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	<title>Fremd - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fremd&amp;diff=393&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fremd&amp;diff=393&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.&amp;quot; (Karl Valentin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremd ist etwas [[Äußerliches]], zunächst alles, was nicht vertraut ist, was der [[Empfindung]] nicht zu [[eigen]] ist. Fremd ist daher ein [[Inhalt]], der nur durch seine [[Form]] [[gegeben]] [[erscheint]], der durch eine schlichte [[Tatsache]] [[da ist]], die durch seine bloße [[Formbestimmung]] als etwas [[erscheint]], was sie ohne eine [[wirkliche]] [[Beziehung]], ohne Zusammenhang ist, was an ihr nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, weil es nur als [[Ereignis]] einer an und für sich fremden [[Wirklichkeit]] auftritt. Fremd ist daher zunächst alles, was ohne [[Beziehung]] zu einem [[Subjekt]] [[objektiv]] [[erscheint]] (siehe hierzu auch [[Positivismus]]), etwas Äußeres, das seiner [[Form]] nach unbekannt ist, das man aber dadurch schon irgendwie [[kennt]], dass man es als etwas Fremdes [[erkennen]] kann (siehe auch [[fremde Kraft]]). Denn es ist nicht irgend etwas, das im ganzen Kosmos irgendwo sein mag. Aber es ist zumindest etwas Außergewöhnliches. Im Gewöhnlichen erscheint alles fremd, was man nicht [[gewohnt]] ist, was durch die [[Umstände]] der [[Wahrnehmung]] [[ausgeschlossen]] [[erscheint]]. Es muss daher etwas [[ganz]] [[Anderes sein]]. Je [[ausschließlicher]] dessen [[Form]], desto [[totaler]] erscheint das Ungewohnte als Gefahr für eine [[heile Welt]] und verlangt nach stringenter [[Totalisierung]] des Ausschlusses. Aber damit wird zugleich die [[Beziehung]], die inhaltliche &amp;quot;Brücke&amp;quot; von [[Eigenem]] zu Fremden zunehmend [[abstrakt]]. Das Ungewöhnliche wird zu einem fremden [[Subjekt]], zu einem [[Subjekt]] einer [[Entfremdung]], das vergessen muss, was darin [[Eigenes]] ist, aber fremd werden und bleiben soll, um die [[Macht]] der [[Gewohnheiten]] einer [[heile Welt]] zu erhalten und zu festigen, - zu verfestigen (siehe auch [[Fixation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fremde setzt eine [[Kenntnis]] von eigener [[Natur]] voraus, die sich im [[Dazwischensein]] von [[Eigenem]] bildet und deshalb das hiervon Unterschiedene [[erkennen]] kann, auch wenn es [[abwesend]] ist. Fremdes ist von daher nur eine andere Erscheinungsform des [[Eigenen]]. Es hat unmittelbar allerdings nichts mit den [[Eigenschaften]] zu tun, die durch eigene [[Fähigkeiten]] gegenständlich und gegenwärtig in [[Beziehung]] sind. Es sind [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]], die sich nur in der Fremde, nur außer sich [[wirklich]] gegenständlich beziehen können, weil sie nur [[ausschließlich]] für sich [[wahr]] sein können, weil ihre [[Gegenwart]] ihre [[Abwesenheit]] bestimmt und betreibt, weil sie von sich selbst [[entfremdet]] ist (siehe hierzu auch [[Isolation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremd ist also etwas [[Äußeres]], das nicht in seiner Äußerung [[erkennbar]] ist, weil es ein [[äußerer]] [[Gegenstand]] zu sein [[scheint]], der durch sich selbst bestimmt wirkt, aber dennoch wesentlich für das eigene Leben ist. Er [[erscheint]] in dieser [[Form]] als schlechthin Anderes, das in seinen [[Eigenschaft]]en ausschließlich anders ist, zu welchen dennoch eine [[Beziehung]] besteht, die nur negativ erscheint, weil sie in einer Trennung zu ihrem Inhalt bestimmt ist. Ohne diese [[Beziehung]] wäre das Fremde nur gleichgültig, unwirklich, von sich selbst [[entwirklicht]], Eine solche Beziehung kann es in [[Wahrheit]] nämlich nicht ohne [[Grund]] geben. Es eine rein formelle Beziehung, die durch einen ausgeschlossenen [[Inhalt]] anwesend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Und ohne diese Form müsste es niemanden kümmern. Obwohl das Fremde nicht anwesend ist, hat es dennoch [[substanz]]iell an dieser Beziehung teil. Fremd ist nur eine Formbestimmung, die ihren Inhalt nicht erkennen lässt. Wäre es ein wirkliches Anderssein, so wäre es interessant für jedwede Veränderung und [[Ergänzung]]. Wenn im Verhältnis zu Fremdem, etwas bedrohlich erscheint, so ist es eine Beziehung in der eine Beziehung selbst sich gegen die Möglichkeit der Übereignung fremder [[Eigenschaften]], weil ihr Inhalt sich selbst schon äußerlich ist. Im Gefühl einer fremden Erscheinung erscheint daher die Empfindung der Selbstentfremdung am Gegenstand der Wahrnehmung. Es ist eine Wahrnehmung, die sich aus der [[Substanz]] [[entäußerter]] [[Verhältnisse]] bestimmt - sei diese nur [[scheinbar]] oder [[wirklich]], im [[Gefühl]] oder im [[Bewusstsein]], im [[Verstand]] oder in einer [[Erkenntnis]]. Die Angst vor Fremdem lässt sich im [[Bewusstsein]] der [[Entäußerung]], in der [[Kritik]] von [[Enteignung]] aufheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenn ein [[Gegenstand]] oder Mensch fremd erscheint, ist er wirklich fremd. Fremd ist in der bloßen [[Wahrnehmung]] nur seine [[gegenständliche]] [[Erscheinung]] als eine [[Sache]] in anderer [[Form]], die sowohl [[entfremdet]] sein kann, wie sie auch auf [[Eigenes]] bezogen[[ist]]. In dieser [[Zwiespältigkeit]] vollzieht sich der [[Doppelcharakter]] der [[Selbstwahrnehmung]] so lange, wie sie die [[fremde Kraft]], durch die sich wirkliche [[Entfremdung]] bestimmt, von der bloßen Fremdwahrnehmung unterscheiden und damit [[kritisieren]] kann und auf diese Weise das eigene [[Denken]] von der Last seiner Fremdwahrnehmung befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in diesem [[Anderssein]] noch nicht [[erkanntes]] Gegenüber erscheint wie ein äußerer Gegenstand, der in einer [[gleichgültigen]] Beziehung in seinem bloßen [[Anderssein]] wahrgenommen wird und von daher einen schlechten [[Eindruck]] auf die [[Selbstgefühle]] der eigenen Art macht. Auf der [[ausschließlichen]] Grundlage solcher Selbstgefühle fixiert sich die [[Trennung]] von [[Eigenem]] und Fremden und verschließt sich ihrer [[Entwicklung]] und [[Geschichte]], indem sie ihre [[Selbstwahrnehmung]] mit einer [[Fremdenfeindlichkeit]] verfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdes kann im Prozess der [[Erkenntnis]] aber sehr wohl bekannt, in der [[Aneignung]] der [[Wahrnehmung]] [[begriffen]] und zu [[eigen]] gemacht werden, wenn diese hierdurch von ihrem [[Gegenstand]] ergriffen wird und zu einem Verhältnis der [[Ergänzung]] wird, deren [[Synergie]] überhaupt die gesellschaftlichen Beziehungen vorantreibt. Von daher vollzieht sich in der [[Ungewissheit]] der Wahrnehmung lediglich ein noch nicht [[erkennen]] menschlicher Eigenheit in anderem, das noch fremd erscheint, weil es nicht vertraut, weil es ungewohnt ist (siehe auch [[Gewohnheit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Wesentlich]] fremd ist daher erst, was als fremd erkannt ist, also als fremde [[Bestimmung]] begründet [[begriffen]] ist. Dies macht die [[Erkenntnis]] einer [[Fremdbestimmung]] als [[Grund]] einer [[Selbstentfremdung]] aus. [[Fremdenfeindlichkeit]] dient dagegen dem [[reaktionären Bewusstsein]] dazu, dieser Erkenntnis zu entgehen und alles fremd scheinende zum Mittel seiner [[Egozentrik]] zu machen, die sich darin ausschöpfen kann, als [[Lebensraum]] einer [[Geborgenheit]] wird: [[Lebensburg]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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