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	<title>Grenznutzentheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Grenznutzentheorie&amp;diff=10390&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:28:45Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Grenznutzentheorie&amp;diff=501&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Grenznutzentheorie&amp;diff=501&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Illusion, daß ... die Warenpreise durch die Masse der Zirkulationsmittel und letztre ihrerseits durch die Masse des in einem Lande befindlichen Geldmaterials bestimmt werden, wurzelt bei ihren ursprünglichen Vertretern in der abgeschmackten Hypothese, daß Waren ohne Preis und Geld ohne Wert in den Zirkulationsprozeß eingehn, wo sich dann ein aliquoter Teil des Warenbreis mit einem aliquoten Teil des Metallbergs austausche.&amp;quot; [[(MEW 23, 138)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[wissenschaftliche]] Argumentation folgt ihren [[erkenntnistheoretischen]] Impliationen, also dem, was sie in ihrem [[Gegenstand]] als [[Substanz]] seiner [[Elemente]] schon vor ihrer Beschreibung [[erkannt]] wissen will. Grundsätzlich unterscheiden sich hierin die [[Erklärungen]] schon vor aller Erfahrung in ihren [[Erkenntnismethoden]], auf der einen Seite in ihren [[positivistischen]], auf der anderen in den [[dialektischen]] Schlussfolgerungen. So bezieht auf der einen Seite die [[kritischen Theorie]] ihren [[Wertbegriff]] über den [[Grund]] der [[Warenproduktion]] durch ihre [[Arbeitswerttheorie]] und erschließt deren [[Wert]] aus dem [[Aufwand]] der [[Produktion]] der [[Waren]] als [[Substanz]] des gesellschaftlichen [[Reichtums]]. Die Grenznutzentheorie der Nationalwirtschaften sucht indes ihre [[Erklärungen]] über den [[Wert]] der [[Waren]] aus ihrem [[unmittelbaren]] [[Verhalten]] in den [[Verhältnissen]] der Marktwirtschaft, in denen sich der [[Reichtum]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] darstellt und [[politisch]] [[vermittelt]] und verteilt. So argumentiert also die [[bürgerliche Wissenschaft]] in der so genannte Volkswirtschaftslehre mit ihrer [[Grenznutzentheorie]], die den [[Wert]] des [[Wirtschaftswachstums]] unmittelbar aus der [[Nachfrage]] noch den Produkten und leitet also ihren [[Wert]] aus ihrem [[Nutzen]] ab, der sich in den [[Preisen]] im [[Warentausch]] darstellen, sich also über ihre [[Bewertung]] in der [[Warenzirkulation]] je nach ihrem Absatz ergeben soll. Doch die Grenznutzentheorie geht von einer unmittelbaren Bewertung aus, indem sie der [[Wert]] der [[Waren]] mit ihrem [[Preis]] identifiziert, den [[Wert]] also selbst im [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]] an [[Waren]] verortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar auf dem Markt ist der [[Wert]] ihrer Herkunft jedoch [[abwesend]] und nicht zu [[erkennen]]. Ihre [[Dialektik]] bezieht sich daher auf das im [[Warentausch]] &amp;quot;ausgeschlossene Dritte&amp;quot;&amp;quot;, das den [[politischen]] Charakter einer gesellschaftlich [[abwesenden]] Produktion über ihre [[privaten]] [[Existenzen]] hinweg durchsetzt (siehe hierzu [[Privateigentum]]). Für die [[Grenznutzentheorie]] erschließt sich der [[Wert]] der Waren unmittelbar aus den [[Verhältnissen]] der [[Konsumtion]], in der das Gesellschaftliche unmittelbar privat [[erscheint]] und vernutzt wird, Indem die Grenznutzentheorie aus der [[Nützlichkeit]] und den Verbrauch der [[Waren]] über ihre konkrete jeweils [[einzelne]] [[Nachfrage]], ihren [[Wert]] also durch seinen Verbrauch (siehe [[Gebrauchswert]]) zu bestimmen sucht, [[verkehrt]] sie dessen gesellschaftliche [[Substanz]] zur [[Tatsache]] einer [[allgemein]] privatim [[notwendigen]] Auszehrung im Jenseits ihrer [[wirklichen]] [[Geschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Markt werden [[Waren]] zu einem [[Preis]] getauscht, der ihren [[Wert]] darstellen soll. Für die [[Grenznutzentheorie]] gibt es keinen Unterschied von [[Wert]] und [[Preis]]. Der [[Preis]], der sich allerdings nur im [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]] bildet, sollte demnach auch den [[Wert]] der Ware unmittelbar darstellen, dessen Dasein sie allerdings dem [[Aufwand]] ihrer Herstellung, - eben der [[Arbeit]] von Menschen verdankt. Die Grenznutzentheorie sieht diesen Wert der Produkte aber nicht aus ihrer Herstellung, sondern aus der [[Nachfrage]] begründet, an der sich die [[Preise]] der [[Angebote]] orientieren würden und damit der [[Wert]] ihrer Herstellung der Nachfrage folgen müsse. Sie geht also von einer Identität von [[Wert]] und [[Preis]] aus, die sich im Grad ihrer [[Nützlichkeit]] realisieren würde. Demnach könne der [[Tauschwert]] selbst schon unmittelbar den [[Wert]] des [[Gebrauchswerts]] darstellen - eben je nach dem, wie oft nach ihm verlangt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch der Grenznutzens lässt sich nicht so einfach bemessen. Er ist relativ zu dem, was den jeweilige gültigen [[Lebensstandard]] verbessert. Nach dem Konzept des Grenznutzens wird er daher aus dem Nutzenzuwachs ermittelt, eben durch das Anwachsen des [[Wert]]Konsums, die in einer zusätzlichen Mengeneinheit des betrachteten Gutes, also über seine Mehrproduktion (siehe [[mehrprodukt]]) dargestellt sein sollte. Dementsprechend wird der höchste [[Nutzen]] bei der Menge des Gutes erreicht, bei der der Konsum einer weiteren Mengeneinheit keinen zusätzlichen [[Nutzen]] mehr stiftet. Voraussetzung für die seinerzeit angestrebte mathematische Auswertung dieser Zusammenhänge ist allerdings, dass der [[Nutzen]] zahlenmäßig bestimmt werden kann (kardinaler Nutzen), was jedoch unmöglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ausweg aus dieser Misere sollte das Konzept des ordinalen [[Nutzens]] bringen. Nach ihm sei es lediglich notwendig, daß ein Wirtschaftssubjekt eine Rangordnung des [[Nutzens]] der [[Waren]] bilden könne. Die von Francis Ysidro Edgeworth (1845 - 1926) für seine [[Theorie]] der Tauschvorgänge entwickelten Indifferenzkurven, die einigen, meistens erfüllbaren Annahmen in Bezug auf die Nutzenschätzungen und die Präferenzordnungen des Wirtschaftssubjektes unterliegen und zumindest prinzipiell empirisch erfaßbar sind, nutzte Vilfredo Pareto (1848 - 1923), um ein (Haushalts-) Optimum zu definieren, bei dem die beiden, sehr anschaulichen Verhaltensregeln gelten, die Hermann Heinrich Gossen nach langer Beobachtung des menschlichen Verhaltens lange vor den drei Begründern der neoklassischen Theorie erkannte und die heute unter der Bezeichnung &amp;quot;Gossen&amp;#039;sche Gesetze&amp;quot; immer noch zentrale Gegenstände der neoklassischen Theorie bilden, nämlich das erste &amp;quot;Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen&amp;quot; und das zweite &amp;quot;Gesetz vom Ausgleich der Grenznutzen&amp;quot;. Beide &amp;quot;Gesetze&amp;quot; gelten zwar nicht in allen Situationen und für alle Güter, sollen aber die Tendenzen des Nutzens treffen, wenn sie an der letztmöglichen Situation eines [[Einkaufs]] berechnet werden, also an dem Preis, der gerade noch bezahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen ging die klassische [[Arbeitswerttheorie]] von der [[gesellschaftlichen]] [[Notwendigkeit]] der Lebensproduktionen aus, die ihren [[Wert]] aus der [[Verwertung]] der menschlichen [[Arbeitskraft]] bezieht. Im Unterschied hierzu beschränkt die Grenznutzentheorie immer schon lediglich die Herleitungen der [[gesellschaftlichen]] [[Wertbildung]] aus den Preisverhältnissen der [[Warenzirkulation]], aus ihrer [[Preisbildung]] zwischen [[Angebot und Nachfrage]], wodurch die [[Produktion]] des [[Werts]] selbst unabhängig von deren [[Aufwand]], also allein durch den [[Konsum]] [[gleichgültig]] hiergegen bestimmbar sein sollte - eben so, wie es dem [[Liberalismus]], inzwischen besonders dem [[Neoliberalismus]] nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Diskussion um die [[Wertbildung]] des [[Finanzkapitals]] wurde mit dessen [[Globalisierung]] und deren [[Ideologie]], dem [[Neoliberalismus]], zur Begründung der [[Wertbildung]] aus der [[Preisgestaltung]] erneuert, indem diese der [[Realwirtschaft]] entzogen wurde. Der [[Wert]] entstünde demnach nicht durch die [[Abstraktion]] von der Lebenstätigkeit der Menschen (siehe [[abstrakt menschliche Arbeit]]) sondern aus der Spekulation auf die [[Geldverwertung]]. Die Verwertung der [[Waren]] war damit zu einem [[Prinzip]] geworden, das aus dem [[Verkauf]] von [[Eigentumstitel]] (Wertpapiere, Lizensen, Imobilien usw.) und deren [[Nutzung]], also aus dem &amp;quot;Gewinn&amp;quot; über den bloßen [[Besitz]] und der Raffinesse seiner [[Auspreisung]] bezogen. Nicht nur die [[Arbeitskraft]], sondern die gesamte [[Realwirtschaft]] wurde zum Mittel einer [[Verwertung]] der Besitzlosigkeit an Gütern des Lebensbedarfs, die sich an der Ohnmacht der Besitzlosen bereichert (siehe hierzu [[Austeritätspolitik]]). Deren Zahlungspflichtigkeiten wurden aus der [[Theorie]] einer [[Negativverwertung]] abgeleitet, die durch die Entwertung der [[Lebensmittel]], durch die Überangebote auf dem Markt (siehe [[Wirtschaftskrise]]) ihre Produktion aus der Pflichtschuldigkeit der [[Arbeitskraft]]Schuldner, die dem permanenten Mangel verfallen waren gegen die [[Gläubiger]] für Investitionen der Titeleigner, Agenturen und Lizenzverwalter ihre [[Profite]] bezogen. Ihre [[Negativverwertung]] gründete auf der Spekulation zwischen Gewinn und Verlust aus Wetten, die sich nicht mehr an dem Phasen der [[Produktivität]] und deren Gewinnspannen ausrichteten, sondern an Wertsteigerungen des [[Geldbesitzes]], dem schlichten [[Existenzwert]] der [[Lebensräume]] und ihrer [[Grundrente]]. Was ursprünglich nur eine [[Grenznutzentheorie]] des Warenhandels (siehe [[Warentausch]]) war, geriet zur Verwertungstheorie des Geldhandels (siehe [[Kredithandel]]) und hat sich besonders über ihre modernstan Anwendungsformen durch [[Derivatenhandel]] und [[Kryptowährungen]] durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Theorie]] besteht dadurch, dass sie den [[Grund]] einer [[Beziehung]] aufdeckt, der durch den Augenschein nicht zu [[erkennen]] ist. Die [[Grenznutzentheorie]] behauptet, dass der [[Wert]] der Waren sich aus dem [[unmittelbaren]] [[Verhältnis]] von [[Angebot und Nachfrage]] ermitteln ließe. Allerdinge entsteht hierdurch ein praktisches Dilemma dieser Theorie, weil [[Angebote]] die [[Nachfrage]] ebenso bestimmen wie auch die [[Nachfrage]] [[Angebote]] evoziert. Einen substanziellen [[Grund]] kann jedes für sich nicht hergeben. Ihr [[Wesen]] ist letztlich der [[Existenzwert]] der [[Arbeit]], worin sich [[Bedürfnis]] und [[Gegenstand]] einig sind, das [[Bedürfnis]] nach Herstellung von [[Gegenständen]] zu seiner [[Befriedigung]] verlangt, wie auch die produzierten [[Gegenstände]] neue [[Bedürfnisse]] wecken. Wo deren [[Beziehung]] jedoch [[getrennt]] ist, wo durch die [[Teilung der Arbeit]] das Eine aus einer anderen [[Wirklichkeit]] kommt wie das Andere, bezieht sich beides über ein [[gesellschaftliches]] [[Verhältnis]] von [[Waren]], hat eine äußerliche Vermittlung durch den [[Warentausch]] nötig. Jede [[Ware]] ist einerseits das Produkt einer [[Arbeit]] und andererseits [[Gegenstand]] menschlicher [[Bedürfnisse]]. Sie tritt auf dem Markt [[gesellschaftlich]] sowohl als [[Angebot]] einer [[Sache]] auf, die einen [[Wert]] hat, als sie auch [[Gegenstand]] einer [[Nachfrage]] ist, der Im [[Warentausch]] zu einem bestimmten [[Preis]] zu haben ist. Auf dem Markt muss sich beides vermitteln, um den [[Wert]] der [[Ware]] durch ihren [[Preis]] zu realisieren (siehe auch [[Wertrealisation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naiv betrachtet kann man sich den [[Wert]] als Ausgleich einer Übervorteilung der einen gegen die anderen vorstellen, wodurch der [[Wert]] sich lediglich aus einem [[Durchschnitt]] der [[Preise]] ergeben würde. Das war von A.Smith wohl so gemeint, als er von der &amp;quot;unsichtbaren Hand des Marktes&amp;quot; sprach. Doch was da ausgetauscht wird ist das Tauschmittel Geld auf der einen Seite und die [[Gebrauchswerte]] als Produkte einer [[Arbeit]] auf der anderen, wodurch beides [[substanziell]] extrem verschieden ist. Dies stellt sich im [[Warentausch]] als [[Verhältnis]] von vielen Einzelheiten ([[Gebrauchswerte]]) dar, das durch die Vermittlung von einer einfachen und daher [[abstrakten Allgemeinheit]] ([[Geld]]) gleichgesetzt und damit austauschbar wird. Während jedoch die [[Gebrauchswerte]] nur einmal in ein [[Tauschverhältnis]] geraten, sich nur einmal dahin bewegen bis sie stofflich verbraucht sind, bewegt sich das [[Geld]] unendlich oft in der [[Beziehung]] auf alle [[Waren]], ohne sich hierbei sonderlich stofflich zu verbrauchen. Demnach vermittelt es unendlich viele [[Werte]], während die einzelne [[Ware]] sofort vom Markt verschwindet, ihr [[Wert]] also in ihrem stofflichn Verbrauch [[abwesend]] wird, während dieser im Geld als Wertmaß in der zirkulierenden Preissumme [[anwesend]] bleibt, soweit diese durch andere Waren durch deren [[Tauschwerte]] in der [[Zirkulation]] von [[Ware]] und [[Geld]] erhalten bleibt. Entscheidend für die &amp;quot;Kaufkraft&amp;quot;, für den gesellschaftlichen Wert des [[Geldes]] ist seine Funktion als [[Kaufmittel,]] als [[Maß der Werte]] im Verhältnis zu seiner Funktion als [[Zahlungsmittel]] in der vorhandenen Masse der [[Preise]] als [[Maßstab der Preise]]. [[Geld]] ist beides und darin unterscheiden sich die [[Preise]], die [[Tauschwerte]] des [[Geldes]] von ihrem [[Wert]]. Die &amp;quot;Gerechtigkeit&amp;quot; der &amp;quot;unsichbaren Hand des Markts&amp;quot; besteht also nur aus einer Ignoranz gegen die Erzeugung der Warenwerte (siehe hierzu auch [[Verteilungsgerechtigkeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wie sich der [[Preis]] überhaupt bildet und was er eigentlich wirklich darstellt, lässt sich daher nicht einfach aus einem [[Wert]] irgendwelcher Art und Herkunft begründen, da der [[Tauschwert]] lediglich die quantitativen Relationen einer zirkulierenden Geldmenge darstellen kann, die beim [[Einkauf]] von Waren ausgegeben wird und die mit Zeit und Ort wechselt und viel oder wenig [[Aufwand]] und dennoch auch große oder geringe [[Nachfrage]] darstellen kann. Es gibt zwei gegensätzliche [[Theorien]], die erklären wollen, was den [[Wert]] der Preise begründen soll: Die Grenznutzentheorie der Nationalökonomie (Volkswirtschaftslehre), die den [[Wert]] aus dem Verhältnis von [[Angebot und Nachfrage]] begründet versteht, und die [[Arbeitswerttheorie]] von [[Karl Marx]], die im [[Preis]] der Waren den Aufwand einer [[durchschnittlich]] notwendigen menschlichen [[Arbeitszeit]] dargestellt sieht. Beim [[Warentausch]] kann demnach [[Wert]] und [[Preis]] der Waren nicht identisch sein, weil sich im [[Geld]] selbst deren Beziehung widersprüchlich verhält: In der Geldzirkulation als [[Maßstab der Preise]], der beim [[Einkauf]] der Produkte als bloßes [[Zahlungsmittel]] fungiert im Gegensatz zur [[Wertrealisation]] beim [[Verkauf]] durch das [[Kaufmittel]] [[Geld]] als [[Maß der Werte]]. [[Preise]] können demnach durch ihren [[Wert]] [[Warentausch]] gleichermaßen eingehen wie daraus begründet sein und können daher weder den [[Wert]] der [[Angebote]] noch den der [[Nachfrage]] begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Waren als Arbeits[[produkte]] auf dem Markt zum Zweck des [[Warentausch]] existieren und als [[Produkte]] im Vergleich und Tausch von [[Ware]] zu Ware oder Ware zu [[Geld]] [[zirkulieren]], ist eine Binsenweisheit. Doch die Grenznutzentheorie geht im Unterschied zur [[Arbeitswerttheorie]] davon aus, dass sich der [[Wert]] einer [[Ware]] im [[Warentausch]] nach der Einschätzung des [[Wertes]] durch ein Wirtschaftssubjekt bemisst, also durch die rein [[subjektive]] [[Bewertung]], die sich aus der [[Nützlichkeit]] ergeben soll, die eine Sache für Individuen hat und die ihren [[Wert]] erst aus dem Tauschverhältnis selbst beziehen würde. Die Grenznutzentheorie will hierfür den [[Wert]] eines Produkts aus dem [[Preis]] als Marktwert aus dem Verhältnis von [[Angebot und Nachfrage]] innerhalb der [[Zirkulation]] der Waren ermitteln, aus der Spannweite zwischen dem [[Preis]], der bei größtmöglichen [[Nutzen]] bezahlt wird, und dem [[Preis]], der für einen [[Nutzen]] gerade noch bezahlt wird, über dessen Grenze hinweg ein Produkt keine &amp;quot;Marktchance&amp;quot; mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vor jeder &amp;quot;Chance&amp;quot; besteht das [[Geld]] als [[Mittel]] einer gesellschaftlichen Beziehung, als gegensinnige Vermittlung von [[Bedürfnisse]] und [[Arbeit]]. Nachfrage entsteht durch [[Bedürfnisse]] nach einem Produkt, setzt also dessen Existenz voraus. Dass umgekehrt Bedürfnisse der [[Produktion]] vorausgesetzt sind, ist der bürgerlichen Ökonomie meist keine theoretische Reflexion wert. In der [[Grenznutzentheorie]] der bürgerliche [[Ökonomie]] wird das Produkt nur als Gegenstand des [[Konsums]] angesehen, als Angebot, dessen [[Preis]] von der [[Nachfrage]] bestimmt wird. Weil hierbei Geld in seiner Zwiespältigkeit nicht reflektiert wird, Geld also als [[Zahlungsmittel]] wie als [[Kaufmittel]] ununterscheidbar in eins gesetzt wird, erscheinen die theoretischen Ausrichtungen der Theorien zu [[Angebot und Nachfrage]] in eine Angebotsorientierung und eine Nachfrageorientierung auch vereinbar, ohne dass ihre gegensinnige Funktionen Folgen hätte (M. Keynes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenznutzentheorie ist demnach eine volkswirtschaftliche Theorie, die davon ausgeht, dass die [[Waren]] aus dem Tauschbedürfnis heraus ihre [[Werte]] beziehen würden, als ob die sich [[unmittelbar]] in ihren Preisen darstellen könnten, dass also nicht das [[Kaufmittel]] [[Geld]] als Marktsubjekt, sondern der Mensch als das Tauschsubjekt selbst unmittelbar durch sein Verlangen den [[Preis]] der Waren bestimmt, ganz gleich was ihre Erzeugung an Aufwand beinhalte. Als ob der Aufwand auch tatsächlich schon im einzelnen Preis der Ware adäquat impliziert und formuliert wäre und keiner Reflexion einer allgemeinen Preissumme bedürfe, wird die [[Preisbildung]] hier nur in der Summe von [[Bedürfnissen]] bemessen, eben so, als ob der allgemeine Aufwand schon in dieser wie auch immer quantifizierbaren &amp;quot;Bedürfnislage&amp;quot; adäquat dargestellt sein könne. Von daher ließe sich aus diesem Aufwand nicht nur der [[Kauf]], sondern auch der Preis der Waren aus subjektivem Ermessen, eben aus einer wie auch immer vermittelten und ermittelten Bedürftigkeit begründen. Es sei [[Geld]] selbst nicht Wertgestalt einer gesellschaftlichen Vermittlung aus der Aufwendung [[durchschnittlich]] bemessener [[Arbeitskraft]] und [[Arbeitszeit]], die nur zum Teil bezahlt wird (siehe [[unbezahlte Arbeit]]), sondern selbst der Werterzeuger, also auch wirklicher Motor der Produktion schlechthin, als solcher unhinterfragbar, unkritisierbar. Die &amp;quot;[[Geldschöpfung]]&amp;quot; der Banken wäre unmittelbar auch Wertschöpfung, nicht Wertaneignung. Sie geben Geld als [[Kredit]] aus, um die [[Produktion]] in Gang zu setzen, und nehmen per [[Zins]] ein Mehr an Geld ein, weil ihr Geld zugleich &amp;quot;Geld verdient&amp;quot; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenznutzentheorie bezieht jede [[Bewertung]] auf dem Markt alleine aus dem Konsumverhalten, welches nicht als ein Resultat der gesellschaftliche Produktion, also durch sie bestimmt begriffen ist, sondern hierfür schon allgemeiner Grund genug für sie sein könne, auch ohne dass die Bedürfnisse die Arbeit im Vorhinein bestimmen müssten. Weil nach dieser Auffassung der [[Wert]] mit dem [[Preis]] gleichgesetzt ist, ist auch der [[Mehrwert]] nicht der Wert [[unbezahlter Arbeit]], sondern nur ein Mehr von zirkulierendem Geld und die [[Preisbildung]] selbst die [[Substanz]] des [[Wertwachstums]], das demzufolge als Ausschlag gebendes [[Wirtschaftswachstum]] gilt. Dieses ermittelt sich aus der [[Nachfrage]], welche die Preise um so teurer macht, je dringlicher sie nachgefragt werden. Den Zynismus dieser Theorie erkennt man schon daran, dass der Preis der Waren umso teurer werden müsste, je mehr die Menschen Hunger leiden, weil ja ihre Bedürfnislage wertbildend sein soll. Und tatsächlich spielt sich ja auch einiges auf den Weltmärkten so ab und wird durch diese Theorie letztlich nur gerechtfertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenznutzentheorie ist die Theorie der [[Geldbesitzer]], die ihre Preise so gestalten sollen, dass aus den Bedürfnissen der Menschen so viel Geld rausgezogen werden kann, wie möglich. Profit gilt als der Garant des wirtschaftlichen Wohlstands im Allgemeinen und wäre mit dem Mehrwert identisch, den [[Waren]] tatsächlich dadurch haben, dass sie zu einem [[Preis]] produziert werden, der weit unter ihrem [[Wert]] lag. So gilt auch die [[Mehrwertrate]] als unmittelbarer Ausdruck der [[Profitrate]] und das [[Wertwachstum]] dem [[Wirtschaftswachstum]] identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Theorie dient Geld alleine als Vorschuss für den Kauf, um Einkaufen zu können, um also zum Kauf zu animieren, damit damit auch Profit zu machen ist. Von daher bedürfe es einer vorgeschossenen Geldmenge, die jeder Staat einfach nur zur Verfügung stellen müsse. Er wird hiernach also als eine Art Geldpresse verstanden, die eine staatlich ermittelte Geldmenge produziert, um sie in das Kreditsystem der Nationalbanken einzugeben, die diesen Vorschuss wiederum gegen Schuldanerkenntnis an die Bürger ausgeben. Der Staat selbst wird damit zum Subjekt des Geldes, das jeden erst mal zum Schuldner macht, weil er Lebensmittel nötig hat, um ihn dann durch Lohnarbeit zu sozialisieren, um also sein Bedürfnis nach [[Lebensmittel]] der Geldschuld gleichzusetzen und gesellschaftlich gültig zu machen. Von daher ist auch Geld selbst als Produktionsmittel aufzufassen, das dazu dient, Wirtschaftsprozesse in Gang zu setzen, um dann auf die &amp;quot;Erfolge&amp;quot; zu warten, die den Markt wiederum fortbewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrzehnten war daher auch die Grenznutzentheorie als Grundlage des Neoliberalismus politisch maßgeblich. Sie bot die Grundlage für den Glauben an das völlig verselbständigte Kreditsystem des Finanzmarktes, weil sie es zuließ, Geld als völlig unabhängiges Zahlungsmittel anzusehen, das aus jedem beliebigen Geldvorschuss etwas machen kann. Jeder Nutzen lässt sich in dem Maß verwerten, wie er nachgefragt wird, ohne dass auf realwirtschaftliche Abläufe oder auf die Grundlagen des gesellschaftlichen Stoffwechsels Rücksicht genommen werden müsste. Jedes Verhältnis, jedes Land könne auf diese Weise Weise wachsen, wenn man ihm nur Geld zuführt, damit bezahlt und also auch für nützliche Dinge gearbeitet werden kann. Wie total das scheitern kann, ist nicht nur an Griechenland zu erkennen. Es kam beim Nachdenken über die Eurokrise dann immerhin auch unter den Volkswirtschaftlern zum Nachdenken über die Grenznutzentheorie. Allerdings fielen sie damit als Berater der Regierungen aus und bekannten sich orientierungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Theorie stammt schon aus dem 18. Jahrhundert und war die Vorläuferin der Arbeitswerttheorie. Sie entstand im Sinne der Aufklärung als Theorie einer wirtschaftlichen Rationalität der Nützlichkeit der Dinge. [[Wirtschaftlich]] verstanden ist der [[Nutzen]] nach dem Begründer dieser Theorie Jeremy Bentham (1748 - 1832) die Eigenschaft oder Fähigkeit eines Gutes, die [[Bedürfnisse]] eines Wirtschaftssubjekts zu befriedigen. Als Basis der neoklassischen Werttheorie bestimmt deshalb der (individuelle) Nutzenkalkül den [[Tauschwert]] - und zwar dergestalt, dass je höher der Nutzen eingeschätzt wird, desto höher der vom Wirtschaftssubjekt akzeptierte [[Tauschwert]] des Gutes angenommen werden kann und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Marx bewegen sich [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von [[Waren]] in ihren [[Preisen]] um den Wert, den die Produkte als Teil seiner Preissumme dadurch haben, dass sie Arbeitsaufwände enthalten und sich daher die durchschnittliche menschliche [[Arbeitszeit]] als Wertmaß durchsetzt. Nur von daher ist der Unterschied von [[Wert]] und [[Preis]] erkennbar und erklärlich, warum sich der Wert der Arbeitskraft zum Beispiel von ihrem Preis unterscheidet. Die ist ja schließlich auch die Grundlage der [[Mehrwert]]bildung: Die Aneignung des [[Mehrwerts]] der Arbeit durch die Bestimmungen ihres Preises, also de facto durch [[unbezahlte Arbeit]]..&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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