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	<title>Flexible Persönlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Druck auf den Einzelnen, der sich auch in einem gewandelten Verständnis des Zeitbegriffs zeigt, steigt immens. Hinzu kommt eine engmaschige Überwachung der gesamten Produktionsprozesse - einschließlich der Arbeitenden - durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel. All dies trägt zu einer Atmosphäre von Angst, Hilflosigkeit, Instabilität und Verunsicherung in weiten Teilen der Gesellschaft bei. Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer. Die Mittelschichten werden ausgedünnt. Dort ist eine Polarisierung zwischen einer kleineren Gruppe von Profiteuren und einer großen Anzahl von Verlierern des neuen Systems zu beobachten.&amp;quot; (Richard Sennet, &amp;quot;Die Zukunft des Kapitalismus&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Druck auf den Einzelnen&amp;quot; hat viele [[existenzielle]] [[Ursachen]] und verlangt auch von den [[vereinzelten]] [[Persönlichkeiten]] der [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] nach universellen [[Fähigkeiten]], die sich über alle einzelnen [[Verpflichtungen]] hinweg erhalten und bewähren müssen und sich der [[Macht]] der gegebenen Erfordernissen zunehmend unterworfen sind. Von daher müssen sich die betroffenen Menschen darin beschränken, ihre [[Selbstwahrnehmung]] der allseitigen Unterwerfung zu überstellen. In ihrer [[Selbstbezogenheit]] vollziehen sich die Konflikte mit sich und den eigenen [[Lebensverhältnisse]], an die sie sich anpassen müssen. In ihren [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] wird ihnen eine [[persönliche]] [[Vermittlung]] zwischen ihrer [[Selbstverwertung]] und ihrer [[zwischenmenschliche]] [[Existenz]] auszukommen – zumal ihre [[Selbstveredelung]] von ihnen zur [[Verwertung]] ihrer Integrität ihre [[individuelle]] Beugung als [[Persönlichkeit]] [[zwischenmenschlicher Verhältnissen]] verlangt. Ihre [[Verhältnisse]] geraten hierdurch in multifunktionale Verstrickungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich etwas beugen oder biegen lässt, nennt man das flexibel. Durch die Flexibilität einer [[Wahrnehmung]] wird sie [[gleichgültig]] gegen ihre [[Empfindungen]] und also auch gegen den [[Sinn]] ihrer [[Wahrnehmung]] (siehe [[tote Wahrnehmung]]). Eine flexible [[Persönlichkeit]] verhältsich durch das &amp;quot;Multitasking&amp;quot; ihrer Bezgnahme und gewinnt hieraus eine [[Wahrnehmungsidentität]], die über alles Eindrückliche (siehe [[Eindruck]]) erhaben ist und befähigt sich durch ihre unbeschränkte [[Selbstwahrnehmung]] zu einer [[beliebigen]] [[Gegenwärtigkeit]] ihrer [[Wahrnehmung]] gegen das, was sie [[wahrhat]]. Sie kann ohne [[eigenen]] [[Sinn]] und [[Zweck]] die [[Eindrücklichkeit]] der einen, gegen eine [[beliebig]] andere [[eintauschen]] und sich in den [[Täuschungen]] der hierfür [[notwendigen]] Lebenswelten in den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] durch sich selbst genügen. Ihre Selbstgenügsamkeit verleiht ihr eine Allseitigkeit in ihren wechselhaften [[Beziehungen]] und entwickelt hierfür eine schrankenlose [[Beliebigkeit]] in der [[Wahrnehmung]] ihrer [[Erfahrungen]] und damit auch ihrer [[Erkenntnisse]], die im [[allgemeinen]] [[Dazwischensein]] ihrer [[Selbstwahrnehmungen]] sich durch den [[Pragmatismus]] ihrer multifunktionalen [[Beziehungen]] durchsetzt und zu einer [[Persönlichkeit]] ausformt, die über die [[wirklichen]] [[Inhalte]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] hinweg alle [[Bestimmtheit]] allein schon in der [[Selbstveredelung]] durch das [[Belieben]] ihrer [[Selbstbezogenheit]] [[verwirklicht]]. Darin verbleibt das davon Ausgeschlossene als [[abwesende]] [[Wahrheit]] ihrer [[Verhältnisse]] in der [[Abstraktionkraft]] ihrer [[Nichtungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flexible [[Persönlichkeit]] [[verhält]] sich im [[Allgemeinen]] über den multifunktionalen [[Zweck]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] und ist daher die [[allgemeinste]] und [[oberflächlichste]] Ausformung einer [[narzisstischen Persönlichkeit]], die am Liebsten durch die Technologie der [[Medien]] auf ihre [[Selbstwahrnehmung]] zurückkommt (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]] und [[esoterischer Charakter]]). Sie bestimmt sich nicht mehr durch sich selbst sondern durch eine vorauseilende Anpassung an die [[Bedingungen]] ihrer [[Lebensverhältnisse]], durch ihre Gefälligkeit und Beugsamkeit für das Nötige, das sich vernünftig vorstellen lässt, wodurch sie selbst durch die [[Vorstellung]] einer bloße [[Vernunft]] über alles zu verfügen sucht, was sich als Lebensnotwendigkeit auszugeben versteht. Sie befriedigt ihr [[Geltungsbedürfnis]] vor allem durch den Eigendünkel ihrer &amp;quot;Erfolge&amp;quot;, die darin bestehen, dass ihre Anpassungsfähigkeit ihr [[Leben]] erleichtert. Und ihre wesentliche [[Absicht]] bezieht sich deshalb auf die [[Konkurrenzen]] des [[Geltungsstrebens]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]]durch die sie den Stoff ihrer [[Selbstgerechtigkeit]] für ihren [[Edelmut]] bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Anpassungsfähigkeit verwirklicht sich daher vor allem in der Körperform der praagmatisch vermittelten [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] (siehe Pragmatismus). worin sich ihr [[Selbstgefühl]] allgemein als [[Erlebnis]] vermittelt, das durch unentwegt wechselnde [[Ereignisse]] hergestellt werden muss (siehe auch [[Eventkultur]]). In ihrer körperlichen [[Form]], worin sich ihr Lebensausdruck durch sich selbst verwirklicht, sich ihre [[Emotionen]] vergegenständlichen, sich [[Ausdruck]] verleihen, um [[Eindruck]] für sich [[gesellschaftlich]] [[wirksam]] zu machen, um sich darin [[Aufmerksamkeit]] zu verschaffen, sich [[gesellschaftlich]] als Wahrnehmungsform eines [[abstrakt menschlicher Sinn]]es [[wahrzumachen]], dessen Anerkennung überhaupt nur noch in der Gesellschaftlichkeit ihres [[Körpers]], in den [[Moden]] seiner [[Reize]] möglich ist. Von daher treibt der [[Körperfetischismus]] letztlich wie von selbst in eine [[Selbstveredelung]], worin sich die [[Selbstgefühle]] in der [[Eitelkeit]] ihrer gesellschaftlichen [[Gegenwärtigkeit]] vorzüglich [[akkumulieren]], indem sie darin ihren [[Narzissmus]] verweltlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist durch ihren flexiblen [[Charakter]] kaum noch als eine narzisstische [[Persönlichkeit]] zu [[erkennen]], weil sie sich ganz im Gegensatz zu dem verhält, was ihren [[Narzissmus]] bestärkt. Was einen [[Charakter]] ausmacht, sind bestimmte [[Eigenschaften]] seiner [[Persönlichkeit]], die eine besondere Art im Zusammenhang der [[Selbstwahrnehmung]] und damit auch der [[Wahrnehmung]] ausmacht, soweit sie der ihr nötigen [[Wahrheit]], ihrem [[Eigensinn]] folgt, Die flexible Persönlichkeit hebt alle Charaktereigenschaften in sich auf, indem sie ihre [[Selbstwahrnehmung]] als [[Wahrnehmung]] schlechthin, als objektive Wahrnehmung der [[Notwendigkeiten]] und als objektive [[Notwendigkeit]] der [[Wahrnehmung]] zugleich wahrhaben will. Sie setzt sich damit als ganze [[Persönlichkeit]] über alle Formen des [[Wahrhabens]] und [[Wahrnehmens]] hinweg und betreibt ihre unaufhörliche Selbstabklärung gegen alles, was darin sich zu subjektivieren sucht (siehe hierzu auch [[Systemtheorie]]). Sie denkt ihre Lebenswahrheit in einer [[ausschließlichen]] Funktionalität, in der alles ausgeschlossen wird, was sich sich ihren [[Gewohnheiten]] entzieht oder gar widersetzt. Sie ist von daher sowohl autoritär gegen alles und esoterisch außer sich, also im Grunde eine göttliche [[Persönlichkeit]], die sich ganz der Sachlichkeit ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] hingibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pragmatische [[Verhältnisse]] [[bilden]] und [[verwirklichen]] sich in durch ein hinterhältiges Vermogen ihrer Funktionalität: Das [[Subjekt]] ihrer [[Beziehung]] (siehe quch [[bürgerliches Subjekt]]) entscheidet durch das organische Vermögen der [[Reichhaltigkeit]] seiner Verbindungen und Verbindlichkeiten über sein Hantieren durch multifunktionalen Beziehungen. Was den [[autoritären Charakter]] noch [[zwischen den Menschen]] ermächtigen konnte, ermächtigt sich hier aus bloßen [[Lebensumständen]] von [[zwischenmenschlichen]] [[Persönlichkeiten]]. die vor allem ihre persönlichen Präferenzen durch ihren Pragmatismus in dem entsprechendden Umständen durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[autoritären Charakter]] und zum [[esoterischen Charakter]] betreibt die flexible Persönlichkeit gerade hierdurch eine totale [[Einverleibung]] der [[Selbstgefühle]] durch ihre [[Selbstbehauptung]] als [[Selbstgefühl]] für andere, durch die [[Nutzung]] von[[Empfindungen]]. welche die [[Gefühle]] beeindrucken, um im [[Selbstgefühl]] einer [[Gemeinschaft]] von Zwischenmenschen die [[Ereignisse]] der [[Selbstwahrnehmung]] durch unentwegte [[Befriedung]] zu bestimmen, jede [[Geschichte]] in den Dienst ihres [[Erlebens]] zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flexible Persönlickeit betreibt einen [[Kulturkonsum]] als die stete Dienerin des [[Nutzens]], dem sie ihre [[Sinne]] beugt. Sie vund gewinnt ihren [[Edelmut]] im Sinne einer kulturellen [[Nützlichkeit]] , durch die sie sich selbst [[verallgemeinert]], indem sie sich in jeder [[Beziehung]] nützlich macht, um andere Menschen sinnlich zu beherrschen, indem sie ihnen dienstbar ist und zugleich sich als eine Kulturform [[veredelt]], mit der sie sich selbst zur [[Einverleibung]] anbietet. Von daher ist sie der Leib für alles, die Hochform der [[narzisstischen Persönlcihkeit]], die sich darin endlich &amp;quot;gesellschaftsfähig&amp;quot; macht, dass sie als allgemeine Körperform der Kultur sich selbst behauptet. Sie ist die [[Persönlichkeit]] der [[Dienstleistung]], die in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]] die Widersprüche der narzisstischen Persönlichkeit ganz [[allgemein]] [[befriedet]], ihre letztliche Bewegungsform in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] ist. Was sie an [[Fähigkeiten]] hat, das muss sie eindach deshalb können, weil sie jeden [[Sinn]] in den Dienst eines nützlichen Objektverhältnisses in der Welt reiner Objekt-Objekt-Beziehungen stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die [[narzisstische Persönlcihkeit]] noch als Widerspruch in ihren unendlichen [[Geltungsbedürfnissen]] vollzieht, was sie niht ruhen lässt, um sich selbat alllgemein zu machen, sich als [[allgemene]] [[Persönlichkeit]] zu [[behaupten]], das ist in der flexiblen Persönlickeit an ihre Lebenswelt abgegeben. Sie beugt sich der Sache ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]], weil diese [[Sache]] sie von ihren [[Widersprüchen]] befreit. Sie [[empfindet]] und findet sich darin selbst als [[wirklich]] allgemeine Persönlichkeit, die das Leben so beherrscht, wie sie darin auch selbst [[bestimmt]] ist. Sie lebt die [[Perversion]] ihrer [[Selbstbestimmung]] und schaltet deshalb alle [[Wahrnehmung]] ab, die sie an sich [[zweifeln]] lassen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehr oder weniger systematische Ausprägung der [[Beziehungen]] von zwischenmenschlichen [[Eigenschaften]], werden durch die Art ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnismäßigkeiten]] zu Eigenarten einer [[Persönlichkeit]], die von den [[Selbstempfindungen]] und [[Selbstgefühlen]] anderer Menschen zehrt. Persönlichkeitsstrukturen sind die Personfikationen ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]], die ganz [[allgemein]] auf ihrer [[Selbstveredelung]]beruhen. Sie sind die praktische Umkehrung der darin entstandenen [[Lebensangst]] in ihrem [[persönlichen]] [[Charakter]]. Die flexible Persönlichkeit hat ihre [[Beziehungen]] darauf gegründet, sich durch diese in einer [[Form]] [[wahr zu machen]], sie durch die vielfältigen Möglichkeiten von [[Geldbesitz]] zu überwinden. In ihr fallen die ökonomischen [[Bedingungen]] mit ihrer [[Kultur]] in der [[Nützlichkeit]] ihrer Sinne zusammen. Und darin ist die Hochform des [[bürgerlichen Subjekts]] überhaupt erreicht: Das objektive Subjekt des [[Geldes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] ist allseitig, unendlich beweglich und gegen alles Bestimmte [[gleichgültig]]. Solange es alleine als [[Zahlungsmittel]] fungiert, nimmt man das für eigene Zwecke in Kauf. Wenn es aber als [[Kaufmittel]] selbst schon Leben vermittel, zum Lebensmittel wird, so geht es als Lebensbestimmung ein, der man selbst unterworfen ist. Wer ihm dient, muss sein können, was es erfordert: Allseitig, unendlich beweglich und durch es gebeugt. [[Flexibilität]] ist das allgemeine Phänomen einer Gesellschaft, die nicht nur [[Geld]] zu ihrem Lebensunterhalt und ihrer Mehrproduktion erwirtschaftet, sondern die ihren gesellschaftlichen Zusammenhang auf Geld als [[Kapital]] gründet: Es ist das Phänomen einer [[Dienstleistungsgesellschaft]], in welcher das Individuum nicht mehr als ein auf seine gesellschaftliche Tätigkeit und Bedürftigkeit bezogener Mensch aufgefasst wird, sondern als ein Zentrum seiner Beziehung auf unendlich viele Lebensmomente, als Knoten einer im Grunde unbestimmten und unbestimmbaren Beziehungswelt. Das wird auch von den Vertretern des postmodernen Existenzialismus in dieser [[Phänomenologie]] aufgenommen und damit affirmiert: &amp;quot;Wir existieren nicht mehr länger als Subjekte, sondern eher als Terminal, in dem zahlreichreiche Netze zusammenlaufen&amp;quot; (Jean Baudrillard: Das andere Selbst, Wien 1987, S. 14, zitiert nach Rifkin: Access, S. 283). Das Leben besteht nach solcher Auffassung aus beliebigen, völlig relativen Momenten ohne jede [[Wahrheit]] und Allgemeinheit, deren Sinn sich aus einem aktuellen Beziehungsgeflecht ergibt, in welchem gut leben kann, wer sich darauf einzustellen vermag, wer also flexibel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer unter solchen Bedingungen sich bestätigt sieht, kann sich auch nur am eigenen Erfolg bestätigen und sich für ihn betätigen. Jede Meinung ist hierin völlig relativ dazu, jede Auffassung ohne weiterreichende Bedeutung. Aber auch Erfolg ist realtiv, besonders zu Erwartungen und Vorstellungen, die man aus seinen konkreten Lebensbedingungen heraus für sich hat und bildet. Von daher gilt auch schon als Erfolg, wenn man sie bewältigt, mehr noch, wenn es einem gelingt, ihnen noch eine Besonderheit abzugewinnen, indem die [[Ereignisse]] darin hierfür zugerichtet und aufpoliert werden, jedes zu einem [[Kult]] für sich. Die Fragmentation des Welterlebens wird durch fragmentarisches Bewusstsein bestätigt, das lediglich durch wirkliche Erfolge mit größeren Geschäften aus seiner Dämmerung erwacht. Solche Erfolge gelten dann aber eher als zufällig, als ein &amp;quot;Treffer&amp;quot; in einer Welt unbestimmter Möglichkeiten, der sich ereignet und für den man eigentlich nichts kann. Doch der Sinn steht im permanent geleugneten Lebenshintergrund vor allem danach. Im Grunde geht es nur um Erfolg und der ist dann eben ein Zusammentreffen von Können und Fügung, das eher durch [[Flexibilität]] zu erreichen ist als durch [[Reflexion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer an den Erfolg aus ungewissen Sachverhalten heraus glaubt, der glaubt, was den Neoliberalismus ausmacht, glaubt an die Niederkunft eines Glücks aus dem Selbstregelungsprozess der faktischen Welt, das man erlangen kann, wenn man sich dauerhaft für etwas engagiert, sich auf diese Verhältnisse einstellen kann und bereit für alles ist - eben flexibel. Das [[Prinzip]] des Erfolgs ist nach diesem Glauben zugleich sein [[Zufall]]: die Bereitschaft sich jeglicher Botschaft zu öffnen, die es verheißt, jeden Deal mit zu machen, der es möglich sein lässt. [[Leben]] erscheint einem solchen Menschen als eine Art Glücksspiel, bei dem er sich selbst zum Einsatz bringt. Er muss sich selbst beständig und zu jeder Zeit selbst vergessen können, völlig widerstandslos und identitätslos sein können, denn die Identitätslosigkeit ist das Prinzip von Lebensverhältnissen, in denen der Gelderwerb als solcher ein [[Lebenswert]], ein Lebenssprinzip ist, das über sich sebst hinausgeht, also eigentlich ein Überlebenssprinzip ist, eine Hoffnung auf ein Leben, das sich aus den bloßen Möglichkeiten der Lebensbedingungen irgendwo und irgendwann ergibt, also letztlich von selbst erfüllend und darin schon lebendig sein soll, dass es [[Lebensbedingungen]] hierfür, nämlichen materiellen Reichtum gibt, der lediglich der Aneignung harrt. Das Erfolgsversprechen ist so hoch, wie es gerade auch noch erreichbar erscheint. Aber der Zufall, es zu erlangen, ist damit besonders überzufällig und ereignet sich aus ungeahnten Hintergründen heraus, nicht aus der Logik der Wirtschaft, sondern aus ihrer Mystik. Das letztlich macht Neoliberalismus als ihre abstrakteste Ideologie, die sich somit als praktischer, ja, seelsorglicher Lebensratschlag gibt: Leben kann man nicht einfach, man muss dafür etwas tun, auch wenn man selten genau weiß, was. Flexibilität wird zur allgemeinen Erfordernis an das Leben schlechthin, um so strenger, je leblos es selbst wird. Es steht daher solchen [[Bedingungen]] bald kein konkretes Leben mehr gegenüber. Sie selbst werden Lebensgrund und Grundlage für alles, was dabei sich ergibt, weil es darin immer möglich ist. Leben, das ist das, was vielleicht dabei herausspringt und was jeder unter solchen Bedingungen so tut und treibt, steht in dieser Erwartung, ohne zu erkennen, dass er oder sie sich dabei schon als leblos unterstellt. Von daher ist Leben nicht Ausgang, sondern Ziel aller [[Tätigkeit]]. Das bedingt, dass solche Menschen sich nicht von ihren [[Lebensbedingungen]] unterscheiden können. Ihr Leben ist ein unterschiedsloses Sein und Empfinden, dessen Frucht erst [[Leben]] sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flexible Persönlichkeit ist aber nicht ein Kind unsarer zeit, sondern ein Kind des Kapitals - und zwar dort, wo es besonders volkstümlich auftreten kann, wo es Volksaktien ausgibt und an den Glauben appelliert, Gläubiger sucht. Sie entspricht der Beweglichkeit des [[Kapitals]], in dessen Diensten sie meist indirekt steht als dienstleistende [[Arbeitskraft]], als &amp;quot;Volksaktionär&amp;quot; oder als Verbraucher -nicht nur als Konsument eines Marktes der [[Lebensmittel,]] sondern auch eines Marktes, der sich jenseits des Marktes organischer [[Gebrauchswerte]] in einer [[Dienstleistungsgesellschaft]] entwickelt: Der Kulturmarkt. Hier entsteht nicht Kultur, hier wird gegeben und genommen, was eine bestimmte Kultiur nötig hat, die nicht durch ihren Lebens- und Arbeitsprozess sich entwickelnn und ausbilden kann: Kultur die durch [[Kulturkonsum]] aufgezehrt wird. Für solchen Konsum muss es nichts geben, was auch [[nützlich]] ist, kein Entstehen und Vergehen als [[Sache]] hat, sondern vor allem [[Ereignisse]], welche zur Unterhaltung, zur Bewegung, Erregung und Besänftigung geboten werden. Es ist ein Markt der Kulturevents, der seine Konsumenten mit präsentierter Kultur, mit [[Eventkultur]] abfüttert und darin bestärkt, was er als Vorstellung von sich hat und dass die Welt zu nehmen ist wie sie ist, indem man sie [[schön und gut]] sein lässt. Flexibel nämlich ist eine Persönlichkeit nur solange, solange sie sich mangels Selbstidentifikation nicht wirklich verhalten kann, weil sich nicht [[wirklich]] auf sich, andere und die Welt bezieht, solange sie ihre Eigenheiten mit ihrer Geschichte zu Grabe trägt. Durch ein eigenes Verhältnis zu ihren Lebensgrundlagen würde sie nämlich notwendig disfunktional, gestört und störend, weil Kapital selbst tot ist, tote Arbeit enthält und totes Leben verwirklicht. Man sieht daran: Es ist eine gesellschaftlich erzeugte Persönlichkeit, die Unpersönlichkeit eines gesellschaftlichen Leidens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Leiden]] heißt [[Geldbesitz]]. Aber es ist ein Leiden an seiner [[Macht]], an der die Menschen in einer solchen [[Gesellschaft]] teilhaben, allgemein reich sind dadurch, dass sie darin leben. Und deshalb müssen sie auch die Unwirklichkeit des kapitalisierten Geldes ertragen, sich darin verallgemeinern, sich generieren, und sich unentwegt wiederfinden, weil sie sich in solcher Allgemeinheit nur verlieren können. Unter solcher [[Bedingung]] sind alle Verhältnisse der Menschen, auch ihre Generationsverhältnisse, reine [[Regeneration]]sverhältnisse als zwischenmenschliche Verhältnisse, die sich durch selbständige Geldverhältnisse sowohl begründen, als auch regeln. [[Geld]] verhält sich darin zu sich als Erscheinung von [[Reichtum]] in einer Hand, die dessen Herkunft nicht berührt und begreift, weder verpflichtet, noch beschuldigt, solange sie es hat. Es ist ohne Geschichte und ohne Wirklichkeit, aber voller Wirkung. Die einen macht es arm, weil sie es nur haben, wenn sie es durch den Verkauf ihrer [[Arbeitskraft]] verdienen, die anderen reich, weil sie es haben und damit [[umgehen]] können. Flexibel sind vor allem die.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deren Leben geht es daher auch weniger um den Mangel und die Not, die Geld mit sich bringt, sondern um dessen Glanz, um [[Design]] und [[Mode]], und, wo es unter solchen Menschen ist, geht es durch sie hindurch und bringt ihren Willen zur [[ästhetischen]] Form, zu einem [[ästhetischen Willen]], der ihre [[Beziehungen]] aus der [[Dichte]] ihrer körperlichen [[Anwesenheit]] bestimmt. Da geht es dann um [[Körperkult]] (s.a. [[Körperfetischismus]]), um [[Selbstwahrnehmung]], die sich aus dem Verhältnis des körperliches Wesen [[Mensch]] als Sinn der Wahrnehmung, als beständig nach Erneuerung trachtendes [[Selbstgefühl]] ergibt, das sich an der Art und Weise körperlichen Daseins als [[Sinn]] für sich wahr fühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine flexibkel Persönlichkeit besteht aus unendlich viel [[Gefühl]] für sich selbst, das dort entsteht, wo sie sich unter anderen Menschen als Mensch fühlt (siehe zwischenmenschliche Beziehung). Solche Selbstgefühle sind die in der Entleibung der Gefühle gewonnene Gefühlsgewohnheiten, die sich unendlich ausbreiten lassen in Ton und Bild, Musik und Bühne, so beweglich, wie die Bedingungen, die sie in sich überwunden und aufgehoben haben. Es sind die Gefühle der Flexibilität, welche somit zu einem Charaktermerkmal der [[Eliten]] einer [[Dienstleistungsgesellschaft]] geworden ist, zum Elixier kultischer Gefühligkeit, dem alles bestimmte Leben unterworfen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses wird dadurch selbst zum Kulturmittel, zu einer belebenden Substanz kultischer Bezogenheiten, die sich über die Nähe und Ferne der Menschen in ihren [[Lebensräumen]] ausbreiten und ihre [[Zeit]] vergessen sein lassen. Das konkrete [[Leben]] erscheint darin selbst nur noch zeitlos, ohne wirkliche [[Geschichte]], weil dafür keine Zeit ist, weil die Zeit selbst schon im Ereigniswechsel bestimmt ist, in der Endlichkeit der Gefühle, die darin auftreten. Freundschaften, Liebe, jede Zwischenmenschlichkeit hat darin keinen [[wirklichen]] Verlauf, keine bestimmte Entwicklung und Geschichte, sondern besteht aus aus der Wechselhaftigkeit der Lebensintensitäten. Sie sind von ihrem Überlebensprinzip nicht nur bestimmt, sondern ausdrücklich verneint, zur Nichtigkeit bestimmt. Daran muss man sich gewöhnen, um es ohne [[Lebensangst]] zu ertragen: Jede Auseinandersetzung scheitert an der Ausschließlichkeit der Überlebensinteressen und Leben gelingt darin nur in einer ziemlich toten Form, nämlich wenn man sich damit abfindet und sich daran gewöhnt, es selbst als Lebens[[umstand]] nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die zur [[Gewohnheit]] gewordenen Lebensumstände zeigen auch dann ihre vertraxte [[Dialektik]], wenn sie ihre Ausschließlichkeit behaupten: Im [[Dasein]] des Ungewöhnlichen, des ganz und gar Unstetigen der gesellschaftlichen Lebensbedingungen, verschleißt sich menschliches Leben bis zur Unkenntlichkeit und evoziert Verrückungen und [[Verrücktheiten]], die von einer heftiger Lebenssehnsucht getrieben sind. Ihre [[Wahrheit]] aber kann nicht von dieser Welt sein; sie findet sich in [[esoterisch]]en Übungen, Selbstheilungen, [[Familienaufstellungen]] usw., in denen die [[Ordnung]] der Ursprünglichkeit, die Geister der Vergangenheit zu leben beginnen (siehe hierzu &amp;quot;Hellinger, ein Heiland der herrschenden Ordnung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Leben beständig überlebt werden muss, weil es ohne dies keinen Sinn hat, wird es zu einer Aufgabe und Pflicht. Die Ordnungen des Jenseits machen daher Sinn, der in der Sinnlosigkeit des Diesseits wie eine übersinnliche Wesenstiefe empfunden werden kann, wenn man da etwas nachhilft und davon überzeugt ist. Je extremer die Ereigniswechsel im Alltagsleben sind, desto hilfreicher ist das Geraune der Selbstfindung aus den Ursprünglichkeiten des Innersten. Das &amp;quot;Cool-Bleiben&amp;quot; im Arbeits- und Lebensalltag, das sich damit beständige Abfinden und das drein Einfinden, um sich an die abrupte Wechselhaftigkeit des Seins zu gewöhnen, wird ausgeglichen durch eine flapsig verbrämte und doch hoch bewertete Innerlichkeit, die jedem zugestanden ist, wenn er sich rechtzeitig auch wieder daraus zurücknimmt, durch [[Lebenswerte]], die eine Lebensweise der [[Selbstbezogenheit]] abdecken und abdeckeln. So reflektieren die Nettigkeiten und Gewohnheiten in der öffentlichen Lebens- und Arbeitswelt der Menschen eine Abgrenzung durch Zuneigung, die durch irrwitzige Selbstbestätigung und [[Pervertierungen]] von Selbstgenuss, im [[Erlebnis]] seiner selbst als Medium seiner [[Selbstgefühle]], des allgemeinen Selbstgefühls auf den Bühnen des öffentlichen Lebens - in den [[Medien]], den Kulturveranstaltungen und den Arenen der Leidenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Absehung von konkreten Lebenszusammenhängen entstehen [[Absichten]], die im Fühlen und Empfinden selbst [[abstrakte]] Lebenswelten entstehen lassen, [[Scheinwelten]], die so schnell abwechseln, wie sie von ihrer Wirklichkeit her nötig sind, Verliebtheiten, die der Selbstverliebtheit folgen, die hier und dort die Identität stiftet, die gerade lebensnotwendig erscheint. Das kann nicht gut gehen, wenn alle darin befangen sind. In solcher Welt eruptiver Weltenwechsel gibt es nichts mehr, worauf man sich verlassen und also auch nichts, worein man sich wirklich einlassen kann. Die Verlassenheit erweckt immer das Bedürfnis nach Rückbindung, das Gefühl der Gottverlassenheit und damit allerlei [[Religiosität]] und Sinnfragen. So paradox es ist: Die flexible Persönlichkeit ist ein gottverlassener Mensch, der zugleich höchst religiös ist, ob er das nun praktiziert oder nicht. Das Verlangen nach Sinn entsteht ja gerade dort, wo er zerstört wird. Und so wundert es nicht, dass hinter allem Unsinn der Verhältnisse, die sich darin forttreiben, das Bedürfnis nach Erlösung sich herausstellt, das Gefühl eines gigantischen Elends, das nicht mehr mit den Mitteln dieser Welt zu beherrschen ist, sondern nur durch ein höheres Wesen aufgehoben werden kann. Unendliche Beziehungswelten machen die Weite unendlicher Beziehungslosogkeit aus, und die setzt sich das höhere Wesen als etwas Geistiges, das die Welt verlassen hat und das als Kultstätte des Geistes, der sich vom Gewöhnlichen abhebt, der untergehenden Hoffnung auf menschliche Beziehung abstrakte Nahrung gibt. So lassen sich die Gewohnheiten der Welt wenigstens als Gefühl für sie fortleben, wenn sie in einem übermenschlichen Wesen fixiert sind - sei dies nun [[Gott]] oder irgendeine andere Vergötterung. Darin muss es einen [[übermenschlichen]] Sinn geben, eine [[Ordnung]], der alles entspringt, was ohne dies keinen [[Sinn]] mehr hat (siehe [[Phänomenologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hieraus entsteht ein weiteres Paradox: Die an ihre Welt gewöhnte, die gewöhnliche Persönlichkeit ist so flexibel, wie sie sich zugleich an dem einregelt, was ihr widerfährt. Sie nimmt die Welt als Medium ihrer Selbstbeziehung wahr und sich als Medium ihrer Ordnung, sich automedial (siehe [[Multimedia]]). Sie ist sozusagen Meister in der Selbstbeherrschung der herrschenden Ordnung, ein Mensch, der genau dem entspricht, was zum Leben notwendig ist, ohne darin wirklich leben zu können. Für ihn ist nichts mehr identifizierbar als [[fremd]] oder [[eigen]], weil er darin ununterschieden ist, seine [[Äußerung]] zugleich [[Entäußerung]] von allem ist, was ihm zu eigen sein könnte. Kein bestimmter Inhalt ist hierin lebensbestimmend, keine [[Gewissheit]] möglich. Das fremd bestimmte ist ebenso Lebensform, wie Eigenes darin geäußert sein kann, ohne ihm fremd zu erscheinen. Ihm ist daher Aufbegehren ebenso fremd wie Autoritarismus und Hierarchie. Die neueren gesellschaftlichen Entwicklungen haben ihm seine Eigenheiten bis ins Mark ausgetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem nun die herrschende Ordnung selbst wie eine übermenschliche Ordnung anerkannt ist, bleibt in der Unterschiedslosigkeit der Flexibilität die [[Wahrnehmung]] selbst vor allem von der [[Dichte]] der [[Ereignisse]] bestimmt, vom Quantum ihrer [[Anwesenheit]], der Abfolge der kontinuierlichen Wechsel, worin sich die Selbstwahrnehmung in Bewegung erhält. Alle Mittel der Wahrnehmung, die unendlich vielen Kulturereignisse, Computerspiele, Medienauftritte, Musikträger usw. dienen weiterhin vor allem dem, dass innere Bewegungungen und [[Erregungen]] die Welt unbetrefflich und eintönig erscheinen lassen, lediglich geeignet als Mittel des Gelderwerbs. Allerdings ist jetzt der Übermensch in den Selbstgefühlen verfestigt und bereitet sich darin auf wie eh und jeh als Gefühl für Größe, Macht und Masse. Der [[Kulturkonsum]] wird hierdurch nicht geringer sondern breitet sich nun auch in die vertikale Dimensionen der Scheinwelten aus, die das Leben nicht mehr leiden mögen. Sie schließen jedes wirkliche [[Leiden]] aus, bestehen gerade in dem Zweck, kein Leiden, keine wirkliche Empfindung aufkommen zu lassen. Das bringt solche Persönlichkeiten zu eigentümlichen Verarbeitungsprozessen ihrer Seelenschmerzen, die sich besonders durch [[reaktionäre]] [[Lebenswerte]] füllen, um sich darin in ihrer Empfindungslosigkeit zu bestärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letztendliche Kehrseite der &amp;quot;flexiblen Persönlichkeit&amp;quot; ist ihre vollständige Abhängigkeit von den [[Verhältnissen]], in denen sie sich bewegt, ihre Unfähigkeit, sich darin [[wirklich]] zu verhalten, ihre absolute Verhältnislosigkeit. Sie ist zutiefst verunsichert, weil ihr Handeln immer nur [[Reaktion]] sein kann auf [[Bedingungen]], die sich ereignen und gestalten, wie sie es wollen und müssen. Solche [[Persönlichkeiten]] haben für sich ein ausgeprägtes [[Bedürfnis]] nach Selbstbestätigung und Lebenssicherheit, die sie nur noch im Gelderwerb, durch einen guten Job mit gutem Lohn finden können. Darin allein scheint Sicherheit zugleich als Selbstbestätigung möglich: Durch die Einflussnahme auf die Lebensbedingung anderer Menschen und durch Verfügung über ein allgemeines, ein gesellschaftliches Faustpfand, durch die sie sein können, was sie wollen. Aber gerade weil dies ihr Problem ist, schließt sich der Kreis: Das Leben solcher Menschen besteht aus der Umklammerung der Gegebenheiten, die alleine Sicherheit versprechen, auch wenn sie die in keinster Weise wirklich erbringen. Die Sicherheit ist lediglich ihre jeweilige Anwesenheit, die Anwesenheit von Menschen, Ereignissen und Sachen, gleich welchen Sinn sie auch haben und welchem Geist sie entspringen und unter welchem Bedingungswechsel sie wieder verschwinden. In ihrem Dasein als solchem, in ihrer bloßen Gegenwart steckt ihr Sinn und Zweck als Potenzial der Überwindung der Gefangenschaft, der Bedingtheit. Und gerade dies erzeugt das letztendliche Paradox: Es macht die Bedingtheit zum Potenzial ihrer Überwindung, macht sie absolut nötig, ihren [[Besitz]] lebensnotwendig und die [[Gewohnheit]] hieran ausschließlich. Es ist der Kern eines [[reaktionären Bewusstseins]], das sein [[Sein]] vergessen machen will.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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