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	<title>Homosexualität - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Homosexualit%C3%A4t&amp;diff=10429&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In rein [[narzisstischen]] Lebensverhältnissen erscheint Homosexualität natürlich, weil sie die [[Ästhetik]] der [[Selbstgefühle]] kulturell verwirklicht. Auch wenn sie theoretisch jedem gesellschaftlichen [[Gattungsbegriff]] widerspricht, so stellt sie doch ein Gattungsverhältnis selbstverliebter [[Kultur]] dar. Sie ist die Sexualisierung (siehe [[Sexualität]]) des eigenen [[Geschlechts]] zu einem [[Selbstgefühl]], in welchem der Standpunkt des anderen Geschlechts zur [[Emanzipation]] des eigenen eingenommen wird. Sie sucht dieses als ihre Sexual[[eigenschaften]] ihres [[Geschlechts]] in einer mehr oder weniger ausschließlichen Sexualform [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] für sich zu gewinnen, um sich in ihrer [[Ausschließlichkeit]] zu [[veredeln]] (siehe auch [[Sexismus]]) und in dementsprechend [[haptischen]] Sinneseindrücken [[ästhetisch]] zu verdoppeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homosexualität ist im Unterschied zur bloßen [[Gleichgeschlechtlichkeit]] eine [[ästhetische]] Hochform der [[Liebe]], die [[Selbstveredelung]] als Eigenliebe der [[zwischenmenschlichen]] Sexualität, der [[Sexualität]] des [[Zwischenmenschen]], der sich als anderen liebt, sein [[eigenes]] [[Geschlecht]] im Anderen und damit anders verwirklicht, als gemeinhin und [[allgemein]] gegeben. Im gleichen Anderssein des Geschlechts, dem Anderen, durch den er seine Beziehung auf sich abgleicht, findet er sich in einer geschlechtlichen [[Selbstwahrnehmung]] verwirklicht, einer [[Selbsterregung]] durch eine geschlechtliche [[Selbstbeziehung]], die er allein schon in einer [[Selbstempfindung]] vermittelst der [[Gegenwärtigkeit]] des eigenen [[Geschlechts]] findet.Im Unterschied zur [[Gleichgeschlechtlichkeit]] entsteht Homosexualität nicht aius [[Not]], sondern aus einer Tugend, der Tugend der [[Selbstveredelung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homosexualität ist eine Selbstvergegenwärtigung des eigenen [[Geschlechts]] durch seine [[Sexualität]], durch die auf sich fixierte und also [[isolierte]] Form seiner Geschlechtlichkeit, die sich über ihre [[natürliche Intelligenz]] zu erheben sucht, um sich als geschlechtliche Kulturform zu veredeln. Die geschlechtliche Empfindung ist hierbei die Hochform der Geschlechtskultur [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]], in denen der [[Sinn]] intimer [[Selbstverwirklichung]] gesucht und empfunden wird, eine Lust in Reinform, die sich in einem durch sich selbst erfüllenden Geschlechts[[leben]] findet und sich gegen fremde Geschlechtlichkeit und deren Lebensformen mehr oder weniger verschließt. Es ist eine selbstbezogene [[Geschlechtsästhetik]], die zur Vermeidung einer Selbstbeschädigung durch die Wirklichkeit des Geschlechts sich auf sich besinnt und bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die darauf gründenden Selbstbeziehungen erzeugen Erregtheiten, die sich gegen das Erregtwerden durch [[fremdes]] Geschlecht wendet. Es handelt sich dabei wohl meist auch um eine [[Fixierung]] der [[Selbsterregung]] in einer hiervon abgetrennten selbstbegründeten Körperlichkeit, in der [[Ästhetik]] des eigenen Körpers (s.a. [[Körperkult]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Liebe]] hat ihre eigene [[Geschichte]] und so kann Gleichgeschlechtlichkeit darin notwendig werden, teils aus Enttäuschung im eigenen Geschlechtlich-Sein durch die Unmöglichkeit eines geschlechtlichen Vertrauens in sich und andere, teils als Verweigerung gegen die Entäußerung des eigenen Geschlechts; vermutlich meist wegen beidem in Einheit. Enttäuschung setzt Überhebung voraus, die oft einer übersinnlichen Geschlechtlichkeit in ursprünglichen Lebensräumen entspringt (z.B. Mutter-Sohn-Beziehung oder Vater-Tochter-Beziehung in familiären [[Lebensburgen]], welche substitutiven Charakter gegen weltliche [[Zwischenmenschlichkeit]] haben). Nicht der Übersinn dieser Verhältnisse, die meist [[Scheinwelten]] waren, sondern das Scheitern der [[Selbstverwirklichung]] auf dessen Grundlage, die wie ein [[ästhetischer]] Anspruch des Selbstgefühls wirksam ist, wendet die geschlechtliche Wahrnehmung zur Gleichgeschlechtlichkeit. Es ist die Gewinnung von Vertrauen in sich und andere, das in dieser geschlechtlichen Eigenart wieder möglich wird - auch wenn damit ein oft nicht einfaches Lebensschicksal bestimmt ist, wie anderswo eben auch. Weil und solange nötig, kann sie nicht verhindert oder gar &amp;quot;aberzogen&amp;quot; werden. Solche Versuche sind rein zerstörerisch und enthalten blankes [[Vernichtung]]spotenzial. Daher ist es besser, mit solcher Eigenart zu leben, wie eben auch immer mit jeder Eigenart gelebt wird, gleichgültig, wie sie entstanden und woraus sie sich gebildet hat. Das Glück oder die Fähigkeit hierzu ist davon im Grunde unbenommen - solange das gesellschaftliche Unglück sich dem nicht überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geistige Vertrautheit des eigenen Geschlechts kann unter socher Bedingung eine hohe Kreativität gewonnen werden. Die Homosexualität kann in bestimmten Verhältnissen aber auch zu einer isolierten Form der Selbstwahrnehmung werden (siehe auch Sucht), die sich der sexuellen Selbstvermittlung wie einer sexuellen Gewalt unterstellt. In jedem Fall ist sie eine subjektive Wendung gegen den Geschlechterkampf, eine Subjektivierung, welche sich gegen die Geschlechtswahrnehmung und also auch gegen die objektive [[Geschlechtsrolle]] erhebt und eine eigene Kultivierung entwickelt. Diese ist daher eine hohe Kultur des [[Selbstgefühls]], das sich dem geschlechtlichen Entfremdungsgefühl entzieht, sich sozusagen eine kleinere oder größerere Subkultur schafft. Nicht desto trotz gründet diese alleine auf der unmittelbaren Negation der bürgerlichen Kultur, indem sie sich substantiell verselbständigt. So sie sich nicht von politischen Begriffen verfolgt fühlen muss, ist sie lediglich eine totale Art der [[Individualisierung]] von Geschlechtlichkeit.&lt;/div&gt;</summary>
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