<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Identit%C3%A4res_Denken</id>
	<title>Identitäres Denken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Identit%C3%A4res_Denken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-05T08:13:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=10441&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=10441&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:49 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand r ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand r ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen. (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;„Insgeheim ist Nichtidentität das Telos der Identifikation, das an ihr zu Rettende; der Fehler des traditionellen Denkens, daß es die Identität für ein Ziel hält […] Dialektisch ist Erkenntnis des Nichtidentischen auch darin, daß gerade sie, mehr und anders als das Identitätsdenken, identifiziert. Sie will sagen, was etwas sei, während das Identitätsdenken sagt, worunter etwas fällt, wovon es Exemplar ist oder Repräsentant, was es also nicht selbst ist.“ (Adorno 1966: 152, Negative Dialektik, Suhrkamp 1982)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;„Insgeheim ist Nichtidentität das Telos der Identifikation, das an ihr zu Rettende; der Fehler des traditionellen Denkens, daß es die Identität für ein Ziel hält […] Dialektisch ist Erkenntnis des Nichtidentischen auch darin, daß gerade sie, mehr und anders als das Identitätsdenken, identifiziert. Sie will sagen, was etwas sei, während das Identitätsdenken sagt, worunter etwas fällt, wovon es Exemplar ist oder Repräsentant, was es also nicht selbst ist.“ (Adorno 1966: 152, Negative Dialektik, Suhrkamp 1982)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein identitäres Denken ist ein [[positives]] [[Denken]], das nur auf seine eigenen Voraussetzungen zurück kommen kann, weil es deren [[Widersinnigkeit]] nicht [[erkennt]] (siehe z.B. [[Tauschwert]]) und deren [[Kritik]] zersetzt (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Im [[Grunde]] kann sich das hieraus bestehende [[Bewusstsein]] nur mit sich selbst [[identifizieren]] (siehe auch [[bürgerliches Bewusstsein]]). Indem es lediglich das [[Anderssein]] seiner gedanklichen Form (siehe [[Gedankenabstraktion]]) zu seinem [[Gegenstand]] macht (siehe auch [[Phänomenologie]]), diesen also als eine [[Idee]] für sich als allgemein [[gültige]] [[Norm]] außer sich behandelt (siehe auch [[Ideologie]]), weist es ihr schon in ihrer [[Einzelheit]] und [[Vereinzelung]] durch eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[eidetischen Reduktion]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;ein [[Wesen]] zu, das sich zugleich durch seine [[einzelne]] [[Erscheinung]] [[verallgemeinert]], sich also als eine [[wesentliche]] [[Abstraktion]] in einer ihr äußerlichen [[Allgemeinheit]] begründet (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]) und von daher seine [[Begriffsbildung]] als [[Abstraktion]] einer bloßen [[Selbstbezogenheit]] nur tautologisch ist (siehe z.B. [[hermeneutischer Zirkel]]). Allerdings ist jedoch die Voraussetzung einer jeden [[Erkenntnis]] die Unterscheidung von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], die in jeder [[Norm]] sich [[aufhebt]], sich unendlich [[entäußert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein identitäres Denken ist ein [[positives]] [[Denken]], das nur auf seine eigenen Voraussetzungen zurück kommen kann, weil es deren [[Widersinnigkeit]] nicht [[erkennt]] (siehe z.B. [[Tauschwert]]) und deren [[Kritik]] zersetzt (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Im [[Grunde]] kann sich das hieraus bestehende [[Bewusstsein]] nur mit sich selbst [[identifizieren]] (siehe auch [[bürgerliches Bewusstsein]]). Indem es lediglich das [[Anderssein]] seiner gedanklichen Form (siehe [[Gedankenabstraktion]]) zu seinem [[Gegenstand]] macht (siehe auch [[Phänomenologie]]), diesen also als eine [[Idee]] für sich als allgemein [[gültige]] [[Norm]] außer sich behandelt (siehe auch [[Ideologie]]), weist es ihr schon in ihrer [[Einzelheit]] und [[Vereinzelung]] durch eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[[eidetischen Reduktion]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;ein [[Wesen]] zu, das sich zugleich durch seine [[einzelne]] [[Erscheinung]] [[verallgemeinert]], sich also als eine [[wesentliche]] [[Abstraktion]] in einer ihr äußerlichen [[Allgemeinheit]] begründet (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]) und von daher seine [[Begriffsbildung]] als [[Abstraktion]] einer bloßen [[Selbstbezogenheit]] nur tautologisch ist (siehe z.B. [[hermeneutischer Zirkel]]). Allerdings ist jedoch die Voraussetzung einer jeden [[Erkenntnis]] die Unterscheidung von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], die in jeder [[Norm]] sich [[aufhebt]], sich unendlich [[entäußert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;[[(MEW 40, S. 544).]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst. [[(MEW 40, S. 544).]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Phänomenologie]] versteht die Menschen wie Beispiele eines [[allgemeinen]] menschlichen [[Wesens]], als das Je-Seinige (Edmund Husserl) eines [[abstrakt allgemeinen]] Menschen (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]). Gegen solche Gleichschaltung der Menschen, gegen die Behauptung einer allgemeinen [[menschlichen Identität]] ist festzuhalten, dass sie nur dadurch in [[Gesellschaft]] treten, dass sie sich voneinander unterscheiden, jeder den anderen dadurch [[bereichert]], dass er ihn als Mensch [[ergänzt]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Phänomenologie]] versteht die Menschen wie Beispiele eines [[allgemeinen]] menschlichen [[Wesens]], als das Je-Seinige (Edmund Husserl) eines [[abstrakt allgemeinen]] Menschen (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]). Gegen solche Gleichschaltung der Menschen, gegen die Behauptung einer allgemeinen [[menschlichen Identität]] ist festzuhalten, dass sie nur dadurch in [[Gesellschaft]] treten, dass sie sich voneinander unterscheiden, jeder den anderen dadurch [[bereichert]], dass er ihn als Mensch [[ergänzt]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In ausweglos scheinenden [[Krisenzeiten]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], worin jedes [[wirkliche]] [[Bewusstsein]] der [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] für die darin [[isolierten]] [[Individuen]] nur noch sinnlos ist, [[erscheinen]] ihnen ihre unmittelbaren [[Beziehungen]] als [[Ausschließlichkeit]] einer inneren Begabung ihres individualisierten [[Wesens]] (siehe auch [[Autopoiesis]]). Dieses Wesen richtet sich schon durch seine [[abgetrennte]] [[Natur]] aus einer ihrem unmittelbar scheinenden [[Wesen]] eignen [[Esoterik]] gegen die Gewalt einer ihm [[fremden]] [[Wirklichkeit]] (siehe auch [[Entfremdung]]). Identitäres Denken erstrebt aus der [[Wahrnehmung]] des [[Fremden]] eine [[eigentliche]] [[Identität]] (siehe hierzu auch den &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Sinn des Seins&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;bei [[Martin Heidegger]]) und verdoppelt damit die [[Abstraktion]] eines dem fremd bleibenden Denkens in der [[Gedankenabstraktion]] einer mit sich im Einzelnen schon identischen [[Natur]] (siehe auch [[Wesenslogik]]), einer bürgerlichen [[Ideologie]], die eine Bereinigung der eigenen [[Existenz]] durch die [[Selbstevidenz]] einer [[übermenschlich]] scheinenden [[Gesellschaft]] erstrebt. Dieses Denken verfolgt die [[ausschließlichen]] Ziele einer Einheitsideologie, einer abstrakten [[Einheit]] in einer [[idealistischen]] Identitätsphilosophie (siehe auch [[abstrakte Allgemeinheit]]) durch Ausschaltung von [[Gegensätzen]] und [[Widersprüchen]] der [[Erfahrung]]. Doch eine mit sich identische Natur ist ein [[Widersinn]] in sich, die überhaupt nur [[selbstbezüglich]] sein und auch nur [[Selbstwahrnehmung]] bestärken kann (siehe hierzu auch [[Selbstgefühl]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In ausweglos scheinenden [[Krisenzeiten]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], worin jedes [[wirkliche]] [[Bewusstsein]] der [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] für die darin [[isolierten]] [[Individuen]] nur noch sinnlos ist, [[erscheinen]] ihnen ihre unmittelbaren [[Beziehungen]] als [[Ausschließlichkeit]] einer inneren Begabung ihres individualisierten [[Wesens]] (siehe auch [[Autopoiesis]]). Dieses Wesen richtet sich schon durch seine [[abgetrennte]] [[Natur]] aus einer ihrem unmittelbar scheinenden [[Wesen]] eignen [[Esoterik]] gegen die Gewalt einer ihm [[fremden]] [[Wirklichkeit]] (siehe auch [[Entfremdung]]). Identitäres Denken erstrebt aus der [[Wahrnehmung]] des [[Fremden]] eine [[eigentliche]] [[Identität]] (siehe hierzu auch den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Sinn des Seins&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bei [[Martin Heidegger]]) und verdoppelt damit die [[Abstraktion]] eines dem fremd bleibenden Denkens in der [[Gedankenabstraktion]] einer mit sich im Einzelnen schon identischen [[Natur]] (siehe auch [[Wesenslogik]]), einer bürgerlichen [[Ideologie]], die eine Bereinigung der eigenen [[Existenz]] durch die [[Selbstevidenz]] einer [[übermenschlich]] scheinenden [[Gesellschaft]] erstrebt. Dieses Denken verfolgt die [[ausschließlichen]] Ziele einer Einheitsideologie, einer abstrakten [[Einheit]] in einer [[idealistischen]] Identitätsphilosophie (siehe auch [[abstrakte Allgemeinheit]]) durch Ausschaltung von [[Gegensätzen]] und [[Widersprüchen]] der [[Erfahrung]]. Doch eine mit sich identische Natur ist ein [[Widersinn]] in sich, die überhaupt nur [[selbstbezüglich]] sein und auch nur [[Selbstwahrnehmung]] bestärken kann (siehe hierzu auch [[Selbstgefühl]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das implizite oder auch explizite Ziel eines identitären Denkens ist die Ästhetik einer [[gleichgeschalteten]] [[Wirklichkeit]] durch die [[Gesinnung]] ihrer totalen Auflösung in der [[Abstraktion]] einer [[verallgemeinerten]] [[Idealität]] eines [[heilen]] [[Zustands]] der Welt, in der [[Heilserwartung]] eines Erlösungsglaubens an die [[Endlösung]] .aller gesellschaftlichen [[Widersprüche]] durch die [[Bereinigung]] ihrer Auseinandersetzungen in einem reinen [[gesellschaftlichen]] [[Ideal]], durch die Verwirklicung einer [[gesellschaftlichen]] [[Ordnung]] durch ein allem zur Pficht gemachten [[gesellschaftlichen]] [[Wesens]] (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das implizite oder auch explizite Ziel eines identitären Denkens ist die Ästhetik einer [[gleichgeschalteten]] [[Wirklichkeit]] durch die [[Gesinnung]] ihrer totalen Auflösung in der [[Abstraktion]] einer [[verallgemeinerten]] [[Idealität]] eines [[heilen]] [[Zustands]] der Welt, in der [[Heilserwartung]] eines Erlösungsglaubens an die [[Endlösung]] .aller gesellschaftlichen [[Widersprüche]] durch die [[Bereinigung]] ihrer Auseinandersetzungen in einem reinen [[gesellschaftlichen]] [[Ideal]], durch die Verwirklicung einer [[gesellschaftlichen]] [[Ordnung]] durch ein allem zur Pficht gemachten [[gesellschaftlichen]] [[Wesens]] (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dem kommt eine durch ihre [[Realabstraktionen]] gebeutelte [[Gesellschaft]] Im bloß [[informellen]], im trivialen [[Verständnis]] ihrer Formation sehr entgegen, die jeden [[Widerspruch]] von [[Wesen]] und [[Erscheinung]] schon in der [[Ästhetik]] ihrer [[Wahrnehmung]] auflöst. Von daher vermag man nicht unmittelbar zu [[erkennen]], dass sie eine wirkliche [[Täuschng]] als [[Selbsttäuschung]] durch die ihr [[fremde]] [[Identität]] einer abstrakten [[Sinnlichkeit]], eines [[abstrakt menschlichen Sinns]] betreibt, eine [[Ideologie]] der Einheit, der Vollendung der intellektuellen Bemühung gegen das Auseinanderfallen des Vielen als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;die ursprünglich gestimmte, wissende Entschlossenheit zum Wesen des Seins&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;führen will ([[Martin Heidegger]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Dem kommt eine durch ihre [[Realabstraktionen]] gebeutelte [[Gesellschaft]] Im bloß [[informellen]], im trivialen [[Verständnis]] ihrer Formation sehr entgegen, die jeden [[Widerspruch]] von [[Wesen]] und [[Erscheinung]] schon in der [[Ästhetik]] ihrer [[Wahrnehmung]] auflöst. Von daher vermag man nicht unmittelbar zu [[erkennen]], dass sie eine wirkliche [[Täuschng]] als [[Selbsttäuschung]] durch die ihr [[fremde]] [[Identität]] einer abstrakten [[Sinnlichkeit]], eines [[abstrakt menschlichen Sinns]] betreibt, eine [[Ideologie]] der Einheit, der Vollendung der intellektuellen Bemühung gegen das Auseinanderfallen des Vielen als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die ursprünglich gestimmte, wissende Entschlossenheit zum Wesen des Seins&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;führen will ([[Martin Heidegger]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[bürgerlichen Wissenschaften]] haben diese &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Vereinigung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;bis in das bloße Funktionieren eines [[Systems]] (siehe [[Systemtheorie]]) getrieben . Der [[Begriff]] von Identität hat sich hierbei von selbst erledigt und scheint eher noch im in den [[Begriffen]] der verschiedentlichen [[Moralismen]], der [[Lebenswerte,]] der [[Leitkulturen]] und [[Sitten]] und schließlich im [[Rassismus]] der [[Ressentiments]] gegen Andersdenkende auf. Dort lässt der Totalitarismus ihrer [[Wesenslogik]] einen [[Gemeinsinn]] als Autorität einer verbindlichen [[Vorstellung]] erscheinen, dem die vielen [[autoritären Charaktere]] ihre Aufwartung machen, weil sie sich aus den [[Widersinnigkeiten]] ihres Lebens darin zum Stifter einer Einheit anbieten, die aus ihrer [[Selbstentfremdung]] eine Übermacht des [[Fremden]] herbeidenken. Dadurch wird sie anschlussfähig an das [[Gefühl]] der [[heilen Welten]], des [[ästhetischen Willens]] vieler [[Selbsgefühle]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[bürgerlichen Wissenschaften]] haben diese &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Vereinigung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bis in das bloße Funktionieren eines [[Systems]] (siehe [[Systemtheorie]]) getrieben . Der [[Begriff]] von Identität hat sich hierbei von selbst erledigt und scheint eher noch im in den [[Begriffen]] der verschiedentlichen [[Moralismen]], der [[Lebenswerte,]] der [[Leitkulturen]] und [[Sitten]] und schließlich im [[Rassismus]] der [[Ressentiments]] gegen Andersdenkende auf. Dort lässt der Totalitarismus ihrer [[Wesenslogik]] einen [[Gemeinsinn]] als Autorität einer verbindlichen [[Vorstellung]] erscheinen, dem die vielen [[autoritären Charaktere]] ihre Aufwartung machen, weil sie sich aus den [[Widersinnigkeiten]] ihres Lebens darin zum Stifter einer Einheit anbieten, die aus ihrer [[Selbstentfremdung]] eine Übermacht des [[Fremden]] herbeidenken. Dadurch wird sie anschlussfähig an das [[Gefühl]] der [[heilen Welten]], des [[ästhetischen Willens]] vieler [[Selbsgefühle]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn in der [[Wesensnot]] des [[Selbstzweifels]], dort wo man mit sich nicht einig wird, weil es Widersprüchliches an sich, in sich oder für sich selbst gibt, herrscht das Verlangen, diese [[Widersprüchlichkeit]] aufzulösen - oft einfach in der Forderung eines einfachen Umkehrschlusses nach einer [[Identität]]. Der [[Begriff]] Identität wird in diesem Sinne zur Beschreibung eines &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Einssein mit sich&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, einer geschlossenen [[Selbstbezüglichkeit]] verwendet, eines [[Wesens]], das wie ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Ich]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;[[Selbst]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;als [[Subjekt]] seiner [[Erkenntnisse]], seines [[Bewusstseins]] und seiner Handlungen widerspruchsfrei zu verstehen sein soll (siehe auch [[menschliche Identität]]), als Substantiv für eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;freie [[Persönlichkeit]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, die aus ihrem persönlichen [[Wesen]] heraus so agiert, als wäre sie schon in ihrer Individualität das gesellschaftliche Subjekt ihrer [[Geschichte]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn in der [[Wesensnot]] des [[Selbstzweifels]], dort wo man mit sich nicht einig wird, weil es Widersprüchliches an sich, in sich oder für sich selbst gibt, herrscht das Verlangen, diese [[Widersprüchlichkeit]] aufzulösen - oft einfach in der Forderung eines einfachen Umkehrschlusses nach einer [[Identität]]. Der [[Begriff]] Identität wird in diesem Sinne zur Beschreibung eines &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Einssein mit sich&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, einer geschlossenen [[Selbstbezüglichkeit]] verwendet, eines [[Wesens]], das wie ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[[Ich]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[[Selbst]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;als [[Subjekt]] seiner [[Erkenntnisse]], seines [[Bewusstseins]] und seiner Handlungen widerspruchsfrei zu verstehen sein soll (siehe auch [[menschliche Identität]]), als Substantiv für eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;freie [[Persönlichkeit]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, die aus ihrem persönlichen [[Wesen]] heraus so agiert, als wäre sie schon in ihrer Individualität das gesellschaftliche Subjekt ihrer [[Geschichte]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Identitäres Denken erstrebt die [[Identät]] eines [[Denkens]] in sich und mit sich selbst, das sich gegen Unterschiedenheiten richtet und im Grunde nur ohne Gedanke sein kann, denn eine [[Identität]] kann es nur jenseits aller Bestimmtheiten geben. Es ist ein Denken, das auf Unbestimmtheit zielt und also in sich die [[Abstraktion]] sucht (siehe [[Gedankenabstraktion]]), die außer ihm schon gegeben ist.. Sein Streben steht also im Unterschied zu allem anderen, das als [[Gegenstand]] des Denkens damit disqualifiziert und ihm gleichgültig ist und dies nur sein kannn, wo der Gegenstand auch wirklich gleichgültig ist (siehe [[Ideologie]]). Solches Denken behauptet daher die Möglichkeit eine Erkenntnisidentität vor aller [[Erkenntnis]]. Nicht der Akt des Erkennens als Arbeit der [[Selbsterkenntnis]] und der [[Selbstverständigung]], also die Abarbeitung von wirklichen [[Widersprüchen]], macht dieses Denken aus, sondern die behauptete Einheit eines Gedankens, der sich in die Welt versetzen will. Der Identitätsbegriff ist immer eine sublime Anpassungstheorie, wenn er nicht dialektisch als Begriff einer [[Entfremdung]] verstanden wird, als Einheit der Gegensätze, die von selbst aufheben, was sie gebildet haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Identitäres Denken erstrebt die [[Identät]] eines [[Denkens]] in sich und mit sich selbst, das sich gegen Unterschiedenheiten richtet und im Grunde nur ohne Gedanke sein kann, denn eine [[Identität]] kann es nur jenseits aller Bestimmtheiten geben. Es ist ein Denken, das auf Unbestimmtheit zielt und also in sich die [[Abstraktion]] sucht (siehe [[Gedankenabstraktion]]), die außer ihm schon gegeben ist.. Sein Streben steht also im Unterschied zu allem anderen, das als [[Gegenstand]] des Denkens damit disqualifiziert und ihm gleichgültig ist und dies nur sein kannn, wo der Gegenstand auch wirklich gleichgültig ist (siehe [[Ideologie]]). Solches Denken behauptet daher die Möglichkeit eine Erkenntnisidentität vor aller [[Erkenntnis]]. Nicht der Akt des Erkennens als Arbeit der [[Selbsterkenntnis]] und der [[Selbstverständigung]], also die Abarbeitung von wirklichen [[Widersprüchen]], macht dieses Denken aus, sondern die behauptete Einheit eines Gedankens, der sich in die Welt versetzen will. Der Identitätsbegriff ist immer eine sublime Anpassungstheorie, wenn er nicht dialektisch als Begriff einer [[Entfremdung]] verstanden wird, als Einheit der Gegensätze, die von selbst aufheben, was sie gebildet haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l23&quot;&gt;Zeile 23:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 23:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Vorwurf, dass bekanntes Denken Trennungen enthält (z.B. die Trennung von Körper und Geist in der [[Aufklärung]]) wird zur Behauptung von Einheit, anstatt Denken als Tätigkeit des Einswerdens zu begreifen. Aber nur dadurch, dass die Einheit als [[selbstverständlicher]] Grund der Bemühung vorausgesetzt ist, werden Getrenntheiten erkannt, die dann auch begriffen werden müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Vorwurf, dass bekanntes Denken Trennungen enthält (z.B. die Trennung von Körper und Geist in der [[Aufklärung]]) wird zur Behauptung von Einheit, anstatt Denken als Tätigkeit des Einswerdens zu begreifen. Aber nur dadurch, dass die Einheit als [[selbstverständlicher]] Grund der Bemühung vorausgesetzt ist, werden Getrenntheiten erkannt, die dann auch begriffen werden müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alles andere wären Selbstbehauptungen: Die Hauptsache, ich bin mit mir eins. Das ist die Tollheit identitären Denkens, die vielen Intellektuellen zu eigen ist, die mit dem Bad jedes Kind der Erkenntnis wegschütten. Hierbei dient das Erkannte im Nachhinein als Grundlage der [[Selbstbehauptung]] für alles Unerkannte. Was sie dann selbst tun, ist oft nichts anderes; - sie müssen es nur nicht mehr begreifen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Alles andere wären Selbstbehauptungen: Die Hauptsache, ich bin mit mir eins. Das ist die Tollheit identitären Denkens, die vielen Intellektuellen zu eigen ist, die mit dem Bad jedes Kind der Erkenntnis wegschütten. Hierbei dient das Erkannte im Nachhinein als Grundlage der [[Selbstbehauptung]] für alles Unerkannte. Was sie dann selbst tun, ist oft nichts anderes; - sie müssen es nur nicht mehr begreifen.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=9039&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=9039&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:29 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l5&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein identitäres Denken ist ein [[positives]] [[Denken]], das nur auf seine eigenen Voraussetzungen zurück kommen kann, weil es deren [[Widersinnigkeit]] nicht [[erkennt]] (siehe z.B. [[Tauschwert]]) und deren [[Kritik]] zersetzt (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Im [[Grunde]] kann sich das hieraus bestehende [[Bewusstsein]] nur mit sich selbst [[identifizieren]] (siehe auch [[bürgerliches Bewusstsein]]). Indem es lediglich das [[Anderssein]] seiner gedanklichen Form (siehe [[Gedankenabstraktion]]) zu seinem [[Gegenstand]] macht (siehe auch [[Phänomenologie]]), diesen also als eine [[Idee]] für sich als allgemein [[gültige]] [[Norm]] außer sich behandelt (siehe auch [[Ideologie]]), weist es ihr schon in ihrer [[Einzelheit]] und [[Vereinzelung]] durch eine &amp;quot;[[eidetischen Reduktion]]&amp;quot; ein [[Wesen]] zu, das sich zugleich durch seine [[einzelne]] [[Erscheinung]] [[verallgemeinert]], sich also als eine [[wesentliche]] [[Abstraktion]] in einer ihr äußerlichen [[Allgemeinheit]] begründet (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]) und von daher seine [[Begriffsbildung]] als [[Abstraktion]] einer bloßen [[Selbstbezogenheit]] nur tautologisch ist (siehe z.B. [[hermeneutischer Zirkel]]). Allerdings ist jedoch die Voraussetzung einer jeden [[Erkenntnis]] die Unterscheidung von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], die in jeder [[Norm]] sich [[aufhebt]], sich unendlich [[entäußert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein identitäres Denken ist ein [[positives]] [[Denken]], das nur auf seine eigenen Voraussetzungen zurück kommen kann, weil es deren [[Widersinnigkeit]] nicht [[erkennt]] (siehe z.B. [[Tauschwert]]) und deren [[Kritik]] zersetzt (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Im [[Grunde]] kann sich das hieraus bestehende [[Bewusstsein]] nur mit sich selbst [[identifizieren]] (siehe auch [[bürgerliches Bewusstsein]]). Indem es lediglich das [[Anderssein]] seiner gedanklichen Form (siehe [[Gedankenabstraktion]]) zu seinem [[Gegenstand]] macht (siehe auch [[Phänomenologie]]), diesen also als eine [[Idee]] für sich als allgemein [[gültige]] [[Norm]] außer sich behandelt (siehe auch [[Ideologie]]), weist es ihr schon in ihrer [[Einzelheit]] und [[Vereinzelung]] durch eine &amp;quot;[[eidetischen Reduktion]]&amp;quot; ein [[Wesen]] zu, das sich zugleich durch seine [[einzelne]] [[Erscheinung]] [[verallgemeinert]], sich also als eine [[wesentliche]] [[Abstraktion]] in einer ihr äußerlichen [[Allgemeinheit]] begründet (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]) und von daher seine [[Begriffsbildung]] als [[Abstraktion]] einer bloßen [[Selbstbezogenheit]] nur tautologisch ist (siehe z.B. [[hermeneutischer Zirkel]]). Allerdings ist jedoch die Voraussetzung einer jeden [[Erkenntnis]] die Unterscheidung von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], die in jeder [[Norm]] sich [[aufhebt]], sich unendlich [[entäußert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst.&quot; [[(MEW 40, S. 544).]]  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst.&quot; [[(MEW 40, S. 544).]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Phänomenologie]] versteht die Menschen wie Beispiele eines [[allgemeinen]] menschlichen [[Wesens]], als das Je-Seinige (Edmund Husserl) eines [[abstrakt allgemeinen]] Menschen (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]). Gegen solche Gleichschaltung der Menschen, gegen die Behauptung einer allgemeinen [[menschlichen Identität]] ist festzuhalten, dass sie nur dadurch in [[Gesellschaft]] treten, dass sie sich voneinander unterscheiden, jeder den anderen dadurch [[bereichert]], dass er ihn als Mensch [[ergänzt]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die [[Phänomenologie]] versteht die Menschen wie Beispiele eines [[allgemeinen]] menschlichen [[Wesens]], als das Je-Seinige (Edmund Husserl) eines [[abstrakt allgemeinen]] Menschen (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]). Gegen solche Gleichschaltung der Menschen, gegen die Behauptung einer allgemeinen [[menschlichen Identität]] ist festzuhalten, dass sie nur dadurch in [[Gesellschaft]] treten, dass sie sich voneinander unterscheiden, jeder den anderen dadurch [[bereichert]], dass er ihn als Mensch [[ergänzt]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l19&quot;&gt;Zeile 19:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 19:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn in der [[Wesensnot]] des [[Selbstzweifels]], dort wo man mit sich nicht einig wird, weil es Widersprüchliches an sich, in sich oder für sich selbst gibt, herrscht das Verlangen, diese [[Widersprüchlichkeit]] aufzulösen - oft einfach in der Forderung eines einfachen Umkehrschlusses nach einer [[Identität]]. Der [[Begriff]] Identität wird in diesem Sinne zur Beschreibung eines &amp;quot;Einssein mit sich&amp;quot;, einer geschlossenen [[Selbstbezüglichkeit]] verwendet, eines [[Wesens]], das wie ein &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Selbst]]&amp;quot; als [[Subjekt]] seiner [[Erkenntnisse]], seines [[Bewusstseins]] und seiner Handlungen widerspruchsfrei zu verstehen sein soll (siehe auch [[menschliche Identität]]), als Substantiv für eine &amp;quot;freie [[Persönlichkeit]]&amp;quot;, die aus ihrem persönlichen [[Wesen]] heraus so agiert, als wäre sie schon in ihrer Individualität das gesellschaftliche Subjekt ihrer [[Geschichte]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Denn in der [[Wesensnot]] des [[Selbstzweifels]], dort wo man mit sich nicht einig wird, weil es Widersprüchliches an sich, in sich oder für sich selbst gibt, herrscht das Verlangen, diese [[Widersprüchlichkeit]] aufzulösen - oft einfach in der Forderung eines einfachen Umkehrschlusses nach einer [[Identität]]. Der [[Begriff]] Identität wird in diesem Sinne zur Beschreibung eines &amp;quot;Einssein mit sich&amp;quot;, einer geschlossenen [[Selbstbezüglichkeit]] verwendet, eines [[Wesens]], das wie ein &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Selbst]]&amp;quot; als [[Subjekt]] seiner [[Erkenntnisse]], seines [[Bewusstseins]] und seiner Handlungen widerspruchsfrei zu verstehen sein soll (siehe auch [[menschliche Identität]]), als Substantiv für eine &amp;quot;freie [[Persönlichkeit]]&amp;quot;, die aus ihrem persönlichen [[Wesen]] heraus so agiert, als wäre sie schon in ihrer Individualität das gesellschaftliche Subjekt ihrer [[Geschichte]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Identitäres Denken erstrebt die [[Identät]] eines [[Denkens]] in sich und mit sich selbst, das sich gegen Unterschiedenheiten richtet und im Grunde nur ohne Gedanke sein kann, denn eine [[Identität]] kann es nur jenseits aller Bestimmtheiten geben. Es ist ein Denken, das auf Unbestimmtheit zielt und also in sich die [[Abstraktion]] sucht (siehe [[Gedankenabstraktion]]), die außer ihm schon gegeben ist.. Sein Streben steht also im Unterschied zu allem anderen, das als [[Gegenstand]] des Denkens damit disqualifiziert und ihm gleichgültig ist und dies nur sein kannn, wo der Gegenstand auch wirklich gleichgültig ist (siehe [[Ideologie]]). Solches Denken behauptet daher die Möglichkeit eine Erkenntnisidentität vor aller [[Erkenntnis]]. Nicht der Akt des Erkennens als Arbeit der [[Selbsterkenntnis]] und der [[Selbstverständigung]], also die Abarbeitung von wirklichen [[Widersprüchen]], macht dieses Denken aus, sondern die behauptete Einheit eines Gedankens, der sich in die Welt versetzen will. Der Identitätsbegriff ist immer eine sublime Anpassungstheorie, wenn er nicht dialektisch als Begriff einer [[Entfremdung]] verstanden wird, als Einheit der Gegensätze, die von selbst aufheben, was sie gebildet haben.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Identitäres Denken erstrebt die [[Identät]] eines [[Denkens]] in sich und mit sich selbst, das sich gegen Unterschiedenheiten richtet und im Grunde nur ohne Gedanke sein kann, denn eine [[Identität]] kann es nur jenseits aller Bestimmtheiten geben. Es ist ein Denken, das auf Unbestimmtheit zielt und also in sich die [[Abstraktion]] sucht (siehe [[Gedankenabstraktion]]), die außer ihm schon gegeben ist.. Sein Streben steht also im Unterschied zu allem anderen, das als [[Gegenstand]] des Denkens damit disqualifiziert und ihm gleichgültig ist und dies nur sein kannn, wo der Gegenstand auch wirklich gleichgültig ist (siehe [[Ideologie]]). Solches Denken behauptet daher die Möglichkeit eine Erkenntnisidentität vor aller [[Erkenntnis]]. Nicht der Akt des Erkennens als Arbeit der [[Selbsterkenntnis]] und der [[Selbstverständigung]], also die Abarbeitung von wirklichen [[Widersprüchen]], macht dieses Denken aus, sondern die behauptete Einheit eines Gedankens, der sich in die Welt versetzen will. Der Identitätsbegriff ist immer eine sublime Anpassungstheorie, wenn er nicht dialektisch als Begriff einer [[Entfremdung]] verstanden wird, als Einheit der Gegensätze, die von selbst aufheben, was sie gebildet haben.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Vorwurf, dass bekanntes Denken Trennungen enthält (z.B. die Trennung von Körper und Geist in der [[Aufklärung]]) wird zur Behauptung von Einheit, anstatt Denken als Tätigkeit des Einswerdens zu begreifen. Aber nur dadurch, dass die Einheit als [[selbstverständlicher]] Grund der Bemühung vorausgesetzt ist, werden Getrenntheiten erkannt, die dann auch begriffen werden müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Vorwurf, dass bekanntes Denken Trennungen enthält (z.B. die Trennung von Körper und Geist in der [[Aufklärung]]) wird zur Behauptung von Einheit, anstatt Denken als Tätigkeit des Einswerdens zu begreifen. Aber nur dadurch, dass die Einheit als [[selbstverständlicher]] Grund der Bemühung vorausgesetzt ist, werden Getrenntheiten erkannt, die dann auch begriffen werden müssen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alles andere wären Selbstbehauptungen: Die Hauptsache, ich bin mit mir eins. Das ist die Tollheit identitären Denkens, die vielen Intellektuellen zu eigen ist, die mit dem Bad jedes Kind der Erkenntnis wegschütten. Hierbei dient das Erkannte im Nachhinein als Grundlage der [[Selbstbehauptung]] für alles Unerkannte. Was sie dann selbst tun, ist oft nichts anderes; - sie müssen es nur nicht mehr begreifen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alles andere wären Selbstbehauptungen: Die Hauptsache, ich bin mit mir eins. Das ist die Tollheit identitären Denkens, die vielen Intellektuellen zu eigen ist, die mit dem Bad jedes Kind der Erkenntnis wegschütten. Hierbei dient das Erkannte im Nachhinein als Grundlage der [[Selbstbehauptung]] für alles Unerkannte. Was sie dann selbst tun, ist oft nichts anderes; - sie müssen es nur nicht mehr begreifen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=562&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Identit%C3%A4res_Denken&amp;diff=562&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand r ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; (Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - [[MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Insgeheim ist Nichtidentität das Telos der Identifikation, das an ihr zu Rettende; der Fehler des traditionellen Denkens, daß es die Identität für ein Ziel hält […] Dialektisch ist Erkenntnis des Nichtidentischen auch darin, daß gerade sie, mehr und anders als das Identitätsdenken, identifiziert. Sie will sagen, was etwas sei, während das Identitätsdenken sagt, worunter etwas fällt, wovon es Exemplar ist oder Repräsentant, was es also nicht selbst ist.“ (Adorno 1966: 152, Negative Dialektik, Suhrkamp 1982)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein identitäres Denken ist ein [[positives]] [[Denken]], das nur auf seine eigenen Voraussetzungen zurück kommen kann, weil es deren [[Widersinnigkeit]] nicht [[erkennt]] (siehe z.B. [[Tauschwert]]) und deren [[Kritik]] zersetzt (siehe hierzu auch [[kritische Theorie]]). Im [[Grunde]] kann sich das hieraus bestehende [[Bewusstsein]] nur mit sich selbst [[identifizieren]] (siehe auch [[bürgerliches Bewusstsein]]). Indem es lediglich das [[Anderssein]] seiner gedanklichen Form (siehe [[Gedankenabstraktion]]) zu seinem [[Gegenstand]] macht (siehe auch [[Phänomenologie]]), diesen also als eine [[Idee]] für sich als allgemein [[gültige]] [[Norm]] außer sich behandelt (siehe auch [[Ideologie]]), weist es ihr schon in ihrer [[Einzelheit]] und [[Vereinzelung]] durch eine &amp;quot;[[eidetischen Reduktion]]&amp;quot; ein [[Wesen]] zu, das sich zugleich durch seine [[einzelne]] [[Erscheinung]] [[verallgemeinert]], sich also als eine [[wesentliche]] [[Abstraktion]] in einer ihr äußerlichen [[Allgemeinheit]] begründet (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]) und von daher seine [[Begriffsbildung]] als [[Abstraktion]] einer bloßen [[Selbstbezogenheit]] nur tautologisch ist (siehe z.B. [[hermeneutischer Zirkel]]). Allerdings ist jedoch die Voraussetzung einer jeden [[Erkenntnis]] die Unterscheidung von [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrnehmung]], die in jeder [[Norm]] sich [[aufhebt]], sich unendlich [[entäußert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 544).]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänomenologie]] versteht die Menschen wie Beispiele eines [[allgemeinen]] menschlichen [[Wesens]], als das Je-Seinige (Edmund Husserl) eines [[abstrakt allgemeinen]] Menschen (siehe hierzu auch [[Martin Heideggers]] [[Fundamentalontologie]]). Gegen solche Gleichschaltung der Menschen, gegen die Behauptung einer allgemeinen [[menschlichen Identität]] ist festzuhalten, dass sie nur dadurch in [[Gesellschaft]] treten, dass sie sich voneinander unterscheiden, jeder den anderen dadurch [[bereichert]], dass er ihn als Mensch [[ergänzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ausweglos scheinenden [[Krisenzeiten]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]], worin jedes [[wirkliche]] [[Bewusstsein]] der [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] für die darin [[isolierten]] [[Individuen]] nur noch sinnlos ist, [[erscheinen]] ihnen ihre unmittelbaren [[Beziehungen]] als [[Ausschließlichkeit]] einer inneren Begabung ihres individualisierten [[Wesens]] (siehe auch [[Autopoiesis]]). Dieses Wesen richtet sich schon durch seine [[abgetrennte]] [[Natur]] aus einer ihrem unmittelbar scheinenden [[Wesen]] eignen [[Esoterik]] gegen die Gewalt einer ihm [[fremden]] [[Wirklichkeit]] (siehe auch [[Entfremdung]]). Identitäres Denken erstrebt aus der [[Wahrnehmung]] des [[Fremden]] eine [[eigentliche]] [[Identität]] (siehe hierzu auch den &amp;quot;Sinn des Seins&amp;quot; bei [[Martin Heidegger]]) und verdoppelt damit die [[Abstraktion]] eines dem fremd bleibenden Denkens in der [[Gedankenabstraktion]] einer mit sich im Einzelnen schon identischen [[Natur]] (siehe auch [[Wesenslogik]]), einer bürgerlichen [[Ideologie]], die eine Bereinigung der eigenen [[Existenz]] durch die [[Selbstevidenz]] einer [[übermenschlich]] scheinenden [[Gesellschaft]] erstrebt. Dieses Denken verfolgt die [[ausschließlichen]] Ziele einer Einheitsideologie, einer abstrakten [[Einheit]] in einer [[idealistischen]] Identitätsphilosophie (siehe auch [[abstrakte Allgemeinheit]]) durch Ausschaltung von [[Gegensätzen]] und [[Widersprüchen]] der [[Erfahrung]]. Doch eine mit sich identische Natur ist ein [[Widersinn]] in sich, die überhaupt nur [[selbstbezüglich]] sein und auch nur [[Selbstwahrnehmung]] bestärken kann (siehe hierzu auch [[Selbstgefühl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das implizite oder auch explizite Ziel eines identitären Denkens ist die Ästhetik einer [[gleichgeschalteten]] [[Wirklichkeit]] durch die [[Gesinnung]] ihrer totalen Auflösung in der [[Abstraktion]] einer [[verallgemeinerten]] [[Idealität]] eines [[heilen]] [[Zustands]] der Welt, in der [[Heilserwartung]] eines Erlösungsglaubens an die [[Endlösung]] .aller gesellschaftlichen [[Widersprüche]] durch die [[Bereinigung]] ihrer Auseinandersetzungen in einem reinen [[gesellschaftlichen]] [[Ideal]], durch die Verwirklicung einer [[gesellschaftlichen]] [[Ordnung]] durch ein allem zur Pficht gemachten [[gesellschaftlichen]] [[Wesens]] (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem kommt eine durch ihre [[Realabstraktionen]] gebeutelte [[Gesellschaft]] Im bloß [[informellen]], im trivialen [[Verständnis]] ihrer Formation sehr entgegen, die jeden [[Widerspruch]] von [[Wesen]] und [[Erscheinung]] schon in der [[Ästhetik]] ihrer [[Wahrnehmung]] auflöst. Von daher vermag man nicht unmittelbar zu [[erkennen]], dass sie eine wirkliche [[Täuschng]] als [[Selbsttäuschung]] durch die ihr [[fremde]] [[Identität]] einer abstrakten [[Sinnlichkeit]], eines [[abstrakt menschlichen Sinns]] betreibt, eine [[Ideologie]] der Einheit, der Vollendung der intellektuellen Bemühung gegen das Auseinanderfallen des Vielen als &amp;quot;die ursprünglich gestimmte, wissende Entschlossenheit zum Wesen des Seins&amp;quot; führen will ([[Martin Heidegger]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[bürgerlichen Wissenschaften]] haben diese &amp;quot;Vereinigung&amp;quot; bis in das bloße Funktionieren eines [[Systems]] (siehe [[Systemtheorie]]) getrieben . Der [[Begriff]] von Identität hat sich hierbei von selbst erledigt und scheint eher noch im in den [[Begriffen]] der verschiedentlichen [[Moralismen]], der [[Lebenswerte,]] der [[Leitkulturen]] und [[Sitten]] und schließlich im [[Rassismus]] der [[Ressentiments]] gegen Andersdenkende auf. Dort lässt der Totalitarismus ihrer [[Wesenslogik]] einen [[Gemeinsinn]] als Autorität einer verbindlichen [[Vorstellung]] erscheinen, dem die vielen [[autoritären Charaktere]] ihre Aufwartung machen, weil sie sich aus den [[Widersinnigkeiten]] ihres Lebens darin zum Stifter einer Einheit anbieten, die aus ihrer [[Selbstentfremdung]] eine Übermacht des [[Fremden]] herbeidenken. Dadurch wird sie anschlussfähig an das [[Gefühl]] der [[heilen Welten]], des [[ästhetischen Willens]] vieler [[Selbsgefühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn in der [[Wesensnot]] des [[Selbstzweifels]], dort wo man mit sich nicht einig wird, weil es Widersprüchliches an sich, in sich oder für sich selbst gibt, herrscht das Verlangen, diese [[Widersprüchlichkeit]] aufzulösen - oft einfach in der Forderung eines einfachen Umkehrschlusses nach einer [[Identität]]. Der [[Begriff]] Identität wird in diesem Sinne zur Beschreibung eines &amp;quot;Einssein mit sich&amp;quot;, einer geschlossenen [[Selbstbezüglichkeit]] verwendet, eines [[Wesens]], das wie ein &amp;quot;[[Ich]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Selbst]]&amp;quot; als [[Subjekt]] seiner [[Erkenntnisse]], seines [[Bewusstseins]] und seiner Handlungen widerspruchsfrei zu verstehen sein soll (siehe auch [[menschliche Identität]]), als Substantiv für eine &amp;quot;freie [[Persönlichkeit]]&amp;quot;, die aus ihrem persönlichen [[Wesen]] heraus so agiert, als wäre sie schon in ihrer Individualität das gesellschaftliche Subjekt ihrer [[Geschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Identitäres Denken erstrebt die [[Identät]] eines [[Denkens]] in sich und mit sich selbst, das sich gegen Unterschiedenheiten richtet und im Grunde nur ohne Gedanke sein kann, denn eine [[Identität]] kann es nur jenseits aller Bestimmtheiten geben. Es ist ein Denken, das auf Unbestimmtheit zielt und also in sich die [[Abstraktion]] sucht (siehe [[Gedankenabstraktion]]), die außer ihm schon gegeben ist.. Sein Streben steht also im Unterschied zu allem anderen, das als [[Gegenstand]] des Denkens damit disqualifiziert und ihm gleichgültig ist und dies nur sein kannn, wo der Gegenstand auch wirklich gleichgültig ist (siehe [[Ideologie]]). Solches Denken behauptet daher die Möglichkeit eine Erkenntnisidentität vor aller [[Erkenntnis]]. Nicht der Akt des Erkennens als Arbeit der [[Selbsterkenntnis]] und der [[Selbstverständigung]], also die Abarbeitung von wirklichen [[Widersprüchen]], macht dieses Denken aus, sondern die behauptete Einheit eines Gedankens, der sich in die Welt versetzen will. Der Identitätsbegriff ist immer eine sublime Anpassungstheorie, wenn er nicht dialektisch als Begriff einer [[Entfremdung]] verstanden wird, als Einheit der Gegensätze, die von selbst aufheben, was sie gebildet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorwurf, dass bekanntes Denken Trennungen enthält (z.B. die Trennung von Körper und Geist in der [[Aufklärung]]) wird zur Behauptung von Einheit, anstatt Denken als Tätigkeit des Einswerdens zu begreifen. Aber nur dadurch, dass die Einheit als [[selbstverständlicher]] Grund der Bemühung vorausgesetzt ist, werden Getrenntheiten erkannt, die dann auch begriffen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere wären Selbstbehauptungen: Die Hauptsache, ich bin mit mir eins. Das ist die Tollheit identitären Denkens, die vielen Intellektuellen zu eigen ist, die mit dem Bad jedes Kind der Erkenntnis wegschütten. Hierbei dient das Erkannte im Nachhinein als Grundlage der [[Selbstbehauptung]] für alles Unerkannte. Was sie dann selbst tun, ist oft nichts anderes; - sie müssen es nur nicht mehr begreifen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>