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	<title>Fremdenfeindlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Fremdenfeindlichkeit&amp;diff=10316&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:48:14Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Wir sind alle Fremdarbeiter!&amp;quot; (Parole der 68ger Bewegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die [[Selbstbehauptung]] für das [[Selbstgefühl]] bezweckt, betreibt zugleich einen [[Selbstverlust]] auf der Seite der Selbstverwertung seines [[Geltungsstrebens]]: Es kann nicht für sich alleine [[da sein]], weil es keinen [[Sinn]] durch sich selbst finden und [[empfinden]] kann. Es muss sinnlich mächtig werden, ohne sinnliche Macht zu haben; es muss also schon vor seiner Selbstverwirklichung einen Selbstwert darstellen, der erst im Nachhinein durch die Entwirklichung der Lebensäußerungen anderer Menschen eine zwischenmenschliche Macht einnehmen kann, indem er die Mitmenschen in ihrem [[Dazwischensein]] hierfür [[nutzt]] und auch zu vernutzen sucht. Diese Macht entsteht alleine durch die [[Masse]] und [[Dichte]], die ein Selbstgefühl durch den Eindruck auf andere gewinnt und deren Zwecke hierfür zu einem [[narzisstischen]] System der [[Psyche]] zusammenfügt (siehe [[Selbstveredelung]]), worin Eigenes sich nur durch [[fremdes]] in Beziehung setzen kann (siehe hierzu [[Narzissmus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit entsteht, wo [[Entfremdung]]nicht begriffen ist und alles [[Fremde]] als [[Eigenes]] wahrgenommen wird und sich hiernach auch entsprechend verhalten soll. Sie ist die Grundform einer [[abgetöteten Wahrnehmung]], die ihre [[Lebensangst]] aus allem, was nicht greifbar ist, aus einer unbegriffenen [[Entfremdung]] bezieht. Sie ist das Resultat eines [[Selbstverlustes]], der in sozialen und [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] vergemeinschaftet und in der [[Gemeinschaft]] als [[Eigenes]] in Allem empfunden wird. Sie sucht die [[Masse]] einer verlorenen [[Selbstwahrnehmng]] in einer besonderen Art ihrer Gruppenzugehörigkeit als Maß und Mittel einer [[Selbstermächtigung]], an der ihr [[Selbstwert]] bemessn und [[empfunden]] wird, denn sie gewinnt sich [[psychisch]] in der Zugehörigkeit in einem fiktiionalisierten Gruppengefühl, wie sie sich darin zugleich verliert und in ihrem Verlust autoritattiv bestärken, sich aus ihrer Verachtung für sich gegen andere [[emanzipieren]] muss. Von daher bildet sich ein [[autoritärer Charakter]] in den [[Gemeinschaften]] der politischen Kultur, die ihre [[Psyche]] in ihrer Gemeinseligkeit findet und [[empfindet]] und sich zu einer [[psychischen]] [[Gemeinschaft]]ihrer [[Selbstgefühle]] fortbildet. Diese werden von einem autoritären Staat schließlich über dessen [[Bürokratie]] zur [[Staatskultur]] vermittelt und als deren [[Gefühlsmasse]] nationalistischer [[Massengefühle]] zu einem persönlichen Machtgefühl des [[Nationalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in einer [[psychischen]] [[Gemeinschaft]]akkumulierte [[Selbstwert]]ist nicht mehr relativ zum [[Selbsterleben]], sondern absolut durch Vergemeinschaftung bestimmt. Von daher ist die [[Selbstbehauptung]]jetzt in ihrem [[Geltungsstreben]] auch dazu bestimmt, eine absolute [[Selbstgerechtigkeit]] gegen andere, besonders gegen [[Fremde]], zu [[verwirklichen]]. Der persönliche Mangel, die [[Minderwertigkeitsgefühle]] des [[Selbsterlebens]], finden in der Abgrenzung des [[Fremden]] vom [[Eigenem]] ihre Hochform in der Vergemeinschaftung ihres unterschieldich bestimten [[Edelmuts.]] zu einer überdimensionierten Größe. Sie dadurch veredele [[Selbstbehauptung]]veredelt nicht nur sich selbst, sondern auch ihre [[Gemeinschaft]]. Wer das Gemeine sucht, der meidet das [[Fremde]]. [[Fremdenfeindlichkeit]] entsteht aus der hohen [[Gemeinschaft]] der [[Selbstbezogenheiten]], die an sich selbst gescheitert sind und auch in [[Gemeinschaft]] scheitern würden, wenn sie nicht durch fremde Feinde verbunden wird und in der Ausgrenzung von diesen anwächst, selbst zu einem [[ausschließlichen]] allgemeinen [[Selbstgefühl]] wird. Das [[Fremde]] ist hiergegen schlicht eine Störung ihres [[ästhetischen Willens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit das Gruppengefühl einer fiktiven [[Gemeinschaft]] in der Masse zu kontrollieren ist ersetzt die Empfindung von Massengefühlen jeden Sinn durch ein [[abtrakt allgemeines]] Gefühl, durch ein Selbstgefühl des Eigenen empfunden und das Fremde gefürchtet wird. In diesem allgemeinen [[Selbstgefühl]] Ist die hierfür [[notwendige]] [[Selbstbehauptung]] [[zwischenmenschlich]] aufgehoben, besonders wenn und wo es sich zu einer [[symbiotische Selbstbehauptungen]] entwickelt. Was in diesen Verhälnissen an [[Selbstwert]] nötig ist, macht sich dann im Verlust der [[Selbstachtung]] als [[Minderwertigkeitsgefühl]] einer verlorenen Sinnlichkeit geltend. Im [[Selbstgefühl]]ihrer [[Gemeinschaft]] wird über die Trümmer einer aufgelösten [[Selbstbeziehung]] verfügt, die durch [[Selbstveredelung]] eine [[Selbstermächtigung]] betreibt, durch welche ihre entleerte [[Selbstbehauptung]] bewahrt witd und sich mit ihrem Niedergang als [[Nichtung]] ihrer [[Selbstbeziehung]] durch ihre Selbstlosigkeit [[bewahrheitet]], die ihre Wahrheit nurmehr außer sich finden kann (siehe auch [[Rassismus]]), soweit sie das [[Fremde]] hierdurch zugleich zu behrrschen versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit entsteht durch einen gekränkten [[Narzissmus]], denn der [[Fremde]] unterbricht und stört die Widerspiegelung des [[Eigenen]] und damit vor allem den Prozess der [[Selbstveredelung]]. Die Menschen, die darin ihren gesellschaftlichen Halt gefunden haben, fühlen sich tatsächlich in ihrer Wahrnehmungsdentität bedroht, weil sie sich durch die Ausdrucksweise anderer Kulturen belastet fühlen und Boden für ihre [[Selbstgefühle]] verlieren. Ihr [[ästhetischer Wille]] wird praktisch schon beleidigt, wenn sie einen anderen Lebensausdruck nicht unmittelbar verstehen, denn ihre [[Selbstveredelung]]- insbesondere die des [[autoritärer Charakters]] - gründet ja geradezu darauf, sich als [[ausschließlich]] [[edelmütigen]] Menschen zu gewinnen, der ohnedies verloren wäre, wenn er sich nicht im [[Heil]] seiner Umwelt und [[Heimat]], in seiner [[heilen Welt]] bestätigt und bestärkt finden und [[empfinden]] kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit entsteht in einer gespaltenen Bevölkerung, die sich in ihren Existenzängsten zwischen ihrer politischen und realwirtschaftlichen Position entzweit hat. Die objektive Ursache ist die Beziehung zum nationalen [[Existenzwert]], der die Kultur der [[Arbeitskräfte]] entzweit, wo sie in ihrer Konkurrenz um Arbeitsplatz und Wohnung, um die Kosten für Mieten und Gebühren und die Verfügung über Arbeitsplätze, sich bedroht fühlen. Um sich im Land mächtig zu fühlen, wenden sie ihre Entfremdung von ihren Lebensgrundlagen und von einander gegen Kulturen, die ihnen fremd erscheinen. Von daher ist Fremdenfeindlichkeit eine kulturelle [[Verkehrung]] einer verschärften [[Konkurrenz]] um ihren Selbsterhalt. So genannte Niedriglöhner [[existieren]] oft schon in einer Subkultur - einer Parallellkultur - der arbeitenden Bevölkerung und bestimmen das unterste Niveau der Lohnkämpfe durch eine [[Existenzangst]], die sich kulturell auch als [[Lebensangst]] vermittelt. Diese verstärkt sich nicht durch reale Armut, sondern aus der [[Selbstwahrnehmung]] und [[Selbstbezogenheit]] des [[Geltungsstrebens]] in zwischenmenschlichen Verhältnissen, durch die [[psychische]] Hinterlassenschaften von [[nationalistischen]] [[Lebenswerten]] einer [[politischen Kultur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[Verhältnisse]] dichter und enger werden und zunehmend versprengt und zusammenhangloser erscheinen, [[entwickelt]] sich ein [[Gefühl]] der Abspaltung (siehe [[Trennung]]) und [[Ausgeschlossenheit]] der Menschen von ihrer [[Gesellschaft]] (siehe auch [[Entfremdung]]): das [[Selbstgefühl]] eines Verlustet, einer Verlorenheit. Ohne [[Bewusstsein]] und [[Erkenntnis]] der [[Isolation]] ihrer [[Selbstgefühle]] sozialisieren sich [[Minderwertigkeitsgefühle]], die in ihrem aparten [[Gemeinsinn]] eine Größe aus der [[Masse]] dieser Gefühle (siehe auch [[Gefühlsmasse]]) einen absoluten [[Selbstwert]] eigener Größe, einen übermenschlichen [[Selbstwert]] für sich beschaffen, der den Menschen ein [[Ganzes]] ihrer Lebensart zuschreibt und sie darin artig machen will, indem das große [[Ganze]] zum Maßstab einer allgemeinen [[Subjektivität]] [[objektiv]] gemacht wird (siehe auch [[objektives Selbstgefühl]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit ist eine Grundstimmung, die sich in einer [[Gesinnung]] äußert, die sich gegen alles wendet, was sich als Unterschied zu einem [[Gefühl]] von &amp;quot;eigener Art&amp;quot; herauslösen, verbildlichen (siehe auch [[Bild]]) und totalisieren lässt. Sie entsteht in [[symbiotischen]] Lebensverhältnissen (siehe auch [[heile Welt]]) als Bedrohungsgefühl, als Angst um die [[Selbstbeziehung]], die darin gefestigt sein soll (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Das in der [[Symbiose]] veräußerte, das für sie ausgeschlossene [[Sein]] wird zur Gefahr für die [[Selbstgefühle]], die als Infiltration oder Penetration [[empfunden]] wird. Deren [[Wahrnehmung]] kann sich im Maß ihrer [[Ausschließlichkeit]] als negative [[Erregung]] aufladen, als [[femde Kraft]] einer empfunden [[Negation]] mit Hass aufladen und sich im Prozess ihrer [[Nichtung]] vom Fremdenhass zum [[Rassismus]] entwickeln. Die [[Bedingung]] hierfür ist [[Isolation]] der [[Selbstwahrnehmung]], die allgemeine Bedrohlichkeit gegen ihr Vermögen, sich durch sich selbst zu bestimmen, durch die [[Dichte]] der fremden [[Eindrücke]] sich von sich selbst zu [[entfremden]] (siehe auch [[Selbstentfremdung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Konkurrenz]]verh�ltnisse sind dem vorausgesetzt. Sie sind das Prinzip der Verwertung menschlicher [[F�higkeiten]] und [[Eigenschaften]], deren [[Substanz]] als [[Abstraktion]] einer gesellschaftlichen [[Macht]], die [[Ausschlie�lichkeit]] des Gemachten, die [[Isolation]] der Menschen und Produkte durch deren Abtrennung von ihrer Lebenst�tigkeit, die mit der [[Verwirklichung]] des Einen die Entwirklichung des anderen betreibt, das Getrennte gegeneinander ausspielt und einander [[fremd]] macht. Jeder wird darin zum Fremden als Feind des anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Konkurrenz]] ist die [[Wirklichkeit]] gegensinniger [[Bewertungen]], besonders des [[Wert]]verh�ltnisses (siehe auch [[Geldbesitz]]), die Gewalt des Vergleichs im [[Warentausch]] und der kulturellen [[Gleichschaltung]] von allem, was auf den Markt kommt. Fatal, dass sie oft gerade von den Menschen am st�rksten verinnerlicht wird, die nur ihre [[Arbeitskraft]] ver�u�ern k�nnen oder selbst am Rand der Gesellschaft leben. Wo sie �konomisch unterliegen, suchen sie einen Ausweg durch eine Selbstbewertung, die zwangsl�ufig in [[Selbstverwertung]] m�ndet. Und wo sie hier�ber kein [[Bewusstsein]] erlangen, k�nnen sie sich hiergegen nur noch [[pers�nlich]] als [[B�rger]] einer Nation behaupten, durch die sie sich letztlich noch [[politisch]] bestimmen (siehe auch [[Nationalismus]]) und sich darin [[selbstlos]], sich selbst zum [[Kollektiv]] vereinigter [[B�rger]], zum [[Volk]] machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit ist eine Selbstbehauptung, die in sozialen Krisen und den darin auftretenden [[Lebens�ngsten]] Selbstsicherheit aus einer [[kollektiven]] [[Selbstgerechtigkeit]] beziehen will. Darin entsteht eine Selbstversicherung (siehe auch [[Sicherheitsbed�rfnis]]) durch die Behauptung einer normativen [[Substanz]] der [[Selbstwahrnehmung]], die als Rechtswesen von eigener Art hergenommen wird. Mit der [[Projektion]] von Symbolen artfremder [[Eindr�cke]], wird die [[Mythologie]] einer Unart zu einer Wesensfremdheit verschmolzen, gegen welche die artgerechte Selbstwahrnehmung veredelt (siehe auch [[Selbstveredelung]]) und die Selbstbehauptung mit [[Edelmut]] verf�llt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbole werden aus Wahrnehmungen von fremden Eigenarten geschaffen, aus der Geste eines fremden Selbstverst�ndnisses, oft aus dem Inhalt ihres [[Glaubens]] und ihrer [[Sitten]], aber auch aus der Hautfarbe oder K�rperform, die mit gesellschaftlichen Rollen und [[Sitten]] assoziiert wird. In fremden Selbstverst�ndnissen liegt eine unersch�pfliche Quelle der [[Mythologisierung]] und Begr�ndung von Selbstschutzeinrichtungen. Sie dienen wie eine objektive Notwendigkeit dazu, sich nicht auf sie zu beziehen und mit ihnen auseinanderzusetzen zu m�ssen, sondern sie selbst schon als eine �berdimensionierte Bedrohlichkeit aufzubauen. So werden einzelne Positionen darin zu einem Monster aufgebl�ht, das jenseits aller wirklichen Interessen die Vernichtung der eigenen bedroht. Der religi�s formulierte Anspruch der [[Juden]], ein &amp;quot;auserw�hltes Volk Gottes&amp;quot; zu sein, gen�gte zum Beispiel schon, sie als wirkliche Verschw�rung gegen die eigene Welt anzusehen. Und auch einige Textstellen aus dem Koran eigneten sich dazu, Front gegen Muslime zu machen, die ebenso erschrocken vor den Attentaten ihrer Landsleute standen, daraus eine absurde Radikalit�t ihres Islamismus bezogen. Mit der Feindbildung l�st sich die [[Lebensangst]] der eigenen Welten auf wunderbare Weise auf, weil sie etwas zu tun haben soll mit der endlich personifizierbaren Gefahr, gegen die auch endlich was zu tun ist. Und das schlie�t die Menschen zusammen, die sich pl�tzlich im Boot einer Gemeinschaft wiederfinden, das einem &amp;quot;[[Kampf der Kulturen]]&amp;quot; entfliehen soll, das allerdings schnell auch viel zu voll hierf�r sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden die Bilder einer [[abstrakten]] Bedrohungslage in den Kreislauf einer Selbstbest�rkung einbezogen und hierbei zusammengemengt und zu einer Symbolkonstruktion, worin [[Gef�hle]] der [[Selbstentfremdung]] zur Form eines feindlichen [[Unwesens]] konzentriert werden, das schon durch seine fremde Art zur Aufwertung der Selbstwahrnehmung, zur Begr�ndung einer hochwertigen Eigenart dienen. Eigenarten werden auf diese Weise zu Symbolen einer Ausgrenzung, die sich in der [[Selbstgerechtigkeit]] der eigenen Lebensart gegen eine Wesensfremdheit veredelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verunsicherungen der gesellschaftlichen Beziehungen eines [[Lebensraum]]es werden dadurch gegen eine Selbstsicherheit ausgetauscht, die aus nichts anderem besteht, als aus der Bereinigung der heimeligen Lebensart (siehe [[heile Welt]]) durch die Ausgrenzung von Eindr�cken fremder Art, durch die Selbsterm�chtigung eines [[Edelmuts]], der sich mit einem [[�sthetischen Willen]] bewaffnet. Aus einem [[Sicherheitsbed�rfnis]] entwickelt sich die Bereinigung der Selbstwahrnehmung (siehe auch [[Reinheit]]) aus der [[Selbstveredelung]] gegen Monster aus fremden Welten, durch die Mythologisierung von fremder Lebensart, fremder Kultur, mit der die [[Selbstentfremdung]] in der eigenen �berwunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit hat nichts mit [[Entfremdung]] und [[Fremdem]] zu tun. Es ist die notwendige Schuldzuweisung einer in den [[Institutionen]] des [[Kleinb�rgertums]] und seinem [[abstrakt allgemeinen]] [[Lebensmittel]] [[Geld]] allgemein herrschenden [[Lebensangst]], die sich in der Bek�mpfung von [[Fremdem]] �berhaupt stark macht, weil es sich in seinem [[Geldbesitz]] so allgemein versteht, wie es seinen Kulturbesitz darin so innig [[wahrhat]], dass sein [[Sicherheitsbed�rfnis]] sich in absoluten [[Kontrollbed�rfnissen]] [[verwesentlicht]] und sich dem entsprechend auch [[ideologisch]] verf�llt. Darin treten die Begr�nder von Rassismus und B�cherverbrennung hervor, sobald es ihnen m�glich ist, ihre [[Gef�hlsurteile]] durch ihre [[Medien]] auch allgemein vorherrschen zu lassen, als [[allgemeine]] [[Meinung]] zu installieren, die jederzeit zu einer vorherrschenden [[W�hlermeinung]] werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich in der [[b�rgerlichen Kultur]] die [[Selbstachtung]] der Menschen zu einem allgemeinen [[Selbstwert]] [[ent�u�ert]] hat, der zu einer politische Macht sittlicher oder religi�ser Vorstellungen, als Macht der [[Gewohnheiten]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] geworden ist und sich auf sich selbst nurmehr �sthetisch bezieht, wird das Ungew�hnliche als etwas wahrgenommen und aufgefasst, das &amp;quot;aus der Art f�llt&amp;quot;. Solcher [[Selbstwert]] k�nnte alles, was ihm unangemessen ist, nur [[religi�s]] &amp;quot;entschuldigen&amp;quot;. Sobald er aber hier�ber hinaus sich gegen den Varfall der b�rgerlichen Beziehungen entwickelt hat, wird er [[fanatisch]] gegen die &amp;quot;Verunreinigung&amp;quot; seiner Welt. Die allgmeine Selbstwahrnehmung der Kultur f�hlt sich bedroht und kehrt sich als ein [[�sthetischer Wille]] f�r die Reinheit ihrer Welt, f�r ihre [[heile Welt]], gegen das Abweichende, das Fremde, das &amp;quot;Abartige&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss keinerlei wirkliche Bedrohung vorliegen, wenn die [[Selbstentfremdung]] zu einem massenhaften [[Gef�hl]] geworden und also nicht als eine [[wirkliche]] [[Entfremdung]] der [[gesellschaftlichen]] Lebensverh�ltnisse der Menschen [[begriffen]] und erkannt ist, sondern lediglich als [[Gef�hl]] existiert, von den [[wirklich]] [[anwesenden]] Menschen, von der [[Gesellschaft]] verlassen, &amp;quot;heimatlos&amp;quot; zu sein. Dann kehrt sich diese Gef�hlsmasse in ein allgemeines und damit [[objektives Selbstgef�hl]], das sich als massenhafte Eigenheit, als die eigene Art gegen das Fremde �berhaupt zu begr�nden sucht. Damit wird die [[Beziehung]] von [[Eigenem]] und [[Fremdem]] der [[Erkenntnis]] entzogen, die Potenziale ihrer [[Erg�nzung]], ihre Auseinandersetzung und [[Synergie]] ausgeschlossen, also vor allem eigenes [[Denken]] [[vernichtet]] und die [[Selbstgerechtigkeit]] der eigenen Art zum Ma�stab der [[Wahrnehmung]] �berhaupt, zu dem was [[wahr]] sein soll gegen das, was [[wahr gehabt]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit entsteht aus der Verallgemeinerung und Subjektivierung von [[fremder Kraft,]] die durch ein [[reaktion�res Bewusstsein]] dem [[Fremden]] schlechthin zugewiesen wird. Sie dient diesem dazu, den vielschichtigen Gef�hlen der [[Fremdbestimmung]] zu entgehen, indem es sich durch die Geborgenheit eines eigenen Lebensraums hiergegen bestimmt, sich in seinem [[Heim]], in der [[heilen Welt]] seiner [[Lebensburg]] als [[Heimat]] zu begr�nden sucht und zu einer [[Ursprungssehnsucht]] die [[Lebensbergung]] wird. Aus einem hierher r�hrenden Heimatverst�ndnis ger�t alles [[fremd]] scheinende zum Mittel der [[Egozentrik]] vermeinter [[Eigentlichkeit]], die sich darin aussch�pfen kann, dass sie [[Lebensraum]] einer [[Geborgenheit]] sein und als solcher verteidigt werden muss: die eigene [[Lebensburg]] als [[heile Welt]], die allem anderen �berordnet sein sollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit entsteht aus dem gesch�tzten Heim der [[Gewohnheiten]], dem gegen�ber das Fremde [[unheimlich]] wirkt. Zu Hause scheint alles selbstbestimmt, soweit die [[Lebensburg]] funktioniert. Ihre Risse er�ffnen das Unheimliche, das Ungesch�tzte, das durch die W�nde dringt. Alles, was jenseits der eigenen W�nde ist, das Unheimliche, stellt das im Heim verheimlichte dar: Die heimlichen Sorgen und W�nsche und Begierden, die das [[Leben]] zu Hause in Schuld verstricken, vers�ndigen w�rden, wenn sie frei gelassen w�ren. Von Drau�en kommt daher die wirkliche Gefahr, weil dort alles ist, was hier nicht sein kann, und was deshalb bedrohlich ist. Dort ist der Gegner, der Fremde, der Ausl�nder, der Andersartige, der f�r alles objektiv zu stehen hat, was subjektiv bedrohlich erscheint, wenn das Heim verlassen wird, das [[Unheimliche]], die abstrakte Bedrohlichkeit als bedrohliche Abstraktheit des Weltgeschehens, als [[Unheil]]: Die Konkurrenzangst um den Arbeitsplatz, Raub und Pl�nderung des Eigentums, die Kriminalit�t, Untergang von dem Gewohnten, von Sicherheiten durch Werte, Kultur und Abendland, oder schlie�lich vor den finsteren Hintergr�ndigkeiten des Geld- und Zinswucheres, die Angst um die Welt �berhaupt oder die vor dem schwarzen Mann ... Es ist die Enge der Befremdung in der Entfremdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdenfeindlichkeit ist die einfache und unmittelbare Negation der Gewohnheit und deshalb so verbreitet wie diese. Im gr��eren Ma�stab und unter der Bedingung, dass sich die Gewohnheit zur [[Volksgemeinschaft]] getrieben hat, wird sie zur Grundlage des [[Rassismus]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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