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	<title>Gefuehlsgemeinschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T06:52:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Gefuehlsgemeinschaft&amp;diff=1463&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-08T08:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In einer [[Gesellschaft]], worin sich die [[Lebensängste]] [[selbstloser]] [[Selbstwahrnehmungen]] sozialisiert und sich hierdurch in den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] eine Welt [[toter Wahrnehmungen]] entfaltet hat, [[verallgemeinern]] viele Menschen ihren [[Selbstverlust]] zur [[Gefühlsgemeinschaft]] einer [[heilen Welt]], weil und solange sich darin die [[persönliche]] [[Identitätslosigkeit]] über die [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] im [[Kult]] leerer [[Bezogenheiten]] quasi [[objektiv]] [[vermitteln]] kann. Wo hierdurch die [[Wirklichkeit]] einer [[Gesellschaftlichkeit]] von [[Wissenschaft]], [[Sprache]] und [[Kunst]] durch eine [[objektive Selbstgefühligkeit]] nurmehr zu einem [[allgemeinen]] [[Mittel]] von [[Selbstbehauptungen]] geworden waren, weil alle [[Selbstachtung]] sich über das [[Geltungsstreben]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstverwertung]] dem [[Kult]] einer [[gesellschaftlichen]] [[Selbstveredelung]] überantwortet hatten, werden vor allem die [[Widersinnigkeiten]] der [[Gesinnungen]] einer hochentwickelten [[Ereignisproduktion]] zur Gefühlsmasse einer [[politischen Ästhetik]] [[kulturalisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefühlsmasse ist ein Zusammenschluss von [[Gefühlen]], die in einem [[abstrakten]] [[Sinn]] vergemeinschaften sind (siehe [[abstrakt menschlichen Sinnlichkeit]]) und hieraus einen Gemeinsinn so begründen, der das Element ihrer [[Gesinnung]] behauptet, weil sie darin die [[Gleichgültigkeit]] gegen die [[Empfindungen]] ihrer [[Wirklichkeit]] aus ihrer [[Beliebigkeit]] befreien, sich hieraus [[selbst bestimmen]] und sich aus den [[Stimmungen]] ihrer Vereinigung (siehe auch [[Verein]]), aus der [[Autorität]] der [[Masse]] ihrer [[vergemeinschafteten]] [[Wahrnehmungsidentität]] zu einem [[Gemeinsinn]] ihrer [[prominentesten]] [[Beziehungen]] fortbilden (siehe auch [[Spießbürger]]). In der [[Masse]] vereinigt sich vor allem die [[Kraft]] der [[Menge]] (siehe [[Abstraktionskraft]]) im Maß der [[Dichte]] ihrer [[Ungewissheit]], der [[Gegenwärtigkeit]] bzw. Ausschließlichkeit ihrer Ungegenständlichkei. Die [[Wahrnehmung]] ist damit von der [[Anwesenheit]] entleerter Gefühle bestimmt, die die [[abstrakten]] [[Elemente]] ihrer [[Begriffssubstanz,]] ihrer [[abstrakt menschlichen Sinnlichkeit]] aus der [[Langeweile]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] heraus [[totalisiert]] und diese durch ihre [[Gesinnung]] verbindlich macht und um ihrer [[Selbstgerechtigkeit]] willen durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn [[Selbstgefühle]] sich als [[Massengefühl]] zu einer Gefühlsmasse vereinen, verschmelzen sie schon durch ihre [[Masse]] zu einem übermächtigen [[Selbstgefühl]], worin sie sich groß und stark empfinden.Im [[Massengefühl]] bestärken sich in [[Wirklichkeit]] ohnmächtige Menschen, die sich in ihrer [[Selbstgefühle]] als [[Massenmensch]] [[wahrhaben]], wenn sie keine wirkliche [[Beziehung]] in ihren [[Lebensverhältnissen]] finden und sich deshalb nur in [[Gemeinschaft]] [[verhalten]] können, als Gefühlsgemeinschaft auftreten. Darin bestärken sie sich durch ihre [[Masse]], durch das reine [[Quantum]] ihrer [[Gefühle]] in einer Größe, die über ihr wirkliches Menschsein hinausreicht, [[übermenschliche]] [[Gefühle]] als ein [[Selbstgefühl]] der Größe und [[Macht]] produzieren (siehe hierzu [[Nationalismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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