oder Unding ist einerlei, weil es kein Unding gibt. Das Urteil über das Ding ist das Ding selbst, das Ding an sich. Im Fakt beweist sich so eine [[Beziehung]], worin es selbst alleine die Beziehung für sich sein soll. Es ist somit auch eine Beziehung, die sich im Faktischen beschränkt. Von daher beschränkt das Faktische den Menschen auf das Fakt. Er bezieht sich selbst nur Faktisch und wird somit in allem dem gebeugt, was das Fakt notwendig haben muss: [[Existenz]]. Existenz ist nicht faktisch, sie wäre sonst schon Fakt als bestimmtes Dasein; und das Fakt existiert nicht: es wäre sonst objektiv, also durch ein Subjekt geworden, also durch menschliche Beziehung entstanden. Das ist sein Widerspruch: Es ist [[Existenz]] und muss sie haben. So ist es nichts, oder doch eben alles, was nichts ist ([[Logik]]), also [[Unding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt kann also keine Beziehung sein; es ist das außer sich sein jeder Bezogenheit und es kann kann nicht unbezogen sein, es hätte keine Position. Somit verweist der Faktenglaube auf eine [[Täuschung]]: Auf eine Beziehung, die nicht stattfindet, weil sie von ihrer Bezogenheit absehen muss. Seine [[Absicht]] ist unverkennbar: Er verbrämt eine Beziehung der Macht, indem er dem Fakt eigene [[Notwendigkeit]] für sich verleiht, die eine Beziehung erfüllen soll. Der Faktenglaube dient so einem [[Besitz]]verhältnis, das jede Eigentümlichkeit leugnet, weil sie es nur [[nutzen]] will ohne nützlich zu sein. Im Faktenglauben erscheint somit ein &amp;quot;Wille&amp;quot; der Sache, im Faktischen nicht unterzugehen, nicht im Gebrauch zu verschwinden, sondern darüber hinaus fortzubestehen. Und die ist der Ungeist, den ein Wertverhältniss inne hat. So enthält der Faktenglaube unmittelbar das [[Prinzip]] des [[Wert]]begriffs.&lt;/div&gt;</summary>
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