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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Es ist die Betonung des [[Ganzen]] einer Gegenwart, die vielleicht nötig ist, wo man keine hat, vielleicht, weil man eigentlich keine haben muss, aber nötig ist, dass sie wäre - z.B. in Gruppensituationen, wo niemand auf den anderen eingeht oder ihn wahrnimmt, ein moralischer Appell zur Herstelllung dieser Ganheit des Augenblicks, gleich, ob er von den [[Beziehungen]] der beteiligten Menschen her möglich ist oder nicht. Das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Hier und Jetzt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;wird zu einem Wert der Erfahrung, welche Regungen anspricht, die ihr zukommen sollen, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;eigentlich dazu gehören&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;. Für dieses ist solche [[Bewertung]] ein [[Urteil]] über die [[Gegebenheit]] von Erfahrung, also eher eine moralische Metapher für solche Leute, die keine Gegenwärtigkeit kennen, weil sie ihre Vergangenheit nicht begriffen haben und die sich über ihre so gefundene Geschichtslosigkeit in dem berühmten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Hier und Jetzt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[Selbstgewissheit]] verschaffen müssen oder wollen. Jetzt ist dann alles und zwar beliebig alles, was gerade jetzt ist, und daher wird auch alles zu nichts, weil es gerade nun nicht mehr ist. Weil unter der Bedingung, dass alles substanzlos ist, nichts genausogut etwas sein kann, ist das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Hier und Jetzt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;ein Begriff dafür, das sein soll, was nicht ist und sein kann, was nichts soll und will.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es ist ein Begriff der [[Phänomenologie]]. 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Für dieses ist solche [[Bewertung]] ein [[Urteil]] über die [[Gegebenheit]] von Erfahrung, also eher eine moralische Metapher für solche Leute, die keine Gegenwärtigkeit kennen, weil sie ihre Vergangenheit nicht begriffen haben und die sich über ihre so gefundene Geschichtslosigkeit in dem berühmten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Hier und Jetzt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;[[Selbstgewissheit]] verschaffen müssen oder wollen. Jetzt ist dann alles und zwar beliebig alles, was gerade jetzt ist, und daher wird auch alles zu nichts, weil es gerade nun nicht mehr ist. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; ist ein Verweis darauf, [[Gegenwärtiges]] als unmittelbare [[Wahrheit]] so wie es da ist (siehe [[Dasein]]) anzunehmen. Es ist eine Redewendung im Geist des [[Konstruktivismus]], die daran gemahnt, gegen jedwede beliebige Bedingung gegenwärtig zu sein, sich durch [[Selbstvergenwärtigung]] als unmittelbare Möglichkeit zu behaupten, indem alle [[Bestimmtheit]] und [[Gewissheit]] einem Moment überantwortet wird und sich in der Dimension von [[Raum]] und [[Zeit]] unmittelbar formulieren soll, um aus der Unmittelbarkeit selbst die [[Substanz]] der [[Erkenntnis]] zu beziehen. Damit wird jede [[Vermittlung]] und das Vermitteltsein überhaupt ausgeschlossen und das Unmittelbare zum Inbegriff der Selbstbestimmung, seiner Zusammenhänge wesentlich enthoben, der Augenblick eines [[Ereignisses]] absolut, von daher für sich unendlich bestimmt und von daher auch Herkunft (siehe auch [[Grund]]), ohne [[Geschichte]] und ohne [[Erzählung]]: Eine gedoppelte [[Wahrnehmung&amp;lt;&amp;gt;/a&amp;gt; ohneWahrheit&amp;gt;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wesensbestimmung des Unmittelbaren ist das [[Ereignis]], das nur [[wesenslogisch]] zu begreifen sei. Es hänge nurmehr vom Umfang der erfassbaren Augenblicke ab und ist daher immer als [[Phänomenologie]] begriffen, - die allerdings auch nur das Gegenteil von dem erreichen kann, was sie will. Sie bezweckt mit der unendlich bestimmten Unmittelbarkeit ein unendliches [[Sosein]] und auch unendliches Seinsollen dessen, was ist. Solche Formulierung behauptet also eine unendliche [[Wahrheit]] des Augenblicks, indem sie auf ihn insistiert und ihm allgemeine Dimension gibt (siehe hierzu auch [[Systemtheorie]]). &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; kann eigentlich kein Substantiv sein, weil Sein keine Substanz hat und auch nicht benötigt, um irgendeine Aussage im &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; wäre. Sie wäre nicht einmal ein [[Ereignis]], sondern lediglich die Betonung dessen, was [[Wahrnehmung]] hier und jetzt vergewissern soll als räumliche und zeitliche [[Gegenwart]] und [[Anwesenheit]], des Beweises, als [[Beweis]] für sich selbst: Du bist, wie du bist. Also: Du bist wesentlich grundlos, ohne Grund und Boden, ohne [[Geschichte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Vergewisserung kündet von ungewisser Wahrnehmung, ist also eigentlich reduziertes Wahrnehmungsvermögen, magelnde [[Gegenwärtigkeit]] und [[Aufmerksamkeit]], z.B. durch eine mächtige [[Selbstwahrnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Begriff der [[Phänomenologie]]. Für sich ist weder &amp;quot;das Hier&amp;quot; etwas, noch &amp;quot;das Jetzt&amp;quot;. Die Vergewisserung, dass jetzt und hier etwas ist, wäre durch dieses bereits erfüllt, wenn nicht doch man nicht (ganz) hier und jetzt wäre. Es ist die Betonung des [[Ganzen]] einer Gegenwart, die vielleicht nötig ist, wo man keine hat, vielleicht, weil man eigentlich keine haben muss, aber nötig ist, dass sie wäre - z.B. in Gruppensituationen, wo niemand auf den anderen eingeht oder ihn wahrnimmt, ein moralischer Appell zur Herstelllung dieser Ganheit des Augenblicks, gleich, ob er von den [[Beziehungen]] der beteiligten Menschen her möglich ist oder nicht. Das &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; wird zu einem Wert der Erfahrung, welche Regungen anspricht, die ihr zukommen sollen, die &amp;quot;eigentlich dazu gehören&amp;quot;. Für dieses ist solche [[Bewertung]] ein [[Urteil]] über die [[Gegebenheit]] von Erfahrung, also eher eine moralische Metapher für solche Leute, die keine Gegenwärtigkeit kennen, weil sie ihre Vergangenheit nicht begriffen haben und die sich über ihre so gefundene Geschichtslosigkeit in dem berühmten &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; [[Selbstgewissheit]] verschaffen müssen oder wollen. Jetzt ist dann alles und zwar beliebig alles, was gerade jetzt ist, und daher wird auch alles zu nichts, weil es gerade nun nicht mehr ist. Weil unter der Bedingung, dass alles substanzlos ist, nichts genausogut etwas sein kann, ist das &amp;quot;Hier und Jetzt&amp;quot; ein Begriff dafür, das sein soll, was nicht ist und sein kann, was nichts soll und will.&lt;/div&gt;</summary>
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