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	<title>Hörigkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;br /&gt;
Die [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bild kann [[Gefühle]] reflektieren (siehe hierzu auch [[objektives Gefühl]]), die aus einer Nachempfindung durch [[Erinnerungen]] von ursprünglichen [[Empfindungen]] bestärkt werden und als [[Interpretation]] von starken [[Vorstellungen]] fortbestehen können. Im Bild selbst ist aber die [[Gegenwärtigkeit]] ihrer [[Gewissheit]] [[aufgehoben]] und ihre [[Wahrheit]] von daher einem [[Urteil]] hierüber überlassen, das sich aus [[Erfahrungen]] mit seinem [[Objekt]] speist. Von da Her ist es vor allem der Standort und die [[Gegenwart]] seines Betrachters, was die Bewahrheitung seiner Übermittlung - und den [[Inhalt]] seiner [[Wahrnehmung]] - bestimmt. Von daher vermitteln Bilder der [[Form]] nach [[Geschichten]] oder [[Erzählungen]] ihres Herstellers oder Präsentanten (siehe auch [[Repräsentation]]), die je nach [[Dasein]] und [[Bewusstsein]] der [[Interpreten]] [[Eindruck]] auf ihren Betrachter machen und also auch [[Gefühle]] bestärken, so dass die neue [[Beziehungen]] zu seinen [[Empfindungen]] eingehen. Wieweit die dann dessen [[Wahrnehmungsidentität]] - die [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] seiner Wahrheitsfindung - beeinflussen oder sogar vollständig [[bestimmen]] (siehe auch [[Hörigkeit]]), hängt von dessen [[Enttäuschungen]] und also von den [[Bedürfnissen]] nach [[Täuschung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörigkeit ist daher ein [[Verhältnis]] eines Zugehörigen, das, der oder die durch eine [[psychokratische]] [[Macht]] ohnmächtig [[bestimmt]] ist, also durch seine [[Beziehung]] hierauf sich dem unterwirft, was als Gleichnis einer [[Subjektivität]] (siehe auch [[Bild]]) gilt, wenn es sich objektiv verhält, wenn es sich z.B. durch zugehörige [[objektive Gefühle]] über [[Erinnerungsbilder]] einer [[toten Wahrnehmung]] mächtig macht, um ein [[objektives Selbstgefühl]] zu erzeugen und zu hegen (siehe z.B. [[autoritärer Charakter)]]. Hörigkeit ist von daher eine [[psychische]] Abhängigkeit, die sich auch in einem [[Gehorsam]] &amp;quot;aufs Wort&amp;quot; äußert. Wer auf jemanden oder etwas [[bedingung]]slos hört und dem folgt, was ihm darin zugedacht und [[bestimmt]] ist, also ausführt, was er &amp;quot;hört&amp;quot;, schaltet alle Reflexion zwischen Hören, Sehen, Sprechen und Tun, besonders zwischen Wort und Tat aus und kann sich selbst dahin [[verselbständigen]], dass er seine [[Bestimmung]] als [[Stimme]] seines [[Dazwischenseins]] in sich hört (siehe [[Stimmenhören]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der hörige Bauer war im [[Feudalismus]] ein persönlich Leibeigener, ein Bauer, der nur als ausführender Leib des Herrn fungiert hatte und sich selbst als unmündig empfand. Mit der [[Entwicklung]] der [[Marktwirtschaft]] entstand die Kritik der Hörigkeit und Unmündigkeit. In der dem entsprechenden philosophischen [[Bildung]] der [[Aufklärung]] wurde der mündige Bürger dagegen als deren Subjekt angesehen, der sich im Austausch mit anderen Menschen entwickelt und sich mit ihnen sowohl wertmäßig, als auch [[moralisch]] identifiziert (siehe [[kategorischer Imperativ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich aber ist Hörigkeit ein subjektives Phänomen, das eine [[symbiotische]] Beziehung voraussetzt (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]), die für die [[psychische]] [[Identität]] des abhängigen Menschen notwendig ist und sich auch in ihren [[Stimmungen]] ausdrückt. Von daher setzt Hörigkeit die [[Angst]] vor Identitätslosigkeit jenseits dieser [[Beziehung]] voraus. Darin ist ihre [[Absicht]] entäußert und in [[fremdem]] [[Sinn]], so dass sich ein Mensch diesem beugen muss, wo er sich eigentlich ausdrückt, also seinen [[Ausdruck]] beherschan, sich hiergegen bezichtigen muss (siehe auch [[Selbstbezichtigung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörig ist also das Hören eines fremden Sinnes, der Macht über einen Menschen hat und dem deshalb zu gehorchen ist: man horcht, lauscht auf etwas, das hinter allem Fremden steckt, [[abstrakten Sinn]] hat, gerade um hiervon frei zu kommen. In der Hörigkeit steckt die unendliche Beziehung einer Selbstbefreiuung durch andere, die auf das hört, was sie daran hindert, frei zu sein, weil sie sich in das begeben hat, was die [[Scheinwelt]] ihrer Befreiung ist (siehe auch [[Sekte]]). Hörigkeit kann auch bewusst erzeugt werden durch [[systematische]] Identitätszerstörung (siehe [[Psychofaschismus]]) in geschlossenen Welten. Sie ist der Boden, worauf ein [[Verfolgungswahn]] entsteht, wenn sie der Grund einer [[Liebesbeziehung]] ist (siehe hierzu auch [[Familie]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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