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	<title>Fanatismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fanatismus&amp;diff=350&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fanatismus&amp;diff=350&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Wahrnehmung]] wird [[unsinnig]] wo sie ihren [[Sinn]] verliert, wo sie zu einer leeren [[Form]] [[entwirklicht]] wird, indem sie durch die [[Abstraktion]] von ihrem [[Gegenstand]] sich gegen den [[Sinn]] ihrer [[Wahrnehmung]], sich als als [[Selbstwahrnehmung]] gegen ihre [[Empfindung]] wendet. Ohne eigenes Befinden [[entgegenständlicht]] sie sich, wo sie sich als [[Selbstwahrnehmung]] selbst schon von ihrem [[Gegenstand]] [[getrennt]] hat, wo dieser ihr schon so [[abstrakt]] [[erscheint]] wie die [[Wahrnehmung]] durch ihren [[ästhetischen Willen]] auch für sich schon geworden war. Mit dem Zusammenfallen seiner [[Unwirklichkeit]] mit der [[Unwirklichkeit]] der [[Wahrnehmung]] wird diese mit dem [[Unsinn]] ihres [[Gegenstands]] zu einem [[abstrakten]] [[Wesen]] [[entäußert]] (siehe hierzu auch [[Religion]]) und von da her die [[Wahrnehmung]] selbst [[triebhaft]] (siehe hierzu auch [[Fetisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fanatismus]] entsteht in der [[Totalisierung]] von [[Empfindungen]] zu [[Massengefühlen]]. Darin verwirklicht sich die [[Verkehrung]] einer [[Selbstveredelung]] in einer [[heilen Welt]], die in ihren wirklichen [[Lebensverhältnissen]] durch ihre [[Gewohnheiten]] sich in eine [[Selbstverachtung]] gekehrt hat. [[Gewohnheit]] entsteht aus Wiederholungen desselben [[Inhalts]], entweder im Zweck eines Lernprozesses oder als Mittel einer [[Selbstbestärkung]] [[betrieben]]. [[Gewohnheiten]] in [[Gemeinschaften]] erzeugen [[Massengefühle]] die eine [[subjektive]] Potenz aus der [[Dichte]] einer unbestimmten [[Menge]] von Menschen beziehen, die in ihrer [[Wirkung]] auf das [[Selbstgefühl]] als [[Masse]] einer unspezifischen Bestätigung einer allgemeinen Ausgeschlossenheit (siehe [[Ausschließlichkeit]]). In ihrem [[Dazwischensein]] gegen jedwede bürgerliche [[Existenz]] müssen die Menschen in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] sich [[selbst verleugnen]]. In einem entsprechenden Resonanzraum potenziert sich die Entleerung der [[Selbstwahrnehmung]] durch die Überfüllung von fremdeter Eindrücklichkeit auf [[symbiotische]] [[Bedürfnise]] in der [[Ohnmacht]] endloser [[Verzweiflungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein [[Heil]], das sich auch bis dahin nicht wirklich erkennen ließ, [[Selbstverlust]] eines Menschen mit [[Selbstverachtung]] gleichsetzt und vermengt, erscheint er sich selbst nur noch [[minderwertig]]. Und so wird dieser von einem [[Selbstwert]] getrieben, der sein [[Geltungsstreben]] zu einer [[schlechte Negation]] [[fortbestimmt]], [[verselbständigt]] und seine [[Selbstgefühle]] gegen sich richtet. Im [[Trieb]] der damit frei gesetzten [[Lebensangst]] zerstört er schließlich auch seine [[wirklichen]] [[Beziehungen]] auf Menschen überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus richtet sich gegen die Lebensweise und [[Kultur]] von Menschen und entwickelt sich aus einem [[Hass]] auf die [[Geborgenheit]] ihrer [[heilen Welten]] und rechnet mit deren [[Einverleibungen]] ab, durch die er sich missbraucht fühlt. Im [[Grund]] handelt es sich dabei um eine bodenlos gewordene [[Enttäuschung]] über das Vermögen der eigenen Welt, die sich in ihren inneren [[Widersprüchen]] und äußeren Gegensätze verelendet hat. Diese haben sich unentwirrbar ineinander vermengt und können sich daher nur noch in [[Erregungen]] vereinen, die entweder gegen sich selbst oder gegen anderes, gegen [[Fremdes]] sich richten müssen, um den Ursprung ihrer an sich selbst leidenden [[heilen Welt]] verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus ist die [[Reaktion]] einer verstümmelten [[Selbstachtung]], die ihren [[Selbstverlust]] durch die Verachtung anderer Menschen kompensieren und zu ihrer Genugtuung ihrem [[Hass]] &amp;quot;Luft verschaffen&amp;quot; muss. Solange sich keine objektiven, also [[gegenständliche]] Gründe ihrer Verstümmelung [[erkennen]] lassen, kann sich die [[Reaktion]] nur gegen [[personifizierte]] Gewalten richten, die durch ihre [[Wirkung]] auf die [[ganze]] [[Subjektivität]] eines reaktionär gesinnten Menschen (siehe [[reaktionäres Bewusstsein]]) totale Folgen hat, weil diese durch eine Macht zerbrochen ist, die ihre [[Geschichte]] ohne erkennbaren Sinn durchbrochen hat. Deren [[Gegenwart]] erfährt im Abbruch, in der [[Abtrennung]] ihrer [[Regungen]] von ihrem [[Sinn]] eine [[Nichtung]] ihres ganzen bisherigen [[Lebens]]. Sie erfährt sich als Absturz ins [[Nichts]], der in der Folge ihres [[Erlebens]] sich nur noch als bloße [[Erregung]] [[wahrhaben]] kann, die als schlichte [[Notwendigkeit]] des [[Wahrgehabten,]] als selbständiges [[Quantum]] seiner [[Regungen]] zur [[Formbestimmung]] der [[Wahrnehmung]] wird (siehe hierzu auch [[Todestrieb]]). Deren [[Abstraktionskraft]] entsteht aus der [[Energie]] einer [[Beziehung]], deren [[Natur]] nurmehr in ihrer abstrakten [[Substanz]] als bloße [[Tatsache]] eines [[negierten]] Seins, als [[Trieb]] im Betrieb ihrer [[Verhältnisses]] [[anwesend]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus ist aber nicht nur die [[Verkehrung]] einer [[Selbstveredelung]] sondern auch durch sich selbst ein [[abstrakter]] Rückhalt, der als eine [[geistige]] [[Macht]] einer Wahrnehmungsindentität [[subjektiviert]] ist (siehe hierzu auch [[Fetisch]]). Diese wirkt als eine persönliche [[übermenschliche]] Identität des [[Bewusstseins]] (siehe hierzu auch [[religiöser Fanatismus]]) [[wahrgehabt]] wird, die keinen [[Grund]] aus ihrem [[Leben]], sondern aus der Abgrenzung vom [[Leben]] der anderen bezieht, was hierdurch ihre [[Selbstentfremdung]] aufhebt - also eine [[verkehrte]] [[Selbstentfremdung]] ist. In diesem doppelten Bezug sind die Beteiligten außerstande ihr eigenes [[Verhalten]] in ihren [[Verhältnissen]] zu [[erkennen]] und verstumpfen an einem [[Gemeinsinn]], der für alle Sinn macht, solange er keinen wirklich betrifft (siehe hierzu auch [[Sekte]]), und von daher über die [[Medien]] oder [[Veranstaltungen]] einer [[Eventkultur]] auch als eine [[verselbständigte]] [[Gefühlsmasse]] bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem [[Massengefühl]]wird eine [[Gefühlsmasse]], die in der Vergemeinaschaftung ([[Verallgemeinerung]]) selbst einen Sinn für den Einzelnen findet, sich als [[Masse]] selbst bestärkt, die sich durch ihre Inhaltsoligkeit als das empfinden lässt, wovon der einzelne Mensch ausgeschlossen ist und sich deshalb durch die objektive [[Gleichgültigkeit]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] in einem [[abstrakt allgemeinen]] [[Selbstgefühl]] für jeden [[Einzelnen]] auch finden lässt (siehe hierzu auch [[Kult]]). Das Massengefühl setzt sich zusammen aus aus einem massenhaft ausgeschlosenem [[Selbstgefühl]], das durch seine [[Dichte]] (z.B. bei Massenveranstaltungn) sich im [[Gefühl]] von einer [[objektiven]] [[Masse]] auch [[subjektiv]] sich als [[Masse]] auflädt, sich daher durch entsprechenden [[Idole]] auch leicht [[fanatisiern]] lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus entwickelt sich leicht zu einem oder mehreren darin entwickelten [[Ressentiments]] im Zweck der Selbstbestärkung durch Verallgemeinerung von fremd empfundenen Eigenschaften. Ressentiments sind Gefühlserregungen, die [[narzisstisch]] aufgeladene [[Inhalte]] haben, die sich an [[bild]]haften [[Eindrücken]] der [[Wahrnehmung]] festmachen, um darin [[verallgemeinerte]] Gefühlskränkungen der [[narzisstisch]]en [[Selbstwahrnehmung]] abzugleichen und auszudrücken. Dabei spielt die [[Verselbständigung]] und Fragmentierung von [[Erinnerungen]], also deren [[Isolation]] in Fragmenten (siehe auch [[Trennung]]), eine zentrale Rolle, weil sie die [[Wahrnehmung]] als [[Ganzes]] nicht im [[Gedächtnis]] behalten. Der [[Grund]] dieser Abspaltung ist die Ungewissheit (siehe auch [[sinnliche Gewissheit]]), durch die das [[Selbstgefühl]] in seinem [[Selbstwert]] bedroht ist und deshalb diese [[Teile]] der Wahrnehmung [[verwesentlicht]]. Die Fragmente, die isolierten Teile totalisieren sich in ihrer Grundstimmung, die sie aus Gefühlsgemeinschaften bezieht (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]), um darin für die [[Wahrnehmung]] eine [[ganze]] Wirkung zu entfalten; - zunächst &amp;quot;nach innen&amp;quot; durch [[Selbstveredelungen]], durch [[Idealisierung]] der [[Selbstwahrnehmung]], wodurch deren [[Empfindungen]] entwertet werden - im [[Ressentiment]] dann &amp;quot;nach außen&amp;quot;, wodurch die [[Selbstwahrnehmung]] neuen [[Selbstwert]] findet und in ihrem [[Selbstgefühl]] [[empfindet]], soweit es einem [[Gemeinsinn]] einer Gruppe oder eines Kollektivs aufgeht und eine neue Form seiner [[symbiotische Selbstbehauptung]] erfahren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit mehr als die einzelnen Wahrnehmungen und Äußerungen bilden die [[Stimmungen]] (z.B. in der Schule, der [[Familie]] u.a.) die Lebensgrundlage des [[Selbstgefühls]] ganzer [[Generationen]] durch die Ausgestaltungen ihres [[Lebensraums]]. Sie sind somit schon Keime einer [[Hörigkeit]], in der das Zugehörige sein [[Geltungsstreben]] entwickeln (siehe hierzu auch [[Fremdenfeindlichkeit]]) und deshalb auch [[rassistisch]] werden kann (siehe hierzu auch [[Massengefühl]]). Dies allerdings [[notwendig]] erst, wo es für sich selbst kulturell verloren hat (siehe [[Selbstverlust]]) und [[widersinnig]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus ist letztlich die Folge einer unverarbeiteten [[Verzweiflung]] in einer [[Identitätsangst]], dem [[Wissen]] um [[Vernichtung]] in der [[Selbstwahrnehmung]] einer Zerstörung des eigenen [[Lebens]], das von [[unheimlichen]] [[fremden]] Mächten bedroht zu sein scheint. Die darin wirksame [[Ohnmacht]] identifiziert das Eigene mit einer kulturellen [[Allgemeinheit]], einer [[Identität]], die einer Todeserfahrung gleichkommt, oft auch wirklich erlebt war und [[traumatisch]] erinnert wird. Wo [[Gesellschaft]] zerstört ist, wo international oder in einzelnen Nationen oder auch kleineren Regionen und [[Gemeinschaften]] (siehe z.B. [[Familie]]) sich die [[Beziehungen]] der Menschen in [[widersprüchlichen]] Lebensverhältnissen auflösen und [[nichten]], wird das Selbstgefühl im Fanatismus der Identitätslosigkeit aufgehoben. Die letzte Form von [[Gesellschaft]]lichkeit bietet dann eine [[Kultur]], die sich aus den Nischen der [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] hervortut. Und wer dort sein [[Heil]] sucht und dieses als seine Welt zu [[eigen]] haben will, hat einen totalen Bruch mit seiner [[Gesellschaft]] überhaupt hinter sich. Was darin dann an [[Wahrnehmungen]] ins [[Verhältnis]] gesetzt ist, wird im abgetrennten Jenseits der gesellschaftlichen [[Wirklichkeit]] vor allem als allgemeine [[Selbstwahrnehmung]] kulturell fortbestimmt, entspringt einem Schutzbedürfnis, das besonders gefährdete Menschen, vor allem verlorene [[Generationen]] auch mit Gewalt durchzusetzen anstreben. Hierdurch wird solche [[Kultur]] zum politischen [[Medium]] einer allgemeinen [[Selbstbeziehung]] (siehe auch [[Egozentrik]]), die sich wie die Bruderschaft einer eigenen, einer [[eigentlichen]] [[Zwischenmenschlichkeit]], wie eine [[Sekte]] gestalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dauerhaften [[wirtschaftlichen Krisen]] stellen sich darin [[widersinnige]] &amp;quot;Lichtgestalten&amp;quot; heraus, die nur durch ihre persönliche Vorbildfunktion als radikale Opposition gegen die herrschende [[Kultur]] erscheinen und besonders dort, wie Hoffnungslosigkeit vorherrscht, sich als Fundamentalisten einer Fanatisierung einbringen und dem naiven [[Geltungsbedürfnis]] von [[Kleinbürgern]] übermenschliche Macht versprechen. Fanatismus ist eine Reaktionsbildung auf die Zerstörung von [[Selbstachtung]] durch [[Eventkultur]] und den [[Formationen]] ihrer [[Dekadenz]] in einer allgemein [[gleichgültig]] gewordenen Kultur, die desolat gegen jede [[Sinnbildung]] geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Wunder und keine individuell aufklärbare Gewalt, die sich aus dem [[Hass]] einer vorwiegend jungen Bevölkerung, die in solcher Kultur keine Zukunft für sich erkennen kann, einer übermenschlichen [[Sinnbildung]] zuwenden, die ihre [[Selbstwahrnehmung]] zumindest wirksam werden lässt. Wo [[Selbstsucht]] allgemein herrscht, die in ihrer [[Selbstbeziehung]] [[Selbstlosigkeit]] erzwingt, wird alles Bestimmte, was zwischen Menschen gelten soll, [[gleichgültig]]. und [[verkehrt]] sich in einen Sinnverlust, in eine [[Dekadenz]]. Die schließt jede [[Sinnbildung]] aus, weil diese immer ein Verhältnis von Menschen zu Menschen, eine menschliche [[Kultur]] nötig hat. Nichts scheint mehr [[wirklich]], nichts mehr gültig für die Menschen und jede [[Selbstachtung]] ist somit prinzipiell unmöglich. Da erscheint sich ein in diesen Verhältnissen [[isolierter]] Mensch nur noch durch sich selbst fähig, sich gegen seine [[gesellschaftliche]] [[Not]] zu behaupten (siehe auch [[Lebensburg]], [[Familie]]). Und wo diese [[Selbstbehauptung]] keine [[Wirkung]] hat, also auch keine [[Wirklichkeit]] erfährt, und sich daher zudem in ihrer Wirkungslosigkeit [[isoliert]], also in einer verdoppelten Isolation leben muss, treibt sie sich in eine [[Gemeinschaft]], in der die Ausgeschlossenheit sich selbst fortbestimmt, sich zu einem gemeinschaftlichen [[Trieb]] gegen die [[Ausschließlichkeit]] der normativen Kraft der herrschenden [[Gewohnheiten]] subjektiviert (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]), z.B. in [[Sekten]], Religionsgemeinschaften (siehe auch [[religiöser Fanatismus]]) oder politischen Gruppierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanatismus ist eine [[Leidenschaft]] von höchster Intensität (lat. fanaticus: göttlich inspiriert), die sich ausschließlich aus einer vergemeinschafteten Fixierung auf bestimmte Ideen, politischen Vorstellungen, Tätigkeiten oder Äußerungen (Kunst, Konzerte u.a.) konzentriert, bzw. diese für sich fokussiert. Die Ausschließlichkeit speist sich aus einer Abgrenzung gegen das gewohnte Leben, gegen die [[Gewöhnlichkeit]] und ist die verselbständigte [[Sehnsucht]] eines darin ausgeschlossenen [[Lebens]], das sich durch seine Reinheit selbst bestimmt, die sich gegen die fremdbestimmten Gelüste der allgemeinen [[Selbstsucht]], der [[Dekadenz]] zu bewähren hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fanatismus ist zugleich auch die Unmöglichkeit, diese ausschließliche Leidenschaft als [[wirkliches]] Leben in eigenem [[Leiden]] auszudrücken. Er radikalisiert sie im Fokus einer dem [[Selbstgefühl]] entsprungenen Sehnsucht in einer [[Gefühlsmasse]], in welcher tiefe Einsamkeit zu hohen [[Erregungen]] versammelt wird. Fanatismus setzt die [[Zerstörung]] eines Lebenszusammenhangs voraus, der sich in der [[Isolation]] des [[Leidens]] mächtig macht und das ausgeschlossene Leben in der Idealisierung einer verallgemeinerten [[Selbstbeziehung]] durch die [[Masse]] der [[Gefühle]] liebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Prozess begründet sich aus einer [[ausgeschlossenen]] [[Beziehung]] durch die ausschließliche Bezogenheit eines [[Subjekts]] in [[Verhältnissen]], worin sie allmächtig als Kränkung einer [[Selbstverwirklichung]] erfahren wird, einem Verhältnis, worin jede [[Selbstbeziehung]] selbst nur allmächtig sein kann, insofern sie immer nur in der [[Konkurrenz]] der [[Selbstgefühle]] möglich ist (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]). Er begründet sich aus einer mächtigen [[Identifikation]], die sich [[ausschließlich]] [[psychisch]] gegen die gegenständliche Welt überhaupt richtet, die aus einer übermenschlichen [[Liebe]] zu einer Liebesmacht [[aufgehoben]] worden war (siehe auch [[Religion]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist Fanatismus ein in dieser Beziehung verselbständigtes [[Leiden]] einer [[Liebe]], die sich gänzlich [[entäußert]] hat, die sich nur außer sich wahrnehmen lässt und sich nur außerhalb des konkreten Lebens, das nurmehr aus den [[Gewohnheiten]] des Lebens besteht, [[wahrhaben]] kann. Die Abtrennung dieses Leidens von seinem Lebensursprung reflektiert selbst eine [[Formbestimmung]], welche in dem ist, was nicht mehr gelitten werden kann und die durch ihn selbst schon überwunden sein soll. Dies kann äußere Gründe haben (z.B. Bedrohung durch Gewalt, durch Macht oder andere fremde Zerstörungsinteressen) oder innere ([[z.B.Selbstveredlung]]). Erstres kann sich in blindwütigen Gewalttaten entladen, die kein bestimmtes Ziel haben (z.B. [[Amok]]), letztres ist z.B. auch ein Motiv des [[Fan-Kults]]. Eine besondere Form des Fanatismus ist die [[Sektiererei]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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