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	<title>Gebrauch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-15T15:55:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Gebrauch ist die Beziehung auf die [[Nützlichkeit]] von Sachen oder Menschen, die äußere Beziehung auf den [[Nutzen]] von [[Eigenschaften]] derselben in der [[Gleichgültigkeit]] gegen ihr [[Wesen]]. In dieser Beziehung besteht ein Verhältnis, welches selbst wesentlich [[äußerlich]] ist, entweder wechselseitigen Nutzen hat oder durch die [[Macht]] des Nutzers bestimmt ist. Im Warentausch gibt es das erste Verhältnis zwischen den Besitzern von Sachen, auf der Basis der einfachen Wechselseitigkeit, und weitere [[Verhältnisse]], welche auf den spezifischen gesellschaftlichen Gebrauchsweisen von Sachen und Menschen (z.B. als Arbeitskräfte), also aus ihren [[Gebrauchswerten]] entstehen. Hierauf beruht der [[Besitz]], das [[Privateigentum]], als [[Recht]]sform des Gebrauchs, einer [[Form]], wodurch die Unterschiedlichen Gebrauchsweisen wiederum auch bestimmt werden, also politische Wirkung als [[Formbestimmung]] haben. So werden zum Beispiel die Menschen, die keinen über ihre Existenz hinausgehenden Besitz haben, die also nur ihre [[Arbeitskraft]] haben, notwendig den Besitzern von Geld unterworfen, wenn diese sie brauchen können. Die [[Klassenverhältnisse]] einer Waren produzierenden Gesellschaft lassen so in der Gebrauchsform des Rechtsverhältnissen einen Klassenunterschied von Menschen entstehen zwischen [[Besitzern]] und Besitzlosen, wovon letztre gezwungen sind für erstre zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebrauch vollzieht sich [[Nutzung]], welche die Eigenschaften eines [[Gegenstands]] vernutzt. Der Leib oder [[Körper]] dieses Gegenstands, der auch die Eigenschaft eines Menschen (z.B. als [[Arbeitskraft]]) sein kann, zehrt hierbei im Gebrauch dieser Eigenschaften immer auch am ganzen, am ganzen Körper oder Leib. Er zehrt also mehr auf, als er zum Nutzen hat und verbraucht dies zu diesem auch äußerlichen Zwecken (siehe auch [[Entleibung]]). Die Wiederherstellung oder Herstellung des Gebrauchten interessiert den Nutzer nicht. Es stellt für ihn keinen Verlust dar, sondern macht lediglich den [[Wert]] des Gebrauchten aus, also das, was seine Wiederherstellung überhaupt kostet. Dies erscheint dann als Notwendigkeit des Körpers (z.B. als Hunger), der unter diesem Wert sich reproduzieren muss. Anders ist dies für den, der seine Arbeitskraft für eigene Zwecke nutzt. Er bleibt in sich ganz und arbeitet als ganzer Mensch, der in seiner menschlichen Eigenschaftlichkeit, also vermittelst seiner Eigenschaften auch [[Eigentum]] bildet, [[Reichtum]], der in sein [[Leben]] auch organisch eingeht und in seiner Wirklichkeit hierdurch [[bestimmt]], als nicht [[zufällig]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied hierzu setzt der Gebrauch eine Beziehung voraus, welche nicht eigenschaftlich ist, sondern sich in einem Besitzverhältnis begründet. Was brauchbar ist, erscheint darin zufällig und nur durch den Nutzer bestimmt. Nutzung unterstellt also [[Herrschaft]] über ihren Gegenstand, welche dessen ganzes [[Sein]] ausmacht, auch wenn nur seine besonderen nützlichen [[Eigenschaften]] gebraucht werden. So macht auch der Gerbauch der [[Arbeitskraft]] nicht davor Halt, dass ein Mensch auch noch anderes ist, als nur Arbeitskraft zu sein. Alles von ihm muss dabei Sache und er bei der Sache sein. Seine [[Aufmerksamkeit]] für den fremden Zweck enthebt ihn der Aufmerksamkeit für sich, stellt diesen Zweck als [[Ganzes]] über ihn. Er kann sich während der [[Arbeitszeit]] nicht teilen und geht als ganzer Mensch für eine bestimmte Zeitdauer in das Arbeitsverhältnis und dessen [[Bedingungen]] ein, soweit dies den allgemein geregelten Veträglichkeiten entspricht (z.B. Licht, Belüftung usw.). In diesem Verhältnis bestimmt ihn der [[fremde]] Zweck zur leibhaftigen [[Selbstentfremdung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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