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	<title>Gleichgeschlechtlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;br /&gt;
Jede [[Liebe]] hat ihre eigene [[Geschichte]] und so kann Gleichgeschlechtlichkeit darin notwendig werden, teils aus Enttäuschung im eigenen Geschlechtlich-Sein durch die Unmöglichkeit eines geschlechtlichen Vertrauens in sich und andere, teils als Verweigerung gegen die Entäußerung des eigenen Geschlechts; vermutlich meist wegen beidem in Einheit. Enttäuschung setzt Überhebung voraus, die oft einer übersinnlichen Geschlechtlichkeit in ursprünglichen Lebensräumen entspringt (z.B. Mutter-Sohn-Beziehung oder Vater-Tochter-Beziehung in familiären [[Lebensburgen]], welche substitutiven Charakter gegen weltliche [[Zwischenmenschlichkeit]] haben). Nicht der Übersinn dieser Verhältnisse, die meist [[Scheinwelten]] waren, sondern das Scheitern der [[Selbstverwirklichung]] auf dessen Grundlage, die wie ein [[ästhetischer]] Anspruch des Selbstgefühls wirksam ist, wendet die geschlechtliche Wahrnehmung zur Gleichgeschlechtlichkeit. Es ist die Gewinnung von Vertrauen in sich und andere, das in dieser geschlechtlichen Eigenart wieder möglich wird - auch wenn damit ein oft nicht einfaches Lebensschicksal bestimmt ist, wie anderswo eben auch. Weil und solange nötig, kann sie nicht verhindert oder gar &amp;quot;aberzogen&amp;quot; werden. Solche Versuche sind rein zerstörerisch und enthalten blankes [[Vernichtung]]spotenzial. Daher ist es besser, mit solcher Eigenart zu leben, wie eben auch immer mit jeder Eigenart gelebt wird, gleichgültig, wie sie entstanden und woraus sie sich gebildet hat. Das Glück oder die Fähigkeit hierzu ist davon im Grunde unbenommen - solange das gesellschaftliche Unglück sich dem nicht überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geistige Vertrautheit des eigenen Geschlechts kann unter socher Bedingung eine hohe Kreativität gewonnen werden. Die Homosexualität kann in bestimmten Verhältnissen aber auch zu einer isolierten Form der Selbstwahrnehmung werden (siehe auch Sucht), die sich der sexuellen Selbstvermittlung wie einer sexuellen Gewalt unterstellt. In jedem Fall ist sie eine subjektive Wendung gegen den Geschlechterkampf, eine Subjektivierung, welche sich gegen die Geschlechtswahrnehmung und also auch gegen die objektive [[Geschlechtsrolle]] erhebt und eine eigene Kultivierung entwickelt. Diese ist daher eine hohe Kultur des [[Selbstgefühls]], das sich dem geschlechtlichen Entfremdungsgefühl entzieht, sich sozusagen eine kleinere oder größerere Subkultur schafft. Nicht desto trotz gründet diese alleine auf der unmittelbaren Negation der bürgerlichen Kultur, indem sie sich substantiell verselbständigt. So sie sich nicht von politischen Begriffen verfolgt fühlen muss, ist sie lediglich eine totale Art der [[Individualisierung]] von Geschlechtlichkeit.&lt;/div&gt;</summary>
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