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	<title>Geldentwertung - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:28:20Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geldentwertung&amp;diff=436&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geldentwertung&amp;diff=436&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Je größer die Produktivkraft der Arbeit, desto kleiner die zur Herstellung eines Artikels erheischte Arbeitszeit, desto kleiner die in ihm kristallisierte Arbeitsmasse, desto kleiner sein Wert.&amp;quot; [[(K. Marx, Kapital I, MEW 23, S. 55).]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldentwertung ist der Verlust an &amp;quot;Kaufkraft&amp;quot;, den eine [[Inflation]] der [[zirkulierenden Geldmenge]] betreibt, wenn zuviele [[Zahlungsmittel]] in den [[Geldumlauf]] gebracht wurden, die vom [[Wert]] des [[Kaufmittels]] [[Geld]] nicht gedeckt werden können. Vordergründig könnte man meinen, dass von den Zentralbanken zuviel [[Geld]] in die [[Geldzirkulation]] &amp;quot;geworfen&amp;quot; werden sei und von daher die [[Giralgeldschöpfung]] überfordert wäre. Immerhin ist seit der [[Globalisierung]] des [[fiktiven Kapitals]] der [[Geldwert]] schon durch das [[Schuldgeldsystem]] nur zu etwa 10% in seinem [[Wert]] gedeckt. 90% wird über Zahlungsversprechen (Wechsel) über den [[Derivatenhandel]] mit Kreditversicherungen jedweder Art und zudem durch &amp;quot;Gewinne&amp;quot; aus dem [[Devisenhandel]] gehalten (siehe hierzu auch [[Terminhandel]]). Soweit die [[Entwicklung]] der Finanzmärkte dies durch [[politische]] Stabilität der Warenmärkte und Handelsbilanzen die Versprechen und Spekulationen einlösen konnte, ließ sich auch in der luftigen Höhe auf den Trapezen der [[Finanzindustrie]] das [[Geld]] zumindest funktionsfähig als Sicherheit für die [[Geldbesitzer]] halten. Doch es enthält einen [[wesentlichen]] - und also systemischen - [[Widerspruch]], der zunehmend an das Ende seiner [[Verwirklichung]], den Potentialen ihrer [[Wertrealisation]] gelangt: Die organischen [[Bedingungen]] des [[Wirtschaftswachstums]] zerreiben sich zunehmend im fundamentalen [[Dilemma]] ihres [[Wertwachstums]] an den Schranken ihrer [[Wertbildung]], den [[Substanzen]] ihrer [[stofflichen]] [[Bedingungen]] (siehe hierzu auch [[Stoff pro Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung der [[Produktivität]] der [[Arbeit]], mit dem Anwachsen ihrer [[Automation]] wird menschliche [[Arbeit]] immer wertloser, stellt sie immer weniger [[Wert]] in einer bestimmten Produktmasse dar (siehe [[Stoff der Arbeit]]). Je mehr [[Geld]] sich im Umlauf einer Ansammlung von Waren befindet, desto weniger von ihrem [[Wert]] kann es darstellen. In der [[zirkulierenden]] Geldmenge (siehe [[Geldzirkulation]]) einer [[Währung]] sollte sich der [[Wert]] der [[Ware]] in ihrer Preissumme darstellen. Doch der [[Wert]] der [[Waren]] wie er im [[Allgemeinen]] aus ihrer [[Produktion]] hervorgeht ist nur in dem [[Zahlungsmittel]] als [[Wert]] der [[bezahlten Arbeit]] adäquat darstellbar. Im [[Kaufmittel]] Geld häuft sich eben auch der [[Mehrwert]] der [[unbezahlten Arbeit]] in einer Geldform auf, die vorwiegend auf dem Finanzmarkt verkehrt oder auch im [[Kredit-]] oder [[Derivatenhandel]] festgesetzt ist. Im [[Kapitalismus]] ist die [[Realwirtschaft]] ist davon abhängig, wie sich der [[Wert]] der [[Waren]] zu ihren [[Preisen]] verhält, wieweit also die Wertsumme das [[Maß der Werte]] mit der Preissumme als [[Maßstab der Preise]] der [[zirkulierenden]] [[Waren]] übereinstimmt oder sich lediglich als Spekulation auf eine bestimmte [[Verwertung]] (siehe [[Wertrealsiation]]) erklären lässt und als Wertmaß, als [[Wertgröße]] nicht zu decken, also [[inflationär]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geld in seiner letzten, vollendeten Bestimmung erscheint nun nach allen Seiten als ein Widerspruch, der sich selbst auflöst; zu seiner eignen Auflösung treibt. Als allgemeine Form des Reichtums steht ihm die ganze Welt der wirklichen Reichtümer gegenüber. Es ist die reine Abstraktion derselben, - daher so festgehalten bloße Einbildung. Wo der Reichtum in ganz materieller, handgreiflicher Form als solcher zu existieren scheint, hat er seine Existenz bloß in meinem Kopf, ist ein reines Hirngespinst. Midas. Andrerseits, als materieller Repräsentant des allgemeinen Reichtums wird es bloß verwirklicht, indem es wieder in Zirkulation-geworfen, gegen die einzelnen besondren Weisen des Reichtums verschwindet. In der Zirkulation bleibt es als Zirkulationsmittel; aber für das aufhäufende Individuum geht es verloren, und dies Verschwinden ist die einzig mögliche Weise, es als Reichtum zu versichern. Die Auflösung des Aufgespeicherten in einzelnen Genüssen ist seine Verwirklichung. Es kann nun wieder von andren einzelnen aufgespeichert werden, aber dann fängt derselbe Prozeß von neuem an. Ich kann sein Sein für mich nur wirklich setzen, indem ich es als bloßes Sein für andre hingebe. Will ich es festhalten, so verdunstet es unter der Hand in ein bloßes Gespenst des wirklichen Reichtums. Ferner: Das Vermehren desselben durch seine Aufhäufung, daß seine eigne Quantität das Maß seines Werts ist, zeigt sich wieder als falsch. Wenn die andren Reichtümer sich nicht aufhäufen, so verliert es selbst seinen Wert in dem Maß, in dem es aufgehäuft wird. Was als seine Vermehrung erscheint, ist in der Tat seine Abnahme. Seine Selbständigkeit ist nur Schein; seine Unabhängigkeit von der Zirkulation besteht nur in Rücksicht auf sie, als Abhängigkeit von ihr. Es gibt vor, allgemeine Ware zu sein, aber ihrer natürlichen Besonderheit wegen ist es wieder eine besondre Ware, deren Wert sowohl von Nachfrage und Zufuhr abhängt als er wechselt mit seinen spezifischen Produktionskosten.&amp;quot; [[(MEW 42, Seite 186)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rätsel des Kapitalismus ist nur durch die Beantwortung der Frage aufzulösen, warum es immer mehr arme Menschen gibt, je mehr [[Geld]] auf den Märkten der Welt zirkuliert. Das hat den einfachen Grund, dass [[Geld]] einen [[Doppelcharakter]] hat, dass das Geld im [[Einkauf]] als [[Kaufmittel]] ([[Geld]] gegen Ware, G-W) eine andere Substanz verkörpert als jenes, das beim [[Verkauf]] als [[Zahlungsmittel]] (Ware gegen [[Geld]], W-G) funktioniert. Während letztres sich aus der natürlichen Beziehung eines Menschen zu einer Ware bestimmt (siehe hierzu auch [[Gebrauchswert]]), das [[Kaufmittel]] [[Geld]] sich aus der Beziehung der Menschen über den Markt der [[Tauschwerte]] bestimmt, verwirklicht [[Geld]] einerseits eine pivate Beziehung der Menschen zu [[Gebrauchswerten]], indem sie eine [[gesellschaftliche]] [[Bedingung]] über die [[Preise]] der [[Tauschwerte]] einlösen, sich als Wertträger der Preise als ihr immanenter Maßstab auf dem Markt bewährt (siehe hierzu [[Maßstab der Preise]]). [[Geld]] kann aber als bloßer Wertträger nicht selbst [[Wert]] schöpfen (siehe [[Kapitalfetisch]]), es kann auf die Wertschöpfung nur durch seinen Mangel an Werthaltigkeit Druck auf die Geldverwertung ausüben, der vor allem die [[Preise]] auf dem Finanzmarkt, die [[Verwertung]] von Schuldgeld (siehe [[Schuldgeldsystem]]) antreibt. [[Geld]] verwirklicht hierbei endlich seinen [[wesentlichen]] [[Widerspruch]], einerseits [[allgemeine]] Form des [[Reichtums]] (siehe [[allgemeine Wertform]]) zu sein, andererseits gegen seine einzelne dingliche [[Existenz]] als [[Tauschwert]] der Geldzirkulation äußerlich zu sein, sich [[zufällig]] im [[Warentausch]] zwischen [[Angebot]] und [[Nachfrage]] zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als bloß allgemeine Form des Reichtums negiert, muß es also sich verwirklichen in den besondren Substanzen des wirklichen Reichtums; aber indem es so sich wirklich bewährt als materieller Repräsentant der Totalität des Reichtums, muß es zugleich sich erhalten als die allgemeine Form. Sein Eingehn in die Zirkulation muß selbst ein Moment seines Beisichbleibens und sein Beisichbleiben ein Eingehn in die Zirkulation sein. D.h., als realisierter Tauschwert muß es zugleich als Prozeß gesetzt sein, worin sich der Tauschwert realisiert. Es ist zugleich die Negation seiner als einer rein dinglichen Form, den Individuen gegenüber äußerlichen und zufälligen Form des Reichtums. Es muß vielmehr als die Produktion des Reichtums erscheinen und dieser als Resultat der Beziehungen der Individuen aufeinander in der Produktion. Der Tauschwert ist jetzt also bestimmt als Prozeß, nicht mehr als einfaches Ding, für das die Zirkulation nur eine äußerliche Bewegung ist oder das als Individuum in einer besondren Materie existiert: als Verhalten zu sich selbst durch den Prozeß der Zirkulation. Andrerseits ist die Zirkulation selbst nicht mehr bloß als der einfache Prozeß des Austauschs von Waren gegen Geld und von Geld gegen Waren, nicht mehr bloß als die vermittelnde Bewegung, um die Preise der verschiednen Waren zu realisieren, als Tauschwerte gegeneinander gleichzusetzen, wo beides außerhalb der Zirkulation erscheint: der vorausgesetzte Tauschwert, die schließliche Entziehung der Ware in die Konsumtion, also das Vernichten des Tauschwerts einerseits und das Entziehn des Geldes, seine Verselbständigung gegen seine Substanz, was wieder eine andre Form seiner Vernichtung ist. Der Tauschwert selbst, und jetzt nicht mehr der Tauschwert im allgemeinen, sondern der gemeßne, muß als Voraussetzung selbst als von der Zirkulation gesetzt und als von ihr gesetzt ihr vorausgesetzt erscheinen. Der Prozeß der Zirkulation muß ebenso als Prozeß der Produktion der Tauschwerte erscheinen. Es ist also einerseits das Rückgehn des Tauschwerts in die Arbeit, andrerseits des Gelds in den Tauschwert; der aber jetzt in einer vertieften Bestimmung gesetzt ist. Bei der Zirkulation ist der bestimmte Preis vorausgesetzt, und sie als Geld setzt ihn nur formell. Die Bestimmtheit des Tauschwerts selbst, oder das Maß des Preises, muß jetzt selbst als Akt der Zirkulation erscheinen. So gesetzt ist der Tauschwert das Kapital, und die Zirkulation zugleich als Akt der Produktion gesetzt.&amp;quot; [[(MEW 42, Seite 186)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in der Preissumme vergangener Kaufakte das Verlangen nach [[Käufer]] für den [[Verkäufer]] ganz [[allgemein]] durch ihre gesellschaftliche Gültigkeit dargestellt hat, [[verwirklicht]] sich allerdings nur durch deren [[Eigenschaften]] aus ihrer Entstehung als [[Gebrauchswert]] der einzelnen Produkte aus [[nützlicher Arbeit]], also in der Relation zur Summe der [[durchschnittlich]] realisierten [[Preise]]. Im allgemeinen [[Dasein]] der [[Waren]] als Wertträger einer [[Relation]] zu den [[allgemein]] gehandelten [[Preise]] stellte sich auf diese Weise über die [[Zirkulation]] der [[Waren]] der [[Geldwert]] der gesellschaftlich gehandelten Gebrauchsgüter als [[Relation]] von [[Preisen]] - als ihr gesellschaftlich gültiger [[Tauschwert]] - dar, der im [[Durchschnitt]] der Preise im Nachhinein ihrer Entstehung das Ausmaß ihrer [[Nachfragen]] mit ihrer [[Wertgröße]], mit ihrem in vergangener Warenzirkulation realisierten [[Wert]] vereinen, obwohl [[Wert]] und [[Preis]] gänzlich entgegengesetzten Bildungsprozessen zwischen Markt und Arbeit entspringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] wurde dadurch mächtig, dass es beim [[Verkauf]] als [[Kaufmittel]] doppelt so viel bewirken kann, wie das [[Geld]] als [[Zahlungsmittel]], das zum [[Einkauf]] der [[Gebrauchswerte]] der [[Waren]] bestimmt ist, die es eintauscht. Am [[Verhalten]] des [[Geldes]] durch seine gegensinnige Funktionen hat Marx die doppelte Beziehung des Geldes als [[Kaufmittel]] als Verhältnis des [[Geldes]] als [[Maß der Werte]] zum [[Geld]] als [[Maßstab der Preise]] durch das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] gezeigt. Weil sich im [[Kaufmittel]] (G-W) das Geld doppelt auf die [[Tauschwerte]] des [[Zahlungsmittels]] (W-G) bezieht, verhält es sich als beides zugleich, ist es als Verhältnis des Geldes zu allen Waren zweimal in einer gleichbleibenden und zugleich gegensinnigen Funktion (W-G-G-W), wobei das erste Geld als [[Maßstab der Preise]], das zweite als [[Maß der Werte]] fungiert. Während jede andere Ware beim &amp;quot;Händewechsel&amp;quot; im [[Warentausch]] nur einmal in eine immer gegensinnige [[Beziehung]] zu [[Geld]] eintritt, stellt es deren allgemeinen Wert dar (siehe [[allgemeine Wertform]]). Gesellschaftlich ist daher im [[Geld]] der [[Wert]] der [[Waren]] doppelt gegenwärig: Einmal als Tauschwert im allgemeinen Verhältnis stetig existent, und zugleich als [[Gebrauchswert]] in jedem Tausch verschwindend, im [[Einzelnen]] einfach, im [[Allgemeinen]] mächtig. Im [[Warentausch]], in der Wechselseitigkeit des [[Geldwerts]] in der Form des [[Verkaufs]] als Ware gegen [[Geld]] (W-G) und der Form des [[Einkaufs]] als [[Geld]] gegen Ware (G-W) bleibt sich daher [[Geld]] in seinem [[allen gemeinen]] Wertsein gleich. Es verdoppelt aber durch seine Funktion im [[Dasein]] als [[Kaufmittel]] in der [[Preisbildung]] seiner [[Tauschwerte]] sich als [[Maß der Werte]] und damit das [[Dasein]] der [[Wertform]] des [[Geldes]] als allgemeine [[Wertgröße]], und wird zugleich durch sein [[Dasein]] als [[Zahlungsmittel]] zum [[Maßstab der Preise]] für alle [[Lebensmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Zahlungsmittel]]funktioniert [[Geld]] als [[gesellschaftliche]] Notwendigkeit einer jeden [[Existenz]] in einem [[gesellschaftlichen]] Verhältnis des [[Warentauschs]], wodurch sie zum Objekt dieses [[Verhältnisses]] wird. Als [[Kaufmittel]]ist [[Geld]] das [[Subjekt]] des Marktes als Existenzform seines als Tauschwerts, wodurch sich in dieser Objektivität sein [[Besitzer]] subjektiv verhalten kann. Der [[Geldbesitzer]], der Geld vorwiegend zum Einkauf der gesellschaftlichen Produkte nutzen kann, verfügt über dessen gesellschaftliche Potenz, über eine gesellschaftliche Macht. Der [[Besitzer]] eines bloßen [[Zahlungsmittels]] kann vorwiegend nur über ein Existenzmittel verfügen, das ihm zu seiner [[Reproduktion]] einfach notwendig ist. Letztlich kann er Geld nur solange besitzen, bis er es für seine private Existenz aufgebraucht hat. Und er kann hierfür nur seine Existenz zur Nutzung anbieten, seine Arbeit als Privatarbeit oder seine [[Arbeitskraft]] als nutzbare Ware an den [[Geldbesitzer]] verkaufen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Geld]] sieht man nicht an, wofür es funktioniert, weil es immer nur als ein und das selbe wie ein bloßes Äquivalent existiert, das ebenso da sein kann, um einen Menschen in seinem Leben als [[Existenzwert]] zu erhalten oder einen anderen bereichert, der sich dessen Produkte durch [[Preise]] aneignet, die über diesen [[Wert]] hinausgreifen und [[Mehrwert]] bilden. Solange Geld sich aus den Verhältnissen der Marktwirtschaft begründet, erscheinen die [[Preise]] in ihrer einfachen Tauschbeziehung auf dem Markt als deren [[Wert.]] Weil sich Wert und Preis aber wesentlich, also substanziell unterscheiden, beide aber als Wertträger in ihrer [[allgemeinen Wertform]] als Äquivalente ihres unterschiedlichen Wertseins funktionieren, vermeinen darin die Bürgerinnen und Bürger beim [[Warentausch]] über den Handel über [[Geld]] auch eine äquivalente Beziehung über einen identischen Wertausdruck zu haben. Von daher halten sie im Kapitalismus über den [[Warentausch]] auch eine gerechte Verteilung der Produkte pro [[Besitzer]] für möglich (siehe [[Verteilungsgerechtigkeit]]). Aber gerade darin vermitteln sie die [[Klassen]] des unmittelbaren und es vermittelten [[Geldbesitzes]] - einerseits als [[Besitzer]] des [[Zahlungsmittels]] gegen die [[Besitzer]] des [[Kaufmittel]]s andererseits (siehe [[Klassengegensatz]]). Die [[Ideologie]] der Geldverwertung abstrahiert von den unmittelbaren und vermittelten Funktionen und versteht den [[Warentausch]] durch eine eigentümliche [[Vernunft]], durch die &amp;quot;unsichbare Hand des Marktes&amp;quot; zum &amp;quot;Wohlstand der Nationen&amp;quot; (A.Smith) getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diese Idealvorstellung kann in der kapitalistischen Gesellschaft nicht [[wirklich]] [[wahr]] werden, weil die [[Entwicklung]] der [[Produktivkräfte]], das [[Wirtschaftswachstum]], sich nicht im [[Wertwachstum]] des Geldvermögens adäquat darstellen kann (siehe hierzu den [[Fall der Profitrate]]). Auf den Finanzmärkten sellt sich der [[Geldwert]]deshalb nur spekulativ dar als Verhältnis von Kreditierungen in Beziehung auf das Potential der produktiven Existenzen (siehe[[produktive Arbeit]]), der Ressourcen des Verwertungsprozesses, der [[Bodenschätze,]] Investitionen, Infrastrukturen (siehe [[konstantes Kapital]]) und der Existenzerhaltung der [[Arbeitskräfte]].(siehe [[variables Kapital]]). Von daher bewegt sich der [[Geldwert]] des [[Weltgeldes]] wie eine Kreditversicherung auf die [[Verwertung]] eines [[Schuldgeldsystems]] und den Kosten der Geldbeschaffung, den [[Preisen]] der [[Zinsen]] und Gebühren der Verwertungsagenturen und dem [[Wert]] der [[Existenzen]], den sie im Handel mit Wertpapieren, mit [[Devisen]] und [[Derivaten]] verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Nationalstaat das Münzrecht für die eigene Währung hat vergibt er bestimmte Geldmengen an die Privatbanken, die durch den damit in Umlauf gesetzten Nominalwert (siehe [[Giralgeldschöpfung]]) [[kreditiert]] werden, um den Geldwert im Nachhinein durch die Aufwendungen von [[Arbeit]] je nach dem Vermögen einer [[durchschnittlichen]] gesellschaftlichen Arbeitsleistung (siehe auch [[Produktivkraft]]) einzulösen. Denn [[Geld]] hat nur soviel [[Wert]], wie es an [[durchschnittlicher]] menschlicher [[Arbeitszeit]] über den [[Wert]] ihrer Produkte oder Anleihen (siehe auch [[Kreditwesen]]) vermittelt. Insgesamt stellt der [[Geldwert]] den [[Wert]] der [[Reproduktion]] von [[Existenzen]] dar (siehe auch [[Existenzwert]]), der in die [[Produktion]] des [[Lebens]] eingeht und durch sie zugleich vemehrt wird (siehe [[Mehrwert]]). Das [[Wachstum]] der [[Produktivkräfte]], das [[Wirtschaftswachstum]], ist daher vom [[Wertwachstum]] des [[Geldes]] abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die[[Existenzen]] unterscheiden sich [[wesentlich]] durch das [[Quantum]] an Wert der [[Waren]] (siehe [[Wertgröße]]), woduch die Menschen [[leben]]. [[Substanziell]] ist der [[Wert]] einer [[Arbeitskraft]] von den Existenzmitteln ([[Lebensmitteln]] und [[Lebensbedingungen]]) abhängig, die ihren [[Lebensstandard]] durch [[bezahlte Arbeit]] erhalten und ernähren (siehe hierzu [[variables Kapital]]). Der [[Wert]] einer Technologie als [[Besitz]] des [[konstanten Kapitals]] besteht aus dem [[Gebrauchswert]] des [[Geldes]] zur Vermehrung seines Vermögens durch [[unbezahlte Arbeit]]. Beides vermittelt [[Geld]] im [[Verhältnis]] von [[Lohnarbeit]] und [[Kapital]] über den Warenmarkt durch den [[Austausch]] von [[Lohn]] für [[private]] [[Existenzen]] gegen [[Mehrarbeit]] für einen [[gesellschaftlichen]] [[Mehrwert]]. Der [[Kapitalismus]] existiert aus diesem [[Verhältnis]], wodurch die [[Arbeitskräfte]] [[gesellschaftlich]] gezwungen sind, ein Mehr für den [[Mehrwert]] des [[Geldes]] zu [[arbeiten]] um ihre [[private]] [[Existenz]] zu erhalten. Sie haben deshalb keine Chance, dauerhaft [[Geld]] für sich durch [[bezahlte Arbeit]] aufzuschatzen, zu [[akkumulieren]], während das [[Kapital]] durch die [[Akkumulation]] [[unbezahlter Arbeit]] sich erhält und fortbildet (siehe hierzu auch [[Klassengegensatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was im [[Warentausch]] [[allgemein]] und überhaupt [[ausgetauscht]] wird ist das Tauschmittel [[Geld]] auf der einen Seite und die [[Gebrauchswerte]] als Produkte einer [[Arbeit]] auf der anderen, wodurch beides [[substanziell]] extrem verschieden ist. Dies stellt sich im [[Warentausch]] als [[Verhältnis]] von vielen Einzelheiten ([[Gebrauchswerte]]) dar, das durch die Vermittlung von einer einfachen und daher [[abstrakten Allgemeinheit]] ([[Geld]]) gleichgesetzt und damit austauschbar wird. Während jedoch die [[Gebrauchswerte]] nur einmal in ein [[Tauschverhältnis]] geraten, sich nur einmal dahin bewegen bis sie stofflich verbraucht sind, bewegt sich das [[Geld]] unendlich oft in der [[Beziehung]] auf alle [[Waren]], ohne sich hierbei sonderlich stofflich zu verbrauchen. Demnach vermittelt es unendlich viele [[Werte]], während die einzelne [[Ware]] sofort vom Markt verschwindet, ihr [[Wert]] also in ihrem stofflichen Verbrauch [[abwesend]] wird, während dieser im Geld als Wertmaß in der zirkulierenden Preissumme [[anwesend]] bleibt, soweit diese durch andere Waren durch deren [[Tauschwerte]] in der [[Zirkulation]] von [[Ware]] und [[Geld]] erhalten bleibt. Entscheidend für die &amp;quot;Kaufkraft&amp;quot;, für den gesellschaftlichen Wert des [[Geldes]] ist seine Funktion als [[Kaufmittel,]] als [[Maß der Werte]] im Verhältnis zu seiner Funktion als [[Zahlungsmittel]] in der vorhandenen Masse der [[Preise]] als [[Maßstab der Preise]]. [[Geld]] ist beides und darin unterscheiden sich die [[Tauschwerte]] des [[Geldes]] von ihrem [[Wert]]. Die &amp;quot;Gerechtigkeit&amp;quot; der &amp;quot;unsichtbaren Hand des Markts&amp;quot; besteht also nur aus einer Ignoranz gegen die Erzeugung der Warenwerte (siehe hierzu auch [[Verteilungsgerechtigkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wert]] des [[Geldes]] stellt sich also einerseits dar als [[Wert]] der Preissumme aller gekauften Waren, als [[Wert]] eines [[Kaufmittel]]s, als [[Geld]] das in der Warenzirkulation auf den Warenmärkten dargestellt wird, andererseits als [[Wert]] eines [[Zahlungsmittels,]] [[Geld]] als Preis für die Produktionskosten ([[Arbeitskraft]], Technologie und Rohstoffe) die als [[Aufwand]] in die Produktion vorgeschossen werden mussten. Die Kosten für die Selbsterhaltung der [[Arbeitskraft]], Technologie und Rohstoffe werden im Produktwert vom [[Verkäufer]] an den [[Käufer]] einfach &amp;quot;durchgereicht&amp;quot;. Nur der Wert der [[Arbeitskraft]] stellt die mit ihrem [[Lebensstandard]] variierende Form der Lebensproduktion des angewandten Kapitals als Anteil des [[variablen Kapitals]] dar. Aber der [[Geldwert]] kann sich erst nach einem [[allgemein]] vollzogenem Tauschhandel der Produkte zwischen [[Einkauf]] und [[Verkauf]], zwischen der [[Preisbildung]] und der [[Wertrealisation]] im gelungenen [[Verkauf]] als Einheit des [[allgemeinen]] [[Wertes]] der [[Kaufmittel]] aus der Warenzirkulation mit dem [[Wert]] der [[Zahlungsmittel]] aus der Geldzirkulation ihrer besonderen Preise darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Wertrealisation]] im [[Verkauf]] (W-G) der Produkte und der Warenproduktion mit der Verausgabung des [[Werts]] für den [[Einkauf]] (G-W) der hierfür nötigen [[Produktionsmittel]] fungiert das [[Kapital]] als Wertbildner, das aus der Spanne zwischen [[Einkauf]] (G-W) und [[Verkauf]] (W-G) für deren geltende und realisierbaren Preise einen [[Mehrwert]] (W-G-G&amp;#039;-W) realisiert, der sich nur in der Wertsumme des Geldes darstellt und diese bereichert. Der Produktwert realisiert also einerseits den [[Wert]] der Produktionskosten als [[Wert]] aus vergangener Produktion einer [[bezahlten Arbeit]]und einem [[Wert]] der über sie hinaus durch den Eintausch der Produkte und Mehrprodukte der damit bezahlten und erneuerten Produktion auf den Warenmärkten als [[Mehrwert]] einer [[unbezahlten Arbeit]] realisiert werden kann.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] ist als [[Maß der Werte]] Wertträger eines [[Kaufmittels]] für jede einzelne [[Ware]] und trägt zugleich als das allgemeine [[Zahlungsmittel]] den Geldwert aller Waren im Anteil der Preissumme, die es als [[Maßstab der Preise]] formuliert. Als dieser stellt Geld den Gesamtwert der zirkulierenden [[Waren]] dar, der einen gesellschaftlichen [[Schatz]] darstellt, wo er festgehalten werden kann. Der [[Geldbesitzer]] hat damit eine gesellschaftliche Funktion zur Hand, in der sich der Gesamtwert aller produzierten und noch nicht verkauften Waren reflektiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld bezieht seinen [[Wert]] aus der menschlichen [[Arbeit]] (siehe [[Arbeitswerttheorie]]), mit dem auf dem Warenmarkt der [[Preis]] für eine Ware bezahlt wird, die dem [[Bedürfnis]] des [[Käufers]] entspricht und der aus dem [[Konkurrenz]]verhältnis der [[Käufer]] und der [[Verkäufer]] [[bestimmt]] wird. Wenn alle aufgewandte [[Arbeitszeit]] auch wirklich bezahlt werden könnte, so wäre der [[Preis]] der Waren mit ihrem [[Wert]] identisch und Geld nur noch [[Rechengeld]], womit [[Aufwand]] und [[Mittel]] zur Herstellung von [[Gegenständen]] des menschlichen [[Lebens]] in [[Beziehung]] gesetzt wären. Doch das könnte nur durch eine politische Bestimmung der gesellschaftlich notwendigen [[Arbeitszeit]] geschehen. Wo und solange der vorherrschende Geldwert durch [[unbezahlte Arbeit]] bestimmt ist, bewegt sich der Geldwert vorwiegend um die Realisierbarkeit der Produkte als [[Waren]] oder Geldbewertungen auf den Märkten der Welt (siehe hierzu auch das [[Schuldgeldsystem]]), die das kapitalnotwendige [[Wertwachstum]] erzielen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als allgemeine [[Ware]], als die [[Geld]] entstanden ist, drückt es den Wert aller zirkulierenden Produkte aus (siehe [[Wertform]]), indem es sich in seinem Dasein als [[Zahlungsmittel]] zugleich als [[Kaufmittel]] verhält, also in seinem Verhalten doppelt bestimmt ist. Im [[Warentausch]] entwickelt sich aus den quantitativen [[Relation]] der Waren durch ihre [[Wertgröße]] einerseits eine Wertdarstellung in der [[Allgemeinheit]] ihrer Preissumme, andererseits eine Darstellung der Realisierbarkeit von Preisen im Verhältnis von [[Angebot und Nachfrage]]. Von daher hat Geld im [[Kauf]] eine andere [[Beziehung]] auf die Waren als im [[Verkauf]]. Im Kauf bezieht es sich unmittelbar auf den Warenwert im [[Allgemeinen]], im Verkauf nutzt es den Preis als Realisierungsquantum des Wertes der Ware im Einzelnen. Insgesamt fungiert der Geldwert in der Warenform sowohl als [[Maß der Werte]], wie auch als [[Maßstab der Preise]]. Zwischen den [[Preisen]], die Geld formuliert, und den [[Werten]], die es transportiert, entwickelt sich der [[Widerspruch]] des Geldes zwischen seinem allgemeinen [[gesellschaftlich]] bestimmten Dasein als [[Zahlungsmittel]] und seinem einzelnen [[privat]] bestimmten Dasein als [[Kaufmittel]] in allen [[Verselbständigungen]], zu denen es sich entwickelt: Zu [[Kapital]], [[Handelskapital]], [[Finanzkapital]], [[Rente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Geld]] selbst eine [[Ware]] ist, stellt es auch als allgemeiner Wertausdruck immer die Beziehung zu seiner doppelten Bestimmung seines [[Daseins]] als [[Ware]] dar, ihren Doppelcharakter, sowohl Produkt wie [[Bedingung]] des kapitalistischen Produktionsverhältnisses zu sein. So ist auch [[Geld]] wie jede [[Ware]] in der Preisform ihm zur Folge, doch als [[Kostpreis]] zugleich die Produktion von [[Wert]] und [[Mehrwert]] bestimmend. Das hat vielerlei Konsequenzen in der Darstellung des Geldwerts, z.B. im Unterschied von Reproduktionskosten (z.B. [[Lohn]] der [[Arbeitskraft]]) und Wert der Selbsterhaltung (z.B. Wert der Lebensmittel für die Arbeitskraft, bzw. [[variablem Kapital]]), von [[Profit]] und [[Mehrwert]], von [[Profitrate]] und [[Mehrwertrate]], [[Mehrwert]] und [[Zins]] usw.. Desgleichen unterscheidet sich auch das [[Mehrprodukt]] vom [[Mehrwert]] je nachdem, wieweit es sich in seinen Preisen warenförmig realisiert oder als reiner [[Geldwert]] in den Finanzmarkt eingeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Globalisierung]]des [[fiktiven Kapitals]] wurde das Verhältnis von Wertbildung und [[Preisbildung]] des [[Geldes]] umgekehrt, die Mehrwertproduktion zu einer [[Negativverwertung]] des [[fiktiven Kapitals]] getrieben und durch ein [[Schuldgeldsystem]] der [[Realwirtschaft]] entzogen und totalisiert. Jeder [[Schuldner]] muss [[Mehrwert]] im Nachhinein seiner Geldaufnahme schaffen, um seine Zahlungsversprechen einzulösen und das darin fiktiv formulierte Kapital als Geldwert zu realisieren. Es ist damit der Prozess der Machtverhältnisse im Verhältnis der [[Produktion]] zur [[Geldzirkulation]] zwar umgekehrt, bleibt aber nach wie vor bestimmt durch die Mehrwertproduktion, weil [[fiktives Kapital]] die Mehrarbeit als [[unbezahlte Arbeit]] zur Wertdeckung des Geldes erzwingt. Nicht mehr das Produkt stellt jetzt allerdings die Macht des Kapitals dar, das teuer verkauft wird, um Mehrwert zu realisieren, sondern die Kaufkraft des Geldes, das durch die [[Preisbildung]] über [[Eigentumstitel]] - wie z.B. Wertpapiere, Gebühren, Mieten oder Termin- und [[Derivatenhandel]] - dem zirkulierenden [[Kaufmittel]] [[Wert]] entzieht, um die Wertdeckung von [[fiktivem Kapital]] zu erfüllen. Dessen Macht verhält sich dann über den Konsum relativ wertloser Güter gegen die Ohnmacht der [[Arbeit]] als Notwendigkeit der Schuldentilgung durch [[unbezahlte Arbeit]] im Nachhinein. Die [[Klassengegensätze]] sind damit nicht verschwunden. Sie haben sich in ihrer Existenzform zu einem [[Existenzwert]] der Armut gegen den Reichtum an [[fiktivem Kapital]] totalisiert und sich in Staaten und Agenturen der Schuldpflichtigkeit (z.B. über ein gigantisches Maß an [[Staatsverschuldungen]]) institutionalisiert. Der allgemeinste [[Klassengegensatz]] besteht zwischen Gläubigerstaaten und Schuldnerstaaten. Sie betreiben insgesamt die [[Ausbeutung]] von Mensch und [[Natur,]] die sich über ein weltweites [[Schuldgeldsystem]] vervielfacht hat, das seine Schulden über den [[Existenwert]] von [[Eigentumstitel]], über eine rücksichtslose [[Austeritätspolitik]] gegen die politisch erzeugte und allgemeine grassierende [[Armut]] auf der Welt eintreibt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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