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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=G%C3%BCte&amp;diff=509&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=G%C3%BCte&amp;diff=509&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot; Das Gute - dieser Satz steht fest ist stets das Böse, was man lässt.&amp;quot; (Wilhelm Busch, &amp;quot;Die fromme Helene&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Macht der [[Güte]] ist ja schon immer sehr vermittelt und bestimmt sich aus einer [[schlechten Negation]] gegen das [[Böse]] der Macht. Das so genannte Gute ist die [[Bewertung]] eines anerkannten [[Lebenswerts]]. in der Art, wie er [[allgemein]] bestätigt wird. In geistlosen [[Verhältnissen]] herrscht die Begütigung, die Rückbeziehung eines völlig begrifflosen [[Selbstgefühls]] auf das [[Schöne und Gute]], das sich in heillosen Verhältnisssen dort [[ästhetisch]] aufzwingt, wo sich die [[Wahrnehmung]] ihrer [[Wirklichkeit]] schon vollständig entzogen hat, wo nur noch Glaube und Hoffnung und Liebe herrschen soll, weil dies abhanden gekommmen ist, weil die wirkliche Wahrnehmung lieblos, hoffnungslos und bewusstlos geworden ist. Die [[Abwesenheit]] der Lebensgeister erzeugt die seltsamsten Geflechte der [[Selbstverlorenheit]], die sich an eine Güte des Lebens klammert, die den Siegel höherer [[Werte]] zur Verschlusssache einer [[heilen Welt]] verfestigen soll (siehe auch [[Esoterik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gütesiegel bezeugt, dass ein Gut nach den Maßstäben einer erforderlichen [[Qualität]] ihr gerecht wird. Gut ist eigentlich eine Eigenschaft von etwas, das gelungen ist, das also dem entspricht, was es sein soll. Güte ist eine Substantivierung solcher [[Eigenschaft]]. Aber das Gute selbst kann es nicht wirklich geben, weil nichts gut sein kann, was gut sein soll, weil es dies erst werden muss, wenn es nicht gut ist. Güte ist daher nur die [[Vorstellung]] von etwas Gutem, das es so nicht gibt, das im [[Grunde]] substanziell immer nur [[unwirklich]] sein kann. Als [[Vorstellung]] ist dies ein [[Ganzes]], das nach einer Erfüllung strebt, indem es das Wohlsein der Menschen befördert, sich als ihr [[Heil]] versteht und funktioniert und als [[Substanz]] ihrer [[Moral]] oder [[Sitte]] auch Grundlage ihrer [[Urteil]]sbildung ist, die allerdings durch ihre Güte schon als ein Denkverbot besht. Ihre Güte kann in Wirklichkeit nur daraus bestehen, dass dadurch nicht schlecht ist, was allgemein anerkannt ist, was also in seiner Allgemeinheit zugleich eine [[Ganzheit]] bestimmt, eine [[Gemeinschaft]] mit sich und anderen vermittelt, an die sie auch [[glauben]] können, wenn etwas daran schlecht ist. Wo es sich als Gedanke ausgibt, wird es zu einer [[Selbstgerechtigkeit]], die dahin strebt, das [[Denken]] schlechthin [[aufzuheben]], indem es sich selbst [[gleichgültig]] machen soll. Hannah Arendt beschrieb dies als die &amp;quot;Banalität des Bösen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hierbei um die moralische [[Macht]] des guten [[Glaubens]], die nur durch ein moralisches [[Subjekt]] bestimmt sein kann, einer Übermenschlichkeit, an der die Menschen sich aufrichten können sollen. Güte ist damit letztlich Gottgefälligkeit. Es behauptet sich darin eine [[Qualität]], die gut tut und in ihrer Schöpfung stimmig sein soll, die also dadurch bestimmt, dass sie nicht [[bestimmt]] sein soll, unbestimmte Güte, [[gleichgültige]] [[Wirklichkeit]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher ist der [[Begriff]] selbst allerdings [[widersprüchlich]], weil das, was sein soll immer [[Bestimmung]] ist, die nicht von selbst sein kann. Es macht allein die [[Vernunft]] aus, ob etwas auch gut ist, sich seiner Bestimmung beugt und doch für sich gut [[erscheint]]. Gut zu sein heißt sinnvoll zu sein oder [[Sinn]] zu machen, indem es dem [[Eigensinn]] gewogen ist und das [[Böse]] abgewendet wird (siehe auch [[heile Welt]]). Die Vernunft überhaupt ist die allgemeine Kategorie des Guten als Grundlage der [[Ethik]]. Ihr allgemeinster Imperativ ist: Handle so gut, wie du behandelt sein willst. Ihre Schlussfolgerung: Dann geht es allen gut. Einzig nötig ist hierfür die Kenntnis des [[Bösen]] (siehe hierzu [[Aufklärung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein apodiktischer Irrtum, dass das Allgemeine einer [[Abstraktion]] dem Bedürfnis entspricht, dahin zu abstrahieren. Natürlich ist es z.B. gut, wenn ein Mensch einem anderen helfen kann. Die Allgemeinheit des Helfens, die Hilfe schlechthin entmündigt jedoch den Menschen, enthebt ihn seiner [[Notwendigkeit]]. Das Gute ist so relativ wie das Böse und beides bestimmt sich nur aneinander im jeweiligen Ausschluss des anderen, in der abstrakten [[Negation]]. Das Gute an sich gibt es ebenso wenig, wie das Böse. Es ist lediglich eine Abstraktion der [[Selbstgerechtigkeit]], die sich allgemein geben will. Erst wenn sich das Gute im Bösen erkennt, sich auch böse weiß, kann es überhaupt zu seinem [[Grund]] kommen, der weder gut noch böse ist, sondern sich als schlechte, als abstrakte [[Notwendigkeit]] einer [[Moral]] begreifen lässt (siehe [[notwendiger Schein]]), welche als Vernunft der Güte des Menschseins als sittlichen Grundlage sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sich [[Vernunft]] aus der [[Güte]] des Menschseins begründet, ist das Unvernünftige auch das Ungute, das Schlechte zugleich auch das Böse. [[Aufklärung]] begründet sich letztlich hieraus: Sie will das Böse verhindern, indem sie das Gute als menschlichen Imperativ setzt. Es ist die Grundlage der westlichen [[Ethik]], die das Böse nur [[moralisch]] zu beantworten sucht und es nicht wirklich [[aufheben]] kann, weil es das Gute von ihm getrennt hält, es nicht zu integrieren vermag, einbezogen in die [[Gründe]] und Zusammenhänge der [[Widersprüche]] zwischen Gutem und Schlechten, weil es nur ausgeschlossen sein soll und damit - in der [[Ausschießlichkeit]] einer Hölle auf Erden ausgewiesen - sich durch sich selbst bestärken muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies macht das Gute zur Begründung und Grundlage von [[Macht]], weil es sich durchsetzen muss gegen alle Anfeindungen und weil es per se schon deren Auflösung sein will. Es selbst ist der Gewinn, der über aller einzelnen Not steht und über die es sich deshalb erheben muss. Der Durchsatz einer allgemeinen Notwendigkeit des Guten gegen das [[Leben]] in Not wird dadurch evident, dass es dieses unnötig macht. Das ist der Zweck eines jeden [[Lebenswerts]]. Dem ist jede Wirklichkeit bloßes Mittel, Medium seiner Ausbreitung. In der Güte wird der Selbstgewinn der Selbstgerechtigkeit zu einer Identität, die auch über Leichen gehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reaktionäres Bewusstsein setzt auf die [[Güte]] seiner Lebensverhältnisse. Es entspringt den [[Gewohnheiten]] einer [[heilen Welt]], die sich angegriffen sieht von einen äußeren Feind, als Organ [[fremder]] Mächte tätig ist und Schutz vor ihm nötig macht. Der Reaktionär begreift sich als Opfer böser Machenschaften, einer Willkür, die ihm aus einem Chaos fremder Interessen entgegenscheint und als originäre Verursacher eines Übels, als Macht des [[Bösen]] begriffen wird, - oft nicht mal innerhalb der eigenen Lebensverhältnisse begründet erscheint (siehe [[Fremdenfeindlichkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion begründet sich vor allem aus der [[Wertschätzung]] der eigenen Welt, der aus einem [[ästhetischen Willen]] heraus ein [[Vermögen]] zugesprochen wird, das sie nicht hat. Weil im Unvermögen jede Veränderung nur verschleißen kann, sollte die [[Bildung]] und Ausbildung (siehe auch [[Sinnbildung]]) der [[Fähigkeiten]] zu ihrer Verwirklichung vorausgesetzt sein. Wo weder stofflich, noch menschlich ein Vermögen vorhanden ist, herrscht die bloße Reaktion als [[reaktionäres Bewusstsein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo aber weder stofflich noch menschlich ein [[Vermögen]] vorhanden ist, herrscht die bloße Reaktion als [[reaktionäres Bewusstsein]]. Und weil dieses sich gegen das [[Vermögen]] als &amp;quot;guter Wille&amp;quot; für sich herauskehrt, muss dieser [[Wille]] sich gerade gegen das kehren, was er zu bezwecken vorgibt. So kann auch der [[Kategorische Imperativ]] von Immanul Kant zur Grundlage der [[Reaktion]] werden, wie dieser in der Grundlegung seiner Metaphysik schreibt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der gute Wille ist nicht durch das, was er bewirkt oder ausrichtet, nicht durch seine Tauglichkeit zur Erreichung irgend eines vorgesetzten Zweckes, sondern allein durch das Wollen, d. i. an sich, gut und, für sich selbst betrachtet, ohne Vergleich weit höher zu schätzen als alles, was durch ihn zu Gunsten irgend einer Neigung, ja wenn man will, der Summe aller Neigungen nur immer zu Stande gebracht werden könnte. Wenn gleich durch eine besondere Ungunst des Schicksals, oder durch kärgliche Ausstattung einer stiefmütterlichen Natur es diesem Willen gänzlich an Vermögen fehlte, seine Absicht durchzusetzen; wenn bei seiner größten Bestrebung dennoch nichts von ihm ausgerichtet würde, und nur der gute Wille (freilich nicht etwa als ein bloßer Wunsch, sondern als die Aufbietung aller Mittel, so weit sie in unserer Gewalt sind) übrig bliebe: so würde er wie ein Juwel doch für sich selbst glänzen, als etwas, das seinen vollen Werth in sich selbst hat. Die Nützlichkeit oder Fruchtlosigkeit kann diesem Werthe weder etwas zusetzen, noch abnehmen.&amp;quot; (Kant: AA IV, Grundlegung zur Metaphysik der ... , Seite 394)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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