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	<title>Fremdarbeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T20:09:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fremdarbeit&amp;diff=394&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Im Unterschied zur [[entfremdeten]] [[Arbeit]] ist die Fremdarbeit ein Arbeitsprozess jenseits des eigenen [[Stoffwechsels]]. Die [[Stoffe]] der Arbeit und der [[Reproduktion]] der [[Arbeitskraft]] sind der Gesellschaft, die auf Fremdarbeit gründet, mehr oder weniger äußerlich (siehe [[Dienstleistungsgesellschaft]]). Fremdarbeit ist die [[Arbeit]], die einem fremden Kulturkreis entnommen wird, teils durch Import von [[Arbeitskräften]], teils durch Leistungen, die dort für eine ihnen fremde [[Kultur]] erbracht werden. Fremdarbeit ist nicht durch den Status des Ausländers gegeben, sondern durch die Verwurzelung der Gesamtreproduktion des Arbeiters. Solange er sich ökonomisch weiterhin auf seinen Kulturkreis bezieht (z.B. durch Lohnabgabe, Hausbau, Zukunftsplanung), ist seinLeben wie sein [[Stoffwechsel]] auf zweierlei Kulturen verteilt. Er nimmt hier zwar Anteil am Reichtum der einen Kultur, besteht zugleich aber auf seine Herkunft und Zukunft von und in anderer [[Kultur]]. Hierduch ist diese der wesentliche Maßstab seiner Bedürfnisse und Interessen. Und dies macht sich auch im Kampf um den [[Arbeitstag]] als Kulturgefälle geltend (z.B. in der Altersvorsorge und Lebensmittelbedarf). Das Kulturgefälle wird zum Wertfaktor: Was als kulturbedingter Reproduktionswert geringer ist als der über das ganze Leben gerechnete Reproduktionswert eines Arbeiters in einem hochentwickelten Land mit hohen Lebenskosten (Miete, Lebensmittel, Kleidung usw.), das wird um dieses Maß den Mehrwert erhöhen, solange der Lebensstandard nicht für alle Arbeiter gleich gehalten wird oder er wird sich für alle senken, so dass sich die Arbeiter selbst unter heftiger Konkurrenz gegenüberstehen (siehe Fremdenhass).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend wird Fremdarbeit durch [[Transnationale Konzerne]] genutzt. Hierbei werden die Kulturen in den Nationen direkt und auch über den [[Devisenmarkt]] verwertet. Die Arbeitsteile werden je nach Reproduktionskosten der Arbeitskräfte ([[Lohn]]ansprüche) auf verschiedene Länder verteilt (z.B. zur Montage). Bei Arbeiten in fremder Kultur verhalten sich die Produkte lediglich als Geldwerte für die Reproduktion dort und messen sich am Lebensbedarf in diesen Ländern, in denen die Menschen meist nicht in der Lage sind, die Produkte zu erwerben, an deren Produktion sie beteiligt sind (siehe [[Transnationale Konzerne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur wird durch Fremdarbeit selbst zu einem Mittel der Profitmaximierung, da sie die [[Ausbeutung]] der Arbeit durch die Kulturunterschiede verschärft, also [[nutzt]], dass stoffliche Reproduktion von der geistigen in den Menschen durch ein Geldeinkommen getrennt wird, welches die Geschlossenheit von Kulturen in ihrem [[Stoffwechsel]] zerstört und zugleich ihre Offenheit ausbeutet: Die Arbeitskräfte sind für ihren Lebenszusammenhang abgezogen. Solange dies so ist, ist [[Multikulturelle Gesellschaft]] kein Fortschritt und kein Internationalismus, sondern lediglich eine besondere Form von Kulturausbeutung, die zur Ausbeutung der Arbeit hinzukommt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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