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	<title>Imperialismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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Der [[gewöhnliche]] [[Arbeitstag]] einer Bevölkerung realisiert einerseits den [[Wertanteil]] aus einer bezahlten [[Arbeitszeit]] als [[Wert]] im [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] zur Bezahlung der Selbsterhaltung der Bevölkerung und andererseits im [[Kaufmittel]] [[Geld]] als [[Wertanteil]] einer unbezahlten Arbeit, die als [[Mehrwert]] - teils zur Investition in eine gesellschaftliche [[Entwicklung]] von Infrastrukturen oder fortschrittlicher [[Produktionsmittel]] und der Bereicherung der [[Geldbesitzer]] und [[Kapitalisten]] - verausgabt wird. Unbezahlte Arbeit stellt also den [[Wertanteil]] der [[Arbeit]] dar, der über den [[Wertanteil]] der [[bezahlten Arbeit]] zum Selbsterhalt der menschlichen [[Arbeitskraft]] (siehe [[Reproduktion]]) hinausgeht. Unbezahlte Arbeit entspricht also dem Wertüberschuss der allgemeinen [[Wertgröße]] des [[Kaufmittels]] [[Geld]] für eine zum allgemeinen Produktabsatz (siehe hierzu [[Sozialprodukt]]) gesellschaftlich nötigen [[Arbeitszeit]], die über die [[durchschnittliche]] Länge des gewöhnlichen [[Arbeitstags]] geschaffen wird (siehe [[Wertbildung]]). Über die [[Wertgröße]] des [[Werts]] des [[Kaufmittels]] [[Geld]] entsteht somit die [[Wertgröße]] einer [[Arbeitszeit]], die in aller Regel den [[Wert]] der [[allgemeinen]] Reproduktionskosten, der [[Lebensmittel]] und [[Arbeitsmittel]] übertrifft und sich vor allem über den Geldwert als solchen vermittelt. Über alles hinaus, was zur gesellschaftlichen und privaten [[Reproduktion]] nötig ist entsteht somit ein gesellschaftlicher Reichtum, der sich nur im Geldwert darstellt. Dieser wird zunächst zur Investition in ein [[Wirtschaftswachstum]], später aber auch in ein reines [[Wertwachstum]] über den Kredithandel der Finanzindustrie jenseits der Gebrauchswerte der Realwirtschaft über die Kosten für die [[Nutzung]] von [[Eigentumstitel]] und der zum [[Leben]] notwendigen Ressoucern der Lebensproduktion (Bodenschätze, [[Mieten]], [[Gebühren]], [[Wertpapiere]] und Lizenzen) umgesetzt - oder auch nur mit deren Preisbildung verwettet (siehe [[Derivatenhandel]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der [[Klassengegensatz]] der [[kapitalistischen Gesellschaft]] stellt sich quantitativ durch die Anteile der [[Arbeitszeit]] für sich gegen die Zeit ihrer [[Fremdbestimmung]] dar. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:39:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;„Die Trennung des Kapitaleigentums von der Anwendung des Kapitals in der Produktion, die Trennung des Geldkapitals vom industriellen oder produktiven Kapital, die Trennung des Rentners, der ausschließlich vom Ertrag des Geldkapitals lebt, vom Unternehmer und allen Personen, die an der Verfügung über das Kapital unmittelbar teilnehmen, ist dem Kapitalismus überhaupt eigen. Der Imperialismus oder die Herrschaft des Finanzkapitals ist jene höchste Stufe des Kapitalismus, wo diese Trennung gewaltige Ausdehnung erreicht. Das Übergewicht des Finanzkapitals über alle Formen des Kapitals bedeutet die Vorherrschaft des Rentners und der Finanzoligarchie, bedeutet die Aussonderung weniger Staaten, die finanzielle ‚Macht‘ besitzen.“ (W. I. Lenin, Berlin 1962, S. 64)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imperialismus ist die intensivste [[Form]] der [[Ausbeutung]] [[armer]] Länder und Menschen auf der Grundlage einer politischen und von meist militärischen [[Macht]] (lat. imperare = herrschen), die sich über den [[Warentausch]] der Weltwirtschaft hinaus selbst ermächtigt (siehe [[Weltgeld]]). In dieser [[Bedeutung]] kam der [[Begriff]] zu den Großmachtbestrebungen Napoléon Bonapartes auf. Doch er meint heute vor allem die ökonomische [[Ausbeutung]] wirtschaftlich abhängiger Nationen, die Vereinseitigung (Monokultivation) ihrer Landwirtschaft und [[Arbeit]] und damit die Erzeugung und Potenzierung ihrer [[Armut]] durch die Wertbestimmungen der imperialistischen Nationen, durch deren [[trieb]]haftes Streben nach [[Wertwachstum.]] Die [[wirtschaftliche]] Abhängigkeit und Unterwerfung der Armen durch die Einseitigkeit ihrer Handelbeziehung als [[Schuldner]] bei den reichen Ländern, die dadurch bedingte Abwärtsspirale der Verarmung ist die Voraussetzung dafür, dass die [[Löhne]] der imperialistischen Nationen durch Wertimporte aus armen Nationen durch Wertimporte aus armen Nationen tendenziell schon den Lebensunterhalt der Menschen, das [[variable Kapital]] der reichen Länder als engeeigneten Mehrwert über Handelsbilanzen aus der [[Geldzirkulation]] beibringen. Mit Imperialismus wird daher das Herrschaftsstreben von [[reichen]] [[Nationen]] über [[arme]] [[Nationen]] bezeichnet, die sich im [[Verhältnis]] eines Ressourcenbedarfs auf der einen Seite zum Vermögen an [[Ressourcen]] auf der anderen vollzieht. Das vollzieht sich meist über die [[politische]] Ermächtigung über [[räumliche]], [[wirtschaftliche]] und [[natürliche]] [[politischen]] [[Existenzformen]] (siehe [[Lebensraum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine [[Austeritätspolitik]]der Weltbank war er bereits selbst schon über das absolut notwendige Minimum der menschlichen und gesellschaftlichen [[Reproduktion]] hinaus angewachsen und mit der [[Globalisierung]] des [[Mehrwerts]] als [[Existenzwert]] der Reichen dieses Verhältnisses zur Grundlage des modernen [[Feudalkapitalismus]] geworden. Damit wurde die [[Ausbeutung]] der [[Arbeitskräfte]] um die Ausbeutung der Natur und Kultur ganzer Nationen erweitert und weltweit in einer neuen Art des [[Nationalismus]] aufgespalten. So wurde diese Form der [[Ausbeutung]] zu einem internationalen Verhältnis, in welchem die [[Konkurrenz]] der Nationalstaaten zu einem wesentlichen Antrieb imperialer Machtinteressen entfaltete. Die [[wirtschaftliche]] Abhängigkeit und Unterwerfung der armen Länder durch die Abwärtsspirale der Verarmung ist die Voraussetzung dafür, dass das internationale Kapital auf dem Weltmarkt der Finanzindustrie eine Weltmacht des [[fiktiven Kapitals]] errichten konnte (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders mit der Fortentwicklung des Kolonialismus, welcher ein rein militärischer Imperialismus war, wurden nationale Machtstrebungen auf unmittelbar ökonomischer Grundlage verdeckt, besonders in imperialistischer Preispolitik (siehe [[Devisenmarkt]]). Das Preisdiktat der reichen Länder brachte die armen in große Bedrängnis und zwangen sie zu einer Monokultivierung ihrer Produktion. Dies hält noch weitgehend bis heute an, verlagert sich aber zunehmend auf eine Verschuldungspolitik, in welcher &amp;quot;Abzahlungsregelungen&amp;quot; nicht mehr national, sondern international (Weltbank) &amp;quot;geregelt&amp;quot; werden. [[Kapitalismus]] wurde so zu einer Weltmacht, die sich auf der Grundlage einer weltweiten Ohnmacht als reine politische und also auch militärische Weltmacht durchsetzen können muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen wird Imperialismus weitgehend von einem [[Finanzmarkt]] vollzogen, der nicht mehr national auftreten muss. Von daher ist es nicht mehr besonders sinnig, überhaupt von Imperialismus zu reden. Das [[Kapital]] tritt inzwischen vor allem als internationale Spekulation auf den Aktienmärkten auf. Von daher irrte Lenin mit der Feststellung, dass der Imperialismus &amp;quot;das höchste Stadium des Kapitalismus&amp;quot; sei, in welchem die [[Staaten]] unmittelbar als Staatsmonopole autreten würden und darin unbegrenzt mächtig wären. Er kannte noch nicht die [[Globalisierung,]] die politische Auflösung der [[Kulturen]] [[Nationalstaaten]] durch [[fiktives Kapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für ein [[Urteil]] über Glück oder Unglück im [[Leben]] der Menschen ist die Verfügung über den Anteil am [[Reichtum]] des Lebens überhaupt, was von ihnen auf sie zurückkommt, was sie durch ihre [[Lebenstätigkeit]] und [[Lebensäußerung]] erfüllt oder bedrängt. Von daher kann der reichste [[Geldbesitzer]] ärmer sein als der arme Mensch, besitzt er doch nur einen [[Anschein]] von Lebensreichtum - vielleicht auch nur den Anteil an einer [[Scheinwelt]]. Von daher lässt sich keine [[Verteilungsgerechtigkeit]] als solche rein monetär darstellen und vertreten. Sein Glück oder Elend besteht nämlich nicht unbedingt aus seinem [[Besitz]], sondern auch in seiner [[Kultur]], aus dem [[Bewusstsein]] bzw. der Bewusstlosigkeit der [[Wahrnehmung]] seines [[Lebens]], das für ihn wesentlich [[fremder]] sein kann als durch das [[allgemein]] [[fremdbestimmte]] Leben nötig, wenn und weil er sich selbst nicht nur [[objektiv]], sondern auch [[subjektiv]] [[fremd]] bleibt (siehe [[Selbstentfremdung]]) und die [[Selbstwahrnehmung]] seines Unglücks abtötet (siehe [[tote Wahrnehmung]]). Von da her kann jeder Mensch in dieser Welt sein Leben [[empfinden]], wenn er &amp;quot;aus seinem unglücklichen Bewusstsein ein Bewusstsein seines Unglücks&amp;quot; (Hegel, Marx) [[bildet]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die besitzende Klasse und die Klasse des Proletariats stellen dieselbe menschliche Selbstentfremdung dar. Aber die erste Klasse fühlt sich in dieser Selbstentfremdung wohl und bestätigt, weiß die Entfremdung als ihre eigne Macht und besitzt in ihr den Schein einer menschlichen Existenz; die zweite fühlt sich in der Entfremdung vernichtet, erblickt in ihr ihre Ohnmacht und die Wirklichkeit einer unmenschlichen Existenz.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 37)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich für solche [[Erkenntnis]] ist das [[Bewusstsein]] über das [[Leben]] seiner [[Klasse]] (siehe [[Klassenbewusstsein]]). Konkret ist jeder Mensch seinem [[Leben]] [[fremd]], wo er dem Leben einer toten Welt (siehe [[tote Arbeit]]) dienstbar sein muss. Konkret ist das allerdings nicht unbedingt als seine [[Entfremdung]] zu erkennen. Es stellt sich in dem [[Quantum]] seiner [[Existenz]] dar, das er für eine ihm [[fremde Macht]] sein muss, weil, soweit und solange sein [[Dasein]] durch eine [[Fremdbestimmung]] seiner Lebenszeit beherrscht ist. Die [[Klassen]] einer [[Klassengesellschaft]] sind daher unterschieden in dem Anteil an Lebenszeit, die sie einer [[Fremdbestimmung]] übereignen müssen. Dieser [[Gegensatz]] stellt sich innerhalb derselben [[waehrung]] in den [[Arbeitslöhnen]] dar, zwischen unterschiedlichen [[Währung]] in den Handelsbilanzen zwischen den [[Nationalstaaten]], die ein [[Bewertungsverhältnis]] der [[v]] der Menschen für ihre [[Arbeit]] darstellen. So wundert es nicht, dass im [[Imperialismus]] die [[Löhne]], die Erträge aus der persönlichen [[Arbeitszeit]] nicht vergleichbar sind, der [[Arbeitstohn]] zur [[Reproduktion]] eines Menschenlebens in Deutschland z.B. ein 50faches im Vergleich zu einem afrikanischen Leben ist (siehe hierzu [[Existenzwert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine unterdrückte Klasse ist die Lebensbedingung jeder auf Klassengegensatz begründeten Gesellschaft. Die Befreiung der unterdrückten Klasse schließt also notwendigerweise die Schaffung einer neuen Gesellschaft ein. ... Heißt dies, dass es nach dem Sturz der alten Gesellschaft eine neue Klassenherrschaft geben wird, die in einer neuen politischen Gewalt gipfelt? Nein. Die Bedingung der Befreiung der arbeitenden Klasse ist die Abschaffung jeder Klasse. ... Die arbeitende Klasse wird im Laufe der Entwicklung an die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft eine Assoziation setzen, welche die Klassen und ihren Gegensatz ausschließt, und es wird keine eigentliche politische Gewalt mehr geben, weil gerade die politische Gewalt der offizielle Ausdruck des Klassengegensatzes innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft ist.&amp;quot; [[(K. Marx, Elend der Philosophie, MEW 4, 181f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klassengegensatz]] der [[kapitalistischen Gesellschaft]] stellt sich quantitativ durch die Anteile der [[Arbeitszeit]] für sich gegen die Zeit ihrer [[Fremdbestimmung]] dar. Der [[gewöhnliche]] [[Arbeitstag]] einer Bevölkerung realisiert einerseits den [[Wertanteil]] aus einer bezahlten [[Arbeitszeit]] als [[Wert]] im [[Zahlungsmittel]] [[Geld]] zur Bezahlung der Selbsterhaltung der Bevölkerung und andererseits im [[Kaufmittel]] [[Geld]] als [[Wertanteil]] einer unbezahlten Arbeit, die als [[Mehrwert]] - teils zur Investition in eine gesellschaftliche [[Entwicklung]] von Infrastrukturen oder fortschrittlicher [[Produktionsmittel]] und der Bereicherung der [[Geldbesitzer]] und [[Kapitalisten]] - verausgabt wird. Unbezahlte Arbeit stellt also den [[Wertanteil]] der [[Arbeit]] dar, der über den [[Wertanteil]] der [[bezahlten Arbeit]] zum Selbsterhalt der menschlichen [[Arbeitskraft]] (siehe [[Reproduktion]]) hinausgeht. Unbezahlte Arbeit entspricht also dem Wertüberschuss der allgemeinen [[Wertgröße]] des [[Kaufmittels]] [[Geld]] für eine zum allgemeinen Produktabsatz (siehe hierzu [[Sozialprodukt]]) gesellschaftlich nötigen [[Arbeitszeit]], die über die [[durchschnittliche]] Länge des gewöhnlichen [[Arbeitstags]] geschaffen wird (siehe [[Wertbildung]]). Über die [[Wertgröße]] des [[Werts]] des [[Kaufmittels]] [[Geld]] entsteht somit die [[Wertgröße]] einer [[Arbeitszeit]], die in aller Regel den [[Wert]] der [[allgemeinen]] Reproduktionskosten, der [[Lebensmittel]] und [[Arbeitsmittel]] übertrifft und sich vor allem über den Geldwert als solchen vermittelt. Über alles hinaus, was zur gesellschaftlichen und privaten [[Reproduktion]] nötig ist entsteht somit ein gesellschaftlicher Reichtum, der sich nur im Geldwert darstellt. Dieser wird zunächst zur Investition in ein [[Wirtschaftswachstum]], später aber auch in ein reines [[Wertwachstum]] über den Kredithandel der Finanzindustrie jenseits der Gebrauchswerte der Realwirtschaft über die Kosten für die [[Nutzung]] von [[Eigentumstitel]] und der zum [[Leben]] notwendigen Ressoucern der Lebensproduktion (Bodenschätze, [[Mieten]], [[Gebühren]], [[Wertpapiere]] und Lizenzen) umgesetzt - oder auch nur mit deren Preisbildung verwettet (siehe [[Derivatenhandel]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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