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	<title>Huntington, Samuel - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Man kann davon ausgehen, dass sich hierüber vor allem Gelder des militärischen Industriekomplexes der USA verteilen. Sich selbst versteht Huntington als liberalen Vordenker notwendiger Sicherheitsinteressen, der die Kriege vermeiden wollte, die implizit aber durch seine Texte begründet, gestützt und bestärkt wurden. Es ist aber kaum glaubhaft, dass er so naiv ist, nicht zu wissen, was für die Industrie und die Politik und vor allem für den idnustriellen Militärkomplex der USA ansteht, wenn sie seinen Auffassungen folgt und es ist auch kaum zu glauben, dass er seine Texte nur in friedenspolitischer Mission geschrieben hat, wie er es vorgibt. Allerdings begründet sich konservatives Denken immer auch aus der erhofften Rückvergütung reaktionen Denkens durch Umkehrung der [[Geschichte]], die Illussion eines Friedens durch Macht und Gewaltandrohung (siehe hierzu auch die Begründung von [[Barbarei]]). Aber er selbst hat sich gegen den Golfkrieg ausgesprochen und ist ein Kritiker der Politik von George W. Bush - vielleicht auch nur aus Selbstschutz vor seinem eigenen Werk und dessen Konsequenzen. Von da her wäre er ein typischer Vertreter der amerikanischen Selbstverständlichkeit, Friedenspolitik durch Machtpolitik zu betreiben, Frieden aufzuzwingen ohne die eigene Gewaltanwendung [[wahrzuhaben]], lautlose Machtausübung als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Friedenssicherung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Huntington hatte 1993 mit einem kurzen Papier die These vom &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[[Kampf der Kulturen]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;aufgestellt, die ihm einen Forschungsauftrag des von ihm selbst geleiteten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;John-M.-Olin-Instituts für Strategische Studien&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;einbrachte, der auch mit Geldern der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Smith Richardson Foundation&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;gesichert wurde (so schreibt es Huntington selbst auf S. 14 seines Buchs &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Kampf der Kulturen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;). Man kann davon ausgehen, dass sich hierüber vor allem Gelder des militärischen Industriekomplexes der USA verteilen. Sich selbst versteht Huntington als liberalen Vordenker notwendiger Sicherheitsinteressen, der die Kriege vermeiden wollte, die implizit aber durch seine Texte begründet, gestützt und bestärkt wurden. Es ist aber kaum glaubhaft, dass er so naiv ist, nicht zu wissen, was für die Industrie und die Politik und vor allem für den idnustriellen Militärkomplex der USA ansteht, wenn sie seinen Auffassungen folgt und es ist auch kaum zu glauben, dass er seine Texte nur in friedenspolitischer Mission geschrieben hat, wie er es vorgibt. Allerdings begründet sich konservatives Denken immer auch aus der erhofften Rückvergütung reaktionen Denkens durch Umkehrung der [[Geschichte]], die Illussion eines Friedens durch Macht und Gewaltandrohung (siehe hierzu auch die Begründung von [[Barbarei]]). Aber er selbst hat sich gegen den Golfkrieg ausgesprochen und ist ein Kritiker der Politik von George W. Bush - vielleicht auch nur aus Selbstschutz vor seinem eigenen Werk und dessen Konsequenzen. Von da her wäre er ein typischer Vertreter der amerikanischen Selbstverständlichkeit, Friedenspolitik durch Machtpolitik zu betreiben, Frieden aufzuzwingen ohne die eigene Gewaltanwendung [[wahrzuhaben]], lautlose Machtausübung als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Friedenssicherung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Sie leitet sich aus dem Verständnis westlicher [[Ethik]] als das Wertesystem einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;reifen Gesellschaftsordnung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(ebd. S. 497) ab, die in der Lage sei, ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;goldenes Zeitalter&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(ebd.) hervorzubringen und wendet sich gegen die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;primitiveren&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[Religionen]], die Huntington in einer wissenschaftlich unhaltbaren Weise mit Kulturen gleichsetzt, die sich religiösen Dogmen unterworfen hätten. 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Das westliche Ideal einer offenen und demokratischen Gesellschaft wird in die Defensive geraten.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Klappentext von Huntington&#039;s &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Kampf der Kulturen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;). Dies ist die Kriegsvorbereitung für Kriege, wie z.B. gegen den Irak, die nur stattfinden, um aus der vermeintlichen Defensive Angriffe im Vorhinein zu starten, wie es der Zweck von [[Untergangstheorien]] ist. Die Beweisnot für die Kriegsbegründung gegen den Irak hat dies zur Genüge offengelegt: Auch ohne Massenvernichtungswaffen bleibt der Irak aus diesem Blickwinkel ein gefährlicher Gegner. Die Politik wird also nicht scheuer, wenn sie ihr Tun nicht begründen kann, sie wird nur klüger und die Menschen in ihrem Willen besser einschwören (s.a. 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[[Weltfaschismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Man kann davon ausgehen, dass sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hier�ber &lt;/del&gt;vor allem Gelder des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;milit�rischen &lt;/del&gt;Industriekomplexes der USA verteilen. Sich selbst versteht Huntington als liberalen Vordenker notwendiger Sicherheitsinteressen, der die Kriege vermeiden wollte, die implizit aber durch seine Texte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gest�tzt &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;best�rkt &lt;/del&gt;wurden. Es ist aber kaum glaubhaft, dass er so naiv ist, nicht zu wissen, was &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;die Industrie und die Politik und vor allem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;den idnustriellen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Milit�rkomplex &lt;/del&gt;der USA ansteht, wenn sie seinen Auffassungen folgt und es ist auch kaum zu glauben, dass er seine Texte nur in friedenspolitischer Mission geschrieben hat, wie er es vorgibt. Allerdings &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet &lt;/del&gt;sich konservatives Denken immer auch aus der erhofften &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;R�ckverg�tung &lt;/del&gt;reaktionen Denkens durch Umkehrung der [[Geschichte]], die Illussion eines Friedens durch Macht und Gewaltandrohung (siehe hierzu auch die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Begr�ndung &lt;/del&gt;von [[Barbarei]]). Aber er selbst hat sich gegen den Golfkrieg ausgesprochen und ist ein Kritiker der Politik von George W. Bush - vielleicht auch nur aus Selbstschutz vor seinem eigenen Werk und dessen Konsequenzen. Von da her &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re &lt;/del&gt;er ein typischer Vertreter der amerikanischen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstverst�ndlichkeit&lt;/del&gt;, Friedenspolitik durch Machtpolitik zu betreiben, Frieden aufzuzwingen ohne die eigene Gewaltanwendung [[wahrzuhaben]], lautlose &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Machtaus�bung &lt;/del&gt;als &quot;Friedenssicherung&quot;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Huntington hatte 1993 mit einem kurzen Papier die These vom &quot;[[Kampf der Kulturen]]&quot; aufgestellt, die ihm einen Forschungsauftrag des von ihm selbst geleiteten &quot;John-M.-Olin-Instituts &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;Strategische Studien&quot; einbrachte, der auch mit Geldern der &quot;Smith Richardson Foundation&quot; gesichert wurde (so schreibt es Huntington selbst auf S. 14 seines Buchs &quot;Kampf der Kulturen&quot;). Man kann davon ausgehen, dass sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hierüber &lt;/ins&gt;vor allem Gelder des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;militärischen &lt;/ins&gt;Industriekomplexes der USA verteilen. Sich selbst versteht Huntington als liberalen Vordenker notwendiger Sicherheitsinteressen, der die Kriege vermeiden wollte, die implizit aber durch seine Texte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gestützt &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestärkt &lt;/ins&gt;wurden. Es ist aber kaum glaubhaft, dass er so naiv ist, nicht zu wissen, was &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;die Industrie und die Politik und vor allem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;den idnustriellen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Militärkomplex &lt;/ins&gt;der USA ansteht, wenn sie seinen Auffassungen folgt und es ist auch kaum zu glauben, dass er seine Texte nur in friedenspolitischer Mission geschrieben hat, wie er es vorgibt. Allerdings &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet &lt;/ins&gt;sich konservatives Denken immer auch aus der erhofften &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Rückvergütung &lt;/ins&gt;reaktionen Denkens durch Umkehrung der [[Geschichte]], die Illussion eines Friedens durch Macht und Gewaltandrohung (siehe hierzu auch die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Begründung &lt;/ins&gt;von [[Barbarei]]). Aber er selbst hat sich gegen den Golfkrieg ausgesprochen und ist ein Kritiker der Politik von George W. Bush - vielleicht auch nur aus Selbstschutz vor seinem eigenen Werk und dessen Konsequenzen. Von da her &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre &lt;/ins&gt;er ein typischer Vertreter der amerikanischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstverständlichkeit&lt;/ins&gt;, Friedenspolitik durch Machtpolitik zu betreiben, Frieden aufzuzwingen ohne die eigene Gewaltanwendung [[wahrzuhaben]], lautlose &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Machtausübung &lt;/ins&gt;als &quot;Friedenssicherung&quot;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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S. 497) ab, die in der Lage sei, ein &quot;goldenes Zeitalter&quot; (ebd.) hervorzubringen und wendet sich gegen die &quot;primitiveren&quot; [[Religionen]], die Huntington in einer wissenschaftlich unhaltbaren Weise mit Kulturen gleichsetzt, die sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;religi�sen &lt;/del&gt;Dogmen unterworfen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;h�tten&lt;/del&gt;. Dort sei die &quot;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Friedensf�higkeit&lt;/del&gt;&quot; des Westens (gemeint ist USA und Europa), welche die [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aufkl�rung&lt;/del&gt;]] hier beschert &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;h�tte&lt;/del&gt;, noch nicht erreicht und daher eine &quot;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;St�rkung&lt;/del&gt;&quot; des Westens gegen die darin schlummernden Konflikte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�tig&lt;/del&gt;. Besonders im Islam &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;best�nde &lt;/del&gt;ein bisher noch unerkanntes &quot;Hasspotenzial&quot; gegen alles &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Au�erislamische &lt;/del&gt;- also: Vernichtungsinteresse. Sein Buch ist eine implizite &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriegserkl�rung &lt;/del&gt;an die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;V�lker &lt;/del&gt;der armen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;L�nder&lt;/del&gt;, unter denen immerhin 95% der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erd�lvorr�te &lt;/del&gt;der Welt lagern. Huntington hatte sich aber nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;den Einmarsch in den Irak ausgesprochen. Er lieferte nur &quot;wissenschaftliche Grundlagen&quot; - oft in liberalem Gestus. Immerhin beschreibt er neue Fronten, die von den eigentlichen Interessen ablenken sollen: &quot;Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zuk�nftigen &lt;/del&gt;Fronten beruhen nicht mehr auf politischen, ideologischen oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�konomischen Gegens�tzen &lt;/del&gt;(!), sondern verlaufen zwischen den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gro�en &lt;/del&gt;Weltkulturen, zwischen chinesischer, japanischer, hinduistischer, islamischer, westlicher, lateinamerikanischer und afrikanischer Kultur. ... Das westliche Ideal einer offenen und demokratischen Gesellschaft wird in die Defensive geraten.&quot; (Klappentext von Huntington&#039;s &quot;Kampf der Kulturen&quot;). Dies ist die Kriegsvorbereitung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;Kriege, wie z.B. gegen den Irak, die nur stattfinden, um aus der vermeintlichen Defensive Angriffe im Vorhinein zu starten, wie es der Zweck von [[Untergangstheorien]] ist. Die Beweisnot &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriegsbegr�ndung &lt;/del&gt;gegen den Irak hat dies zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gen�ge &lt;/del&gt;offengelegt: Auch ohne Massenvernichtungswaffen bleibt der Irak aus diesem Blickwinkel ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gef�hrlicher &lt;/del&gt;Gegner. Die Politik wird also nicht scheuer, wenn sie ihr Tun nicht &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�nden &lt;/del&gt;kann, sie wird nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kl�ger &lt;/del&gt;und die Menschen in ihrem Willen besser &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einschw�ren &lt;/del&gt;(s.a. [[Weltfaschismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das mit den Geldern seines konservativen Think-Tanks 1996 entstandene Buch &quot;Kampf der Kulturen&quot; dient heute als Legitimationsgrundlage der US-Politik &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;eine &quot;neue Weltordnung&quot; und die sie erzeugenden &quot;Weltordnungskriege&quot;. Sie leitet sich aus dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verständnis &lt;/ins&gt;westlicher [[Ethik]] als das Wertesystem einer &quot;reifen Gesellschaftsordnung&quot; (ebd. S. 497) ab, die in der Lage sei, ein &quot;goldenes Zeitalter&quot; (ebd.) hervorzubringen und wendet sich gegen die &quot;primitiveren&quot; [[Religionen]], die Huntington in einer wissenschaftlich unhaltbaren Weise mit Kulturen gleichsetzt, die sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;religiösen &lt;/ins&gt;Dogmen unterworfen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hätten&lt;/ins&gt;. Dort sei die &quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Friedensfähigkeit&lt;/ins&gt;&quot; des Westens (gemeint ist USA und Europa), welche die [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aufklärung&lt;/ins&gt;]] hier beschert &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hätte&lt;/ins&gt;, noch nicht erreicht und daher eine &quot;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Stärkung&lt;/ins&gt;&quot; des Westens gegen die darin schlummernden Konflikte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nötig&lt;/ins&gt;. Besonders im Islam &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestünde &lt;/ins&gt;ein bisher noch unerkanntes &quot;Hasspotenzial&quot; gegen alles &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Außerislamische &lt;/ins&gt;- also: Vernichtungsinteresse. Sein Buch ist eine implizite &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriegserklärung &lt;/ins&gt;an die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Völker &lt;/ins&gt;der armen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Länder&lt;/ins&gt;, unter denen immerhin 95% der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erdölvorräte &lt;/ins&gt;der Welt lagern. Huntington hatte sich aber nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;den Einmarsch in den Irak ausgesprochen. Er lieferte nur &quot;wissenschaftliche Grundlagen&quot; - oft in liberalem Gestus. Immerhin beschreibt er neue Fronten, die von den eigentlichen Interessen ablenken sollen: &quot;Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zukünftigen &lt;/ins&gt;Fronten beruhen nicht mehr auf politischen, ideologischen oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ökonomischen Gegensätzen &lt;/ins&gt;(!), sondern verlaufen zwischen den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;großen &lt;/ins&gt;Weltkulturen, zwischen chinesischer, japanischer, hinduistischer, islamischer, westlicher, lateinamerikanischer und afrikanischer Kultur. ... Das westliche Ideal einer offenen und demokratischen Gesellschaft wird in die Defensive geraten.&quot; (Klappentext von Huntington&#039;s &quot;Kampf der Kulturen&quot;). Dies ist die Kriegsvorbereitung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;Kriege, wie z.B. gegen den Irak, die nur stattfinden, um aus der vermeintlichen Defensive Angriffe im Vorhinein zu starten, wie es der Zweck von [[Untergangstheorien]] ist. Die Beweisnot &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriegsbegründung &lt;/ins&gt;gegen den Irak hat dies zur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Genüge &lt;/ins&gt;offengelegt: Auch ohne Massenvernichtungswaffen bleibt der Irak aus diesem Blickwinkel ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gefährlicher &lt;/ins&gt;Gegner. Die Politik wird also nicht scheuer, wenn sie ihr Tun nicht &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründen &lt;/ins&gt;kann, sie wird nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;klüger &lt;/ins&gt;und die Menschen in ihrem Willen besser &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einschwören &lt;/ins&gt;(s.a. [[Weltfaschismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<updated>2025-05-07T21:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Samuel P. Huntington (geb. 1927), ist Professor f�r Politikwissenschaft und Leiter des John-M.-Olin-Instituts f�r Strategische Studien an der Havard Univerit�t. Er war bis 1998 Berater des US-Au�enministeriums und Mitbegr�nder der Zeitschrift Foreign Affairs. In zahlreichen Fachpublikationen hat Huntington seine Sicht der Perspektiven der Weltpolitik im 21. Jahrhundert verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die John M. Olin Foundation war 1953 von John Merrill Olin mit Geldern der Chemie- und Waffenindustrie gegr�ndet worden. Sie hat �ber $380 Milliuonen Dollars an konservative „Think tanks“ verteilt, die f�r die Medien und Regierungsprogramme an einflussreichen Universit�ten arbeiten. Die Olin Foundation entwickelte die Grundlagen der konservativen Bewegung von „Law and Economics“, welche heute die Politik der Neocons darstellt. Aus ihr bildete sich 1989 das „John M. Olin Institute for Strategic Studies“, das infolge eines nationalen „Sicherheitsprogramms f�r internationale Angelegenheiten“ der US-Regierung als selbst�ndige wissenschaftliche Rahmenorganisation des „Weatherhead Centers for International Affairs“ gegr�ndet worden. Der Direktor wird vom Dekan der Harvard-Universit�t in Absprache mit dem Direktor des „Weatherhead Centers“ der US-Regierung bestimmt. Seine zentralen Aufgaben sind die Durchf�hrung politisch relevanter Forschung zu entscheidenden Fragen der Sicherheit und Strategie der „USA und ihrer Verb�ndeten“ und der Entwicklung, Vermittlung und Ausbildung von Sicherheitsstrategien in Schulen, Universit�ten, Forschungsanstalten und Regierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huntington hatte 1993 mit einem kurzen Papier die These vom &amp;quot;[[Kampf der Kulturen]]&amp;quot; aufgestellt, die ihm einen Forschungsauftrag des von ihm selbst geleiteten &amp;quot;John-M.-Olin-Instituts f�r Strategische Studien&amp;quot; einbrachte, der auch mit Geldern der &amp;quot;Smith Richardson Foundation&amp;quot; gesichert wurde (so schreibt es Huntington selbst auf S. 14 seines Buchs &amp;quot;Kampf der Kulturen&amp;quot;). Man kann davon ausgehen, dass sich hier�ber vor allem Gelder des milit�rischen Industriekomplexes der USA verteilen. Sich selbst versteht Huntington als liberalen Vordenker notwendiger Sicherheitsinteressen, der die Kriege vermeiden wollte, die implizit aber durch seine Texte begr�ndet, gest�tzt und best�rkt wurden. Es ist aber kaum glaubhaft, dass er so naiv ist, nicht zu wissen, was f�r die Industrie und die Politik und vor allem f�r den idnustriellen Milit�rkomplex der USA ansteht, wenn sie seinen Auffassungen folgt und es ist auch kaum zu glauben, dass er seine Texte nur in friedenspolitischer Mission geschrieben hat, wie er es vorgibt. Allerdings begr�ndet sich konservatives Denken immer auch aus der erhofften R�ckverg�tung reaktionen Denkens durch Umkehrung der [[Geschichte]], die Illussion eines Friedens durch Macht und Gewaltandrohung (siehe hierzu auch die Begr�ndung von [[Barbarei]]). Aber er selbst hat sich gegen den Golfkrieg ausgesprochen und ist ein Kritiker der Politik von George W. Bush - vielleicht auch nur aus Selbstschutz vor seinem eigenen Werk und dessen Konsequenzen. Von da her w�re er ein typischer Vertreter der amerikanischen Selbstverst�ndlichkeit, Friedenspolitik durch Machtpolitik zu betreiben, Frieden aufzuzwingen ohne die eigene Gewaltanwendung [[wahrzuhaben]], lautlose Machtaus�bung als &amp;quot;Friedenssicherung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit den Geldern seines konservativen Think-Tanks 1996 entstandene Buch &amp;quot;Kampf der Kulturen&amp;quot; dient heute als Legitimationsgrundlage der US-Politik f�r eine &amp;quot;neue Weltordnung&amp;quot; und die sie erzeugenden &amp;quot;Weltordnungskriege&amp;quot;. Sie leitet sich aus dem Verst�ndnis westlicher [[Ethik]] als das Wertesystem einer &amp;quot;reifen Gesellschaftsordnung&amp;quot; (ebd. S. 497) ab, die in der Lage sei, ein &amp;quot;goldenes Zeitalter&amp;quot; (ebd.) hervorzubringen und wendet sich gegen die &amp;quot;primitiveren&amp;quot; [[Religionen]], die Huntington in einer wissenschaftlich unhaltbaren Weise mit Kulturen gleichsetzt, die sich religi�sen Dogmen unterworfen h�tten. Dort sei die &amp;quot;Friedensf�higkeit&amp;quot; des Westens (gemeint ist USA und Europa), welche die [[Aufkl�rung]] hier beschert h�tte, noch nicht erreicht und daher eine &amp;quot;St�rkung&amp;quot; des Westens gegen die darin schlummernden Konflikte n�tig. Besonders im Islam best�nde ein bisher noch unerkanntes &amp;quot;Hasspotenzial&amp;quot; gegen alles Au�erislamische - also: Vernichtungsinteresse. Sein Buch ist eine implizite Kriegserkl�rung an die V�lker der armen L�nder, unter denen immerhin 95% der Erd�lvorr�te der Welt lagern. Huntington hatte sich aber nicht f�r den Einmarsch in den Irak ausgesprochen. Er lieferte nur &amp;quot;wissenschaftliche Grundlagen&amp;quot; - oft in liberalem Gestus. Immerhin beschreibt er neue Fronten, die von den eigentlichen Interessen ablenken sollen: &amp;quot;Die zuk�nftigen Fronten beruhen nicht mehr auf politischen, ideologischen oder �konomischen Gegens�tzen (!), sondern verlaufen zwischen den gro�en Weltkulturen, zwischen chinesischer, japanischer, hinduistischer, islamischer, westlicher, lateinamerikanischer und afrikanischer Kultur. ... Das westliche Ideal einer offenen und demokratischen Gesellschaft wird in die Defensive geraten.&amp;quot; (Klappentext von Huntington&amp;#039;s &amp;quot;Kampf der Kulturen&amp;quot;). Dies ist die Kriegsvorbereitung f�r Kriege, wie z.B. gegen den Irak, die nur stattfinden, um aus der vermeintlichen Defensive Angriffe im Vorhinein zu starten, wie es der Zweck von [[Untergangstheorien]] ist. Die Beweisnot f�r die Kriegsbegr�ndung gegen den Irak hat dies zur Gen�ge offengelegt: Auch ohne Massenvernichtungswaffen bleibt der Irak aus diesem Blickwinkel ein gef�hrlicher Gegner. Die Politik wird also nicht scheuer, wenn sie ihr Tun nicht begr�nden kann, sie wird nur kl�ger und die Menschen in ihrem Willen besser einschw�ren (s.a. [[Weltfaschismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
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