<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geschlechtstrieb</id>
	<title>Geschlechtstrieb - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geschlechtstrieb"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtstrieb&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T06:52:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtstrieb&amp;diff=10363&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtstrieb&amp;diff=10363&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:48 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die meisten psychologischen und philosophischen [[Theorien]] gehen von einer im Menschen unmittelbar wirksamen [[Natur]] aus, die eine quasi ontische Voraussetzung schon des individuellen Menschseins wäre, seine überhistorische und asoziale Grundkonstante als unmittelbar verwirklichte [[Naturempfindung]] in den [[Geschlechtern]] selbst, als Tätigkeit ihrer selbständigen [[Geschlechtseigenschaften]], welche einen [[Trieb]] durch sich selbst [[bestimmen]] würden. So wird das Verlangen der Menschen nach einander zu einem [[individuellen]] Geschlechtswesen der verschiedenen [[Geschlechtseigenschaften]] verkehrt. Dies kehrt die klassische [[Psychoanalyse]] besonders hervor, die sogar den Grundkonflikt jeder einzelnen [[Persönlichkeit]] darin begründet sehen will, dass sie ein Triebschicksal durchmacht (Ödipuskomplex), durch welches ihre wesentlich [[geschlechtliche]] Natur sozialisiert wird und hierdurch ein mehr oder weniger sublimiertes Kulturwesen entsteht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die meisten psychologischen und philosophischen [[Theorien]] gehen von einer im Menschen unmittelbar wirksamen [[Natur]] aus, die eine quasi ontische Voraussetzung schon des individuellen Menschseins wäre, seine überhistorische und asoziale Grundkonstante als unmittelbar verwirklichte [[Naturempfindung]] in den [[Geschlechtern]] selbst, als Tätigkeit ihrer selbständigen [[Geschlechtseigenschaften]], welche einen [[Trieb]] durch sich selbst [[bestimmen]] würden. So wird das Verlangen der Menschen nach einander zu einem [[individuellen]] Geschlechtswesen der verschiedenen [[Geschlechtseigenschaften]] verkehrt. Dies kehrt die klassische [[Psychoanalyse]] besonders hervor, die sogar den Grundkonflikt jeder einzelnen [[Persönlichkeit]] darin begründet sehen will, dass sie ein Triebschicksal durchmacht (Ödipuskomplex), durch welches ihre wesentlich [[geschlechtliche]] Natur sozialisiert wird und hierdurch ein mehr oder weniger sublimiertes Kulturwesen entsteht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was soll diese Natur jenseits der menschlichen Gesellschaft und Kultur sein? Oder umgekehrt: Was soll eine menschliche Gesellschaft ohne Natur sein? Können wir begreifen, was wir ohne Nahrung wären - oder ohne Kleidung, ohne Geschlecht? Unsere Frage selbst schon setzt unsere gesellschaftliche Natur voraus, denn die Antwort, dass wir ohne Nahrung Hunger hätten, ohne Geschlecht keine Nachkommen oder ohne Kleidung keinen passenden Wärmehaushalt desavouiert die Frage; sie ist durch alles Menschsein durch menschliches Tätigsein und Leiden selbst schon aufgehoben, sinnlos. Alles menschliche Sein ist schon unmittelbar gesellschaftlich Sein, menschliche Natur als [[Natur]] einer menschlichen Gesellschaft. Gerade wo dies umgekehrt verstanden wird, wird die Verkehrung des Menschen zur Unnatur einer Gesellschaft assoziiert, die ihrer Barbarei in den menschlichen Organen freien Lauf lässt: Ihr Sinn und Körper wird zum [[Mittel]] der absoluten [[Individualisierung]] der den Menschen [[entfremdeten]] [[Verhältnisse]] - wenn auch mit dem Zusatz, dass er sie lebenspraktisch im Nachhinein in seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Kultivation&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;überwinden könne. Gerade dies letztre enthält das ungeheuerliche Gewaltpotential, das zur Not auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;aktiviert&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;wird, weil es die Kehrseite der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;wilden Natur&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;des Menschen sei (siehe die Anwendung von [[Nietzsches]] Naturursprünglichkeit von Mensch und Gesellschaft und Rasse und Trieb durch die Nationalsozialisten oder auch die Dienstbarkeiten, welche die Philosophie [[Sloterdijks]] für die neuen Weltordnungspläne enthält).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch was soll diese Natur jenseits der menschlichen Gesellschaft und Kultur sein? Oder umgekehrt: Was soll eine menschliche Gesellschaft ohne Natur sein? Können wir begreifen, was wir ohne Nahrung wären - oder ohne Kleidung, ohne Geschlecht? Unsere Frage selbst schon setzt unsere gesellschaftliche Natur voraus, denn die Antwort, dass wir ohne Nahrung Hunger hätten, ohne Geschlecht keine Nachkommen oder ohne Kleidung keinen passenden Wärmehaushalt desavouiert die Frage; sie ist durch alles Menschsein durch menschliches Tätigsein und Leiden selbst schon aufgehoben, sinnlos. Alles menschliche Sein ist schon unmittelbar gesellschaftlich Sein, menschliche Natur als [[Natur]] einer menschlichen Gesellschaft. Gerade wo dies umgekehrt verstanden wird, wird die Verkehrung des Menschen zur Unnatur einer Gesellschaft assoziiert, die ihrer Barbarei in den menschlichen Organen freien Lauf lässt: Ihr Sinn und Körper wird zum [[Mittel]] der absoluten [[Individualisierung]] der den Menschen [[entfremdeten]] [[Verhältnisse]] - wenn auch mit dem Zusatz, dass er sie lebenspraktisch im Nachhinein in seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Kultivation&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;überwinden könne. Gerade dies letztre enthält das ungeheuerliche Gewaltpotential, das zur Not auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;aktiviert&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;wird, weil es die Kehrseite der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;wilden Natur&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;des Menschen sei (siehe die Anwendung von [[Nietzsches]] Naturursprünglichkeit von Mensch und Gesellschaft und Rasse und Trieb durch die Nationalsozialisten oder auch die Dienstbarkeiten, welche die Philosophie [[Sloterdijks]] für die neuen Weltordnungspläne enthält).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gesellschaft selbst ist schon das Dasein von Hunger, Geschlecht, Kultur usw. und den Prozessen, in denen die Menschen hierin sind. Indem die Menschen ihrenm Reichtum gesellschaftlich erzeugen, verwirklichen sie ihre Natur und erzeugen ihre natürliche Geschichte - wie immer hiervon auch die [[Form]] (siehe [[Formbestimmung]]) sein mag. Man kann vielerlei hiervon abstrahieren (wie Mann, Frau, Geschlechtstrieb, Nahrungstrieb, Zuivilisation usw.). Es bleibt die [[Gedankenabstraktion]] eines [[Gattungsbegriffs]], der das [[Ganze]] seiner [[Wirklichkeit]] systematisch verkennt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gesellschaft selbst ist schon das Dasein von Hunger, Geschlecht, Kultur usw. und den Prozessen, in denen die Menschen hierin sind. Indem die Menschen ihrenm Reichtum gesellschaftlich erzeugen, verwirklichen sie ihre Natur und erzeugen ihre natürliche Geschichte - wie immer hiervon auch die [[Form]] (siehe [[Formbestimmung]]) sein mag. Man kann vielerlei hiervon abstrahieren (wie Mann, Frau, Geschlechtstrieb, Nahrungstrieb, Zuivilisation usw.). Es bleibt die [[Gedankenabstraktion]] eines [[Gattungsbegriffs]], der das [[Ganze]] seiner [[Wirklichkeit]] systematisch verkennt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtstrieb&amp;diff=469&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Geschlechtstrieb&amp;diff=469&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die meisten psychologischen und philosophischen [[Theorien]] gehen von einer im Menschen unmittelbar wirksamen [[Natur]] aus, die eine quasi ontische Voraussetzung schon des individuellen Menschseins wäre, seine überhistorische und asoziale Grundkonstante als unmittelbar verwirklichte [[Naturempfindung]] in den [[Geschlechtern]] selbst, als Tätigkeit ihrer selbständigen [[Geschlechtseigenschaften]], welche einen [[Trieb]] durch sich selbst [[bestimmen]] würden. So wird das Verlangen der Menschen nach einander zu einem [[individuellen]] Geschlechtswesen der verschiedenen [[Geschlechtseigenschaften]] verkehrt. Dies kehrt die klassische [[Psychoanalyse]] besonders hervor, die sogar den Grundkonflikt jeder einzelnen [[Persönlichkeit]] darin begründet sehen will, dass sie ein Triebschicksal durchmacht (Ödipuskomplex), durch welches ihre wesentlich [[geschlechtliche]] Natur sozialisiert wird und hierdurch ein mehr oder weniger sublimiertes Kulturwesen entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch was soll diese Natur jenseits der menschlichen Gesellschaft und Kultur sein? Oder umgekehrt: Was soll eine menschliche Gesellschaft ohne Natur sein? Können wir begreifen, was wir ohne Nahrung wären - oder ohne Kleidung, ohne Geschlecht? Unsere Frage selbst schon setzt unsere gesellschaftliche Natur voraus, denn die Antwort, dass wir ohne Nahrung Hunger hätten, ohne Geschlecht keine Nachkommen oder ohne Kleidung keinen passenden Wärmehaushalt desavouiert die Frage; sie ist durch alles Menschsein durch menschliches Tätigsein und Leiden selbst schon aufgehoben, sinnlos. Alles menschliche Sein ist schon unmittelbar gesellschaftlich Sein, menschliche Natur als [[Natur]] einer menschlichen Gesellschaft. Gerade wo dies umgekehrt verstanden wird, wird die Verkehrung des Menschen zur Unnatur einer Gesellschaft assoziiert, die ihrer Barbarei in den menschlichen Organen freien Lauf lässt: Ihr Sinn und Körper wird zum [[Mittel]] der absoluten [[Individualisierung]] der den Menschen [[entfremdeten]] [[Verhältnisse]] - wenn auch mit dem Zusatz, dass er sie lebenspraktisch im Nachhinein in seiner &amp;quot;Kultivation&amp;quot; überwinden könne. Gerade dies letztre enthält das ungeheuerliche Gewaltpotential, das zur Not auch &amp;quot;aktiviert&amp;quot; wird, weil es die Kehrseite der &amp;quot;wilden Natur&amp;quot; des Menschen sei (siehe die Anwendung von [[Nietzsches]] Naturursprünglichkeit von Mensch und Gesellschaft und Rasse und Trieb durch die Nationalsozialisten oder auch die Dienstbarkeiten, welche die Philosophie [[Sloterdijks]] für die neuen Weltordnungspläne enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaft selbst ist schon das Dasein von Hunger, Geschlecht, Kultur usw. und den Prozessen, in denen die Menschen hierin sind. Indem die Menschen ihrenm Reichtum gesellschaftlich erzeugen, verwirklichen sie ihre Natur und erzeugen ihre natürliche Geschichte - wie immer hiervon auch die [[Form]] (siehe [[Formbestimmung]]) sein mag. Man kann vielerlei hiervon abstrahieren (wie Mann, Frau, Geschlechtstrieb, Nahrungstrieb, Zuivilisation usw.). Es bleibt die [[Gedankenabstraktion]] eines [[Gattungsbegriffs]], der das [[Ganze]] seiner [[Wirklichkeit]] systematisch verkennt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>