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	<title>Genealogie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Genealogie&amp;diff=10348&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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Du siehst also, daß der Mensch auch physisch sein Dasein dem Menschen verdankt. Du mußt also nicht nur die eine Seite im Auge behalten, den unendlichen Progreß, wonach du weiter fragst: Wer hat meinen Vater, wer seinen Großvater etc. gezeugt? Du mußt auch die Kreisbewegung, welche in jenem Progreß sinnlich anschaubar ist, festhalten, wonach der Mensch in der Zeugung sich selbst wiederholt, also der Mensch immer Subjekt bleibt. Allein du wirst antworten: Diese Kreisbewegung dir zugestanden, so gestehe du mir den Progreß zu, der mich immer weitertreibt, bis ich frage, wer hat den ersten Menschen und die Natur überhaupt gezeugt? Ich kann dir nur antworten: Deine Frage ist selbst ein Produkt der Abstraktion. Frage dich, wie du auf jene Frage kömmst; frage dich, ob deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich, ob jener Progreß als solcher für ein vernünftiges Denken existiert? Wenn du nach der Schöpfung der Natur und des Menschen fragst, so abstrahierst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, daß ich sie als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: Gib deine Abstraktion auf, so gibst du auch deine Frage auf, oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei konsequent, und wenn du den Menschen und die Natur als nichtseiend denkend, denkst,so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und des Menschen keinen Sinn. Oder bist du ein solcher Egoist, daß du alles als Nichts setzt und selbst sein willst?&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(Marx-Engels-Werke Bd.40, S. 545 bis 547)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Erdschöpfung hat einen gewaltigen Stoß erhalten durch die Geognosie, d.h. durch die Wissenschaft, welche die Erdbildung, das Werden der Erde, als einen Prozeß, als Selbsterzeugung darstellte. Die generatio aequivoca [Urzeugung] ist die einzige praktische Widerlegung der Schöpfungstheorie. Nun ist es zwar leicht, dem einzelnen Individuum zu sagen, was Aristoteles schon sagt: Du bist gezeugt von deinem Vater und deiner Mutter, also hat in dir die Begattung zweier Menschen, also ein Gattungsakt der Menschen den Menschen produziert. Du siehst also, daß der Mensch auch physisch sein Dasein dem Menschen verdankt. Du mußt also nicht nur die eine Seite im Auge behalten, den unendlichen Progreß, wonach du weiter fragst: Wer hat meinen Vater, wer seinen Großvater etc. gezeugt? Du mußt auch die Kreisbewegung, welche in jenem Progreß sinnlich anschaubar ist, festhalten, wonach der Mensch in der Zeugung sich selbst wiederholt, also der Mensch immer Subjekt bleibt. Allein du wirst antworten: Diese Kreisbewegung dir zugestanden, so gestehe du mir den Progreß zu, der mich immer weitertreibt, bis ich frage, wer hat den ersten Menschen und die Natur überhaupt gezeugt? Ich kann dir nur antworten: Deine Frage ist selbst ein Produkt der Abstraktion. Frage dich, wie du auf jene Frage kömmst; frage dich, ob deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich, ob jener Progreß als solcher für ein vernünftiges Denken existiert? Wenn du nach der Schöpfung der Natur und des Menschen fragst, so abstrahierst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, daß ich sie als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: Gib deine Abstraktion auf, so gibst du auch deine Frage auf, oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei konsequent, und wenn du den Menschen und die Natur als nichtseiend denkend, denkst,so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und des Menschen keinen Sinn. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:28:26Z</updated>

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Nun ist es zwar leicht, dem einzelnen Individuum zu sagen, was Aristoteles schon sagt: Du bist gezeugt von deinem Vater und deiner Mutter, also hat in dir die Begattung zweier Menschen, also ein Gattungsakt der Menschen den Menschen produziert. Du siehst also, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;da� &lt;/del&gt;der Mensch auch physisch sein Dasein dem Menschen verdankt. Du &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;mu�t &lt;/del&gt;also nicht nur die eine Seite im Auge behalten, den unendlichen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Progre�&lt;/del&gt;, wonach du weiter fragst: Wer hat meinen Vater, wer seinen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gro�vater &lt;/del&gt;etc. gezeugt? 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Frage dich, wie du auf jene Frage &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�mmst&lt;/del&gt;; frage dich, ob deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich, ob jener &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Progre� &lt;/del&gt;als solcher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vern�nftiges &lt;/del&gt;Denken existiert? Wenn du nach der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sch�pfung &lt;/del&gt;der Natur und des Menschen fragst, so abstrahierst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;da� &lt;/del&gt;ich sie als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: Gib deine Abstraktion auf, so gibst du auch deine Frage auf, oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei konsequent, und wenn du den Menschen und die Natur als nichtseiend denkend, denkst,so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und des Menschen keinen Sinn. Oder bist du ein solcher Egoist, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;da� &lt;/del&gt;du alles als Nichts setzt und selbst sein willst?&quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd.40, S. 545 bis 547)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erdschöpfung &lt;/ins&gt;hat einen gewaltigen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Stoß &lt;/ins&gt;erhalten durch die Geognosie, d.h. durch die Wissenschaft, welche die Erdbildung, das Werden der Erde, als einen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Prozeß&lt;/ins&gt;, als Selbsterzeugung darstellte. 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In der [[Kritik]] der Individualpsychologie wurde deutlich, dass die aktuellen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenh�nge &lt;/del&gt;sich nicht aus Ereignissen der Vergangenheit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erkl�ren &lt;/del&gt;lassen und dass selbst die offensichtlichen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�hnlichkeiten &lt;/del&gt;von Verhaltensweisen und Eigenschaften und Verarbeitungsweisen sich nicht &quot;stammesgeschichtlich&quot; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aufkl�ren &lt;/del&gt;lassen, weil nicht die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�hnlichkeit &lt;/del&gt;und Verwandschaft ihre Verfestigung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erkl�ren k�nnen&lt;/del&gt;, sondern nur die [[Beziehung]] dieser &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Urspr�nge &lt;/del&gt;auf die Konflikte der [[Gegenwart]], den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;R�ckfall&lt;/del&gt;, die Regression und die [[Projektion]] in verganenes [[Erleben]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�nden k�nnen&lt;/del&gt;. Genealogisch mag zwar jede [[Erinnerung]] sein, weil sie an vergangene [[Ereignisse]] so gebunden ist, wie diese erlebt wurden und sich [[erzählen]] lässt. Doch ihre &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aufl�sung verl�uft �ber &lt;/del&gt;deren [[Kritik]] und den hieraus folgenden [[Erkenntnissen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber gegenw�rtige &lt;/del&gt;[[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Darin zeigt sich auch das Problem einer genealogischen Methodik: Inwieweit kann aus der Abfolge von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;persönlicher &lt;/ins&gt;Abstammung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überhaupt &lt;/ins&gt;eine Erkenntnis &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über gegenwärtige &lt;/ins&gt;Probleme und Krisen gewonnen werden? In der [[Kritik]] der Individualpsychologie wurde deutlich, dass die aktuellen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenszusammenhänge &lt;/ins&gt;sich nicht aus Ereignissen der Vergangenheit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erklären &lt;/ins&gt;lassen und dass selbst die offensichtlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ähnlichkeiten &lt;/ins&gt;von Verhaltensweisen und Eigenschaften und Verarbeitungsweisen sich nicht &quot;stammesgeschichtlich&quot; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aufklären &lt;/ins&gt;lassen, weil nicht die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ähnlichkeit &lt;/ins&gt;und Verwandschaft ihre Verfestigung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erklären können&lt;/ins&gt;, sondern nur die [[Beziehung]] dieser &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ursprünge &lt;/ins&gt;auf die Konflikte der [[Gegenwart]], den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Rückfall&lt;/ins&gt;, die Regression und die [[Projektion]] in verganenes [[Erleben]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründen können&lt;/ins&gt;. Genealogisch mag zwar jede [[Erinnerung]] sein, weil sie an vergangene [[Ereignisse]] so gebunden ist, wie diese erlebt wurden und sich [[erzählen]] lässt. Doch ihre &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auflösung verläuft über &lt;/ins&gt;deren [[Kritik]] und den hieraus folgenden [[Erkenntnissen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über gegenwärtige &lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als wissenschaftliche Methode will Genealogie die historische Genese &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenw�rtiger Verh�ltnisse &lt;/del&gt;aus den erfahrenen Konstitutionen praktisch naturgeschichtlich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erkl�ren&lt;/del&gt;. Implizit behauptet sie damit eine [[Logik]] der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nat�rlichen &lt;/del&gt;Folge eines vergangenen Daseins, die selbst den geschichtlichen Prozess bildet und im Nachhinein auch als dieses so gebildete [[Wesen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erkl�rlich &lt;/del&gt;sein soll. Damit wird [[Geschichte]] selbst zu einer begrifflichen [[Wirklichkeit]] und ihre geschichtlichen [[Subjekte]] zum Medium eines objektiven [[Begriffs]], einer Artverwandschaft, wie sie auch im [[Rassismus]] [[verstanden]] wird. Von daher ist Genealogie auch die vorwiegende &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erkl�rungsmethode &lt;/del&gt;der [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ph�nomenologie&lt;/del&gt;]], denn diese hat ja selbst [[Geschichte]] und [[Begriff]] in eins gesetzt, behauptet also den Begriff als unmittelbar [[eidetischen]] Inhalt der Geschichte. Von daher argumentiert man dort so, als ob der Begriff zu Innerst selbst unmittelbar geschichtlich wirksam ist und dass an ihm sich Geschichte erst entwickelt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;h�tte&lt;/del&gt;. Es ist letztlich ein biblisches &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geschichtsverst�ndnis&lt;/del&gt;: Im Anfang war das Wort. Wir &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen &lt;/del&gt;theoretisch oder theologisch reflektieren, womit Geschichte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berhaupt &lt;/del&gt;begonnen haben mag, was ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;urspr�nglichstes &lt;/del&gt;Sein, ihr &quot;Urknall&quot; gewesen sein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnte&lt;/del&gt;. Solches Urteil &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re &lt;/del&gt;eigentlich Naturwissenschaft, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�rde &lt;/del&gt;es in den Geisteswissenschaften nicht teleologisch interpretiert. Von daher bleibt es reine Spekulation, weil in seinem Ziel nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beweisf�hig&lt;/del&gt;. Genealogische Argumentation ist daher wesentlich konservativ.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als wissenschaftliche Methode will Genealogie die historische Genese &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenwärtiger Verhältnisse &lt;/ins&gt;aus den erfahrenen Konstitutionen praktisch naturgeschichtlich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erklären&lt;/ins&gt;. Implizit behauptet sie damit eine [[Logik]] der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;natürlichen &lt;/ins&gt;Folge eines vergangenen Daseins, die selbst den geschichtlichen Prozess bildet und im Nachhinein auch als dieses so gebildete [[Wesen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erklärlich &lt;/ins&gt;sein soll. Damit wird [[Geschichte]] selbst zu einer begrifflichen [[Wirklichkeit]] und ihre geschichtlichen [[Subjekte]] zum Medium eines objektiven [[Begriffs]], einer Artverwandschaft, wie sie auch im [[Rassismus]] [[verstanden]] wird. Von daher ist Genealogie auch die vorwiegende &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erklärungsmethode &lt;/ins&gt;der [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Phänomenologie&lt;/ins&gt;]], denn diese hat ja selbst [[Geschichte]] und [[Begriff]] in eins gesetzt, behauptet also den Begriff als unmittelbar [[eidetischen]] Inhalt der Geschichte. Von daher argumentiert man dort so, als ob der Begriff zu Innerst selbst unmittelbar geschichtlich wirksam ist und dass an ihm sich Geschichte erst entwickelt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hätte&lt;/ins&gt;. Es ist letztlich ein biblisches &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geschichtsverständnis&lt;/ins&gt;: Im Anfang war das Wort. Wir &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können &lt;/ins&gt;theoretisch oder theologisch reflektieren, womit Geschichte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überhaupt &lt;/ins&gt;begonnen haben mag, was ihr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ursprünglichstes &lt;/ins&gt;Sein, ihr &quot;Urknall&quot; gewesen sein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;könnte&lt;/ins&gt;. Solches Urteil &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre &lt;/ins&gt;eigentlich Naturwissenschaft, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;würde &lt;/ins&gt;es in den Geisteswissenschaften nicht teleologisch interpretiert. Von daher bleibt es reine Spekulation, weil in seinem Ziel nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beweisfähig&lt;/ins&gt;. Genealogische Argumentation ist daher wesentlich konservativ.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Genealogie&amp;diff=451&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Erdsch�pfung hat einen gewaltigen Sto� erhalten durch die Geognosie, d.h. durch die Wissenschaft, welche die Erdbildung, das Werden der Erde, als einen Proze�, als Selbsterzeugung darstellte. Die generatio aequivoca [Urzeugung] ist die einzige praktische Widerlegung der Sch�pfungstheorie. Nun ist es zwar leicht, dem einzelnen Individuum zu sagen, was Aristoteles schon sagt: Du bist gezeugt von deinem Vater und deiner Mutter, also hat in dir die Begattung zweier Menschen, also ein Gattungsakt der Menschen den Menschen produziert. Du siehst also, da� der Mensch auch physisch sein Dasein dem Menschen verdankt. Du mu�t also nicht nur die eine Seite im Auge behalten, den unendlichen Progre�, wonach du weiter fragst: Wer hat meinen Vater, wer seinen Gro�vater etc. gezeugt? Du mu�t auch die Kreisbewegung, welche in jenem Progre� sinnlich anschaubar ist, festhalten, wonach der Mensch in der Zeugung sich selbst wiederholt, also der Mensch immer Subjekt bleibt. Allein du wirst antworten: Diese Kreisbewegung dir zugestanden, so gestehe du mir den Progre� zu, der mich immer weitertreibt, bis ich frage, wer hat den ersten Menschen und die Natur �berhaupt gezeugt? Ich kann dir nur antworten: Deine Frage ist selbst ein Produkt der Abstraktion. Frage dich, wie du auf jene Frage k�mmst; frage dich, ob deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich, ob jener Progre� als solcher f�r ein vern�nftiges Denken existiert? Wenn du nach der Sch�pfung der Natur und des Menschen fragst, so abstrahierst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, da� ich sie als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: Gib deine Abstraktion auf, so gibst du auch deine Frage auf, oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei konsequent, und wenn du den Menschen und die Natur als nichtseiend denkend, denkst,so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und des Menschen keinen Sinn. Oder bist du ein solcher Egoist, da� du alles als Nichts setzt und selbst sein willst?&amp;quot; [[(Marx-Engels-Werke Bd.40, S. 545 bis 547)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogie ist [[abstrakt]] verstandene, eine grundlos und von daher auch nur abgründig [[begriffene]] [[Geschichte]]. Sie bezeichnet im Allgemeinen eine Entwicklungsfolge aus [[phänomenologisch]] verstandenen [[Beziehungen]], sozusagen als Erbfolge von [[Eigenschaften]], die sich aus dieser begründen. Die [[Gegenwart]] ist hier also nur durch ihre Vergangenheit, das [[Lebende]] erst durch und nach seinem [[Tod]] [[gegenwärtig]]. Von daher ist sie die Grundlage [[deterministischer Theorien]] (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]), deren Fortbestimmungen sich aus [[Existenzen]][[ontologisch]] begründen (siehe auch [[Fundamentalontologi]]), [[Geschichte]] wie eine strukturelle Folge sich äußerlich bleibender Substanzen begreifen und damit von [[dialektischen Methoden]] der [[Erkenntnis]] abgrenzen - als ob es eine geheimnisvolles Subjekt der Geschichte, eine allgemein verbindliche [[Logik]]ihrer [[Natur]] geben würde (siehe hierzu [[dialektischer Materialismus]]). Hiergegen steht Marxens begriff des [[historischen Materialismus.]] Denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geschichte tut nichts, sie besitzt keinen ungeheuren Reichtum, sie kämpft keine Kämpfe! Es ist vielmehr der Mensch, der wirkliche, lebendige Mensch, der das alles tut, besitzt und kämpft; es ist nicht etwa die Geschichte, die den Menschen zum Mittel braucht, um ihre - als ob sie eine aparte Person wäre - Zwecke durchzuarbeiten, sondern sie ist nichts als die Tätigkeit des seine Zwecke verfolgenden Menschen.” [[(MEW, Bd. 2, S. 98)]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ursprünglichen Wortsinn leitet sich der Begriff aus der Genese famili�rer Beziehungen (altgriechisch: gene� �[[Familie]]�) und auch von Genetik ab und meint dmit im Grunde eine Art von Ahnenforschung. Menschen, die genealogisch miteinander verkn�pft sind, geh�ren zu einer Verwandtschaft, einer [[Gemeinschaft]] �hnlicher Herkunftseigenschaften. Im weiteren Sinne bezeichnet Genealogie den genetischen Zusammenhang einer Gruppe von Lebewesen, die biologische Abstammung eines Lebewesens von anderen Lebewesen. Im �bertragenen Sinne wird in den Geisteswissenschaften unter Genealogie eine historische Methode verstanden, welche die geschichtliche Entwicklung verschiedener Sachverhalte der Gegenwart untersucht. F�r den franz�sischen Soziologen Michel Foucault (1926�1984) war Genealogie ein zentraler Begriff in seinen Entwicklungs�analysen von [[psychischer Krankheit]] und des Gef�ngniswesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin zeigt sich auch das Problem einer genealogischen Methodik: Inwieweit kann aus der Abfolge von pers�nlicher Abstammung �berhaupt eine Erkenntnis �ber gegenw�rtige Probleme und Krisen gewonnen werden? In der [[Kritik]] der Individualpsychologie wurde deutlich, dass die aktuellen Lebenszusammenh�nge sich nicht aus Ereignissen der Vergangenheit erkl�ren lassen und dass selbst die offensichtlichen �hnlichkeiten von Verhaltensweisen und Eigenschaften und Verarbeitungsweisen sich nicht &amp;quot;stammesgeschichtlich&amp;quot; aufkl�ren lassen, weil nicht die �hnlichkeit und Verwandschaft ihre Verfestigung erkl�ren k�nnen, sondern nur die [[Beziehung]] dieser Urspr�nge auf die Konflikte der [[Gegenwart]], den R�ckfall, die Regression und die [[Projektion]] in verganenes [[Erleben]] begr�nden k�nnen. Genealogisch mag zwar jede [[Erinnerung]] sein, weil sie an vergangene [[Ereignisse]] so gebunden ist, wie diese erlebt wurden und sich [[erzählen]] lässt. Doch ihre Aufl�sung verl�uft �ber deren [[Kritik]] und den hieraus folgenden [[Erkenntnissen]] �ber gegenw�rtige [[Verh�ltnisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist als Erstes und praktisch vor allem [[Sinnbildung]], ist die [[Bildung]] von [[Sinn]] in der Vermittlung von [[Empfindungen]] zu [[Gefühlen]], die Erzeugung von [[Sinn]] durch das [[Denken]] im [[Sinn]]. Als dieser entsteht es in [[Gesellschaft]] und kehrt darin auch zurück, findet sich in allen anderen nur, wo es seinen Sinn auch [[empfinden]] kann. Es kann nicht bei sich bleiben, sich seiner selbst nicht bewusst, nicht [[selbstbewusst]] werden, wenn es sich nicht mitteilt, keine [[Sprache]] und durch sie zu ihrem [[Gedanken]] in den [[Verhältnissen]] finden kann, worin sich ihr [[Sinn]] mitteilt und sich auch in der Mitteilung als Teil einer gesellschaftlichen [[Naturmacht]] un ihrer [[Kultur]] bewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist zum einen der [[subjektive]] Vorgang des Gestaltens, der [[Sinnbildung]], zum anderen auch Reflexion über das was ihm [[objektiv]] vorausgesetzt ist, was ihm bewusst wird, sich zum [[Bewusstsein]] entwickelt. Es ist der Prozess des [[Erkennens]] und [[Begreifens]], weil es seinen [[Gegenstand]] in der Weise erkundet und bildet, wie er sein und werden kann, wie er [[empfunden]] wird und welche [[Gedanken]] sich in den [[Gefühlen]] hierzu mitteilen und vermitteln. Denken setzt also die Möglichkeiten einer gegenständlichen Welt voraus, wie sie sich im der schöpferische Reflexion eines [[Gedankens]] in der Einheit von [[Erkenntnis]] und [[Begriff]] bewegen, also sich auch verändern lässt und darin selbst als [[Geschichte]] des gesellschaftlichen [[Lebens]] ebenso gegenwärtig ist, wie als Lebensgeschichte der einzelnen Menschen im [[Allgemeinen]]. Es ist die [[Beziehung]] von [[Gedächtnis]] und [[Bildung]], letzlich die [[Subjektivität]] des In-der-Welt-seins überhaupt, die ihr Objektsein unentwegt aufhebt, weil Objektivität immer zugleich subjektiv ist und [[Geschichte]] darin verläuft, dass nichts so bleiben kann, wie es ist. Aus diesem Grund kann Denken selbst kein Gegenstand des Denkens sein, keine objektive oder subjektive [[Logik]] befolgen, ohne sich unmittebar als Tautologie aufzuheben (siehe [[hermeneutischer Zirkel]]). Es bleibt immer auch die Lebensgeschichte des [[Zweifels]], [[Sinn]] und [[Grund]] einer jeden [[Kritik]], die nach einem [[Begriff]] ihrer [[Geschichte]] verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher [[Begriff]]f macht aber nur [[Sinn]], wenn er Zusammenhänge von verschiedenen [[Eigenschaften]] aufklärt, wo diese nicht unmittelbar wahrgenommen werden können, soweit sie also eine der [[Wahrnehmung]] [[fremde]] Vermittlung enthalten, die nur durch [[schlussfolgerndes]] [[Denken]] der [[wissenschaftlichen]] [[Erkenntnis]] zugänglich werden. Wissenschafliche [[Begriffe]] (bzw. Kategorien) sind daher nötig, wo dieser Zusammenhang aufgeklärt werden muss, weil dessen [[Erscheinungen]] als [[Eigenschaften]] eines [[Gegenstandes]] von seinem [[Wesen]] getrennt, ihm also [[entfremdet]] sind und durch den theoretischen Rückschluss auf seine [[Beziehungen]] im [[Ganzen]] einbegriffen werden müssen. Nicht eine [[Theorie]] macht also den Begriff (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]), sondern der Begriff [[bestimmt]] die [[Theorie]]. Dies hierdurch begrifflich werdene Denken setzt allerdings die Erkenntnis eines [[abstrakt Allgemeinen]] voraus, die in der Lage ist, in seine Wirklichkeit einzudringen, deren Gründe aus ihren Folgen zu erschließen, auch wenn sie nicht mehr in der Kontinuität ihrer inhaltlichen Geschichte von Ursachen und Wirkungen wahr sein können (vergleiche hierzu [[Poststrukturalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wissenschaftliche Methode will Genealogie die historische Genese gegenw�rtiger Verh�ltnisse aus den erfahrenen Konstitutionen praktisch naturgeschichtlich erkl�ren. Implizit behauptet sie damit eine [[Logik]] der nat�rlichen Folge eines vergangenen Daseins, die selbst den geschichtlichen Prozess bildet und im Nachhinein auch als dieses so gebildete [[Wesen]] erkl�rlich sein soll. Damit wird [[Geschichte]] selbst zu einer begrifflichen [[Wirklichkeit]] und ihre geschichtlichen [[Subjekte]] zum Medium eines objektiven [[Begriffs]], einer Artverwandschaft, wie sie auch im [[Rassismus]] [[verstanden]] wird. Von daher ist Genealogie auch die vorwiegende Erkl�rungsmethode der [[Ph�nomenologie]], denn diese hat ja selbst [[Geschichte]] und [[Begriff]] in eins gesetzt, behauptet also den Begriff als unmittelbar [[eidetischen]] Inhalt der Geschichte. Von daher argumentiert man dort so, als ob der Begriff zu Innerst selbst unmittelbar geschichtlich wirksam ist und dass an ihm sich Geschichte erst entwickelt h�tte. Es ist letztlich ein biblisches Geschichtsverst�ndnis: Im Anfang war das Wort. Wir k�nnen theoretisch oder theologisch reflektieren, womit Geschichte �berhaupt begonnen haben mag, was ihr urspr�nglichstes Sein, ihr &amp;quot;Urknall&amp;quot; gewesen sein k�nnte. Solches Urteil w�re eigentlich Naturwissenschaft, w�rde es in den Geisteswissenschaften nicht teleologisch interpretiert. Von daher bleibt es reine Spekulation, weil in seinem Ziel nicht beweisf�hig. Genealogische Argumentation ist daher wesentlich konservativ.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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