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	<title>Frau - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Frau&amp;diff=386&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Frau&amp;diff=386&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;In dem Verhältnis zum Weib, als dem Raub und der Magd der gemeinschaftlichen Wollust, ist die unendliche Degradation ausgesprochen, in welcher der Mensch für sich selbst existiert, denn das Geheimnis dieses Verhältnisses hat seinen unzweideutigen, entschiedenen, enthüllten Ausdruck in dem Verhältnisse des Mannes zum Weibe in der Weise, wie das unmittelbare, natürliche Gattunsverhältnis gefaßt wird. Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe. In diesem natürlichen Gattungsverhältnis ist das Verhältnis des Menschen zur Natur unmittelbar sein Verhältnis zum Menschen, wie das Verhältnis zum Menschen unmittelbar sein Verhältnis zur Natur, seine eigne natürliche Bestimmung ist. In diesem Verhältnis erscheint also sinnlich, auf ein anschaubares Faktum reduziert, inweiweit dem Menschen das menschliche Wesen zur Natur oder die Natur zum menschlichen Wesen des Menschen geworden ist. Aus diesem Verhältnis kann man also die ganze Bildungsstufe des Menschen beurteilen. Aus dem Charakter dieses Verhältnises folgt, inwieweit der Mensch als Gattungswesen, als Mensch für sich geworden ist und erfaßt hat; das Verhältnis des Mannes zum Weib ist das natürlichste Verhältnis des Menschen zum Menschen. In ihm zeigt sich also, inwieweit das natürliche Verhalten des Menschen menschlich oder inwieweit das menschliche Wesen ihm zum natürlichen Wesen, inwieweit seine menschliche Natur ihm zur Natur geworden ist. In diesem Verhältnis zeigt sich auch, inwieweit das Bedürfnis des Menschen zum menschlichen Bedürfnis geworden ist, inwieweit er in seinem individuellsten Dasein zugleich Gemeinwesen ist.&amp;quot; [[(Karl Marx,Hl. Familie, MEW Bd. 40, S. 535)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine [[Frau]] an und für sich, wie es auch keinen [[Mann]] an und für sich gibt. Beide können nur durch einander [[gesellschaftlch]] und in [[Gesellschaft]] sein. Doch in den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] der [[bürgerlichen Kultur]] erscheint jeder für sich als ein [[Wesen]] mit selbständigen [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]], das sich durch diese definiert und gegen sein [[Anderssein]] behauptet, durch dieses sich schon bedroht fühlt, bevor es sich darauf einlassen kann. In der [[Abtrennung]] von ihrem [[gesellschaftlchen]] [[Sein]], aus dem sie [[begrifflich]] herausgenommen und zu einer [[verselbständigten]] [[Wesenheit]] [[abstrahiert]] werden, werden beide abgesondert und einem [[politischer Nominalismus]] der Geschlechter unterworfen, durch den sie verglichen und also auch gleichgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sind die [[Geschlechter]] nicht [[wirklich]] gleich und also in ihrer [[Lebenswirklichkeit]] auch nicht für einander [[gleichgültig]]. In der bisherigen [[Geschichte]] waren sie durch das [[Patriarchat]] des [[Staatswesens]] [[politisch]] gegeneinander bestimmt. Über seinen Formalismus haben sie sich ihm allerdings schon weitgehend angeglichen, soweit ihr [[gesellschaftliches]] [[Wesen]] dies möglich und nötig gemacht hat. Von daher bereichern sich die Geschlechter in [[Wirklichkeit]] gerade durch ihre natürlichen [[Eigenschaften]], wenn sie sich ihm entziehen. Sie können also nur jenseits ihrer politischen [[Formbestimmung]] [[subversiv]] gesellschaftlich [[wesentlich]] sein (siehe hierzu auch [[Frauenbeweegung]]). Wo sich Frauen und Männer der politischen [[Form]] unterordnen, verhalten sie sich wesentlich gegen sich selbst. Ihre politische Gleichsetzung ist daher auch eine Farce, die dem Unvermögen des [[bürgerlichen Staats]] geschuldet ist, sich wesentlich durch die Menschen zu bestimmen, die ihn nötig haben, weil und solange sie kein [[wirklich]] menschliches [[Gemeinwesen]] für sich und durch sich haben (siehe z.B. [[internationale Kommunalwirtschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Natur]] aus unterscheiden sich Frauen von [[Männern]] allein schon dadurch, dass sie bei allem, was ihrem [[Körper]] zugeführt wird, sehr viel vorsichtiger sein müssen, als [[Männer]], die schon immer eher zum Kampf um die Existenz befähigt sein mussten und körperlich rücksichtsloser waren. Doch alle diese Unterschiede sind heute ohne Belang, wenn das [[Verhältnis]] von [[Mann]] und [[Frau]] als ein historisches [[gesellschaftliches]] [[Verhältnis]] begriffen wird. Den [[Mann]] als [[Mann]] und die [[Frau]] als Frau kann es nie geben ohne das [[wirklich]] gesellschaftliche [[Sein]] von [[Frau]] und [[Mann]]. Im [[Dasein]] für sich gibt es sie nur als [[Kult]] (z.B. als Frauenkult oder [[Männerkult]]), durch den Geschlechtseigenschaften für sich [[ästhetisiert]] und zu einem [[Fetisch]] geschlechtlicher [[Selbstbehauptung]] werden (siehe [[Körperfetischismus]]). Darin wird Kultur als [[Erlebens]]form der [[Geschlechter]] aufbereitet und Geschlecht überhaupt zum [[Design]] eines [[ästhetischen Verhältnisses]] und wie ein [[Mode]]artikel als [[Sexualität]] schlechthin konsumierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versteht]] man den Menschen als [[Gattungswesen]], das seine Natureigenschaften durch seine [[Gesellschaftlichkeit]], durch sein gesellschaftliches Zusammenwirken zu einer [[Naturmacht]] entwickelt hat, so sollte [[Mann]] und [[Frau]] auch als unzertrennlich [[begriffen]] sein. Sie sind im [[Ganzen]] eins und also im [[Geschlecht]] auch ganz. Wie immer sich dies im Einzelnen darstellen mag: Alle [[Trennungen]] sind ein gesellschaftliches Produkt, resultieren aus [[Formbestimmungen]] ihrer [[Kultur]]. Ohne ein lebendiges Geschlechtsverhältnis, also ohne das [[Verhalten]] der [[Geschlechter]], geht jede [[Gesellschaft]] zugrunde. Denn [[Mann]] und [[Frau]] verhalten sich wie Äußeres und Inners ihrer Geschlechtlichkeit nur, indem sie beides füreinander sind - auch wenn es auch für sich genommen [[ausschließlich]] erscheinen mag, der [[Mann]] als äußerliches Geschlecht, die [[Frau]] als innerliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Verselbständigung]] der [[Geschlechtseigenschaften]] werden [[Mann]] und [[Frau]] aus dem Begriff des Gattungswesens herausgesetzt und zu spezifischen Rollen [[aufgetrennt]], die angeblich ihrer [[Natur]] entsprächen. Auf ein vermeintliches Naturwesen reduziert seien [[Frauen]] eher aus der [[Substanz]] des [[Lebens]] bestimmt, aus ihren Fähigkeiten, den Menschen als Naturwesen zu bewahren und zu reproduzieren, ihn also im Bereich der Eigenwirtschaft des Körpers wahr zu nehmen und wahrzumachen. Im Körperlichen selbst erscheint das Leben aber zugleich expansiv und gefährdet. &amp;quot;Von Haus aus&amp;quot; zur Vorsicht geboten, fällen [[Frauen]] daher ihre Urteile substanzieller und behaupten sich eher durch Geschick und Bildung, als durch offene Gewaltanwendung. Sie wirken von daher &amp;quot;von Natur aus bodenständiger&amp;quot; und sind als Naturwesen umworben, stellen für sich die Blüte des Geschlechts, seine Schönheit dar. Von daher tragen [[Frauen]] in einer geschlechtlich gespaltenen Kultur nicht nur werdendes Leben, sondern den Reiz der Geschlechtlichkeit auch allgemein als Wesen seiner Ästhetik in sich. Darin erscheinen sie wie ein Subjekt der Geschlechtsliebe, das sich aus ihrer Natur selbst begründet verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Grad der weiblichen Emanzipation ist das natürliche Maß der allgemeinen Emanzipation.&amp;quot; [[(Karl Marx,Hl. Familie, MEW Bd. 2, S. 208)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Kultur, worin Durchsetzungskraft als Maßstab der Persönlichkeit verlangt ist, realisieren aber auch Männer ihre scheinbar &amp;quot;natürlichen Vorteile&amp;quot;, um darin [[Frauen]] gegenüber vorteilhaft zu erscheinen, um durch sie einen Lebensgrund zu finden, den sie als solche &amp;quot;Naturerscheinung&amp;quot; natürlich nicht für sich haben können. Die Männerkulte mögen zwar auch wirtschaftlichem &amp;quot;Wettbewerb&amp;quot; entsprechen, aber sie sind nur deshalb voller Geltungssucht , weil darin um das Geschlecht gekämpft wird, das dem kultivierten [[Mann]] als Lebensgrundlage seiner Sinnlichkeit dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist auch die Bewunderung solcher Kulthaftigkeit des Männlichen umgekehrt eine Beziehungsform der [[Frauen]]. Sie haben darin Teil an der Kultur, dass sie den [[Mann]] für ihre zwischenmenschliche Selbstverwirklichung begehren. Auch darin wird Geschlechtssinn kultiviert, dass er sich der kraftvoll erscheinenden Naturmächtigkeit des männlichen Personenkults als Naturmacht der zwischenmenschlichen Beziehung selbst herausstellt. Im Selbstbewusstsein der Begehrlichkeit und der Fähigkeit, Menschen zu gebären, also &amp;quot;das Menschliche&amp;quot; aus sich herauszusetzen, wird Weiblichkeit zu einem kulturellen Synonym für die Lebensbasis, die [[Frauen]] in solcher Kultur auch wirklich darstellen. Die Befruchtung erscheint als bloßer Akt der Lust, das Austragen der Frucht als bloßer Akt des Notwendigen. Zwischen Lust und Notwendigkeit wird die Geschlechterkultur auf diese Weise zerteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da her wird der weibliche Sinn zu einer Beziehung nach innen, zu einer verinnerten Subjektivität des Empfindens und Empfangens, also das, was man in sich findet und spürt, was im Fühlen und Denken sinnlich vor sich geht. Nicht nur weil das weibliche Gehirn komplexer ist als das männliche und die weiblichen Geschlechtsorgane dem Leben umfänglicher begegnen, sondern vor allem, weil das weibliche Erleben in dieser Kultur weit tragfähiger ist als das männliche, bekommt es eine bestimmte, eine tragende Funktion in diesen Verhältnissen, die unerkannt bleiben muss, um für die Kultur zu funktionieren. Selbstvertändlich ist dabei nicht weibliche Geschlechtlichkeit, sondern die Rolle, die sie in der Kultur einnimmt, also das, womit Weiblichkeit wahrgenommen wird und wodurch sie der Selbstwahrnehmung dient. So werden [[Frauen]] schnell zu Funktionärinnen der Fürsorglichkeit, der Nothelferin, der Mutter und Kindererzieherin und Ernährerin. [[Frauen]] gelten als die besseren Bewahrerinnen von Sinn und sind von daher dessen besondere Kulturträgerinnen als Persönlichkeiten des Weiblichen schlechthin, das &amp;quot;alles hinanzieht&amp;quot; (Goethe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite davon ist, dass sie als solche benutzt werden, dass sie Sinn stiften sollen, wo Sinnlosigkeit herrscht, Leib beleben sollen, wo er verletzt oder tot ist. Ihre Entleibung entspricht der Rolle, welche die bürgerliche Kultur auf Grund ihrer Körperlichkeit ihnen zuweist, wie sie erlebt wird: Bewahrerin von Leben zu sein, wo Wesenlosigkeit entsteht und wo Verwesung herrscht. Soweit sie dies erfüllen wollen oder aufgrund ihrer Lebenslage erfüllen müssen, ernähren sie diese Kultur und die Geschlechtlichkeit überhaupt mit Sinn, der aus dem Innern, dem eigenen Leben kommt. Ihr entäußertes Geschlecht ist unmittelbar auch ihre Lebensentäußerung, die nichts außer Selbstentfremdung ist, die allerdings zugleich innerhalb dieser Verhältnisse lebensnotwendig ist. Weil das Leben in der Kulturpersönlichkeit eine selbständige Naturform des Überlebens bekommen hat, muss diese auch dem Leben dienstbar sein, solange sie nicht von den Menschen, und das sind nicht nur die [[Frauen]], überwunden wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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