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	<title>Haptik - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Haptik&amp;diff=515&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Haptik&amp;diff=515&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als haptische Wahrnehmung (griech.: haptás &amp;quot;fühlbar&amp;quot;, haptikás &amp;quot;zum Berühren geeignet&amp;quot;) bezeichnet man das tastende &amp;quot;[[Erinnern]]&amp;quot; im Unterschied zur taktilen [[Wahrnehmung]], bei der das wahrnehmende Subjekt sinen [[Gegenstand]] [[empfindet]]. Das unterstellt einen [[Sinn]], der im bloßen Tasten erkundet und [[ästhetisch]] [[erinnert]] wird, sein vorgefasstes [[Gefühl]] also verdoppelt, sein [[Selbstgefühl]] bestärkt. Darin [[verselbständigt]] wird Haptik zu einem [[Begriff]] der Wahrnehmungspsychologie, der die [[Empfindung]] durch Fühlen ersetzt und damit schon von sich aus das Einfinden in den [[Gegenstand]] der [[Wahrnehmung]] mit einer fiktiven [[Empfindung]] [[vertauscht]] und die [[einfühlende]] [[Wahrnehmung]], vom [[Gefühl]] abspaltet und durch [[Vorstellungen]] oder [[Interpretationen]] von [[Erinnerungen]] aus dem [[Körpergedächtnis]] verfüllt. Das unterstellt ein [[Bedürfnis]] der Menschen, ihre [[Empfindungen]] allein durch ihren Tastsinn praktisch und sinnlich zu bestärken und im wahrsten Sinne des Wortes im Zweck einer [[Selbstveredelungen]] zu begreifen, was ihnen eine - wenn auch einseitige - [[Gewissheit]] verschafft: eine quasi [[übersinnliche]] [[Selbstgewissheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt Haptik schon eine [[Trennung]] der [[Wahrnehmung]] von ihrem [[wirklichen]] [[Sinn]] dar, der seinen [[Gegenstand]] nicht unmittelbar [[wahrhaben]] kann und diesen durch Haptik quasi &amp;quot;im Nachhinein&amp;quot; sich sinnlich je nach dem [[Bild]], das er sich hiervon aus einer [[Erinnerung]] der [[Gefühle]] gemacht hat, vergewissert und [[einverleibt]]. Haptik ist von daher das Bedürfnis nach einer &amp;quot;handgreiflichen&amp;quot; [[Ästhetik]] (siehe auch [[ästhetischer Wille]]), das aus der Trennung der Wahrnehmung von dem, was sie wahr hat, ergeht, um der Wahrnehmung eine kulturelle [[Identität]] zu verschaffen, die sie für sich nicht hat, soweit sie von dem, was sie [[wahrhat]] getrennt bleibt. Haptik macht einen Sinn für das [[Selbstgefühl]] wahr (siehe [[Wahrmachen]]), der rein körperlich und als Körper auch immer wahr, aber nicht wirklich ist (siehe [[Körperfetischismus]]), weil er durch sich nicht zu [[empfinden]] ist. Zugleich dient das auch der bloßen [[Ästhetisierung]] gewöhnlicher Verhältnisse und Formen, um ihnen [[Reize]] beizugeben, die sie überwindbar erscheinen lassen, indem sie besonderes [[Erleben]] versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haptik entsteht aus den [[Gewohnheiten]] des Tastsinns und nutzt ein wesentliches Moment der [[Wahrnehmung]] eines Gegenstands, wie er unmittelbar zu haben ist, ganz gleich, was darin auch[[wahrgehabt]] wird. Im Design greift die Werbung und Mode dies auf, um eine [[Trennung]] von [[Wahrhaben]] und [[Wahrnehmen]], von [[Gefühl]] und[[Empfindung]] zu überbrücken. Dies lässt Empfindungen selbst als Gefühle erscheinen, lässt sie somit als Momente der [[Psyche]] wahr sein (siehe [[Scheinwelt]]), was immer ihre [[Wahrheit]] in [[Wirklichkeit]] auch sein mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mode, beim Wohnen, in Grafik und Werbung macht Haptik die Welt der [[Gefühle]] aus, die sie zum Nutzen der Selbstwahrnehmung [[verdichtet]] und in ihrer Anziehung aufbaut und als [[Reize]] auch verbraucht, welche das [[Bedürfnis]] nach [[Einverleibung]] erwecken und dessen Sache zum [[Fetisch]] verfestigt, ihren [[Gegenstand]] zu einem [[Ding]] macht, das man haben muss und welches das Individuum umschmeichelt, um ihm sein [[Selbstgefühl]] zu veredeln (siehe [[Selbstveredelung]]) und sich darin in seiner Selbstwahrnehmung zu bestärken, sie sich objektiv gültig zu machen (siehe [[objektives Selbstgefühl]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Design]] ist Haptik nur noch im [[Gedächtnis]], dafür aber in einer [[allgemeineren]] [[Form]] vorhanden und erzeugt eine [[Anwesenheit]], die nicht das ist, was als [[Erleben]] versprochen scheint, die also [[nichts]] ist, als die bloße Nähe, die nur die [[Dichte]] eines [[Gefühls]] ausmacht - und es ist deshalb so flüchtig wie die Wahrnehmung ohne [[Empfindung]] eben sein muss, um locken zu können. Für die [[Wahrnehmung]] bedeutet dies eine Überhebung des [[Gefühls]], für das Subjekt des Designs ein überhobenes [[Selbstgefühl]]. Insgesamt wird hierdurch Wahrnehmung bestimmt und einem Zweck unterworfen, der mit dem [[Selbstwertgefühl]] arbeitet und hantiert, indem es [[Selbstunterwerfung]] verlangt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
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